Mit ‘FBI’ getaggte Beiträge

Produzent Jason Bermas liefert mit Fabled Enemies eine Dokumentation über die Anschlägen am 11.September 2001 mit inhaltlich guten Informationen zu deren Hintergründe. Auch zu Sprache kommt, wer Vorwissern zu den Anschlägen hatte sowie welche millitärischen und geheimdienstlichen Operationen am gleichen Tag durchgeführt wurden. Diese Informationen sind essentiell wichtig zum Verständniss dieses Tages.

Appell an Wikileaks: Bitte kein Limited Hangout über Bank of  America und Guantanamo!

Als Wikileaks das “Collateral Murder”-Video veröffentlicht hatte, war unsere Berichterstattung durchaus positiv. Es handelte sich allem Anschein nach um ein Kriegsverbrechen und wir begrüßten dass die Aufnahmen ans Licht der Öffentlichkeit gedrungen waren. Trotz alledem fanden wir es fragwürdig, wie praktisch das gesamte Medien-Establishment sich auf die Story stürzte während zahllose weitaus wichtigere Stories über den Irakkrieg in der Vergangenheit begraben oder extrem verharmlost worden waren. Bei den Afghanistan-Protokollen kam dann der Schock: Wikileaks kooperierte eng mit exakt jenen Establishment-Medien, die mit ihrer Berichterstattung über den “Krieg gegen den Terror” die Militäreinsätze überhaupt erst möglich gemacht hatten. Die Bush-Administration wurde entlastet und man schob die Schuld dafür, ein bereits zuvor gebrochenes Land mit einem der schlechtesten Militärs der Welt nicht befrieden zu können, u.a. auf Hamid Gul und Pakistan. Als angekündigt wurde, dass die Irak-Schlachtfeldberichte folgen würden, rechneten wir mit einem ganz ähnlichen Strickmuster und wurden bestätigt. Bei den Depeschen des US-Außenministeriums zeichnet sich bereits die gleiche Masche ab. Nun sickern immer mehr Informationen durch über die nächsten “Megaleaks”: Reuters zitiert eine anonyme Kontaktperson welche sagt, Assange hätte “die Akten über jeden Häftling in Gitmo”.

“Mehrere Quellen aus der US-Regierung sagten es gäbe die Sorge, dass Assanges Material sehr heikle “Bedrohungsanalysen” von US-Geheimdiensten enthalten könnte, in denen die Wahrscheinlichkeit abgewogen wird, ob bestimmte Häftlinge nach einer Freilassung ihre militanten Aktivitäten fortsetzen könnten. Die Analysen könnten eine weitere Peinlichkeit für die US-Regierung sein falls sie zeigen dass Häftlinge, denen attestiert wurde dass sie wahrscheinlich weiter Terrorismus betreiben werden, entlassen wurden und sich anschließend an Gewalt gegen die USA beteiligten.”

Wir sind die letzten die sich nicht freuen würden über tatsächliche Mega-Enthüllungen, aber angesichts der vergangenen Monate befürchten wir Folgendes:

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Limited Hangout: Immer schön unter der Schockgrenze bleiben

Erstaunlicherweise erreichten uns doch manche Kommentare welche in Frage stellten, ob sich Wikileaks-Guru Julian Assange tatsächlich vehement von der 9/11-Aufklärungsbewegung distanziert hatte. Das Interview mit dem Belfast Telegraph ist in rund 5 Sekunden im Netz auffindbar und die bedeutsamen Kommentare wurden bislang eher zu sparsam zitiert; es geht um folgenden Teil:

Seine Besessenheit was Geheimnisse anbetrifft, die von anderen und auch seine eigenen, lässt ihn wie einen Verschwörungstheoretiker wirken. Ist er einer? “Ich glaube an Fakten über Verschwörungen,” meint er und wägt seine Worte sorfältig ab. “Wann immer mächtige Menschen im Geheimen planen, beteiligen sie sich an einer Verschwörung. Es gibt also Verschwörungen überall. Es gibt auch durchgeknallte Verschwörungstheorien. Es ist wichtig, die beiden nicht zu verwechseln. Im Prinzip, wenn es genügend Fakten über eine Verschwörung gibt nennen wir es einfach Nachrichten.” Was ist mit 9/11? “Ich bin andauernd genervt, dass Leute von falschen Verschwörungen abgelenkt werden wie 9/11, wo wir doch überall Beweise liefern für echte Verschwörungen welche auf Krieg oder großangelegten Finanzschwindel abzielen.” Was ist mit der Bilderberg-Konferenz? “Das ist geringfügig verschwörerisch, im Sinne von Vernetzung. Wir haben die Tagesordnungspunkte von deren Treffen veröffentlicht.”

In seiner Antwort auf die erste Frage unterscheidet Assange zwischen echten Verschwörungen und “durchgeknallten Verschwörungstheorien”, ohne jedoch selbst für die letztere Kategorie Beispiele zu nennen. Der Interviewer hakt deshalb verständlicherweise nach und fragt nach dem weitverbreiteten Verschwörungsthema 9/11. Assange bezeichnet 9/11-Verschwörungstheorien eindeutig als “falsch” und betont im Kontrast, dass er und seine Organisation Wikileaks ausschließlich die “echten” Verschwörungen behandeln. Die falschen Verschwörungstheorien wie u.a. über 9/11 würden darüberhinaus von den echten Verschwörungen ablenken, was ihn andauernd nerve. Der Interviewer hätte an diesem Punkt auch Area 51 nennen können oder schwarze Helikopter oder ähnliche Klischees; stattdessen fragt er über die Bilderberg-Organisation. Für Assange passt Bilderberg zwar nicht in die Kategorie durchgeknallte falsche Verschwörungstheorie, aber den Status einer soliden Verschwörung will er der internationalen Roundtable-Gruppe dann auch wieder nicht zugestehen und verwendet den Begriff “vaguely conspiratorial”, also geringfügig oder entfernt verschwörerisch.

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Assanges Aussagen in dem Telegraph-Artikel völlig aus dem Zusammenhang gerissen wurden und er die Themen 9/11 Inside Job und Bilderberg in Wirklichkeit ganz anders besprach.

Es gibt durchaus einige talentierte Investigativreporter und Autoren, die eine ähnliche mangelnde Fachkenntnis über verdeckten Regierungsterror und die Roundtable-Gruppen des globalen Establishments demonstrieren. Solange sie in ihren Kernfeldern brillieren und unter dem Strich eine positive Bilanz abliefern, ist immer noch viel gewonnen. Andere, wie der ehemalige US-Gouverneur und Navy SEAL Jesse Ventura, zweifeln erst stark an vielen Themen, ändern jedoch nach der nötigen Recherchearbeit ihre Haltungen und mausern sich zu extrem effektiven investigativen Figuren. Mit seiner erfolgreichen Show Conspiracy Theory liefert er eine eine krasse Enthüllung an ein großes Publikum nach der anderen ab; seine Hardcore-Themen würden bei Julian Assange wohl nur als durchgeknallt gelten: Eugenik-Programme, Substanzen wie Fluor und Uran im Trinkwasser, FEMA-Konzentrationslager, JFK usw. Manche Leute treffen, wie Dr. Ron Paul während seiner Präsidentschaftskampagne 2008, bewusst die strategische Entscheidung, eine softere Position über 9/11 nach außen hin zu tragen als er sie privat vertritt. Angesichts seines überragenden Erfolges und seines Einsatzes kann man ein solches Kalkül ohne große Probleme akzeptieren. Niemand kann perfekt sein, niemand ist exakt gleich wie der nächste. Wenn allerdings die Bilanz negativ ausfällt oder sogar erheblich negativ ausfällt; wenn also exakt die falschen Leute mehr profitieren als ihnen geschadet wird, sollten wir hellhörig werden.

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SEBASTIAN RANGE

Im Fall der beiden am vergangenen Wochenende abgefangenen Bombenpäckchen aus Jemen fällt neben anderen Ungereimtheiten vor allem ein Widerspruch auf: Warum bedient sich al-Qaeda dieses Weges, wenn das Terror-Netzwerk doch angeblich über „Schläfer“ und Zellen in den USA verfügt? Schließlich seien in den letzten neun Jahren über 200 Menschen aufgrund von Aktivitäten mit terroristischem Hintergrund festgenommen worden. Ein Viertel davon seien Konvertiten. Das behauptet jedenfalls Oren Segal, Direktor des Extremismus-Zentrums der Anti-Defamation League (ADL), in einem heutigen Artikel der Washington Post, der den Hintergrund eines solchen Konvertiten näher beleuchtet. (1)

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Zachary Adam Chesser – vorher und nachher: Aus einem lebenslustigen Jugendlichen wurde ein radikaler Islamist. Er war den „Verlockungen“ eines zweifelhaften US-amerikanischen Webportals erlegen.

Die Rede ist von Zachary Adam Chesser, der sich innerhalb von zwei Jahren vom lebenslustigen Jugendlichen zu einem radikalen Al-Qaeda-Anhänger entwickelte. Im Oktober dieses Jahres bekannte er sich vor Gericht der Unterstützung somalischer Terroristen schuldig, nachdem er im Juli vom FBI verhaftet worden war, als er nach Somalia reisen wollte, um sich der islamistischen Gruppe al-Shabab anzuschließen. (2)

Chesser fällt somit in die Kategorie des „homegrown terrorism“, also des „einheimischen Terrorismus“. Hierbei handelt es sich um ein Phänomen, bei dem sich bislang unauffällige und meist junge Männer radikalisieren und schließlich für terroristische Operationen zur Verfügung stellen. Doch ein Großteil dieses Phänomens ist hausgemacht. Nicht nur indirekt, etwa weil die Kriege in Afghanistan und im Irak zur Radikalisierung beitragen. Auch direkt wird durch geheimdienstliche Aktivitäten dafür gesorgt, dass diese Männer auf die schiefe Bahn geraten.

Ausschlaggebend dabei sind weniger ideologische Überzeugungen, als vielmehr psychologische Befindlichkeiten.

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Im Fall der durch eine Schulbehörde überwachten Computer von Schülern in Philadelphia erhält das FBI Zugriff auf die gesammelten Daten. Ermittler der Bundespolizei dürfen nun die Fotos und Screenshots untersuchen, die eine auf den Rechnern installierte Überwachungssoftware erstellt hatte, berichtet der Philadelphia Inquirer. Der für den „WebcamGate“ genannten Fall zuständige Bundesrichter entschied laut Bericht, dass es Aufgabe der Regierung sei, die Privatsphäre der Bürger zu schützen. Also habe das FBI das Recht, die fraglichen Fotos zu untersuchen.

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FBI-Liste: 1600 neue Terroristen jeden Tag

Veröffentlicht: 3. November 2009 von infowars in Geheimdienst, Polizeistaat, Terror, USA
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Neue Daten des FBI zeigen, wie umfassend die amerikanische Terroristen-Datenbank ist. Weit über 1000 Personen werden jeden Tag neu für die Liste vorgeschlagen.

Bis zum vergangenen März schlugen die amerikanischen Geheimdienste zwölf Monate lang jeden Tag durchschnittlich 1.600 neue Einträge vor. Das geht aus Dokumenten des FBI hervor. In der gleichen Zeitspanne wurden täglich 600 Löschungen und 4800 Änderungen von Datensätzen vorgeschlagen.

Das FBI erklärte, dass nicht jeder Vorschlag „unbedingt eine neue Person darstellt, sondern es sich stattdessen um ein Pseudonym oder eine Namens-Variante einer bereits vorher gelisteten Person handeln kann.“

Insgesamt enthält die immer weiter anwachsende Liste nun angeblich 1.000.000 Einträge und Namen von 400.000 Individuen. Der größte Teil davon bezieht sich auf Ausländer: Nur fünf Prozent der betroffenen Personen sind Amerikaner oder haben eine reguläre Aufenthaltsgenehmigung in den USA.

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Das FBI arbeitet im Anti-Terror-Kampf weiter an umfassenden Data-Mining-Projekten im Stil des „Total Information Awareness“-Systems (TIA) des Pentagons, dem der US-Kongress eigentlich 2003 den Geldhahn abdrehte. Dies geht aus Akten der US-Regierung hervor, die das Online-Magazin Wired nach eigenen Angaben auf Basis des US-Informationsfreiheitsgesetzes, dem Freedom of Information Act (FOIA), erhalten hat. In Crystal City, einem Vorort von Washington, unterhält das National Security Branch Analysis Center (NSAC) demnach eine Anti-Terror-Datenbank mit über 1,5 Milliarden Einträgen über US-Bürger und Ausländer aus Regierungs- und Unternehmensquellen. Das System soll wie eine Meta-Suchmaschine funktionieren, aber auch Muster- und Linkanalysen unterstützen. Die Rede ist von einem „Schweizer Messer“ für das Schürfen in Datenbergen.

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Wie AP gestern berichtete, hat der Anwalt des bekannten rechtsextremen Bloggers Hal Turner während der laufenden Gerichtsverfahren gegenüber Medien ausgesagt, dass Turner für das FBI arbeitete und jahrelang als „agent provocateur“ innerhalb der Bloggergemeinschaft auftrat.

„Sein Job war es im Prinzip, Informationen zu publizieren, welche andere Leute zu Aktionen angefacht hätten, die zu deren Verhaftung geführt hätten,“

sagte sein Anwalt.


Bild: Hal Turner (re.) mit seinem Anwalt

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Turner

Kurt Nimmo
Infowars
Wednesday, July 29, 2009

Um nicht im Gefängnis zu landen wegen Morddrohungen gegen Bundesrichter gestand der rassistische Talk-Show-Moderator Hal Turner vor Gericht, dass er ein FBI-Informant ist, wie das Chicago Breaking News Center heute berichtet. Alex Jones und andere haben seit längerem vermutet dass der Verfechter der Vorherrschaft der weißen Rasse aus North Bergen, New Jersey, ein FBI-Informant ist. Assistant U.S. Atty. William Hogan versuchte, Turners Eingeständnis vom Tisch zu wischen. Hogan sagte dass Turner „vielleicht irgendwie mit dem FBI als Informant in Kontakt stand, aber dass dies vor einiger Zeit gewesen wäre,“ berichtet Jeff Coen. Neue Beweise jedoch enthüllen dass Turner seine Beziehung mit den Bundesagenten fortführte. 2008 tauchten Belege auf die Turner als ein Werkzeug des FBI entlarvten.

“Es stellte sich heraus dass Hal Turner, dessen Berühmtheit als der offenste Hass verbreitende Talkshow-Moderator, selbsterklärter Neo-Nazi, Antisemit und Rassist anstieg und der die Notwendigkeit der Auslöschung der Juden andeutete, der Frontmann einer typischen FBI-COINTELPRO-Operation war,“

schreibt Richard Evans. Hacker verschafften sich Zugang zum Server seines Forums und enthüllten seine Korrespondenz mit einem FBI-Agenten, der scheinbar Turners Bezugsperson gewesen war. Wie u.a. von Brian Glick dokumentiert wurde, finanzierte, bewaffnete, steuerte und schützte das FBI den Ku Klux Klan und weitere rassistische Gruppen, darunter die “Secret Army Organization” von Kalifornien. Das FBI ist berüchtigt dafur, Informanten und Provokateure einzusetzen. (mehr …)