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Siebenjährige in der Pubertät

Veröffentlicht: 29. September 2010 von infowars in Gesundheit, Lebensmittel, Wissenschaft/ Technik
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Michael Grandt

In den USA wachsen die Mädchen immer früher heran. Das bringt nicht nur körperliche, sondern auch seelische Probleme mit sich. Bei manchen Betroffenen wird die Pubertät deshalb künstlich verlangsamt.

Die Veränderungen in Kieras Körper schockieren ihre Eltern bis heute. Obwohl die Achtjährige ansonsten stets putzmunter war, bekam sie plötzlich immer öfter Kopfschmerzen und Akne. Noch alarmierender für Mutter Sharon war die Erkenntnis, dass sich bei ihrer dünnen Tochter bereits Brüste entwickelten. »Ich dachte, sie ist doch noch viel zu jung dafür«, sagte die besorgte Mutter. »Sie hat nachts immer noch Angst, wenn sie alleine ist. Eine Achtjährige ist einfach noch nicht reif genug, um mit solchen Veränderungen umzugehen.«

Auch für Kiera war die Situation sehr peinlich. Keine ihrer Freundinnen machte die gleiche Erfahrung. Als diese sie immer öfters über deren Akne und ihren immer größer werdenden Busen fragten, wich Kiera aus. »Ich wollte ihnen nicht sagen, was los war«, sagte das Mädchen aus Pittsburgh, das mittlerweile neun Jahre alt ist. »Also musste ich sie anlügen.«

Der Arzt versicherte den Eltern, dass alles in Ordnung sei. Kieras Pubertät würde einfach früher einsetzen als bei anderen Mädchen in ihrem Alter.

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David Gutierrez

Mehr als 80 Prozent der Schwarzbarsch-Männchen im Potomac im Bereich der amerikanischen Atlantikküste produzieren Eier oder zeigen andere weibliche Merkmale, berichtete die gemeinnützige Umweltschutzorganisation Potomac Conservancy und forderte weitere Forschungsanstrengungen zum Thema Fische mit gemischtgeschlechtlichen Merkmalen (Intersex- oder Zwitterfische).

In einer vor kurzem veröffentlichen Untersuchung des US-amerikanischen Geological Survey (USGS), einer wissenschaftlichen Behörde des amerikanischen Innenministeriums, wurden Intersexfische in einem Drittel aller untersuchten Gebiete nachgewiesen. Dabei wurden auf dem gesamten Gebiet der USA auch Schifffahrtswege, Gewässer und Flüsse wie der Mississippi und der Rio Grande in die Studie mit einbezogen. Nach übereinstimmender Ansicht der Forscher ist das Phänomen mit großer Sicherheit auf die Verschmutzung des Wassers etwa mit »endokrinen Disruptoren« (chemischen Substanzen, die das empfindliche Gleichgewicht des Hormonsystems bei Lebewesen stören) sowie pharmazeutischen Produkten zurückzuführen. »Bisher waren wir nicht in der Lage, eine spezifische chemische Substanz oder eine bestimmte Quelle [als Verursacher] zu identifizieren«, erklärte die Biologin Vicki Blazer vom USGS. »Wir versuchen immer noch zu klären, welche chemischen Substanzen hierbei wichtig sind.«

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