Mit ‘Strahlung’ getaggte Beiträge

Eva Herman

Wie sagte neulich einmal ein frustrierter EU-Bürger? Wenn Du Bewohner der Europäischen Union bist, brauchst Du eigentlich keine weiteren Feinde mehr. Was der Mann damit meinte, versteht man erst richtig, wenn man sich zwei EU-Entscheidungen aus dieser Woche ansieht:

  1. Klonfleisch ist in Europa ab sofort erlaubt und muss nicht gekennzeichnet werden.
  2. Die weltweit geltenden EU-Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus Japan wurden auf das bis zu Zwanzigfache angehoben.

Wer morgens sein Schnitzel im Supermarkt kauft, könnte mittags Klonfleisch in der Pfanne haben, ob er will oder nicht. Gekennzeichnet werden muss das wissenschaftlich entwickelte Produkt in Europa künftig nicht mehr, es kann jetzt jedem jederzeit überall untergejubelt werden. Dieser »fortschrittliche« Entschluss ist Dienstagnacht in Brüssel gefallen. Gespräche zwischen EU-Mitgliedsstaaten, Europaparlament und EU-Kommission über neue Regeln für Klonfleisch sind damit gescheitert.

Wer künftig Fischöl oder Gewürze aus Japan kauft, der kann unter Umständen Lebensmittel erhalten, die den zwanzigfachen Grenzwert für radioaktive Belastung überschreiten. Auch das muss nicht extra kenntlich gemacht werden, nicht einmal im Kleingedruckten.

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„Sie sprechen von Fälschung, die nicht stattfand, um leugnen zu können, was ist“
Pandora – Stiftung für unabhängige Forschung

Der Versuch der Vernichtung wissenschaftlicher Mobilfunkdaten an der Medizinischen Universität Wien ist endgültig gescheitert

Ein Pressebericht der Pandora – Stiftung für unabhängige Forschung:

Berlin, 18. Januar 2011 – Mitte 2007 informiert Prof. Alexander Lerchl, Biologe an der privaten Jacobs University Bremen und Mitglied der Strahlenschutzkommission im Bundesamt für Strahlenschutz, den Rektor der Medizinischen Universität Wien, Prof. Wolfgang Schütz, über einen schwer wiegenden Verdacht:

Die Ergebnisse zweier in der Abteilung Arbeitsmedizin seiner Universität entstandenen Publikationen seien mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht. Diese Nachricht wird von zahlreichen nationalen und internationalen Medien, allen voran Der Spiegel, aufgenommen und über die ganze Welt verbreitet.

In der Dokumentation auf unserer Website (www.stiftung-pandora.eu) wird über die darauf hin angestrengten Versuche berichtet, die Wiener Ergebnisse, die auf ein krebsverursachendes Potenzial der Mobilfunkstrahlung hinweisen, wieder aus der wissenschaftlichen Literatur zu entfernen.

Zwei Wissenschaftler in bedeutenden gesellschaftlichen Positionen, denen der Dank der Mobilfunkindustrie sicher sein dürfte, haben sich dabei besonders hervorgetan. Dass sie die Interessen der Allgemeinheit denen der Mobilfunkindustrie hintangesetzt haben, nehmen sie – wie es scheint – billigend in Kauf.

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Über die Strahlung, die von Handys, WLAN-Geräten oder Computerbildschirmen ausgeht, machen sich viele Deutsche Sorgen.

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