Mit ‘Euro’ getaggte Beiträge

Helmut Kohls Euro-Lügen

Veröffentlicht: 31. Januar 2012 von infowars in EU, Politik, Video Clips
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Helmut Kohl wird als der Kanzler in die Geschichte eingehen, der Deutschland und Europa mit dem Euro zugrunde gerichtet hat. Sehen und hören Sie hier seine spektakulären leeren Versprechungen und Worthülsen, mit denen er die Deutschen und ihr Parlament zur Einführung des Euro einseifte.

Den Versprechungen des griechischen Premierministers Papandreou glaubt keiner mehr. Die Neue Weltordnung kann ihre europäische Fiskalunion jedenfalls abschreiben, die Wähler der Eurozone würden dies ohnehin nicht akzeptieren

Bob Adelmann, The New American, 11.09.2011

Die am Samstag in Thessaloniki gehaltene Rede des griechischen Premierministers George Papandreou sollte eigentlich dazu dienen, den griechischen Bürgern zu versichern, dass alles in Ordnung sei. Darüberhinaus wollte er gegenüber den Haltern von griechischen Staatsanleihen bekräftigen, dass sie ihr Geld wiedersehen würden.

Papandreou erklärte, die oberste Priorität der Regierung bestünde darin, „das Land vor dem Bankrott zu bewahren.“ Weiter sagte er:

„Wir haben uns dafür entschieden zu kämpfen, um eine Katastrophe für unser Land und unsere Bürger zu verhindern: Den Bankrott. Wir werden im Euro bleiben. Und das hieß und heißt schwierige Entscheidungen…Selbst wenn die Rezession in diesem Jahr [das Land ist seit nunmehr 3 Jahren in einer Rezession] stärker ausfällt als die Schätzungen internationaler Organisationen, auf denen der mittelfristige Fiskalplan [um zusätzliche Rettungsgelder der EZB zu erhalten] beruhte, wird Griechenland ungeachtet dessen seinen fiskalischen Zielen nachkommen und alles in diese Richtung Notwendige tun.“

Zu diesen schwierigen Entscheidungen gehörte unter anderem die Anhebung der Mehrwertsteuer, die Jagd auf Steuersünder, der Abverkauf griechischen Staatsvermögens, die Entlassung von 20.000 Angestellten des öffentlichen Dienstes und Gehaltskürzungen bei anderen Staatsbediensteten sowie die Erhebung einer einmaligen „Solidaritäts“-Steuer – Entscheidungen, die die griechischen Bürger derart aufbrachten, dass zu seiner Rede 20.000 von ihnen (wahrscheinlich weil Thessaloniki im weniger stark besiedelten Norden Griechenlands liegt) erschienen, um gegen ihn und sein Kabinett zu demonstrieren.

Zuvor hatte Papandreous Finanzminister Evangelos Venizelos bereits gewarnt, dass die Lage der Griechen „kritisch“ sei und die nächsten zwei Monate „für unsere Existenz von entscheidender Bedeutung“ wären. Venizelos versuchte auch Gerüchte einzudämmen, dass die Situation so trostlos sei, dass Griechenland am Ende vielleicht doch die Zahlungsunfähigkeit erklären und aus dem Euro austreten müsste.

Derartige Gerüchte nannte er „ein Spiel mit schlechtem Beigeschmack; eine organisierte Spekulationsmaßnahme gegen den Euro und die Eurozonenländer“ und erklärte, dass Griechenland mit den von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds abverlangten Austeritätsmaßnahmen fortfahren werde, „ohne dabei irgendwelche politischen Kosten zu berücksichtigen.“

Die Chancen, dass das griechische Haushaltsdefizit durch diese drakonischen Maßnahmen auf die geforderten 7,5% des BIP absenkt wird, damit Griechenland die nächste Tranche an Rettungsgeldern in Höhe von USD 10 Milliarden erhalten kann, liegen praktisch bei null.

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Während Griechenland die Stiefel des Internationalen Währungsfonds lecken muss, druckt sich die irische Zentralbank ihre Euros einfach selber. Deutschland und andere nördliche Mitgliedsländer der Eurozone werden sich über die Preisinflation freuen

The Daily Bell, 18.01.2011

„Im Dezember gingen die Notfallkredite der Europäischen Zentralbank an irische Banken zurück, das ist der erste Rückgang seit Januar 2010, aber nur, weil die irische Zentralbank einschritt und den Banken half.

Wie der Irish Independent vergangene Nacht herausfand, finanziert die irische Zentralbank gerade ein Notfallkreditprogramm in Höhe von EUR 51 Milliarden, indem sie ihr eigenes Geld druckt. Die Kreditverbgabe der EZB an irische Banken fiel von EUR 136,4 Milliarden im November auf EUR 132 Milliarden Ende Dezember, so Zahlen, die gestern seitens der irischen Zentralbank veröffentlicht wurden. Zur selben Zeit erhöhte die Bank ihre Notfallkreditvergabe um EUR 6,4 Milliarden, wodurch die Gesamtmenge geschuldeten Geldes auf EUR 51 Milliarden ansteigt.“ – Irish Independent, 17.01.2011

Vorherrschendes soziales Thema: Zum Teufel mit der Einheitswährung! Oder wartet, eigentlich kann ja auch jeder sein Geld selber drucken.

Freimarktanalyse: Ist das nun die Woche, an dem der Euro sein Leben aushaucht und die EU buchstäblich das Handtuch wirft? Die Analyse von vorherrschenden sozialen Themen der Anglosphäre ist keine leichte Nebenbeschäftigung, und wir sind dabei immer auf der Suche nach dokumentierbaren Durchbrüchen.

Glücklicherweise waren wir während des noch jungen Bestehens von The Daily Bell immer wieder in der Lage, einige solcher Durchbrüche aufzuspüren, aber wir natürlich auch immer auf der Suche nach weiteren. Das Drucken von Euros durch die Iren scheint nach diesen Kriterien – also Informationen, die einen wirklich aufhorchen lassen – nachweislich ein sehr bedeutendes Ereignis zu sein.

Eines weiteres dieser bahnbrechenden Ereignisse, das unserer Meinung nach in letzter Zeit besonders hervorstach, war der Auftritt der Generalinspektorin der Federal Reserve, Elizabeth Coleman, bei einer Anhörung des US-Kongresses.

Vielleicht war es sogar die allerschlechteste Einzelleistung, die in der Geschichte derartiger Auftritte je von einem Staatsdiener abgeliefert wurde. Das Auftreten Colemans ließ keinerlei Zweifel daran, dass die FED überhaupt keine Ahnung hat, wie sie eigentlich mit den negativen Auswirkungen ihrer verschiedenen geldpolitischen Maßnahmen umgehen soll. Der entsprechende Artikel trägt den Namen „Der Anfang vom Ende: Die Federal Reserve kann nicht erklären, wo USD 9 Billionen hingekommen sind“.

Und jetzt ist Irland an der Reihe. In den Nachrichtenmeldungen, die bisher kaum Aufmerksamkeit auf sich zogen, heißt es, dass die irische Zentralbank aus dem nichts Euros druckte, um so ihre abstürzenden Banken zu retten.

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Seltene Solidarität zwischen dem linken Spektrum und dem Großkapital:  SPD, Grüne und führende Konzerne wollen Euro-Anleihen und EU-Wirtschaftsregierung. – „Dies ist der Moment, in dem Deutschland zeigen muss, dass es zu seiner Zukunft in einer starken und geeinten Europäischen Union steht.“

 

Führende Stiftungen der deutschen Wirtschaft haben Bundeskanzlerin Angela Merkel am Vorabend des EU-Gipfels zur Eurorettung zu mehr Mut in der Europapolitik aufgerufen. In einem offenen Brief an die Bundesregierung, der der ZEIT vorliegt, fordern die Stiftungen von Allianz, BMW, Schwarzkopf, Bertelsmann, die Stiftung Mercator und andere einen „mutigen Schritt voran zu einer noch engeren Wirtschaft- und Finanzunion“. Das Schreiben wird an diesem Donnerstag offiziell übergeben.

„Ein Scheitern des Euros würde zu unkalkulierbaren, ökonomischen Kosten führen, gerade auch für Deutschland“, heißt es in dem Brief, der auch als Anzeige in großen Zeitungen erscheinen soll. Eine „proeuropäische Führungsrolle liegt im ureigenen Interesse Deutschlands“, schreiben die Stiftungen weiter. Deutschland und die EU-Partner sollten den Schritt zur Wirtschafts- und Finanzunion auf dem Gipfel wagen, erklärten die wirtschaftsnahen Stiftungen. Der Brief schließt mit dem Satz: „Dies ist der Moment, in dem Deutschland zeigen muss, dass es zu seiner Zukunft in einer starken und geeinten Europäischen Union steht.“

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Gerhard Spannbauer, Krisenvorsorge.com, 14.12.2010

Deutschland hängt mitten drin in der europäischen Schuldenkrise: Zwar ist Deutschland noch nicht ins Visier der Finanzmärkte geraten, sondern wird weltweit für seinen Sonderweg bewundert. Doch betrachtet man das finanzielle Engagement Deutschlands in den Staaten, die unter der Euro-Krise ächzen, wird klar: Die deutsche Zukunft ist eng mit dem Schicksal dieser Länder verwoben. Über 500 Milliarden Dollar wurden verliehen. Ein Ausfall dieser Schulden käme Deutschland teuer zu stehen.

Eine halbe Billion Dollar, das ist eine stattliche Summe. So hoch belaufen sich die Forderungen, die deutsche Banken und Anleger an die europäischen Schuldenstaaten haben. Das berichtet die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Es geht dabei um die Länder Griechenland, Irland, Portugal und Spanien, die mit etwa 513 Milliarden Dollar (388 Milliarden Euro) bei Deutschland in der Kreide stehen.

Eine „irrsinnige Summe“, so urteilte der Focus richtig – für Deutschland steht viel auf dem Spiel. Eine Pleite eines oder gar mehrerer dieser Länder würde deutschen Banken und Anlegern gigantische Verluste bringen. Nicht nur das deutsche Bankensystem wäre dann wieder bis zum Hals in Problemen, ein Zahlungsausfall würde das gesamte Finanzsystem wieder kräftig ins Wanken bringen, wahrscheinlich bis zum Kollaps. (mehr …)

Schäuble: Haushalt an EU abgeben

Veröffentlicht: 8. Dezember 2010 von infowars in Deutschland, Diktatur, EU, Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
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Schäuble sagte der britischen „Financial Times“ auf die Frage, ob das deutsche Parlament seine Haushaltshoheit an die europäische Gemeinschaft abgeben könnte, dafür gebe es zwar derzeit keine Zustimmung. „Würde man uns aber einige Monate Zeit geben, daran zu arbeiten, und gäbe es die Hoffnung, dass andere Mitgliedsstaaten dem ebenso zustimmen, sehe ich eine Chance“.

 

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat mit Interviewäußerungen zur Lösung der Euro-Krise für Wirbel in der Koalition gesorgt. Schäuble sagte der britischen „Financial Times“ auf die Frage, ob das deutsche Parlament seine Haushaltshoheit an die europäische Gemeinschaft abgeben könnte, dafür gebe es zwar derzeit keine Zustimmung. „Würde man uns aber einige Monate Zeit geben, daran zu arbeiten, und gäbe es die Hoffnung, dass andere Mitgliedsstaaten dem ebenso zustimmen, sehe ich eine Chance“, sagte Schäuble in einem Video-Interview, das auf der Internetseite der Zeitung zu sehen war.

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Nigel Farage, der Vizepräsident der Fraktion „Europa für Demokratie und Freiheit“, besticht weiterhin mit außerordentlich schnittigen Reden, bei dem er den hohen Krösus der EU, wie EU-Ratspräsident Herman Van-Rompuy oder Kommissionspräsident José Manuel Barroso ziemlich alt aussehen lässt.

Das unterhaltsame an diesen Reden ist, das Nigel Farage eben nicht der genormte Karrierepolitiker ist, sondern ein Brite, der früher in der City of London im Wirtschaftsbereich tätig war und die Manipulation in jenem Bereich bemerkte, welche die Bevölkerung seines Geburtslandes schwer trafen. Da er keine politische Kraft in seinem Land gab, die wirklich für die Interessen des Volkes einstand, stieg er in die Politik ein.

Somit brilliert Herr Farage auch mit einem guten Fachwissen, wenn es um Finanzpolitik geht. Dies gepaart mit seinem ungezügelten, charmanten, britischen Humor und einer glasklaren sowie vernunftbasierten Analyse der aktuellen EU-Finanzpolitik und des Europrojekts an sich, lassen unsere überbezahlten Bürokraten im EU-Parlament eiskalt im Regen stehen.

Warum haben wir keinen deutschen Nigel Farage im EU-Parlament? Warum wählt man hier immer die selbe Leier, in unterschiedlicher Farbbesetzung und ~mischung, welche seit über 60 Jahren diesen Staat konsequent kaputt machen und verscherbeln?

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Volksentscheid jetzt: Für die Wiedereinführung eines Geldes, das  die Kaufkraft erhält!

(Ein Beitrag der Partei der Vernunft)

Ist die Transferunion in der EU tatsächlich alternativlos?

Der EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sieht die EU im Überlebenskampf. Das Manager Magazin schreibt, Alarm in Brüssel: Wegen der Euro-Krise und des erbitterten Streits über einen Ausweg warnt EU-Ratschef Herman Van Rompuy vor einem Untergang der EU. “Wir müssen zusammenarbeiten, um das Überleben der Eurozone zu sichern”, sagte der Belgier. Wenn die Eurozone nicht überlebe, werde “die Europäische Union nicht überleben”.

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Notstand bei der EU-Diktatur: Griechenland liegt bereits auf der Intensivstation und jetzt haut es auch noch Irland und Portugal um. Die westliche Peripherie der Eurozone scheint nicht mehr auf die Beine zu kommen, während sich die britischen Medien schon die Hände reiben und von der EZB fordern die Druckerpresse auf Lichtgeschwindigkeit hochzufahren

Propagandafront.de, 15.11.2010

Die EU-Despoten haben den Völkern Europas mit ihrem Währungsexperiment gigantischen Schaden zugefügt. Während man vor der Zwangseinführung der überall verhassten Einheitswährung bei wirtschaftlichen Problemen oder zu hoher Staatsverschuldung einfach die Währung abwerten konnte oder die Zahlungsunfähigkeit erklärte, sorgen nun auch kleine Regionen wie Portugal, Belgien, Irland oder Griechenland für Panikattacken bei den Brüsseler Zentralplanern und ihren Statthaltern in den Protektoraten.

Es scheint so, als wäre der europäische Währungsraum wie ein riesiger Kreuzer auf stürmischer See, bei dem man den Einbau der Schotten vergaß, während ständig neue Torpedos in die Außenwände einschlagen. Mit dem händischen Hinausschaufeln des Wassers ist es nicht getan. Das Boot wird untergehen, und das ist eine Tatsache und keine Vermutung.

Der britische Finanzjournalist Ambrose Evans-Pritchard wirft der Europäischen Zentralbank in einem Artikel vom 14.11.2010 vor, sie würde nicht genug Geld drucken. Seiner Meinung nach müsste die EZB die Ränder mit gigantischen Mengen an Liquidität fluten, um den Zusammenhalt des Euros zu gewährleisten und den Ausbruch einer Großen Depression zu verhindern.

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Franz Hörmann von der Wirtschaftsuniversität Wien sagt innerhalb der nächsten ein bis drei Jahre einen gigantischen globalen Währungs- und Wirtschaftscrash voraus und empfiehlt als Lösung die Einführung einer despotischen Technokratie, bei der die Nationalstaaten aufgelöst werden und man Geld durch elektronisch erfasste Gutscheine ersetzt

Propagandafront.de, 14.10.2010

Hörmann ist nicht der einzige deutschsprachige „Finanz- und Wirtschaftswissenschaftler“ bei dem ein globalistischer Lösungsreflex beobachtet werden kann. Diese Leute erklären recht genau, warum wir uns in der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise befinden, geht es aber darum, was wir daraus lernen sollten und wie die Bevölkerung damit umzugehen hat, entpuppen sich diese Gestalten in der Regel als despotische Technokraten, Möchtegern-Eine-Welt-Regierer oder kollektivistische Naivlinge.

Ein schönes Beispiel ist Professor Bernd Senf an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Senf kann auch stundenlang unterhaltsam erklären, warum es sich bei dem aktuellen fraktionalen Reservesystem um einen gigantischen Betrug handelt, die Abkopplung des US-Dollars vom Goldstandard zu einer extremen Abwertung führte und das Kartenhaus dieses Pyramidenspiels zwingend einstürzen muss – schlägt dann jedoch als Lösung den Bancor bzw. Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds vor.

Franz Hörmann geht mit seinen Lösungsvorschlägen noch ein wenig weiter. In einem am 13.10.2010 veröffentlichten Interview mit der österreichischen Zeitung Der Standard, erklärt er, dass das gesamte Finanzsystem innerhalb der nächsten drei Jahre zusammenbrechen wird, wahrscheinlich schon im Jahre 2011, und bemängelt in diesem Zusammenhang unter anderem das fraktionale Reservesystem. Im Verlaufe des Interviews räumt er sogar ein, dass es für eine souveräne im nationalen Interesse ihrer Bürger agierende Republik garnicht nötig ist bei Privatbanken Schulden aufzunehmen, sondern die gewählten Repräsentanten ohne Weiteres selber Geld emittieren können.

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Aus Versehen am Drücker?

Veröffentlicht: 6. Oktober 2010 von infowars in Deutschland, EU, Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
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Niki Vogt

 

Der amerikanische Finanzanalyst Max Keiser, bekannt für seine Temperamentsausbrüche vor der Kamera, hat in einem Interview im griechischen Athens International Radio mit der Redakteurin Helen Skopsis eine interessante These aufgestellt: Deutschland habe sich mithilfe von Goldman Sachs in eine Position manövriert, die den Griff zur Weltmacht in die Nähe von nur Zentimetern Entfernung gerückt haben.

 

Manch ahnungsloser Leser bekommt gerade so runde Kulleraugen, wie das Maki-Äffchen aus der Versicherungswerbung. Deutschland Weltmacht? Bei zweitem Hinsehen ist diese These aber alles andere als abwegig. Kurz umrissen lautet Keisers Analyse wie folgt:

Nach dem Zweiten Weltkrieg sei das vornehmliche Bestreben der Siegermächte gewesen, es Deutschland unmöglich zu machen, je wieder nach der Macht zu greifen. Der erstaunliche Siegeszug der Deutschen Mark aufgrund des Nachkriegs-Wirtschaftswunders und ihre Stabilität – von den Franzosen gern als die »deutsche Atombombe« bezeichnet – mussten daher neutralisiert werden. Deshalb habe Deutschland für die Wiedervereinigung die Deutsche Mark opfern und im Währungsverbund der EU den Euro schlucken müssen. Die Lasten des wirtschaftlichen Wiederaufbaus der alten »neuen Bundesländer« sollten Deutschland überdies noch schwächen, und seine Währung dadurch gleichzeitig verwässert werden. So habe Deutschland keine Gefahr mehr darstellen sollen.

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Es ist ein Skandal von ungeheuerer Tragweite, eine Schande für die westliche und deutsche Medienlandschaft, dass die Aktionskonferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch“ letztes Wochenende in Berlin komplett zensiert wurde. Einzige Ausnahme: der russische Sender „Russia Today“, welcher die Veranstaltung weltweit verbreitete.

Von Michael Mross

Mehr als 700 Teilnehmer zählte die Konferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch“ letztes Wochenende in Berlin. In den deutschen Medien wurde die Konferenz jedoch komplett ignoriert, was einem medialen Skandal gleichkommt. Weder Fernsehen noch Zeitungen erwähnten das Event auch nur mit einer Silbe, obwohl trotz sorgfältiger Pressearbeit alle Agenturen, Zeitungen, Sender eingeladen waren. Doch niemand kam! Das Problem „Euro“ soll im Westen totgeschwiegen werden, so der Eindruck.

Um so erstaunlicher, dass ein Sender vor Ort war und sogar live berichtete: Der global empfangbare russische Sender „Russia Today“ (RT). RT berichtete den ganzen Tag live von der Konferenz, machte Interviews mit einigen Teilnehmern. RT reiste eigens mit einem Satteliten-Wagen an, um die Konferenz zu covern und berichtete mehrmals täglich live.

RT.com, 26.09.2010

Ein Währungsexperte protestiert gegen die Rettung Griechenlands und sagt, dass der Rettungsmechanismus gegen die Regelungen des EU-Vertrags verstößt und es eine bessere Lösung sein könnte stattdessen das ganze Euro-Experiment zu beenden.

Die europäischen Finanzminister stimmten jüngst einem EUR 100 Milliarden Eurorettungspaket für Griechenland zu, in der Hoffnung, so einen Staatsbankrott und ein Überspringen der Währungskrise auf andere Länder der Währungszone zu verhindern. In Deutschland hatte man sich von Anfang an gegen diesen Vorschlag ausgesprochen.

Dr. Wilhelm Hankel ist einer der Währungsexperten, die vor dem Bundesverfassungsgericht Klage gegen das griechische Rettungspaket eingereicht haben.

„Die ganze Idee ist illegal, weil wir einen Vertrag für die europäische Gemeinschaft haben und das Rettungspaket aus einem sehr einfachen Grund vollständig verboten ist: Ein Land, das darauf zählen kann gerettet zu werden, wird sich nicht an die Finanzdisziplin und die monetären Disziplin halten – eine Nichtrettung ist also die Voraussetzung eines stabilen Euros.“ so Hankel.

Hankel führte aus, dass Griechenland nur der erste Fall sein würde. Spanien, Portugal, Irland, vielleicht auch Italien und Frankreich würden später folgen. Wenn diese Länder gerettet werden, verwandelt sich der Euro in eine schwache, inflationierende Währung.

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Der Euro wird auseinander fallen. Die EU-Diktatur wird schlimmer. Die Klima-Hysterie wird von Brüssel ausgenutzt. Die EU auf dem Weg zur UDSSR. Nigel Farage im Interview mit Michael Mross. Der letzte aufrechte Abgeordnete im EU-Parlament über die Abschaffung der Demokratie in Brüssel – und warum dennoch ein wenig Hoffnung besteht, dass sich Zeiten auch wieder ändern.

Bild Nr. 29691 - 1 mal gesehen

Michael Mross im Gespräch mit Nigel Farage. Farage ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments und einer der beiden Vorsitzenden der Fraktion „Europa der Freiheit und der Demokratie“.

Frage: Wann wird der Euro auseinander fallen?

Ich weiß zwar nicht wann der Euro bricht – dann würde ich sofort ins Wettbüro gehen und eine entsprechende Wette abschließen – aber ich glaube, dass bis Weihnachten noch etwas Größeres passieren wird.

Im Sommer sah es noch so aus, als wenn es etwas ruhiger würde, aber wenn man auf die Wirtschaftsdaten schaut, welche zum Beispiel demnächst aus Irland kommen, wenn man die Bondmärkte in Portugal und Griechenland betrachtet, dann sieht man, dass es große Probleme gibt.

Und wenn die Deutschen denken, dass die die Euro-Krise nur etwas mit Griechenland zu tun hätte, dann hab ich eine schlechte News für sie: Das Schlimmste steht noch bevor. Portugal und Irland stehen möglicherweise noch schlimmer da als Griechenland.

Ich denke, dass bis Weihnachten noch was Großes passieren wird, aber wann der Euro tatsächlich auseinander fällt, kann ich nicht sagen. Aber er wird zerbrechen, das ist unausweichlich.

Es war einfach ein riesiger verhängnisvoller Fehler, Deutschland und Griechenland in eine Währungsunion zu zwingen. Das kann einfach nicht funktionieren.

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Sarrazin schafft sich ab

Veröffentlicht: 30. August 2010 von infowars in Deutschland, Propaganda, Religion/ Kirche
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Unter großem Medienrummel zetert Sarrazin über die Zinssklaven der Unterschicht. Doch die Frage ist nicht, ob er Recht hat, sondern ob ein Bundesbankvorstand die Kompetenz hat, über diese Probleme zu sprechen.

Großer Medienrummel in Berlin. Der Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin stellt sein neues Buch vor. Ratschläge über den Umgang mit Ausländern, provokative Thesen zum Sozialstaat. Ist es das, was ich von einem Buch eines Bundesbankvorstands in der heutigen Zeit erwarte?

Sicherlich nicht!

Statt drängende Fragen in Bezug auf die gegenwärtige Krise zu beantworten zetert Sarrazin über die Zinsklaven der Unterschicht. – Immer dann, wenn es Stress gibt im System, wird schnell der Finger auf vermeintlich Schuldige gezeigt. Gestern Juden, heute Ausländer?

Doch wo liegen denn eigentlich die tieferen Ursachen für die Probleme, die wir jetzt haben? Sind es wirklich ein paar Ausländer, die über die Stränge schlagen? Oder haben wir es nicht mit viel größeren, existentielleren  Problemen zu tun: Die finale Phase unseres Geldsystems!

Darauf hätte ich gerne eine Antwort, Herr Sarrazin!

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Webster G. Tarpley, Tarpley.net, 25.08.2010

Das US-Finanzministerium teilte vor kurzem mit, dass Chinas offizieller Bestand an US-Staatsanleihen zwischen April und Mai dieses Jahres um rund USD 30 Milliarden von USD 900 Milliarden auf USD 868 Milliarden zurückging. Laut den US-Behörden bedeutet dies, dass sich der chinesische Bestand von US-Regierungspapieren jetzt auf dem niedrigsten Niveau der letzten 12 Monate befindet. Nun stellt ein Rückgang zwischen 2% und 3% keinen gigantischen Abverkauf dar, sondern bedeutet ganz einfach, dass sich China gerade im Prozess der Diversifikation befindet. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass China mehr US-Staatsanleihen hält, als aus den offiziellen Angaben hervorgeht, höchstwahrscheinlich über Stellvertreterkäufe über Hong Kong und andere Orte.

Mit den Bestandsverkäufen von Eigenheimen in den Vereinigten Staaten, die, wie heute Morgen bekannt wurde, um 27% einbrachen, sowie den verheerenden Statistiken zur Arbeitslosigkeit und zu den Zwangsvollstreckungen, sollte es offenkundig sein, dass sich die US-Wirtschaft in einer Depression befindet. Selbst auf dem Sender CNBC befragte Experten fangen damit an, sich dieser offenkundigen Tatsache bewusst zu werden.

Weltweite Anleiheblase

Am 24.08.2010 erreichte die US-Staatsanleihe mit zweijähriger Laufzeit ihren höchsten Preis seit Aufzeichnung dieser Daten, was bedeutet, dass die Rendite ein Rekordtief erreichte. Momentan stürzt sich die gesamte Welt auf US-Staatsanleihen und viele Käufer können davon einfach nicht genug bekommen. Das macht die Reaktionäre des rechten Flügels zum Gespött, die ständig wiederholen, die USA würden bald Griechenland gleichen, nicht in der Lage Geld aufzunehmen.

Sollten die Märkte – so wie es die idiotische Theorie der Österreichischen Schule besagt – Dinge wissen, die Einzelpersonen nicht wissen können, dann signalisiert der Markt mit Sicherheit einen großen Wunsch nach kurz- und langfristigen US-Staatsanleihen. Der Hauptgrund für diese Nachfrage ist natürlich Angst und Panik, angetrieben durch die anwachsende Erkenntnis, dass sich die Welt tatsächlich in der zweiten Welle einer weltweiten Wirtschaftsdepression kolossalen Ausmaßes befindet.

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Gerhard Spannbauer

Geld – genauer: Bargeld – ist die Wurzel allen Übels. Das scheint die Regierung Schwedens ihrer Bevölkerung einreden zu wollen. Das skandinavische Königreich will den Gebrauch von Bargeld drastisch einschränken, eine große Lobby setzt sich in einer breiten Kampagne sogar dafür ein, Bargeld komplett abzuschaffen. Die Begründung lautet: Münzen und Scheine verursachen Kriminalität. Passende Statistiken liegen schnell parat: Ein Viertel der schwedischen Angestellten ist angeblich schon Opfer von Raub und Gewalt geworden. Doch niemand soll Angst haben müssen, überfallen zu werden – darum will Schweden Bargeld abschaffen und vollständig auf den Gebrauch von giralem, also virtuellem Geld umschwenken. Praktisch, modern und sicher sei das – doch unter der Tarnkappe der Sorge um seine Bürger verbirgt der schwedische Staat ganz andere Absichten: Die Abschaffung des Bargelds kommt einer Bankrotterklärung der persönlichen Freiheit und Unabhängigkeit gleich.

Wie sich die schwedische Antibargeldlobby die Argumentation für eine rein virtuelle Währung zurechtbiegt, ist abenteuerlich. Die breite Allianz aus Unternehmensverbänden, Gewerkschaften und Behörden sieht im Bargeld die Wurzel der Kriminalität in Schweden. Eine geschickt lancierte Medienkampagne hat mittlerweile den Großteil der Schweden davon überzeugt, Bargeld als unnötig und der Kriminalität förderlich anzusehen und daher abschaffen zu wollen. Bargeld ist ein Quell von Gewalt und Delinquenz, so wird kolportiert. Um diese Botschaft zu transportieren, veröffentlicht die schwedische Bankgewerkschaft in regelmäßigen Abständen ein »Raubbarometer«, das Angst und Sorge in der Bevölkerung wie gewünscht weiterhin steigern soll.

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Euro-Krise? Welche Krise?

Veröffentlicht: 26. Mai 2010 von infowars in Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
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Die Welt redet über die Probleme des Euro. Über die Probleme des Dollar spricht dagegen niemand. Schäuble sollte mal für einen Tag den Mund halten und dann schauen, was passiert…

Mittlerweile hat es sich bis in den letzten Winkel der Welt herumgesprochen: Der Euro ist in der Krise – wegen Griechenland. Die globalen Medien stürzen sich wie die Raubtiere auf Europa. Wenn irgendwo Börsen fallen oder Ungemach droht, dann ist der Euro Schuld.

Kein Wort natürlich, dass der Euro trotz Probleme, Betrug und PIGS- Schummeleien fundamental immer noch besser da steht als der Dollar.

An dem historisch einmaligen Euro-Bashing in den Medien sind auch die Politiker Schuld. Kein Tag vergeht, ohne dass irgendeine vollkommen inkompetente, dumme Äußerung oder gar Maßnahme den Euro wieder unter Beschuss bringt. Sei es nun das Verbot von Leerverkäufen oder vielleicht in Zukunft gar Devisenbeschränkungen? Sei es ein Bargeldverbot oder der totale Überwachungsstaat, in dem Mensch und Geld demnächst von nicht gewählten EUliten gesteuert wird?

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Steve Watson, Prisonplanet.com, 13.05.2010

Die Europäische Kommission, die Exekutive der Europäischen Union, enthüllte eine Reihe von Vorschlägen um die Wirtschaften der EU-Mitgliedsstaaten vollständig zu integrieren und die Macht unter einer bundesstaatlichen Union zu zentralisieren.

Gefolgt auf die Ankündigung des EUR 750 Milliarden EU-Rettungspakets verkündete der Chef der Europäischen Kommission und Liebling der Bilderberger, José Manuel Barroso, Details des Planes für eine weitere europäische Integration:

„Europa hat sich mit umgehenden Notmaßnahmen beschäftigt, aber wir müssen auch zeigen, dass wir es bezüglich weitreichender Reformen, die benötigt werden, ernst meinen. Wir müssen jetzt zur Wurzel des Problems vorstoßen.“ so Barroso in einer Pressekonferenz in Brüssel.

Gegenwärtig legt die Europäische Zentralbank die Zinssätze für die Eurozone fest, während die Länderregierungen ihre eigene Fiskal- und Wirtschaftspolitik regeln. Es ist dieses Ungleichgewicht, das den Mitgliedstaaten mit der Schaffung der Europäischen Union und einer europäischen Einheitswährung aufgezwungen wurde, von dem Barroso und Seinesgleichen nun sagen, dass es zur Ausweitung der Finanzkrise in Europa führte.

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Udo Ulfkotte

Der deutsche Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel vor, bei der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise viel zu wenig für die Interessen Deutschlands und der Bürger zu tun. „Wir stürzen uns in ein unkalkulierbares Abenteuer“, beurteilt er den Euro-Rettungsschirm. Unterdessen wurde bekannt, dass der französische Staatspräsident Sarkozy Kanzlerin Merkel mit Rückendeckung der ärmeren EU-Länder bedroht haben soll…

ifo-Chef Hans-Werner Sinn warnt jetzt öffentlich und unüberhörbar vor den absehbaren gefährlichen Folgen des Euro-Rettungspaketes und kritisiert das unverantwortliche Vorgehen der deutschen Regierung hart: „Wir stürzen uns mit dem neuen Gewährleistungsgesetz in ein unkalkulierbares Abenteuer“, sagte Sinn. Der renommierte Wirtschaftsprofessor warf der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, zu wenig für die Interessen Deutschlands getan zu haben. Die deutsche Staatskrise sei „vorprogrammiert“, sagte Sinn. Aus seiner Sicht hätte sich Merkel gegen den Rettungspakt und die extremen Belastungen für die Deutschen wehren müssen: „Der Pakt bedeutet nichts anderes, als dass Deutschland für die Schulden anderer Länder geradesteht“. „So sehr ich den Euro grundsätzlich für richtig halte: Ich verstehe, wenn sich nun viele Deutsche hereingelegt fühlen.“

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