Mit ‘Gentechnik’ getaggte Beiträge

Monsanto & Co. schaffen Klima der Inquisition

Veröffentlicht: 23. August 2009 von infowars in Gentechnik, Gesundheit, Lebensmittel
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Wenn es um Gentech-Giganten wie Monsanto geht, setzen die SPIEGEL-Journalisten gerne die rosarote Brille auf. Da wird Gentech-Lobbyist Bill Gates zum “Philanthropen” verklärt (siehe SPIEGELblog-Bericht); und auch schreckt man nicht davor zurück, die Lügenmärchen der Genfood-Industrie ungeniert an die Leser weiterzugeben (siehe SPIEGELblog-Bericht). Wenn es hingegen um das erschreckend korrumpierende Verhalten von Konzernen wie Monsanto, Pioneer und Syngenta geht, macht der SPIEGEL die Schotten gerne dicht.

Saatgutkonzerne kontrollieren und zensieren Forscher – und der SPIEGEL schaut weg
Dies wiegt umso schwerer, wenn man bedenkt, was das Wissenschaftsmagazin Scientific American in seiner August-Ausgabe über Monsanto&Co. bringt (siehe Screenshot). Darin wird berichtet, dass die US-Saatgutkonzerne kritische Forschung kontrollieren und zensieren. Dies wiegt deshalb umso schwerer, weil es dadurch unmöglich sei, so das Magazin, “die von den agrotechnischen Konzernen angepriesenen ‘Leistungen’ gentechnisch veränderter Nutzpflanzen zu überprüfen und eine kritische wissenschaftliche Analyse möglicher Risiken und Gefahren für Umwelt und Konsumenten durchzuführen”.

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Wissenschaftler müssen die Gentech-Konzerne um Erlaubnis fragen, bevor sie unabhängige Forschungsergebnisse über deren genetisch veränderte Pflanzen veröffentlichen wollen. Das regelt eine Verfügung der Saatgutkonzerne, die von den Forschern im Vorfeld einer Studie unterschrieben werden muss, berichtet das Wissenschaftsmagazin Scientific American in seiner August-Ausgabe.

Gentech-Forscher Weder die Überprüfung der von den agrotechnischen Konzernen angepriesenen „Leistungen“ gentechnisch veränderter Nutzpflanzen noch eine kritische wissenschaftliche Analyse möglicher Risiken und Gefahren für Umwelt und Konsumenten seien dadurch möglich.

Für den Kauf gentechnisch veränderten Saatguts zu Forschungszwecken mussten die Kunden schon immer eine Vereinbarung unterzeichnen, die genau festlegt, was geforscht werden darf und was nicht. Diese Vereinbarungen galten dem Schutz „des geistigen Eigentums“ eines Unternehmens, sie sollten vor allem mögliche Replikationen der veränderten Erbinformationen, also die unerlaubte Nachzucht, verhindern, so die Begründung.

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Roundup immer noch gefährlich

Veröffentlicht: 11. Juli 2009 von infowars in Gentechnik, Gesundheit
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Das Monsanto Spritzmittel „Roundup“ steht erneut in der Kritik. Anlass ist eine französische Studie der Universität Caen vom Dezember 2008, die besagt, dass auch geringe Rückstände des Pestizids bei menschlichen Zellen schädlich und sogar tödlich wirken können (der Infodienst berichtete). Rückstände davon finden sich immer wieder in Futter- oder auch Lebensmitteln aus Soja. Die gentechnisch veränderte Sojabohne „Roundup Ready“ kann mit dem Mittel „Roundup“ ungehindert bearbeitet werden, da ihr eine Resistenz dagegen eingebaut wurde. Gentechnik-Soja wandert als billiger Eiweißlieferant auch in Europa massenweise ins Tierfutter.

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aristo.excusado.net

So heißt ein Bericht von Antje Lorch und Christoph Then, den Sie
am Ende dieses Beitrags downloaden können.

MONSANTO – Genehmigungsfilz in deutschen Behörden.

Den Bericht: Download

Ebenfalls interessant:

Organisierte Unverantwortlichkeit
Zum Filz zwischen Konzernen,staatlicher Kontrolle,
Wirtschaftsförderung und Lobbying deutscher Gentechnik.

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