Mit ‘ISAF’ getaggte Beiträge

Ich nahm etwas Fleisch nach Hause und nannte es meinen Sohn

Veröffentlicht: 13. September 2009 von infowars in Afghanistan, Krieg, Völkermord
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11 Verwandte der Opfer des Bombenangriffs, welcher durch den deutschen ISAF-Kommandeur Oberst Georg Klein befohlen wurde, berichten angereisten Journalisten des Guardian in Kunduz über ihre fürchterlichen Erlebnisse.

Anmerkung: um den folgenden Text zu verstehen muss man wissen, laut Koran soll die Beerdingung sehr schnell innerhalb von 24 Stunden stattfinden. Ich weiss was jetzt kommt ist schrecklich, aber so ist nun mal der Krieg den die NATO-Staaten führen und das sollen alle zur Kenntniss nehmen, damit sie wissen was ihre Regierung und Abgeordneten entschieden haben.

Als die Sonne am Freitag den 4. September im Chardarah Bezirk der Provinz Kunduz im Norden Afghanistans aufging, versammelten sich Dorfbewohner um die verbrannten Trümmer von zwei Tanklaster, welche durch Bomben oder Raketen des NATO-Luftangriff getroffen wurden. Sie wühlten sich ihren Weg durch einen Haufen von fast hundert verkohlten Leichen und verstümmelten Gliedmassen, die mit Asche, Schlamm und den geschmolzenen Kunststoff von Benzinkanistern vermischt war, auf der Suche nach ihren Brüdern, Söhne und Cousins. Sie riefen ihre Namen, erhielten aber keine Antwort. Zu diesem Zeitpunkt waren alle tot.

Was folgte war eine der makabersten Szenen dieses Krieges, oder eines jeden Krieges. Die trauernden Angehörigen begannen um die Reste der Männer und Jugendlichen zu streiten um sie beerdigen zu können, die noch vor wenigen Stunden etwas Benzin abzapfen wollten. Arme Menschen in einem der ärmsten Länder der Welt, wollten sie etwas Treibstoff für den kommenden langen Winter ergattern.

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Massaker unter Beteiligung der Bundeswehr?

Veröffentlicht: 5. September 2009 von infowars in Afghanistan, Geopolitik, Krieg, Menschenrecht, Militär, Völkermord
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Deutscher ISAF-Kommandeur bestellte Luftangriff in Afghanistan

Bei einem vom deutschen ISAF-Kommandeur angeforderten NATO-Luftangriff im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr sind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mehr als 50 Menschen getötet (1) und wahrscheinlich mehrere Hundert verletzt worden. Unter den Opfern befinden sich nach Agenturberichten neben Kämpfern der Taliban auch zahlreiche Zivilisten.

Was auf dem Internetportal der Bundeswehr als „Erfolgreicher Einsatz gegen Aufständische im Raum Kunduz“ (2) gemeldet wurde, gewinnt nach und nach die Gestalt eines regelrechten Massakers.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums wollte am Freitag allerdings nicht bestätigen, dass überhaupt Zivilisten Opfer der Kampfhandlungen gewesen seien.. „Unbeteiligte sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu Schaden gekommen“, sagte er auf der Bundespressekonferenz in Berlin.

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Seit mehr als sieben ­Jahren wird, auch unter deutscher Beteiligung, die deutsche „Demokratie am Hindukusch verteidigt“. Im anhaltenden Wechsel zwischen Gefechten und Kampfpausen ging selbst im scheinbar ruhigen Norden Afghanistan, wo das deutsche ISAF-Kontingent stationiert ist, das angebliche Ziel der Errichtung funktionierender rechtsstaatlicher Strukturen verloren. (mehr …)

Konzernpresse und NATO vertuschen Todesschwadronen in Afghanistan

Kabul: Seit der UN-Sonderermittler für illegale und willkürliche Hinrichtungen, Philip Alston, am Donnerstag die Existenz durch “ausländische Geheimdienste” gesteuerter Todesschwadronen in Afghanistan hat auffliegen lassen, herrscht in der deutschen Presse Schweigen.
Geheime Razzien, völlig gesetzloses Operieren, Morde an Unschuldigen, all das unter Beteiligung von US-Militärs und wahrscheinlich auch deutschen Spezialeinheiten: es herrscht Nachrichtensperre in Deutschland, welches eine von 4 Besatzungszonen im seit 6 Jahren vom “Westen” besetzten Land kontrolliert.
UN-Ermittler Alston hatte auch die typische Reaktion der von US-Militärs kommandierte NATO (ISAF) benannt: von solchen Razzien sei nichts bekannt, man werde dem nachgehen oder man könne nichts unternehmen.

AFGHANISCHE TODESSCHWADRONEN UNTER DEM KOMMANDO AUSLÄNDISCHER AGENTEN

Professor Alston am Ende seiner 12-tägigen Mission am Freitag in afghanischen Haupstadt:

“Es gab eine grosse Zahl Razzien für die offenbar kein Staat oder Militär die Verantwortung übernehmen wollte.
Ich habe mit einer grossen Zahl an Personen bezüglich der Operationen ausländischer Geheimdiensteinheiten gesprochen.
Ich will sie nicht beim Namen nennen, aber sie sind auf der höchsten Ebene in den entscheidenden Stellen.
Diese Streitkräfte operieren unter etwas, das wie Straffreiheit aussieht.”

Alston:

“Im Wesentlichen gibt es da Gruppen von Afghanen, aber mit – höchstens – einer Handvoll internationaler Personen, die sie anführen. Ich kann da nicht erkennen, dass sie unter irgendeinem Kommando stehen”.

UN-Ermittler Alston sagte, er wisse mindestens von drei kürzlich durchgeführten Operationen der Todesschwadronen, eine davon direkt aus einer US-Militärbasis für Sondereinheiten in Kandahar geführt. Dabei wurden zwei Brüder ermordet.
Die afghanischen Regierungsbehörden gaben nachher zu, das keine der drei Operationen der Todesschwadronen irgendetwas mit “Taliban” zu tun hatte.
Keine Armee der NATO (in Afghanistan: ISAF) übernahm die Verantwortung für diese Militäraktionen in ihrer Besatzungszone.

Eine Todesschwadron, die als “Shaheen” bekannt ist, operiert im Osten Afghanistans, im so oft zitierten “afghanisch-pakistanischen
Grenzgebiet”, aus der Stadt Nangahar, welche unter US-Militärkontrolle steht.

(Anm.: “Shaheen” bedeutet sowohl im Persischen, als auch in Urdu “Falke”.
Urdu wird in Pakistan gesprochen. Der Name der pakistanischen Atomraketen lautet “Shaheen”.
Die “Black Shaheen” ist eine Variante der britisch-französischen Cruise Missile “Storm Shadow/SCALP EG”, die in die Vereinigten Arabischen Emirate geliefert wird.)

Letztes Jahr war bereits Sondereinheiten der Alliierten in Helmand vorgeworfen worden, sie hätten bei einer “verpfuschten” Militäroperation einem Mann die Kehle ausgeschlitzt.
Heute heisst es in Sicherheitskreisen, diese Aktion sei durch eine geheime Spionageeinheit geleitet worden.
In Helmand sind die meisten der 7.800 Soldaten der britischen Monarchie stationiert.

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