Mit ‘handy’ getaggte Beiträge

„Sie sprechen von Fälschung, die nicht stattfand, um leugnen zu können, was ist“
Pandora – Stiftung für unabhängige Forschung

Der Versuch der Vernichtung wissenschaftlicher Mobilfunkdaten an der Medizinischen Universität Wien ist endgültig gescheitert

Ein Pressebericht der Pandora – Stiftung für unabhängige Forschung:

Berlin, 18. Januar 2011 – Mitte 2007 informiert Prof. Alexander Lerchl, Biologe an der privaten Jacobs University Bremen und Mitglied der Strahlenschutzkommission im Bundesamt für Strahlenschutz, den Rektor der Medizinischen Universität Wien, Prof. Wolfgang Schütz, über einen schwer wiegenden Verdacht:

Die Ergebnisse zweier in der Abteilung Arbeitsmedizin seiner Universität entstandenen Publikationen seien mit hoher Wahrscheinlichkeit gefälscht. Diese Nachricht wird von zahlreichen nationalen und internationalen Medien, allen voran Der Spiegel, aufgenommen und über die ganze Welt verbreitet.

In der Dokumentation auf unserer Website (www.stiftung-pandora.eu) wird über die darauf hin angestrengten Versuche berichtet, die Wiener Ergebnisse, die auf ein krebsverursachendes Potenzial der Mobilfunkstrahlung hinweisen, wieder aus der wissenschaftlichen Literatur zu entfernen.

Zwei Wissenschaftler in bedeutenden gesellschaftlichen Positionen, denen der Dank der Mobilfunkindustrie sicher sein dürfte, haben sich dabei besonders hervorgetan. Dass sie die Interessen der Allgemeinheit denen der Mobilfunkindustrie hintangesetzt haben, nehmen sie – wie es scheint – billigend in Kauf.

weiter

DECT-Telefone und Handys erzeugen Krebs

Veröffentlicht: 7. August 2010 von infowars in Gesundheit, Wissenschaft/ Technik
Schlagwörter:,

Urteil: Krebs durch Schnurlostelefon / Cancer from cordless telephone

Das Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien) hat durch ein nun endgültig rechtskräftiges Urteil einen ursächlichen Zusammenhang bestätigt:

Der Gehirntumor eines Angestellten der INAIL (Istituto Nazionale per l’Assicurazione contro gli Infortuni sul Lavoro, Öffentlicher Träger der Pflichtversicherung) ist auf sein geschäftlich bedingtes stundenlanges Telefonieren mit einem Schnurlostelefon (DECT) bzw. Handy zurückzuführen. Das Urteil ist auch deshalb bahnbrechend, weil die Richter industriefinanzierte Gutachten als nicht glaubwürdig ausschlossen und sich nur auf industrieunabhängige stützten.

Das Urteil ermöglicht nun den Beschäftigten in Italien, am Arbeitsplatz schnurgebundene Telefone zu verlangen bzw. den Arbeitgeber darauf hinzuweisen, dass er bei angeordneter Nutzung von Drahtlos-Telefonen voll haftbar für Folgeschäden ist.

Die Verbraucherzentrale Südtirol rät in diesen Fällen, sich eine Dienstordnung zur Nutzung von Funktechnologien schriftlich aushändigen zu lassen. Darin sollte der Arbeitgeber ausdrücklich die Verantwortung für jegliche zusammenhängenden mittel- bis langfristigen Folgen übernehmen.

weiter

Als im Ersten Weltkrieg immer mehr portable, benutzbare Funkgeräte an allen Fronten zum Einsatz kamen, wurde das Abhören des gegnerischen Funkverkehrs innerhalb kürzester Zeit üblich. Schnell folgte die Einführung und sukzessive Verbesserung von Verschleierungs- und Verschlüsselungsmethoden, um dem Gegner das Mitlauschen zu verleiden. Was sich damit nicht unterbinden ließ, war die Auswertung von Ort, Zeit und Art der Funksprüche. Schnell lernte man, aus systematischen Notizen Informationen über den Gegner, die Anzahl seiner Truppen und ihre Aufstellung zu gewinnen. Die Verkehrsdatenanalyse war geboren. Sowohl Gegenmaßnahmen wie die berühmte „Funkstille“ – das Vermeiden jeglichen Funkverkehrs vor einem Angriff – als auch das Betreiben von Täuschfunkstellen wurden in der Folge fester Bestandteil militärischer Taktik.

Mit dem Aufkommen von Rechenmaschinen und Computern wurden aufwendige statistische Auswertungen möglich. In den nächsten Kriegen stieg die Bedeutung dieser Analysemethoden und der Beschaffung der notwendigen Daten durch Funkpeilung und -auswertung weiter. Im internationalen Telefonverkehr hatten die Geheimdienste bald nach dem Zweiten Weltkrieg ihr Ohr an allen Leitungen und Satellitenverbindungen. Die Auswertung, wer wann mit wem kommuniziert hat, wurde wichtiger, sie entwickelte sich zum zentralen Werkzeug der Kommunikationsüberwachung. Der Grund: Zwar ist der größte Teil der Verbindungen weiterhin unverschlüsselt, die Anzahl der menschlichen Auswerter, die Gespräche mitlauschen können, ist aber zu gering, um auch nur in jedes Telefonat kurz hineinzuhören. Mit der Verkehrsdatenanalyse aber wird vorgefiltert, um interessante Anschlüsse zu identifizieren. Auf diese richtet sich dann die Aufmerksamkeit der Lauscher.

Keines der Gespräche, die Anne Mustermann in einer schwierigen Lebensphase führt, wird abgehört. Aufschluss gibt jedoch bereits das Wissen, mit wem sie wie oft in Verbindung tritt. Unsere Grafik zeigt die Kommunikationsintensität zwischen den Teilnehmern.

Keines der Gespräche, die Anne Mustermann in einer schwierigen Lebensphase führt, wird abgehört. Aufschluss gibt jedoch bereits das Wissen, mit wem sie wie oft in Verbindung tritt. Unsere Grafik zeigt die Kommunikationsintensität zwischen den Teilnehmern.

Wer mit wem wie lange telefoniert

Der nächste Schub kam mit der vollständigen Digitalisierung der Telefonnetze. Zuvor flimmerten noch analoge Signale durch Kupferdrähte, und die Vermittlungsstelle bestand aus einfacher Elektronik oder gar ratternden Relais und Hebdrehwählern, was die Erfassung der Verkehrsdaten aufwendig und lückenhaft machte. Nach der Einführung von ISDN und Internet flitzen nun digitale Bits durch Vermittlungscomputer und Router. Diese Bits hinterlassen bei ihrer Bewegung zahlreiche Spuren. Wer mit wem wie lange telefoniert, wann und mit wem per E-Mail kommuniziert und unter welcher IP-Adresse wann im Netz unterwegs ist, all das wird nun in Datenbanken verzeichnet. Mobiltelefonnetze können zusätzlich noch die Information speichern, in welcher Funkzelle sich ein Nutzer zum Zeitpunkt eines Gesprächs oder eines Kurzmitteilungsempfangs aufhält. Ursprünglich nur zur Abrechnung der Telefongebühren gedacht, wurden die Kommunikationsdaten durch die Auswertbarkeit mit den vom Militär entwickelten Algorithmen zu einem begehrten Ziel von Geheimdiensten, Strafverfolgern, Wirtschaftsspionen und Privatschnüfflern. Die Macht einer für kriegerische Zwecke entwickelten Technologie richtete sich fortan auch gegen die Zivilbevölkerung und Unternehmen.

weiter

Mit der Analyse der Bewegungsprofile von Zehntausenden von Handynutzern wird eine neue Ebene der Massenüberwachung eingeleitet

Wissenschaftler legen die Grundlagen dafür, wie sich aus der Massenüberwachung der anonymisierten Aktivitäten von vielen Menschen Rückschlüsse auf das Verhalten einzelner ziehen lassen. Albert-László Barabási von der Northeastern University in Boston (Massachusetts) und Kollegen hatten schon vor zwei Jahren demonstriert, wie sich die anonymisierten Bewegungsprofile von 100.000 Handynutzern – die natürlich nicht gefragt wurden – zur Verhaltensanalyse bis hinunter zu einzelnen Personen auswerten lassen (Menschen machen es nicht wie die Fliegen). Was nutzt eine Anonymisierung etwa, wenn sich für jeden Handynutzer ein Bewegungsmuster ermitteln lässt, das auch Auskunft darüber gibt, wann sich jemand mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort aufhalten wird.

weiter

Die Weltgesundheitsorganisation sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der Handynutzung und der Entstehung von Krebs. Die internationale Presse berichtet dies auf Grundlage eines Artikels der britischen Tageszeitung Daily Telegraph (siehe untenstehende dt. Übersetzung) zu einer von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beaufsichtigten Langzeitstudie, welche nach langen Verzögerungen “angeblich” noch in diesem Jahr veröffentlicht werden soll.

weiter

Langzeitstudie der WHO: Krebsrisiko durch Mobiltelefone

Veröffentlicht: 26. Oktober 2009 von infowars in Gesundheit, Wissenschaft/ Technik
Schlagwörter:, , ,

Die Weltgesundheitsorganisation sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der Handynutzung und der Entstehung von Krebs.

weiter

Über die Strahlung, die von Handys, WLAN-Geräten oder Computerbildschirmen ausgeht, machen sich viele Deutsche Sorgen.

weiter

KNÖNEN SEI DSA LEESN ?

Ja – erstaunllicherweise sind 95% aller mutter-deutschsprachigen Menschen in der Lage, den Sinn auch bei verdrehter Buchstabnefolge sofort zu erfassen.

Würden Sie aber zu einem Wörterbuch greifen müssen, etwa, weil Ihre Muttersprache ungarisch oder lettisch ist , um das zu übersetzen, hätten Sie kaum eine Chance.

NÖKNEN EIS ASD ELENS? – wäre allerdings auch für uns Muttersprachler schon fast unmöglich zu entziffern – stimmts?

Bis zu einem gewissen Grad sind wir also in der Lage solche Verzerrungen im Sprachgebilde noch zu ordnen, ihm einen Sinn zu geben.
Bei allzu großem Chaos ist das nicht oder kaum mehr möglich.

Warum wählte ich dieses Besipiel? Das Thema hier sollte doch mit E-Smog im weitesten Sinn zu tun haben.
Haben Sie bitte etwas Geduld, es wird Ihnen in den nächsten Abschnitten mit ziemlich erschreckender Deutlichkeit klar werden.

Eine Studie von einem gewissen Joseph Kirschvink von dem renommierten „California Institute of Technology“ entdeckte vor einigen Jahren sogenannte „Magnetit-Kristalle“ in unseren Gehirnzellen und der Gehirnmembran.

weiter

Hacker des Chaos Computer Clubs beweisen dieser Tage endgültig, dass das GSM-Handynetzwerk nicht sicher vor Lauschangriffen ist. Schon innerhalb der nächsten zwei bis drei Monate werden die ersten Probeabhörmanöver gestartet. Von nun an muss jeder überlegen, was er am Handy bespricht.

GSM bedeutet Global System for Mobile communications und wird in Europa, Afrika, Asien, Nordamerika und Neuseeland verwendet. Wird das Netzwerk geknackt, besteht die Gefahr, dass die dafür nötigen Werkzeuge und Vorgänge im Internet veröffentlicht und somit für jeden zugänglich werden. Wer es aufgrund der modernen Technologie gewöhnt ist, per iphone das Weihnachtsgeld für seinen Sohn zu überweisen, sollte sich dann dreimal fragen, ob er dies nicht lieber auf dem guten alten Schriftweg tun sollte.

weiter

Das Mobiltelefon ist Soziologen als Forschungswerkzeug nützlicher als die Befragung

Zeige mir dein Handy, und ich sage dir, wer du bist: Durch dieses Verfahren wollen Wissenschaftler in der Sozialforschung traditionelle Methoden wie die Befragung ergänzen und ersetzen. Erste Tests zeigen: Die Handydaten sind genauer und vielsagender.

Die Befragung ist ein klassisches Instrument (nicht nur) der Sozialwissenschaften. Ein Interviewer besucht den zu Befragenden persönlich oder per Telefon. Die Qualität der gegebenen Antworten ist unterschiedlich – zu jeder Befragungsmethode gehören deshalb Verfahren, die Antworten zu normieren, auch um sie vergleichbar zu machen. Außerdem leiden die Ergebnisse unter verallgemeinerten Einschränkungen, die sich aus der Natur des Menschen ergeben: Sein Erinnerungsvermögen ist nicht nur lückenhaft, sondern auch noch emotional gesteuert. Trotzdem gehen die meisten Veröffentlichungen davon aus, dass die erfragten Daten den tatsächlichen Daten der Studienteilnehmer entsprechen.

Aus den Handydaten der Versuchspersonen abgeleitetes multidimensionales Beziehungsgeflecht. Bild: Stephen Guerin, Redfish Group

Derartige Einschränkungen versucht die Forschung zunehmend zu umgehen, indem sie sich auf objektive Daten stützt. Der Mensch hinterlässt, ob er will oder nicht, zunehmend mehr Datenspuren, die sich mit Einwilligung der Betroffenen auswerten lassen. Ob das nun Bewegungsmuster in sozialen Netzwerken sind, Interaktionen in Onlinespielen, E-Mails oder aber auch die Art und Weise der Handynutzung. In den Veröffentlichungen der US-Akademie der Wissenschaften (PNAS) zeigt ein dreiköpfiges Forscherteam nun in einem Artikel, dass die so erhaltenen Daten Erkenntnissen aus Befragungen teilweise gleichwertig, zum Teil auch überlegen sind.

weiter