Mit ‘Giftgas’ getaggte Beiträge

Für Recht und Neuro-Ordnung

Veröffentlicht: 25. August 2009 von infowars in Waffen, Wissenschaft/ Technik
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Lebenswissenschaften und ihre Anwendung für die innere Sicherheit

In seinem Roman „Der Futurologische Kongress“ beschreibt Stanislaw Lem eine Welt, in der nicht nur Polizeikräfte mit psychoaktiven Substanzen gegen Unruhen vorgehen, sondern letztlich die gesamte Realität pharmakologisch erzeugt wird. In der neuen Ausgabe von Nature warnt jetzt ein britischer Professor für Internationale Sicherheit vor der zunehmenden Militarisierung lebenswissenschaftlicher Forschung und fordert eine Änderung der Chemiewaffenkonvention von 1997.

Moskau, Oktober 2002. Etwa 50 tschetschenische Kämpfer besetzen das Dubrowka-Theater und nehmen mehr als 700 Besucher und Schauspieler als Geiseln. Sie erklären sich als zum Sterben bereit und drohen mit der Sprengung des Gebäudes. Die Forderung: ein Abzug der russischen Truppen aus ihrer Heimat.

Nach ergebnislosen Verhandlungen beschließen russische Behörden, das Theater von Spezialeinheiten stürmen zu lassen. Zuvor wird jedoch ein Betäubungsgas in das Gebäude geleitet („Eine mächtige Waffe“). Das Ergebnis: Laut BBC kommen von den etwa 50 Geiselnehmern mehr als vierzig durch Schussverletzungen ums Leben. Umgekehrt sterben über 100 Geiseln, weil ihre Atmung aussetzt oder sie an ihrem eigenen Erbrochenen ersticken. Mehr als 600 der Überlebenden müssen im Krankenhaus behandelt werden. Bei den Spezialeinheiten spricht man von einem erfolgreichen Einsatz (Das Gespenst aus der Flasche befreit?).

Die tschetschenischen Geiselnehmer, hier die Frauen als „lebendige Bomben“, wurden im Moskauer Theater mit Gas betäubt und dann erschossen, zahlreiche Geiseln starben an den Folgen des Gaseinsatze

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Mehr als 99.000 Menschen zwischen Köln und Krefeld haben bislang ihren Protest gegen die hochtoxische Kohlenmonoxid-Pipeline des BAYER-Konzerns mit ihrer Unterschrift bekundet. Der Chemie-Konzern sieht sich aber – trotz der noch fehlenden Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster – bereits als Sieger in der Rechtsauseinandersetzung um das 67 Kilometer lange Giftgasrohr. In Münster wird voraussichtlich bis Mai geprüft, ob die Pipeline nach dem einstimmig von CDU, SPD, FDP und Grünen im NRW-Landtag verabschiedeten Pipeline-Gesetz auch in Betrieb genommen werden darf.


Nach Angaben von Christian Zöller, Sprecher des Pipeline-Betreibers BAYER Material Science, sind 97 Prozent der Rohre verlegt. Dabei konnte BAYER ganz hemdsärmelig vorgehen, denn die Bezirksregierung Düsseldorf unter dem Sozialdemokraten Jürgen Büssow, die mit dem Planfeststellungsverfahren die Genehmigung für die Pipeline ausstellte, ist zugleich die Behörde, die sich selber kontrolliert, wenn es um die Frage geht, ob BAYER die Vorgaben nach dem Planfeststellungsverfahren auch eingehalten hat und dabei von der Bezirksregierung vorschriftsmäßig kontrolliert wurde.

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