Archiv für die Kategorie ‘Irak’

Ross Caputi

 

Der amerikanische Marineinfanterist Ross Caputi erinnert sich an die Ereignisse im Zusammenhang mit der Belagerung und Zerstörung der irakischen Stadt Falludscha im Jahr 2004, bei der tausende von Menschen getötet, hunderttausende vertrieben und die Stadt mit chemischen Kampfstoffen vergiftet wurde.

 

Seit der zweiten Belagerung Falludschas sind acht Jahre vergangen – bei den damit verbundenen amerikanischen Angriffen wurde die Stadt fast vollständig zerstört, wurden tausende von Zivilisten getötet und weitere hunderttausende vertrieben. Bei diesen Angriffen wurde eine ganze Generation hochgiftigen chemischen Kampfstoffen ausgesetzt, die bei den dort lebenden Menschen Krebserkrankungen auslösten und bei ihren Kindern zu Geburtsschäden führten.

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Der Lügner vom Amt

Veröffentlicht: 4. Juli 2011 von infowars in Irak, Krieg, Politik

Wie Kriegsverkäufer Joschka Fischer die Legende von der deutschen Nichtbeteiligung am Völkerrechtsverbrechen gegen den Irak inszeniert –

von JÜRGEN ROSE, 11. April 2011 –

Um welch erstrangige Polit-Kanaille es sich bei dem Bundesaußenminister a. D. Joseph Fischer handelt, konnte der interessierte Zeitgenosse bereits 1999 erfahren, wenn er einen Blick in den Reader warf, der damals  unter dem paradigmatischen Titel Wie Dr. Joseph Fischer lernte, die Bombe zu lieben in der Edition Tiamat erschienen war  (1). Denn dort hatte der Berliner Autor Christian Y. Schmidt detailliert dargelegt  (2), wie es dem einstigen Capo der Frankfurter »Putztruppe« in enger Abstimmung mit seinem Spießgesellen Daniel Cohn-Bendit gelungen war, die vormals auf ökopazifistischem Kurs befindlichen Grünen zum kriegerischen Interventionismus zu bekehren. Mit seinem damaligen Meisterstück an bellizistischer Perfidie hatte Fischer ohne viel Federlesens den Grundkonsens vom Tisch gefegt, auf den sich die Bonner Republik verständigt hatte, nachdem die Angloamerikaner im Westen im Bunde mit der Roten Armee im Osten den Deutschen ihren größenwahnsinnigen Militarismus gründlich ausgebombt hatten. „Nie wieder Auschwitz, nie wieder Krieg“, so hatte die auf diese drakonische Lektion gegründete Raison d’être der neuen deutschen Demokratie gelautet. Doch Madeleine Albright’s Darling schiss seinen Parteijüngern kurzerhand die Parole „Nie wieder Auschwitz und deshalb Krieg!“ ins politische Kleinhirn. Womit vormals Friedensgrüne zu fürderhin Kriegsgrünen in NATO-Oliv mutierten. Zur überschäumenden Freude all jener, die seit langem schon den Tag herbeigesehnt hatten, an dem der Marschtritt deutscher Soldatenstiefel wieder von Berlin aus durch die Welt hallen würde.

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Paul Bignell

Wie Regierungsdokumente beweisen, wurden bereits ein Jahr bevor England eine führende Rolle bei der Invasion im Irak spielte, zwischen Ministern der Regierung und einigen der weltweit größten Erdölkonzerne Pläne zur Ausbeutung der irakischen Erdölreserven erörtert. Aus diesen Papieren, die hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgelegt werden, ergeben sich neue Fragen zur britischen Beteiligung an dem Krieg, der das Kabinett Tony Blair spaltete und dem nur zugestimmt wurde, nachdem der Premierminister behauptet hatte, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen. Aber das klang niemals wirklich glaubwürdig. Die Protokolle einer Reihe von Treffen zwischen Ministern und hochrangigen Vertretern aus den Chefetagen der Erdölkonzerne stehen im Widerspruch zu den damaligen öffentlichen Bekundungen der Letzteren und der westlichen Regierungen, man verfolge [mit dem Irakkrieg] keine Eigeninteressen.

Die Dokumente wurden auch nicht als Beweismittel in dem noch laufenden, sogenannten »Chilcot-Untersuchungsausschuss« (nach seinem Vorsitzenden Sir John Chilcot benannt) vorgelegt, der die Beteiligung Großbritanniens am Irakkrieg untersucht. Im März 2003, also kurz vor dem Kriegseintritt Englands, dementierte Shell Berichte, nach denen das Unternehmen mit der Downing Street Gespräche über irakisches Öl geführt habe, als »äußerst fehlerhaft«. BP bestritt ebenfalls jegliches strategische Interesse am Irak, während Tony Blair die »Erdöl-Verschwörungstheorie« als »völlig absurd« bezeichnete.

Bereits fünf Monate vor dem Einmarsch in den Irak im März 2003 erklärte die damalige Handelsministerin Baroness Symons gegenüber BP, die Regierung sei der Ansicht, britische Energiekonzerne sollten einen Anteil an den immensen irakischen Erdöl- und Erdgasreserven sozusagen als Belohnung für die militärische Unterstützung der amerikanischen Pläne für einen Regimewechsel durch Tony Blair erhalten. Die Unterlagen zeigen weiterhin, dass Lady Symons bereit war, gegenüber der Regierung Bush im Interesse von BP »Überzeugungsarbeit« zu leisten, da der Erdölgigant fürchtete, von Absprachen ausgeschlossen zu werden, die Washington bereits insgeheim dabei war, mit eigenen Energiekonzernen sowie der französischen und russischen Regierung und deren jeweiligen Energiekonzernen abzuschließen.

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Kurt Nimmo, Infowars.com, 27.02.2011

Donald Rumsfeld erklärte den Irakern, dass Demokratie eine chaotische Veranstaltung sein kann. Sie kann auch blutig sein. In Al-Hawijah musste das irakische Volk übers Wochenende erneut feststellen, dass die amerikanische Demokratie oftmals tödlich endet.

Den Irakern wurde wieder einmal bewusst, dass die vor langer Zeit durch die Neokonservativen und das Pentagon im Namen einer Bande von Eugenik-Globalisten aufgezwungene Demokratie die Zivilisation vernichtet: Kein Strom, kein Wasser, keine medizinische Versorgung, keine der Vorzüge, die wir hier in Amerika als gegeben hinnehmen.

Die irakische Regierung ist eine seitens der Vereinigten Staaten installierte Militärdiktatur. Das Pentagon und die CIA sind auf diese Art von Missionen spezialisiert.

Obama kletterte auf sein hohes Ross und beschwerte sich über die Brutalität von Muammar al-Gaddafi.

Vor dem jüngsten inszenierten Medienereignis wurde der exzentrische Diktator noch von den Bankstern, den transnationalen Ölkonzernen, protzigen Hotelketten und anderen Industriemagnaten gestützt. Gaddafis Sohn Saif fungierte in Libyen als Frontmann der Neokonservativen. Gaddafi und seine Leute versprachen die libysche Wirtschaft, die Ölraffinerien und andere angegliederte Bereiche der Ölindustrie zu „privatisieren“ (den Globalisten auszuhändigen).

Gaddafi ist – ebenso wie es auch bei Saddam Hussein der Fall war – lediglich ein Bauer, den man im geopolitischen Schachspiel opfert. Der Nahe Osten macht gerade eine gewaltsame Transformation durch, die von der globalen Elite ausgeheckt wurde. Diese Transformation wird den verarmten Massen aber weder Freiheit noch iPhones bringen. Am Ende wird die Lage im Nahen Osten schlimmer sein, als sie es unter der Herrschaft der von den Vereinigten Staaten und der früheren Sowjetunion (eine Erfindung Wall Streets und der Banker) installierten Diktatoren ist, die aktuell mit eiserner Faust regieren.

Seine eigenen Bürger zu erschießen und sie in Folterkammern zu schleifen, ist keine große Sache. Tatsache ist, dass diese Art grausamen Verhaltens von den Globalisten sogar präferiert wird, da es die Sklaven – von denen die meisten rund USD 2 am Tag verdienen – gewöhnlich auf Linie hält. Es ist schwierig, in den organisierten Widerstand zu treten, wenn man kurz vorm Verhungern ist.

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Wikileaks-Mythos Nummer 1: Wikileaks hat das akkurateste Bild vom Irakkrieg vermittelt

Veröffentlicht: 28. Oktober 2010 von infowars in Irak, Krieg
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Wikileaks-Mythos Nummer 1: Wikileaks hat das akkurateste Bild vom  Irakkrieg vermittelt

Niemand sonst hätte bisher auch nur annähernd eine solch repräsentative Darstellung geliefert.

Wikileaks hat hingegen eine lediglich als “geheim” eingestufte Datenbank von Schlachtfeldberichten gestohlen, welche randvoll mit Desinformation sind, diese Datenbank dann von Namen und anderen Details bereinigt und sie schließlich der Establishment-Presse gegeben, die sich mit dem Pentagon und der Obama-Administration abgesprochen und dem Establishment mit der Berichterstattung einen riesigen Gefallen getan hat.

In den Dokumenten finden wir rein gar nichts über die bewusst inszenierte Täuschung der Weltöffentlichkeit, um einen Angriffskrieg gegen den Irak zu legitimieren, wir finden nichts über Spezialeinheiten und verdeckte Kriegsführung, nichts über Operationen unter falscher Flagge zur Anheizung von Konflikten zwischen muslimischen Konfessionen, nichts über psychologische Kriegsführung, nichts über das organisierte Folterprogramm, nichts über das tatsächliche Ausmaß der toten Zivilisten durch Bombenkampagnen und andere Kampfandlungen, nichts über den Einsatz von abgereichertem Uran und anderer illegaler Waffen, nichts über das Mafia-artige Vorgehen von Söldnerfirmen. Keine Geschichte eines Krieges ist auch nur annähernd representativ ohne solche zentralen Themen. In der von Wikileaks beschafften Datenbank findet sich nichts davon, weil solche Dinge einer wesentlich höheren Geheimhaltungsstufe unterliegen. Der junge Militäranalyst Bradley Manning soll unter laschen Sicherheitsvorkehrungen im Irak das Material auf eine CD gebrannt haben, die mit “Lady Gaga” beschriftet war. Die Massenmedien betonen einzig und allein deshalb gebetsmühlenartig, wie repräsentativ das Material doch sei, weil es völlig in die Strategie des Establishments passt.

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Die Wahrheiten hinter der Politik – Lisa Fitz

Veröffentlicht: 6. September 2010 von infowars in Afghanistan, Comedy, Irak, Krieg, Video Clips

Das zweite vorgetäuschte Kriegsende im Irak

Veröffentlicht: 1. September 2010 von infowars in Irak, Obama, Propaganda, USA
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Obama wendet den gleichen Trick an wie Bush. Er täuscht ein Kriegsende vor, das gar keins ist. Heute endet zum zweiten Mal offiziell der Krieg im Irak und Vizepräsident Biden ist aus diesem Anlass nach Bagdad gereist und Obama wird heute Abend eine Rede zur Nation aus dem Oral Office halten. Dabei ist das ganze nur eine inszenierte Show für das kriegsmüde amerikanische Publikum und soll den Anschein erwecken, der immer unpopulärer werdende Präsident hält sein Wahlversprechen. Ist alles nur Taktik wegen der bevorstehenden Senatswahlen.

Am 1. Mai 2003 hat Bush auch das Kriegsende mit seinem berühmt berüchtigten Spruch „Mission Accomplished“ auf dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln verkündet. Dabei ging das Sterben danach erst richtig los. Diese Ankündigung war genau so wenig echt wie die jetzt von Obama. Tatsächlich bleiben 50’000 Soldaten dort, die nur eine andere Bezeichnung bekommen. Statt Kampftruppen heissen sie ab jetzt Ausbildungskräfte. Nur kämpfen müssen sie trotzdem und der Krieg geht weiter.

Für die US-Soldaten die im Irak bleiben ändert sich nichts. Die müssen sich ganz schön verarscht vorkommen, wenn sie morgen wieder in Kampfeinsätze gehen, dabei verletzt oder sogar sterben werden, obwohl laut Obama gar kein Krieg mehr sein soll. Diese Täuschung der amerikanischen Bevölkerung und der ganzen Weltgemeinschaft ist ein Skandal. Aber das sind wir ja mittlerweile gewöhnt, wie die politische Kaste mit Hilfe der Medien uns den ganzen Tag belügen und eine falsche Realität vorgaukeln.

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Aaron Dykes, Infowars.com, 02.08.2010

In einem Versuch vor den Zwischenwahlen im November als Mann des Friedens zu posieren, der seine Versprechen auch hält, verkündete Präsident Obama das „Ende des Krieges im Irak“ und behauptete, der Abzug der Truppen aus dem Irak sei bis zum 31.08.2010 abgeschlossen, also „termingerecht, wie versprochen“.

Obama erklärte jetzt: „Als Präsidentschaftskandidat habe ich versprochen den Krieg im Irak zu einem verantwortungsvollen Ende zu bringen. Ich habe deutlich gemacht, dass die amerikanische Kampfmission im Irak am 31.08.2010 enden würde. Und das ist genau, was wir gerade tun – termingerecht, wie versprochen.“

Wenn man an diese Fiktion glauben möchte, muss man die Tatsache ignorieren, dass 50.000 US-Soldaten oder mehr sowie weitere zahllose Vertragsnehmer im Irak verbleiben. Darüberhinaus müsste man auch vergessen, dass Obama während seines Wahlkampfes versprach die Truppen ab „dem ersten Tag“ seiner Präsidentschaft nach Hause zurückzuholen oder sein anderes Versprechen, die Soldaten bis Ende 2009 wieder zurückzubeordern.

Obamas irreführende Ankündigung fällt mit Nachrichtenmeldungen zusammen, dass der Juli der tödlichste Monat seit Mai 2008 für irakische Zivilisten war, obwohl das Pentagon versuchte diese Zahl zu bestreiten. Die Ankündigung folgt ebenfalls direkt auf Senator McCains Kommentare zum Irak, der witzelte „Den [Krieg] haben wir bereits gewonnen.“ Der Irak ist jedoch gegenwärtig alles andere als stabil und unser anhaltendes Engagement hat nur wenig geholfen, wenn überhaupt.

Ungeachtet dessen veröffentlichte die US-Regierungsbehörde United States Institute of Peace einen Bericht mit Empfehlungen mit dem Titel „Vierjähriger Verteidigungsbericht: Den Notwendigkeiten der Nationalen Sicherheit Amerikas im 21. Jahrhundert gerecht werden“, aus dem ganz klar hervorgeht, dass diese Kriege, die nie zu enden scheinen, in Wirklichkeit garnicht dazu gedacht sind, dass sie aufhören:

„Der Konflikt mit dem Irak…eine Anstrengung, die sich – sofern erfolgreich – auf unbestimmte Zeit in eine anhaltenden strategischen Partnerschaft ausdehnen wird. Aber der Irak ist weder das einzige Beispiel, noch ist er eine Anomalie: Das amerikanische Engagement in Afghanistan befindet sich nun im neunten Jahr und eine Loslösung [von diesem Engagement] ist wahrscheinlich noch viele Jahre entfernt.“ [Hervorhebungen hinzugefügt]

Tatsächlich hat Obama – auf der Hut davor nicht denselben Fehler wie George W. Bush zu machen und zu zeitig „Auftrag ausgeführt!“ zu vermelden – während seiner Ankündigung sogar zurückhaltend eingeräumt: „Die harte Wahrheit ist, dass wir das Ende amerikanischer Opfer im Irak noch nicht erlebt haben.“ Somit hat Obama, der mit dem Friedensnobelpreis dafür ausgezeichnet wurde, dass er die Kriege beenden könnte, ein Pseudoende des Pseudokriegs erklärt, den wir nicht konkret gewinnen konnten und der unaufhörlich anhalten wird.

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Britischer Verteidigungsminister bestätigt Einsatz von Uranmunition im Irak

Veröffentlicht: 25. Juli 2010 von infowars in Gesundheit, Irak, Krieg, Waffen
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Der Abgeordneten der Liberaldemokraten Bob Russel aus Colchester fragte den britischen Verteidigungsminister in Form einer schriftlichen parlamentarische Anfrage über den Einsatz von Uranmunition im Irak. Liam Fox antwortete, fast 1 Tonne abgereichtes Uran (depleted uranium oder DU abgekürzt) wurde im Golfkrieg 1991 von britischen Truppen verschossen und 1,9 Tonnen im Irakkrieg 2003.

Damit hat der Verteidigungsminister zugegeben, fast drei Tonnen abgereichtes Uran wurden im Irak eingesetzt und verseucht damit die Landschaft.

Bob Russel stellte am 22. Juli 2010 folgende Fragen an den Verteidigungsminister:

1. Ob er es zu seiner Politik machen wird, die internationalen Bemühungen um Transparenz im Einsatz von Uranmunition im Golfkrieg 1991 und Irakkrieg 2003 sicher zu stellen, um das potenzielle Risiko für Zivilisten zu reduzieren und um die sichere Handhabung zu gewährleisten.

2. Ob er die Orte und die Menge an Uranmunition die von britischen Streitkräften im Irakkrieg verwendet wurden veröffentlicht und welche Schritte er unternimmt um das Beseitigungsprogramm im Irak zu überwachen.

Ron Paul: Der Krieg, der keiner ist

Veröffentlicht: 6. Juli 2010 von infowars in Afghanistan, Geopolitik, Irak, Krieg

Kriegsgründe für Einmarsch in Irak und Afghanistan sind erlogen

Ron Paul, Campaign for Liberty, 05.07.2010

Stellungnahme des Kongressabgeordneten Ron Paul vor dem US-Repräsentantenhaus v. 01.07.2010 – Der Krieg, der keiner ist

Im Januar 1991 zogen wir im Nahen Osten gegen Saddam Hussein, den Diktator Iraks, in den Krieg, der während des iranisch-irakischen Kriegs unser Verbündeter war. Zwischen Kuwait und dem Irak brach ein Grenzstreit aus, nachdem unser Außenministerium Husseins Einmarsch abgesegnet hatte.

Nach Iraks erfolgreichem Einmarsch in Kuwait reagierten wir mit Begeisterung und sind seitdem in der gesamten Region, 10.000 Kilometer von unserer Küste entfernt, militärisch involviert. Dazu gehört der Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen und Somalia. Nach 20 Jahren des Tötens und der Verschwendung von ein paar Billionen Dollar halten nicht nur die Kämpfe an, ohne dass ein Ende in Sicht wäre, sondern unsere Führer drohen sogar noch dem Iran mit unseren wohlmeinenden Bomben.

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F. William Engdahl

Viele Mythen ranken sich um die schwer zu fassende, sagenumwobene »al-Qaid«. Eine der merkwürdigsten ist die jüngste Meldung, wonach die beiden führenden »al-Qaida«-Vertreter im Irak getötet worden sein sollen. Das Problem ist nur: Der Tod der beiden wurde vor einem Jahr schon einmal bekannt geben; in einem Bericht des Pentagon heißt es sogar, es hätte sie möglicherweise überhaupt nie gegeben. Der amerikanische Krieg gegen den Terror wird zum Krieg um ganz normale Glaubwürdigkeit.

Amerikanische und irakische Vertreter haben soeben bekannt gegeben, zwei Führer der »al-Qaida im Irak« seien bei einem Luftangriff amerikanischer Truppen getötet worden. Dabei hat man jedoch etwas Wichtiges übersehen: Bereits mehrmals wurde gemeldet, die beiden Männer seien gefasst und getötet worden – wobei amerikanische Vertreter zuvor sogar erklärt hatten, einer der beiden sei eine »fiktive Person«, die der andere erfunden habe!

In der Washington Post war zu lesen: »… der Tod von Abu Ayub Al-Masri, Führer der al-Qaida im Irak, und von Abu Oma al-Bagdadi, Chef der Dachorganisation, zu der al-Qaida im Irak gehört, wird nach Ansicht offizieller Vertreter zu einer Unterbrechung der Angriffe durch Aufständische im Lande führen. Die Ermordung könnte auch Ministerpräsident Nouri al-Maliki in einem entscheidenden Moment politischen Auftrieb verschaffen. ›Der Tod dieser beiden Terroristen ist potenziell der wichtigste Schlag gegen al-Qaida im Irak seit Beginn des Aufstands‹, sagte Gen. Ray Odierno, der Kommandeur der amerikanischen Streitkräfte im Irak, in einer Erklärung.«

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»Guckt Euch die toten Bastarde an!«

Veröffentlicht: 10. April 2010 von infowars in Irak, Krieg, Militär, Video Clips
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Niki Vogt

Die Bloggerseiten brachten das Video schon am Donnerstag-Morgen. Die Erste in Deutschland war die Seite »marktorakel.com« um 07.34 Uhr. Erst nachmittags und abends bahnte sich die Meldung dann auch ihren Weg in die Qualitätspresse. Dort wurde allerdings zum Teil sehr zurückhaltend und halbherzig berichtet, in den seltensten Fällen das Video vorgeführt. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Stellen, damit Sie sich ein Bild machen können.

»Jetzt steht Aussage gegen Aussage«, schrieb Welt  Online, präsentierte aber immerhin Ausschnitte des Videos, einer Aufzeichnung aus der Führungskanzel eines US-Militärhubschraubers. In dem Film ist zu sehen, wie die Besatzung des US-Hubschraubers am 12. Juli 2007 eine Gruppe Zivilisten im Irak zusammenschießt. Unterr ihnen befinden sich zwei Reuters-Journalisten, der 22-jährige Fotograf Namir Noor-Eldeen und sein Fahrer Said Chmag, 40 Jahre alt.

Reuters drängte seit 2007 auf die Freigabe dieser Filmaufzeichnung. Das Pentagon hielt sie ohne Nennung von Gründen unter Verschluss. Jetzt behauptet das US-Militär, die Aufzeichnung sei nicht mehr auffindbar.

Da konnte nun WikiLeaks aushelfen: Die Organisation, die schon einige sehr geheime und brisante Dokumente zum Unwillen der Mächtigen veröffentlicht hat, bekam das Video von einem Insider zugespielt. Dass es authentisch ist, bestreitet das US-Militär nicht.

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Wie bereits in „WikiLeaks wird Video von getöteten Zivilisten und Journalisten veröffentlichen“ angekündigt, wurde das besagte Video heute in Washington der Öffentlichkeit präsentiert.

Whistleblower Webseite WikiLeaks plant ein Video zu veröffentlichen, was man eine Pentagonvertuschung eines Zwischenfalls mit zahlreichen Zivilisten und Journalisten nennt, die in einem Luftschlag, bezüglich einer jüngsten Medienuntersuchung, zum Opfer fielen.

Das Video wird am 5. April im Nationalen Presse Klub veröffentlicht werden, wie die Gruppe mitteilte.

Nur durch die erfolgreich geknackte Verschlüsselung eines US-Militär Videos vom Pentagon, welches man WikiLeaks zugespielt hatte, gelang letztendlich das, was Reuters vergeblich durch einen Freedom of Information Act versucht hatte. Das Video der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Es wird ein Kriegsszenario aus Bagdad, vom 12. Juli 2007, aus der Schützenperspektive von einem US-Apache-Helikopter gezeigt, bei dem durch Maschinengewehrfeuer über ein Dutzend Menschen ums Leben kommen. Unter den Opfern befinden sich zwei Reuters Journalisten

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Vor achteinhalb Jahren hat die britische Regierung einen als geheim (»confidential UK/US eyes«) eingestuften Plan zum gewaltsamen Umsturz der irakischen Regierung abgesegnet. Eigentlich sollte er geheim bleiben. Doch nun hat ihn eine britische Zeitung veröffentlicht.

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Die ehemalige FBI-Übersetzerin Sibel Edmonds ließ in Mike Maloys Radio-Show als Gast von Brad Friedman eine Bombe platzen. (Das Federal Bureau of Investigation / FBI ist die US-Bundespolizei. Teilniederschrift des Interviews mit Sibel Edmonds s. http://letsibeledmondsspeak.blogspot.com/2009/07/sibel-edmonds-on-mike-malloy.html .

In dem Interview sagt Sibel (Edmonds), dass die Vereinigten Staaten während der ganzen Zeit bis zum 11. September (2001) „enge Beziehungen“ zu Bin Laden und den Taliban unterhalten hätten.

Osama bin Laden
(Foto: Glob. Res.)

Diese „engen Beziehungen“ zu Bin Laden schlossen auch seinen Einsatz bei „Operationen“ in Zentralasien ein, auch in Xinjiang (dem Uigurischen Autonomen Gebiet) in China. Bei diesen „Operationen“ wurden Al-Qaida und die Taliban in der gleichen Weise eingesetzt, „wie wir das während des afghanisch/sowjetischen Konflikts taten“, das heißt, sie bekämpften stellvertretend für uns unsere Feinde. Sibel (Edmonds) hat schon vorher beschrieben und jetzt in diesem Interview wiederholt, dass die Türkei – unterstützt von Akteuren aus Pakistan, Afghanistan und Saudi Arabien – als Erfüllungsgehilfe in diesen Prozess einbezogen war, und ihrerseits Bin Laden, die Taliban und andere als hilfswillige Terroristen-Armee einsetzte.

Die Kontrolle über Zentralasien

Die amerikanischen „Staatsmänner“, die (in Wirklichkeit) hinter all diesen Aktivitäten steckten, wollten die Kontrolle über die riesengroßen Energievorräte Zentralasiens gewinnen und neue Märkte für militärische Produkte (der USA) erschließen.

Die Amerikaner hatten dabei ein Problem. Sie duften bei diesen Operationen keine Fingerabdrücke hinterlassen, um
a) öffentliche Revolten in den zentralasiatischen Ländern Usbekistan, Aserbaidschan, Kasachstan und Turkmenistan und
b) Reaktionen Chinas und Russlands zu vermeiden.
Sie fanden eine raffinierte Lösung, indem sie ihren Marionettenstaat Türkei als Erfüllungsgehilfen agieren ließen und gleichzeitig das Zusammengehörigkeitsgefühl der islamischen Türkei und der anderen islamischen Staaten ausnutzten.

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Interview mit CIA-Analyst Ray McGovern

Veröffentlicht: 20. August 2009 von infowars in Geheimdienst, Geopolitik, Irak, Krieg

Hier ein interessantes Interview mit einem CIA-Insider, der uns auf geheime Dokumente der britischen Regierung hinweist, über die wenig oder nichts in den MSM berichtet wird, die „Downing Street Memos„. Damit ist erwiesen, die Bush- und Blair-Regierungen haben einen Angriffskrieg gegen den Irak geplant und die Behauptung, Saddam Hussein stelle eine Bedrohung mit seinen nicht existierenden Massenvernichtungswaffen dar, wurde frei erfunden. Die Entscheidung den Irak einem „Regime-Wechsel“ zu unterziehen war unmittelbar nach 9/11 gefallen, oder sogar schon vorher, obwohl der Irak damit gar nichts zu tun hat. Danach wurden die westlichen Geheimdienste aufgefordert die Informationen dieser beschlossenen Kriegspolitik „anzupassen“, heisst mit Lügen hinzubiegen!

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Seit der Aufdeckung der Beschuldigung zweier früherer Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Blackwater – der Firmeninhaber soll Komplize beim Mord und bei der Vertuschung des absichtlichen Tötens von irakischen Zivilisten sein – reißen die schweren Anschuldigungen gegen Blackwater nicht ab.

Die möglicherweise schockierendste Anschuldigung – in einem Bericht auf MSNBC von Keith Olbermann, am Donnerstag, über die eidesstattlichen Aussagen der Mitarbeiter – ist, dass Blackwater sich der Prostitution von Kindern, in der geschützten grünen Zone von Bagdad, schuldig gemacht hat und dass Firmeninhaber Erik Prince Kenntnis über diese Aktivitäten hatte, aber nichts dagegen unternahm.

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Taliban

Kurt Nimmo
Infowars
30.06.2009


Weitere Beweise sind dafür aufgetaucht, dass die Vereinigten Staaten Terrorismus unter falscher Flagge verüben um im Irak „Ordnung aus Chaos“ zu schaffen. Nicht nur hätten die Vereinigten Staaten Talibankämpfer aus Afghanistan eingeschleust, um Zivilisten und US-Soldaten anzugreifen – sie hätten zusätzlich der al-Mahdi Armee von Muqtada al-Sadr erlaubt, Materialien zu importieren um USBV (Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen) herzustellen, laut dem Investigativjournalist Wayne Madsen, der kürzlich bei Russian Today zu Gast war.

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Saddam

Neue Enthüllungen entlarven den inszenierten Kriegsgrund

Paul Joseph Watson
Prison Planet.com
Donnerstag, 25.Juni 2009


Ein weiteres Beweisstück zu der offensichtlichen Tatsache, dass die Vereinigten Staaten kurz nach 9/11 beschlossen hatten den Irak zu bombardieren und dass die Farce über Massenvernichtungs- waffen ein inszenierter Nebenschauplatz gewesen war, ist die Meldung dass laut den kürzlich veröffentlichten Vernehmungsdoku- menten Saddam Hussein eigentlich ein Bündnis mit den USA wollte, da er eher den Iran fürchtete. (mehr …)

Erschreckende Erosion rechtsstaatlichen Denkens

Veröffentlicht: 25. Juni 2009 von infowars in Deutschland, Irak, Krieg, Terror
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Der Untersuchungsausschuss hat mit seinem Abschlussbericht eine der längsten und umfangreichsten Untersuchungen der Tätigkeit der Regierung und seiner Geheimdienste abgeschlossen. Das Ergebnis ist ein klareres Bild der Regierungspolitik im Bereich Sicherheit und Terrorismusbekämpfung seit dem 11. September 2001. Es zeigt vor allem eine erschreckende Erosion rechtsstaatlichen Denkens und rechtsstaatlicher Maßstäbe im Zuge des nach 2001 ausgerufenen „Krieg gegen den Terror“.

Der Grund dafür lag in der falsch verstandenen Bündnisverpflichtung gegenüber dem NATO-Partner USA, dem sie nicht nur pauschale Überflugrechte und logistische Unterstützung für die Verschleppung Terrorverdächtiger gewährte, sondern auch konkrete und aktive Beihilfe in ihrem Krieg gegen Irak im Jahr 2003 leistete.

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