Mit ‘Gladio’ getaggte Beiträge

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Die BBC berichtet dass die führenden Offiziere des türkischen Militärs aus Heer, Luftwaffe und Marine auf Grund einer geplanten Destabilisierungskampage zurücktreten mussten. Das Szenario

…beinhaltete laut Berichten Pläne, Bombenanschläge auf Moscheen zu verüben und Spannungen mit Griechenland zu schüren um politisches Chaos zu verursachen und eine Machtübernahme durch das Militär zu rechtfertigen.

Akten, die vergangenes Jahr bei den Ermittlungen in dem Fall aufgetaucht sind, zeigen dass

…diese Maßnahmen Bombenanschläge auf zwei große Moscheen in Istanbul beinhalteten, einen Angriff auf ein Militärmuseum durch Leute die als religiöse Extremisten verkleidet sind sowie die Verschärfung von Spannungen mit Griechenland durch einen Angriff auf ein türkisches Flugzeug, der dem Nachbarn auf der Aegis angelastet werden sollte.

Das türkische Militär beharrt darauf, dass Operation Vorschlaghammer nur ein “theoretisches Szenario” sei dass man entworfen hätte als Vorbereitung auf eventuelle Unruhen. Der Plot sei laut Berichten 2003 bei einem Militärseminar entstanden. Beinahe 200 Offizieren wird derzeit der Prozess gemacht. Türkische Militärführer und ihre amerikanischen Gegenparts hatten sich nur einen Tag vor Bombenanschlägen 2003 in Istanbul getroffen. Global Research berichtete seinerzeit:

Die Lira wurde von der türkischen Zentralbank gestützt; sie “lieferte die notwendige Liquidität”. Gleichzeitig verminderte diese Entscheidung die Forex-Reserven der Zentralbank und begünstigte einen massiven Kapitalabfluss.
Es stellt sich die folgende Frage: Gab es Insiderhandel bzw. Vorwissen über die Anschläge?

Vorschlaghammer wird beschrieben als ein Projekt des türkischen Militärs, eine rein inländische Operation. Gleichzeitig erinnert es frappierend an die Strategie der Spannung und das Gladio-Projekt unter Führung der NATO. Der Anschlag 1980 in Bologna, bei dem 85 Menschen ums Leben kamen, entpuppte sich als Gladio-Operation. Der Agent Vincenzo Vinciguerra sagte aus, man wollte “die Bevölkerung dazu zwingen sich dem Staat zuzuwenden und um mehr Sicherheit zu bitten”.

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Gladio und „keine eigenen Erkenntnisse“

Veröffentlicht: 3. August 2009 von infowars in Deutschland, Geschichte, Terror, Terror unter falscher Flagge
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Gladio war (?) eine Geheimarmee der NATO. Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von US-Geheimdiensten gegründet, sollte diese paramilitärische Truppen einen befürchteten Vormarsch des Ostens behindern und im Westen missliebige Oppositionelle, das bedeutet ausnahmslos Linke, »zum Schweigen« bringen. 20 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges hat die Bundesregierung »keine eigenen Erkenntnisse« dazu.

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Rechter UND linker Terrorismus mit NATO-Geheimdienstlern infiltriert

Von Jürgen Elsässer

Wer meine These, dass der Ohnesorg-Mörder Kurras auch als Stasi-Mann noch von der westlichen Seite gelenkt worden sein könnte, vorschnell abtut, möge sich für einen Augenblick die Geschichte von Gladio anschauen – die Geschichte eines Spiels über Bande, zum Teil über doppelte Bande.

Diese von den US-Amerikanern geführte NATO-Geheimarmee war in der Zeit des Kalten Krieges in zahlreiche Terrranschläge verstrickt bzw. hat diese angestiftet – und zwar rechte wie linke. Besonders gut dokumentiert ist das im Falle Italien (Entführung Aldo Moro!), aber es gibt auch Hinweise auf Gladio-Einsätze in der Bundesrepublik. Kurras arbeitete in der Westberliner Polizei bis zum 2. Juni 1967 in jener Abteilung, die Verräter in den eigenen Reihen aufspüren sollte – das ging nur mit Geheimdienstkontakten, zum BND und zur CIA. Mit Gladiokontakten?

Andere Beispiele habe ich in meinem Buch “Terrorziel Europa. Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste” (Residenz Verlag 2008, 340 Seiten, 21.90 Euro; Bestellung AUCH über info@juergen-elsaesser.de) aufgeführt, u.a. mit Verweis auf den Schweizer Daniele Ganser, den besten Gladio-Kenner. Auszüge aus meinem Buch:

Ganser hat Hinweise gefunden, wie auch in der Bundesrepublik rechtsradikaler Terror mit Hilfe der Gladio-Strukturen durchgeführt worden sein könnte, und zwar der Anschlag auf das Münchner Oktoberfest am 26. September 1980. Damals starben 13 Menschen, 219 wurden verletzt. Zwei Mitglieder der „Vereinigung Deutscher Aktionsgruppen“ gestanden bereits einen Tag später, dass der Nazi Heinz Lembke ihnen Waffen, Sprengstoff und Munition angeboten und von großen Lagern mit Militärgerät geredet habe.

Dieser Aussage gingen die Fahnder aber erst auf den Grund, als etwa ein Jahr später durch Zufall eines der Erddepots aufflog. Der schnell festgenommene Lembke offenbarte gegenüber den Verhörbeamten die Lage seiner 32 weiteren Waffen- und Sprengstoffvorräte in der Lüneburger Heide. Dort wurden unter anderem14.000 Schuss Munition, 50 Panzerfäuste, 156 kg Sprengstoff und 258 Handgranaten sichergestellt. Quantität und Qualität der sichergestellten Hardware sprechen laut Ganser dafür, dass es sich um Gladio-Bestände handelte.

Dies konnte jedoch nie bewiesen werden, da Lembke am 1. November 1981 erhängt in seiner Zelle aufgefunden wurde. Er hatte zuvor gedroht, am nächsten Tag gegenüber der Staatsanwaltschaft seine Hintermänner zu benennen. Ermittlungsbehörden und Politik einigten sich in der Folge darauf, dass Lembke ein Einzelgänger gewesen sei und es auch keine Verbindungen zum Oktoberfestattentat gebe.

Ob Gladio, wie südlich der Alpen, auch bei den Linksterroristen mitmischte? Hinweise auf geheimdienstliche Infiltration der Roten Armee Fraktion (RAF) fand jedenfalls neben Sachbuchautoren wie Gerhard Wisnewski und Ekkehard Sieker auch Michael Buback, dessen Vater Siegfried, der damalige Generalbundesanwalt, am Gründonnerstag 1977 samt seiner zwei Leibwächter erschossen worden war.

Buback ermittelte auf eigene Faust und stieß auf eindeutige Hinweise, dass die bisher wegen der Bluttat Verurteilten – die RAF-Mitglieder Christian Klar, Knut Folkerts und Brigitte Mohnhaupt – die tödlichen Schüsse nicht abgegeben haben konnten. Vielmehr sei mit ziemlicher Sicherheit die Terroristin, bei der später auch die Tatwaffe gefunden wurde, die Mörderin gewesen – Verena Becker. Diese war nicht nur RAF-Mitglied, sondern stand auch auf der Gehaltsliste der Gegenseite. „Uns ist klar geworden, dass Frau Becker eine dringend Tatverdächtige ist und gleichzeitig eine Informantin des Geheimdienstes,“ resümierte Michael Buback.

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Wehrsportgruppe Hoffmann und Gladio

Veröffentlicht: 27. Mai 2009 von infowars in Geschichte, Terror, Terror unter falscher Flagge
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Die Grünen fordern von der Bundesregierung Auskünfte zum Oktoberfest-Attentat

Am 26. September 1980 explodierte auf dem Münchner Oktoberfest eine Bombe, durch die 13 Menschen ums Leben kamen und Hunderte teilweise schwer verletzt wurden. Obwohl unter anderem Zeugenaussagen auf mehrere Täter hindeuteten, wurden die Ermittlungen damals mit dem Ergebnis abgeschlossen, dass der Geologiestudent Gundolf Köhler den Anschlag, bei dem er selbst ums Leben kam, im Alleingang verübte.

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Kurz nach der für die Berliner Regierung verheerenden hessischen Landtagswahl, nach desaströsen Umfrage-Ergebnissen für die Polizeistaats- und Überwachungsparteien SPD und CDU, sowie mitten in einem von diesen Parteien über 20 Jahren selbst angerichteten Scherbenhaufen von Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik haben schlechte Schauspieler, müde Regisseure, abgetakelte Geheimdienstkader sowie cholerische obrigkeitshörige Parteifunktionäre eine organisisierte Propagandakampagne gegen die zivile Republik und verfassungsgemässe Neuwahl der Legislativen auf Bundes- und Landesebene in 2009 gestartet. (mehr …)

Gladio

Veröffentlicht: 29. Januar 2009 von infowars in EU, Geschichte, Kommunismus, Terror unter falscher Flagge
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Gladio (ital. vom lateinischen gladius für Schwert) oder auch Stay-Behind-Organisation war der Name einer paramilitärischen Geheimorganisation von NATO, CIA und des britischen MI6 während des Kalten Krieges. Die Gladio-Mitglieder sollten nach einer sowjetischen Invasion Westeuropas Guerillaoperationen und Sabotage durchführen. Die Organisation existierte von etwa 1950 bis mindestens 1990 und erstreckte sich über das damalige Westeuropa, Griechenland und die Türkei. Im Zuge der Aufdeckung von Gladio wurde 1990 bekannt, dass Teile der Organisation unter Mitwirkung von staatlichen Organen systematisch und zielgerichtet an Terrorakten und Morden in mehreren europäischen Ländern beteiligt waren. Es folgte ein europaweiter politischer Skandal, die Presse sprach von dem „bestgehüteten und zerstörerischsten politisch-militärischen Geheimnis seit dem Zweiten Weltkrieg.“[1][2] Das Europäische Parlament forderte die EU-Mitgliedstaaten 1990 auf, entsprechende parlamentarische Untersuchungsausschüsse einzusetzen. Dies geschah jedoch nur in Belgien, Italien und dem Nicht-EU-Mitglied Schweiz. Eine lückenlose Aufklärung steht bis heute aus. (mehr …)