Mit ‘Freiheit’ getaggte Beiträge

infowars.wordpress.com
von sandmanFDR
inspiriert durch Stefan Molyneux, freedomainradio.com

Diese Aussage klingt merkwürdig. Es wäre unwahrscheinlich, dass jemand, der Zwang verspürte, sich darüber freuen würde. Dennoch scheint es so, da so wenige Menschen die Demokratie als Zwang empfinden.

Zwang ist aus meiner Sicht an der Initiierung von Gewalt erkennbar, die sich aktiv gegen das Leben, die Freiheit oder das Eigentum richtet. Auf unser demokratisches System bezogen ist also die Finanzierung desselben durch Besteuerung, der Freiheitsentzug durch Gefängnis und der Mord durch Krieg oder Demozid initiierte Gewalt.

Gewalt ist unmoralisch.

Wenn man Gewalt gegen das Leben, die Freiheit und das Eigentum als unmoralisch ablehnt, gibt es keine logische Argumentation, um Besteuerung, Inhaftierung und Krieg als moralisch zu definieren. Herrschaft ist per Definition immer gewalttätig, egal ob sie Demokratie, Monarchie, Kommunismus oder Diktatur heißt. Nur die Ausprägung und die Art der Anwendung der Gewalt unterscheiden sich.

Die Leistung der Demokratie ist es, dass sie Gewalt und Zwang als moralisch verkauft, weshalb die meisten in Demokratien lebenden Menschen sie nicht sehen. Das Marketing funktioniert eben sehr gut.

Als am 4. Juli 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde, wussten die Verfasser ganz genau, was eine Regierung zu leisten hatte und was nicht. Nichts war ihrer Überzeugung nach wichtiger, als das individuelle Recht der Menschen auf Leben, Freiheit und dem Streben nach Glückseligkeit, was man als Eigentum interpretieren könnte. Der einzige Zweck, eine Regierung zu installieren, war in ihren Augen, genau diese Rechte sicherzustellen.

Der englischen Krone wurde unter anderem zum Vorwurf gemacht, die Bürokratie ständig zu vergrößern, ohne gesetzliche Grundlage stehende Heere in Friedenszeiten zu unterhalten und den Handel zu behindern. Diese Zustände wurden als so unerträglich angesehen, dass man entschied, sich durch einen Krieg, der ja im Endeffekt alles oder nichts bedeutet, von England zu lösen. Zum Glück gelang die Lossagung und man hatte nun die Möglichkeit, alles besser zu machen. (mehr …)

Die Philosophie der Freiheit

Veröffentlicht: 29. März 2011 von infowars in Video Clips
Schlagwörter:, ,

Autos und Schusswaffen: Ein unmöglicher Vergleich?

Veröffentlicht: 18. Mai 2010 von infowars in Waffen
Schlagwörter:,

von Bernd Lessing

Waffenrecht und Freiheit

In der Diskussion um das Waffenrecht wird bisweilen der Vergleich zwischen Schusswaffen und Autos ins Feld geführt. Waffengegner tun dies gerne als einen Vergleich zwischen „Äpfel und Birnen“ ab. Es lohnt sich jedoch, diesen Einwand zu ignorieren und den Vergleich im Detail zu durchdenken. Dabei tun sich erstaunliche Parallelen auf – und fundamentale Fragen von Freiheit und Unfreiheit.

Vorab kurz noch eine Anmerkung zu dem „Äpfel-Birnen-Einwand“: Selbstverständlich kann man Äpfel und Birnen miteinander vergleichen. In beiden Fällen handelt es sich um Gegenstände, in beiden Fällen handelt es sich um Obst. Beides wächst an Bäumen, ist ähnlich groß und zum menschlichen Verzehr geeignet. Die Gemeinsamkeiten zwischen Äpfel und Birnen sind also viel größer, als der Vorwurf des „Äpfel-Birnen-Vergleichs“ vorgaukelt.

Doch nun zum Vergleich zwischen Schusswaffen und Autos: Bei beidem handelt es sich um Gegenstände, die von Menschen hergestellt wurden, weil dafür ein Bedarf besteht. Zum Charakter eines jeden Gegenstands gehört, dass er passiv ist, also nicht selbst handelt und dementsprechend per se weder gut noch böse sein kann. Bei Autos nehmen wir dies als Selbstverständlichkeit hin, bei Waffen wird uns gerne eingeredet, sie seien an und für sich schon „böse“.

Autos und Schusswaffen haben zudem gemein, dass sie für ganz unterschiedliche Zwecke eingesetzt und aus ganz unterschiedlichen Motiven erworben werden. Auch dieser Umstand wird gerne ausgeblendet, ist aber für die weiteren Überlegungen zentral. (mehr …)