Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Die steigende Arbeitslosigkeit im Westen ist struktureller und langfristiger Natur. Der Traum vom Sozialismus ist ausgeträumt. Die Zusammenbruchsphase hat begonnen. Ab 2014 wird es extrem ungemütlich

Martin Armstrong, Armstrongeconomics.com, 18.07.2013

Die OECD hat bestätigt, wovor unsere Computermodelle gewarnt haben: Wir treten gegenwärtig in die Zusammenbruchsphase der westlichen Zivilisation ein, die durch den marxistischen Keynesianismus verursacht wird.

Der Staat erhöht die Steuern und macht Jagd auf die Reichen, wodurch die Kapitalbildung vernichtet wird und somit auch die Aussichten auf langfristiges Wirtschaftswachstum. Diese marxistische Einstellung des Staats erkennt man auch an dem 2011 in den USA verabschiedeten Gesetz, wonach jeder Unternehmung, die sich weigert, zu melden, was irgendein US-Bürger außerhalb der USA treibt, ihre Vermögenswerte innerhalb der USA konfisziert werden.

Das hat dazu geführt, dass die Amerikaner überall auf dem Planeten einfach rausgeworfen wurden. Als Amerikaner kann man heutzutage nicht einmal mehr eine Geldüberweisung an Nicht-Amerikaner in Asien durchführen, wenn sie ein Konto bei der HSBC haben, da sich die Bank weigert, mit Amerikanern Geschäfte zu machen. Nur dieses eine Gesetz sorgt bereits dafür, dass die Weltwirtschaft (deflationär) implodiert und die Beschäftigung überall auf dem Planeten zurückgeht.

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Der Diebstahl von Guthaben wird EU-Gesetz

Veröffentlicht: 10. April 2013 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Diktatur, EU, Wirtschaft

Am vergangenen Samstag hat Olli Rehn, der EU-Kommissar zuständig für Wirtschaft und Währung, im finnischen TV gesagt, wer ein grösseres Guthaben bei einer Bank hat wird laut einem neuen EU-Gesetz in Zukunft den Verlust seines Geldes ertragen müssen, sollte die Bank in Schwierigkeiten geraten. Er fügte hinzu, die Enteignung die in Zypern stattfand war wohl eine Ausnahme, aber wer ein Guthaben bei einer Bank hat wird in Zukunft damit haften wenn eine Umstrukturierung oder Liquidierung durchgeführt wird. Rehn sagte im Interview mit YLE, es soll eine Hierarchie der Verluste gegeben, zuerst die Aktionäre, dann die Anleihenbesitzer und zum Schluss die Konteninhaber mit ihrem Geld.

Olli Rehn im finnischen Fernsehen
Rehn sagte, die Europäische Kommission arbeitet gerade eine Direktive über die Sicherheit der Banken aus, welche die Haftung der Investoren und der Kunden einschliesst. Dies würde dann in die Gesetzgebung der Mitgliedsländer einfliessen.

Damit wir das alle richtig verstehen, Olli Rehn sagt damit, der Diebstahl der Bankguthaben in Zypern war wohl eine Ausnahme, aber jetzt wird diese Ausnahme zur Regel gemacht, in dem es in ein EU weites Gesetz festgeschrieben wird!!!

Zypern war demnach der Test, der erste Fall und weitere werden folgen, so sieht es aus. Da sich nach dem Raubzug an den Konten niemand gross aufgeregt hat und es keinen Sturm auf die Banken gab, hat die EU-Kommission erkannt, die Dummschafe können sie ohne Widerstand rasieren, also machen sie ein Gesetz daraus.

Was sagte der ehemalige Eurogruppenchef Jean-Claude Junker 1999 als generelle Vorgehensweise im EU-Politbüro?

Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.

Ich sag ja schon lange, man bekommt das was man verdient … da die Bevölkerung der EU sich alles gefallen lässt, wird es immer schlimmer. Alle Menschen sitzen da wie betäubt, sind wie unter Drogen ruhig gestellt, es gibt keine natürlichen Reaktionen und Emotionen mehr.

Früher, als die Menschen noch normal reagierten, hätte es einen Aufstand gegeben. Aber heute … regungslose Zombies alle zusammen. Man kann ihnen das Geld stehlen und nichts passiert. So geht es schon seit der Einführung der Gemeinschaftswährung vor 11 Jahren.

Zuerst wurden die Preise umgerechnet zur D-Mark massiv erhöht, der erste Diebstahl. Dann wurden mit der Agenda 2010 die Löhne eingefroren und die Sozialhilfe erheblich gekürzt, während aber die Preise über die Jahre sich massiv erhöht haben.

Es wird ihnen das Geld schon lange über die Inflation gestohlen, mindestens 10 Prozent pro Jahr. Dann gibt es keine Zinsen auf Sparguthaben und auf die Altersrücklagen, was ein weiterer massiver Raubzug bedeutet. Und jetzt lassen sie sich sogar die direkte Enteignung des Gelds von den Konten gefallen.

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freiwilligfrei.info

Ben Lowrey

Heute spreche ich über ein paar Sachen, die mich an der Wahrheits- und an der Freiheitsbewegung ziemlich stören. Ich werde über ein paar sehr häufige Fehler und Missverständnisse sprechen zu denen es kommt, wenn die Leute über die Gesellschaft reden, das Bankensystem, die Politik und die Probleme in der Welt und wie die Welt eigentlich sein sollte.

Mir ist aufgefallen, dass sich viele Leute auf Probleme konzentrieren, die nicht das Kernproblem sind. Und das ist ein Problem, weil es sinnlos ist, sich auf etwas zu konzentrieren, das nicht die wesentliche Ursache der vielen Probleme ist. Es kommt darauf an, die tatsächliche Ursache der Probleme auf der Welt zu verstehen, wenn wir die Welt zum Besseren verändern wollen.

Es ist ungefähr so wie mit dem Körper und mit Gesundheit und mit Krankheit. Wenn man krank wird oder ein Symptom auftaucht, wie zum Beispiel ein Hautausschlag, dann wissen die meisten, dass es sinnlos ist, nur das Symptom zu behandeln. Es ist wichtig, auch die eigentliche Ursache herauszufinden. So ergibt das einen Sinn.

Irgendwas ist im Körper aus dem Gleichgewicht geraten. Vielleicht war es eine Vergiftung, vielleicht hast du was Falsches gegessen. Irgendwas muss vorgefallen sein, was die Ursache für dieses sekundäre Gesundheitsproblem war, das du äußerlich feststellen kannst. (mehr …)

von Roman Gordy

Noch sehr gut kann ich mich daran erinnern wie dekadent und schlecht ich mich mit meinem “kapitalistisch” gefüllten Bauch 1984 fühlte, als die Bilder einer schrecklichen Hungerkatastrophe über die Fernseher der wohlhabenden Welt flimmerten. Die Bilder aus Äthiopien gingen damals um die Welt und sind vielen Menschen bis heute mit großem Unbehagen im Gedächtnis geblieben: weit aufgerissene Kinderaugen in riesig wirkenden Kinderschädeln, apathisch wirkende junge Mütter mit dürren Babys auf den Armen, Auffanglager voll hungernder Menschen, die in entlegenen Dörfern aufgebrochen sind, um verzweifelt irgendwo Nahrung zu finden.

Dass im Kapitalismus nicht nur „böser“ Egoismus und „böser“ Wettbewerb angesagt sind, sondern auch ein beträchtlicher Teil der kapitalistischen Welt bereit ist, freiwillig Teile des kapitalistischen Überflusses an notleidende Menschen zu verschenken, zeigte folgende Tatsache: Die Gewissensbisse in der gesamten „kapitalistischen Welt“ ob dieser schrecklichen Bilder aus Äthiopien löste in den Jahren 1984/85 eine in der Menschheitsgeschichte einzigartige Welle der Hilfsbereitschaft durch private Spender, gemeinnützige Organisationen und westliche Regierungen aus. In der Folge wurden enorme Mengen von Geld und kapitalistisch erwirtschafteten Nahrungsmittel nach Äthiopien geschickt. Wohlhabende Musiker auf der ganzen Welt gaben Benefizkonzerte mit Projekten wie Live Aid, oder Band Aid. Wer erinnert sich nicht an Michael Jacksons Welthit “We Are The World”,  die mit 20 Millionen verkauften Exemplaren die meistverkaufte Single der bisherigen Musikgeschichte wurde. Trotz all dieser intensiven Aktionen der praktizierten Nächstenliebe aus kapitalistischen Ländern starben die Menschen in Äthiopien weiterhin zu Hunderttausenden.

Die wesentliche Ursache für dieses Desaster – so wurde es uns jedenfalls damals durch die Mainstream-Medien erklärt – sei eine lang anhaltende Dürreperiode in der Sahelzone gewesen. Andere Ursachen für diese schreckliche Hungersnot wurden uns zunächst erst mal nicht genannt.  Das Wichtigste war damals aber auch nicht die Frage nach den wahren Ursachen des äthiopischen Hungers,  sondern das sich in kapitalistischen Ländern möglichst viele gutgenährte Menschen möglichst viele Gewissensbisse machen,  möglichst viele Tränen weinten und – was das Wichtigste war: Möglichst viel Geld nach Äthiopien spenden. Bis heute interessieren in diesem Zusammenhang seltsamerweise kaum jemand die zwei allerwichtigsten Fragen – nämlich:  Erstens: Wieso war die damalige Regierung Äthiopiens nicht selbständig – also ohne ausländische Spenden – in der Lage das Hungerproblem des eigenen Volkes im eigenen Land zu lösen? Und zweitens: Wieso war die äthiopische Regierung nicht einmal TROTZ der vielen, vielen Millionen kapitalistischer Dollars die weltweit gespendet wurden in der Lage, das Hungerproblem im Land zu lösen?

Es gibt nicht viele Dinge auf unserem Planeten, die noch peinlicher sind als die Antwort auf diese Frage. Die Antwort ist nämlich so peinlich und so schmerzhaft, dass sie wahrscheinlich kein ehemaliger „kapitalistischer“ Spender jemals wirklich wahrheitsgemäß hören will. Die Antwort auf diese Frage ist möglicherweise sogar so grausam, dass es das bisherige Spendenverhalten von wohlhabenden, kapitalistisch eingestellten Menschen mit einem freigiebigen Herzen komplett revolutionieren könnte.

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In Diskussionen mit Anhängen des bedingungslosen Grundeinkommens, Zinskritikern und anderen Kommunisten (Wie gemein, nicht aufregen! Alle Formen der staatlichen Umverteilung von Gütern sind Spielarten des Kommunismus/Sozialismus, auch wenn das den Umverteilern nicht bewusst ist) stößt man immer wieder auf das alte kommunistische Argument, Grund und Boden wäre ja so schrecklich ungerecht verteilt. Jemand, der keinen Boden besitzt, wäre furchtbar benachteiligt.  Man bräuchte eine Bodenreform und am besten noch gleich eine Besteuerung des Bodens. Selbstverständlich bezahlen weder Böden noch Maschinen Steuern, sondern deren Eigentümer, aber das lassen wir jetzt mal beiseite.

Schauen wir uns einfach mal die Fakten in einem so hochbesiedelten Land wie Deutschland an, wo der Boden ja besonders ungerecht verteilt sein müsste (in weniger besiedelten Ländern sind die Preise natürlich noch viel niedriger).

In Bundesländern wie Thüringen bekommen Sie einen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche schon für weniger als 5.000 Euro (Der Schnitt liegt bei knapp über 6000, also gibt es billigere, aber um die genaue Zahl geht es nicht). Um vier Menschen zu ernähren reicht ein Hektar, das sind 10.000 Quadratmeter, locker. Ein Mensch braucht bei heutiger Ernährung etwa 2.500 Quadratmeter, bei rein pflanzlicher Ernährung deutlich weniger.

Ohne die vielen Steuern und Abgaben müsste also jeder beliebige Arbeitnehmer, der nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren wurde, nur wenige Monate arbeiten um sich so eine Fläche leisten zu können. Noch ein paar weitere Monate und er kann sich den Samen und das Baumaterial leisten. Er könnte also ein Häuschen darauf errichten (was in einer libertären Gesellschaft sein gutes Recht wäre) und sich und seine Familie fortan ernähren. Meine Großeltern beispielsweise bauten sich ihr Häuschen nach dem Krieg ganz allein beziehungsweise mit der Hilfe von Nachbarn, denen sie wiederum halfen. Unnötig zu erwähnen, dass der Bau “illegal” war (ist verjährt und wurde später legalisiert; also lasst stecken, Blockwarte). Das Libertäre liegt bei uns wohl in der Familie.

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Kapitalismus-Bashing ist en vogue!

Veröffentlicht: 30. November 2012 von infowars in Propaganda, Wirtschaft

Vor allem seit der Finanzkrise ’07/’08 wird im medialen Mainstream wieder mit Leichtigkeit über die angebliche Krise des Kapitalismus fabuliert.

Nicht zuletzt auch aufgrund der andauernden Erosion westlicher Staatshaushalte muss „der Kapitalismus“ als scheinbarer Systemfehler und angeblicher Verursacher für kreative Plakat-Slogans empörter Demonstranten und Erklärungsversuche selbst-ernannter Experten in abendlichen Talk-Runden herhalten.

Nicht wenige Kommentatoren malen Schreckens-gespenster á la Finanz-, Turbo-, Kasino- oder gar Raubtier-Kapitalismus an die Wand und schließen daraus, dass dieses „Monster“ gebändigt, ja zumindest reguliert und teil-verstaatlicht werden müsse.

Es ist eine insgesamt sehr emotional geführte Debatte, in der jene Art des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die erstmals vollständig und umfassend von den klassisch-liberalen Ökonomen und Moralphilosophen im 18. und 19. Jahrhundert formuliert und unter anderem von den Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie im 20. Jahrhundert fundiert und konsequent weitergedacht wurde, andauernd mit den Etiketten AntisozialitätKorruptionEgoismus bzw. Zerstörung der Gemeinschaft, Verantwortungslosigkeit, Betrug, Machtstreben, Umweltverschmutzung, Ausbeutung von Mensch und Natur, etc. versehen wird.
Diese Attribute entsprechen zwar zweifellos dem herrschenden Zeitgeist vornehmlich westlich geprägter Kulturen, haben ihre Ursachen, wie im Folgenden zu zeigen sein wird, nicht mal im Entferntesten in den Strukturen einer kapitalistischen Gesellschaftsform.

Es ist offenkundig, dass jede Analyse von der Genauigkeit ihrer Begrifflichkeiten abhängt. Das „Sprechen der gleichen Sprache“ ist Grundvoraussetzung – einerseits für das Verständnis, andererseits für konstruktive Diskurse.
Zu allererst ist natürlich zu klären, was genau man nun unter „Kapitalismus“ verstehen möchte – schließlich gibt es keine eindeutige oder letztgültige Definition. Seitens der Kritiker gälte es zu differenzieren, denn es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Auffassungen auf Basis diverser ökonomischer Schulen. Sprechen die Kritiker nun vom klassischen oder neoklassischen Liberalismus (und falls ja, von welchem seiner unterschiedlichen Denkschulen und Vertreter), vom Ordoliberalismus, vom Manchesterliberalismus, vom Thatcherismus, vom Laissez-faire-Liberalismus, vom Libertarismus, vom Anarchokapitalismus, von einem Kapitalismus nach dem Modell einer der drei historischen Schulen oder kritisieren sie die Auffassungen der Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie?

Diese Differenzierungen, sowie konkrete und sachliche Argumente gegen die Postulate der kapitalistischen Theorien/Schulen sind absolute Mangelware in den Anklagen der Kapitalismuskritiker.
Pauschal gesprochen werden einzig einige Sozialisten unter den Kritikern etwas konkreter und prangern gebetsmühlenartig das Eigentum der Unternehmer an den Produktionsmitteln an und stellen das Recht des Privateigentums generell in Frage. Dies sind allerdings keine Argumente, die gegen das Wesen des Kapitalismus angeführt werden, sondern – im Gegenteil – persönliche Meinung und Werbung für etatistische, also sozialistische Gesellschaftsformen, worauf im Weiteren nicht näher einzugehen ist.

Hätte man nur ein Wort zur Definition des Begriffs Kapitalismus, man würde wohl das Wort Marktwirtschaft (also Tausch und Handel auf Basis der freiwilligen Übereinkunft freier Individuen –> Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit) wählen.
Denn trotz der Unterschiede der voran genannten ökonomischen Theorien, das zentrale Element ist immer das Prinzip der Marktwirtschaft – mal mehr, mal weniger. Ebenso gilt die Anerkennung von Eigentum als universelles Recht (vor allem Eigentum am eigenen Körper, aus dem sich die entsprechenden und weitreichenden moralphilosophischen Freiheitsideale ableiten lassen).

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Vortrag von Oliver Janich auf der Konferenz der Partei der Vernunft „Europa muss schweizerischer werden!“ vom 03. November 2012 in Offenburg.

Oliver Janich ist Wirtschaftsjournalist und Buchautor. Nach seinem BWL-Studium schrieb er u.a. für Financial Times Deutschland, Süddeutsche Zeitung und Focus Money. Janich ist Gründer der Partei der Vernunft und Vertreter der Österreichischen Schule der Ökonomie.

Rückblick und Pressespiegel der Konferenz „Europa muss schweizerischer werden!“: http://www.parteidervernunft.de/eu-konferenz

Kapitalismuskrise ?!

Veröffentlicht: 3. November 2012 von infowars in Wirtschaft
Crony Capitalism – Vetternwirtschaft

Kapitalismus-Bashing ist en vogue!
Vor allem seit der Finanzkrise ’07/’08 wird im medialen Mainstream wieder mit Leichtigkeit über die angebliche Krise des Kapitalismus fabuliert.

Nicht zuletzt auch aufgrund der andauernden Erosion westlicher Staatshaushalte muss „der Kapitalismus“ als scheinbarer Systemfehler und angeblicher Verursacher für kreative Plakat-Slogans empörter Demonstranten und Erklärungsversuche selbst-ernannter Experten in abendlichen Talk-Runden herhalten.

Nicht wenige Kommentatoren malen Schreckens-gespenster á la Finanz-, Turbo-, Kasino- oder gar Raubtier-Kapitalismus an die Wand und schließen daraus, dass dieses „Monster“ gebändigt, ja zumindest reguliert und teil-verstaatlicht werden müsse.

Es ist eine insgesamt sehr emotional geführte Debatte, in der jene Art des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die erstmals vollständig und umfassend von den klassisch-liberalen Ökonomen und Moralphilosophen im 18. und 19. Jahrhundert formuliert und unter anderem von den Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie im 20. Jahrhundert fundiert und konsequent weitergedacht wurde, andauernd mit den Etiketten AntisozialitätKorruptionEgoismus bzw. Zerstörung der Gemeinschaft, Verantwortungslosigkeit, Betrug, Machtstreben, Umweltverschmutzung, Ausbeutung von Mensch und Natur, etc. versehen wird.
Diese Attribute entsprechen zwar zweifellos dem herrschenden Zeitgeist vornehmlich westlich geprägter Kulturen, haben ihre Ursachen, wie im Folgenden zu zeigen sein wird, nicht mal im Entferntesten in den Strukturen einer kapitalistischen Gesellschaftsform.

Es ist offenkundig, dass jede Analyse von der Genauigkeit ihrer Begrifflichkeiten abhängt. Das „Sprechen der gleichen Sprache“ ist Grundvoraussetzung – einerseits für das Verständnis, andererseits für konstruktive Diskurse.
Zu allererst ist natürlich zu klären, was genau man nun unter „Kapitalismus“ verstehen möchte – schließlich gibt es keine eindeutige oder letztgültige Definition. Seitens der Kritiker gälte es zu differenzieren, denn es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Auffassungen auf Basis diverser ökonomischer Schulen. Sprechen die Kritiker nun vom klassischen oder neoklassischen Liberalismus (und falls ja, von welchem seiner unterschiedlichen Denkschulen und Vertreter), vom Ordoliberalismus, vom Manchesterliberalismus, vom Thatcherismus, vom Laissez-faire-Liberalismus, vom Libertarismus, vom Anarchokapitalismus, von einem Kapitalismus nach dem Modell einer der drei historischen Schulen oder kritisieren sie die Auffassungen der Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie?
Diese Differenzierungen, sowie konkrete und sachliche Argumente gegen die Postulate der kapitalistischen Theorien/Schulen sind absolute Mangelware in den Anklagen der Kapitalismuskritiker.
Pauschal gesprochen werden einzig einige Sozialisten unter den Kritikern etwas konkreter und prangern gebetsmühlenartig das Eigentum der Unternehmer an den Produktionsmitteln an und stellen das Recht des Privateigentums generell in Frage. Dies sind allerdings keine Argumente, die gegen das Wesen des Kapitalismus angeführt werden, sondern – im Gegenteil – persönliche Meinung und Werbung für etatistische, also sozialistische Gesellschaftsformen, worauf im Weiteren nicht näher einzugehen ist.

Die Anti-Kapitalismus-Propaganda

Veröffentlicht: 1. November 2012 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Video Clips, Wirtschaft

Kapitalismus als Schreckgespenst und Feindbild – Begriff ist unklar und wird auch nicht erklärt – Der geniale Spin von der Kapitalismus-Lüge lenkt die Aufmerksamkeit weg von den wirklichen Übeltätern hin zu einem plumpen Vorurteil – Das jetzige Falschgeldsystem ist nicht kapitalistisch, sondern ein oligarchisches Kartell der Zentralbankiers – Marktfeindliches Monopolgeld mit Annahmezwang – Die Geldherausgeber sind die eigentlichen Herrscher und dominieren als heimliche Schattenregierung – Der im Falschgeld eingebaute Tributmechanismus – Die Versklavung der Geldbenutzer – Korrumpierte Medien und Politiker – Das sozialistische Besteuerungs- und Belastungsmodell erstickt die Quelle der Leistungserbringung und zerstört damit den allgemeinen Wohlstand – Hinter der heutigen Anti-Kapitalismus-Polemik steckt sozialistisches Denken – Sozialismus und Falschgelddruckerei sind Verbündete – Das Endstadium der Umverteilung – Auch ein staatliches Monopolgeld ist keine funktionierende Alternative – Wertgedecktes Geld und echte Marktwirtschaft sind die einzige Lösung – Obama und Romney sind gleichermaßen Kasperlefiguren des Falschgeldsystems.

http://www.radio-reschke.de/

Dieter Nuhr Der Markt

Veröffentlicht: 19. Oktober 2012 von infowars in Comedy, Video Clips, Wirtschaft

NFC : Angriff auf Bargeld

Veröffentlicht: 13. Oktober 2012 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Wirtschaft
bargeldverbotDen Jongleuren der Finanzindustrie ist es seit langem ein Dorn im Auge, das Bargeld. Die Deutschen wollen sich einfach nicht mit Digits und Plastik abfinden, egal wie gut man erklärt, wie gefährlich Bargeld doch ist und dass nur Verbrecher solches brauchen. Kreditkarten, Debitkarten, Geldkarten, nichts ließ man unversucht um endlich die Hoheit und die Kontrolle über dieses “Relikt vergangener Zeiten” zu erlangen. Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele brachte es auf den Punkt, Bargeld mache Bürger “im Grunde so frei, wie sie sein möchten”.
Wirklich verstehen werden die wenigsten Menschen wirklich wie bedeutend diese Freiheit ist, funktioniert die Zahlung mit der EC-Karte an der Kasse bei dem Supermarkt doch meist sogar, selbst wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist. Rein intuitiv hingegen, will man das Bargeld doch behalten, Gott sei Dank.

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DIW-Forderungen, Zinspolitik, Von-der-Leyen-Bericht: Die Front der Enteigner formiert sich weiter

Hans Heckel, Preußische Allgemeine Zeitung, 28.09.12

Mit ihrem „Armutsbericht“ bereitet Arbeitsministerin Ursula von der Leyen weiter den Boden für Enteignungsaktionen gegen die Mittelschicht. Die „Reichen“ sind nur populistische Zielscheibe.

Vor dem Hintergrund der fast gleichzeitig veröffentlichten Studie des Bundes der Steuerzahler (BdSt) zum Ausmaß der Verschwendung öffentlicher Gelder  musste der Vorstoß von Ursula von der Leyen (CDU) wie Hohn klingen. Eine der Schlussfolgerungen der Arbeitsministerin aus ihrem „Armuts- und Reichtumsbericht“ lautet: Der Staat hat zu wenig Geld, wohlhabende Privatleute haben dagegen zu viel. Daher müsse nach Wegen gesucht werden, wie das Geld der Privaten für öffentliche Aufgaben besser „herangezogen“ werden könne.

In seinem 40. Schwarzbuch listet der BdSt mehr als 100 Fälle hanebüchener Verschwendung von Steuergeld durch den Staat auf. Mit dabei sind bundesweit bekannte Skandale wie der um den Berliner Flughafen, die Hamburger Elbphilharmonie oder den Nürburgring.

Ebenfalls kam dieser Tage heraus, dass im August der erwartete Rekord an Steuereinnahmen abermals übertroffen wurde, die öffentliche Hand aber trotzdem noch immer nicht ohne neue Schulden auskommt. Die Staatsquote beträgt in Deutschland 47 Prozent. Heißt: Fast jeder zweite Euro, der in der Bundesrepublik erwirtschaftet wird, geht an öffentliche Hände. 1960 waren es bloß 33 Prozent. In der Schweiz liegt der Satz noch heute in diesem Bereich.

All das passt kaum in von der Leyens Schreckensgemälde von einem darbenden Staat, dem die reichen Privatleute das nötige Geld verweigern. Vielmehr atmet der Bericht den Odem blanken Sozialneids. Der sozialneidische Unterton in Ursula von der Leyens „Armuts- und Reichtumsbericht“ fiel aufmerksamen Beobachtern sofort auf. Der Bericht reihte sich nahtlos an den Vorschlag des linksgerichteten „Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung“ (DIW) vom Sommer dieses Jahres. Das DIW hatte gefordert, Vermögen ab einem Betrag von 250000 Euro pro Person mit einer Zwangsabgabe zu belegen, die als „Anleihe“ getarnt werden solle.

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Warum das Elektroauto sterben musste (Doku)

Veröffentlicht: 24. September 2012 von infowars in Video Clips, Wirtschaft, Wissenschaft/ Technik

https://i0.wp.com/www.freiwilligfrei.info/wp-content/uploads/2012/09/Gesundheitssystem-150x150.jpg

freiwilligfrei.info

Krankenversicherungen, die funktionierten – bis der Staat sie “repariert” hat


von Roderick T. Long

Heute wird uns ständig erzählt, dass es in den Vereinigten Staaten eine Krise des Gesundheitssystems gäbe. Die Ausgaben seien zu hoch und die Armen könnten sich keine Krankenversicherung mehr leisten. Die Ursache dieser Krise ist unklar, aber die Lösung steht für die meisten schon fest: Der Staat muss einschreiten und sich um das Problem kümmern.

Vor 80 Jahren wurde den Amerikanern erzählt, dass es in ihrem Land eine Krise des Gesundheitssystems gäbe. Damals beschwerte man sich, dass die Kosten zu niedrig und Krankenversicherungen zu billig seien. Auch damals schritt der Staat ein, um dieses Problem zu lösen. Und wie er es löste! (mehr …)

 

Der €uro dient zur Ausplünderung der Staaten

Veröffentlicht: 2. September 2012 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, EU, Wirtschaft

Folgendes Video erklärt in kurzen Sätzen warum es eine Euro-Krise gibt. Es handelt sich weder um einen Zufall, eine Panne, noch um ein Versagen, sondern es ist der Plan der Finanzelite Europa damit auszuplündern und zu verarmen. Genau so wie man es mit den Amerikanern über den Dollar macht. Gleichzeitig wird die Krise benutzt, um Massnahmen durchzudrücken, die im Normalfall nicht möglich wären, wie die Einschränkung der Bargeldzahlung, oder die Demontierung des Sozialstaates, oder die Reduzierung der Renten und Einkommen, oder die Erhöhung der Steuern und Abgaben.

Sind wir nicht genial? Alle anderen müssen für Geld arbeiten. Wir können es einfach aus dem Nichts erschaffen und dann gegen Zinsen verleihen. Die „Rindviecher“ sind unsere Sklaven und schuften für uns. Wir sitzen in unseren Glaspalästen und werden immer reicher. Am Schluss gehört uns die Welt!

Die Aufgabe der gekauften Medien ist die Schuld von den wahren Tätern anzulenken und die Bürger der Länder gegenseitig aufzuhetzen. Die faulen Griechen, die keine Steuern zahlen, zum Beispiel. Oder die korrupten Italiener, die nur für Schwarzgeld arbeiten. Den anderen Ländern erzählt man wiederum, die Deutschen führen einen Finanzkrieg gegen Europa, da die militärische Eroberung im II WK gescheitert ist, wird es jetzt über die Finanzen gemacht. So hetzt man die Europäer gegeneinander auf und die Bankster sind die lachenden Dritten.

achtungEinmal mehr wird den staunenden Insassen des BRD-Arbeitslagers gezeigt, wie die moderne Kungelei zwischen der Konzern-Wirtschaft und der Politik funktioniert. Die Gewinne den Konzernen, die Kosten und Risiken einer Gesellschaft, die sich früher einmal “Volk” nannte. Doch früher war gestern, heute herrscht eine andere Staatsdoktrin.
Doch zunächst zu dem auszugsweise zitierten Bericht auf tagesschau.de:

“Vattenfall umgeht Haftungsrisiken
“Mit Tricks aus der Verantwortung gestohlen”

Gewinne einfahren, Kosten abwälzen – diesen Eindruck erwecken die Energiekonzerne. Jahrelang haben sie an den risikoreichen Atomkraftwerken gut verdient. Jetzt klagen Eon und RWE gegen die Kosten beim Atomausstieg. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall entzieht sich mit anderen Tricks seiner Verantwortung.

Es war eine kleine, im Wirtschaftsteil der Zeitungen versteckte Randnotiz: Der Energiekonzern Vattenfall ändert seine Rechtsform. Aus der Vattenfall Europe AG wird die Vattenfall GmbH. Gleichzeitig erlischt der so genannte Beherrschungsvertrag, den die schwedische Konzernmutter Vattenfall AB mit der Deutschland-Tochter Vattenfall Europe AG geschlossen hatte.

Hinter dieser kleinen Meldung steckt eine Nachricht mit hoher Brisanz. Der schwedische Mutterkonzern entzieht sich seiner Haftung für die maroden Atomkraftwerke Krümmel, Brunsbüttel und Brokdorf. Künftig muss nicht mehr Schweden für die milliardenschweren Risiken einstehen, die der staatseigene Energiekonzern Vattenfall AB mit seinen Meilern eingegangen ist. Die Haftungsrisiken trägt jetzt der deutsche Steuerzahler.

Nach dem deutschen Gesetz gilt bei nuklearen Unfällen in Atommeilern der Grundsatz der unbegrenzten Haftung. Zunächst haftet die Betreibergesellschaft. Zusätzlich ist der Solidarverbund der deutschen AKW-Betreiber in der Pflicht: bis zu Schäden in Höhe von 2,5 Milliarden Euro. Auch die Muttergesellschaften der Betreiber würden bei Zwischenfällen mit großen Schäden mit ihrem Eigenkapital in die Pflicht genommen. Über den Beherrschungsvertrag wäre dabei bislang auch der schwedische Mutterkonzern zur Verantwortung gezogen worden. Dieser Haftung hat sich Vattenfall AB nun entledigt.

Vattenfall AB begründet die Umstrukturierung damit, das Unternehmen modernisieren zu wollen. Man wolle “schlankere Strukturen” schaffen und dadurch “Abläufe verbessern und Kosten senken”, so Vorstandschef Oystein Løseth. Der Verdacht, dass es dem Konzern dabei auch darum geht, sich seiner Risiken in Milliardenhöhe zu entledigen, scheint aber nicht unbegründet. Vor allem die Pannenmeiler Krümmel und Brunsbüttel sind seit Jahren ein gigantisches Minusgeschäft.

Krümmel und Brunsbüttel sorgten wegen Sicherheitsmängel immer wieder für Schlagzeilen und standen fast durchgehend wegen technischer Probleme still. Sie zählen zu den störanfälligsten AKWs in Deutschland.

In den stillgelegten Meilern lagern aber nach wie vor Brennelemente. Das heißt: Auch der durch die Energiewende verordnete Rückbau der Anlagen birgt beträchtliche Risiken.

“Wir wissen, dass der Rückbau der Pannen-AKWs mit Gefahren verbunden ist – und dadurch unkalkulierbare Mehrkosten entstehen können. Es kann nicht sein, dass Vattenfall die Möglichkeit bekommt, sich vor diesen Kosten zu drücken”, so Becker gegenüber tagesschau.de.

Umweltverbände fürchten, dass andere Konzerne durch ähnliche Tricks ihre Haftungsrisiken mindern könnten. “Wenn die Politik dies bei Vattenfall durchgehen lässt, dann besteht die Gefahr, dass andere Energiekonzerne das Gleiche versuchen”, so Becker vom BUND.”

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von Bengt Einicke, Berlin
Berlin 08.08.2012

In einem Artikel vom 11 Juli 2012, veröffentlicht in der „Welt Online“ unter der Überschrift „ Die Vermögenden müssen dem Staat helfen“ postuliert der Grünen Abgeordnete Jürgen Trittin eine bemerkenswerte Zusammenfassung seiner kollektivistischen Überzeugung.

Es ergibt sich schon ein Erkenntnisgewinn, setzt man sich allein mit der Überschrift auseinander.

Der Staat

Bei Murray. N. Rothbard lesen wir, dass es kein Wesen mit dem Namen Staat gibt. Der Staat ist eine Institution, bestehend aus Bürokraten, Parteimitgliedern und Funktionären die, weil Sie in unserem Fall in einem demokratischen System bestehen müssen, Entscheidungen treffen, populär machen und umsetzen, welche der Mehrheit gefallen. Das sind in der Regel Wohltaten, Subventionen oder Alimente für die Geld benötigt wird. Um also die eigene Existenz zu sichern, müssen Wege zur Mittelbeschaffung gefunden werden.

Bei Franz Oppenheimer´s „Der Staat“ lesen wir dazu folgendes: „ Es gibt zwei entgegengesetzte Mittel, mit denen der (…) Mensch die nötigen Befriedigungsmittel erlangen kann: Arbeit und Raub, eigene Arbeit und gewaltsame Aneignung fremder Arbeit. (…) Ich habe (…) vorgeschlagen, die eigene Arbeit und den äquivalenten Tausch eigener gegen fremde Arbeit das ,ökonomische Mittel´, und die unentgoltene Aneignung fremder Arbeit das ,politische Mittel´der Bedürfnisbefriedigung zu nennen.“

Da die Institution Staat nicht an der Wertschöpfungskette teilnimmt und somit nichts leistet oder herstellt, das sie in freiwilligem Tausch mit anderen Marktteilnehmern zu Geld machen kann, bedient sie sich des Zwangsmittels Steuer. Deren Wesen ist nicht die Freiwilligkeit und nicht der Tausch. Derjenige, gegen den Steuern erhoben werden, hat nicht das Recht dafür eine bestimmte Gegenleistung zu verlangen. Er kann auch nicht über die Höhe oder die Verwendung der ihm abgenommen Gelder bestimmen. Das Wort „unentgolten“ trifft es also haargenau. Ebenso kann nicht davon die Rede sein, dass Steuern ,bezahlt´ werden, da ,Bezahlung´ Freiwilligkeit voraussetzt und als Gegenleistung für eine empfangen Dienstleitung oder eines Gutes getauscht wird. Steuern werden eingezogen oder sind zu entrichten, in keinem Fall aber steht der freie Wille damit in einem Zusammenhang. Nachträglich zu behaupten, man zahle seine Steuern gerne oder wie im „Stern“ Interview in der Ausgabe 32/2012 mit Herrn Roßmann auf Seite 54 zu lesen ist:„…wenn es hart auf hart kommt, würde ich auch mehr Steuern zahlen“ hat einen pathologischen Anstrich und ist in der Medizin wohl als „Stockholm Syndrom“ einschlägig.

Darüber hinaus betätigt sich die Institution Staat als monopolistischer Anbieter in erheblichen Teilen der Wirtschaft und des Dienstleistungssektors und konterkariert damit den Markt und die damit verbundene Freiheit der Entscheidungsmöglichkeiten der Bürger und des Wettbewerbs.

Diese Möglichkeiten der Geldbeschaffung mittels Zwang und Monopolisierung reichen aber nicht aus, um all den parasitären Erpressern ihr Auskommen und ihre Karriere zu sichern und zu bezahlen.

Die qua des Staatsmonopols auf die Rechtsprechung und die Ausgabe von Geld gegründeten Zentralbanken sind in der Lage, jede beliebige Menge Schuldgeld entstehen zu lassen und es über das Teilreservesystem der davon abhängigen Banken wie einen Luftballon immer weiter auf zu blähen. Dass dieses System, welches nicht nur von dem großen Roland Baader, sondern auch von Politikern wie Frank Schäffler als „Schneeballsystem“ bezeichnet wird, zusammenbrechen muss und wird, ist unvermeidlich.

Soviel zu „Staat“ und warum ihm zu helfen sei.

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Oliver Janich

 

Es existiert eine Täuschung, die ist so allgegenwärtig, so subtil, so kontrolliert, so organisiert, so alles durchdringend, dass die allermeisten Menschen ihr seit Jahrtausenden unterliegen. Sie ist so erfolgreich, dass sich Irreführungen zum 11. September oder dem Klimawandel wie kleine Jahrmarktbudenzaubertricks ausnehmen. Diese Täuschung ist sogar so perfekt, dass sie nicht einmal jenen auffällt, die vorgenannte Themen bereits als billige Propaganda enttarnt haben. Sie ist so geschickt, dass sie ihr wahres Wesen zu verbergen vermag, obwohl sie der Urheber dieser Propaganda ist.

 

Diese Täuschung heißt »Staat«. Die Täuschung liegt darin, dass nur der Staat in der Lage sei, gesellschaftliche und damit zwischenmenschliche Probleme zu lösen. Diese Täuschung ist sogar dazu in der Lage, die Tatsache zu verschleiern, dass auch beim Staat nur Menschen arbeiten. Es sind also wiederum nur Menschen, die versuchen, gesellschaftliche Probleme zu lösen. Mit einem

entscheidenden Unterschied zum normalen Bürger: Die Staatsbediensteten halten buchstäblich eine Waffe in der Hand, das Gewaltmonopol des Staates.

 

Um diese Täuschung in der Tiefe zu verstehen, muss man sich eine Tatsache bewusst machen und – ebenso wie die Irreführung – immer und immer wieder wiederholen: Jeder Mensch ist Eigentümer seines eigenen Körpers. Es gibt denklogisch nur zwei Möglichkeiten. Entweder mein Körper gehört mir oder jemand anderem beziehungsweise einer anderen Gruppe von Menschen. Es kann – egal welche rhetorischen Tricks oder unlauteren Argumente die Täuscher verwenden – niemals eine moralische Begründung dafür geben, warum Ihr Körper jemand anderem gehören sollte als Ihnen selbst. Alles andere ist Sklaverei und sollte auch als solche bezeichnet werden.

 

Das Recht auf Ihren eigenen Körper ist Ihr natürliches Recht.  Da den Sklavenhaltern das bewusst ist, versuchen sie sich in Semantik. Lassen Sie sich – an dieser Stelle – auf keine Diskussionen über die Bedeutung von Wörtern ein. Sie finden sich unweigerlich in einem bizarren Gespräch darüber wieder, ob es so etwas wie Vernunft und Logik überhaupt gibt und was das Wort »natürlich« bedeutet. Murray Rothbard hat in The Ethics of Liberty alle diese Fragen erschöpfend beantwortet, aber Sie können sicher sein, dass Ihnen diese Erörterungen bei den meisten Menschen nichts bringen, weil sie sich gar nicht die Mühe machen werden, sie zu lesen oder zu verstehen. Manche sind auch gar nicht in der Lage dazu, diesen Argumenten zu folgen. Stellen Sie sich stattdessen einfach hin und sagen: »Dies ist mein Körper, er gehört mir und niemandem sonst und ich respektiere, dass dir dein Körper gehört und niemandem sonst.« Wenn Ihr Diskussionspartner das nicht akzeptiert, können Sie die Diskussion beenden.

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