Archiv für die Kategorie ‘Völkermord’

 

eliminatedMan könnte meinen, das Motto “Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert” ist der aktuelle Leitspruch von Israel. Früher war man versucht, Aktionen außerhalb der Wahrnehmung der Menschen durchzuführen, jetzt geht die Israel Defense Force (IDF) mit Twitter und Youtube auf Propagandatour. Auf der Webseite der IDF wird so auch damit geworben, wie mit gezielten Exekutionen zivile Opfer minimiert werden können. Als visuelle Unterstützung bietet man dem geneigten Zuschauer ein Bild aus dem Video von der Hinrichtung von Ahmed Jabaris. Bei Youtube gibt es dann ein Video der IDF, wo der “Overkill” zu sehen ist.
Das Artikelbild stammt aus dem Twitterfeed der IDF. Aufgelistet in der Grafik sind die Verbrechen, derer sich Ahmed Jabari schuldig gemacht haben soll. Eigentlich ein Fall für ein ordentliches Gerichtsverfahren.

  • Plante mehrere Terrorattacken, bei denen israelische Zivilisten getötet wurden.
  • Leitete die Operation zur Entführung Gilad Shalits.
  • Befahl palästinensischen Terroristen, tausende Raketen auf Israel abzufeuern.

Darunter kurz und bündig: Eliminiert, Israel Defense Forces. Die Überschrift vom IDF-Sprecher, “Ahmed Jabari: Eliminiert.”

Bei Youtube veröffentliche das IDF ein Video von der Hinrichtung unter dem Titel: “IDF – Punktgenauer Schlag gegen Ahmed Jabari, Kopf des militärischen Flügels der Hamas”. In der Videobeschreibung steht zu lesen:

Am 14. November 2012 führte die IDF eine gezielte Aktion gegen Ahmed Jabri durch, welcher der Anführer des militärischen Flügels der Hamas im Gaza-Streifen war. Jabri war ein hochrangiger Hamas-Funktionär, welcher in den oberen Rängen des Hamas-Kommando gedient hatte und in der Vergangenheit für Terroranschläge gegen Israel verantwortlich war.

weiter

Gerhard Wisnewski

 

Berichte über Gräueltaten der israelischen Armee in den Palästinensergebieten gibt es jede Menge. Aber noch nie haben ehemalige israelische Soldaten selbst ausgepackt. Und zwar im O-Ton und ungeschminkt. Zusammengetragen wurden die erschütternden Zeugnisse in einem neuen Buch: Breaking the Silence.

 

Nablus in den autonomen Palästinensergebieten. Eine Nacht im Jahr 2002. Israelische Fallschirmjäger haben ein Hausdach eingenommen und beobachten einen unbewaffneten Mann, der zwei Häuser weiter auf einem anderen Dach herumläuft. Sie nennen ihn den »Späher«. Doch was macht er da? Beobachtet er wirklich die Israelis? Oder kann er bloß nicht schlafen? Niemand wird es je erfahren. Denn wenig später ist der Mann tot – erschossen von einem israelischen Scharfschützen. Doch das ist noch nicht einmal das Besondere an dem Fall. Das Besondere daran ist, dass dieser Vorfall nicht von Palästinensern oder ihren Sympathisanten

erzählt wird, sondern von ehemaligen israelischen Soldaten selbst. Hunderte von Veteranen haben die Nase voll von den Gräueltaten der Besatzungsarmee und haben sich in der Gruppe Breaking the Silence zusammengeschlossen, um ihre authentischen Berichte von der »Front« zusammenzutragen – und zwar im Originalton: »Ich habe den Mann durch das Nachtsichtgerät gesehen«, berichtet zum Beispiel ein israelischer Fallschirmjäger über den oben geschilderten Fall: »Er war unbewaffnet. Es war zwei Uhr früh. Ein unbewaffneter Mann lief auf einem Dach herum, er lief einfach nur herum. Wir haben es dem Kompaniechef gemeldet. Der Kompaniechef hat gesagt: ›Erschießen Sie ihn.‹ Der Scharfschütze hat geschossen, er hat ihn erschossen. Der Kompaniechef hat entschieden, hat über Funk ein Todesurteil gegen diesen Mann erlassen…für mich ist das Mord.«  Und zwar nicht der einzige. Bei der israelischen Armee lacht man über solche Fälle, berichtet der Ex-Soldat in dem Buch Breaking the Silence, das nach der Veteranengruppe benannt wurde. Für die Getöteten gab es Codenamen. Neben dem »Späher« zum Beispiel auch den »Trommler«, die »Frau«, den »alten Mann«, den »Jungen« oder den »Bäcker«.

 

 

Nachts, wenn die Armee kommt…

 

Nachts, wenn in den Palästinensergebieten die israelische Armee kommt, um einen Verdächtigen zu verhaften, werfen die Soldaten erst mal Steine gegen die Haustür, damit die Bewohner aufwachen. »Wenn das nicht funktioniert, dann schießt man in die Luft oder in die Wand«, berichtet ein ehemaliges Mitglied einer Spezialeinheit.  Als man einmal zwei Verdächtige habe verhaften wollen, schoss eine Einheit des Militärs mit einem Maschinengewehr in die Wand: »Eine Salve, fünf, sechs Mal: rat-tat-tat-ta, so … sie haben viel und wiederholt geschossen, es war gegen das Standardverfahren…in dem Haus waren zu dem Zeitpunkt Menschen, sie kamen heraus, Kinder, Alte, Frauen … ich sage mal, es gibt Wände, auf die du mit dem Maschinengewehr schießt, und … es geht durch.« Nachdem der Verdächtige aus einem anderen Haus gekommen sei, habe er ihn dem Brigadekommandeur übergeben. Der habe beschlossen, »den Gefangenen auch daran zu erinnern, wer hier der Boss ist, wer der Jude und wer der Araber, wer der Gefangene ist, und er hat ihm vielleicht zwei, drei, vier Stöße versetzt, mit dem Ellenbogen in die Rippen, ein Tritt in den Arsch, alle möglichen…«

weiter

Prof. Michel Chossudovsky

 

Am 14. November wurde der Militärchef der Hamas, Ahmed Dschabari, durch einen israelischen Raketenangriff ermordet. Dieser Angriff weist eine zynische Ironie auf, denn wenige Stunden zuvor war der Hamas der Entwurf eines permanenten Waffenstillstandsabkommens mit Israel übermittelt worden.

 

»Stunden vor der Ermordung des starken Mannes der Hamas, Ahmed Dschabari, hatte dieser den Entwurf eines permanenten Waffenstillstandsabkommens mit Israel erhalten, das Mechanismen zur Aufrechterhaltung der Waffenruhe vorsah, sollten Konflikte zwischen Israel und den im Gazastreifen lebenden Gruppen aufflammen.« (Haaretz, 15. November 2012)

 

Nach der gezielten Tötung Ahmed Dschabaris schlossen sich anhaltende Luftangriffe im Rahmen der Operation »Feuersäule« an. Letztere umfasst eine sorgfältig ausgearbeitete militärische Operation, in deren Rahmen Kampfflugzeuge vom Typ F-16, Apache-Kampfhubschrauber und Drohnen eingesetzt werden. Die israelische Kriegsmarine feuerte aus den Gewässern vor der Küste Gazas auf zivile Ziele.

 

 

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat dieses Szenario militärischer Eskalation bestätigt und machte die Palästinenser verantwortlich, denen er aggressive Provokationen vorwarf:

»Die Provokationen, unter denen wir zu leiden hatten, und der Raketenbeschuss auf die Siedlungen im Süden Israels haben uns zu diesem Vorgehen gezwungen. Ich möchte in aller Deutlichkeit erklären, dass die israelischen Bürger unter solchen Aktionen nicht zu leiden haben werden. Es geht darum, die Raketenstellungen zu treffen und die Hamas-Organisation zu schädigen.«

Als Reaktion auf die israelischen Angriffe wurden Dutzende weiterer Raketen von der Hamas gegen Israel abgefeuert. Dass die Palästinenser so reagieren würden, war den israelischen Planern bekannt. Die daraus folgenden Opfer in der israelischen Zivilbevölkerung werden nun dazu benutzt, eine weitere militärische Eskalation aus »humanitären Erwägungen« zu rechtfertigen.

 

Wir haben es hier mit einer sorgfältig geplanten Operation, einer eindeutigen Provokation zu tun. Der Tod israelischer Zivilisten (den die Militärexperten und -Planer der israelischen Streitkräfte vorausgesehen haben) wird nun dazu benutzt, die Unterstützung der israelischen Öffentlichkeit zu gewinnen.

weiter

Gerhard Wisnewski

Die Hamas ballert mit Raketen, Israel sagt danke – und schon haben wir den schönsten Krieg. So weit, so fadenscheinig. Doch was das hauptsächlich für Raketen sind, die da aus dem Gazastreifen nach Israel fliegen, erfährt die Öffentlichkeit natürlich nicht. Und die Hintergründe des Konflikts schon gar nicht. Gerhard Wisnewski hat recherchiert – mit überraschenden Ergebnissen…

Die Waffenruhe während des Besuchs des ägyptischen Ministerpräsidenten Hescham Kandil im Gaza-Streifen am 16. November 2012 hielt nicht lang. »In nur zwei Stunden feuerte die Hamas 50 Raketen auf israelisches Gebiet«, berichteten die Medien. Raketen? Für einen Westler, der dabei an moderne Lenkwaffensysteme denkt, klingt das natürlich nach einem

bedrohlichen militärischen Angriff. Doch wenn man genauer hinsieht, erlebt man eine Überraschung. Nehmen wir zum Beispiel eine Rakete, die die palästinensische Organisation Hamas laut Medienberichten auf ein Einkaufzentrum in Tel Aviv abgefeuert haben soll.

Wobei sich bereits die Frage stellt, warum die Hamas Einkaufszentren beschießen sollte, denn das ist ohne jeden militärischen Nutzen, bringt die israelische Zivilbevölkerung gegen die Palästinenser auf und rechtfertigt nur israelische »Gegenmaßnahmen«.

Hamas-Raketen treffen praktisch nie

Doch das vorerst nur am Rande, denn die Rakete traf überhaupt nicht. Vielmehr lag sie völlig daneben. Der israelischen Polizei zufolge ist die Rakete ins Meer gestürzt. Laut der israelischen Zeitung Haaretz schlug das Geschoss »im offenen Gelände« ein. Getroffen hat es jedenfalls nicht. Und das ist nicht etwa ein Missgeschick, sondern die Raketen der Hamas treffen praktisch nie. Laut einem anderen Bericht der Haaretz vom 16. November 2012 wurden seit Beginn der Feindseligkeiten zwar »550 Raketen Richtung Israel abgefeuert«, aber nur 26 davon seien überhaupt »in bewohnten Gegenden« explodiert – also fünf Prozent. Auch das sind aber noch keine Treffer. Tatsächlich berichtete Haaretz in diesem Zusammenhang auch nichts von schweren (Personen-) Schäden: »Eine Frau wurde leicht verletzt und einige Anwohner erlitten Angstattacken«. Alles in allem zählt der Bericht neben den drei Toten vom 15. November in Kiriat Malachi etwa eine Handvoll Verwundete durch die palästinensischen Geschosse auf.

weiter

Der Gazastreifen – ein Gefängnis

Veröffentlicht: 18. November 2012 von infowars in Israel, Völkermord
Schlagwörter:

Gaza, 17. November – Mit einer Fläche von nur 362 Quadratkilometern und 1,6 Millionen Einwohnern ist der Gazastreifen eines der dichtestbesiedelten Gebiete der Welt. Das Palästinensergebiet, das kleiner als das Bundesland Bremen ist, erstreckt sich über 45 Kilometer entlang der Mittelmeerküste, hat aber nur eine Breite von sechs bis zehn Kilometer. In nord- und südöstlicher Richtung grenzt es an Israel, im Südwesten an die ägyptische Sinai-Halbinsel.

Nach dem Waffenstillstand zwischen Israel und Ägypten 1949 wurde der Gazastreifen unter ägyptische Verwaltung gestellt, in den folgenden Jahrzehnten jedoch immer wieder von israelischen Truppen besetzt. 1994 wurde die Region palästinensisches Autonomiegebiet, bis September 2005 zogen sich sämtliche israelischen Siedler zurück.

Rund 90 Prozent der Menschen im Gazastreifen leben in größeren Städten, die Versorgungslage ist vielerorts prekär. Die größte Stadt Gaza mit über 480.000 Einwohnern ist eigentlich Verwaltungssitz der palästinensischen Autonomiebehörde. Seit 2007 steht sie wie der gesamte Gazastreifen jedoch de facto unter der Kontrolle der islamischen Hamas.

weiter

 

Wobei -genau betrachtet- es sich um fundierte Kritik gegenüber dem Regime in Israel handelt, wird jeder der hier Fragen stellt, sofort mit der Antisemitismus-Keule erschlagen.  Der wahre Grund liegt in der politischen Macht der  Israel-Lobby.

Deren stärkste Waffe: Der Vorwurf des Antisemitismus gegenüber denen, die es wagen, sich kritisch über Israel zu äußern. 

Der Konflikt in Gaza wird einträchtig von den westlichen Medien verschwiegen, ein Grund – wieder einmal an die Situation in Gaza zu erinnern, sagt Maria Lourdes!

Israel ist entlarvt – Menschen wacht auf!

Während die westliche Welt gebannt den eskalierenden Konflikt in Syrien beobachtet und vorm Fernseher das Kasperltheater mit dem TV-Duell um die amerikanische Präsidentenwahl verfolgt, wird eine humanitäre Katastrophe einfach verschwiegen und von den Medienanstalten mit dem “Bann des Schweigens” belegt. Die Situation in Gaza ist seit vielen Jahren vergleichbar mit den Ghettos in einer Zeit, die viele Menschen als “das dunkelste Kapitel der Weltgeschichte” bezeichnen. Wieviele Tränen müssen die Kinder von Gaza noch vergießen,  um der Welt zu zeigen, welch ungeheuere menschliche Katastophe sich hier abspielt? 

Der Gazastreifen ist ein Küstengebiet am östlichen Mittelmeer, das fast ganz von Israel umgeben ist und einen kurzen Grenzabschnitt mit Ägypten hat. In Gaza leben rund 1,5 Millionen Palästinenser. Der Gazastreifen ist, genau wie das Westjordanland, ein palästinensisches Autonomiegebiet und steht formal unter Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde. Die Kontrolle der gesamten Aussengrenzen auf der Landseite des Gazastreifens, sowohl als auch der Seeseite obliegt Israel, ebenso die indirekte Kontrolle des Personenverkehrs mittels Videoüberwachung von ägyptischer Seite.

Ein Frieden im Nahen Osten ist nicht wirklich erwünscht, da Krisen Kontrollmaßnahmen rechtfertigen und politische und finanzielle Unterstützung sichern: Ohne Israel gibt es keinen Grund für Terroristen, und Terroristen braucht das Land (die Welt) als Buhmänner, um Kontrollmaßnahmen, Menschenrechtsverletzungen und humanitäre Hilfsaktionen (mit Bomben) weltweit zu rechtfertigen.

weiter

Ein Artikel von Gideon Polya (Foto links)  – Original: Anti-Islam Movie: Riots & media lying obscure Muslim Holocaust – Übersetzt von  Ellen Rohlfs – erschienen bei tlaxcala-int.org. 

Der Anti-Islam-Film hat die muslimische Welt schwer beleidigt, was zu gewalttätigen Aufständen rund um den Globus geführt hat. Gewalt ist falsch, kontraproduktiv und dient nur den Interessen des fürchterlich gewalttätigen und tödlichen US-Staatsterrorismus, dem britischen Staatsterrorismus, dem französischen Staatsterrorismus und dem israelischen Apartheid-Staatsterrorismus.

Muslime müssen die Welt entschlossen über den Muslim Holocaust von über 12 Millionen Muslimen informieren: durch Gewalt ( 3,6 Mill.), durch kriegsbedingte Entbehrung( 8,9 Mill.). wurden in dem nach 1990 zionistisch unterstützten US-Krieg gegen Muslime getötet. Man kann mit Berechtigung annehmen, dass der muslimische Zorn gegen die USA und den Westen , der jetzt hoch kocht und zu gewalttätigen Aufständen führt, nicht nur mit dem äußerst widerlichen und beleidigenden amerikanisch anti-muslimischen Film zusammenhängt, sondern auch mit den von Zionisten unterstützten US-Krieg gegen Muslime, der seit 1990 (bis jetzt) über 12 Millionen Muslime durch Gewalt oder kriegsbedingte Entbehrung getötet hat.

Diese Brutalität stellt einen muslimischen Holocaust dar (Ein Holocaust: der Tod einer großen Anzahl von Menschen) und tatsächlich ein muslimischer Holocaust, der zweimal größer ist, als der jüdische Holocaust während des 2. Weltkrieges oder der „vergessene“ bengalische Holocaust ( 6-7 Mill. Inder, die Hälfte von ihnen Muslime, die die Briten unter Churchill aus strategischen Gründen verhungern ließen – mit Hilfe der Australier, die die Lebensmittel aus großen Getreidelagern zurückhielten) (s. auch mein Buch „Leichen zählen. Globale vermeidbare Sterblichkeit seit 1950“ und Jane Austen und „Das schwarze Loch der britischen Geschichte“ – jetzt frei erhältlich im Internet)

weiter

Sondermeldungen deutscher Regimemedien
Im Jahre 1939 begann für Deutschland das Zeitalter medialer Sondermeldungen des Staatsrundfunks der in penetranten Nachrichtensendungen dem deutschen Volk den Endsieg der deutschen Wehrmacht bis zur totalen Niederlage verhieß.

Auf diese Tradition bewusster Falschinformation der eigenen Bevölkerung, greifen im vereinten Deutschland Staats- und Konzernmedien gleichermaßen wieder vermehrt zurück. Quelle: von Mowitz (Foto links) principiis-obsta.blogspot.se

Bis auf den heutigen Tag kommen korrekte Informationen über Hintergründe, Ziele und Verantwortlichkeiten für die mit maßloser Gewalt begangenen Verbrechen in Syrien nicht vor. Die Sondermeldungen der ARD, des ZDF und der Konzernmedien triefen vor widrigen Heucheleien, wenn sie den Eindruck vermitteln und so tun als sei das Imperium mit seinen Schattenarmeen nicht Teil und Auslöser der Verbrechen in Syrien, sondern passiver Beobachter. Dabei sieht das Imperium es als das Selbstverständlichste der Welt an, wenn es aktiv, mit von langer Hand geplanten CIA-Geheimdienstoperationen, viel Geld und ohne Skrupel Mördertruppen aus den widrigsten Schergenstaaten der Welt, Saudi-Arabien und Quatar rekrutiert, in Syrien einschleust, um sie dann zu einem gegebenen Zeitpunkt gegen die syrische Zivilbevölkerung auf Massakerkurs loszulassen.

Mit welchem Recht nehmen sich die USA eigentlich die “Freiheit” zu bestimmen welche Regierung sich ein anderes Land leisten darf und welche nicht? Sie sind durch nichts legitimiert und nur durch ihre militärische Stärke, Gewissenlosigkeit und Missachtung internationalen Rechts in der Lage, ungestraft und ungesühnt ganze Kontinente zu destabilisieren und dabei Millionen Menschen zu ermorden und weitere Millionen auf die Flucht zu treiben. Es ist mir zuwider überhaupt noch den verschönernden Begriff “Krieg” bei den Raub- und Beutezügen der von der Wall Street eingesetzten US-Regierung anzuwenden, da dieser Begriff uns vorgaukelt es handele sich um einen “legitimen” Konflikt zwischen Staaten, nachdem sämtliche diplomatische Mittel zur Beilegung eines Konfliktes ohne Ergebnis versagt hätten.

weiter

Als ich im Jahr 2004 beim intensiven Internetsurfen die Webseite „www.alkhilafah.info“ bzw. „www.alkhilafah.info/massacres“ entdeckte, wurde mir endgültig klar, was ich von diesem sog. „auserwähltem Volk“ zu halten habe.

Auf dieser Webseite wurden z.B. viele Fotos der palästinensischen Opfer von Jenin gezeigt, wo die Israelis 2002 in einem Flüchtlingscamp, in dem tausende Palästinenser wohnten, ein verheerendes Massaker angerichtet hatten.

Zuerst waren die Palästinenser auf der Strasse beschossen worden.

Nachdem sie in ihre Häuser geflüchtet waren, wurden sie in ihren Häusern ermordet, indem die Israelis sie dort abschossen bzw. die Häuser mit Panzern und Bulldozern zum Einsturz brachten.

Auf dieser Webseite waren auch Fotos palästinensischer Folteropfer zu sehen, die die Israelis entweder mit Strom, mit Schwingschleifern, mit Schweissbrennern oder mit Bohrmaschinen (in den Kopf gebohrt) zu Tode gefoltert hatten.

Die Seite „www.alkhilafah.info“ wurde nach einiger Zeit eingestellt, aber einige der Fotos wurden auf anderen Internetseiten weiterhin gezeigt.

weiter

Libyen: Folter und Mord

Veröffentlicht: 1. Februar 2012 von infowars in Folter, Krieg, Völkermord

von Frank W. Haubold

Die Krokodilstränen der Kriegstreiber

Im August letzten Jahres schrieb ich schon einmal über die Kumpanei von Nato, westlichen Geheimdiensten und Medien mit islamistischen Milizen wie der „Libysch-Islamischen Kampfgruppe (LIFG)“, die teilweise sogar von international gesuchten al-Qaida-Terroristen wie Abd al-Hakim Balhaj geführt wurden und werden. Die angebliche libysche „Revolution“ wurde inzwischen dank massiver Nato-Bombardements und dem Einsatz von Spezialeinheiten zum gewünschten Erfolg gebracht. Triumphaler Höhepunkt dieses Ereignisses war der planvoll zelebrierte Lynchmord an Oberst Gaddafi, der die bekannte Philanthropin Hillary Clinton zu dem erfreuten Ausruf “We came, we saw, he died” veranlasste, der mir inzwischen symptomatisch für das intellektuelle und moralische Niveau westlicher Eliten erscheint.

Nach diesem freudigen Ereignis gab es noch einige euphorische Medienberichte über angebliche Freudenfeste in Tripolis und anderswo, denen es allerdings mangels geeigneter Bilder ein wenig an Überzeugungskraft gebrach. Das von den siegestrunkenen Milizen angerichtete Massaker mit Hunderten von Toten unter anderem in Sirte wurde nur beiläufig erwähnt und sogleich mit finsteren Missetaten in der Gaddafi-Ära entschuldigt. Auch die internationalen Menschenrechtsorganisationen, die vorher nie müde geworden waren, vorgebliche Gaddafi-Verbrechen anzuprangern, hüllten sich plötzlich in beredtes Schweigen, obwohl bei aufmerksamer Sichtung internationaler (nicht westlicher) Medienberichte schon sehr bald klar wurde, dass es mit der angeblichen Demokratisierung Libyens wohl so schnell nichts werden würde. Die Erfolgsmeldungen über Regierungsbildung, bevorstehende freie Wahlen oder auch nur die Entwaffnung der Milizen wurden seltener, und ganz allmählich verschwand das Land aus dem Fokus westlicher Berichterstattung – bis letzte Woche die Bombe platzte. Mit einem ebenso spektakulären wie mutigen Schritt kündigten die Hilfsorganisationen Amnesty International und „Ärzte ohne Grenzen“ ihren Rückzug aus der einstigen Rebellenhochburg Misrata an.

weiter

https://i2.wp.com/www.ipk-bonn.de/pics/AnnetteGroth.jpg

Annette Groth, Abgeordnete der LINKEN, die schon auf der Mavi-Marmara Erahrungen mit dem Terror des israelischen Repressionsapparat machen konnte, hat im Rahmen einer kleinen Anfrage einen unglaublichen Skandal aufgedeckt: Die EU finanziert die israelische Perfektionierung der Ausraubung und Vertreibung von Palästinensern mit Millionen aus dem Forschungsetat!

Für die unter dem Deckmantel der ‚ziviler Sicherheitsforschung‘ laufenden Projekte gehen Millionen an Firmen wie die israelische Elbit, einer der grössten Auftragnehmer für die elektronische Überwachungstechnologie an der Apartheidsmauer. (Zur Erinnung: Die deutsche Bank hatte nach Intervention – u.a. von pax-christi – die finanziellen Verbindungen zu Elbit gekappt.)

weiter

Der Schutz der Menschenrechte ist in diesem Land Nordafrikas sichergestellt. Inbegriffen sind nicht nur politische, sondern auch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Das Land kann sich auf seine wegweisenden Erfahrungen auf dem Feld der Verteilung des Wohlstands und des Rechts auf Arbeit berufen. Frauen sind in diesem Land hoch angesehen, und ihre Rechte werden von allen Gesetzen und der Gesetzgebung garantiert.“

Das sind Auszüge aus einer Bewertung in einem Bericht des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen. Er stammt vom 4. Januar 2011 und basiert auf Studien vor Ort vom November 2010. Am 13. Mai 2010 war dieses Land in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gewählt worden.

Das libysche Parodox – Video-Doku über Libyen unzensiert

Das Land, von dem hier die Rede ist, ist Libyen, genauer die Libysch-Arabische Dschamahirija, wie sie bis Anfang 2011 existierte. Quelle: Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann – mathaba.net und  Nrhz

Anfang 2011 kamen die Nato-Bestien mit ihrer Propaganda, ihren Geheimdienstoperationen und ihren Bomben und brachten ihre Art der Menschenrechte mit. Mindestens 60.000 Menschen fanden bis zum Oktober 2011 den Tod. Das Land mit dem höchsten Lebensstandard in ganz Afrika wurde um Jahrzehnte zurückgebombt. Selbst die Linke und die Friedensbewegung ließen sich von der Nato-Propaganda infizieren und setzen dem Raubüberfall keinen nennenswerten Widerstand entgegen.
Libyen-Bericht des UN-Menschenrechtsrats – Von der Nato wurde ein Land überfallen, das in vielerlei Hinsicht einen hohen Entwicklungsstand erreicht hatte, auch in Hinsicht auf die Menschenrechte.

Dazu seien hier einige Auszüge aus dem Bericht des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen ausführlicher zitiert [1]:

Libyen-Bericht des UN-Menschenrechtsrats, Januar 2011- Quelle: Vereinte Nationen

„Die Delegation [des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen] stellte fest, dass alle Rechte und Freiheiten Bestandteil eines schlüssigen, gefestigten Rechtsrahmens sind. Die rechtlichen Garantien bilden die Basis für die Sicherstellung der Grundrechte der Menschen. Weiterhin werden Verstöße, die möglicherweise auftreten, vom Gerichtswesen verhandelt, und Täter werden vor Gericht gebracht. Das Gerichtswesen gewährleistet die Rechte der Einzelnen und wird unterstützt von anderen Instanzen, in besonders bedeutender Weise von der Staatsanwaltschaft. Eine nationale Menschenrechtskommission, deren Mandat sich auf den ‘Pariser Prinzipien’ gründen, ist 2007 eingerichtet worden. Die vorgenannten Instanzen werden ergänzt von neu eingerichteten Mechanismen wie beispielsweise den mit dem Gesetz Nr. 19 2001 geschaffenen zivilgesellschaftlichen Organisationen.“ (Punkt 10 des Berichts)

Der Schutz der Menschenrechte ist in der Libysch-Arabischen Dschamahirija sichergestellt. Das beinhaltet nicht nur politische Rechte sondern auch wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Die Libysch-Arabische Dschamahirija kann sich auf ihre wegweisenden Erfahrungen auf dem Feld der Verteilung des Wohlstands und des Rechts auf Arbeit berufen.“ (Punkt 11 des Berichts)

Die Delegation [des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen] weist darauf hin, dass Frauen in der Libysch-Arabischen Dschamahirija hoch angesehen sind und ihre Rechte von allen Gesetzen und der Gesetzgebung garantiert werden. Diskriminierende Gesetze wurden aufgehoben. Libysche Frauen besetzen herausragende Positionen im öffentlichen Bereich, dem Justizwesen, der Staatsanwaltschaft, bei der Polizei und im Militär. Die libysche Gesetzgebung sichert auch die Rechte der Kinder, lässt Kindern mit besonderen Bedürfnissen, Älteren und Behinderten besondere Aufmerksamkeit zukommen.“ (Punkt 12 des Berichts)

Illegale Einwanderung ist eine der größten Herausforderungen, denen sich das Land gegenübersieht. Illegale Einwanderung hat negative Auswirkungen auf den Staatshaushalt, die Entwicklung, die Gesundheit, die Umweltprogramme und die soziale Stabilität. Die Libysch-Arabische Dschamahirija erwartet die Koordination und Kooperation mit den betroffenen Ländern, insbesondere mit Europäischen Ländern, die Ziel der Flüchtlinge sind, um umfassende Programme aufzubauen, die sich mit den wirtschaftlichen und sozialen Ursachen dieses Phänomens befassen und den Flüchtlingen helfen, sich in ihren eigenen Ländern niederzulassen, indem ihnen Arbeitsgelegenheiten geboten werden und ihre Länder mit Entwicklungsplänen unterstützt werden.“ (Punkt 13 des Berichts)

Die Libysch-Arabische Dschamahirija stellte fest, dass Gesetze auf der Basis der im Großen Grünen Dokument verankerten Prinzipien die Meinungsfreiheit sicherstellen. Artikel 5 fördert die Freiheit, wobei in Artikel 8 festgelegt ist, dass ‘jeder Bürger das Recht hat, seine Meinung öffentlich in den Volkskongressen und den Massenmedien zu äußern…’ In Zusammenhang mit der Meinungsfreiheit ist jeder Bürger, Mann oder Frau, der das Alter von 18 erreicht hat, berechtigt zur Mitgliedschaft in den Basisvolkskongressen, und hat aufgrund dieser Mitgliedschaft das Recht ihre oder seine Meinung zu jedem Thema zu äußern. Des Weiteren werden angesichts der wachsenden Informationsnetze Einschränkungen der Meinungsfreiheit ohnehin hinfällig…“ (Punkt 16 des Berichts)

Die Religionsfreiheit wird gewährleistet getreu den Grundrechten und dem Grünen Dokument, das festlegt, dass Religion ein privater, geistlicher und persönlicher Wert ist und eine direkte Beziehung zum Schöpfer darstellt.“ (Punkt 17 des Berichts)

Die USA und die Einheit Afrikas –  Von der Nato wurde ein Land überfallen, das reich ist an kostbaren Bodenschätzen. Öl und Wasser sind dabei nur zwei Mosaiksteinchen.

Von der Nato wurde ein Land überfallen, das mit seiner Sozial- und Bildungspolitik zu den höchststehenden weltweit gehörte (siehe dazu die Liste „So grausam war Gaddafi“ [2]). Im Oktober 2006 war zu erfahren: „Libyen setzt auf Bildung… Libyen will alle Schulkinder des Landes [kostenlos] mit Laptops und Internet-Zugang ausstatten… 1,2 Millionen Laptops wird Libyen bis 2008 erhalten, dazu kommt ein Server pro Schule, technische Unterstützung und Internet-Zugang via Satellit.“ (netzeitung.de) [3]

weiter

US-Soldat sagt: Ich bin der Terrorist

Veröffentlicht: 29. Oktober 2011 von infowars in Krieg, Völkermord, Video Clips

Libyen : Massengrab von Gaddafi-Anhängern entdeckt

Veröffentlicht: 27. Oktober 2011 von infowars in Krieg, Völkermord

Langsam lichten sich die Schleier und es zeichnet sich ein völlig anderes Bild am Horizont. Ria Novosti berichtet unter Berufung auf Fox News von einem weiteren Massengrab in der Nähe von Sirte. Dort sollen 267 Gaddafi-Treue, die mit einem Kopfschuss hingerichtet worden sind, verscharrt worden sein. Das Mediale Fangnetz scheint einige Löcher zu haben und so sickern nun die wahren Verbrechen durch.
Bereits am Sonntag waren nach einer Meldung von Human Rights Watch (HRW) 53 hingerichtete Anhänger von Gaddafi in einem Hotel aufgefunden worden. Selbstverständlich sicherte der “Libysche Übergangsrat” eine Untersuchung und Aufklärung der Fälle zu.

weiter

Patrick Henningsen

Offenbar wurde das endgültige Urteil gegen den früheren libyschen Machthaber Muammar al-Gaddafi bereits durch die NATO-Rebellen verhängt und vollstreckt, aber möglicherweise ist die westliche Zivilisation, die sich von ihren moralischen Werten abgewendet hat, bereits in ein noch blutigeres und entsetzlicheres Schicksal verstrickt.

Der Mann, der sein Land 1969 von der tyrannischen Diktatur des damaligen Königs Idris I. befreite, wurde am vergangenen Donnerstag angeklagt und mit Schüssen hingerichtet. Gaddafi nahm sich Umar al-Muchtar (1862-1931) als Vorbild. Muchtar war der einzige andere Anführer, der sich an die

Spitze eines genuinen und unabhängigen libyschen Widerstandes gestellt und gegen die brutale Kolonisierung durch Italien 1927 gekämpft hatte. Heute ist Gaddafi nur ein weiterer toter Diktator.

So zumindest besagt es die neue Darstellung und Propaganda in den USA und Europa, wo ausländische Staats- und Regierungschefs und andere nichtstaatliche Akteure mit dunklerer Hautfarbe in Hauptstädten wie Washington, London und Paris im Rahmen von Pressekonferenzen von in Maßanzügen gekleideten Politikern in aller Ausführlichkeit angeklagt und abgeurteilt werden. Dies wird dann von den Medienkonzernen aufgegriffen und verbreitet, bis ein neuer Feind gefunden ist, mit dem man die Öffentlichkeit unterhalten kann.

Nach der »ritterlichen« Erstürmung und Erschießung des bereits schon lange toten Osama bin Ladens, die vom Weißen Haus schon auf fast absurd-lächerliche Weise inszeniert wurde, und ohne dass authentische und unabhängige Beweise dafür vorgelegt wurden, dass sich – anders als bei Obamas Fernsehansprachen – alles tatsächlich so abgespielt hatte, waren wir nun Zeuge der nächsten öffentlichen Hinrichtung. Aber immerhin rechtfertigte Obamas an den Haaren herbeigezogene Darstellung der Bin-Laden-Operation irgendwie all die unschuldigen Leben, die durch die Inhaftierung und Folter Tausender junger Männer durch die Amerikaner seit dem offiziellen Beginn des Krieges gegen den Terror vernichtet wurden.

Ohne Zweifel wird der Fernsehsender Al Dschasira immer wieder die verwackelten Bilder der Handykamera ausstrahlen, auf denen zu sehen ist, wie ein Mann fast entkleidet von einem NATO-Rebellenmob durch die Straßen von Sirte gezerrt wird. Irgendwie hoffen sie, dass der brutale Umgang mit dem toten Gaddafi ihre leichtfertigen Aktionen und den Tod so vieler tausend Unschuldiger rechtfertigt, so dass Libyen nun endlich Teil des globalistischen, auf Schulden basierenden, neoliberalen Wirtschaftssystems des Internationalen Währungsfonds werden darf.

Der Westen und die Finanzelite haben außer den Rentenfonds und dem Einkommen der Mittelklasse nichts mehr übrig gelassen, was noch ausgeplündert werden könnte, so dass sie sich nun den Ländern im Osten und Süden zuwenden müssen, um ihre sich trauriger Weise leerenden Schatztruhen wieder zu füllen.

weiter

Kein US-Politiker (ein BRD-GmbH-Politiker schon gar nicht) wird es wagen, sich gegen die Interessen von Israel zu stellen, weil er dann sofort die Unterstützung der Medien (CNN, New York Times, Washington Post, Reuters, AP, Hollywood etc.) verliert.

Und damit die Unterstützung der medienmanipulierten „gut informierten“ Intellektuellen und der dummen Masse. Er gewinnt keine Wahl mehr oder wird direkt oder indirekt zum Rücktritt gezwungen. (Dank und Gruß an Rainer und Thomas für die Mitarbeit, sagt Maria Lourdes)

Indirekt ist das ganz einfach mit Hilfe eines Skandals (Clinton-Lewinsky / Fischer-Apo/Visa / Möllemann-Zentralrat der dt. Juden) möglich, der auf den ersten Blick in keiner Verbindung zur geäußerten Kritik bzw. geplanten Entscheidung stehen muss. Der Skandal wird dann entweder von den Medien zur Massenhysterie aufgebauscht – oder bei „Entschuldigung“ und „Rückzug“ von heute auf morgen fallengelassen. Ob der Skandal nun wirklich begründet ist, interessiert niemanden, weil diese Frage erst gar nicht gestellt und so weder von den sog. Intellektuellen noch von der Masse gedacht wird.

Unschuldiges Israel?

Israelische Sperranlagen: eine 759 km lange Absperrung zwischen dem israelischen Kernland und dem Westjordanland. Der Bau wurde 2003 begonnen und ist heute September 2011 kurz vor Vollendung. Die Sperranlage um den Gaza-Streifen ist 52 km lang und wurde 1994 entlang der Waffenstillstandslinie des israelischen Unabhängigkeitskrieges zwischen Gaza und Israel errichtet.

Wer hier nicht einen Verstoß gegen die Menschenrechte (vorallem in Gaza) Parallelen zum „Warschauer Ghetto“ der Nazis erkennen kann, muss blind sein. Selbst viele Israelis vergleichen die israelische Besetzung des Gazastreifens und der West Bank sowie die Misshandlung der Palästinenser mit Nazimethoden (siehe „Wounds of Holocaust“, Ravi Nessman, AP 26.01.05).

Die damalige Marionette Bush spielte auf Zeit und wollte den „Zaun“ zur Grenze im Westjordanland, dann auch mit Sharon bei seinem Besuch am 29.07.2003 diskutieren. In der dem Gespräch folgenden Pressekonferenz meinte Sharon:

„der Zaun sei für die Sicherheit Israels und dem Kampf gegen den Terror erforderlich und würde nicht abgerissen. Ein weiterer Ausbau der „Zäune“ sei geplant. Basta! – Und was machte Bush, der angeblich mächtigste Politiker der Welt? – Er stand dumm lächelnd wie ein Schuljunge daneben.

Ein paar Monate später lobt Bush sogar Sharon und behauptet: „die Welt müsse Sharon dankbar sein“ (22.04.2004).

Die Kontroverse um den Zaun war vergessen. Bush wollte schließlich wiedergewählt werden. Am 9. Juli 2004 erklärt der Weltgerichtshof unter Protest der USA und Israels den Zaun/die Mauer für illegal und spricht Israel das Recht ab, den Zaun/die Mauer als Selbstverteidigung rechtfertigen zu können.

Hat Israel daher inzwischen die Mauer abgerissen? Hat es jemand gewagt, Israel ein Ultimatum zu setzen und mit militärischen Maßnahmen zu drohen? Hat es wenigstens Wirtschaftssanktionen gegeben und Proteste der Regierungen der „zivilisierten Welt“? Warum nicht? 

Die Antwort finden Sie in dieser Artikelreihe. Was es aber geben wird, sind „Terrortaten“, die die Notwendigkeit der Mauer „beweisen“, denn Terror kann bei Bedarf immer gebracht werden – notfalls vom eigenen Geheimdienst…… was dann auch am nächsten Tag passierte. Wie von Sharons PR- Abteilung bestellt, tötete angeblich eine Bombe eines angeblichen Selbstmordattentäters aus einem angeblich bisher nicht abgegrenzten Palästinenserghetto angeblich einen (!) israelischen Soldaten. Die Medien zeigen Bilder von einem Sarg mit israelischer Flagge, die angeblich trauernde Mutter und beklagen den angeblich zunehmenden Antisemitismus in der EU. Verschwiegen wird natürlich, dass für den Antisemitismus in Deutschland gemäß Insideraussagen größtenteils V-Leute des Verfassungsschutzes verantwortlich zeichnen. Wer die angebliche Bombe wirklich gezündet hat und ob tatsächlich jemand getötet wurde, darf ein „anständiger“ Mensch weder fragen noch wissen wollen. Wer würde es wagen, die Aussagen der israelischen Regierung anzuzweifeln? Auf jeden Fall niemand in den Massenmedien der „zivilisierten Gemeinschaft“.

Das Urteil wird nur nebenbei erwähnt, sei sowieso „nicht bindend“ und ist bereits vergessen. Tenor: „Israel braucht die Mauer!“

Nein stimmt nicht: Israel braucht noch mehr Mauern. Am 10. Januar 2010 hat der israelische Premier Netanyahu den Bau einer Mauer entlang der Grenze zwischen Israel und Ägypten angeordnet. Haaretz berichtete darüber. Die Kosten hierfür sollen sich auf 300 Millionen Euro belaufen. Die Mauer soll als Schutz gegen illegale Einwanderer aus Afrika und natürlich als Schutz gegen „Terroristen“ dienen.

Noch Fragen? Na also, geht doch! Kritik? Gefährlich ist’s, den Leu zu wecken…! Die Situation in Deutschland hat nicht nur seit dem Möllemann Skandal äußerst deutlich gezeigt. …Verderblich ist des Tigers Zahn!

Wer Israel kritisiert, kann nur ein Antisemit sein, muss sich entschuldigen, zurücktreten und sollte vorallem keine „gefährlichen Sportarten“ mehr betreiben…. Jedoch der schrecklichste der Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn! (Frei nach Schiller)

Ob die Kritik vielleicht mehr als berechtigt ist, darf nicht gefragt werden. Wer hier Fragen stellt, kann nur ein „Antisemit“ sein und ist somit untragbar. Geht doch gar nicht!

Keine Diskussion möglich. Die Massenmedien machten Möllemann und die FDP-Führung („nicht ausreichend von Möllemann distanziert…“) selbst nach der Bundestagswahl 2002 in bester „Stürmer-Tradition noch platt.“

Natürlich, Möllemann musste weg. (Krauses Klartext, WELT 28.09.02). Absolut keine Frage. Eine Tatsache und somit klar. Dem Skandal folgten strafrechtliche Ermittlungen wegen Korruption, illegaler Parteispenden und ein Fallschirm der sich nicht öffnen ließ! „Damit das Ganze bloß niemand vergisst und auf ähnliche Gedanken kommt,“ ist vielleicht die ‘Moral von der Geschicht’.

Der Möllemann Skandal ist nicht, was Möllemann gesagt hat, sondern welche Konsequenzen seine Meinungsäußerungen provozierten. Ein sehr, sehr schwarzer Tag für das deutsche Grundgesetz. Aber so weiß man dann wenigstens, was die Schutzfunktion des Grundgesetzes in der Praxis noch wert ist und was man als deutscher Intellektueller noch denken darf – ohne die Karriere zu riskieren… das Klügste ist es natürlich, nichts zu sagen und immer nur freundlich zustimmend zu lächeln… Sie wissen doch aus der deutschen Geschichte: nur Dumme sind politisch nicht gefährlich…

Wer allerdings instinktiv spürt, dass etwas mit den Informationen der Massenmedien nicht ganz stimmen kann und gerne ein Gegengift gegen die allgemeine Volksverdummung wünscht, sollte die Bücher „Necessary Illusions: Thought Control in Democratic Societies“ (Notwendige Illusionen: Gedankenkontrolle in demokratischen Gesellschaften) und „World Orders, Old and New“ (Weltordnungen, alt und neu) von Noam Chomsky lesen.

weiter

Libyen: Desinformation und Totschweigen

Veröffentlicht: 29. September 2011 von infowars in Geopolitik, Krieg, Propaganda, UN, Völkermord
Schlagwörter:

hinter-der-fichte.blogspot.com

Aus Libyen gibt es keine unabhängigen Berichte mehr. Journalisten mit dem Anspruch objektiv zu informieren, wurden vertrieben oder sind spurlos verschwunden. Selbst nach ihrer Rückkehr in die „freie“ Welt schweigen sie. Wir können uns denken warum. Es gab viele Berichte darüber wie die „Unabhängigen“ im Rixos-Hotel von Tripolis bedroht worden sind – von angeblichen Reportern der BBC und CNN. Über die wahre Lage im Land bekommen wir keine Informationen. Alle „Informationen“ aus Bani Walid und Sirte kommen von solchen „eingebetteten“ Reportern aus den Ländern der Aggressoren.
Werfen wir einen Blick auf die – teilweise primitiven – Lügen.
Im folgenden Video ist nur das angeblich beschossene Team von CNN hektisch. Alle anderen herum telefonieren und spazieren umher.

Gestern berichtet Alistair Leithead von BBC dramatisch Deckung suchend und kniend – angeblich – aus Sirte. Ihn interessiert nicht, dass jeder Zuschauer sehen kann, dass die Leute um ihn herum unbekümmert herumstehen und seinem ulkigen Tun interessiert zuschauen.
https://infowars.files.wordpress.com/2011/09/110924l25c325bcgenlibyenalistairleitheadsirtebbcdramatic.png?w=300

Um an CO2-Emissionsrechte zu gelangen, ist den Erderwärmungsschwindlern jedes Mittel recht. In Afrika engagiert eine von der Weltbank und HSBC gestützte britische Firma bewaffnete Öko-Söldner, die Kinder töten und ganze Dörfer niederbrennen

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 23.09.2011

Bewaffnete Truppen haben in Uganda im Auftrag einer britischen Firma, die mit CO2-Emissionsrechten handelt und von der Weltbank der Vereinten Nationen unterstützt wird, Häuser niedergebrannt und Kinder ermordet – alles nur, um die Bewohner im Namen des Klimaschutzes aus ihren Häusern zu vertreiben und zwangsumzusiedeln. Es ist ein weiteres schockierendes Beispiel dafür, dass es sich beim Erderwärmungsschwindel um nichts weiter als um eine barbarische Form des Neokolonialismus handelt.

Die Zwangsräumungen wurden von der Firma New Forests Company angeordnet, einem Unternehmen, das sich in Afrika Land aneignet, um dort Bäume zu pflanzen. Die dadurch entstehenden CO2-Emissionsrechte werden dann an transnationale Konzerne weiterverkauft. Die Firma wird von der Weltbank der Vereinten Nationen und HSBC unterstützt. In ihrem Aufsichtsratsgremium sitzen unter anderem Sajjad Sabur, ein Geschäftsführer von HSBC, sowie ehemalige Investmentbanker von Goldman Sachs.

Die Firma behauptet, dass die Anwohner von Kikula „friedvoll“ und „freiwillig“, ihre Häuser verlassen hätten, doch haben die Menschen vor Ort ein ganz andere Geschichte zu erzählen, eine Geschichte des Terrors und Blutvergießens.

Die Dorfbewohner erzählten, wie „bewaffnete Truppen“ ihr Dorf stürmten, es in Brand setzten und ein 8-jähriges Kind verbrannten. Sie drohten, jeden umzubringen, der Widerstand leistet, während andere zusammengeschlagen wurden. Jean-Marie Tushabe, 26, ein Vater zweier Kinder, der vor den Ruinen seines einstigen Heims saß, sagte:

weiter