Mit ‘jones’ getaggte Beiträge

Der monströse Klimagate-Skandal feierte in dieser Woche sein Jubiläum, und die Öffentlichkeit ist bei Weitem nicht mehr so leichtgläubig, wie dies noch im Sommer 2009 der Fall war

James Corbett, Climategate.tv, 19.11.2010

Diese Woche markiert das einjährige Jubiläum der Veröffentlichung der E-Mails und Dokumente der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia, was uns auch unter dem Namen Klimagate geläufig ist.

Nun, ein Jahr später, wird es immer schwieriger sich an die Bedeutung der Veröffentlichung dieser Informationen zurückzuerinnern, ja, sogar sich zu vergegenwärtigen, welche Daten eigentlich veröffentlicht worden sind. Viele Menschen haben nur aufgrund der Kommentare in der Blogosphäre von dem Skandal erfahren, und viele weitere Menschen erfuhren erst Wochen später davon, nachdem die Establishment-Medien die Gelegenheit hatten, den durch den Skandal verursachten Schaden zu begutachten und Feinarbeiten an der Propaganda vorzunehmen, um die Sorgen ihrer Leser-, Zuhörer, und Zuschauerschaft, dass etwas wichtiges passiert sei, zu beschwichtigen. Nur sehr wenige Menschen haben sich wirklich darum bemüht, die E-Mails und Dokumente eigenständig zu lesen.

Einige haben sich die „Harry Read Me“-Datei angeschaut, die elektronischen Notizen eines gestressten Programmierers, der versuchte, der Datenbank der CRU einen Sinn zu geben. Diese Personen lasen aber niemals darüber, wie die Temperaturaufzeichnungen in den Datenbanken „künstlich angepasst wurden, um den realen Temperaturen näher zu kommen“, oder dass „hunderte, wenn nicht tausende an fingierten [Temperaturmess]Stationen“ irgendwie in die Datenbank kamen, oder wie der verzweifelte Programmierer sich auf Kraftausdrücke zurückzog, bevor er dann doch eingestand, wichtige Daten der Wetterstationen einfach erfunden zu haben, da es nicht möglich gewesen war zu erklären, welche Daten von welcher Quelle stammten.

Nur wenige Menschen lasen die E-Mail des Klimagate-Bandenchefs und Chefs der CRU, Phil Jones, an John Christy aus dem Jahre 2005, worin zu lesen ist:

„Die wissenschaftliche Gemeinde würde über mich mit unzweideutigen Worten herfallen, wenn ich sagen würde, dass sich die Welt seit 1998 abgekühlt hat. Ok, das hat sie, aber es sind nur 7 Jahre an Daten und es ist statistisch nicht bedeutsam.“

An anderer Stelle gelangt Jones zur der Schlussfolgerung:

„Wie Sie wissen, bin ich nicht politisch. Wenn ich irgendetwas gerne erleben würde, dann, dass der Klimawandel stattfindet, ungeachtet der Konsequenzen, damit die Wissenschaft so als richtig bewiesen werden könnte. Das ist nicht politisch, das ist egoistisch.“

Oder die E-Mail in der Jones gegen Gesetze verstieß, indem er Michael Mann, der durch den „Hockey Stick“ Berühmtheit erlangte, bat, eine Reihe von E-Mails bezüglich einer Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz zu löschen, die gerade bei ihm eingegangen waren.

Oder die E-Mail, worin Jones schrieb:

„Wenn sie hören, dass es in Großbritannien ein Informationsfreiheitsgesetz gibt, dann glaube ich, lösch ich die Datei besser, anstatt sie jemanden zu senden. Wir haben auch das Datenschutzgesetz, wohinter ich mich verstecken werde.“

Oder die anderen E-Mails, in denen diese Männer der Wissenschaft erklären, dass sie den wissenschaftlichen Gegenprüfungsprozess [Peer Review] eigenständig umdefinieren werden, um so die Möglichkeit zu bekommen, abweichende wissenschaftliche Standpunkte aus der Wissenschaftsliteratur herauszuhalten, oder worin darüber gesprochen wird, einen vermuteten Skeptiker aus seiner Position als Redakteur einer bedeutenden wissenschaftlichen Zeitschrift zu vertreiben, oder die E-Mails, in denen sie sich darüber den Kopf zerbrechen, wie sie die Abweichungen zwischen Stellvertreterdaten und den tatsächlichen Temperaturmessungen verschwinden lassen könnten, oder in denen sie offen über das vollständige Ausbleiben einer Erwärmung im Verlaufe des letzten Jahrzehnts sprechen – oder die anderen zigtausend weiteren E-Mails und Dokumente, die eine ganze Reihe krasser wissenschaftlicher und akademischer Verfehlungen offenlegen.

Natürlich behaupten die Erderwärmungspanikmacher auch weiterhin – so wie sie es von Anfang an taten, seit sie damit begannen, den Skandal einzuräumen – dass der Klimagate-Skandal bedeutungslos sei. Ohne dass sie dabei auf die Themen oder einzelne E-Mails eingehen, verweisen sie ganz einfach auf die „unabhängigen Untersuchungen“, von denen sie behaupten, dass sie zur Rehabilitierung der Klimagate-Wissenschaftler geführt hätten.

weiter