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Es ist ein Skandal von ungeheuerer Tragweite, eine Schande für die westliche und deutsche Medienlandschaft, dass die Aktionskonferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch“ letztes Wochenende in Berlin komplett zensiert wurde. Einzige Ausnahme: der russische Sender „Russia Today“, welcher die Veranstaltung weltweit verbreitete.

Von Michael Mross

Mehr als 700 Teilnehmer zählte die Konferenz „Der Euro vor dem Zusammenbruch“ letztes Wochenende in Berlin. In den deutschen Medien wurde die Konferenz jedoch komplett ignoriert, was einem medialen Skandal gleichkommt. Weder Fernsehen noch Zeitungen erwähnten das Event auch nur mit einer Silbe, obwohl trotz sorgfältiger Pressearbeit alle Agenturen, Zeitungen, Sender eingeladen waren. Doch niemand kam! Das Problem „Euro“ soll im Westen totgeschwiegen werden, so der Eindruck.

Um so erstaunlicher, dass ein Sender vor Ort war und sogar live berichtete: Der global empfangbare russische Sender „Russia Today“ (RT). RT berichtete den ganzen Tag live von der Konferenz, machte Interviews mit einigen Teilnehmern. RT reiste eigens mit einem Satteliten-Wagen an, um die Konferenz zu covern und berichtete mehrmals täglich live.

RT.com, 26.09.2010

Ein Währungsexperte protestiert gegen die Rettung Griechenlands und sagt, dass der Rettungsmechanismus gegen die Regelungen des EU-Vertrags verstößt und es eine bessere Lösung sein könnte stattdessen das ganze Euro-Experiment zu beenden.

Die europäischen Finanzminister stimmten jüngst einem EUR 100 Milliarden Eurorettungspaket für Griechenland zu, in der Hoffnung, so einen Staatsbankrott und ein Überspringen der Währungskrise auf andere Länder der Währungszone zu verhindern. In Deutschland hatte man sich von Anfang an gegen diesen Vorschlag ausgesprochen.

Dr. Wilhelm Hankel ist einer der Währungsexperten, die vor dem Bundesverfassungsgericht Klage gegen das griechische Rettungspaket eingereicht haben.

„Die ganze Idee ist illegal, weil wir einen Vertrag für die europäische Gemeinschaft haben und das Rettungspaket aus einem sehr einfachen Grund vollständig verboten ist: Ein Land, das darauf zählen kann gerettet zu werden, wird sich nicht an die Finanzdisziplin und die monetären Disziplin halten – eine Nichtrettung ist also die Voraussetzung eines stabilen Euros.“ so Hankel.

Hankel führte aus, dass Griechenland nur der erste Fall sein würde. Spanien, Portugal, Irland, vielleicht auch Italien und Frankreich würden später folgen. Wenn diese Länder gerettet werden, verwandelt sich der Euro in eine schwache, inflationierende Währung.

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Der Euro wird auseinander fallen. Die EU-Diktatur wird schlimmer. Die Klima-Hysterie wird von Brüssel ausgenutzt. Die EU auf dem Weg zur UDSSR. Nigel Farage im Interview mit Michael Mross. Der letzte aufrechte Abgeordnete im EU-Parlament über die Abschaffung der Demokratie in Brüssel – und warum dennoch ein wenig Hoffnung besteht, dass sich Zeiten auch wieder ändern.

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Michael Mross im Gespräch mit Nigel Farage. Farage ist seit 1999 Mitglied des Europäischen Parlaments und einer der beiden Vorsitzenden der Fraktion „Europa der Freiheit und der Demokratie“.

Frage: Wann wird der Euro auseinander fallen?

Ich weiß zwar nicht wann der Euro bricht – dann würde ich sofort ins Wettbüro gehen und eine entsprechende Wette abschließen – aber ich glaube, dass bis Weihnachten noch etwas Größeres passieren wird.

Im Sommer sah es noch so aus, als wenn es etwas ruhiger würde, aber wenn man auf die Wirtschaftsdaten schaut, welche zum Beispiel demnächst aus Irland kommen, wenn man die Bondmärkte in Portugal und Griechenland betrachtet, dann sieht man, dass es große Probleme gibt.

Und wenn die Deutschen denken, dass die die Euro-Krise nur etwas mit Griechenland zu tun hätte, dann hab ich eine schlechte News für sie: Das Schlimmste steht noch bevor. Portugal und Irland stehen möglicherweise noch schlimmer da als Griechenland.

Ich denke, dass bis Weihnachten noch was Großes passieren wird, aber wann der Euro tatsächlich auseinander fällt, kann ich nicht sagen. Aber er wird zerbrechen, das ist unausweichlich.

Es war einfach ein riesiger verhängnisvoller Fehler, Deutschland und Griechenland in eine Währungsunion zu zwingen. Das kann einfach nicht funktionieren.

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