Mit ‘Wikileaks’ getaggte Beiträge

Bestätigt: Julian Assange war einst Kollaborateur der Polizei von  Victoria

Die australische Mainstream-Zeitung The Age berichtete kürzlich über die Enthüllung eines Gerichts in Melbourne, dass Wikileaks-Gründer Julian Assange 1993 aktiv mit der Polizei des Bundesstaats Victoria u.a. als technischer Berater kooperiert hatte bei Ermittlungen gegen mutmaßliche Besitzer von Kinderpornograhie.

Die australische Polizei hatte Anfang der 1990er Jahre noch gegen Assange und zwei seiner Hackerkollegen der Gruppe “International Subversives” wegen zahlreicher Computerverbrechen ermittelt, die sich gegen diverse Konzerne und Regierungsbehörden wie die amerikanische NASA richteten und hunderttausende Dollars Schaden verursacht haben sollen. Die Verhaftung fand Ende 1991 statt. Überraschenderweise erhielten alle drei nach einem trotz erdrückender Beweislast nur sehr schleppend verlaufenden Verfahren 1996 nur eine geringe Geldstrafe von jeweils 2100 australischen Dollars.

Die Richterin Jeanette Morrish gab nun einen Teil des Transkripts von Assanges Gerichtsverhandlung von 1996 frei , den sie einen Monat zuvor noch aus Sorge um Assanges “Sicherheit” unter besonderen Verschluss gestellt hatte. In dem betreffenden Abschnitt heißt es u.a. von Assanges Anwältin Grace Morgan, ihr Mandant hätte “Polizeibehörden Hilfe geleistet”. Als die Presse diese Information entdeckte, wurden von Seiten des Gerichts und Assanges Anwältin rasch Details nachgereicht, damit nicht der “irreführende Eindruck” entstehe, Mr. Assange sei ein Informant gewesen:

“1993, als Mr. Assange Anfang 20 war, hatte er Ermittlern von der Einheit der Victoria Police für Kindesmissbrauch Hilfe geleistet,”

so die Erklärung von Ms. Morgan

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Drängen uns undurchsichtige Hacker-Zirkel in einen Cyber-Krieg?

Veröffentlicht: 17. Februar 2011 von infowars in internet, Propaganda
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Drängen uns undurchsichtige Hacker-Zirkel in einen Cyber-Krieg?

Wenn wir ein Dach über dem Kopf brauchen, suchen wir die jeweiligen Experten auf, die Häuser planen und bauen können. Moderate Fähigkeiten kann man sich zwar als Laie nebenher aneignen, aber nichts ersetzt die Ausbildung und Erfahrung eines echten Handwerkers. Wenn wir sicherstellen wollen, dass uns unser mühsam erarbeitetes Haus nicht gestohlen wird durch eine kriminelle Inflationierung unserer Währung oder durch Zwangsabgaben während einer orchestrierten Wirtschaftskrise, wenn wir sicherstellen wollen dass eine Regierung nicht ohne begründeten legitimen Verdacht unsere Behausung mit Backscatter-Strahlen durchleuchtet oder verwanzt, dann sind andere Experten vonnöten, klassischerweise Journalisten, Historiker, Politikwissenschaftler, Ökonomen.

In der Geschichte des Personal Computers, wo inzwischen unzählige Geräte miteinander kommunizieren über Funk, Mobilfunk, Satellit und Kabelleitungen, hat sich eine weitere Expertengruppe entwickelt deren Potential, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zu stützen, vielleicht genausogroß ist wie ihr Potential, Freiheit zu vernichten. Unter den verschiedenen Computer-Experten finden wir einerseits Individuen die ausschließlich legal tätig sind, diejenigen die neben ihrem Beruf Gesetze verletzen, Cyber-Krieger in diversen Behörden weltweit, sowie hauptberufliche Mafia-Hacker. Wikileaks propagierte eine weitere Kategorie, den ethischen Vollzeit-Hacker-Aktivisten.

In der Praxis wird es meist undurchsichtig, da verschiedene IT-Experten aus nachvollziehbaren Gründen verschleiern, welcher Kategorie sie denn nun angehören und sie von der einen in die andere Kategorie wechseln können. Es ist im Informationszeitalter offensichtlich, wie instrumentell IT-Experten sein können für destruktive und konstruktive Zwecke. Wo die einen eine Zensurinfrastruktur bauen, versuchen andere Mittel zu finden diese zu umgehen oder ihr Ausmaß zu enthüllen. Der anarchistische Hacker in Jogginghose von früher kann heute im Anzug für Sicherheitsbehörden arbeiten und seine ehemaligen Szenekollegen jagen. Der eine programmiert als Angestellter eines Privatunternehmens einen Trojaner für den Geheimdienst, der andere entwirft vielleicht eine Software die den Schädling blockieren kann. Gruppen wie Wikileaks oder Anonymous versuchen vermehrt, erheblich politischen Einfluss zu nehmen und spielen ein äußerst gefährliches Spiel. Niemand hat sie gewählt, trotzdem können ihre Handlungen für uns alle drastische Folgen haben. Die Anziehungskraft und Bedeutung klandestiner Hackerzirkel wächst stetig an.

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Assange vs. Domscheit-Berg: Mehr als nur Seifenoper

Veröffentlicht: 16. Februar 2011 von infowars in Buchtip
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Assange vs. Domscheit-Berg: Mehr als nur Seifenoper

Heute ist das Veröffentlichungsdatum von Daniel Domscheit-Bergs Enthüllungsbuch “Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt” und eine Rezension nach der anderen trudelt über die Nachrichtenticker ein. Craig Brown von der UK Daily Mail ließ es nicht an Spott und Häme mangeln:

“Genau wie The Social Network, ein aktueller Film über Facebook, dreht sich Inside Wikileaks um das Paradox eines Soziopathen der anderen vorschreibt wie sie kommunizieren sollen, ein Kontrollfreak der über eine Welt ohne Bosse predigt.”

Die zahlreichen Schilderungen erweitern ein düsteres Bild von Julian Assange, das nicht nur von dessen “professionellen Partnern” aus den Massenmedien, sondern insbesondere von einigen Personen aus seinem unmittelbaren Umfeld tendenziell oder auch in Details bestätigt wurde. Darüberhinaus lassen sich nachprüfbare Fakten vergleichen mit öffentlichen Aussagen und internen Informationen, die von entsetzten Wikileakern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Voneinander völlig unabhängige Individuen, teilweise auch von verschiedenen Kontinenten, wie John Young oder Birgitta Jónsdóttir, beschrieben die gleiche anfängliche Aufbruchstimmung und die anschließende Desillusionierung, wenn auch nicht unbedingt in Buchform. Um den Dauer-Bluff von Assange, den gravierenden Unterschied zwischen Selbstwahrnehmung und Objektivität zu erkennen, braucht es eigentlich kein Enthüllungsbuch. Beispielsweise findet sich in “Inside Wikileaks” die Anekdote, Assange hätte geprahlt, mit 14 Jahren einen Nuklearreaktor in seinem Keller gebaut und aus Versehen die Pole vertauscht zu haben. Durch die freiwerdende Gammastrahlung wären seine Haare weiß geworden. Wäre er 6 Jahre alt und nicht ein 39-jähriger Mann, der den Nimbus eines Genies für sich beansprucht und durch seine Handlungen das Leben von Menschen in Gefahr bringen kann, würde man solchen Fabulierungen wohl keine Beachtung schenken. Er hatte Datenbanken von notorisch unzuverlässigen, mit Propaganda angereicherten und von mehreren Parteien bereinigten Schlachtfeldberichten der US-Streitkräfte an die kriegsfreundliche Establishment-Presse weitergereicht und geprahlt, das akkurateste Bild des Irakkrieges geliefert zu haben. Dieser verkündete Sieg für die Friedensbewegung entlastete die Hauptverantwortlichen der Militäraktion von den Kernvorwürfen eines illegalen Angriffskrieges, fälschte die Anzahl der getöteten Irakis um mindestens den Faktor zehn herunter, belastete hauptsächlich Irakis für die Folterexzesse, belastete den Iran für die anhaltende Instabilität und und betonte immer wieder die Notwendigkeit der Ausweitung des Kriegs gegen den Terror. Assange soll regelmäßig interne Kritik abgeblockt haben mit den Worten, er sei zu beschäftigt damit, zwei Kriege zu beenden. Die für Anfang 2011 groß angekündigte Sensation, die “eine oder zwei Großbanken zu Fall bringen” soll, scheint sich außerdem als Luftnummer zu entpuppen.

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60.000 NPD-Emails: Was wahrscheinlich nicht enthalten sein wird

Veröffentlicht: 15. Februar 2011 von infowars in Deutschland, Geheimdienst, Politik
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60.000 NPD-Emails: Was wahrscheinlich nicht enthalten sein wird

In Zeiten des Wikileaks-Trends ist man Superlative ja inzwischen gewohnt; nun wurden rund 60.000 E-Mails der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) an u.a. tagesschau.de, dem SPIEGEL und der Tageszeitung zugespielt, die allerhand Peinliches und juristisch Fragwürdiges offenbaren. Bezahlte die Arbeitsagentur ein NPD-Praktikum? Wurden Fraktionsmittel unerlaubterweise zweckentwendet? Sprach ein Funktionär über dunkelhäutige Menschen mit rassistischen Bezeichnungen wie ”Bimbos”? Dem Leser wird suggeriert, die schiere Masse an Dokumenten und die private Natur selbiger würden einen enorm tiefen Einblick in die Partei liefern und deren Erfolgsaussichten schmälern. Ein Sieg gegen Rechts also, dank eines Whistleblowers oder eines Hackers. Die Masse an intellektuellem Fast Food ist jedoch nicht gleich Klasse, wesentlich Erhellenderes findet man seit Jahr und Tag in frei verkäuflichen Büchern.

Die NPD würde es eigentlich seit Jahren nicht mehr geben, wäre nicht das Verbotsverfahren am 18.3 2003 eingestellt worden. Stein des Anstoßes war dass 30 der 200 Vorstandsmitglieder als sogenannte V-Personen des Bundesamtes für Verfassungsschutz tätig waren und diese entgegen den Vorschriften einen wichtigen Einfluss auf das Beobachtungsobjekt genommen hatten. Das Material auf dem der Antrag fußte, war eingestuft als “Nur für den Dienstgebrauch” und sogar Mitglieder des Bundestagsinnenausschusses durften es nur unter Aufsicht in einem genormten Geheimschutzraum sehen.

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Jonathan Benson

Das Internet ist die einzig verbleibende Bastion der Rede- und Meinungsfreiheit, die der Vereinnahmung und Zensur durch Wirtschafts- oder politische Interessen entgangen ist. Aber die Vereinten Nationen (UN) erwägen derzeit, Schritte zur Errichtung einer internationalen Regulierungsbehörde für Internetinhalte zu unternehmen, die letzten Endes dazu dienen könnte, die Rede- und Meinungsfreiheit im Internet abzuschaffen.

Vertreter Brasiliens haben vor kurzem UN-Vertreter aufgefordert, »weltweit gültige Standards« für Internetinhalte zu entwickeln. Dabei bezogen sie sich u. a. auf die umstrittene Internetseite WikiLeaks, die aus Sicht einiger Staaten und Institutionen eine Gefahr für die nationale und internationale Sicherheit darstellt. Dieser Vorstoß wurde bereits von anderen Nationen wie China und Saudi-Arabien unterstützt, soll aber nach Aussage der Initiatoren keine Übernahme des Internets darstellen. Aber dies entspricht wohl kaum der Wahrheit, schließlich wäre damit die Übergabe von Befugnissen an internationale Körperschaften verbunden, die dann bevollmächtigt wären, beliebig Internetinhalte zu regulieren.

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Wikileaks, geopolitische Absichten und South Stream

Veröffentlicht: 16. Dezember 2010 von infowars in Geheimdienst, Nachrichten
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F. William Engdahl

Die Flut von internen Botschaftsberichten, die Julian Assange, der geheimnisumwobene Gründer der Internetplattform Wikileaks, jüngst in die Öffentlichkeit gebracht hat, gehört zu den eher seltsamen Vorfällen aus der Welt der Geheimdienste. Doch sind diese Enthüllungen für das State Department oder die US-Außenpolitik allgemein gar nicht so unangenehm wie behauptet. Denn bei dem, was da bekannt wurde, handelt es sich um einen Mix aus langweiligen und zumeist unbedeutenden Einzelheiten, die Botschaftsmitarbeiter aus aller Welt melden, und »gezielten« Lecks, wie sie der ehemalige US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski nennt.

So werden in einer internen Mitteilung Putin und Medwedew als »Batman und Robin« bezeichnet – witzig, aber doch nicht gerade wichtig. Wie sich herausstellt, war kein einziges dieser Dokumente als »streng geheim« klassifiziert. Etwa 40 Prozent der 250.000 Seiten stehen überhaupt nicht unter Verschluss.

Zu den Dokumenten, die Brzezinski als mit »gezielten« Tatsachen »platziert“ bezeichnet, um den »Absichten eines Geheimdiensts zu dienen«, gehören Mitteilungen über Verhandlungen, die Moskau und die italienische Berlusconi-Regierung über den Bau der geopolitisch wichtigen South-Stream-Gaspipeline geführt haben.

Im Dezember 2009 war der russische Präsident Medwedew zur Unterzeichnung eines Abkommens

über die geplante Erdgas-Pipeline South Stream nach Rom gereist. Wie jetzt enthüllt wurde, hat US-Außenministerin Hillary Clinton eine genaue Überprüfung der Beziehungen zwischen Rom und Moskau angeordnet, besonders im Hinblick auf South Stream. Washington setzt nämlich auf ein anderes Pferd: das extrem teure »Nabucco«-Projekt, dessen Wirtschaftlichkeit bisher mangels ausreichender Einspeisung nicht gesichert ist.

In den letzten Monaten hat der Streit Nabucco gegen South Stream die Dimensionen der scharfen amerikanisch-sowjetischen Auseinandersetzungen angenommen, die während des Kalten Krieges in der Reagan-Ära über die Energieversorgung in Europa geführt wurden. Dabei steht weit mehr auf dem Spiel als nur der finanzielle Gewinn aus Gasverkauf oder Pipelinebau. Es geht vielmehr um die Zukunft Westeuropas und die Zukunft der eurasischen Geopolitik – auf den ersten Blick nicht unbedingt ersichtlich.

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InfokriegTV 2010-12-12: WIKILEAKS

Veröffentlicht: 16. Dezember 2010 von infowars in Podcasts, Video Clips
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Wie die PR-Agenten der Globalisten durch Wikileaks psychologische  Kriegsführung betreiben
Foto: Haxorjoe

Scott Creighton
American Everyman
December 13, 2010

Michel Chossudovsky von Global Research veröffentlichte das Transkript eines interessanten Interviews von NPR über Wikileaks mit dem leitenden Washington-Korrespondenten der New York Times David Sanger. Sanger ist einer der führenden New York Times-Reporter die beauftragt wurden mit der Bearbeitung der US-Botschaftsdepeschen, die durch Wikileaks “beschafft” worden waren. Er nahm auch an Treffen u.a. mit der Obama-Administration teil wo entschieden wurde, wie die Depeschen zensiert und veröffentlicht werden sollten.

Sanger ist ein Washington-Insider der sehr starke Verbindungen zum Weißen Haus besitzt, sowohl unter unter Bush als auch Obama. In seinem Buch erklärt er auch, Zugang zum White House Situation Room bekommen zu haben. In seinem Werk “The Inheritance: The World Obama Confronts and the Challenges to American Power” unterstützt er die Notwendigkeit von militärischen Angriffen gegen den Irak, Afghanistan, Pakistan und auch den Iran. Sein Job ist es also, bei dem linksliberalen Publikum Unterstützung für den Krieg gegen den Terror zu generieren. Hier ist ein Ausschnitt des Klappentextes des Buches:

“Sanger nimmt den Leser mit in den White House Situation Room um zu enthüllen, wie Washington Teherans Nukleargeheimnisse penetrierte, was Präsident Bush in seinem letzten Jahr dazu drängte, unter Geheimhaltung und erheblichem Druck vermehrt verdeckte Aktionen zu authorisieren um den Bau einer iranischen Bombe zu verzögern. Währenddessen waren seine Geheimdienstchefs wiederholt auf geheimen Missionen in Pakistan wo sie versuchten, einen wachsenden Aufstand zu bremsen und mit einem Verbündeten umzugehen, der zwar Milliarden an amerikanischer Rüstungshilfe erhielt aber zugleich den Feid unterstützte. Jetzt muss der neue Präsident lebenswichtige Entscheidungen treffen: Ist es besser sich mit einem nuklearen Iran abzufinden oder eine offene bzw. verdeckte Konfrontation zu riskieren? Ist es die Sache wert, US-Streitkräfte tief in pakistanisches Territorium zu entsenden und zu riskieren dass man dabei eine istabile pakistanische Regierung unterminiert die auf einem Nukleararsenal sitzt? Es ist ein Wettlauf mit der Zeit und mit einer neuen Anstrengung islamischer Extremisten – noch nie zuvor enthüllt – um heimlich still und leise Pakistans Nuklearwaffenprogramm zu infiltrieren….

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Neutralität im Netz, WikiLeaks und die Zukunft der Internet-Freiheit

Veröffentlicht: 10. Dezember 2010 von infowars in Pressefreiheit, Zensur
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Mike Adams

 

Unabhängig davon, wie Sie persönlich über die Veröffentlichung der Staatsgeheimnisse durch WikiLeaks denken, in der Öffentlichkeit wird praktisch kaum darüber diskutiert, dass das Internet diese »undichten Stellen« erst möglich gemacht hat. Ohne das Internet wäre keine Organisation wie WikiLeaks in der Lage gewesen, geheime Regierungsinformationen so weit zu verbreiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Unter den alten Methoden der Informationsverbreitung – etablierte Medien, Zeitungen und Nachrichtensendungen – wären derartige Informationen aufgrund des Drucks der Regierungen strikt kontrolliert worden.

 

Das Internet ermöglicht es einzelnen Informationsmultiplikatoren, die Zensur der Regierungen zu umgehen. Im Falle WikiLeaks gelang es einem australischen Staatsbürger, die amerikanische Regierung in schwere Verlegenheit zu bringen, während er vor seinem Laptop in Großbritannien saß.
Regierungen mögen es nicht, in Verlegenheit gebracht zu werden. Sie mögen es noch viel weniger, ihre Geheimnisse über das Internet verbreitet zu sehen. Allerdings scheint es für die Regierungen völlig normal zu sein, alle Geheimnisse ihrer Bürger und anderer auszuspähen, indem Telefongespräche, E-Mails und das Verhalten im Internet aufgezeichnet werden. Aber jede Regierung will ihre eigenen Geheimnisse praktisch um jeden Preis für sich behalten. Die Veröffentlichung durch WikiLeaks könnte daher dazu führen, dass Regierungen über neue Wege und Mittel nachdenken, wie sie das Internet besser zensieren und kontrollieren können, damit das Durchsickern solcher Mengen an Informationen in Zukunft verhindert werden kann.

Den Regierungen ist mit einem Schlag klar geworden, dass ein freies Internet mit Regierungsgeheimnissen letztlich nicht vereinbar ist, und Geheimnisse sind für jede Regierung, die an der Macht bleiben will, unerlässlich. Denn, wie Noam Chomsky in diesem Interview mit DemocracyNow erklärte, gründen sich die meisten Regierungsgeheimnisse auf Informationen, die die Regierungen ihrer Bevölkerung vorenthalten wollen – Geheimnisse, die die Legitimität der Regierung in Frage stellen könnten, wenn die Menschen die Wahrheit herausfänden.

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Appell an Wikileaks: Bitte kein Limited Hangout über Bank of  America und Guantanamo!

Als Wikileaks das “Collateral Murder”-Video veröffentlicht hatte, war unsere Berichterstattung durchaus positiv. Es handelte sich allem Anschein nach um ein Kriegsverbrechen und wir begrüßten dass die Aufnahmen ans Licht der Öffentlichkeit gedrungen waren. Trotz alledem fanden wir es fragwürdig, wie praktisch das gesamte Medien-Establishment sich auf die Story stürzte während zahllose weitaus wichtigere Stories über den Irakkrieg in der Vergangenheit begraben oder extrem verharmlost worden waren. Bei den Afghanistan-Protokollen kam dann der Schock: Wikileaks kooperierte eng mit exakt jenen Establishment-Medien, die mit ihrer Berichterstattung über den “Krieg gegen den Terror” die Militäreinsätze überhaupt erst möglich gemacht hatten. Die Bush-Administration wurde entlastet und man schob die Schuld dafür, ein bereits zuvor gebrochenes Land mit einem der schlechtesten Militärs der Welt nicht befrieden zu können, u.a. auf Hamid Gul und Pakistan. Als angekündigt wurde, dass die Irak-Schlachtfeldberichte folgen würden, rechneten wir mit einem ganz ähnlichen Strickmuster und wurden bestätigt. Bei den Depeschen des US-Außenministeriums zeichnet sich bereits die gleiche Masche ab. Nun sickern immer mehr Informationen durch über die nächsten “Megaleaks”: Reuters zitiert eine anonyme Kontaktperson welche sagt, Assange hätte “die Akten über jeden Häftling in Gitmo”.

“Mehrere Quellen aus der US-Regierung sagten es gäbe die Sorge, dass Assanges Material sehr heikle “Bedrohungsanalysen” von US-Geheimdiensten enthalten könnte, in denen die Wahrscheinlichkeit abgewogen wird, ob bestimmte Häftlinge nach einer Freilassung ihre militanten Aktivitäten fortsetzen könnten. Die Analysen könnten eine weitere Peinlichkeit für die US-Regierung sein falls sie zeigen dass Häftlinge, denen attestiert wurde dass sie wahrscheinlich weiter Terrorismus betreiben werden, entlassen wurden und sich anschließend an Gewalt gegen die USA beteiligten.”

Wir sind die letzten die sich nicht freuen würden über tatsächliche Mega-Enthüllungen, aber angesichts der vergangenen Monate befürchten wir Folgendes:

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InfokriegTV 2010-12-08 : WIKILEAKS

Veröffentlicht: 9. Dezember 2010 von infowars in Uncategorized
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Das Wikileaks-Medienorchester: Wer summt mit?

Veröffentlicht: 7. Dezember 2010 von infowars in internet, Nachrichten
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Das Wikileaks-Medienorchester: Wer summt mit?

Wie lautet die alte Weisheit? Wenn das Orchester erst richtig laut spielt und alles andere übertönt, mögen manche nichts anderes mehr tun als mitzusummen.

Für einige ist es quasi der Ritterschlag: Julian Assange befindet sich nun vorerst in Haft und eine der beiden Damen hinter der wirren und undurchsichtigen Vergewaltungungsanzeige soll Verbindungen zur CIA besitzen. War es für  Gegner des Vietnamkriegs in den Siebzigern während dem Daniel Ellsberg-Schwindel, orchestriert von Leslie Gelb und Morton Halperin aus dem Rat für auswärtige Beziehungen, völlig selbstverständlich den jungen Mann von der RAND Corporation zu feiern obwohl jener mit dem Lancieren der Pentagon-Papiere die CIA entlastet, Kennedy dämonisiert und Vietnam auf die Army geschoben hatte, gehört es heute zum guten Ton bei Gegnern der heutigen US-Kriege, irgendwo einen Wikileaks-Mirror zu installieren. Schließlich muss ja die abstruse und durchsichtige Propaganda des US-Außenministeriums und der CIA in Form der Depeschen an den Mann gebracht werden. Google News listet tausende dramatische Meldungen über die unzähligen fiesen Angriffe gegen Wikileaks die wie ein Trommelfeuer wirken, aber niemand scheint die offensichtlichste Frage zu stellen:

Warum nochmal genau ließ sich die US-Administration Monate oder sogar Jahre Zeit damit, die Infrastruktur von Wikileaks zu torpedieren? Allerspätestens nach der Verhaftung der Quelle Bradley Manning mussten die US-Behörden informiert gewesen sein über den Diebstahl der Depeschen und anderen Materials vom militärischen SIPR-Netzwerk. Warum rief das US-Außenministerium nicht bereits Anfang 2008 nach durchgesickerten Militärberichten Paypal, VISA, Mastercard, Amazon und ähnliche Firmen an und forderte, keine Transaktionen mehr für Wikileaks durchzuführen? Unternehmen haben keine Rechtssicherheit wenn es um Projekte wie Wikileaks geht. Heise berichtete:

“Handelt es sich bei der Veröffentlichung von teilweise geheimen Dokumenten durch Wikileaks um Urheber- und Persönlichkeitsverletzungen oder nicht? Hetzner sieht zumindest eine “rechtliche Grauzone” und zitiert den Rechtsberater des Unternehmens, Dr. Sven Müller-Grune: “Vollkommen ungeklärt ist bisher, ob Wikileaks beziehungsweise die dahinter stehenden Personen durch die Informationsbeschaffung ebenso wie durch die Verbreitung dieser Informationen strafbare Handlungen begangen haben. Diese Strafbarkeit könnte sich auch auf diejenigen Personen erstrecken, welche die Inhalte wissentlich verbreiten.” Zahlreiche der von Wikileaks zur Verfügung gestellten Materialien enthielten private Informationen und Ansichten, wodurch “massiv Persönlichkeitsrechte verletzt” würden, führt Hetzners Rechtsberater weiter aus.

Großkonzerne wie VISA und Mastercard sind sowieso bereits schwer eingebunden in den Regierungsapparat und kooperieren ständig mit verfassungswidrigen Gesetzen zur Terrorbekämpfung. Ein paar Anrufe und die Sache wäre wohl erledigt gewesen. Ob wir irgendwann in einem “geleakten” Kabel lesen, warum Hillary Clintons Büro den Hörer nicht abnehmen und wählen konnte? Stattdessen entschloss sich die ach so besorgte US-Regierung vor einigen Monaten bereits, mit den geheimdienst-nahen Zeitungen New York Times (CIA, DIA etc.), dem London Guardian (der “linke Arm des MI6″) und dem SPIEGEL (BND) sowie Wikileaks zu verhandeln, wie man die Daten zu exorbitanten  Titelstories machen und somit Julian Assange in kürzester Zeit in eine Weltberühmtheit verwandeln könnte. Assanges Material, wie jedem ersichtlich ist der sich tatsächlich die Mühe gemacht hat die New York Times, den Guardian und den SPIEGEL zu lesen, spielte dem militärisch-industriellen Komplex in die Hände mit krassen Angriffen gegen praktisch alle ausländischen Staatsfunktionäre, die auf der Abschussliste der CIA und des Außenministeriums standen während die harmlosen Skandale die NATO/Echelon-Staaten trafen. Die Systempresse verkündete natürlich ringsum den Super-GAU für die US-Regierung und dass man im Pentagon “vor Wut schäumen würde” (O-Ton Bildzeitung). Das reichte leider um Assange Glaubwürdigkeit zu verleihen und hunderttausende, wenn nicht gar Millionen hart verdiente Dollars von Spendern mit guten Absichten weltweit flossen Monate lang völlig ungehindert. Jetzt auf einmal, nach der seit Monaten mit der US-Regierung und den Mockingbird-Medien koordinierten Veröffentlichung der US-Depeschen, sehen wir auf einmal wie sich Konzerne wie PayPal ringsum plötzlich erinnern, dass sie allgemeine Geschäftsbedingungen haben.

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Limited Hangout: Immer schön unter der Schockgrenze bleiben

Erstaunlicherweise erreichten uns doch manche Kommentare welche in Frage stellten, ob sich Wikileaks-Guru Julian Assange tatsächlich vehement von der 9/11-Aufklärungsbewegung distanziert hatte. Das Interview mit dem Belfast Telegraph ist in rund 5 Sekunden im Netz auffindbar und die bedeutsamen Kommentare wurden bislang eher zu sparsam zitiert; es geht um folgenden Teil:

Seine Besessenheit was Geheimnisse anbetrifft, die von anderen und auch seine eigenen, lässt ihn wie einen Verschwörungstheoretiker wirken. Ist er einer? “Ich glaube an Fakten über Verschwörungen,” meint er und wägt seine Worte sorfältig ab. “Wann immer mächtige Menschen im Geheimen planen, beteiligen sie sich an einer Verschwörung. Es gibt also Verschwörungen überall. Es gibt auch durchgeknallte Verschwörungstheorien. Es ist wichtig, die beiden nicht zu verwechseln. Im Prinzip, wenn es genügend Fakten über eine Verschwörung gibt nennen wir es einfach Nachrichten.” Was ist mit 9/11? “Ich bin andauernd genervt, dass Leute von falschen Verschwörungen abgelenkt werden wie 9/11, wo wir doch überall Beweise liefern für echte Verschwörungen welche auf Krieg oder großangelegten Finanzschwindel abzielen.” Was ist mit der Bilderberg-Konferenz? “Das ist geringfügig verschwörerisch, im Sinne von Vernetzung. Wir haben die Tagesordnungspunkte von deren Treffen veröffentlicht.”

In seiner Antwort auf die erste Frage unterscheidet Assange zwischen echten Verschwörungen und “durchgeknallten Verschwörungstheorien”, ohne jedoch selbst für die letztere Kategorie Beispiele zu nennen. Der Interviewer hakt deshalb verständlicherweise nach und fragt nach dem weitverbreiteten Verschwörungsthema 9/11. Assange bezeichnet 9/11-Verschwörungstheorien eindeutig als “falsch” und betont im Kontrast, dass er und seine Organisation Wikileaks ausschließlich die “echten” Verschwörungen behandeln. Die falschen Verschwörungstheorien wie u.a. über 9/11 würden darüberhinaus von den echten Verschwörungen ablenken, was ihn andauernd nerve. Der Interviewer hätte an diesem Punkt auch Area 51 nennen können oder schwarze Helikopter oder ähnliche Klischees; stattdessen fragt er über die Bilderberg-Organisation. Für Assange passt Bilderberg zwar nicht in die Kategorie durchgeknallte falsche Verschwörungstheorie, aber den Status einer soliden Verschwörung will er der internationalen Roundtable-Gruppe dann auch wieder nicht zugestehen und verwendet den Begriff “vaguely conspiratorial”, also geringfügig oder entfernt verschwörerisch.

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Assanges Aussagen in dem Telegraph-Artikel völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurden und er die Themen 9/11 Inside Job und Bilderberg in Wirklichkeit ganz anders besprach.

Es gibt durchaus einige talentierte Investigativreporter und Autoren, die eine ähnliche mangelnde Fachkenntnis über verdeckten Regierungsterror und die Roundtable-Gruppen des globalen Establishments demonstrieren. Solange sie in ihren Kernfeldern brillieren und unter dem Strich eine positive Bilanz abliefern, ist immer noch viel gewonnen. Andere, wie der ehemalige US-Gouverneur und Navy SEAL Jesse Ventura, zweifeln erst stark an vielen Themen, ändern jedoch nach der nötigen Recherchearbeit ihre Haltungen und mausern sich zu extrem effektiven investigativen Figuren. Mit seiner erfolgreichen Show Conspiracy Theory liefert er eine eine krasse Enthüllung an ein großes Publikum nach der anderen ab; seine Hardcore-Themen würden bei Julian Assange wohl nur als durchgeknallt gelten: Eugenik-Programme, Substanzen wie Fluor und Uran im Trinkwasser, FEMA-Konzentrationslager, JFK usw. Manche Leute treffen, wie Dr. Ron Paul während seiner Präsidentschaftskampagne 2008, bewusst die strategische Entscheidung, eine softere Position über 9/11 nach außen hin zu tragen als er sie privat vertritt. Angesichts seines überragenden Erfolges und seines Einsatzes kann man ein solches Kalkül ohne große Probleme akzeptieren. Niemand kann perfekt sein, niemand ist exakt gleich wie der nächste. Wenn allerdings die Bilanz negativ ausfällt oder sogar erheblich negativ ausfällt; wenn also exakt die falschen Leute mehr profitieren als ihnen geschadet wird, sollten wir hellhörig werden.

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Die seltsame Jagd auf Julian Assange

Veröffentlicht: 2. Dezember 2010 von infowars in Geheimdienst, Propaganda
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Die seltsame Jagd auf Julian Assange

Der “international man of mystery” Julian Assange, der seit ein paar Wochen nur noch Interviews über Skype führt und laut unzähligen Medienberichten untergetaucht sei um sich vor diversen Behörden zu verstecken, befindet sich laut der britischen Zeitung Independent seit einer ganzen Weile ausgerechnet in Großbritannien:

“Entgegen der Vorwürfe, Julian Assange befände sich auf der Flucht, hat der Independent erfahren dass Scotland Yard seit mehr als einem Monat in Kontakt steht mit Assanges Anwälten und auf weitere Anweisung wartet bevor man ihn verhaftet.”

“Der 39-jährige Australier gab der Metropolitan Police bei seiner Ankunft in Großbritannien im Oktober Kontaktinformationen. Quellen in der Polizei bestätigten dass sie eine Telefonnummer für Assange haben und genau wissen wo er sich befindet.”

In den vergangenen Tagen lieferten verschiedene Regierungefunktionäre weltweit zusammen mit den Medien dünne Erklärungen, weshalb der Zugriff noch nicht längst erfolgt ist. Seltsamerweise scheinen zuviele rechtliche Hürden zu existieren und es fehle ein internationaler Mechanismus für solche Fälle. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) kommentierte:

“Eine nationale Regelung wäre gegen eine Plattform mit Sitz im Ausland wirkungslos. Und eine internationale Initiative ist nicht geplant.”

Wikileaks ist keine Organisation mit irgendeiner einheitlichen Struktur, es handelt sich vielmehr um die Kollaboration von Individuen auf freiwilliger Basis; Individuen die sich in vielen Fällen nicht einmal wirklich genau zu kennen scheinen. Hat man einen gewissen “Ruf” in der Hackerszene und Assange gibt das grüne Licht, ist man bereits Teil von Wikileaks. Ausführliche Hintergrundprüfungen wie bei Militärs, Behörden und Geheimdiensten gibt es nicht. Die Geldströme scheinen bei Assange zusammenzulaufen, er ist das Gesicht der Organisation, er trifft letztendlich die Entscheidungen, verfügt über Mitgliederlisten und kann nach Belieben seine Mitarbeiter ausschließen. Wo seit Jahren  eine schützende Hand über Assange zu existieren scheint, sieht das bei anderen involvierten Personen anders aus. Berichten zufolge versuchen US-Behörden auf Hacker, beispielsweise im persönlichen Umfeld von Wikileaks-Quelle Bradley Manning, erheblichen Druck auszuüben um Informanten zu rekrutieren. Dass hier mit harten Bandagen gekämpft wird im Gegensatz zum Schmusekurs gegenüber Assange, ist seit langem kein Geheimnis. Der Cyber-Kriminelle Albert Gonzalez, der massenweise die Kreditkartendaten der Kunden großer Konzerne gestohlen und dann die Konten leergeräumt hat, beanspruchte nach seiner Verhaftung immer noch Klischees der Hacker-Folklore für sich und erklärte, es bösen Konzernen heimgezahlt zu haben. Dass er eigentlich Geld von gewöhnlichen, hart arbeitenden Mitmenschen gestohlen hat, musste er dann auf Grund der Beweislast dann doch einräumen. Die New York Times berichtete:

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WikiLeaks – Frontorganisation US-amerikanischer Geheimdienste

Veröffentlicht: 2. Dezember 2010 von infowars in 911Truth, Geheimdienst, Krieg, Propaganda
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Das Geschäft der sorgsamen Konfliktschaffung ist ein schweres: Zum Glück verfügen die angloamerikanischen Geheimdienste über Julian Assange und seine Internetplattform WikiLeaks

Propagandafront.de, 30.11.2010

Am Anfang machte WikiLeaks wirklich einen vernünftigen Eindruck. Die Massenmedien interessierten sich noch nicht für WikiLeaks, ab und zu kam mal ein kurzweiliges Dokument der Geheimdienste ans Licht und die Welt war in Ordnung.

Die interessierten Beobachter wurden jedoch spätestens dann stutzig, als die staatlichen und privaten Massenmedien den Machenschaften von WikiLeaks immer mehr Aufmerksamkeit schenkten, und fragten sich, ob es sich bei WikiLeaks nicht einfach nur um eine Propagandaoperation westlicher Geheimdienste handeln könnte.

Rund 1.400 Architekten und Ingenieure haben sich gegen die offizielle Version der Anschläge in den USA am 11.09.2001 ausgesprochen und erklärt, dass es sich bei den Verlautbarungen der US-Regierung und der kriecherischen westlichen Drecksjournaille um reine Märchen handelt.

Zigtausende Piloten, Terrorexperten, Geheimdienstler, Politiker, Analysten und Wissenschaftler gingen an die Öffentlichkeit und erklärten, dass die offizielle Räuberpistole von 20 Muslimen, die an 9/11 mehrere Male den am besten bewachten Luftraum der Welt entscheidend durchbrechen konnten, völliger Humbug sei.

Und was passierte in den Massenmedien oder in der internationalen Politik?

Nichts. Hier mal ein Verriss, da mal ein Verriss. Fast 10 Jahre später veröffentlichten einige wenige Publikationen sogar den ein oder anderen wirklichkeitsnahen Artikel zum Thema. Dass sich aber die Hurenschreiberlinge und die Propagandaspezialisten der Massenmedien en masse dazu herabgelassen hätten, über die Fakten von 9/11 zu berichten, konnte unterdessen nicht beobachtet werden.

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Aufgeblasener Wikileaks-Skandal mit James Bond-Flair

Veröffentlicht: 30. November 2010 von infowars in Geheimdienst, Propaganda
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Aufgeblasener Wikileaks-Skandal mit James Bond-Flair

Das angekündigte Feuerwerk sieht eher aus wie ein schwelender Blindgänger: Der veröffentlichte diplomatische Nachrichtenverkehr aus dem SIPR-Netzwerk, zu dem rund 2.5 Millionen Beschäftigte der US-Regierung Zugang haben, enthält kein tiefgreifendes Material aus Spionagekreisen (HUMINT) und der Fernmeldeaufklärung (SIGINT), sondern hauptsächlich Peinlichkeiten die eigentlich niemanden überraschen sollten, schon gar keine fremde Regierung.

In frei verkäuflichen Büchern, die manchmal auch in großen internationalen Verlagen erschienen sind, werden seit vielen vielen Jahren tatsächlich explosive Informationen und Analysen veröffentlicht, gegen die die Wikileaks-Informationen einfach nur belanglos wirken. Das Problem ist nicht der Mangel an Daten, sondern die Dominanz der Massenmedien.

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SPIEGEL-Hype um 250.000 Depeschen des US-Außenministeriums

Der SPIEGEL heizte bereits die Spannung an mit der Ankündigung, die E-Paper-Ausgabe verschiebe sich von Samstag auf Sonntag Spätabends; dann wurde laut anderen Nachrichtenmedien ein erster SPIEGEL-Artikel veröffentlicht und schnell wieder entfernt. Anscheined war der “Teaser” jedoch lange genug online um einiges mehr an Aufmerksamkeit zu generieren und höhere Verkäufe des Blattes in Aussicht zu stellen.

“Demnach werden rund 250 000 diplomatische Depeschen im Netz zugänglich gemacht, die US-Vertretungen in aller Welt an das Außenministerium in Washington geschickt haben. Dazu kämen rund 8000 Direktiven der Zentrale in Washington an die Außenposten. Die Berichte berufen sich auf einen Artikel, der kurzzeitig bei Spiegel Online abrufbar gewesen sein soll, aber offenbar schnell von der Website entfernt wurde.”

“Mehrere Quellen im Web verlinken auf mutmaßliche Kopien des Artikels von Spiegel Online. Dort wird erklärt, dass fast alle Dokumente aus der Zeit nach 2004 stammten.”

Erst in den letzten paar Tagen wurden Berichte in den Massenmedien lanciert in denen der Eindruck erweckt wurde, die US-Administration und das Pentagon hätten eben erst die Situation richtig erkannt und würden nun eiligst Maßnahmen zur Schadensbegrenzung ergreifen. Alle Medienredaktionen die frühzeitig das Material von der Online-Plattform Wikileaks erhalten hatten, neben den üblichen Kandidaten New York Times, Spiegel und Guardian dieses Mal auch das spanische Blatt «Pais» und die französische «Monde», pflegen als ihre Ggrundsätzliche Linie die Agenda der Neuen Weltordnung und unterhalten enge Kontakte zu den Behörden. Die ursprüngliche Quelle des Materials, aller Wahrscheinlichkeit nach der seit Wochen verhaftete Bradley Manning, wird zusammen mit seinem persönlichen Umfeld aus IT-Spezialisten seit Wochen ausführlich verhört und bearbeitet. Die dramatische Vorstellung, die uns seit Tagen präsentiert wird, hat mit der Realität wohl wenig gemeinsam.

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Immerhin 50 Mitarbeiter hat die Redaktion des Spiegel darauf angesetzt, die von Wikileaks neu veröffentlichten Dokumente zu sichten. Mit großem Werbeaufwand werden nun angebliche Sensationen »enthüllt«. Am Beispiel einer »Türkei-Enthüllung« kann allerdings auch ein Laie schnell erkennen, dass für die Mitarbeiter des ehemaligen Nachrichtenmagazins Spiegel teilweise völlig neu zu sein scheint, was gebildete Buchleser schon seit Jahren wissen.

 

Nicht nur in Deutschland gibt es unter Europäern seit Jahren schon eine wachsende Zahl von Menschen, die aus verschiedenen Gründen gegen einen EU-Beitritt der Türkei sind. Man kann zur Türkei stehen, wie man will, sollte allerdings die Fakten kennen. Deutsche Qualitätsmedien haben diese Fakten in den vergangenen Jahren oftmals schlicht nicht hören wollen. Im Jahre 2003 erschien von Kopp-Autor Udo Ulfkotte der inzwischen vergriffene Bestseller Der Krieg in unseren Städten, in dem der Autor über die radikal-islamistische türkische Regierung und ihre Bodentruppen in deutschen Ballungsgebieten berichtete. In den führenden Islam-Verbänden und bei Islam-Gesprächen im Kanzleramt sitzen demnach keineswegs smarte und weltoffene Islam-Vertreter, sondern häufig Mitglieder der radikal islamistischen Muslimbruderschaft.

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Die Wikileaks-Dialektik

Veröffentlicht: 26. November 2010 von infowars in internet, Politik, Propaganda
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Die Wikileaks-Dialektik
Foto: Espen Moe

Die Plattform Wikileaks kündigte die Veröffentlichung einer Datenmenge an, die siebenmal größer sein soll im Vergleich zu den Irak-Logs. Den üblichen bombastischen Umschreibungen zufolge müsse “die Geschichte umgeschrieben werden” und nichts werde mehr so sein wie vorher.

Eigentlich verfügen Historiker und Journalisten seit langer langer Zeit über ausführliches Material hinsichtlich der Führung illegaler Angriffskriege, dem Managen von Terror, der Rüstung zukünftiger “Feinde” und des orchestrierten Diebstahls von Wohlstand aus der Bevölkerung. Das Problem ist eigentlich nicht fehlende Qualität oder Quantität der Daten, sondern die mangelnde Schlagkräftigkeit von Medien die sich außerhalb des Establishment-Systems bewegen. Wir ersticken förmlich in Material über 9/11, den Irak-Krieg, Terrorprogrammen von Regierungen wie P2OG, die Zentralbanken, illegale Waffenforschung, von us-europäischen Unternehmen gebauten Nuklearreaktoren in Nordkorea und so weiter und so fort. Zahlreiche Individuen weltweit bringen seit langer Zeit große persönliche Opfer um an Daten zu gelangen, diese professionell zu analysieren und/oder aufzubereiten. Cryptome.org ist der Pionier unter den Webplattformen, die als eine Art toter Brifkasten fungieren für Whistleblower. Die Selbstdarstellung, dass Wikileaks die Welt verändert hat und der Ingebriff der Aufklärung geworden ist, ist nichts als purer Hype. Selbstverständlich bergen qualitative neue Enthüllungen ein wichtiges Potential; die Hoffnung, dass der neue Wikileaks-Release Daten zu Tage fördert vom Schlag der Climatagate-Emails oder besser ist definitiv vorhanden. Dummerweise sollen die Establishment-Blätter SPIEGEL, der Guardian und die New York Times wieder vorab das Material sichten und für ein Massenpublikum aufbereiten.

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Wikileaks-Mythos Nummer 4: Wikileaks bietet Geheimhaltung und  Quellenschutz erster Klasse

Quellen wissen kaum auf wen sie sich überhaupt einlassen; am besten schützt Wikileaks noch ihre eigene internationale Geldwäsche. Wikileaks verfügt im Gegensatz zu so manchem Investigativreporter nicht über das Training und die Erfahrung von Nachrichtendiensten, und schon gar nicht über die Ressourcen. Nachrichtendienste können ihre Agenten international mit falschen Identitäten und Coverstories einsetzen, die einer echten Sicherheitsüberprüfung standhalten. Assange muss seinen australischen Pass jedesmal vorzeigen, wenn er ein Flugzeug besteigt. Daniel Domscheit-Berg, vor seinem Ausstieg unter dem Pseudonym Daniel Schmitt noch als ranghohes Kernmitglied von Wikileaks bekannt, erläuterte kürzlich dass seine Tarnung keinerlei Schutz bieten würde vor irgendwelchen Behörden.

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