Archiv für die Kategorie ‘Psychopharmaka’

Bei unzähligen Kindern wird in unserer Zeit eine psychische Erkrankung diagnostiziert, bloß weil sie nicht lange genug still sitzen und sich auf Lernstoff konzentrieren. Um Hyperaktivität (ADHS) zu bekämpfen, werden jährlich Millionen für das Medikament Ritalin ausgegeben – eine Goldgrube für die Pharmaindustrie. Doch wie gefährlich ist die angebliche Krankheit tatsächlich?

„Krankheit“ ADHS: Erfindung eines Psychiaters

Der „Entdecker“ von ADHS sollte besser als deren Erfinder bezeichnet werden: Leon Eisenberg, ein US-amerikanischer Psychiater, hat auf dem Sterbebett zugegeben, die Krankheit sei „konstruiert“, wie er in einem Beitrag des Deutschlandfunks zitiert wird. Kinderärzte würden durchgehend behaupten, die Krankheit sei genetisch bedingt – doch er selbst schlug statt der medikamentösen Behandlung andere Therapieformen vor.

Die Diagnosen an ADHS sind seit der erstmaligen Dokumentation explodiert, Jungen werden etwa viermal so oft damit diagnostiziert wie Mädchen. Grund dafür, so Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes für Kinder und Jugendmedizin gegenüber der FAZ, ist das moderne Gesellschaftssystem: Es steht der Entwicklung junger Männer feindlich gegenüber.

Fähigste Männer werden als ADHS-„Opfer“ diffamiert unterdrückt

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Eva Herman – info.kopp-verlag.de

Es klingt wie die furchterregende Geschichte aus einem Horrorthriller: Ein weltweit angesehener US-Kinderpsychiater probiert in den sechziger Jahren an seinen lebhaften Patienten verschiedene Psychopharmaka aus, um die Kleinen ruhig zu stellen. Als er eine entsprechende Pille entdeckt, mit der die Kinder gefügig gemacht werden können, erhebt er im Namen der Weltgesundheitsorganisation die kindliche Lebhaftigkeit zu einer neuen  Krankheit. Und fertig ist eine äußerst lukrative, für wachsenden Gehirne jedoch hochgefährliche  Einnahmequelle der global arbeitenden Pharma- und Ärzteindustrie. Millionen Kinder auf der ganzen Welt schlucken seit Jahrzehnten Ritalin, weil sie angeblich ADHS haben.

Die Krankheit heißt ADHS, mit dem Mittel Ritalin setzen der Pharmariese Novartis und andere seit Jahrzehnten Milliarden um, der genannte US-Nervenarzt trug den Namen Leon Eisenberg. Doch die Wahrheit kommt immer ans Licht, auch wenn es manchmal etwas länger dauert: Kurz vor seinem Tod 2009 offenbarte der 87-jährige den Schwindel: Niemals hätte er gedacht, dass seine Erfindung einmal derart populär würde, sagte er in einem Bericht. »ADHS ist ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung«!

Eine fabrizierte Krankheit. Das belegt auch eine aktuelle Meldung vom vergangenen Wochenende: Angesichts dramatisch gestiegener Zahlen von ADHS- Diagnosen (zwischen 1989 und 2001 um das 400-fache) sind sich die Forscher jetzt nahezu einig: ADHS wird meist zu schnell zum Damoklesschwert für lebhafte Kinder erhoben, Jungen geraten weitaus häufiger in die Falle. Dem  Pharma-Kartell dürfte das alles nur recht sein. Diese »fabrizierte Erkrankung« ist inzwischen weltweit als psychische Erkrankung manifestiert. Zu Unrecht, wie sich zunehmend herausstellt: Das, was als ADHS oder ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) bekannt ist und angeblich

genetisch bedingt sein soll, basiert in Wahrheit häufig  auf mehreren ganz natürlichen Gründen und hat wenig mit einem echten Psycho-Krankheitsbild zu tun, wie mir der ehemalige Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Hamburger Uniklinik Eppendorf, der verstorbene Prof. Dr. Peter Riedesser schon vor wenigen Jahren eindringlich erklärt hatte: Oftmals spielen familiäre Probleme eine wichtige Rolle, die es zu untersuchen gilt, außerdem sind allermeist Jungs betroffen, was auch damit zusammenhängt, dass diese nicht selten ein ungezügelteres Temperament haben als ihre weiblichen Mitstreiter. Doch am Verhalten der Mädchen werden meist die Vorgaben zum Verhaltenskodex entwickelt, sowohl für Kinderbetreuungsanstalten als auch in der Schule. Sofern die Jungs naturgemäß wilder spielen, gelten sie schon recht schnell als verhaltensauffällig. ADHS ist in Wirklichkeit ein Problem der unverstandenen Jungen von heute. Ein Beispiel:

Als ich vor einigen Jahren die Mutter eines Nachbarsjungen weinen sah, fragte ich sie, was los sei. Sie antwortete, die Kindergärtnerin habe ihr soeben mitgeteilt, dass ihr Sohn ADHS, das so genannte Zappelphilipp-Syndrom, habe und dass der Kleine nun das hochpotente Pharmakon Ritalin nehmen müsse. Der Junge sei schließlich hyperaktiv. Ich stutzte, denn das war meines Erachtens kaum vorstellbar, der Bub war weder verhaltensauffällig noch hyperaktiv, sondern er machte einen kerngesunden und lebhaften Eindruck. Woher die Kindergärtnerin das denn so genau wisse, fragte ich die Frau, sie sei doch weder Psychologin noch Ärztin. Die Nachbarin antwortete, die Betreuerin halte Abendkurse zu genau diesem Thema ab.

Glücklicherweise erreichte ich Prof. Riedesser sofort telefonisch und berichtete den Fall. Der Arzt bestellte den Jungen ein und untersuchte ihn gründlich. Diagnose: Das Kind war völlig in Ordnung. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Die Pharmaindustrie schult seit geraumer Zeit Erzieher und Lehrer von Kindergärten und Schulen, damit diese einen »genauen Blick« auf lebhafte Kinder haben sollen,  deren Eltern man dann die gefährliche Diagnose und das passende Medikament gleich dazu mitteilt.

Dabei muss man wissen: Ritalin ist nicht irgendeine Pille, sondern harter Tobak: Es enthält Methylphenidat und greift dort in den Gehirnstoffwechsel ein, wo Aufmerksamkeit und Bewegung kontrolliert werden. Das Fatale: Die Wirkung von Methylphenidat im Menschen ist noch längst nicht vollständig erforscht. Man weiß nichts über die Folgen bei den nächsten Generationen, gefährliche Krankheiten wie Parkinson sollen zum Beispiel mit der Vergabe von Ritalin zusammenhängen. Die Nebenwirkungen der kleinen weißen Pille reichen von Appetitlosigkeit und Schlafstörungen, von Angst-, Spannungs- und Panikzuständen bis hin zu vermindertem Wachstum. Außerdem: Ritalin ist ein Psychopharmakon und gehört zu der Gruppe der Betäubungsmittel, genau wie Kokain und Morphium. Es wird jedoch, wie erwähnt, bereits kleinen Kindern verschrieben, oftmals über Jahre hinweg. Denn die »Krankheit« wird durch Ritalin nicht geheilt, sobald das schwere Medikament abgesetzt wird, sind die Symptome sofort wieder da.

 

»Ritalin ist eine Pille gegen eine erfundene Krankheit, gegen die Krankheit, ein schwieriger Junge zu sein«, heißt es bei der Deutschen Apothekerzeitung. Und der Erfinder von ADHS, der vielfach ausgezeichnete US-Nervenarzt Eisenberg, sagte am Ende seines Lebens bestürzt: »Die genetische Veranlagung für ADHS wird vollkommen überschätzt«. Stattdessen sollten Kinderpsychiater lieber viel gründlicher die psychosozialen Gründe ermitteln, die zu Verhaltensauffälligkeiten führen können, so Eisenberg gegenüber dem deutschen Wissenschaftsjournalisten und Sachbuchautor Jörg Blech, der durch seine umfassende Kritik an der Pharmaindustrie und sein Buch Die Krankheitserfinder bekannt wurde. Späte Einsicht, zu spät, viel zu spät!

 

Eisenberg gab kurz vor seinem Ableben sogar reuevoll die Themen vor, wo die Ursachen zu finden sein könnten und die es viel dringender zu untersuchen gelte, als gleich zu der unseligen Pille zu greifen: Gibt es Kämpfe mit den Eltern, leben Mutter und Vater zusammen, gibt es Probleme in der Familie? Diese Fragen seien wichtig, aber sie nähmen viel Zeit in Anspruch, wird Eisenberg zitiert, der seufzend hinzugefügt haben soll: »Eine Pille verschreibt sich dagegen ganz schnell«.

 

»Unsere Systeme sind für Jungen unfreundlich geworden«, sagt auch der Professor für Arzneimittelversorgungsforschung an der Universität Bremen, Gerd Glaeske. Jungen wollten risikoreicher leben und sich erproben. Dafür fehlten ihnen aber heute die Freiräume. Jungen versuchten, Grenzen zu überschreiten, das gelte in unserem System als auffällig. »Wenn man sagt, dass Jungen stören, muss man auch über die reden, die sich davon gestört fühlen«, so der Professor.

 

Die FAS schrieb am 12. Februar 2012, die Diagnose ADHS werde inflationär zur Erklärung von Schulversagen herangezogen, und weltweit mache allein Novartis einen Umsatz von 464 Millionen Dollar mit der Pille, die störende Jungen »glatt, gefügig und still« mache. Vor zwanzig Jahren seien in Deutschland 34 Kilo Methylphenidat ärztlich verordnet worden – heute seien es 1,8 Tonnen. Weltweit sollen etwa zehn Millionen Kinder Ritalin verschrieben bekommen, in Deutschland sollen es etwa 700.000 sein.

 

Die schweizerische Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin NEK äußerte sich in einer Stellungnahme im November 2011 äußerst kritisch zur Verwendung des ADHS-Medikaments Ritalin: Das Verhalten des Kindes werde durch Chemie ohne jegliche Eigenleistung beeinflusst.

 

Das sei ein Eingriff in die Freiheit und die Persönlichkeitsrechte des Kindes, denn chemische Wirkstoffe verursachten zwar gewisse Verhaltensänderungen, das Kind lerne aber unter Chemie nicht, wie es sein Verhalten selbst ändern könne. Damit würden ihm wichtige Lernerfahrungen für eigenverantwortliches und mitmenschliches Handeln vorenthalten, »die Freiheit des Kindes empfindlich eingeschränkt und es in seiner Persönlichkeitsentwicklung gehemmt«, kritisierte die NEK. Über die gesundheitlichen Folgen der Einnahme des Psychopharmakons verlautete indes offenbar nichts.

 

Peter Riedesser warnte: »Hyperaktivität kann Anzeichen einer tieferen Störung sein, etwa einer Depression, die anders zu behandeln ist als mit Ritalin«.

 

Der renommierte Wissenschaftler und Professor für Neurobiologie Gerald Hüther warnt schon lange vor der sorglosen Abgabe des hochpotenten Medikaments an kleine Kinder sowie vor der Annahme, man habe es bei ADHS mit einer echten Krankheit genetischen und biologischen Ursprungs zu tun. In einem Interview sagte der Wissenschaftler, als das Krankheitsbild vor Jahrzehnten definiert worden sei, habe man nicht gewusst, wie formbar Kindergehirne sind, wie sich die Hirnstrukturen anhand der während der frühen Kindheit gemachten Erfahrungen erst herausbilden. »Damals ging man noch davon aus, dass es nur irgendwelche fehlerhaften genetischen Programme sein könnten, die zu solchen Störungsbildern führten«, so Hüther. »Diese Vorstellung war in vieler Hinsicht vorteilhaft. Sie bürdete niemandem Verantwortung auf und entlastete damit nicht nur die Eltern, sondern auch die Erzieher und Lehrer. Und sie passte zum Reparaturdenken der damaligen Zeit: Wenn etwas nicht richtig funktionierte, nahm man eben eine Pille«.

 

Betroffene Eltern sollten sich nicht gleich verunsichern lassen, wenn Erzieher oder Lehrer meinen, ihr Kind habe ADHS. Sie sollten sich erst einmal in Ruhe umhören und sich mit anderen Personen austauschen, die ihr Kind kennen und die es auch mögen. »Vielleicht haben die eine Idee, wie ihm zu Hause, in der Schule und vor allem im Umgang mit Freunden geholfen werden kann«.

 

Der Neurobiologe war einer der ersten offenen Kritiker der »Krankheit« und des dazugehörenden Medikaments und löste vor einigen Jahren eine hitzige Fachdiskussion aus. Hüther hat sich als einer der ganz wenigen Wissenschaftler klar als Anwalt für die Kinder positioniert: »Erwachsene müssen selbst entscheiden, ob sie sich mithilfe von Psychostimulanzien noch besser an die absurden Leistungsanforderungen unserer gegenwärtigen Gesellschaft anpassen wollen. Aber Kinder können das noch nicht selbst entscheiden, diese Entscheidung müssen ihre Eltern als verantwortungsbewusste Erwachsene treffen«. Nahezu der Rest der Fachwelt hüllt sich in dezentes Schweigen zu diesem schwerwiegenden Thema.

 

Der Erfinder von ADHS, der ehemalige US-Nervenarzt Leon Eisenberg, der später die Leitung der Psychiatrie am renommierten Massachusetts General Hospital in Boston übernahm und zu einem der bekanntesten Nervenärzte der Welt wurde, hatte sich im Jahr 1967 auf einem Seminar der Weltgesundheitsorganisation gemeinsam mit seinem Kollegen Mike Rutter mit allen Kräften und gegen den immensen Widerstand der psychiatrischen Fachwelt dafür eingesetzt, die angebliche Hirnstörung als eigenständige Krankheit in den weltweiten WHO-Katalog der psychiatrischen Leiden aufzunehmen. Trotz scharfen Gegenwinds ist ihm das, aus welchen Gründen auch immer, »erfolgreich« gelungen. Der Psychiater hat damit einen bösen und hartnäckigen Geist in die Welt gesetzt, den diese, angesichts eingefahrener Milliardengewinne der Pharmaindustrie, nicht mehr los wird. Bis heute hat die angebliche psychische Erkrankung ihren Platz im Diagnostischen und Statistischen Manual, bis heute gibt es Millionen von Eltern, die glauben, psychisch kranke Kinder zu haben, und bis zum heutigen Tage laufen Millionen von Jungen und auch Mädchen mit dem Stempel herum, »eine schwere Macke« zu haben.

 

Das alles stört die Pharmaindustrie indes nur wenig, inzwischen bieten alleine in Deutschland sechs Firmen das Medikament unter verschiedenen Namen an. Die Kraken streichen weiterhin ungerührt ihre Milliarden ein, ungeachtet möglicher Schwerstfolgen für Körper und Seele der Kinder, ungeachtet auch des Drucks auf die jungen Generationen, nur noch funktionieren zu müssen, und wenn es eben unter Drogen ist, und ungeachtet einer Welt, die nicht mehr fragen will nach natürlichen Ursachen und Gründen, sondern die täglich erbarmungslos neue künstliche Gebrechen erfindet, um damit ordentlich Kasse zu machen. Willkommen in der schönen neuen Welt!

J. D. Heyes

 

Vielleicht wissen die meisten Vertreter der Mainstreammedien einfach nichts über die Wirkung von Psychopharmaka, vielleicht sind sie politisch voreingenommen oder faul, oder gar alles zusammen – auf jeden Fall werden Sie kaum einen Journalisten finden, der es wagt, eine Verbindung zwischen den Gefahren dieser Medikamente und der wachsenden Zahl schauerlicher Massentötungen in den letzten Jahren zu ziehen.

 

Der jüngste Fall in dieser Reihe war der 20-jährige Adam Lanza, der erst seine Mutter umbrachte, bevor er sich zur Sandy-Hook-Grundschule in Newtown, Connecticut, auf den Weg machte, wo er 20 Kindergartenkinder und sechs Erwachsene erschoss.

 

In den Tagen nach der Schießerei hieß es zunächst in Exklusivberichten der New York Daily News, Lanza sei durchgedreht, als er erfahren habe, dass seine Mutter ihn in eine psychiatrische Klinik einliefern wollte. Laut dem Bericht hatte ein »Bar-Kumpel«, der nicht namentlich genannt werden wollte, gegenüber der Zeitung erklärt, Nancy Lanza habe ihm gesagt, ihr Sohn »verbrenne sich selbst«, sie habe Angst, ihn »zu verlieren«.

 

Details verschwinden

 

Laut InfoWars.com wurde in diesem ursprünglichen Bericht auch gesagt, dass Adam Lanza Psychopharmaka einnahm. »Adams Onkel… sagte, er nehme ein Neuroleptikum namens Fanapt ein«, berichtete das New York Magazine in einem weiteren Bericht, in dem die ursprüngliche Story der New York Daily News zitiert wurde.

 

Doch wie InfoWars betont, verschwand dieses kleine Faktum danach aus der Online-Version dieser anfänglichen Berichte. »Es ist fast sicher, dass es in der Originalfassung des Artikels erwähnt wurde, bevor sie verändert wurde, und dass der Bericht von NY Mag auf dem ursprünglichen NY-Daily-News-Artikel beruhte«, berichtete InfoWars.

 

Warum würden Zeitungen und Zeitschriften des Mainstream verheimlichen, dass Lanza – und viele frühere Massenmörder – Psychopharmaka einnahmen, die so gut wie sicher zu ihrem verhängnisvollen Verhalten beitrugen?

 

Die offensichtliche Antwort lautet: Die Medikamente verantwortlich zu machen würde von der Konzentration auf die Schusswaffen ablenken. Aber die Tatsache, dass diese Tragödien von Psychos auf Medikamenten begangen werden, ist nicht überall der Aufmerksamkeit entgangen.

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Ritalin Drogen ADHSDie amerikanische Drogenbehörde DEA stuft Ritalin als ebenso gefährliche Droge ein wie Heroin und Kokain. Ritalin macht ebenso stark abhängig und kann sich mit seinen Nebenwirkungen locker mit Crack messen. Mittlerweile sind weltweit Millionen von Menschen – meist Kinder und Jugendliche – Ritalin süchtig. Für den Hersteller Novartis ist das ein Milliardengeschäft.

Sie fliegen unsere Flugzeuge, fahren unsere Busse oder kommen uns im Auto entgegen: Auch in der Schweiz gibt es immer mehr Ritalinsüchtige, die ihren Stoff vom Arzt bekommen. Nur weil die Droge legal ist, heisst es nicht, dass sie weniger gefährlich ist als illegale Drogen. Im Gegenteil.

Dass das leistungssteigernde Amphetamin stark süchtig macht, wurde erst in einer Studie des letzten Jahres nachgewiesen, da Langzeitstudien über das Medikament bisher fehlten. Oder anders gesagt: Niemand kennt die wirklichen Folgen des Ritalinwahnsinns für die Gesellschaft. Allein in den Jahren von 1991 bis 1999 verzwanzigfachten sich die Verschreibungen, um sich in den letzten Jahren nochmals zu verhundertfachen. Meistens erfolgen die Verschreibungen nach der umstrittenen Diagnose Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS). Doch Ritalin (Methylphenidat) kann ADS/ADHS nicht heilen, es dämpft nur die Symptome ab. Die Nebenwirkungen des Medikaments sind dabei mehr als bedenklich.

Bereits 1986 veröffentlichte das International „Journal of the Addictions“ eine Studie über sämtliche wissenschaftliche Publikationen, die sich mit den Nebenwirkungen von Ritalin auseinandersetzten. Es sind dabei über hundert unerwünschte Nebenwirkungen bekannt. Dazu gehören unter anderem: paranoide Psychosen und Wahnvorstellungen, hypomanische und manische Symptome, Halluzinationen der Augen und Ohren (mitunter stärker als bei der Droge LSD), extreme Abkapselung, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Suchtgefahr, psychische und physische Abhängigkeit, Nervenzuckungen und Verkrampfungen, Aggressivität. Wegen der Gefährlichkeit der Nebenwirkungen zählt die Behörde Ritalin sogar an dritter Stelle gleich hinter Heroin und Kokain auf und weist darauf hin, dass sie wegen ihrer stimulierenden Wirkung zu einer Abhängigkeit führt.

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Ritalin Drogen ADHSDie amerikanische Drogenbehörde DEA stuft Ritalin als ebenso gefährliche Droge ein wie Heroin und Kokain. Ritalin macht ebenso stark abhängig und kann sich mit seinen Nebenwirkungen locker mit Crack messen. Mittlerweile sind weltweit Millionen von Menschen – meist Kinder und Jugendliche – Ritalin süchtig. Für den Hersteller Novartis ist das ein Milliardengeschäft.

Sie fliegen unsere Flugzeuge, fahren unsere Busse oder kommen uns im Auto entgegen: Auch in der Schweiz gibt es immer mehr Ritalinsüchtige, die ihren Stoff vom Arzt bekommen. Nur weil die Droge legal ist, heisst es nicht, dass sie weniger gefährlich ist als illegale Drogen. Im Gegenteil.

Dass das leistungssteigernde Amphetamin stark süchtig macht, wurde erst in einer Studie des letzten Jahres nachgewiesen, da Langzeitstudien über das Medikament bisher fehlten. Oder anders gesagt: Niemand kennt die wirklichen Folgen des Ritalinwahnsinns für die Gesellschaft. Allein in den Jahren von 1991 bis 1999 verzwanzigfachten sich die Verschreibungen, um sich in den letzten Jahren nochmals zu verhundertfachen. Meistens erfolgen die Verschreibungen nach der umstrittenen Diagnose Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADS). Doch Ritalin (Methylphenidat) kann ADS/ADHS nicht heilen, es dämpft nur die Symptome ab. Die Nebenwirkungen des Medikaments sind dabei mehr als bedenklich.

Bereits 1986 veröffentlichte das International „Journal of the Addictions“ eine Studie über sämtliche wissenschaftliche Publikationen, die sich mit den Nebenwirkungen von Ritalin auseinandersetzten. Es sind dabei über hundert unerwünschte Nebenwirkungen bekannt. Dazu gehören unter anderem: paranoide Psychosen und Wahnvorstellungen, hypomanische und manische Symptome, Halluzinationen der Augen und Ohren (mitunter stärker als bei der Droge LSD), extreme Abkapselung, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Suchtgefahr, psychische und physische Abhängigkeit, Nervenzuckungen und Verkrampfungen, Aggressivität. Wegen der Gefährlichkeit der Nebenwirkungen zählt die Behörde Ritalin sogar an dritter Stelle gleich hinter Heroin und Kokain auf und weist darauf hin, dass sie wegen ihrer stimulierenden Wirkung zu einer Abhängigkeit führt.

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Gefährliche neue Psychomedikamente sollen den Untertanen der  Zukunft schaffen

Foto: Wikimedia Commons

Der London Guardian berichtete am Dienstag über das “brandheiße” Wissenschaftsfeld der Psychomedikation zur Verbesserung von moralischem Verhalten. Diverse Wissenschaftler werden zitiert, die mit existierenden Substanzen wie Oxitocin und Prozac sowie mit neuen Stoffen experimentieren:

“Sich um die Notlage von Menschen auf der anderen Seite der Welt zu kümmern oder um die von zukünftigen Generationen, liegt nicht in unserer Natur.”

“Diese neue Art von Medikamenten könnte Gefühle ermöglichen von globalem Zusammenhalt und abstrakte Empathie für zukünftige Generationen.”

“Eine Pille die moralisches Verhalten verbessern kann, eine Behandlung für rassistische Gedanken, eine Therapie um ihre Empathie für Menschen in anderen Ländern zu vergrößern.”

“Diese Medikamente werden effektiver bei der Prävention und Rehabilitierung sein als Gefängnisse.”

Es scheint eher, als wolle man den Widerstand in der Bevölkerung gegen eine ökosozialistische Neue Weltordnung  als Krankheit definieren und “kurieren”.

Die UK Daily Mail berichtete:

“Akademiker sagen sie stünden kurz davor, den ersten Impfstoff gegen Stress zu entwickeln – eine einzige Injektion die uns beim Entspannen helfen würde ohne uns zu verlangsamen.”

Dr. Robert Sapolsky, Professor für Neurowissenschaft an der Universität Stanford in Kalifornien, meint der Impfstoff solle durch eine Veränderung der Hirnchemie einen Zustand der ‘fokussierten Ruhe’ hervorrufen. Das Stanford-Team hat dafür einen Herpes-Virus genetisch verändert um “schützende” Gene in das Gehirn zu transportieren. Man ist sich sicher:

“Dies könnte die Gesellschaft verändern.”

Der Professor für Bioethik an der Oxford-Universität Julian Savulescu argumentiert in seiner Veröffentlichung mit dem Titel “Fluoride and the Future: Population Level Cognitive Enhancement”, dass die Zugabe von Fluorid zum Trinkwasser der Schlüssel für “die Zukunft der Menschheit sein könnte”.

“Fluoridierung könnte sich nicht nur um Zahnfäule drehen [sondern] um den Drang, besser zu werden.”

Diese Zwangsmedikation der Bevölkerung sei eine Form der “Erhöhung”, die ein Zeitalter einleitet in dem mentale und andere Fähigkeiten durch Chemikalien verbessert werden:

“Fluoridierung ist nur die Spitze des Eisberges was Verbesserungen anbelangt. Die Wissenschaft entwickelt sich schnell voran und bringt sichere und effektive Stoffe hervor die die kognitiven Fähigkeiten verbessern, Medikamente die unsere geistigen Kapazitäten erweitern. Seit langem verwenden Menschen plumpe Stoffe zur Verbesserung, meist um Wachheit zu fördern, wie Nikotin, Koffein und Amphetamine. Eine neue Generation von effektiveren verbessernden Stoffen tritt hervor: Ritalin, Adderral, Ampakine und die Piracetam-Familie von Gedächtnisverbesserern.”

“Aber sobald sehr sichere und effektive kognitive Verbesserer entwickelt werden – was fast garantiert der Fall sein wird – stellt sich die Frage ob sie dem Wasser beigesetzt werden sollten, wie Fluorid oder Folsäure in unsere Frühstücksflocken. Es scheint, dass man einer weitläufigen kognitiven Verbesserung der Bevölkerung nicht widerstehen können wird.”

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Monica G. Young

Nicht alle fallen auf den gigantischen Schwindel herein: Weltweit wurden bei 20 Millionen Kindern und Jugendlichen psychische Störungen festgestellt, die angeblich die jahrelange oder sogar lebenslange Einnahme von Psychopharmaka notwendig machen. Aber einige Personen erheben jetzt ihre Stimme. Häufig sind Eltern, Kinder und Schulen Opfer einer der gewissenlosesten, aber eben gewinnbringenden und auf Falschinformationen beruhenden Kampagnen der modernen Gesellschaft.

Unruhige Kinder oder Kinder, die sich leichter ablenken lassen oder gelangweilt sind, die zu viel reden (oder zu wenig), die sich nicht an Regeln halten, die nicht so gehorsam sind, wie es einige Erwachsene gerne wollen, oder Kinder, die unter Stimmungsschwankungen leiden – ihnen allen könnte es passieren, dass bei ihnen Erkrankungen wie eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), eine Störung des Sozialverhaltens mit oppositionellem, aufsässigen Verhalten (ODD), eine Bipolare affektive Störung, eine Selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung oder eine andere Erkrankung festgestellt werden. Mit anderen Worten werden heute Verhaltensweisen, die bisher als normales Verhalten von Kindern und Heranwachsenden galten, als psychische Störung eingestuft.

Am häufigsten wird ADHS bei Kindern »festgestellt«, allein in den USA sind es mehr als fünf Millionen Kinder, die davon »betroffen« sind. Statistische Untersuchungen in den USA und anderen Ländern zeigen, dass ADHS eher bei Jungen als bei Mädchen diagnostiziert und dann entsprechend medikamentös behandelt wird.

In einem vor Kurzem erschienenen Artikel mit der Überschrift »Eine Beruhigungs-Nation: Was

passiert, wenn man Jungen nicht mehr erlaubt, ungestüm sein« heißt es, fünfmal mehr australische Jungen als Mädchen werden mit Ritalin behandelt. Die Autorin fragt: »Besteht die Gefahr, dass wir die Kindheit eines Jungen an sich als Störung einstufen?« Sie verweist auf das Beispiel eines zehnjährigen, sehr begabten und sportlichen Jungen, der auf einem beengten Schulhof in eine Rangelei verwickelt wurde. Niemand wurde ernsthaft verletzt und es entstand auch keinerlei Sachschaden. Aber der Junge musste sich umgehend einer psychiatrischen Behandlung unterziehen.

Für afro-amerikanische Jungen und Jugendliche kann die Lage noch schlimmer aussehen. Der Psychologe Umar R. Abdullah-Johnson, der sich für das Recht auf Bildung für schwarzen Jungen einsetzt, hat viele Schulen im ganzen Land aufgesucht. In einem kürzlich veröffentlichten Artikel mit der Überschrift »Psycho-Sklaverei« schreibt er: »Wir haben es hier mit einem Zerrbild epischen Ausmaßes zu tun: Schwarze Jungen werden in Rekordzahlen zu Psychiatern geschickt, damit sie dort bewusstseinsverändernde Medikamente verordnet bekommen, die viele Nebenwirkungen aufweisen.« In vielen Klassen, berichtet er weiter, wird der Hälfte der schwarzen Schüler Medikamente verschrieben. Bei einigen Kindern wird die Untersuchung, die Diagnose und die Verschreibung der Medikamente in weniger als fünf Minuten abgewickelt.

Abdullah-Johnson hebt die Scheinheiligkeit einer Gesellschaft hervor, die einerseits den »Drogen den Krieg« erklärt, sich andererseits aber eifrig bemüht, eine ganze Generation schwarzer Jungen mit Substanzen vollzustopfen, deren Einnahme später oft zum Konsum illegaler Drogen führt. »Sie behaupten, kein Kind solle zurückgelassen werden«, schreibt er, »geben sich aber damit zufrieden, unsere Jungs [gefährlichen] Nebenwirkungen dieser Medikamenten auszusetzen, die noch Jahre nach ihrem Schulabschluss anhalten, wenn diese Jungen überhaupt einen Schulabschluss schaffen.«

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Eva Herman

Sehr geehrte Politiker, jede Unwahrheit, die Ihr verbreitet, fliegt Euch eines Tages um die Ohren. Und die Menschen im Land sind klüger, als Ihr glaubt. Die gesellschaftlichen Missstände durch Lieblosigkeit und Bindungslosigkeit, durch  Fremdbetreuung der Kleinsten und der politisch gewollten Erwerbstätigkeit der Frau in unserem Land werden jeden Tag offensichtlicher.

Jede zweite berufstätige Mutter in Deutschland leidet inzwischen unter dem sogenannten Burn-out-Syndrom. Doch ist das nur die Spitze des Eisbergs. So haben sich vor wenigen Monaten 19 Klinikärzte in einem dramatischen Appell an die Öffentlichkeit gewandt: Sie warnen vor einem weltweiten »Seeleninfarkt«: »Seelische Erkrankungen und psychosoziale Probleme nehmen in allen Industrienationen ständig zu. Mittlerweile leiden rund 30 Prozent der Bevölkerung innerhalb nur eines Jahres an einer diagnostizierbaren psychischen Störung. Am häufigsten sind Depressionen, Angststörungen, psychosomatische Erkrankungen und Suchterkrankungen. Die Weltgesundheitsorganisation prognostiziert, dass Depressionen bis zum Jahr 2020 nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Erkrankung der Welt werden. Dadurch wird der Herzinfarkt beinahe vom ›Infarkt der Seele‹ abgelöst.«

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Michael Grandt

Wer kennt sie nicht, die organische Hirnstörung ADHS? Doch eine schwedische Studie entzaubert nun den Mythos von den angeblichen ADHS-Genen und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Die Erkrankung ist bei über der Hälfte der Betroffenen auf das niedrige Bildungsniveau der Mütter und Alleinerziehung zurückzuführen. Bei Sozialhilfeempfängern ist die Quote sogar noch höher.

Schwedische Forscher vom Centre for Health Equity Studies (CHESS) in Stockholm haben die Daten von 1,16 Millionen Kindern zwischen sechs und 19 Jahren analysiert. Ihre Studie mit dem Titel »Social adversity predicts ADHD-medication in school children« wurde unlängst in der Fachzeitschrift Acta Paediactria veröffentlicht und enthüllte erschreckende Erkenntnisse: Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen leiden demnach häufiger an dem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) und bekommen öfter Medikamente dagegen verordnet als Kinder aus anderen Familien. Die Wissenschaftler gehen aber noch weiter und geben an, dass die Hälfte aller Erkrankungen auf ein niedriges Bildungsniveau der Mutter und auf Alleinerziehende zurückzuführen sei. Mütter mit der niedrigsten Schulbildung hatten zu 130 Prozent öfter ein Kind mit ADHS als Mütter mit Hochschulabschluss.

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Ethan A. Huff

Das Institut für sichere Medikamentenanwendung (ISMP) veröffentlichte im Internetjournal PloS One eine Untersuchung, die die schlimmsten verschreibungspflichtigen Medikamente auflistet, die bei den Patienten Gewalt auslösen. Unter den zehn gefährlichsten Medikamenten befinden sich die Antidepressiva Pristiq (Desvenlafaxin), Paxil (Paroxetin) und Prozac (Fluoxetin).

In der letzten Zeit wurden Befürchtungen zu negativen Nebenwirkungen vieler bekannter Antidepressiva und Antipsychotika immer lauter, da es bei der Einnahme dieser Medikamenten nicht nur zu schweren gesundheitlichen Problemen bei den Patienten, sondern auch zu schwerwiegenden gesellschaftlichen Folgen kommen kann. Der ISMO-Bericht weist darauf hin, dass Angaben des Berichtssystems zu negativen Nebenwirkungen (AERS) der amerikanischen Behörde für Arzneimittelzulassung (FDA) viele verbreitete Medikamente mit Tötungsdelikten in Zusammenhang gebracht werden.

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Arizona-Schütze konsumierte starke halluzinogene Drogen

Steve Watson
Infowars.net
Wednesday, Jan 12th, 2011

Manche der zahlreichen Medienberichte meldeten, dass der Arizona-Schütze Jared Loughner laut Leuten die ihn kennen eine fanatische Begeisterung entwickelt hatte für Träume und jene sogar für real hielt. George Osler, der Vater von Loughners Freund Zach Osler, äußerte dass Loughner mit einer bestimmten psychotropen Droge experimentierte:

“Ich weiß dass er mit dieser Droge oder Kraut oder was auch immer experimentiert hat – Salvia Divinorum – und was ich so gehört habe konsumierte er es ziemlich häufig.”

Laut mehreren anderen Berichten erklärten Studenten aus Loughners Uni-Kursen, dass er regelmäßig ohne erkennbaren Grund in schallendes Gelächter ausbrach. Dies wird gemeinhin assoziiert mit Salvia Divinorum wie das folgende Video betont:

 

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S. L. Baker

Bereits 2005 warnte die US-Arzneimittelzulassungsbehörde »Food and Drug Administration« (FDA), die Aufnahme des depressionshemmenden Wirkstoffs Paroxetin (in den USA unter den Markennamen Paxil, Paxil CR und Pexeva vertrieben) im ersten Drittel der Schwangerschaft berge möglicherweise das Risiko von Geburtsschäden, besonders von Herzproblemen. Hat diese Meldung dazu geführt, dass das häufig verordnete Paroxetin und andere Antidepressiva fortan seltener verschrieben wurden? Leider lautet die Antwort: nein.

Tatsächlich zeigen Hintergrundinformationen einer soeben veröffentlichten Studie im CMAJ (Canadian Medical Association Journal, Zeitschrift des kanadischen Ärzteverbands), dass diese Medikamente häufig während der Schwangerschaft eingenommen werden. Fast vier Prozent der Schwangeren verwenden sie gelegentlich im ersten Drittel ihrer Schwangerschaft – manchmal mit tragischen Folgen. Die neue Studie kommt zu dem Schluss, dass bei werdenden Müttern, die Antidepressiva einnehmen, das Gesamtrisiko einer Fehlgeburt um 68 Prozent erhöht ist.

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Eine Selbsttötung und ein Medikament

Veröffentlicht: 7. Mai 2010 von infowars in Gesundheit, Pharmaindustrie, Psychopharmaka
Schlagwörter:,
Am Suizid seiner Frau sei ein Psychopharmakon der Firma Pfizer schuld, sagt Lothar Schröder. Seit Jahren kämpft er gegen den Pharmariesen. Der bestreitet sämtliche Vorwürfe.

Von Detlef Schmalenberg

Seine Frau, die habe vielleicht gedacht, es liege nur an ihr. Sie sei selber schuld, dass es ihr so schlecht geht. „Wieso kann ich mich nicht zusammenreißen?“, könnte sie gedacht haben. Vielleicht war ihr die Hilflosigkeit auch peinlich. „Oder sie wollte mir nicht zur Last fallen“, sagt Lothar Schröder, der Blick geht ins Leere.

Als er Monika das letzte Mal lebend gesehen hat, lag sie im Bett. Für gewöhnlich stand sie immer mit auf, wenn Schröder vor der Arbeit frühstückte. Diesmal jedoch blieb sie liegen. Als er sich von ihr verabschiedete, antwortete sie nicht.

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Ökumenisches Hainichklinikum GmbH
Fachkrankenhaus für Neurologie, Kinder- und
Jugendpsychatrie, Psychiatrie und Psychotherapie
Pfafferode 102, D-99974 Mühlhausen

Patient 3271412
(Stationäre Behandlung vom 07.05.2003 – 16.08.2003)

Ein Erfahrungsbericht aus der Psychatrie

Eines schönen Abends des besagten Jahres saß ich (25), Patient 3271412, mit Bekannten in einer geselligen Runde, wir aßen Haschischkekse, tranken Caipirinha und nahmen dazu noch Betäubungsmittel. Nach einiger Zeit wirkte dann so manches und ich rauchte noch einen Eimer. Innerhalb von zwei Minuten machte es Peng und ich kippte um. Wieder aufgewacht, machte ich mich auf den Heimweg. Als ich am darauffolgenden Morgen erwachte, merkte ich, dass es mir gar nicht gut ging ‒ ich konnte nicht mehr unter die Menschen. Ich bekam Panik und Angstattacken auf offener Strasse und konnte mich nicht mehr in geschlossenen Räumen aufhalten. Da ich damals keinen Kontakt zu meiner Familie hatte, ging ich ‒ völlig neben mir stehend ‒ zu einem “Arzt des Vertrauens”, dem ich den Fall und mein Befinden schilderte.

Er gab mir eine Überweisung ins Städtische Krankenhaus.

Im Zimmer angekommen, wurde mir gleich Blut abgenommen. Am nächsten Morgen kam der Befund ‒ sie konnten mir nicht helfen. Stattdessen rieten sie mir, mich ins Ökumenische Hainichklinikum “einweisen” zu lassen. (Sie meinten, dass ich da besser aufgehoben wäre und sie mir dort helfen könnten.) Ein Rettungswagen fuhr mich dann zu der besagten Adresse. Da angekommen, wurden meine Personalien aufgenommen und ich wurde ins Haus 1 (Sammelstelle und Beobachtungsstation) “übergeben”. Mir wurde dort das Handy und meine persönlichen Sachen abgenommen. Mein erster Gedanke war: Hier komme ich nie wieder raus, jetzt bin ich in der Klapsmühle…

Man brachte mich in einen Saal, wo noch andere “untergebracht” waren (ca. 20 Personen) ‒ ich bekam ein Bett zugewiesen. Mir wurde auch gleich Blut abgenommen und ich wurde mit den Regeln des Hauses vertraut gemacht. Ich durfte in der ersten Zeit kein Fernsehen schauen, durfte nicht nach draußen telefonieren und musste im Haus bleiben. Na gut, ich durfte wenigstens in den Garten gehen, um den ein Zaun war, damit man nicht fliehen konnte. Mein Gefühl bestätigte sich erneut: hier komm ich nicht mehr weg… Mir wurde jeden zweiten Tag Blut entnommen und ich hatte jeden Tag Gespräche mit einem Psychologen. Die waren noch harmlos.

Aber das sollte sich bald ändern…

Nach ca. vier Wochen war mein Blut frei vom THC und Betäubungsmitteln (sagte man mir) und es ging dann los mir der Psychopharmaka. Ich bekam Cipramil, eine Tablette enthielt 20mg. Davon drei Stück am Tag, morgens, mittags und abends. Die Nebenwirkungen waren erheblich, vor allem am Anfang, Übelkeit mit Erbrechen, Schwindelanfälle und massives Herzrasen.

Nach eineinhalb Wochen legte sich das wieder und die Psychotherapie ging dann erst richtig los.

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Neben intensiven Gesprächen mit dem Psychologen, die bis in meine Kindheit zurück gingen ‒ solange, bis ich abends da saß und unaufhörlich weinte ‒ folgten noch Beschäftigungs-und Bewegungstherapien, Eigenanalyse, Selbstsicherheit, Kommunikationsübungen, Erziehersätze…

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Hausärzte fördern häufig die Tablettensucht

Veröffentlicht: 28. November 2009 von infowars in Gesundheit, Psychopharmaka
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Ob Schmerz-, Schlaf-, Beruhigungs- oder Aufputschmittel – Tabletten sind nach Alkohol die zweithäufigste Droge in Deutschland. Rund 1,5 Millionen Menschen sind abhängig. Eine neue Untersuchung belegt jetzt: Die Sucht beginnt oft in der Praxis, 80 bis 90 Prozent der Abhängigen erhalten ihre Tabletten vom Hausarzt.

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Der Tod von Robert Enke ist ein äußerst tragisches Ereignis. Auch ich möchte den Hinterbliebenen mein herzlichstes Beileid ausdrücken. Ich wünsche ihnen viel Kraft, um diese schwierige Zeit durchzustehen und die Zukunft in Frieden zu meistern.

Als Journalist erlaube ich mir, die Frage zu stellen, was Robert Enke, der offenaber unter schweren Depressionen gelitten hat und deswegen lange in Behandlung war, zu dieser “unerklärlichen” Tat veranlasst haben könnte. Immerhin sprachen sich SPIEGEL Online in einem Beitrag (siehe Screenshot) und zum Beispiel auch Christoph Daum in einem anderen Artikel von SPIEGEL Online dafür aus, das Thema Depression nicht zu tabuisieren. Lässt sich Enkes Tat also “nur” mit dem beruflichen Druck und den persönlichen Schicksalsschlägen erklären? Oder könnten auch andere Faktoren beteiligt gewesen sein, zum Beispiel Antidepressiva? So soll Robert Enke laut einem heutigen Bericht von www.rp-online.de “spätestens seit seiner Zeit beim FC Barcelona [2000 bis 2004] Antidepressiva genommen haben”.

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Warum das Naheliegende ausgeblendet wird und uns das Ferne so nahe geht

Muss ich jetzt auch noch etwas zum tragischen Tod von Robert Enke sagen? Besser nicht. Aber drei Fragen beschäftigen mich seit gestern, sie wollen gestellt sein.

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Die Fluorid-Verschwörung

Veröffentlicht: 2. Oktober 2009 von infowars in Eugenik, Geschichte, Gesundheit, Lebensmittel, Psychopharmaka, Wissenschaft/ Technik
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Die Geschichte des Fluorids, das Menschen durch die Fluoridierung von Wasser aufgezwungen wird, ist verbunden mit Lügen, Gier und Betrug. Regierungen, die das Trinkwasser mit Fluorid versetzen, bestehen darauf, dass es sicher, vorteilhaft und notwendig ist, obwohl es wissenschaftliche Beweise gibt, die zeigen, dass es nicht sicher ist, Fluorid zu sich zu nehmen. Zudem sind in Gebieten, in denen das Trinkwasser fluoridiert ist, die Raten an Karies, Krebs, Zahnfluorose, Osteoporose und anderen gesundheitlichen Problemen höher.

Fluoridierung von Regierungen gefördert

Aufgrund der Kampagnen der Aluminiumindustrie, der Pharmaziekonzerne und der Waffenindustrie wird Fluorid weiterhin den Wasservorräten in ganz Nordamerika hinzugefügt. Auf Grund von kürzlich unternommenen rechtlichen Schritten gegen Wasserversorger, die ihre Trinkwasservorräte fluoridieren, wurde ein Präzedenzfall geschaffen, der es in Zukunft unmöglich macht, gegen Wasserversorger, die fluoridieren, Klage zu erheben. (mehr …)