Mit ‘RAF’ getaggte Beiträge

Steuerung durch Stasi?

Veröffentlicht: 26. September 2009 von infowars in Geheimdienst, Geschichte, Terror
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Terrorismus: Pakt zwischen RAF und Rechtsterroristen

Nach außen konnten ihre ideologischen Unterschiede größer nicht sein, lagen wahre Welten zwischen der RAF und rechtsradikalen Terroristen. Doch insgeheim liebäugelten beide Seiten mit einer Zusammenarbeit. Erste Kontakte wurden zu Beginn der 80-er Jahre in Frankfurt/Main geknüpft Und der damalige Ostblock war mit von der Partie.

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Gesperrte Becker-Akte nur die Spitze eines Eisbergs

Veröffentlicht: 17. September 2009 von infowars in Deutschland, Terror, Terror unter falscher Flagge
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Weitere brisante Dokumente für Jahrzehnte unzugänglich

Wer heute das mittlere Lebensalter erreicht hat und wissen will, was von den 70-er bis in die 90-er Jahre zwischen Staat und RAF wirklich passierte, sollte schon jetzt seine Nachkommen in das Vorhaben mit einspannen. Denn nicht nur die Akte Verena Becker gilt als Staatsgeheimnis, zahlreiche weitere Dokumente brisanten Inhalts werden vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen – teilweise bis zum Jahr 2063. Was da wohl Wichtiges drinstehen mag. Ein kleiner Überblick.

So lagern die Dokumente über einen besonders schwerwiegenden Fehltritt der baden-württembergischen Polizei aus dem Jahr 1972 noch mindestens bis Silvester 2040 in den Panzerschränken der Behörden. Damals war ein Brite in Stuttgart zur falschen Zeit am falschen Ort. Während einer RAF-Fahndung geriet der Kaufmann Ian McLeod in den Fokus der Ermittler, die sofort zu seiner Wohnung ausrückten, um den vermeintlichen Terroristen festzunehmen. Getreu dem Motto „erst schießen, dann fragen“ feuerten die Beamten eine Salve durch die geschlossene Tür des Engländers, der tödlich getroffen zusammenbrach. Kollateralschäden nennt man das wohl. Ebenso bis zum letzten Tag des Jahres 2040 muss warten, wer den Auswertungsbericht über die Durchsuchungen der Zellen von Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Jan Carl Raspe im Stammheimer Gefängnis vom 16. und 18. Juni 1973 lesen will. Ob uns der Staat da etwas verheimlicht?

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Verena Becker kooperierte zwei Jahre mit dem Verfassungsschutz. Frühere RAF-Terroristin hat wegen des Buback-Mords „kein wirkliches Gefühl für Schuld“.

Die frühere RAF-Terroristin Verena Becker hat im Gefängnis gut zwei Jahre lang mit
dem Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) zusammengearbeitet. Wie der
SPIEGEL berichtet, offenbarte die in der vorvergangenen Woche wegen dringenden
Tatverdachts im Mordfall Siegfried Buback verhaftete Berlinerin den Geheimdienstlern
von Herbst 1981 bis Ende 1983 ihr Wissen über die RAF und über den
Anschlag auf den Generalbundesanwalt.

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Der Fall Verena Becker und die Geheimdienste

Veröffentlicht: 5. September 2009 von infowars in Deutschland, Terror, Terror unter falscher Flagge
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Verena Becker war Informantin des Geheimdienstes und ist während ihrer Haft dafür bezahlt worden. Sie hat dem Verfassungsschutz Informationen über andere RAF-Mitglieder gegeben – daran besteht nach den neuesten Eingeständnissen des Bundesinnenministeriums kein Zweifel. Das bestätigte auch der ehemalige hochrangige Verfassungsschutz-Beamte Winfried Ridder in einer SWR-Dokumentation zum Buback-Mord (s.w.u).

Doch seit wann und in welchem Umfang es eine enge Zusammenarbeit zwischen ihr und den Diensten gab, darüber schweigt sich Wolfgang Schäubles Ministerium weiter aus.

Becker war in der vergangenen Woche festgenommen worden, weil sie an der Ermordung von Generalbundesanwalt Siegfried Buback und seinen zwei Begleitern am 7. April 1977 beteiligt gewesen sein soll.

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Buback-Sohn: Schützende Hand über Verena Becker

Veröffentlicht: 5. September 2009 von infowars in Deutschland, Terror, Terror unter falscher Flagge
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Michael Buback, Sohn des 1977 ermordeten Generalbundesanwaltes Siegfried Buback, sieht unbegreifliche Fehler, Mängel und Versäumnisse bei der bislang erfolglosen Aufklärung des Attentates auf seinen Vater.

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Sohn des RAF-Opfers Siegfried Buback fordert Hafterleichterung für Terroristen

Veröffentlicht: 26. August 2009 von infowars in Deutschland, Terror
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Michael Buback, Sohn des von der Roten Armee Fraktion (RAF) ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, fordert, gesprächsbereiten Ex-Terroristen  der RAF Hafterleichterungen für künftige Strafverfahren in Aussicht zu stellen. „Es geht mir ausschließlich darum, dass die Wahrheit bekannt wird“, sagte der 64-jährige Chemieprofessor in einem Interview mit dem Magazin stern.

Der Mord an Bubacks Vater, der am 7. April 1977 mit zwei seiner Begleiter in Karlsruhe von einem Motorrad aus erschossen wurde, ist bis heute nicht aufgeklärt. Vergangene Woche hatte die Bundesanwaltschaft mitgeteilt, auf einem Bekennerschreiben zu der Tat seien DNA-Spuren der Ex-Terroristin Verena Becker gefunden worden.

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Karlsruher Nebelkerze

Veröffentlicht: 25. August 2009 von infowars in Deutschland, Geschichte, Terror, Terror unter falscher Flagge
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Wer erschoß im April 1977 Generalbundesanwalt Siegfried Buback? Bundesanwaltschaft findet plötzlich DNA-Spuren von Verena Becker an RAF-Bekennerbriefen

Was wird im Mordfall Siegfried Buback gespielt? Noch bis am Donnerstag vergangener Woche waren die Antworten auf die Frage, wie der Generalbundesanwalt am 7. April 1977 in Karlsruhe ums Leben gekommen ist, wie in Beton gegossen. Die RAF-Mitglieder Knut Folkerts, Günter Sonnenberg und Christian Klar galten als die Täter. Wer von ihnen an jenem Gründonnerstag die tödlichen Schüsse auf Buback und seine Begleiter abfeuerte, konnten die Ermittler damals nicht klären (siehe Spalte rechts). Fest stand aber: Einer der drei war es. Der Staat hatte Täter und Mittäter beim Anschlag auf seinen obersten Aufklärer gefaßt. 32 Jahre war dies die Wahrheit für eines der spektakulärsten Attentate der Roten Armee Fraktion (RAF). Zumindest die offizielle Wahrheit.

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Der Sohn des von der RAF ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback, Michael Buback, hofft auf einen neuen Prozess. Es gebe jetzt die Chance, die Wahrheit über das Attentat von 1977 ans Licht zu bringen. Die Täter seien höchstwahrscheinlich nie angeklagt worden.

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Rechter UND linker Terrorismus mit NATO-Geheimdienstlern infiltriert

Von Jürgen Elsässer

Wer meine These, dass der Ohnesorg-Mörder Kurras auch als Stasi-Mann noch von der westlichen Seite gelenkt worden sein könnte, vorschnell abtut, möge sich für einen Augenblick die Geschichte von Gladio anschauen – die Geschichte eines Spiels über Bande, zum Teil über doppelte Bande.

Diese von den US-Amerikanern geführte NATO-Geheimarmee war in der Zeit des Kalten Krieges in zahlreiche Terrranschläge verstrickt bzw. hat diese angestiftet – und zwar rechte wie linke. Besonders gut dokumentiert ist das im Falle Italien (Entführung Aldo Moro!), aber es gibt auch Hinweise auf Gladio-Einsätze in der Bundesrepublik. Kurras arbeitete in der Westberliner Polizei bis zum 2. Juni 1967 in jener Abteilung, die Verräter in den eigenen Reihen aufspüren sollte – das ging nur mit Geheimdienstkontakten, zum BND und zur CIA. Mit Gladiokontakten?

Andere Beispiele habe ich in meinem Buch “Terrorziel Europa. Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste” (Residenz Verlag 2008, 340 Seiten, 21.90 Euro; Bestellung AUCH über info@juergen-elsaesser.de) aufgeführt, u.a. mit Verweis auf den Schweizer Daniele Ganser, den besten Gladio-Kenner. Auszüge aus meinem Buch:

Ganser hat Hinweise gefunden, wie auch in der Bundesrepublik rechtsradikaler Terror mit Hilfe der Gladio-Strukturen durchgeführt worden sein könnte, und zwar der Anschlag auf das Münchner Oktoberfest am 26. September 1980. Damals starben 13 Menschen, 219 wurden verletzt. Zwei Mitglieder der „Vereinigung Deutscher Aktionsgruppen“ gestanden bereits einen Tag später, dass der Nazi Heinz Lembke ihnen Waffen, Sprengstoff und Munition angeboten und von großen Lagern mit Militärgerät geredet habe.

Dieser Aussage gingen die Fahnder aber erst auf den Grund, als etwa ein Jahr später durch Zufall eines der Erddepots aufflog. Der schnell festgenommene Lembke offenbarte gegenüber den Verhörbeamten die Lage seiner 32 weiteren Waffen- und Sprengstoffvorräte in der Lüneburger Heide. Dort wurden unter anderem14.000 Schuss Munition, 50 Panzerfäuste, 156 kg Sprengstoff und 258 Handgranaten sichergestellt. Quantität und Qualität der sichergestellten Hardware sprechen laut Ganser dafür, dass es sich um Gladio-Bestände handelte.

Dies konnte jedoch nie bewiesen werden, da Lembke am 1. November 1981 erhängt in seiner Zelle aufgefunden wurde. Er hatte zuvor gedroht, am nächsten Tag gegenüber der Staatsanwaltschaft seine Hintermänner zu benennen. Ermittlungsbehörden und Politik einigten sich in der Folge darauf, dass Lembke ein Einzelgänger gewesen sei und es auch keine Verbindungen zum Oktoberfestattentat gebe.

Ob Gladio, wie südlich der Alpen, auch bei den Linksterroristen mitmischte? Hinweise auf geheimdienstliche Infiltration der Roten Armee Fraktion (RAF) fand jedenfalls neben Sachbuchautoren wie Gerhard Wisnewski und Ekkehard Sieker auch Michael Buback, dessen Vater Siegfried, der damalige Generalbundesanwalt, am Gründonnerstag 1977 samt seiner zwei Leibwächter erschossen worden war.

Buback ermittelte auf eigene Faust und stieß auf eindeutige Hinweise, dass die bisher wegen der Bluttat Verurteilten – die RAF-Mitglieder Christian Klar, Knut Folkerts und Brigitte Mohnhaupt – die tödlichen Schüsse nicht abgegeben haben konnten. Vielmehr sei mit ziemlicher Sicherheit die Terroristin, bei der später auch die Tatwaffe gefunden wurde, die Mörderin gewesen – Verena Becker. Diese war nicht nur RAF-Mitglied, sondern stand auch auf der Gehaltsliste der Gegenseite. „Uns ist klar geworden, dass Frau Becker eine dringend Tatverdächtige ist und gleichzeitig eine Informantin des Geheimdienstes,“ resümierte Michael Buback.

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Über 30 Jahre blieben die streng vertraulichen Akten unter Verschluss. Jetzt belegen die Papiere aus dem Stuttgarter Innenministerium Details einer Desinformationskampagne, mit der das Bundeskriminalamt und der baden-württembergische Staatsschutz gegen die Rote Armee Fraktion vorgehen wollten.

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Widerstände gegen Ermittlungen

Veröffentlicht: 21. Januar 2009 von infowars in Deutschland, Geschichte, Terror, Terror unter falscher Flagge
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Ein Interview mit Michael Buback über Merkwürdigkeiten und offene Fragen im Zusammenhang mit der Ermordung seines Vaters

Michael Buback ist Professor für Technische und Makromolekulare Chemie an der Universität Göttingen. Sein Vater war der ehemalige Generalbundesanwalt Siegfried Buback, der im April 1977 bei einem Terroranschlag der RAF ums Leben kam. Ende letzten Jahres veröffentlichte Michael Buback das Buch „Der zweite Tod meines Vaters“, in dem er zahlreiche Merkwürdigkeiten und offene Fragen zusammenfasst, auf die er bei der Suche nach dem Mörder seines Vaters stieß.

Herr Professor Buback – in Ihrem Buch kommen Sie zu dem Schluss, dass Verena Becker eine dringende Tatverdächtige im Fall des Terroranschlags auf Ihren Vater war und gleichzeitig eine Informantin des Geheimdienstes. Was brachte Sie zu dieser Annahme? (mehr …)

Buback sieht mögliche «Deckung» Verdächtiger durch Geheimdienste

Veröffentlicht: 15. Oktober 2007 von infowars in Deutschland, Geheimdienst, Terror
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Bei den Ermittlungen zum Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Jahr 1977 haben nach Ansicht seines Sohnes Michael möglicherweise Geheimdienste die Täter gedeckt. «Es muss geklärt werden, ob es eine Deckung von Tatverdächtigen unter Beteiligung von ‚Diensten‘ gegeben hat», sagte Buback am Sonntag in Karlsruhe. Er äußerte eine entsprechende «Vermutung». Es habe sich «der Eindruck verdichtet, dass es ein bedeutendes Geheimnis gibt, und wir hoffen, dass es keinen Verrat an meinem Vater gab», sagte Buback.

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