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Die Lüge vom Ende des Kommunismus

Veröffentlicht: 17. Juni 2013 von infowars in Geopolitik, Geschichte, Kommunismus

Torsten Mann: Rezension des Dokumentarfilms „The Collapse of Communism – The Untold Story“

Demnächst wieder überall zu sehen? (Bild: Florentine / pixelio.de; Quelle: pixelio.de; Original und Rechte: siehe Link)

„Jedesmal, wenn in der Sowjetunion eine Entscheidung getroffen wurde, gab es immer einen politischen Anhang zu dem Plan und dieser politische Anhang war ein Euphemismus für Täuschung und darin wurde der Plan analysiert und eine große Bandbreite geeigneter Verschleierungsmöglichkeiten aufgeführt.“  – Joseph D. Douglass, früherer US-Sicherheitsberater

Keine andere Ideologie hat in der Geschichte mehr Menschenleben gekostet als der Kommunismus. Nachdem die Kommunisten 1917 in Russland die Macht an sich gerissen und ihre Verbrechen in den folgenden Jahrzehnten auf weite Teile Osteuropas, Asiens, Afrikas und Südamerikas ausgedehnt und dabei konservativ geschätzt etwa 100 Millionen Menschen ermordet haben, geschah Ende der 1980er Jahre etwas völlig Unerwartetes: In ganz Osteuropa verschwand das kommunistische Schreckgespenst ganz plötzlich und nahezu spurlos.

Ohne Widerstand zu leisten gab die kommunistische Parteielite in fast allen Staaten des Warschauer Pakts die Macht an sich spontan bildende demokratische Bewegungen ab. Der Freiheitsdrang des Volkes hatte die kommunistische Knechtschaft überwunden und aus den fanatischen Massenmördern der Sowjetära wurden über Nacht lupenreine Demokraten und Marktwirtschaftler. Aus dem einstigen Feind, der geschworen hatte, den Kommunismus weltweit zu etablieren – notfalls auch mit Gewalt – wurde ein strategischer Partner, dem man über die Jahrzehnte hinweg – finanziert vom westlichen Steuerzahler – Demokratisierungs- und Abrüstungshilfen in Milliardenhöhe zukommen ließ und gegen den man sich zukünftig weder ideologisch noch sicherheitspolitisch verteidigungsbereit halten musste.

An die Stelle der kommunistischen Bedrohung trat schnell eine neue Gefahr, der islamistische Terrorismus, und heute scheint es, als hätten die einstigen Kontrahenten des Kalten Krieges damit ein gemeinsames Feindbild. So lautet zumindest die offizielle Version der Geschichte, die man besser nicht in Frage stellt, wenn man unter dem Zwang leidet, als politisch korrekt gelten zu müssen. Der 1980 aus der Tschechoslowakei geflohene und inzwischen in den USA lebende Filmemacher Robert Buchar leidet glücklicherweise nicht an diesem Zwang.

Da Buchar die kommunistische Repression selbst erlebt hat, begriff er in den Jahren der Wende sehr schnell, dass die offizielle Version der Ereignisse in höchstem Maße unglaubwürdig ist und aus dieser Erkenntnis entstand die Idee, einen Dokumentarfilm zu produzieren, der die wahren Hintergründe des Verschwindens der kommunistischen Herrschaft in Osteuropa ergründen sollte. Trotz großer Schwierigkeiten bei der Finanzierung seines Projekts führte Buchar über acht Jahre hinweg zahlreiche Interviews mit sowjetischen und osteuropäischen Regimegegnern, mit Journalisten, Geheimdienstlern und Überläufern und als Ergebnis seiner Recherchen veröffentlichte er im Februar 2010 zunächst das Buch „And Reality be Damned“ und im August 2012 den dazugehörenden Dokumentarfilm „The Collapse of Communism – The Untold Story“.

Ohne dem Zuschauer eine vorgefasste Interpretation aufzuzwingen, reiht der Dokumentarfilm die Aussagen verschiedenster Zeitzeugen aneinander und das dabei entstehende Bild von den Hintergründen, die zum „Untergang des Kommunismus“ geführt haben, steht zwar in krassem Gegensatz zur offiziellen Geschichtsversion, jedoch wird dieses Bild durch Dokumente aus geheimen KPdSU-Archiven bestätigt: Das sogenannte „Ende des Kommunismus“ und die „Auflösung der Sowjetunion“ war eine Operation des KGB, die über Jahrzehnte hinweg sorgfältig vorbereitet und durchgeführt wurde.

Ziel dieser Operation war nicht die Abschaffung des Kommunismus, sondern lediglich die Abschaffung seines stalinistischen Erscheinungsbilds und zwar in der Absicht, dem Kommunismus ein neues, attraktiveres Image zu verschaffen und ihn letztlich unter neuem Etikett im Weltmaßstab zu errichten. Joseph D. Douglass zitiert hierzu den sowjetischen Politologen Georgi Arbatow, der kurz vor den Ereignissen ankündigte, die Sowjets würden dem Westen „schreckliches antun“, denn sie würden ihm das Feindbild nehmen. Und da wir uns inzwischen „dem Endziel der einen Weltregierung (die sogenannte Neue Weltordnung) annähern“, so schreibt Robert Buchar in der Einleitung zu seinem Buch, „ist es sehr wichtig zu erkennen, wer diese Reise geplant hat.“

Hochrangige Interviewpartner

Zu Buchars Interviewpartnern zählen so unterschiedliche Persönlichkeiten wie u.a. der sowjetische Regimegegner und EU-Kritiker Wladimir Bukowski, der viele Jahre im sowjetischen Gulag inhaftiert war, bis er 1976 im Rahmen eines Gefangenenaustauschs nach Großbritannien ausgesiedelt wurde und dem es zu Beginn der 1990er Jahre gelang, Geheimdokumente der KPdSU zu kopieren und anschliessend zu veröffentlichen. Zu Wort kommt ausserdem der frühere rumänische Vize-Geheimdienstchef und Ceausescu-Stellvertreter Ion Mihai Pacepa, der im Juli 1978 zum Westen übergelaufen ist und der viele Details über die enge Zusammenarbeit zwischen dem KGB und dem internationalen Terrorismus veröffentlichte. Besonders interessant ist, was der frühere tschechoslowakische Geheimdienstmitarbeiter Ludvik Zifcak zu berichten hat.

Dieser hatte von seinen Vorgesetzten den Auftrag bekommen, einen während einer Demonstration durch die Polizei getöten Studenten zu spielen – eine Art tschechoslowakischen Benno Ohnesorg – und sich anschliessend nach Moskau abzusetzen. Befehlsgemäß täuschte er am 17.November 1989 unter dem Decknamen Martin Šmíd seinen eigenen Tod vor, was dazu beitrug, die „samtene Revolution“ in der Tschechoslowakei auszulösen. Ergänzt werden diese Zeitzeugenberichte durch Aussagen westlicher Geheimdienstexperten zu denen u.a. Tennent H. Bagley zählt, der früher bei der CIA für die Spionageabwehr gegenüber der UdSSR zuständig war, oder auch der frühere US-Sicherheitsberater Joseph D. Douglass, der unter Reagan als stellvertretender Direktor der Arms Control and Disarmament Agency fungierte.

Besonders hervorzuheben ist neben dem Journalisten Bill Gertz, der als Verteidigungsexperte der Washington Times gilt, vor allem der Autor und Kolumnist Jeff Nyquist, der als führender Experte für die sowjetische Langzeitstrategie gilt. Die meisten Interviewpartner Buchars vermitteln ein klares Bild davon, dass die Vorgänge hinter den Kulissen beim „Untergang des Kommunismus“ ganz andere waren als allgemein angenommen wird. Im Gegensatz dazu kommt in Buchars Dokumentarfilm aber auch Obamas früherer US-Verteidigungsminister und Ex-CIA-Direktor Robert M. Gates zu Wort, der interessanterweise die offizielle Version der Geschichte vertritt und der damit in krassem Widerspruch zu dem steht, was die übrigen Interviewpartner zu berichten haben. Tatsächlich lässt dieser krasse Kontrast den früheren CIA-Direktor in keinem guten Licht erscheinen, denn es fällt schwer zu glauben, dass der Mann tatsächlich so naiv ist, wie seine Aussagen anmuten.

Überläufer prophezeien die Perestroika und nennen sie eine Täuschung

Erste Berichte, dass die Sowjetunion im Rahmen einer Langzeitstrategie Vorbereitungen traf, ihren eigenen Untergang zu inszenieren, waren schon in den 1960er Jahren in den Westen gelangt, nachdem 1962 der KGB-Major Anatoliy Golitsyn und 1968 der tschechoslowakische General Jan Sejna in die USA geflohen waren. Öffentlich bekannt wurde die sowjetische Strategie zwar erst in den frühen 1980er Jahren, als beide Überläufer unabhängig voneinander Bücher veröffentlichten (Sejna 1982, Golitsyn 1984), jedoch geschah dies zu einer Zeit als der Kalte Krieg in vollem Gange war und von Michail Gorbatschows Perestroika noch lange keine Rede sein konnte. Tatsächlich wurden Golitsyns Ankündigungen einer bevorstehenden Liberalisierung im Ostblock damals als völlig absurd abgetan und auch Sejnas Warnungen vor der bevorstehenden Friedensoffensive des Kreml, die sogar eine inszenierte Auflösung des Warschauer Pakts beinhalten würde, stießen vor allem bei der CIA auf taube Ohren.

Jeff Nyquist fasst Golitsyns Warnungen wie folgt zusammen: „Er prophezeite, dass der Ostblock sich verändern werde, er würde sich liberalisieren, sie würden demokratische Institutionen einrichten, sie würden die Marktwirtschaft einführen, der Warschauer Pakt würde aufgelöst werden. Er sagte, das sei alles Teil einer Strategie den Ostblock zu wandeln um ihn gegenüber dem Westen leistungsfähiger zu machen, hauptsächlich gegenüber den USA. Er machte 140 einzelne Vorhersagen und innerhalb von sieben Jahren nach Erscheinen seines Buches waren ganze 94% von Golitsyns Prophezeiungen wahr geworden. Der Ostblock würde Köder auslegen, den Feind anlocken, Schwäche vortäuschen und den Feind dann vernichten. Der Kollaps des Kommunismus war kontrolliert und fand in der Absicht statt, dass der Westen seine Verteidigungsfähigkeit verlieren würde und dann könnte er zurückkommen und eine bessere strategische Situation erreichen als er in den 1980er Jahren hatte.“

Die Perestroika wurde von KGB-Chef Andropow vorbereitet

Ion Pacepa bezeugt, dass das KGB schon seit den 1970er Jahren eine politische Richtungsänderung vorbereitet hatte, die langfristig darauf abzielte, die kommunistischen Diktatoren im Westen salonfähig zu machen. Wladimir Bukowski ergänzt, dass es genau diese politischen Planungen waren, die in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre während Michail Gorbatschows Amtszeit unter dem Begriff „Perestroika“ realisiert wurden und deren Umsetzung bis in die 1990er Jahre hinein andauerte. Entgegen der offiziellen Geschichtsschreibung war Gorbatschow demnach nicht der Vater der sowjetischen Liberalisierung, sondern er wurde von den sowjetischen Strategen lediglich dazu auserwählt, die Perestroika politisch umzusetzen. Angeblich war es vor allem sein öffentlichkeitswirksames Auftreten, das ihn für diese Rolle qualifizierte.

Bukowski betont, dass ein Großteil der Ereignisse, die in den letzten drei Jahrzehnten in Osteuropa stattgefunden haben, bereits unter KGB-Chef Juri Andropow in verschiedenen Think Tanks des KGB und der Internationalen Abteilung der KPdSU ausgearbeitet wurden. Wie Bukowski anhand geheimer Dokumente nachweisen kann, waren an der wirtschaftspolitischen Konzeption der Perestroika sogar linke Ökonomen und Sozialisten aus westlichen Staaten beteiligt. Andropows Alternativpläne waren so detailiert und weitreichend, dass sie selbst die Karrierevorbereitung zukünftiger Politiker und Eliten bis in zweiter und dritter Generation umfasste, so dass laut Bukowski noch heute Persönlichkeiten die politische Bühne in Osteuropa betreten, die bereits vor Jahrzehnten auf ihre spätere Rolle vorbereitet wurden. Diese geheime und langfristige Karriereplanung mag das seltsame Phänomen erklären, warum in Moskau immer wieder Personen, die kurz zuvor noch völlig unbekannt waren, plötzlich in höchste politische Ämter aufsteigen. Bukowski betont ausserdem, dass das KGB bereits frühzeitig damit begann, Finanzmittel ins Ausland zu schaffen, die der kommunistischen Nomenklatura ihre spätere Rückkehr an die Macht sicherstellen sollten.

Wie Jeff Nyquist erklärt, spekulierten die sowjetischen Strategen darauf, dass irgendwann nach 1990 eine Abfolge wirtschaftlicher und politischer Ereignisse den Untergang der westlichen Wirtschaft bewirken und zum Machtantritt eines linken US-Präsidenten führen würde. Wie die Aussagen kommunistischer Funktionäre aus den 1960er Jahren belegen, gingen die sowjetischen Strategen bereits damals davon aus, dass die in einigen Jahrzehnten erwartete Wirtschaftskrise die Verarmung breiter Gesellschaftsschichten in der westlichen Welt zur Folge hätte, was dort den Klassenkampf verschärfen und selbst die USA, die Hochburg des Kapitalismus, reif für die Revolution machen würde.

Die zunehmende revolutionäre Stimmung sollte durch sowjetische Einflussagenten, welche in das amerikanische Bildungssystem und die amerikanischen Medien eingeschleust würden, noch aufgeheizt werden. Ein weiterer wesentlicher Aspekt der sowjetischen Strategie war die politische Abspaltung der USA von Europa und vom Rest der Welt durch die vorsätzliche Verbreitung von amerikanischem Isolationismus und internationalem Antiamerikanismus. Die inszenierte Auflösung des Warschauer Pakts sollte die Auflösung der NATO nach sich ziehen, was die militärische Wehrlosigkeit Europas sowie die völlige Isolierung der USA bedeuten würde.

Wie man eine Opposition aufbaut und kontrolliert an die Macht bringt

Der Aufbau einer vom KGB kontrollierten Opposition im gesamten sowjetischen Machtbereich reicht laut Robert Buchars Dokumentarfilm sogar noch weiter in die Vergangenheit zurück, bis zu Andropows Amtsvorgänger Alexander Schelepin, der in den Jahren 1958-1961 Chef des KGB gewesen war. Wie Ludvik Zifcak berichtet, hatte die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei schon Mitte der 1970er Jahre damit begonnen, ihre eigene „antikommunistische“ Dissidentenbewegung aufzubauen, die durch heimliche Parteimitglieder kontrolliert wurde. Die Rädelsführer dieser scheinbaren Opposition wurden in den 1980er Jahren durch geheimdienstlich organisierte Desinformationskampagnen auch in der westlichen Welt populär und gelangten in den 1990er Jahren schliesslich als sogenannte „Demokraten“ an die Macht.

Wie Frantisek Doskocil, ein früherer hochrangiger Funktionär der tschechoslowakischen KP, erklärt, waren bestimmte Termine für den Kollaps des kommunistischen Regimes von vorn herein festgelegt worden, so dass die Partei genug Zeit hatte, sich auf die Abwicklung des Regimes vorzubereiten. Selbst in den 1990er Jahren seien viele Mitarbeiter des kommunistischen Geheimdiensts noch immer in ihren Positionen verblieben, so dass nachrichtendienstliche Erkenntnisse, z.B. über den Verlauf der deutschen Wiedervereinigung auch während der Amtszeit Vaclav Havels weiterhin nach Moskau geliefert wurden. Der im tschechoslowakischen Bürgerforum aktive Peter Cibulka beschreibt seine Ernüchterung, als ihm klar wurde, dass die sogenannte „samtene Revolution“ in der CSSR nichts weiter als ein kommunistischer Schwindel war, nachdem seine Forderung, die Kommunisten aus dem Staatsapparat zu entfernen und durch Antikommunisten zu ersetzen, im Bürgerforum niedergemacht wurde und man ihn dort als einen Extremisten diffamierte.

Bukowski weist darauf hin, dass parallel zum Aufbau einer kontrollierten Opposition auch Vorbereitungen getroffen wurden, die Aktivitäten des KGB unter dem Deckmantel des organisierten Verbrechens, der sogenannten Russenmafia, zu verbergen sowie die Industrie im gesamten Ostblock in einer Weise zu privatisieren, dass die Wirtschaft auch weiterhin unter der Kontrolle von Mitgliedern der kommunistischen Nomenklatura verblieb. Cibulka nennt die Privatisierung in der Tschechoslowakei daher den „Privatisierungs-Staatsstreich“ des KGB, der GRU und ihrer tschechischen und slovakischen Kollegen. Zunächst wäre behauptet worden, alle 15 Millionen Bürger der Tschechoslowakei würden die Gelegenheit bekommen, an der Privatisierung teilzuhaben, jedoch sei schliesslich nahezu der gesamte Staatsbesitz in den Händen der kommunistischen Elite gelandet. Nach diesem Muster sei die Privatisierung im gesamten Ostblock verlaufen, so dass zwar die kommunistische Ideologie vorübergehend aus dem öffentlichen Leben verschwand, aber wesentliche Elemente des früheren Systems unter neuem Etikett an der Macht blieben.

Der frühere CIA-Mann Tennent H. Bagley zeigt sich davon überzeugt, dass die tatsächlichen Hintergründe der Wende in Osteuropa wohl nie mehr völlig aufgeklärt werden könnten, insbesondere nicht die Frage, wer wirklich dahintersteckte und Pavel Zacek ergänzt, dass man die Antwort auf diese Frage heute wohl nur noch in russischen Archiven finden könne. Ludvik Zifcak stellt jedoch klar, dass das Drehbuch zu den Vorgängen definitiv nicht in Amerika geschrieben wurde. Die US-Regierung sei erst später auf den Zug aufgesprungen. Bukowski bestätigt dies und er betont, dass die westliche Politik das sowjetische System zu keinem Zeitpunkt verstanden habe, nicht zu Zeiten Stalins oder Chruschtschows und schon gar nicht zu Zeiten Gorbatschows. Insofern wundert es nicht, wie Bill Gertz anmerkt, dass die westlichen Geheimdienste vom plötzlichen Ende des Kommunismus völlig überrascht waren.

Der Kreml ist heute wieder in der Hand des KGB

Da es nie zu einer Entsowjetisierung im Ostblock gekommen ist und die kriminelle Ideologie des Marxismus auch nie offiziell verdammt wurde, kann man laut Jeff Nyquist nicht von einem Sieg über den Kommunismus sprechen. Und dass er mit dieser Feststellung tatsächlich Recht hat, ist sehr leicht an der Tatsache zu erkennen, dass die kommunistische Nomenklatura nur wenige Jahre nach ihrem angeblichen Sturz in der, laut Wladimir Bukowski, „schlimmstmöglichen Form“ wieder offiziell an die Macht gelangte, nämlich in Form des gegenwärtig in Moskau herrschenden KGB-Regimes.

Er weist darauf hin, dass heute etwa 80 Prozent der führenden Positionen des Landes mit KGB-Offizieren besetzt seien. Doch wer ist eigentlich der wahre Drahtzieher in Moskau? Ist die gegenwärtige Resowjetisierung Russlands, bei der nahezu alle Medien des Landes unter die Kontrolle der Regierung gebracht wurden und bei der die von Funktionären kontrollierte Wirtschaft noch immer nicht auf die Bedürfnisse der Konsumenten, sondern vielmehr auf den Erhalt persönlicher Privilegien und die Aufrüstung der Roten Armee ausgelegt ist, tatsächlich das Werk von Wladimir Putin?

Bukowski erklärt, dass es definitiv nicht Putin sei, der die Macht im Kreml kontrolliere. Vielmehr stehe hinter Putin eine Organisation von Generälen des KGB, der GRU und der Roten Armee namens SYSTEMA, welche Putin zum Präsidenten gemacht habe. Diese Kreise seien nach wie vor die wahren Machthaber in Russland und ihre Macht sei heute sogar noch grösser als zu Sowjetzeiten. Das gilt laut dem früheren KGB-Oberst Oleg Gordievsky sowohl im Inland wie auch im Ausland. Besonders in Ländern wie Österreich, Spanien und Ungarn gäbe es eine Reihe von Organisationen, die sich unter dem Deckmantel der Russenmafia tarnen, in Wahrheit aber KGB-Operationen durchführen.

Dazu gehört auch die Spionage, welche laut Bill Gertz in einem Ausmaß betriebe werde, welches selbst die Hochphasen des Kalten Krieges in den Schatten stelle. All dies diene laut Oleg Gordievsky dem Zweck, Russland wieder zu einem globalen Gegengewicht zu den USA und insofern zu einer Bedrohung für die westliche Zivilisation zu machen und in diesem Zusammenhang sei laut Tennent H. Bagley auch die gegenwärtige Unterstützung antiwestlicher Regime in Nahost durch den Kreml zu sehen. Was für Russland selbst gilt, trifft leider auch für viele andere Staaten Osteuropas zu.

Auch dort hätten laut Bukowski noch immer die Überreste des kommunistischen Systems die gesellschaftliche Kontrolle in ihren Händen, was zu der bizarren Situation führt, dass selbst in einem Land mit einer so antikommunistisch gesinnten Bevölkerung wie in Polen noch immer Regierungen an die Macht kommen, die sich wenigstens teilweise aus früheren kommunistischen Funktionären zusammensetzen. Dasselbe gelte auch für Tschechien, wo laut Peter Cibulka heute noch immer der Kommunismus an der Macht sei, wenn auch in neuer Verkleidung und unter Verwendung anderer Mittel. Selbst der tschechische Senator Jaromir Stetina spricht von einer „anderen Form des versteckten Kommunismus“, die sich in den letzten Jahren entfaltet habe und die er „Neokommunismus“ nennt.

Die Sowjets und der internationale Terrorismus

Obwohl Robert Buchar den Schwerpunkt seines Dokumentarfilms auf die Vorgänge beim Untergang der Sowjetunion und die zugrundeliegende Strategie legt, kommt auch die Verwicklung Moskaus in den internationalen Terrorismus zur Sprache. Professor Angelo Codevilla von der Boston University erinnert an eine zwar schon lange bekannte, aber nur wenig publizierte Tatsache, nämlich dass die Sowjetunion in den 1960er Jahren nicht nur den linksextremen Terrorismus in Europa und den palästinensischen Terrorismus im Nahen Osten aufgebaut und organisiert hat, sondern damals auch die Trikontinentale Konferenz ins Leben rief, bei der verschiedene Terrorgruppen aus aller Welt untereinander vernetzt und auf den gemeinsamen revolutionären Kampf eingeschworen wurden.

Ion Pacepa ergänzt, dass es ebenfalls die Sowjetunion war, die 1970 die Regime im Irak und in Libyen in den Terrorkrieg gegen den Westen hineinzog. Nach Ansicht von Yuri Andropow waren allein diese beiden Länder in der Lage, weitaus mehr Schaden in der westlichen Welt anzurichten als die Roten Brigaden, die Baader-Meinhof-Bande und alle sonstigen Terrororganisationen zusammen. Codevilla weist darauf hin, dass die Aktivitäten des internationalen Terrorismus im Anschluss an die Wende in Osteuropa zwar vorübergehend nachliessen, jedoch nahmen dieselben Personen, die ihre Anschläge zuvor noch unter sowjetischem Banner begangen hatten, ihren Terror schon 1993 unter islamistischem Deckmantel wieder auf und zwar nach demselben Muster und mit denselben Waffen aus jeweils russischer Produktion.

Wie Ion Pacepa berichtet, prahlte der Leiter der Ersten Hauptverwaltung des KGB General Aleksandr Sakharovsky hinter verschlossenen Türen sogar damit, die Ende der 1960er Jahre aufkommende Methode von Flugzeugentführungen durch Terroristen selbst erfunden zu haben. In Sakharovskys Büro in der Lubjankja hing demnach eine Weltkarte, auf der jede einzelne Flugzeugentführung mit einer roten Flagge markiert war. Die Sowjetunion hatte diese Art des Terrorismus somit quasi zu einem Mittel ihrer geheimen Aussenpolitik gemacht. Pacepa versäumt es nicht, in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass auch die Terroranschläge vom 11.September 2001 mit entführten Passagierflugzeugen durchgeführt wurden, und dass Sakharovskys frühere Mitarbeiter zu dieser Zeit bereits im Kreml regierten.

Ergänzend hierzu weist Jeff Nyquist unter Bezug auf den 2006 ermordeten FSB-Überläufer Alexander Litwinenko darauf hin, dass Al Kaida-Chef Aiman al Zawahiri, der Nachfolger Osama Bin Ladens, ein Agent des russischen Geheimdiensts FSB sei, der in den 1990er Jahren vom FSB in Dagestan ausgebildet worden sein soll. Solange Moskau seine jahrzehntelange Verwicklungen in den internationalen Terrorismus nicht öffentlich aufdeckt besteht daher kein Grund, zu glauben, dass die wahren Machthaber im Kreml ihre strategischen Ziele jemals aufgegeben hätten.

Sozialismus heute weltweit auf dem Vormarsch

Und schlimmer noch, nicht nur, dass der Kommunismus in Osteuropa nicht besiegt wurde, das marxistische Gift hält zwischenzeitlich auch immer stärker Einzug in die westliche Politik, vor allem unter dem Deckmantel der Ökologie. Selbst in den USA ist mittlerweile ein dezidiert linker Präsident an der Macht, wie ihn selbst Yuri Andropow nicht besser hätte heranzüchten können.

Bill Gertz geht davon aus, dass das bürokratische System in den USA inzwischen ernsthaft beschädigt ist und längst gegen die nationalen Interessen des Landes arbeitet. Deshalb unternimmt die US-Regierung laut Ex-KGB-Oberst Oleg Gordievsky auch nichts gegen die etwa 400 in den USA arbeitenden russischen Spione, ebensowenig wie sie an der fortgesetzten atomaren Aufrüstung Russlands Anstoss nimmt, selbst wenn sich diese hauptsächlich gegen die USA und Westeuropa richtet. Die öffentliche Meinung in der westlichen Welt ist in den letzten Jahrzehnten immer weiter nach links gerückt und sie folgt damit der Richtung, welche ihr die Medien, die Parteien und die Institutionen vorgeben. Parallel dazu wächst weltweit der Antiamerikanismus in einer Form, wie man ihn früher nur aus der sowjetischen Propaganda kannte.

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Markus Lanz – Opearation Gladio

Veröffentlicht: 17. Februar 2013 von infowars in Geschichte, Terror unter falscher Flagge, Video Clips

Gandhi – Apostel der Unmenschlichkeit

Veröffentlicht: 3. Januar 2013 von infowars in Geschichte, Video Clips

Falls Sie Gandhi für einen pazifistischen, redlichen und sympathischen Freiheitskämpfer halten, sind Sie einer jahrzehntelangen Propaganda auf den Leim gegangen. Gandhi war ein rassistischer religiöser Fanatiker, dessen Reden und Taten von einer tiefen Verachtung für menschliches Leben geprägt waren. Glauben Sie nicht? Hören Sie hier Gandhis eigene Worte.

Gandhi, ein Pazifist? Wohl kaum! Sein Aufruf zu gewaltlosem Widerstand sollte nur den Zorn der indischen Bevölkerung auf die Briten verstärken. Er wollte „das ganze Land in Flammen“ sehen. Hören Sie hier Gandhis eigene Worte…

Was Gandhi von Widerstand gegen die Nazis hielt, lernen wir hier aus seinen eigenen Worten. Außerdem spielte er eine wichtige Rolle beim Erhalt des menschenverachtenden Kastenwesens und der Unterdrückung der Unberührbaren.

Oxford-Professor: »Israel half bei der Gründung der Hamas…«

Veröffentlicht: 26. November 2012 von infowars in Geschichte, Israel

Gerhard Wisnewski

 

»Ein Feind, ein guter Feind, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt!«, trällerte einst Heinz Rühmann. Pardon: Ein guter Freund, natürlich. Doch so absurd ist der Gedanke nicht. Denn über einen guten Feind geht ebenfalls nichts, wie Israels Unterstützung der islamischen Widerstandsbewegung Hamas beweist…

 

»Liebet eure Feinde!«, forderte einst Jesus Christus. Die Geheimdienste und Politiker dieser Welt würden da sofort zustimmen. Wobei es bei ihnen vollständig heißt: »Gründe deine Feinde!« Anschließend: »Steuere deine Feinde!« Und dann erst: »Liebet eure Feinde!«.  Denn da Staaten nun mal Feinde brauchen, ist es doch besser, sich gleich selbst ans Ruder zu setzen als wirkliche

und natürliche Feinde entstehen zu lassen. So gehen Freund und Feind bzw. Feind und Feind jahrzehntelange erfolgreiche Symbiosen ein, denn ein guter Feind ist fast noch wichtiger als ein guter Freund: Der Feind suggeriert dem eigenen Lager, wie sehr man als Regierung gebraucht wird und schweißt Regierung und Bevölkerung zusammen. Denn schließlich geht nichts über einen permanenten Krieg, der keinen Sieg und demzufolge auch kein Ende kennt – denn sonst wäre der jeweilige Feind ja weg. Entweder durch Vernichtung oder durch einen Friedensvertrag. Das wusste schon George Orwell. Und wer das nicht glaubt, hat noch nie etwas von Dialektik gehört. Beziehungen zwischen Feinden können viel stabiler sein als Beziehungen zwischen Freunden oder Ehepaaren, wie man am Beispiel Sowjetunion/USA oder Israel/Palästinenser erkennen kann. Jahrzehntelang beharkt man sich gegenseitig; der eine liefert den Vorwand für das Handeln des anderen, und wenn sie nicht gestorben sind – wie die Sowjetunion –, dann beharken sie sich noch heute.

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Von Alex Benesch

Die Kommunistische Partei Chinas hat am Donnerstag ihren 18. Parteitag eröffnet, bei dem ein Machtwechsel eingeleitet werden soll. Auf dem bis zum kommenden Mittwoch dauernden Parteitag soll der bisherige Vize-Präsident Xi Jinping die Nachfolge Hus an der Parteispitze übernehmen. Die Übernahme des Präsidentenamtes im März ist dann nur noch eine Formsache. Der Parteitag, an dem 2270 Delegierte teilnehmen, wird von einem starken Aufgebot an Sicherheitskräften begleitet. Die Kommunistische Partei zählt 82 Millionen Mitglieder.

Andere kommunistische Systeme sind längst bankrott, Chinas Ein-Parteien-Staat jedoch existiert dank seiner Öffnung für den Kapitalismus weiter. Einen großen Teil ihrer Legitimität bezieht die Kommunistische Partei inzwischen aus ihrem radikal wachstumsorientierten Wirtschaftskurs, der einerseits vielen Chinesen Wohlstand beschert, andererseits die Ideologie des Kommunismus aushöhlt. Zur Absicherung setzt die Staatsführung in Peking nun zunehmend auf nationalistische Töne.

Zwar huldigt die Kommunistische Partei, auf deren 18. Parteitag seit Donnerstag in Peking Xi Jinping neuer Generalsekretär werden soll, offiziell nach wie vor marxistisch-leninistischer Rhetorik. Parteikader werden mit maoistischem Gedankengut geschult – gleichzeitig studieren sie jedoch Management und die Hochfinanz-Welt. Das führt zu auffälligen Brüchen in der staatlichen Ideologie.

Angesichts einer Öffentlichkeit, die sich immer deutlicher gegen Korruption stellt, angesichts von Millionen Fabrik- und Wanderarbeitern, die sich längst nicht mehr alles gefallen lassen, brauchen Chinas kommunistische Herrscher daher eine neue Strategie: Teil ist ein vor allem anti-japanischer Nationalismus.

Ihre Position verdankt die kommunistische Partei China ausgerechnet einem britisch-amerikanischen klandestinen Netzwerk, welches mindestens bis zu der alten Kolonialmacht des Vereinigten britischen Königreichs und dem Opiumkrieg mit China zurückreicht.

“Skull&Bones” zerstört und erschafft Staaten nach den eigenen Vorstellungen. Die Organisation, deren Zentrum sich an der Eliteuniversität Yale befindet, nimmt seit ihrer Gründung nur 15 neue Mitglieder pro Jahr aus der Studentenschaft in den erleuchteten Kreis auf, wobei familiäre Bindungen genauso entscheidend sind wie die geschäftlichen und politischen. Gründer im Jahr 1832 war General William Russell, dessen Transportunternehmen später die amerikanische Seite des chinesischen Opiumhandels dominierte.

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Sozialismus- Ein Scheiterhaufen der Geschichte

Veröffentlicht: 19. Oktober 2012 von infowars in Geschichte, Kommunismus, Video Clips

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Seit über 200 Jahren beeinflussen die Delbrücks Deutschlands Schicksal

von Alexander Benesch

 

Hinter der grauen Maus

Die Presse beschäftigt sich nach Peer Steinbrücks Outing als SPD-Kanzlerkandidat mit interessantem, aber letztendlich eher nebensächlichem Geplänkel über diverse Nebeneinkünfte. Er hätte beispielsweise einem Bericht zufolge in den vergangenen drei Jahren für mehrere Vorträge im Auftrag der Finanzindustrie fünfstellige Honorare erhalten. In mindestens zwei Fällen im Jahre 2011 habe das Nettohonorar sogar bei 20.000 Euro oder leicht darüber gelegen, berichtete die “Welt am Sonntag”. Bei weiteren vier Engagements habe das Honorar zwischen 10.000 und 15.000 Euro betragen. Für ein Interview Steinbrücks, das im Geschäftsbericht 2010 des mit höchsten Kreisen wie der Bilderberg-Organisation verbundenen Baukonzerns Bilfinger veröffentlicht worden war, habe die Kommunikationsagentur Brunswick 20.000 Euro plus Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt, berichtete die Zeitung. Davon soll Steinbrück den größeren Anteil erhalten haben.

Für die politisch versierteren Bürger sind eher sein Gastauftritt 2011 bei der Bilderberg-Geheimkonferenz im schweizerischen St. Moritz von Belang, da bei diesen Treffen Vertreter aller wichtigen Industrien und Dynastien Einfluss nehmen auf die zukünftige erste Riege der Politik. Aber es gibt etwas wesentlich Dunkleres über den unscheinbaren, grauen Diplomvolkswirt zu berichten. Folgen sie mir zu entscheidenden Momenten der deutschen Geschichte, an denen “erleuchtete” Agenten die Weichen stellten, um die Souveränität unseres Landes zu untergraben mit den schrecklichsten Folgen.

Wer verbirgt sich hinter dem Aufsteiger aus großbürgerlichen Verhältnissen, den helfende Hände dort beflügelten wo sein Talent nicht ausgereichte? Peer Steinbrück ist der ältere von zwei Söhnen aus der Ehe des Hamburger Architekten Ernst Steinbrück und dessen dänischstämmiger Ehefrau Ilse Schaper. Er wuchs in Hamburg-Uhlenhorst auf. Auf dem Gymnasium Johanneum musste er zwei Klassen wiederholen und wechselte dann wegen schlechter Noten die Schule. Er erlangte 1968 die fachgebundene Hochschulreife. Ab dem Sommersemester 1970 studierte er Volkswirtschaftslehre und Soziologie in Kiel, wo auch Wolfgang Kubicki zu seinen Kommilitonen zählte. Das Studium schloss er 1974 als Diplom-Volkswirt ab.

Bis hierhin scheint alles sehr gewöhnlich, wäre da nicht unter anderem sein Urgroßonkel Adelbert Delbrück, einer der Gründer der Deutschen Bank aus der weitverzweigten Familie Delbrück.

Der Beginn der Dynastie beginnt mit einer Rekrutierung durch die “Erleuchteten”

Adelbert war nicht der erste bedeutende Vertreter seiner Familie. Der eigentliche Urpatriarch war dessen Onkel Friedrich Delbrück.

Dieser preußische Theologe und Pädagoge machte schon vor Beginn seines Studiums die Bekanntschaft des Reformpädagogen Johann Bernhard Basedow und verbrachte im Jahr 1786 viel Zeit in seiner Gesellschaft. Basedow lehrte Illuminati-Prinzipien, war selbst aber anscheinend nicht Mitglied des Ordens.

Der berüchtigte Professor Adam Weishaupt weihte einst seinen 18-jährigen Schüler Franz Anton von Massenhausen in den Plan ein, eine neue Geheimgesellschaft zu gründen, vorgeblich um den Einfluss der Jesuiten und der Rosenkreuzer einzudämmen. Vor seiner Immatrikulation in Ingolstadt war von Massenhausen bereits in einer geheimen Studentengesellschaft in Göttingen. Diese Organisation diente schließlich als Modell und Schablone  für Weißhaupts “Perfektibilistenorden” (Illuminaten) mit dem historischen Gründungsdatum 1. Mai 1776. Wenig später infiltrierten die Illuinaten zahlreiche Bildungseinrichtungen und studentische Geheimgesellschaften in Deutschland, wo viele neue Agenten rekrutiert werden konnten mit Lügen über eine vermeintliche Aufklärung.

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freiwilligfrei.info

Krankenversicherungen, die funktionierten – bis der Staat sie “repariert” hat


von Roderick T. Long

Heute wird uns ständig erzählt, dass es in den Vereinigten Staaten eine Krise des Gesundheitssystems gäbe. Die Ausgaben seien zu hoch und die Armen könnten sich keine Krankenversicherung mehr leisten. Die Ursache dieser Krise ist unklar, aber die Lösung steht für die meisten schon fest: Der Staat muss einschreiten und sich um das Problem kümmern.

Vor 80 Jahren wurde den Amerikanern erzählt, dass es in ihrem Land eine Krise des Gesundheitssystems gäbe. Damals beschwerte man sich, dass die Kosten zu niedrig und Krankenversicherungen zu billig seien. Auch damals schritt der Staat ein, um dieses Problem zu lösen. Und wie er es löste! (mehr …)

Imad Fawzi Shueibi

Seit vier Jahrhunderten bemühen sich die politischen Führer, eine internationale Ordnung zu errichten, die die Beziehungen zwischen den Nationen regelt und Kriege verhindert. Während das Prinzip nationalstaatlicher Souveränität positive Ergebnisse gebracht hat, spiegeln die zwischenstaatlichen Organisationen im Wesentlichen das jeweils vorherrschende Mächtegleichgewicht wider. Was die ehrgeizigen amerikanischen Pläne für eine Neue Weltordnung angeht, werden diese durch die neuen geopolitischen Tatsachen zunichte gemacht.

Die langsame Herausbildung einer Weltordnung

Das Konzept einer Weltordnung oder internationalen Ordnung tauchte erstmals im 17. Jahrhundert

auf, auch wenn der Begriff der »Weltordnung« schon kurz zuvor in die politische Diskussion eingeführt worden ist. Auf ihn bezog man sich vor allem, wenn es darum ging, Frieden herbeizuführen und zu erhalten.

Im Jahr 1603 beauftragte der französische König Heinrich IV. seinen Minister Maximilien de Béthune, Herzog von Sully, damit, einen ersten Entwurf zu erarbeiten. Dahinter stand die Absicht, eine christliche Republik zu gründen, die alle Völker und Menschen Europas umfassen sollte. Die Struktur einer Republik hätte die Beibehaltung der einzelnen Nationalitäten und Religionen garantiert und die Aufgabe gehabt, Probleme, die zwischen diesen auftraten, zu lösen.

Dieses »Grand Design«, dieser großartige Gedankenentwurf, forderte die Neubestimmung der

Maximilien de Béthune, Herzog von Sully (1560-1641)

Grenzen der Staaten, um so ein Machtgleichgewicht herzustellen, einen Staatenbund mit einem supranationalen Rat mit der Vollmacht, [im Falle von Streitigkeiten] Schiedsgerichtsverfahren zu bilden und eine Armee aufzustellen, die den Staatenbund gegen die Türkengefahr verteidigt.

Aber dieser Traum zerschlug sich erst einmal aufgrund der Ermordung Heinrichs IV. (14. Mai 1610) und wurde erst am Ende der maßgeblich von Ludwig XIV. betriebenen Kriege in Europa  [unter anderem der Devolutionskrieg (1667-1668), der Holländische Krieg (1672-1679), der Pfälzer Erbfolgekrieg (1688-1697) und der Spanische Erbfolgekrieg (1701-1714)] wieder aufgegriffen. Charles Irénée Castel de Saint-Pierre, bekannt als »Abt von Saint-Pierre« (1658-1743) veröffentlichte [ab 1712] sein Werk Projet pour rendre la paix perpétuelle en Europe (»Plan eines ewigen Friedens in Europa«) [, in dem er einen europäischen Staatenbund vorschlug].

Dieser Plan wurde bei den Verhandlungen zum Frieden von Utrecht (1712-1713) erörtert und sah vor, die Grenzen zwischen den kriegführenden Parteien auf der Grundlage aller Beschlüsse dieses Friedenskongresses neu zu bestimmen und einen »Bund der Nationen Europas« zu errichten, der zukünftige Konflikte verhindern sollte.

Neben dieser etwas utopisch anmutenden Vision kommt insbesondere dem Westfälischen Frieden von 1648 entscheidende Bedeutung zu. Dieser Friedensvertrag beendete den Dreißigjährigen Krieg (1618-1648), der unter dem Banner der Religion geführt wurde und in dessen Verlauf zwei Fünftel der Bevölkerung starben und schwerer Hass [zwischen den verfeindeten Gruppen] entstanden war. Die Verhandlungen zogen sich über einen Zeitraum von vier Jahren hin (1644-1648) und setzten schließlich das Prinzip der Gleichberechtigung und Gleichbehandlung bei den Verhandlungen unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Regierungsform durch.

Gemälde der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens

Im Westfälischen Frieden wurden vier grundlegende Prinzipien festgeschrieben:

  • Die absolute Souveränität des Nationalstaats und das Grundrecht auf politische Selbstbestimmung.
  • Die rechtliche Gleichstellung der Nationalstaaten. Der kleinste Staat besitzt unabhängig von seiner relativen Schwäche oder Armut die gleichen Rechte wie der größte und stärkste Staat.
  • Verträge müssen eingehalten werden, darüber hinaus bildeten sich hier die Anfänge des Völkerrechts heraus.
  • Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten.

Natürlich begründen diese allgemeinen Prinzipien keine absolute Souveränität, die es ja an sich auch nie gegeben hat. Aber sie erklärten jedes Handeln zu Unrecht, das die Souveränität eines Staates beschädigte oder gar abschaffte.

Politische Philosophen haben derartige Pläne immer unterstützt. Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) forderte in seinem Werk Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des politischen Rechts (1762) die Bildung eines einzigen Staates, der alle europäischen Nationen umfassen sollte. Und der Königsberger Philosoph Immanuel Kant (1724-1804) veröffentlichte 1795 seine Schrift Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf. Für ihn war Friede eine Rechtskonstruktion, die die Kodifizierung (im Sinne einer verbindlichen Festlegung) eines allgemeinen Gesetzes voraussetzt, das auf alle Staaten anwendbar ist. Der englische Utilitarist Jeremy Bentham (1748-1832) wiederum  kritisierte Geheimdiplomatie, weil sie sich über das Gesetz stelle. Zugleich setzte er sich dafür ein, eine Art internationaler Öffentlichkeit zu schaffen, die in der Lage sein müsste, Regierungen dazu zu drängen, sich an internationale Vereinbarungen zu halten und sich einem Schiedsurteil zu unterwerfen.

Die Entstehung internationaler Ordnungsbehörden

Die Idee einer internationalen Ordnung wurde – immer auf der Grundlage des Prinzips der

Klemens Fürst von Metternich (1773-1859)

nationalen Souveränität – stetig weiter entwickelt. Ein Ausdruck dieses Konzepts im 19. Jahrhundert war die Heilige Allianz [das Bündnis der drei Monarchen Russlands, Preußens und Österreichs von 1815], die vom russischen Zaren Alexander I. initiiert wurde [und der später mit Ausnahme des Osmanischen Reiches, des Vatikanstaats und Großbritanniens alle europäischen Staaten beitraten] und das ebenfalls Anfang jenes Jahrhunderts geforderte »Europäische Konzert« (von französisch »concert« für »Einklang«), das vom österreichischen Kanzler Klemens Wenzel Lothar von Metternich vorgeschlagen wurde, und das »Revolutionen« – damals in der politischen Sprache der Restauration ein Synonym für Chaos – verhindern sollte.

Seit dieser Zeit hat es sich eingebürgert, dass Staaten Gipfeltreffen abhalten, um Probleme ohne Krieg, sondern durch Schiedsspruch und Diplomatie zu lösen.

Um diesen Anspruch einzulösen, nahm nach dem Ersten Weltkrieg [am 10. Januar 1920] der Völkerbund seine Arbeit auf. Im Lauf seiner Tätigkeit wurde aber immer deutlicher, dass der Völkerbund eher Ausdruck und Spielball der vorherrschenden Mächte war und den Interessen der Siegermächte diente. Seine moralischen Werte und Prinzipien waren unklar gefasst und situationsabhängig. Während zwar einerseits am Ziel festgehalten wurde, Konflikte zwischen Nationen durch Verhandlungen und Schiedsgerichte und nicht durch Krieg zu lösen, hielt sich der Bund für berechtigt, weniger entwickelte Völker zu beaufsichtigen oder kolonisierten Völkern in politischer, wirtschaftlicher und verwaltungsmäßiger Hinsicht ihr Recht auf Souveränität vorzuenthalten. Diese Einstellung ging naturgemäß mit der Rechtfertigung so genannter »Mandatsgebiete« einher, in denen die »Vormundschaft« über ein Volk oder eine Region auf eine angeblich fortschrittlichere [oder siegreichere] Nation  übertragen wurde. [So wurden etwa wesentliche Teile des Osmanischen Reiches nach dem Ersten Weltkrieg der Verwaltung der Franzosen und Briten unterstellt.] Mit der Übernahme dieser völkerrechtlichen Position verkörperte der Völkerbund die kolonialpolitische Realität.

Der künstliche Charakter des Völkerbundes trat offen zutage, als er nicht in der Lage war, ernsthafte internationale Konflikte wie die Eroberung der Mandschurei durch Japan oder die Eroberung Abessiniens (Äthiopiens) und die Annexion Korfus durch Italien und andere beizulegen.

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Die Richter einer jeden Generation sind die nachfolgenden. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Was werden unsere Kinder und Enkel dereinst über uns sagen? Werden Sie mit uns und unserem Leben, unserem Denken und unserem Handeln zufrieden sein? Oder werden sie hart mit uns ins Gericht gehen, uns Vorwürfe machen und unser Leben nicht verstehen? Und wie werden wir darauf reagieren?

Können wir reinen Gewissens vor die folgenden Generationen treten und sagen, dass wir alles getan haben, was in unserer Macht stand, um das Beste aus uns, aus unserem Leben und aus der Gesellschaft zu machen?

“Wie konntet ihr nur?” – so begannen regelmäßig die Fragen, welche die 68-er Generation ihren Eltern stellte.

  • “Wie konntet ihr nur diesem Hitler hinterher laufen?”
  • “Wie konntet ihr nur die Augen davor verschließen, dass Millionen von Menschen verfolgt, verschleppt und ermordet wurden?”
  • “Wie konntet ihr euch nur für diesen mörderischen Krieg missbrauchen lassen?”

Im Nachhinein scheint alles so klar, so offensichtlich und es scheint unvorstellbar, dass die Generation der 30-er und 40-er Jahre nicht erkennen konnte, was richtig und was falsch war.

“Wie konntet ihr nur?” – so beginnen auch regelmäßig die Fragen, die Westdeutsche Ostdeutschen stellen, wenn es um deren DDR-Vergangenheit geht.

  • “Wie konntet ihr nur glauben, dass eure Planwirtschaft der freien Marktwirtschaft überlegen ist?”
  • “Wie konntet ihr euch dreißig Jahre lang einsperren lassen?”
  • “Wie konntet ihr nur glauben, was in der Zeitung stand?”

“WIE KONNTET IHR NUR?” Genau so werden die Fragen beginnen, die unsere Kinder und Enkel unserer Generation stellen werden. Und die Fragen werden härter als die der 68-er enden.

  • “Wie konntet ihr nur zulassen, dass eine klitzekleine Elite, die nicht einmal gewählt war, über das Wohl und Wehe der Welt entschied?”
  • “Wie konntet Ihr euch ein Geldsystem andrehen lassen, das nicht einmal theoretisch funktioniert?”
  • “Wie konntet Ihr auf die Idee kommen, dass wir ständiges Wachstum brauchen?
  • Wo wolltet ihr hinwachsen – zum Mond?”
  • “Wie konntet ihr nur glauben, dass Euch ein Mehr an materiellen Gütern glücklicher macht?”

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eike-klima-energie.eu

Im Namen der Nachhaltigkeit wird eine planwirtschaftliche Umverteilungsmaschinerie in Gang gesetzt, die den Mangel und die Armut schafft, die sie zu bekämpfen vorgibt.

«Die Zukunft der Menschheit ist zu kostbar, um sie dem fortwährenden Nationalstaaten-Mikado preiszugeben. Nun sind Pioniere aus allen Bereichen der Weltgesellschaft gefragt.»

Das erklärte Professor Hans-Joachim Schellnhuber, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der deutschen Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), nach dem Rio+20-Palaver mit bis zu 50 000 Teilnehmern, das mit einer vagen, mit hohlen Schlagworten gespickten Abschlusserklärung endete. Trotz der Führungsschwäche der Nationalstaaten sei aber die «Transformation zur Nachhaltigkeit» aufgrund von Allianzen zwischen «Pionieren des Wandels»  bereits in vollem Gang.

Doppelte Profiteure

Zu diesen Pionieren zählt der WBGU wohl auch jene internationalen Rohstoff- und Nahrungsmittelkonzerne, die damit begonnen haben, ganze Länder in Soja-, Mais-, Raps- oder Ölpalmen-Monokulturen zu verwandeln, um sich für die Produktion von Bio-Treibstoffen von der International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) CO2-Emissions-Gutschriften im Rahmen des Clean Development Mechanism (CDM) des Kyoto-Protokolls über den Klimaschutz bescheinigen zu lassen. Auf diese Weise können die Konzerne an der vorgeblichen Rettung der Welt gleich zweimal verdienen. (mehr …)

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“Eine neue Weltordnung für sozialen Ausgleich und atomare Abrüstung”

Die fleißigen Bertelsmänner, deren aktuelle Garde sich heute anmaßt, die Welt von Nationalstaaten befreien und in eine internationalsozialistische Technokratie überführen zu wollen, kamen ausgerechnet in einem äußerst krassen Nationalstaat in der modernen Geschichte zu Geld und Einfluss. Bertelsmann wurde im Zweiten Weltkrieg mit den sogenannten „Feldausgaben“ (Feldposthefte) zum wichtigsten Buchlieferanten der Soldaten an der Front. Es wurden unter anderem Bücher von nationalsozialistischen Autoren wie Will Vesper oder Hans Grimm verlegt. Mit schmissigen Titeln wie „Mit Bomben und MGs über Polen“ und „Wir funken für Franco“ oder auch der Heftreihe “Spannende Geschichten” erzielte man Millionenauflagen. Auch Ahnenpässe produzierte der Verlag.

1944 verfügten die Nationalsozialisten die Schließung des Bertelsmann-Verlags, wobei nicht, wie noch bis weit in die 1990er Jahre vorgegeben, eine oppositionelle Haltung zum NS-Regime, sondern fragwürdige Verdachtsmomente der Korruption ausschlaggebend waren. Der Verlag war keineswegs ein Hort des Widerstandes. Heutzutage will man eher eine  sozialistische Weltregierung etablieren und dafür schuf die Bertelsmann-Stiftung unter anderem 2006 den Global Policy Council (GPC). In der offiziellen Selbstdarstellung heißt es:

Ziel des GPC ist es, die Komponenten einer wirklich globalen Agenda zu identifizieren und zu diskutieren und so einen neuen Ansatz des internationalen Regierens zu entwickeln, der ganzheitlicher und breiter verankert ist als bisherige Bemühungen.

Eines der Treffen des GPC fand am 12. und 13. März 2009 in Berlin statt. Zu Gast waren unter anderem Richard von Weizsäcker, Wolfgang Schüssel, Liz Mohn, Henry Kissinger, Gunter Thielen und Helmut Schmidt. Thielen, eine leitende Figur bei Bertelsmann, nahm ab 1970  diverse Führungspositionen innerhalb der BASF-Gruppe in Ludwigshafen wahr. Im Ersten Weltkrieg wurde die BASF in die Rüstungswirtschaft integriert. Neben Ammoniak und Salpeter als Ausgangsstoffe für die Sprengstoff- und Schießpulverproduktion wurden auch Vorprodukte für die Giftgaserzeugung hergestellt.  Am 14. November 1924 wurde die Gründung der I.G. Farben AG beschlossen.

Liz Mohn war zunächst Zahnarzthelferin, später arbeitete sie gerade einmal als Telefonistin im Bertelsmann-Konzern, bevor sie eine der Geliebten Reinhard Mohns wurde. 1963 ging sie eine Scheinehe mit dem Bertelsmann-Kinderbuchlektor Joachim Scholz ein und wurde erst 1982 bis zu seinem Tod Mohns zweite Ehefrau. Während sich Reinhard Mohn bis zu seinem Tod 2009 langsam aus dem aktiven Geschäftsleben zurückzog, wuchs Liz Mohn eine immer wichtigere Rolle in der Gesellschafterversammlung der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft (BVG) und der Bertelsmann Stiftung zu, die 77,6 % des Aktienkapitals der Bertelsmann AG kontrolliert. Der Tagesspiegel kritisiert, dass Liz Mohn tatsächlich sowohl in der Bertelsmann Stiftung, als auch in der Bertelsmann AG „das Sagen habe“ und ihre daraus entstehende Macht nutze, um die Politik nach ihren Vorstellungen zu beeinflussen. Nach dem Tod ihres Mannes im Oktober 2009 kann Liz Mohn nach Angaben von Bertelsmann-Aufsichtsratschef Thielen ihren Einfluss im Unternehmen weiter ausbauen, da sie entsprechend der Nachfolgeregelung ihres Mannes bis zum Alter von 75 Jahren Vorsitzende der BVG und Sprecherin der Familie bleiben soll und zudem die Vetorechte von Reinhard Mohn auf Liz Mohn übertragen wurden.

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James F. Tracy

 

»Das größte Hindernis auf dem Weg zu Entdeckungen ist nicht die Unwissenheit, sondern die Illusion, etwas zu wissen.« Daniel Boorstin

In George Orwells Roman 1984 machte die so genannte Äußere Partei etwa 13 Prozent der Bevölkerung aus und war in besonderem Maße den ideologischen Informations- und Gedanken-Filtern ausgesetzt, die im Wahrheitsministerium und dem allgemeinen Verwaltungsapparat vorherrschten. Mit diesen Filtern war auch eine besondere Sprache und Denkweise eng verbunden. Angesichts ihrer politischen Bedeutung gehörten die Mitglieder der Äußeren Partei zu den am intensivsten indoktrinierten und überwachten Bewohnern Ozeaniens. Die Mehrheit der Proles, die Überbleibsel der Bevölkerung, war von untergeordneter Bedeutung, solange ihr politisches Bewusstsein unterentwickelt blieb.

 

 

Die Mitglieder der Äußeren Partei mussten zwar sehr viel entbehrungsreichere Lebensbedingungen ertragen, aber man kann sie durchaus mit den gut informierten, akademisch qualifizierten berufstätigen Fachleuten in unserer Gesellschaft vergleichen, deren »Pflicht« es ist, die bereits

vorgefertigte Meinung zu übernehmen, wie sie in den größeren journalistischen Leitmedien wie etwa der New York Times, der Washington Post oder dem Radiosender National Public Radio verbreitet wird, deren Nachrichten sorgfältig ausgewählt, bearbeitet und präsentiert werden. Diese Informationen werden dann den Massen über Moderatorinnen oder Moderatoren in bequemer Darreichungsform über Kabelnetze oder andere Fernsehsender eingeflößt.

 

 

Berauscht von ihrem eigenen Selbstlob und umgeben von Fachkollegen, die die Realität aus dem gleichen Blickwinkel betrachten, fühlt sich die heutige Schicht der Fachleute durch die überwältigende Desinformationsflut der Medienkonzerne bestätigt und hält sich für unbeeinflussbar durch »Gerüchte« und »Verschwörungstheorien«, von denen sich allzu oft die gemeinen Massen faszinieren lassen – von unsinnigen Verdächtigungen über mysteriöse Terroranschläge bis hin zu aus Unkenntnis herrührenden Fragen im Zusammenhang mit verborgenen Familienverhältnissen oder einer düsteren Vergangenheit ihrer Führer. Wie viele der Regierungsexperten und die die [öffentliche] Agenda und Diskussionen prägenden Medien suchen sie nach vorgefertigten Interpretationen der Welt. Die Angehörigen der meinungsführenden Schicht verstehen sich selbst in erster Linie als gut informiert und  gleichermaßen desinteressiert und von haltlosen Leidenschaften unberührt.

 

Die Selbstkonditionierung, die erforderlich ist, um eine derartig ausgeprägte Selbstsicherheit zu entwickeln, neigt dazu, eine gewisse Distanz zur Wirklichkeit zu schaffen. Die Abscheu gegenüber Krieg war in den Vereinigten Staaten historisch gesehen in den Bevölkerungsschichten am stärksten ausgeprägt, denen es gelungen war, sich der massiven Indoktrinierung der Schicht der Fachleute zu entziehen. Sie gehörten der nicht- oder nur wenig qualifizierten Mehrheit der Arbeiterklasse an. Der [amerikanische] Historiker Howard Zinn stellte schon fest:

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Der Weg zur Knechtschaft als Cartoon

Veröffentlicht: 31. Juli 2012 von infowars in faschismus, Geschichte
von Tomasz M. Froelich
Friedrich August von Hayeks‘ ,,Weg zur Knechtschaft“ ist ein Meilenstein der freiheitlichen Literatur. Kaum ein zweites Werk zeigt die Gefahren, die von einem starken und ausufernden Staat ausgehen, wie der besagte Klassiker. Umso wichtiger ist es, die Botschaft dieses Werkes zu verbreiten.
Große Bekanntheit erreichte die Cartoon-Version vom ,,Weg zur Knechtschaft“, welche erstmals im ,,Look magazine“ publiziert und vom Hayek-Institut in Wien ins deutsche übersetzt wurde. Das Originalcartoon sowie die dazu gehörigen Übersetzungen sind im folgenden zusammengefügt:

[1] Krieg zwingt zur ,,Nationalen Planung“
Um die totale Mobilmachung der Wirtschaft Ihres Landes zu
ermöglichen, verzichten Sie gerne auf Freiheiten. Sie wissen,
dass die Einschränkungen von Ihren Feinden erzwungen wurden.

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Ursprünge der EU

Veröffentlicht: 16. Juli 2012 von infowars in EU, Freimaurer, Geschichte, New World Order/ Neue Weltordnung, Okkult

https://i1.wp.com/infokrieg.tv/wordpress/wp-content/uploads/2012/07/mursi-grandstand.jpg

Claire M. Lopez:

Peter Goodgame dokumentierte, dass die Muslimbruderschaft frühzeitig sowohl von der CIA als auch von den britischen Geheimdiensten infiltriert und benutzt worden war im Kampf  gegen den arabischen Nationalismus, insbesondere den ursprünglichen Nationalismus der von Nasser in Ägypten beworben wurde.

“Die CIA folgte dem Beispiel des britischen Geheimdienstes und versuchte den Islam für die eigenen Ziele zu gebrauchen.”

“Sie wollten einen charismatischen religiösen Führer finden, den sie bewerben und kontrollieren konnten und man fing an, mit Gruppen wie der Muslimbruderschaft zusammenzuarbeiten. Während des Aufstiegs von Nasser wurde die Bruderschaft verstärkt umworben von den westfreundlichen arabischen Regimen in Saudi-Arabien und Jordanien. Sie brauchten sämtliche mögliche Unterstützung von der Bevölkerung gegen den Aufstieg des von Nasser inspirierten arabischen Nationalismus um ihre Regime intakt zu halten.”

Offiziell galt die Bruderschaft als verbotene Organisation, aber sie blieb einflussreich und aktiv in Ägypten und arbeitete gegen das säkulare Regime, oftmals Hand in Hand mit dem britischen Geheimdienst. Im Juni 1955 verhandelte der MI6 bereits mit der Bruderschaft in Syrien um gegen die neue Regierung zu agitieren, die starke linksliberale Tendenzen zeigte sowie die Bereitschaft, mit Ägypten zu verschmelzen. Die Bruderschaft wurde ein noch wichtigerer Partner nachdem Nasser die Übernahme des Suez-Kanal durch Ägypten angekündigt hatte. Vor dem ersten Weltkrieg pflegte der britische Geheimdienst Verbindungen mit der Bruderschaft durch den Agent Freya Stark, ein britischer Abenteurer und Autor.

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