Mit ‘mexiko’ getaggte Beiträge

F. William Engdahl

Zu voreilig hat Präsident Obama die Behauptung von BP unterstützt, der größte Öllache der Welt sei auf magische Weise verschwunden, seit das Bohrloch angeblich »verschlossen« wurde – denn bei neuen, unabhängig voneinander durchgeführten wissenschaftlichen Untersuchungen hat sich bestätigt, dass sich die riesige Menge Öl nicht einfach »auf natürlichem Wege« aufgelöst hat. Sie treibt vielmehr, an der Oberfläche nicht mehr sichtbar, etwa 1000 m unter der Meeresoberfläche. Sollte Obama etwa versuchen, BP vor Schadenersatzforderungen zu schützen?

Wissenschaftlern der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI) im US-Bundesstaat Massachusetts haben bei einer Untersuchung eine etwa 35 km lange, 200 m dicke Öl-Schwade nachgewiesen, die seit Monaten in etwa 1100 m Tiefe unter der Meeresoberfläche treibt1 – eine gewaltige Menge Öl.

Wie ein Bericht der amerikanischen Zeitschrift National Geographic bestätigt, sind die Schäden entgegen aller Beteuerungen nicht verschwunden. Wissenschaftler hatten sich zuversichtlich geäußert, dass »Öl abbauende Bakterien«, die wegen des natürlich aussickernden Öls ohnehin im Golf reichlich vorkommen, eines großen Teil des aus dem am 15. Juli verschlossenen Bohrloch unter der Plattform Deepwater Horizon ausgetretenen Öls zersetzen würden.

Doch jetzt haben die Wissenschaftler von Woods Hole mithilfe spezieller Forschungsschiffe die Existenz einer riesigen, tief im Meer treibenden Öl-Fahne bestätigt, die aus dem BP-Bohrloch im Golf von Mexiko stammt. Ein WHOI-Sprecher sagte, die Stabilität der Fahne sei »ein wenig unerwartet. Wir haben keine Hinweise darauf, warum sie sich in dieser Tiefe gebildet hat.«

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„Der Staat ist Teil des Drogenproblems“

Veröffentlicht: 26. August 2009 von infowars in Drogen, USA
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Teile Mexikos sind im Bürgerkrieg, Journalisten leben gefährlich

Offiziell führt der konservative Präsident Felipe Calderón seit 2006 eine Offensive gegen die vier größten Drogenkartelle Mexikos: Tijuna, Sinaloa, Juarez und das Golfkartell mit seiner Privatarmee, die Los Zetas. Die Drogenbosse kämpfen gegeneinander und um die Kontrolle der lukrativen Drogen- und Schmuggelrouten in den USA. Die Bösen sind die Drogenhändler. Die Guten stehen auf der Seite der Regierung. So ist die offizielle Diktion. Doch die Realität ist eine andere.

36.000 Polizisten und Soldaten sind im Namen der Regierung gegen das organisierte Verbrechen im Einsatz. Dabei laufen viele Polizisten zur Gegenseite über. So auch zur Drogenbande La Familia, die 90 Prozent der Gemeinden, Politiker, Justiz und Unternehmer im Bundesstaat Michoacan kontrolliert. Das Problem wird so nicht kleiner, sondern undurchsichtiger. Die Verflechtungen zwischen Regierung und organisiertem Verbrechen sind schwer durchschaubar. Die Gewaltspirale schraubt sich nach oben. Allein im letzten Jahr starben im Drogenkrieg 7.700 Menschen. Daran kann auch das neue Gesetz „über das nationale System für die öffentliche Sicherheit“ vom Januar 2009, womit die Sicherheitskräfte in 32 mexikanischen Bundesstaaten einheitlich vorgehen können, nichts ändern.

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Von REGINE NAECKEL, 3. Mai 2009 –

Der „Ursprung“ des Erregers der neuen Nordamerika-Grippe scheint ausgemacht. Das zumindest berichtet die New York Times (1) und beruft sich dabei auf die mexikanische Regierung. Édgar Hernández, ein fünfjähriger Junge aus La Gloria in der mexikanischen Provinz Veracruz, wurde als „erste Person“ identifiziert, die sich mit dem mutierten Virustyp H1N1 infiziert haben soll. Doch ein Erstinfizierter kann nicht der eigentliche Ursprung sein – dazu bedarf es noch einer „porzinen“ Quelle und einer Übertragung durch ein erkranktes oder virusinfiziertes Schwein. (mehr …)

«Aus tiefstem Herzen: Gracias Amigos!»

Veröffentlicht: 3. April 2009 von infowars in Drogen, USA
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Der mexikanische Drogenbaron Joaquin Guzmán alias «El Chapo» hat sich bei den USA ausdrücklich dafür bedankt, dass er und seine «Produkte» mit aller Härte verfolgt werden.

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