Archiv für die Kategorie ‘Datenschutz’

Meine liebe kranke Kasse will mich mit Zwangsmaßnahmen in die Knie zwingen! Das finde ich toll! Hallo mein Freund, meine „kranke“ Kasse spielt gerade verrückt, denn diese lustige Firma droht mir ab Januar 2014 im Krankheitsfall mit Liebes- bzw. mit Leistungsentzug! Klartext: Die „Leistungen“, die ich danach in Anspruch nehme, sollen mir zukünftig in Rechnung gestellt werden! Da poste ich gleich einmal ein „gefällt mir“, denn solche Drohungen laufen bei mir grundsätzlich ins Leere und zeigen mir nur, wie schlimm die Lage an der Gesundheitsfront ist.

Nun zu mein Verbrechen, warum sie mir ab 2014 die ge­setzlich garantierten Leistungen verweigern wollen: Ich lehne noch immer die elektronische Gesundheits­karte ab und aus diesem Grunde habe ich der kranken Kasse bis zum heutigen Tage ein Foto meiner außerirdischen Lichtgestalt verweigert. Den Zwangsbeitrag soll ich, falls ich weiterhin auf die alte Karte beharre, nach Ansicht dieser Schreibtischtäter im Leistungsfall dennoch weiter zahlen.

Moment, kurz durchatmen, so einfach läuft die Sache nicht, denn die Privatabrechnung bei Nichtvorlage der „eGK“ steht nicht im Gesetz, sondern nur im Bundesmantelvertrag der Ärzte. Und da steht im § 19 ge­schrieben, dass zum Nachweis der Anspruchsberechtigung der Versicherte eine elektronische Gesundheitskarte gemäß § 291 Abs. 2 a SGB V vorzulegen hat. Sollte jedoch die „eGK“, so wie bei mir, noch nicht ausgehändigt worden sein, so hat der Versicherte den Nachweis der Anspruchsberechtigung gemäß § 291 Abs. 2 SGB V vorzulegen. [1] Er legt dem Arzt halt seine „alte“ Karte vor und bestätigt seine Identität durch weitere Vorlage des Personalausweises. Das Nähere, sowie die Anwendung zu einem Ersatzver­fahren, ist in Anlage 4 a geregelt. Und dieses Verfahren greift u.a. wenn zum Beispiel die Gesundheitskar­te defekt ist. [2]

Edward Snowden deckt totale Überwachung auf!

Nun, Fakt ist: Sie fordern mich heraus und ich nehme diese Aufgabe dankbar an, denn wie gerade aktuell die Geschichte zeigt ist die totale Überwachung, die Datenschnüffelei durch die Geheimdienste dank Edward Snowden nun offenkundig. [3] Den „gläsernen“ Bürger, dem man bis unter die Bettdecke folgen kann, den hätten sie wohl gerne, aber so lange sich mir Möglichkeiten bieten mich gegen die Ein­griffe in meine Privatsphäre zu wehren, kämpfe ich um jeden Millimeter Freiheit!

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Alle diejenigen, die sich um den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre im Internet Sorgen machen, können sich vielleicht schon bald gegen bestimmte Überwachungsmöglichkeiten verteidigen. Zwei japanische Wissenschaftler haben eine Brille entwickelt, die Gesichtserkennungssysteme verwirrt, ohne dabei die eigene Sehfähigkeit einzuschränken.

 

Professor Isao Echizen, außerordentlicher Professor am Nationalen Institut für Informatik in Tokio, und Professor Seiichi Goshi von der Kogakuin-Universität  [ebenfalls in Tokio] haben eine Brille konstruiert, die Internetsuchmaschinen, soziale Netzwerke oder andere Dienstleister daran hindert, den Träger dieser Brille über Gesichtserkennungssysteme zu identifizieren. Die Brille ist mit

Lichtquellen ausgestattet, die im nahen Infrarotbereich abstrahlen. Dies führt dazu, dass zwar die Abbildung der Gesichtsmerkmale des Brillenträgers durch Kameras verzerrt, aber seine Sehfähigkeit nicht eingeschränkt wird.

 

Die Lichtquellen werden mithilfe von Batterien betrieben, die der Träger in seiner Tasche verstauen kann. Aber wie die beiden Forscher erklären, arbeiten sie bereits an einem verbesserten Modell, bei dem die Batterien dieses »Privatsphärenschutzes« in die Brille selbst integriert sind.

Einige Unternehmen haben bereits Interesse an einer Vermarktung  des Gerätes bekundet, sagten die Wissenschaftler. Unter Bedingungen einer Massenproduktion könnte der Stückpreis sehr niedrig ausfallen und bei etwa einem Dollar liegen.

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Leibesvisitation für das Internet

Veröffentlicht: 11. Dezember 2012 von infowars in Überwachungsstaat/Big Brother, Datenschutz, internet

Heimlich hat die UN-Fernmeldeunion einen Standard zur Durchsuchung von Daten im Netz verabschiedet. Die Details wurden durch eine Panne bekannt.von Torsten Kleinz

Missliebiges punktgenau herauspicken: Deep Packet Inspection.  Bild:  seraph / photocase.com

Oft wurde die Internationalen Fernmeldeunion für mangelnde Transparenz gescholten – obwohl die UN-Organisation ihre Sitzungen auf der Weltkonferenz der Telekommunikation (WCIT) in Dubai sogar live ins Internet überträgt, können sich die Zuschauer nur ein sehr eingeschränktes Bild machen, was die Vertreter der 193 Mitgliedsstaaten tatsächlich beschließen. Viele Dokumente bleiben für die Öffentlichkeit verschlossen, wichtige Sitzungen werden hinter verschlossenen Türen abgehalten.

Doch manchmal überrascht sich die ITU selbst. Als bekannt wurde, dass die ITU bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Internetüberwachung getan hatte, musste der australische Journalist und Internetaktivist Asher Wolf nur auf Twitter nachfragen und schon bekam er das eigentlich vertrauliche Protokoll 30-E einer ITU-Arbeitsgruppe zugesandt. Erst zu spät bemerkte die Organisation, was ihr da durch die Finger geschlüpft war und forderte Wolf auf, das Dokument auf keinen Fall zu veröffentlichen. Er tat es aber trotzdem.

Der Inhalt ist brisant. Denn das Dokument zum Thema „Künftige Netzwerkinfrastrukturen, inklusive Mobilnetze und Netzwerke der nächsten Generation“ enthält Vereinbarungen, wie die umstrittene Deep Packet Inspection umzusetzen sei. Deep Packet Inspection – kurz: DPI – ist sozusagen die Leibesvisitation für Datenströme.

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Im US- Bundesstaat Texas ist eine Schülerin vom Unterricht ausgeschlossen worden, weil sie sich weigerte, einen Ortungs- Chip um den Hals zu tragen. Zu Beginn des Semesters hatte die Schule Anhänger mit sogenannten RFID- Chips eingeführt. Andrea Hernandez weigerte sich, den Anhänger zu tragen, woraufhin die Bezirksschulverwaltung sie auf eine andere Schule schicken wollte, wo derlei Chips noch nicht eingesetzt werden.

Die John Jay High School in San Antonio hatte die umstrittenen RFID- Ortungschips zu Beginn des Semesters in Form von Halsketten an die Schüler verteilt und diese dazu aufgefordert, die Ortungschips während des Schultages stets am Körper zu tragen, berichtet das US- Magazin „Wired“ . Für die Schulverwaltung ist es auf diese Weise möglich, die Bewegungen der Jugendlichen zu verfolgen und zu protokollieren, wann sie zur Schule erscheinen und wann sie nach Hause gehen.

Die Schülerin Andrea Hernandez weigerte sich jedoch, den Ortungs- Chip zu tragen – aus Gründen der Privatsphäre und aus religiösen Gründen, da ihr christlicher Vater vermeintlich satanische Symbole auf dem Anhänger erkannt haben will. Weil sich die Tochter weigerte, den Anhänger zu tragen, hätte sie die Schule wechseln sollen.

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Mit dem Gebrauch von Orwellschen Programmen wie TrapWire hat die US-Regierung bereits ihre Absicht bewiesen, alles Böse sehen zu wollen. Nun kann sie auch noch alles Böse hören, nachdem Strafverfolgungsbehörden ein Instrument einführten, welches sie in die Lage versetzt, Stimmen innerhalb von Sekunden zu speichern, zu analysieren und zu identifizieren.

 

»VoiceGrid Nation« ist ein System, das fortgeschrittene Algorithmen verwendet, um die Identität von Stimmen zu vergleichen. In die USA eingeführt durch das russische Speech Technology Center, verspricht es der Polizei, den Bundesbehörden und anderen Strafverfolgungsbehörden die Fähigkeit, riesige Datenbanken mit mehreren Millionen Stimmen anlegen zu können.

Wenn die Autoritäten einen für sie verdächtigen Anruf abhören, wird die Aufnahme in das VoiceGrid-Programm eingespeist, welches (wahrscheinlich) brummt und surrt und irgendeine Übereinstimmung herausspuckt. In fünf Sekunden kann das Programm 10.000 Stimmen scannen, und es benötigt nur drei Sekunden für die Sprachanalyse. All dies, kombiniert mit 100 zeitgleichen Suchfunktionen und einer Speicherkapazität von zwei Millionen Stichproben, verleiht SpeechPro, wie sich die in den USA ansässige Firma nennt, das Recht, eine Erfolgsquote von 90 Prozent zu behaupten.

 

Nach Angaben Ryan Gallaghers von Slate.com, der mit SpeechPros Präsidenten Aleksey Khitrov sprach, wird die Software bereits in vielen verschiedenen Ländern und ausschließlich für einen »guten Zweck« verwendet – wie etwa in Mexiko, wo VoiceGrid dazu verhalf, Kidnapper bei einem zufälligen Anruf zu identifizieren und zu erfassen, und somit das Leben der Opfer zu retten.

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Am britischen National Physical Laboratory (NPL) in Teddington wurde ein neues biometrisches »Gangerkennungs«-System entwickelt, das Personen an ihrem speziellen Gang wiedererkennen und dementsprechend ihren jeweiligen Aufenthaltsort feststellen kann, wenn dieser videoüberwacht wird. Gegen dieses System und seine potenzielle Anwendung im Bereich der Überwachung wurden von vielen Seiten massive Datenschutzbedenken erhoben.

 

Die Zeitschrift New Scientist berichtete, das NPL, das mit dem Zentrum für fortgeschrittene Software-Technologien (CAST), der BBC und dem Rüstungs- und Informationssicherheitskonzern BAE Systemszusammenarbeitete, habe ein neues System entwickelt, mit dessen Hilfe es möglich sei, die besondere, individuelle Gangart eines Menschen zu erfassen. Dieses Ortungssystem

kombiniert ein computergestütztes Modell des NPL-Gebäudekomplexes mit den Daten der Überwachungskameras, die sich auf dem gesamten Gelände und im Inneren der Gebäude befinden.

 

In jedem Einzelbild löst das System zunächst die Silhouette einer Person aus dem Hintergrund. Dann werden die Veränderungen der Kopfhöhe erfasst. Dieses Bewegungsmuster lässt sich dann durch eine Zahlengruppe darstellen, die mit der Identität der betreffenden Person verknüpft wird. Ein Computer kann dann eine Auflistung aller anderen Örtlichkeiten (mit einer Videoüberwachung), an der sich die betreffende Person aufgehalten hat, erstellen, die auch erfasst, wie oft sie dort gewesen ist.

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Durch die rasante Entwicklung in der Technik, wird auch die Möglichkeit zur Überwachung immer schneller ausgebaut. Mit Systemen wie INDECT oder Echelon haben Regierungen die Bürger fest im Blick. Dank IDAIR und dem mittlerweile obligatorischen Fingerabdruckscan für den Reisepass, eine durchaus fragwürdige Entwicklung, die nicht ganz ungefährlich ist wie wir meinen.
Es ist mittlerweile Standard, dass Kameras biometrische Datenerfassung aus der Masse oder auch im Vorbeigehen beherrschen. Nun soll es in Kürze auch bei Fingerabdrücken möglich sein und das bei Entfernungen bis zu 20 Metern wie IDAIR angibt. Auf der Webseite werden die Vorteile auch direkt beschrieben, so heißt es dort:

  • Schnelle Erfassung von Fingerabdrücken
  • Sehr hygienisch, da kein Kontakt mit Oberflächen
  • Sicherer in der Handhabung mangels Fettrückständen auf der Linse[1]

Immer hochauflösendere Kameras sind der Grundstein für diese beunruhigende Entwicklung. IDAIR hat eine Software entwickelt, welche ein hochauflösendes Bild der Handflächen macht und dieses entsprechend vergrößert, bis anhand eines Algorithmus eine Identifizierung aus der Datenbank erfolgt ist. In Kombination mit der fortgeschrittenen Gesichtserkennung, welche mittlerweile auch in Gruppen und im raschen Gehen möglich ist, eine sehr effektive Möglichkeit um Personen einwandfrei zu identifizieren.

Professor David Brady von der US-Universität Durham ist bei der Entwicklung von Gigapixel-Kameras, unterstützt von der DARPA. Anhand solch hochauflösender Bilder könnte man auch große Personengruppen anhand weniger Aufnahmen identifizieren.

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Freitag abend wurde auf Slate eine sehr verstörende Meldung veröffentlicht, die aufgrund Ihres Veröffentlichungszeitpunktes kaum Beachtung fand. In dieser legt der Autor,  – Ryan Gallagher – dar, wie Microsoft (MSFT) scheinbar einige raffinierte und fast unbemerkbare Veränderungen am beliebten Rufserviceanbieter Skype durchgeführt hat, der das Abhören jeder Ihrer Anrufe ermöglicht. Forbes Mitarbeiter Anthony Wing Kosner  hatte die Veränderungen bereits am 18. Juli in einem frühren Post kritisiert.

Gerüchten zufolge hätte Microsoft die Änderungen entweder aufgrund von oder in Erwartung von Druck durch diverse Regierungsinsitutionen durchgeführt.

Schockiert? Ich war’s auf jedenfall.
Einer der Gründe für Skype’s schnellen Aufstieg war, dass viele Nutzer glaubten dass die luxemburgischen Gründer sich bemüht hatten, den Rufservice besonders sicher und verschlüsselt anzulegen.

Im Mai 2011 jedoch, kündigte Microsoft an Skype für 8,5 Millarden Dollar zu kaufen, und dass Skype eine eigene Abteilung bei dem Software-Riesen darstellen sollte. Von Anfang an wunderten sich sehr viele, wie Microsoft diese hohen Summen für den Kauf eines Rufservices rechtfertigen konnte, der die meisten Nutzer gar nichts kostet und die Nutzer weitesgehend kostenlos miteinander telefonieren lässt. Microsoft ließ verlauten, dass man an Skype’s weltweiter Führungsposition im Voice-over-IP  interessiert sei und dass man sicher sei, dass man den Service neben den anderen beliebten Softwareprodukten verkaufen könne.

Bemerkenswert ist, dass Microsoft bereits 2007 seine letzte große Multi-Millarden-Dollar Errungenschaft für 6.2 Millarden Dollar abschreiben musste, nachdem sie 2007 6.3 Millarden Dollar für aQuantive gezahlt hatten. Da ist es schwer sich nicht zu fragen, ob sie mit Skype nicht den selben Fehler machen. Doch wir werden sehen….

Wie Gallagher betont, wurde “im Juni [2011], ein Patent für die legale “Abhörtechnologie” an Microsoft vergeben, die mit VOIP Services wie Skype zusammen benutzt werden kann, um “unauffällig Kommunikation zu kopieren, die während des Gespräches übermittelt wurde”.

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Bislang von der Presse erstaunlich wenig kommentiert hat der Bundestag am vergangenen Freitag eine Änderung des sogenannten Melderechtsrahmengesetzes (MRRG) beschlossen, die einen faustdicken Datenskandal mit sich bringt: Künftig dürfen Meldeämter Ihre persönlichen Daten verkaufen, ohne dass Sie dagegen widersprechen können.

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Ethan A. Huff

 

Der ganzen Welt Impfstoffe aufzuzwingen scheint nicht das einzige Ziel der berühmt-berüchtigten Bill & Melinda Gates Foundation zu sein, denn Berichten zufolge finanziert sie jetzt die Entwicklung von Armbändern, mit denen die emotionale und physische Reaktion auf verschiedene Reize gemessen werden kann. Laut Washington Post hat die Gates-Stiftung ohne große Fanfare bereits über eine Million Dollar für die Erforschung biometrischer Armbänder bereitgestellt, die das Lernen bei Schülern und Lehrern für immer verändern könnten.

 

Erst kürzlich regte sich Protest, als bekannt wurde, dass die Gates-Stiftung angeblich im

vergangenen Herbst der Clemson University im US-Bundesstaat South Carolina mehr als eine halbe Million Dollar und dem National Center on Time and Learning (NCTL) über 600.000 Dollar an Forschungsgeldern bewilligt hat. Die Organisation NCTL untersucht Methoden, wie die Leistung der Schüler verbessert werden kann. Die Zuschüsse sollen für Studien über die Effektivität von speziellen Armbändern zur Messung der »galvanischen Hautreaktion« verwendet werden. Die körperliche Reaktion soll Aufschluss darüber geben, wie Schüler auf das Lehrmaterial reagieren.

 

Erteilt ein Lehrer beispielsweise einem Schüler eine neue Aufgabe, soll das Armband elektrische Veränderungen auf der Haut und im Körper aufspüren, mit deren Hilfe beurteilt werden kann, wie gut dieser diesen neuen Stoff lernt. Außerdem kann mit dem Armband auch die kognitive Reaktion im Gehirn des Schülers ermittelt werden, die zeigt, ob ein besonderer Unterrichtsstil seiner Begabung und seiner Art zu lernen entspricht oder nicht.

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April 2012. Die EU Innenmister treffen sich in Luxemburg. Was sie dort besprechen, dringt nur in Teilen an UNS, das VOLK, obwohl es UNS betrifft. Es geht wie immer um UNSERE Sicherheit. Damit diese UNSERE Sicherheit gewährleistet werden kann, muss vor allem noch mehr Technik her, die UNSERE Daten erfasst. PNR-Abkommen für die EU sind genauso beschlossen wie ein massives Aufrüsten von FRONTEX. Die Regierenden wollen sicher sein. Vor allem vor UNS.

21 Hinweise, dass sich Großbritannien gerade in einen autoritären Polizeistaat verwandelt

Michael Snyder, The American Dream, 01.04.2012

Warum würde heutzutage überhaupt jemand in Großbritannien leben wollen? Nun ja, Leute, denen es gefällt, dass jedes kleine Detail ihres Lebens von elitistischen Kontrollfreaks überwacht wird, mögen sich in Großbritannien vielleicht wohlfühlen. Für die überwiegende Mehrheit der Menschen auf dem Planeten dürfte es jedoch einfach nur absolut erschreckend sein, zu beobachten, dass Großbritannien gerade in eine höllische Big-Brother-Überwachungsgesellschaft verwandelt wird.

Es ist völlig unstreitig, dass sich Großbritannien in der Tat auf dem „neuesten Stand“ befindet, was die Implementierung von freiheitsvernichtenden Regeln und Verordnungen anbelangt. Viele verweisen immer wieder auf die USA und erklären, dass sich Amerika zusehends in einen Big-Brother-Polizeistaat verwandeln würde – Fakt ist aber, dass es in Großbritannien noch viel schlimmer ist!

Der Irrsinn, der sich zurzeit in Großbritannien abspielt, ist jedoch exakt der Weg, den auch der Rest der Welt eingeschlagen hat. In Großbritannien gibt es mehr Überwachungskameras pro Kopf als irgendwo sonst auf der Welt. Wenn man aus Versehen in der Öffentlichkeit ein paar Kartoffelchips zu Boden fallen lässt oder in einem Restaurant etwas vor sich hin murmelt, was nicht politisch korrekt ist, hat man gute Chancen darauf, deswegen vor Gericht zu landen.

Der britischen Bevölkerung ist die Lüge verkauft worden, dass eine Gesellschaft besser dran sei, wenn alles und jeder rund um die Uhr überwacht werden. Doch anstatt die Gesellschaft zum Besseren zu verändern, ist das Einzige, was mit dieser Überwachung erreicht wird, dass sich das gesamte Land jetzt immer mehr in eine fürchterliche Version von George Orwells „1984“ verwandelt.

Traurig ist, dass der überwiegende Teil der restlichen Welt genau denselben Weg wie Großbritannien eingeschlagen hat. Großbritannien ist den meisten Ländern ein paar Jahre voraus, doch am Ende wird es praktisch in jedem Land der Erde so aussehen.

Im Folgenden finden Sie 21 Hinweise darauf, dass Großbritannien aktuell in eine höllische Big-Brother-Überwachungsgesellschaft verwandelt wird:

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Gerhard Wisnewski

 

Es gibt auf dieser Webseite nur schlechte Nachrichten? Nicht doch. Wie wär’s zum Beispiel mit dieser: Im Internet gibt es doch tatsächlich eine Suchmaschine, die nicht nur mindestens so gut sein soll wie Google, sondern die auch noch Ihre Privatsphäre schützt und keine IP-Adressen der Nutzer speichert. Und nicht nur das: Darüber hinaus ermöglicht sie auch noch anonymes Surfen per Mausklick…

 

Es gibt da einen Albtraum: Was auch immer Sie an Ihrem Computer tun, welche Taste Sie auch immer drücken: Der Große Bruder kriegt es mit. Und seit einiger Zeit hat der Große Bruder auch einen Namen: Google. Und da wir inzwischen alles, was wir tun, an Computern tun, bekommt Google auch alles von uns mit: Während wir zu Hause oder im Büro unsere gesammelten Interessen und geheimsten Neugierden vertrauensselig in die Suchmaschine Google eintippen, unseren eigenen Rechner mit Google Desktop Search durchsuchen, den Globus durch die Brille von Google Earth betrachten, unsere Videos auf Youtube (also Google) hochladen und unsere Mails über Google Mail verschicken, navigieren wir unterwegs mit unserem Google-Handy und suchen Hotels, Restaurants und Ärzte mit Google Maps.

 

 

Jeder Mensch ist eine Nummer

 

Der Schlüssel zum Schnüffel-Paradies der Internetkonzerne heißt IP-Adresse: Wer auch immer sich im Netz bewegt, tut dies unter einer ganz persönlichen Nummer – nämlich der IP-Adresse. Suchmaschinen wie Google speichern die Suchanfragen zusammen mit dieser Nummer ab und erhalten auf diese Weise ein komplettes »Interessensprofil« dieser IP-Adresse. Fragt man nun unter derselben IP-Adresse noch seine E-Mail ab, ist die eigene Identität im Prinzip aufgeflogen. Ab jetzt ist Ihr Leben ein offenes Buch.

 

Suchmaschinen tun aber noch ein Übriges und vergeben eine User-ID an den Benutzer, unter der sämtliche Anfragen gespeichert werden. Wie so etwas aussieht, konnte man 2006 bewundern, als AOL die Suchdaten von schlappen 658.000 Nutzern »entwischten« und für jedermann einsehbar im Netz landeten. Nehmen wir zum Beispiel den »User 301115«. Sein bis dahin gespeichertes Suchprofil sah so aus:

http://www.aolstalker.com/301115.html

 

»Lindsay Lohan nackt«

 

Als erstes sehen wir, dass sich der Mensch für Mobiltelefone interessierte und wahrscheinlich im US-Bundesstaat Georgia wohnte, denn er wollte auch etwas über Steuerrückzahlungen in Georgia, Blumenläden in Athens und Huskyhunde in Savannah wissen. Manches spricht auch dafür, dass er Savannah nur besuchen oder dorthin umziehen wollte, denn er suchte dort nach Touristenattraktionen, Hotels, aber auch nach der örtlichen Tageszeitung (Savannah Morning News). Vermutlich handelte es sich um einen Mann, denn der Nutzer interessierte sich intensiv für das weibliche Geschlecht, zum Beispiel für »Lindsay Lohan naked« oder für die amerikanische Schauspielerin Leslie Easterbrook (ebenfalls »naked«) sowie für eine gewisse Jenna Renee Edwards. Auch eine Schauspielerin? Oder ein Privatkontakt?  Dann bestehen natürlich gute Aussichten für aufschlussreiche Verknüpfungen. An einem der nächsten Tage folgte ein regelrechtes »Suchgewitter« nach Porno-Webseiten: »porn sites«, »pornography«, »sex websites«, »fucking websites«, »Pamela Anders sex tape« und so weiter.  Einige Tage später suchte der Nutzer nach »Locos Restaurant«. Fragt sich nur, ob er das in der Timothy Road in Athens oder das in der Broughton Street in Savannah meinte. Vermutlich hätte man ihn dort treffen können.

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http://www.kilezmore.com
http://www.facebook.com/officialKilezMore
https://twitter.com/#!/kilezmore

JB Bardot

Unter dem Vorwand, Patienten an die verordnete Einnahme ihrer Medikamente erinnern zu wollen, werden in Großbritannien bis Ende 2012 Medikamente mit einem neuen Mikrochip namens Helius oder Raisin Personal Monitor ausgestattet. Der Chip wurde von der kalifornischen Firma Proteus Biomedical entwickelt. Anscheinend trauen es die Mächtigen den britischen Bürgern nicht zu, ihre Medizin ohne Überwachung einzunehmen. Durch die zusätzliche Helius-»Smart Pill« wird den Menschen das Recht genommen, selbst darüber zu bestimmen, auf welche Weise sie für ihre Gesundheit sorgen. Und wozu wird diese »neue« medizinische Technik wohl sonst noch eingesetzt werden?

Proteus Biomedical betont zwar, das Recht auf Wahrung der Privatsphäre bleibe geachtet, doch immerhin können die auf dem Chip gespeicherten Informationen per Handy und über das Internet übertragen werden. Es heißt, der Helius-Chip werde den Menschen bei der persönlichen Gesundheitsfürsorge beistehen, indem er daran erinnere, verordnete Medikamente einzunehmen und damit Pflegekräfte und entfernt lebende Familienmitglieder entlaste, die sich vielleicht nicht täglich um ihre Angehörigen kümmern können. Werde ein Medikament, auf dem der Helius-Chip angebracht ist, geschluckt, aktiviere dieser ein Hochfrequenzsignal im Körper des Patienten, das von einem Gerät im oder am Körper erfasst werde, erklärt ein Vertreter von Proteus Biomedical. Der Betreffende trägt dann einen kleinen Monitor, ähnlich einem Heftpflaster, der das von dem Medikament ausgesendete Signal auffängt und Zeit sowie Art des Medikaments speichert. Der Monitor – eleganter bezeichnet als Gesundheitsbegleiter – kann auch andere wichtige vitale Signale erfassen, wie etwa Herzschlag, Atmung, Körperhaltung, Temperatur, Schlafmuster … und wer weiß, was sonst noch alles. Die Daten werden danach angeblich verschlüsselt und über das Handy des Patienten ins Internet hochgeladen. Patienten haben die Möglichkeit, die Daten an Familienmitglieder, Ärzte und andere weiterzuleiten. Wie sicher und geschützt die Daten sein werden, muss sich erst noch erweisen.

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von Edgar L. Gärtner

Die automatische Kontenabfrage ist nur der Anfang

Wenn der permanente Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM), wie geplant, am 1. Juli 2012 in Kraft tritt, dann müssen die deutschen Steuerzahler für Billionen von Euros bürgen. Schon im September 2011 schlug deshalb Levin Holle von der Boston Consulting Group der Bundesregierung eine hohe Einmalsteuer auf alle Sparvermögen vor, die nicht weniger als sechs Billionen Euro in die Staatskasse brächte. Um ihre im Schweiße des Angesichts erworbenen Ersparnisse vor dem Zugriff des Staates zu retten, bleiben den immer mehr zu gläsernen Bürgern werdenden Steuerpflichtigen kaum noch Auswege. Schritt für Schritt bauen die deutschen Finanzbehörden ein System lückenloser Kontrollen aller privaten Zahlungsvorgänge auf. Das beginnt mit der Einführung einer einheitlichen Steuernummer, geht weiter mit der automatisierten Kontrollabfrage privater Bankkonten und dem Einsatz von raffinierter Schnüffelsoftware für die Aufdeckung von Ungereimtheiten in Steuererklärungen und soll nach dem erklärten Willen der EU mit der Wiedereinführung von Devisenkontrollen und der schrittweisen Abschaffung des Bargeldes enden.

Verkauft wird das alles den hilflosen Steuerbürgern mit dem Hinweis auf die Notwendigkeit der Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität. Doch allein im vergangenen Jahr gab es über das Bundeszentralamt für Steuern 63.000 Kontenabfragen. Deshalb wies Bundesdatenschützer Peter Schaar vor kurzem darauf hin, dass die im April 2005 eingeführte automatisierte Kontenabfrage allmählich zu einem Routine-Instrument wird. „Eine Maßnahme, die laut Bundesverfassungsgericht eigentlich als Ausnahme gedacht war, hat sich fast zu einer Routine entwickelt. Diesem ungehemmten Zuwachs muss der Gesetzgeber dringend Einhalt gebieten“, fordert Schaar. Das bleibt wohl ein frommer Wunsch. Denn die Vermehrung und Verfeinerung der Überwachungssysteme hat offenbar System.

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Michael Brückner

 

»Big brother is watching you« – als George Orwell 1949 seinen Roman 1984 veröffentlichte, gab es noch kein Internet. Sonst hätte er sein Werk, in dem er den perfekten Schnüffelstaat beschreibt, vielleicht »ACTA« genannt. Das so genannte neue Handelsabkommen, das unter strengster Geheimhaltung von einer internationalen Mauschelrunde ausgehandelt wurde, dürfte die Freiheit des Internets und die Bürgerrechte erheblich einschränken. Allmählich erkennen die ersten Politiker, dass sie sich zu willfährigen Komplizen der amerikanischen Verwertungsindustrie gemacht haben.

 

Am Rande des G-8-Gipfels in Sankt Petersburg im Jahr 2006 trafen sich unbemerkt von der Öffentlichkeit Regierungsvertreter aus den USA und Japan. Sie stießen ein Projekt an, das in weiten Teilen der Welt Bürger- und Informationsrechte beschneiden und die Möglichkeiten des Internets drastisch einschränken wird. »ACTA« heißt das neue internationale Handelsabkommen,

das es in sich hat und in diesen Tagen Massenproteste auslöst. Die Abkürzung steht für »Anti-Counterfeiting Trade Agreement« und verfolgt scheinbar hehre Ziele. So soll es Produktpiraterie eindämmen und die Verletzung von Patenten zum Beispiel im Bereich der Pharmazie sowie von kreativen Leistungen, die etwa Musiker und Autoren erbringen, weitgehend unterbinden.

 

Auf den ersten Blick ein begrüßenswerter Schritt: Wer ein Produkt einer renommierten Marke ersteht und dafür viel Geld ausgibt, will sicher sein, dass er keine dreiste Fälschung erhält. Und wenn die Arbeit eines Autors nicht mehr angemessen honoriert wird, weil seine Werke illegal und kostenlos im Internet kursieren, muss er sich bald nach einem neuen Job umschauen. Warum also die ganze Aufregung um ACTA?

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STOP ACTA !

Veröffentlicht: 30. Januar 2012 von infowars in Überwachungsstaat/Big Brother, Datenschutz, internet 2, Video Clips, Zensur

Hier noch Artikel, in denen es schon 2007/2008 von Alex Jones vorhergesagt wurde:

https://infowars.wordpress.com/2008/06/13/alex-jones-the-death-of-the-internet/

Internet Doomsday Creeps Closer

US-Reiseverbote Made in Germany

Veröffentlicht: 18. Oktober 2011 von infowars in Datenschutz, Diktatur, USA

Bedienstete des US-Heimatschutzministeriums verhängen Reiseverbote am Frankfurter Flughafen. Die Bundesregierung weiß nicht einmal, welche Datenbanken hierfür herangezogen werden

Auch ohne erneuertes Abkommen zur Weitergabe von Passagierdaten werden von US-Behörden weiter Einreiseverbote ausgesprochen. Zudem arbeiten 394 Bedienstete des Department of Homeland Security seit 2007 an Flug- und Seehäfen innerhalb der EU. Dort zwingen sie die Beförderungsunternehmen, ihren „No Board-Empfehlungen“ Folge zu leisten. Anderenfalls droht ein Landeverbot oder die Rückbeförderung auf eigene Kosten.

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Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender der G(ewerkschaft)d(er)P(olizei), in der Phönix-Runde vom 13.10.2011 – Zwischenkommentar „Es wird auch von der CIA finanziert“ sagt der hier nicht sichtbare Andreas Bogk vom C(haos)C(omputer)C(lub)