Mit ‘EZB’ getaggte Beiträge

Seltene Solidarität zwischen dem linken Spektrum und dem Großkapital:  SPD, Grüne und führende Konzerne wollen Euro-Anleihen und EU-Wirtschaftsregierung. – „Dies ist der Moment, in dem Deutschland zeigen muss, dass es zu seiner Zukunft in einer starken und geeinten Europäischen Union steht.“

 

Führende Stiftungen der deutschen Wirtschaft haben Bundeskanzlerin Angela Merkel am Vorabend des EU-Gipfels zur Eurorettung zu mehr Mut in der Europapolitik aufgerufen. In einem offenen Brief an die Bundesregierung, der der ZEIT vorliegt, fordern die Stiftungen von Allianz, BMW, Schwarzkopf, Bertelsmann, die Stiftung Mercator und andere einen „mutigen Schritt voran zu einer noch engeren Wirtschaft- und Finanzunion“. Das Schreiben wird an diesem Donnerstag offiziell übergeben.

„Ein Scheitern des Euros würde zu unkalkulierbaren, ökonomischen Kosten führen, gerade auch für Deutschland“, heißt es in dem Brief, der auch als Anzeige in großen Zeitungen erscheinen soll. Eine „proeuropäische Führungsrolle liegt im ureigenen Interesse Deutschlands“, schreiben die Stiftungen weiter. Deutschland und die EU-Partner sollten den Schritt zur Wirtschafts- und Finanzunion auf dem Gipfel wagen, erklärten die wirtschaftsnahen Stiftungen. Der Brief schließt mit dem Satz: „Dies ist der Moment, in dem Deutschland zeigen muss, dass es zu seiner Zukunft in einer starken und geeinten Europäischen Union steht.“

weiter

Schäuble: Haushalt an EU abgeben

Veröffentlicht: 8. Dezember 2010 von infowars in Deutschland, Diktatur, EU, Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
Schlagwörter:,

Schäuble sagte der britischen „Financial Times“ auf die Frage, ob das deutsche Parlament seine Haushaltshoheit an die europäische Gemeinschaft abgeben könnte, dafür gebe es zwar derzeit keine Zustimmung. „Würde man uns aber einige Monate Zeit geben, daran zu arbeiten, und gäbe es die Hoffnung, dass andere Mitgliedsstaaten dem ebenso zustimmen, sehe ich eine Chance“.

 

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat mit Interviewäußerungen zur Lösung der Euro-Krise für Wirbel in der Koalition gesorgt. Schäuble sagte der britischen „Financial Times“ auf die Frage, ob das deutsche Parlament seine Haushaltshoheit an die europäische Gemeinschaft abgeben könnte, dafür gebe es zwar derzeit keine Zustimmung. „Würde man uns aber einige Monate Zeit geben, daran zu arbeiten, und gäbe es die Hoffnung, dass andere Mitgliedsstaaten dem ebenso zustimmen, sehe ich eine Chance“, sagte Schäuble in einem Video-Interview, das auf der Internetseite der Zeitung zu sehen war.

weiter

Notstand bei der EU-Diktatur: Griechenland liegt bereits auf der Intensivstation und jetzt haut es auch noch Irland und Portugal um. Die westliche Peripherie der Eurozone scheint nicht mehr auf die Beine zu kommen, während sich die britischen Medien schon die Hände reiben und von der EZB fordern die Druckerpresse auf Lichtgeschwindigkeit hochzufahren

Propagandafront.de, 15.11.2010

Die EU-Despoten haben den Völkern Europas mit ihrem Währungsexperiment gigantischen Schaden zugefügt. Während man vor der Zwangseinführung der überall verhassten Einheitswährung bei wirtschaftlichen Problemen oder zu hoher Staatsverschuldung einfach die Währung abwerten konnte oder die Zahlungsunfähigkeit erklärte, sorgen nun auch kleine Regionen wie Portugal, Belgien, Irland oder Griechenland für Panikattacken bei den Brüsseler Zentralplanern und ihren Statthaltern in den Protektoraten.

Es scheint so, als wäre der europäische Währungsraum wie ein riesiger Kreuzer auf stürmischer See, bei dem man den Einbau der Schotten vergaß, während ständig neue Torpedos in die Außenwände einschlagen. Mit dem händischen Hinausschaufeln des Wassers ist es nicht getan. Das Boot wird untergehen, und das ist eine Tatsache und keine Vermutung.

Der britische Finanzjournalist Ambrose Evans-Pritchard wirft der Europäischen Zentralbank in einem Artikel vom 14.11.2010 vor, sie würde nicht genug Geld drucken. Seiner Meinung nach müsste die EZB die Ränder mit gigantischen Mengen an Liquidität fluten, um den Zusammenhalt des Euros zu gewährleisten und den Ausbruch einer Großen Depression zu verhindern.

weiter

EZB bildet die neuen “Vereinigten Staaten von Europa”

Veröffentlicht: 5. Juli 2010 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Diktatur, EU
Schlagwörter:

Marshall Auerback beleuchtet heute ein wenig die Konsequenzen der Eurokrise. Aus währungspolitischer Sicht sei einiges richtig gemacht worden; dafür habe die Demokratie Schaden genommen. Und wesentliche Probleme werden nach wie vor gar nicht erst angefasst.

Wolfgang Munchnau liegt richtig. Nur eine enger zusammenarbeitende Union kann den Euro retten. Langfristig wird es notwendig sein, ein permanentes Fiskal-Arrangement zu schaffen, durch das die Verantwortlichen der Eurozone ihre Fonds verteilen können, die von den Mitgliedsstaaten genutzt werden. Im Idealfall sollte dies in der Hand einer ähnlichen Einrichtung wie einem nationalen Finanzministeriums liegen, die sich gegenüber einem gewählten Volksvertretern zu verantworten hat – in diesem Fall dem Europäischen Parlament.
Aber politisch betrachtet ist das ein Rohrkrepierer, besonders im derzeitigen Umfeld. Deutschland im Besonderen würde den „Vereinigten Staaten von Europa“ nur zu deutschen Bedingungen zustimmen, tatsächlich würden sie die Eurozone zu den „Vereinigten Staaten von Deutschland“ machen oder, das wäre das Mindeste, zu einer Europäischen Union mit starken deutschen Charakteristiken.

weiter

Wie die Zentralbank der Union der Sozialistischen EU-Republiken mitteilte, wurden die Käufe von Pfandbriefen und  Bankenanleihen fortgesetzt. Nach Angaben des Zentralkomittees für Wirtschaftsplanung und Steuerung (ZKWS), betrug das Niveau der Käufe von Schuldverschreibungen  58,581 Mrd EUR.

Die neueste Stützungsmeldung des sozialistischen EUropäischen EZB-Systems:

Die EZB und die Zentralbanken der Eurozone können im Rahmen ihres im Mai angekündigten Programms bis zum 30. Juni 2010 gedeckte Schuldverschreibungen für insgesamt 60 Mrd EUR kaufen. Mit der Maßnahme will die EZB die Märkte für Covered Bonds stabilisieren und die Risikoprämien verringern, um so die Vergabe neuer Kredite an die Wirtschaft zu stimulieren.

Die Ankaufsvolumina der einzelnen Eurosystem-Zentralbanken richten sich in etwa nach ihrem Anteil am EZB-Kapital. Danach kann die Deutsche Bundesbank Covered Bonds für knapp 15 Mrd EUR kaufen. Für die EZB selbst sind 5 Mrd EUR vorgesehen.

Man beachte insbesondere den Euphemismus „Die Bundesbank KANN bis zu 15 Mrd EUR … kaufen„.

Als ob sich BuBa-Weber freiwillig um diese überteuerten Risikopapiere reißen würde. Wenn ein Kredit-Aufkauf explizit und erklärtermaßen dazu da ist, „Risikoprämien zu verringern„, dann bedeutet es in einer Marktwirtschaft AUTOMATISCH und PER DEFINITION, dass die BuBa und die EZB die Papiere nicht risikoadäquat und damit zu teuer einkaufen. Sonst würde der Markt die Risikoprämien auch von ganz alleine wieder auf niedrigeres Niveau bringen. Das ist Erstsemester-Stoff für Wirtschafts-Studenten. Debatten HIERÜBER sind müssig, weil man über eindeutige Wirkungsmechanismen nicht debattieren kann.

weiter

Steve Watson, Prisonplanet.com, 13.05.2010

Die Europäische Kommission, die Exekutive der Europäischen Union, enthüllte eine Reihe von Vorschlägen um die Wirtschaften der EU-Mitgliedsstaaten vollständig zu integrieren und die Macht unter einer bundesstaatlichen Union zu zentralisieren.

Gefolgt auf die Ankündigung des EUR 750 Milliarden EU-Rettungspakets verkündete der Chef der Europäischen Kommission und Liebling der Bilderberger, José Manuel Barroso, Details des Planes für eine weitere europäische Integration:

„Europa hat sich mit umgehenden Notmaßnahmen beschäftigt, aber wir müssen auch zeigen, dass wir es bezüglich weitreichender Reformen, die benötigt werden, ernst meinen. Wir müssen jetzt zur Wurzel des Problems vorstoßen.“ so Barroso in einer Pressekonferenz in Brüssel.

Gegenwärtig legt die Europäische Zentralbank die Zinssätze für die Eurozone fest, während die Länderregierungen ihre eigene Fiskal- und Wirtschaftspolitik regeln. Es ist dieses Ungleichgewicht, das den Mitgliedstaaten mit der Schaffung der Europäischen Union und einer europäischen Einheitswährung aufgezwungen wurde, von dem Barroso und Seinesgleichen nun sagen, dass es zur Ausweitung der Finanzkrise in Europa führte.

weiter

Steve Watson, Prisonplanet.com, 13.05.2010

Die Europäische Kommission, die Exekutive der Europäischen Union, enthüllte eine Reihe von Vorschlägen um die Wirtschaften der EU-Mitgliedsstaaten vollständig zu integrieren und die Macht unter einer bundesstaatlichen Union zu zentralisieren.

Gefolgt auf die Ankündigung des EUR 750 Milliarden EU-Rettungspakets verkündete der Chef der Europäischen Kommission und Liebling der Bilderberger, José Manuel Barroso, Details des Planes für eine weitere europäische Integration:

„Europa hat sich mit umgehenden Notmaßnahmen beschäftigt, aber wir müssen auch zeigen, dass wir es bezüglich weitreichender Reformen, die benötigt werden, ernst meinen. Wir müssen jetzt zur Wurzel des Problems vorstoßen.“ so Barroso in einer Pressekonferenz in Brüssel.

Gegenwärtig legt die Europäische Zentralbank die Zinssätze für die Eurozone fest, während die Länderregierungen ihre eigene Fiskal- und Wirtschaftspolitik regeln. Es ist dieses Ungleichgewicht, das den Mitgliedstaaten mit der Schaffung der Europäischen Union und einer europäischen Einheitswährung aufgezwungen wurde, von dem Barroso und Seinesgleichen nun sagen, dass es zur Ausweitung der Finanzkrise in Europa führte.

weiter

Neue Umverteilungen des Reichtums der Mittelschicht gehen direkt zu französischen und deutschen Banken

Paul Joseph Watson
Prison Planet.com
Monday, May 10, 2010



Amerikanische Steuerzahler wurden kürzlich von Hunderten von Milliarden Dollar mehr befreit als Teil des neuen des IWF- Rettungspaketes, die hauptsächlich geradewegs in die europäischen Banken fließen, zusätzlich zu den Federal Reserve-Programm, um US-Dollar nach Europa zu verfrachten, in einem Schachzug der etwas mehr darstellt als einen verzweifelten Versuch den Euro und die Glaubwürdigkeit der ökonomischen „Global Governance“ zu retten .

„Die Federal Reserve eröffnete am Sonntagabend ein Programm, um den US-Dollar nach Europa zu befördern, eine Aktion, um eine breitere Finanzkrise auf dem Kontinent abzuwenden“, berichtete die Associated Press.

„Die Aktionen der Fed eröffnet ein Programm, welches während der weltweiten Finanzkrise von 2008 angewandt wurde, unter dem der Dollar, durch auswärtige Zentralbanken nach Übersee ausgeliefert wurde. Im Gegenzug können diese Zentralbanken den Dollar an Banken in ihren Heimatländern verleihen, die in Bedrängnis von Dollar Finanzierungen geraten sind, um eine weitere Ausbreitung der europäischen Krise zu verhindern.“

Als wir das letzte Mal, als dieses Programms erlassen wurde, darüber berichteten, weigerten sich die Federal Reserve zu sagen, welche ausländische Banken schätzungsweise eine halbe Billion Dollar an Kredit-Swaps erhalten hatten. Das Programm ist, gemäß Artikel 1 der US-Verfassung, verfassungswidrig, die besagt: „Kein Geld sollte aus der Staatskasse gezogen werden, aber in Folge wurden die Mittel, durch Umsetzung entsprechender Gesetze, zugewiesen.“

Unter Beachtung, dass das Kredit-Swap-Programm (Kreditausfallversicherung) wiederholt wird, beläuft sich die IMF Zuteilung verschiedener europäischer Rettungspakete auf rund $ 287.000.000.000 Dollar. Da die amerikanischen Steuerzahler rund 20 Prozent der IWF-Finanzierung ausmachen, werden sie wohl etwas in einer Region von etwa 57`000`000`000$ berappen müssen, die in erster Linie direkt zu Französisch und Deutsch Banken fließen, ganz zu schweigen von den zusätzlichen Milliarden an Zahlungen von Vermögen, die durch das Kredit-Swap-Programm der FED fällig werden.

weiter

Jürgen Elsässer

Jetzt Widerstand: Am Freitag 14.Mai Veranstaltung „Kommt das Ende des Euro? Wie retten wir unser Geld?“ (20 Uhr, Berlin, Russisches Haus, Friedrichstr. 176)

Je dreister der Angriff des Finanzkapitals, umso erbärmlicher die Reaktion großer Teile der Linken. Am vergangenen Freitag, als eine Griechenland=Bankenhilfe in Höhe von 45 Milliarden Euro durch den Bundestag gepeitsch wurde, hat die Linksfraktion immerhin noch mit Nein gestimmt. Bemerkenswert, was sich gleichzeitig bei attac tut:

Auf der Website http://www.attac.de findet sich ein großartiger Aufruf zur Solidarität mit Griechenland – aber KEIN WORT, warum man das sogenannte „Rettungspaket“ ablehnen muss. Und Sven Giegold, der ehemalige attac-Chef und aktuell Europaabgeordneter der Grünen, soll das Griechenland-Gesetz sogar als „überfällig“ gelobt haben (FAZ 11.05., S. 3). Man erinnert sich: Anfang April hat attac einen großen Banken-Kongress in Berlin gemacht. Soll wirklich gut gewesen sein. ABER WAS NÜTZT DAS, wenn man im entscheidenden Moment die abstrakte Kritik am Finanzkapital nicht konkretisiert? Ich vermute, attac ist unfähig zur Reaktion, weil ihr Denkhorizont einen Austritt aus der Euro-Zone gar nicht zulässt bzw. das als „nationalistisch“ gesehen wird. Deshalb fallen sie auf das Erpressungsargument herein, eine „Hilfe“ für Griechenland aus unserem Steuersäckel sei alternativlos, nur die Bedingungen gelte es zu verhandeln.

Aber zurück zur Linkspartei. Nachdem sie am Freitag im Reichstag noch mit Nein gestimmt hat, als es „nur“ um 45 Milliarden Euro ging, kann sie nun dem neuen Hilfspaket ( Gesamtsumme 720 Milliarden Euro!!) gute Seiten abgewinnen. Auf der Website der Bundestagsfraktion schreibt ihr „Chefvolkswirt“, der Abgeordnete Michael Schlecht: (Zitat Anfang):

„Die deutsche Regierung musste in Anbetracht der Angriffe der Spekulanten Vorbehalte unter den Tisch fallen lassen, mit denen sie noch vor wenigen Wochen eine rechtzeitige Hilfe für Griechenland verhindert hat. So wurde die Spekulation erst richtig angeheizt und hat die Risiken für die Steuerzahler erhöht.
Zwei wesentliche Tabus sind gefallen. Im EU-Vertrag sind finanzielle Hilfen, also auch Kredite zwischen den Staaten, ausgeschlossen. Jetzt beruft man sich auf eine Ausnahmeregel, die eigentlich für den Fall von Naturkatastrophen gilt. Bislang war es unvorstellbar, dass die EZB Staatsanleihen der Mitgliedländer direkt aufkauft und damit stützt. Nach politischem Druck und möglicherweise eigener Einsicht hat jetzt die EZB direkt Staatsanleihen aufgekauft. Am ersten Tag sollen bereits vier Milliarden Euro geflossen sein.
Dies sind Schritte in die Richtung, die auf der Linie der Forderungen der LINKEN liegen. Jedoch sperrt sich die Kanzlerin weiter gegen gemeinsame Eurobonds aller Euro-Staaten, um die Zinsen zu drücken.“ (Zitat Ende)

weiter

Die Schweizer Nationalbank (SNB) ist Gastgeber eines Treffen der wichtigsten Notenbanker der Welt in Zürich heute. Man kann es fast nicht glauben, oder eben doch, spezieller Gast ist George Soros, der Oberspekulant, der gegen den Euro wettet.

An der Konferenz nehmen der Präsident des internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), Jean-Claude Trichet, der Chef der deutschen Bundesbank, Axel Weber, der Gouverneur der chinesischen Zentralbank, Zhou Xiaochuan und der Vize-Präsident der amerikanischen Federal Reserve (Fed), Donald L. Kohn, teil.

Das Treffen findet hinter verschlossenen Türen in einem Zürcher Luxushotel statt.

Was hat der Finanzkiller George Soros dort zu suchen? Er ist doch der Hauptschuldige für den Niedergang des Euro, in dem er zusammen mit seinen anderen Hedge-Fonds-Partnern dagegen spekuliert. Die sollten diesen Type lieber verhaften und nicht mit ihm reden. Oder gehören die alle zusammen und bilden eine Verschwörung?

Ermächtigungsgesetz 2.0

Veröffentlicht: 11. Mai 2010 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, EU, Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
Schlagwörter:,

EU erklärt Märkten den Krieg“. „Wir haben uns für eine absolute Generalmobilmachung entschieden“. „Wir werden den Euro verteidigen, was immer es kosten mag“.

Von Oliver Janich, parteidervernunft.eu

Es wird Zeit für deutliche Worte. Die Gegenseite versteigt sich bereits zu Kriegsrethorik. Die Financial Times Deutschland titelt am 10. Mai 2010: „EU erklärt Märkten den Krieg“. In derselben Zeitung befinden sich weitere martialische Zitate. Nicolas Sarkozy sagte auf der Sondersitzung der EU: „Wir haben uns für eine absolute Generalmobilmachung entschieden“. Der EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso beschied den Bürgern: „Wir werden den Euro verteidigen, was immer es kosten mag“. Grundlage dieser Kriegserklärungen ist eine Verschwörungstheorie, die uns Jean-Claude Juncker, stellvertretend für seine Kollegen auftischt: „Es geht hier um eine weltweit organisierte Attacke gegen den Euro“.

weiter

Der größte Finanzbetrug aller Zeiten…geht unter Aufsicht der Sowjeteuropäischen Union weiter

Propagandafront.de, 10.05.2010

Gestern Abend beschlossen die Finanzminister der EU-Währungszone alle EU-Bürger zum Wohle der internationalen Bankenmafia um bis zu EUR 645 Milliarden zu erleichtern. Neben dem Griechenland-Rettungspaket in Höhe von EUR 110 Milliarden (EUR 80 Milliarden Eurozonenländer, EUR 30 Milliarden IWF) wurden zusätzliche Finanzhilfen von EUR 730 Milliarden zugesagt (EUR 500 Milliarden Eurozonenländer, EUR 230 Milliarden IWF). Daneben einigte man sich darauf so schnell als möglich ein Rahmenwerk für eine internationale Finanztransaktionssteuer und eine Bankenabgabe zu schaffen. Auch die EZB musste sich zur Mithilfe bereiterklären und kauft künftig Staatsanleihen der Eurozonenländer auf um den Finanzmarkt zu stabilisieren.

Die Sowjeteuropäische Rätediktatur  teilte dazu in einer Erklärung mit, dass eine Notstandsregelung des Vertrages von Lissabon, Artikel 122, Absatz 2, als Grundlage für die Maßnahmen diene. Laut dem europäischen Bundesstaat wird der Finanzbetrug – neben den bereits bekannten Geldgeschenken an die Bankenmafia über das Griechenland-Vehikel – in mehrere „Mechanismen“ aufgeteilt:

weiter

… statt den Patienten zu heilen wurde eine langsames Sterben eingeleitet.

Für mich hat die plötzliche Einlieferung des deutschen Finanzministers in ein Krankenhaus am Sonntagabend, mitten in den wichtigen Verhandlungen über das Schicksal des Euro, ganz klar symbolische Bedeutung. Schäuble hat bei dem was er als Zukunft für seinen Haushalt sah einen Nervenzusammenbruch erlitten. Das war für ihn zu viel. Es wäre die Unverträglichkeit eines Medikaments ist eine Ausrede.

Er hat gesehen, was für ein Tsunami an Schulden auf den deutschen Steuerzahler zu kommt. Einfach gigantisch. Und genau wie ein Tsunami, wird damit alles was im Weg steht weggespült und die EU-Bürger werden ertrinken. Ertrinken werden sie an den unglaublichen Schulden für die sie gerade stehen müssen.

Es wurde ein gigantisches Rettungspaket beschlossen, denn die EU kann jetzt bis zu 750 Milliarden Euro an Krediten aufnehmen, um die bankrotten Mitgliedsländer zu retten und um den Euro gegen die bösen Spekulanten zu verteidigen. Das bedeutet, die EZB wird Unmengen an Geld drucken müssen. Gleichzeitig soll eine Konsolidierung der Staatsfinanzen intensiviert und vorangetrieben werden. Was heisst das genau?

Erstens, die Situation muss unglaublich schlimm sein, wenn so eine gigantische Summe an Krediten notwendig ist. Zweitens wird die Währungsunion in eine Haftungs- und Schuldenunion umgewandelt, genau das was aber die EU-Verträge ausdrücklich verbieten. Sie reden sich mit einem „Notfall“ raus, um das Gesetz brechen zu können, wie immer. Drittens wird den einzelnen EU-Ländern das Steuer aus der Hand genommen und Brüssel übernimmt für alle die Entscheidungen. Viertens wird es eine massive Inflation geben, mit stetiger Geldentwertung.

Am vergangegen Mittwoch habe ich vorhergesagt, die EZB wird nichts anderes übrigbleiben, als die griechischen Bonds aufzukaufen und ich stellte die Frage: „Muss die EZB den Notfall ausrufen und die Bonds die niemand mehr will mit Gelddrucken aufkaufen?“ Genau das ist heute passiert.

Die EZB setzte die Minimalanforderungen bei der Bewertung von griechischen Staatsanleihen in ihrem Offenmarktgeschäft mit Geschäftsbanken „bis auf weiteres“ aus. Damit knickt die Notenbank ein und gibt Euros gegen wertloses Papier raus. Sie ist damit auch ins „quantitiv easing“ wie es so schön heisst umgeschwengt, was nichts anderes als Geldrucken bedeutet. Willkommen in der baldigen Inflation.

Da die Banken auf einen riesigen Haufen an wertlosen grieschischen Staatsanleihen sitzen und diese in ihrer Bilanz abgeschrieben werden müssen, was wieder zu einer Bankenpleite führt, musst die EZB diesen Giftmüll jetzt den Banken abnehmen, gegen Cash. Die EZB hat einfach während des Spiels die Spielregeln geändert, denn bisher durfte sie nur Sicherheiten mit hervorragender Bonität akzeptieren. Sie nimmt nun auch minderwertiges an, um die Geschäftsbanken über Wasser zu halten.

Die Banken haben billiges Geld von der EZB im vergangegen Jahr genommen (aus dem Rettungspaket) und griechische Bonds damit gekauft, die mehr Zinsen bringen. Sie kannten das Risiko, sind aber wie immer profitgeil. Jetzt wo die Spekulation nicht aufgeht und die Bonds praktisch wertlos sind, muss die EZB ihnen wieder helfen und diesen Schrott abnehmen. Es ist unglaublich was hier für ein kriminelles Geschäftsgebahren abläuft und niemand macht was dagegen.

weiter

Die EZB rückt Euros gegen wertlose Griechenland-Anleihen raus. Einmaliger Vorgang in der Notenbank-Geschichte. Eigene Regeln aufgehoben. Euro damit in größter Gefahr. Lage „sehr ernst“.

Für Athen gilt künftig nicht mehr die Regel, nach der die EZB Staatsanleihen als Sicherheit für Kredite nur akzeptiert, wenn sie mindestens ein befriedigendes Rating haben. Griechenland wurde in der vergangenen Woche von der Agentur Standard & Poor’s auf Ramschstatus abgewertet. Demnach darf die EZB nach eigenen Statuten für solche Papiere kein Geld herausgeben. Seit heute tut sie es aber trotzdem.

Das strenge Regelwerk wurde für Griechenland außer Kraft gesetzt. Hintergrund: Würde die EZB anders handeln, wären griechische Banken sofort bankrott.

Die Auswirkungen für den Euro dürften verheerend sein. Im Prinzip tauscht die EZB damit wertloses Papier gegen (noch) wertvolle Euros.

weiter

Europäischer Zentralbankchef fordert während einer Rede vorm Council on Foreign Relations, dass die korrupte Bank für Internationalen Zahlungsausgleich die Weltregierung anführt

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 29.04.2010

Zu Beginn dieser Woche forderte der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, bei einer Rede vor dem Council on Foreign Relations in New York die Einführung einer Weltregierung [„global governance“ im Folgenden ausschließlich „Weltregierung“], die von G20 und der korrupten Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) im Namen der Rettung der Wirtschaft angeführt werden soll.

In einer Rede mit dem Titel „Weltregierung heute“ behauptet Trichet, dass die Elite „ein Regelwerk, Institutionen, informelle Gruppen und Mechanismen der Zusammenarbeit, die wir ´Weltregierung` nennen“, einführen müsse.

Im Laufe der Rede benutzte Trichet den Begriff „Weltregierung“ mehr als ein Dutzend Mal um darzulegen, von welcher „Bedeutung die Weltregierung“ ist um eine weitere Finanzkrise zu verhindern.

Ein Abschnitt von Trichets Rede trägt die Überschrift „Warum wir die Weltregierung brauchen“. Ab diesem Teil der Rede führt er fortwährend den wirtschaftlichen Abschwung als Rechtfertigung ins Feld geheime, undemokratische und korrupte globale Institutionen zu ermächtigen über die Welt zu herrschen.

Höhepunkte von Trichets Rede können Sie sich in englischer Sprache über den offiziellen You Tube Kanal des Council on Foreign Relations ansehen:

weiter

Abwertungskrieg: 1 Euro = 2 Dollar

Veröffentlicht: 21. Oktober 2009 von infowars in Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
Schlagwörter:, , ,

EZB: Der Kursverfall des US-Dollar gefährdet die wirtschaftliche Stabilität Europas. Sarkozy: Ungleichgewichte führen die Wirtschaft der EU ins „Desaster“. Hintergründe zu einem  „Krieg mit anderen Mitteln“.

Jean-Claude Trichet, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), ließ mit einer ungewohnt dramatischen Aussage aufhorchen: Der Kursverfall des US-Dollar gefährde die wirtschaftliche Stabilität Europas. Noch deutlicher wurde Nicolas Sarkozy. Die Ungleichgewichte auf dem Währungsmarkt würden die Wirtschaft der EU ins „Desaster“ führen, ließ der französische Präsident am Dienstag ausrichten.

weiter

Nigel Farage – Rede am 13.01.2009 im Europäischen Parlament

Veröffentlicht: 23. Januar 2009 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, EU, Politik
Schlagwörter:,

Meine Damen und Herren,

feiern Sie nur schön den 10. Jahrestag des Euro, denn ich bezweifle sehr, dass Sie seinen 20. feiern werden. Was wir heute morgen hier gesehen haben, erinnert doch sehr an die alte Sowjetunion. Erinnern Sie sich noch? Das war, als die 5-Jahrespläne zu Erfolgen erklärt wurden, oft schon bevor sie überhaupt verabschiedet wurden, mit viel Gerede über Rekordernten und wunderbare Produktionszahlen für Traktoren. Und ich nehme an, ganz wie zu den damaligen Zeiten durften wir heute morgen erleben, wie ungewählte, alternde Bürokraten uns nacheinander erzählten, was für ein toller Erfolg die ganze Chose doch ist. Alles Wahnvorstellungen! Die EZB soll gute Arbeit geleistet haben? Was für eine seltsame Idee! Letzten Juli, als die Märkte auf die Kernschmelze zusteuerten und alle Welt die Zinssätze kappte, hat die Europäische Zentralbank den Zinssatz erhöht!

weiter…