Mit ‘CIA’ getaggte Beiträge

Produzent Jason Bermas liefert mit Fabled Enemies eine Dokumentation über die Anschlägen am 11.September 2001 mit inhaltlich guten Informationen zu deren Hintergründe. Auch zu Sprache kommt, wer Vorwissern zu den Anschlägen hatte sowie welche millitärischen und geheimdienstlichen Operationen am gleichen Tag durchgeführt wurden. Diese Informationen sind essentiell wichtig zum Verständniss dieses Tages.

Friedensfürst Obama unterhält geheimes CIA-Gefängnis in Somalia

Veröffentlicht: 3. August 2011 von infowars in Geheimdienst, Obama, USA
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Obama, das politisch korrekte Aushängeschild des Globalismus und Gutmenschentums, hält die unter Bush eingeführten CIA-Geheimgefängnisse weiter aufrecht, während diese jüngsten Enthüllungen von den Massenmedien praktisch komplett ignoriert werden

Michael Tennant, The New American, 20.07.2011

Angesichts der Tatsache, dass US-Präsident Barack Obama eine Präsidialdirektive erließ, mit der CIA-Gefängnisse verboten wurden, und der damalige CIA-Direktor Leon Panetta erklärte, dass die „CIA keine Haftanstalten oder Geheimgefängnisse mehr betreibt“, sollte man eigentlich meinen, dass es ein glaubhafter Bericht über heutzutage immer noch existierende CIA-Geheimgefängnisse bei jeder Tageszeitung auf die Titelseite schaffen würde und alle großen Nachrichtensender darüber berichten.

Im Amerika des 21. Jahrhunderts, wo die Massenmedien nichts weiter sind als Erfüllungsgehilfen des Staates, wird eine solche Geschichte jedoch ganz einfach ignoriert, während diejenigen, die dann doch darüber berichten, es als völlig angemessen erachten, die Enthüllungen herunterzuspielen und die Leugnungen der Regierung zu untermauern.

Am 12.07.2011 veröffentlichte das Magazin The Nation einen ausführlichen Artikel von Jeremy Scahill, worin er aufdeckt, dass die CIA ein Geheimgefängnis in Mogadischu, der Hauptstadt Somalias, betreibt. Unter Einsatz seines Lebens war Scahill den Vorwürfen nachgegangen und fand heraus, dass die CIA ein

„geheimes Gefängnis [nutzt], das sich im Keller des Hauptquartiers des somalischen Geheimdienstes (NSA) befindet. Die Gefangenen werden verdächtigt, Mitglieder von [der militanten somalischen Gruppe] al-Shabaab zu sein oder Verbindungen zu dieser Gruppe zu unterhalten.“

In diesem Geheimgefängnis befinden sich nicht nur Verdächtige, die innerhalb Somalias verhaftet wurden, sondern auch Personen, die in Kenia (und wohlmöglich auch in weiteren Ländern) aufgegriffen wurden und dann für Verhörmaßnahmen nach Somalia verschleppt wurden.

Scahill schreibt, dass die Inhaftierten in dem Geheimgefängnis unter erbärmlichen Bedingungen gefangen gehalten werden:

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Facebook ist CIA Spionage-Maschine

Veröffentlicht: 6. Mai 2011 von infowars in Überwachungsstaat/Big Brother, Datenschutz, Geheimdienst
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Wikileaks-Gründer Julian Assange: Facebook ist eine CIA Spionage-Maschine. Google, Yahoo und Facebook als „Hilfstruppen des CIA“. „Facebook ist die schrecklichste Spionage-Maschine die jemals entwickelt wurde.“ – Direkte Schnittstellen zum Geheimdienst, direkter Zugriff zu persönlichen Daten und Suchverhalten.

Das, was Kritiker schon immer vermutet haben, wird nun von Wikileaks-Gründer Julian Assange bestätigt. In einem Interview mit Russia Today hat Assange die großen Webseiten-Bertreiber Google, Yahoo und Facebook als „Hilfstruppen des CIA“ bezeichnet: „Facebook ist die schrecklichste Spionage-Maschine die jemals entwickelt wurde.“

Die Geheimndienste sind insbesondere scharf auf die vielen personenbezogenen Daten, die bei Facebook und anderen Social-Media-Seiten der großen Anbieter gespeichert werden. „Kein Geheimdienst wäre jemals in der Lage, so viele detaillierte Informationen zusammenzutragen, wie sie die bei den Social-Media-Seiten auf Abruf bereitstehen“. Facebook würde freiwillig und „kostenlos“ die Daten für die Geheimdienste sammeln und bereitstellen, so Assange.

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Weltweiter Zweifel an Bin Laden Show

Veröffentlicht: 5. Mai 2011 von infowars in Alex Jones, Propaganda, Video Clips
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http://infokrieg.tv/wordpress/wp-content/themes/platform/functions/timthumb.php?src=wp-content/uploads/2011/04/madsen-400.jpg&h=&w=480&zc=1

Der Investigativreporter und Autor Wayne Madsen erklärte kürzlich u.a. auf seiner Webseite und in der Alex-Jones-Radiosendung in aller Deutlichkeit, dass seinen Quellen zufolge im Weißen Haus die Bereitschaft wächst, ihn aus dem Weg zu räumen.

Er schrieb unter anderem für Zeitungen wie den Miami Herald, den Houston Chronicle, Philadelphia Inquirer, Columbus Dispatch, Sacramento Bee und Atlanta Journal-Constitution, verfasste Bücher über Datenschutz, Genozid und verdeckte Operationen in Afrika, Präsident George W. Bush und weitere Themen, er ist regelmäßig zu Gast bei Russia Today, Fox News, ABC, NBC, CBS, PBS, CNN, BBC, Al Jazeera und MSNBC; darüberhinaus war er als Experte und Zeuge geladen vor dem US-Repräsentantenhaus, dem UN-Tribunal über Ruanda sowie bei einem Untersuchungsausschuss der französischen Regierung über Terrorismus. Als U.S. Naval Officer war er verantwortlich für eines der ersten Computersicherheitsprogramme für die US-Marine, er arbeitete später für die National Security Agency, das Naval Data Automation Command, das US-Außenministerium, die  RCA Corporation und die Computer Sciences Corporation. Er ist Senior Fellow beim Electronic Privacy Information Center (EPIC), Mitglied der Society of Professional Journalists (SPJ) und des National Press Club.

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Die CIA versorgt Al-Qaeda-Terroristen und ehemalige in US-Militärgefangenenlagern gehaltene Gotteskrieger mit Waffen und Geld, um den Nahen Osten im Chaos versinken zu lassen

Webster G. Tarpley, Tarpley.net, 03.04.2011

Zwei Wochen nach Beginn der imperialen Angriffe wird Libyen nun von Al-Qaeda-Terroristen, einem Bürgerkrieg, NATO-Luftschlägen, Marschflugkörpern, Predator-Drohnen und C-130-Kanonenbooten heimgesucht – und das alles Dank der CIA-gestützten Al-Qaeda-Rebellen von Kyrenaika.

US-amerikanische, britische, französische und niederländische Kommandos haben die Führung der Rebellengruppen übernommen und versorgen sie nun mit modernen Waffen, was einen krassen Verstoß gegen das Waffenembargo darstellt, das durch die Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrats erlassen wurde. Darüberhinaus stiehlt Al-Qaeda auch eigenständig schwere Waffensysteme, wie der Präsident des Tschads meldete.

Die umjubelte und alberne britisch-französische Rhetorik bezüglich einer farbigen Revolution hat sich in Luft aufgelöst, jetzt, wo die abscheuliche Realität eines brutalen, zynischen und imperialistischen Vormarsches zutage tritt, der darauf abzielt, den modernen Nationalstaat zu vernichten.

Das in Darna herrschende Terror-Triumvirat der Rebellen

Die Londoner Zeitung Daily Telegraph meldete am 23.03.2011, dass die Rebellen in Darna – eine wichtige Stadt zwischen Bengasi und Tobruk – aktuell von al-Hasidi kommandiert werden. Al-Hasidi ist ein Al-Qaeda-Terroristenanführer, der mit Osama bin Laden befreundet war und gemeinsam mit ihm im Chost-Terrorcamp in Afghanistan trainierte.

Al-Hasidi prahlte damit, dass er 25 Gotteskrieger zum Kampf gegen US- und NATO-Streitkräfte nach Afghanistan entsandt hatte. Hier stellt sich die Frage, wie viele Menschen diese Al-Qaeda-Terroristen dort umbringen konnten.

Al-Hasidi wurde in Pakistan gefasst und geriet in US-Gefangenschaft. Das Wall Street Journal meldete am 02.04.2011, dass er die USA nun nur noch „weniger als 50%“ hasse, was darauf hindeutet, dass die Amerikaner in der Lage waren, sich loszukaufen und Al-Qaeda mithilfe von Waffenlieferungen, Geld, politischer Macht und diplomatischer Unterstützung zu besänftigen.

Al-Hasidi beherrscht die Stadt gemeinsam mit Sufian bin Kumu, der einst Osama bin Ladens Chauffeur war. Bin Kumu ist ebenfalls ein Terrorist und befand sich für sechs Jahre im US-Kriegsgefangenenlager auf Guantánamo Bay. Zu den Stadtvätern Darnas gehört auch al-Barrani. Al-Barrani ist ein eifriges Mitglied der Islamistischen Kampfgruppe Libyens, die sich im Jahre 2007 mit Al-Qaeda zusammenschloss.

Diese Bande aus Fanatikern, Psychotikern und Verbrechern wird von den CIA-Medien als eine probate Herrscherelite für den Aufbau demokratischer Regierungsstrukturen in Libyen portraitiert.

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Libyen: Die Ziele Washingtons und der NATO und der nächste Weltkrieg

Veröffentlicht: 7. April 2011 von infowars in Geopolitik, Krieg, USA
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Paul Craig Roberts

In den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts verschworen sich die USA, Großbritannien und die Niederlande gegen Japan und leiteten damit eine Entwicklung ein, die in den zweiten Weltkrieg im Pazifik mündete. Die drei Regierungen beschlagnahmten japanische Bankkonten in ihren jeweiligen Ländern, über die Japan seine Zahlungen für Importe abwickelte, und schnitten Japan von der Versorgung mit Erdöl, Kautschuk, Zinn, Eisen und anderen wichtigen Rohstoffen ab. War Pearl Harbor die Antwort Japans darauf?

Derzeit wenden Washington und seine NATO-Marionetten die gleiche Strategie gegenüber China an.

Die Unruhen in Tunesien, Ägypten, Bahrain und dem Jemen entwickelten sich aus den Protesten der Bevölkerung gegen die von Washington unterstützten tyrannischen Marionettenregime. Die Proteste gegen Gaddafi andererseits, der keine westliche Marionette ist, wurden offenbar von der CIA im Osten Libyens organisiert, wo sich die größten Erdölreserven befinden und China erhebliche Investitionen im Energiebereich getätigt hat.

80 Prozent der libyschen Erdölreserven befinden sich Berichten zufolge im Sirte-Becken in

Ostlibyen, das jetzt von den von Washington unterstützten Aufständischen kontrolliert wird. Da 70 Prozent des libyschen Bruttoinlandsprodukts auf die Erdölförderung und damit zusammenhängende Wirtschaftsbereiche zurückgehen, würde das Gaddafi-Regime mit seinem Sitz in Tripolis im Falle einer erfolgreichen Teilung Libyens den größten Teil seiner Einnahmen einbüßen.

Die Chinesische Volkszeitung berichtete am 23. März in ihrer Internetausgabe, China sei federführend an 51 Großprojekten in Libyen beteiligt. Nach dem Ausbruch des Krieges mussten diese Projekte vorläufig eingestellt und 30.000 chinesische Arbeiter aus Libyen evakuiert werden. Chinesische Unternehmen berichteten bereits, sie rechneten mit Verlusten in Höhe von Hunderten Millionen Yuan.

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http://www.infowars.com/al-qaeda-100-pentagon-run/

Nachdem  Franz Alt in die Runde sagt:
„Selbst Bin Laden ist ein Gewächs des amerikanischen Geheimdienstes!“
nicken alle in der Runde zustimmend und S. Maischberger kommentiert es mit den Worten:
“ Da herrscht Einigkeit.“

Die CIA und ihre mysteriösen libyschen Rebellenführer

Veröffentlicht: 10. März 2011 von infowars in Geheimdienst, Geopolitik
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Die CIA und ihre mysteriösen libyschen Rebellenführer

von Keith Harmon Snow
Global Research, March 2, 2011

Ist Gaddafi wirklich der Terrorist der der Welt präsentiert wird? Wer ist die libysche “Opposition” und wer sind die “Rebellen” von denen wir lesen?

Am 1. September 1969 wurde das damalige, dem Westen freundlich gesinnte Regime in Libyen gestürzt von Colonel Muamar Gaddafi und seinen Offizieren. Zu dem Zeitpunkt beherbergte Libyen die größte US-Luftwaffenbasis (Wheelus Air Base) in Nordafrika. Übereinkünfte zwischen den USA und Libyen von 1951 und 1954 gestatteten es der US-Luftwaffe, die Wheelus Air Base und den El Watia-Schießübungsplatz zu verwenden für Waffentraining, Transporte und die Betankung sowie Bewaffnung von Kampfbombern. Während dem kalten Krieg war die Basis von großer Bedeutung für die amerikanische Militärmacht unter dem Strategic Air Command. Bis zu der Evakuierung 1970 waren rund 4600 Soldaten dort im “kleinen Amerika an der Mittelmeerküste” stationiert.

Als 1959 Öl in Libyen entdeckt wurde, entwickelte sich das ärmliche Wüstenland in ein reiches Protektorat des Westens. Amerikanische und europäische Firmen hatten riesige Anteile an dem Öl- und Bankensektor, doch Gaddafi sollte bald diese Zweige verstaatlichen. Libyen wurde über Nacht zum Feind und pflegte fortan kooperative Beziehungen zur Sowjetunion.
Die CIA möchte seit Langem Gaddafi eliminieren und ersetzen. US-Präsident Reagan ließ Tripolis bombardieren und dabei starb Gaddafis Tochter im Kindesalter: Bei Operation El Dorado Canyon führten die USAF, die Navy und das Marine Corps Luftschläge am 15. April 1986 durch. Die CIA führte 1988 einen Anschlag durch auf den Lockerbie Pan Am-Flug 103  über Schottland und lastete die Tat Gaddafi an.

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Die CIA-Schule für “Volksrevolutionen”

Veröffentlicht: 28. Februar 2011 von infowars in Geheimdienst, Geopolitik, Unruhen/ riots
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Die CIA-Schule für “Volksrevolutionen”

Tony Cartalucci
Infowars.com
February 20, 2011

Der Geopolitik-Experte Dr. Webster Tarpley bemerkte zuerst die auffälligen Ähnlichkeiten zwischen den Unruhen in Ägypten und einer bekanntermaßen US-unterstützten Revolution in Serbien. Serbiens “Otpor”, der sogenannte “Widerstand”, hatte Millionen erhalten von der staatlichen US-Organisation National Endowment for Democracy. Das Symbol der geschlossenen Faust war zu sehen auf Flaggen, Schildern und Hemden bis Slobodan Milošević schließlich 2000 gestürzt war.

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Webster G. Tarpley

Die USA erwägen die Beschlagnahme des Suezkanals. Wurde Mubarak mit dieser Drohung zum Rücktritt gezwungen?

Wir müssen nun im Detail die genauen Gründe untersuchen, welche die USA bewogen haben, Mubarak zu stürzen – und warum gerade jetzt. Bei dieser Untersuchung wird ein Muster erkennbar: Mubarak stand zunehmend der allgemeinen politischen Ausrichtung der US-Politik offen ablehnend gegenüber, insbesondere in der Frage, ob sich Ägypten, das sunnitische Schlüsselland in der arabischen Welt, an dem vom State Department geplanten regionalen Bündnis gegen den Iran und dessen Verbündete beteiligen sollte. Niemand wusste besser als Mubarak, dass durch die Spaltung der arabischen Welt in den vergangenen 30 Jahren in eine radikale Ablehnungsfront auf der einen und einen gemäßigten Block auf der anderen Seite alle betroffenen Länder zu entbehrlicher Schachfiguren gemacht worden waren. Einiges deutet darauf hin, dass er Schritte unternehmen wollte, die Lage zu verändern.

Libanon: Mubarak in der Frage des Komplotts gegen die Hisbollah gegen Obama und Hillary

Das letzte bekannte Gespräch zwischen Obama und Mubarak vor Ausbruch der Krise in Ägypten scheint am 19. Januar stattgefunden zu haben. Verschiedenen Berichten zufolge hat Obama Mubarak an jenem Tag angerufen, um ihm für die ägyptische Unterstützung der US-Libanon-Politik zu danken, womit nur das UN-Sondertribunal gemeint sein kann, vor das die USA die Führung der Hisbollah und möglicherweise auch syrische und iranische Vertreter wegen des Mordes an dem libanesischen Premierminister Hariri im Jahr 2005 bringen will. Nicht einmal eine Woche nach Beginn des Aufstands finden wir die folgende Agenturmeldung: »WASHINGTON (Reuters) – Präsident Barack Obama hat am Dienstag bei einem Telefongespräch mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak den Wunsch der USA nach einer Beruhigung der Lage in Tunesien betont und Mubarak bei dieser Gelegenheit für die ägyptische Unterstützung für ein UN-Tribunal gedankt, vor dem gegen die Mörder des libanesischen Staatsmanns Rafik al-Hariri verhandelt werden soll …. Obama dankte Mubarak für die ägyptische Unterstützung für dieses Tribunal, ›bei dem der Versuch unternommen wird, die Ära der Straffreiheit für politische Morde im Libanon zu beenden und den Menschen im Libanon Gerechtigkeit widerfahren zu lassen‹, hieß es in einer Erklärung des Weißen Hauses.« (1)

Obamas Taktik ist schon deshalb so unbegreiflich, weil Mubarak zu den führenden Gegnern des Komplotts für dieses UN-Tribunal bzw. diesen Scheinprozess und die Anklage gegen die Hisbollah gehörte, offensichtlich deswegen, weil ein solcher Prozess mit Sicherheit zum erneuten Aufflackern des Bürgerkriegs im Libanon und in dessen Gefolge womöglich zu einem allgemeinen Krieg in der Region führen würde. Mubarak wollte, wie Obama bekannt gewesen sein muss, bei dessen Politik nicht mitwirken. Der wenig angebrachte Telefonanruf erhält somit den Charakter einer versteckten Warnung an den ägyptischen Präsidenten, nicht länger zu versuchen, einen der wichtigsten amerikanischen Schachzüge zur Destabilisierung der gesamten Region zu sabotieren.

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Seit Langem verdeckte US-Militärhilfe für Lybiens Opposition?

Veröffentlicht: 26. Februar 2011 von infowars in Geheimdienst, Geopolitik, USA
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Seit Langem verdeckte US-Militärhilfe für Lybiens Opposition?

Tony Cartalucci
Prisonplanet.com
Feb 25, 2011

Lybiens Diktator Gaddafi steht zwischen den Vereinigten Staaten und der Kampagne für Destabilisierung und Regimewechsel in der öl-reichen Region. Es heißt, “alle Optionen” seien auf dem Tisch, höchstwahrscheinlich haben die USA seit längerem Militärhilfe an die Männer des Lybiers Ibrahim Sahad geleistet. Bereits 1984 gab es sehr ähnliche Vorgehensweise. Es besteht inzwischen wenig Zweifel daran dass die Unruhen in Tunesien, Ägypten und nun auch in Lybien die Unterstützung der USA haben. Der lybische Oppositionsführer Sahad von der Nationalen lybischen Befreiungsfront (NFSL) gibt praktisch vor dem Weißen Haus in Washington DC Interviews und vertritt die gleiche Linie wie die BBC, CNN, Fox News  und AlJazeera. Eine Vielzahl an US-Organisationen arbeitet an dem Wunsch Sahads, ein Eingreifen der UN, der EU, der USA und der NATO zu organisieren. Der Bericht des Brookings Institute mit dem Titel “Which Path to Persia?” deutet an dass Militäroperationen und Militärhilfe rechtzeitig vorgeplant worden waren. Über eine mögliche Revolution im Iran schlussfolgert Brookings, dass das Land wohl um jeden Preis versuchen würde, dies zu verhindern. Maßnahmen müssten ergriffen werden um Irans Verteidigung dagegen zu schwächen (S. 109, 110):

“Folglich, falls die Vereinigten Staaten diese Richtung verfolgen, muss Washington diese Möglichkeit bedenken. Es fügt ein paar äußerst wichtige Vorausbedingungen der Liste hinzu: Entweder muss die Richtlinie Wege beinhalten, um das iranische Militär zu schwächen oder die Bereitschaft der Führer des Regimes, das Militär hinzuzuziehen. Andernfalls müssen die Vereinigten Staaten bereit sein um einzugreifen und es zu vernichten.”

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Webster G. Tarpley

Die USA erwägen die Beschlagnahme des Suezkanals. Wurde Mubarak mit dieser Drohung zum Rücktritt gezwungen?

Eine »ägyptische Revolution« hat es nie gegeben; was wir erlebt haben, war vielmehr der verdeckte Putsch einer Junta von CIA-Marionetten-Generälen, die offenkundig nur mit der Hilfe eines massiven Ultimatums aus Washington ihr Ziel erreichten, Hosni Mubarak in der Nacht vom 10. zum 11. Februar 2011 aus dem Amt zu jagen. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass diese Drohung die Beschlagnahme oder Blockade des Suezkanals beinhaltete, der ägyptischen Wasserstraße, über die acht Prozent des gesamten weltweiten Seehandels verlaufen.

Schon einmal, 1956, haben die Imperialisten versucht, den Kanal an sich zu reißen; heute wollen sie China, den Iran und Russland von der Nutzung abschneiden. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass Mubarak von Washington und London gestürzt wurde, weil er sich den Plänen Großbritanniens und der USA widersetzte, einen Block sunnitisch geprägter Staaten wie Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien und die Golfstaaten zu bilden, der – unter einem US-Nuklearschirm und Schulter an Schulter mit Israel – Konfrontation und Krieg mit dem Iran, Syrien, der Hisbollah sowie deren schiitische und radikale Verbündete zum Zweck hat.

Das bedeutet, dass der Nahe Osten mit dem Sturz Mubaraks einem allgemeinen Krieg einen großen Schritt näher gekommen ist. Die Junta hat inzwischen das Parlament aufgelöst, die Verfassung außer Kraft gesetzt und für die nächsten sechs Monate den Ausnahmezustand verhängt.

In den Tagen nach Mubaraks Sturz wiederholten die von den Anglo-Amerikanern kontrollierten Medien geradezu besessen die Litanei, hier handele es sich um einen Regimewechsel in der arabischen Welt, den das ägyptische Volk allein bewirkt habe. In Wirklichkeit jedoch war die relativ begrenzte öffentliche Agitation der am wenigsten wichtige Faktor beim Sturz des ägyptischen Rais. Da es weder eine wirkliche Massenorganisation gab, die in der Lage gewesen wäre, die Macht zu übernehmen, noch ein Programm für wirtschaftlichen Wiederaufbau, Entwicklung und Reform, auf welches sich das Bestreben eines großen Teils der ägyptischen Bevölkerung hätte vereinen können, war Ägypten einer mittlerweile standardmäßigen Farbenrevolution, einem пPeople-Power«- oder postmodernen Coup der CIA und National Endowment for Democracy ausgeliefert. Nach diesem Rezept begann die Destabilisierung mit einer Versammlung der privilegierten Jugend aus der gehobenen Mittelschicht – die Zugang zu Internet, Google, Facebook und Twitter hat – auf dem Tahrir-Platz, wo sie trotz ihrer für eine Riesenstadt wie Kairo relativ geringen Anzahl dem Fernsehsender Al Jazeera die Gelegenheit zu Aufnahmen gab. Der Sender machte sich schamlos zum demagogischen Sprachrohr des britischen Geheimdiensts, der ehemaligen Kolonialmacht in Ägypten.

Die Rolle des Aufwieglers, die Al Jazeera spielte, ist auch bezeichnend für das merkwürdige Spiel mit dem Feuer, das derzeit in Dohar, Qatar, wo der Sender seinen Sitz hat, betrieben wird. Laut einem von WikiLeaks entwendeten Bericht des State Department soll Gamal Mubarak im Februar 2009 gegenüber US-Senator Joseph Lieberman erklärt haben: »Bedauerlicherweise mimt Qatar den ›Spielverderber‹, um einen ›Platz am Tisch‹ zu erhalten …« Es gebe, wie Gamal sagte, eine enge Absprache mit Syrien und dem Iran »bei einer inszenierten Attacke auf Ägypten und andere gemäßigte arabische Länder« (1). Scheich Hamad bin Khalifa Al Thani und die anderen Mitglieder der Al-Thani-Familie in Qatar könnten sich schon bald in der eigenen Schlinge der regionalen Destabilisierung verfangen.

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Menschen, die sich fragen, wer hinter dem ägyptischen Militärputsch steckt, sollten ihren Blick auf Washington und Langley richten. Auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, dass die USA und Großbritannien den ägyptischen Satellitenstaat angesichts ihres primitiven Vorgehens jetzt noch halten können, handelt es sich bei dem CIA-Putsch dennoch um eine willkommene Ablenkung, um die Ängste der US-Bürger und Europäer bezüglich der massiven Finanz- und Wirtschaftsprobleme in den Industriestaaten zu zerstreuen

Bob Chapman, The International Forecaster, 12.02.2011

In Ägypten herrscht bereits seit langem Unzufriedenheit und die Saat der Rebellion vor, genauso wie dies auch in anderen Ländern der Fall ist. Die großen Weltmächte waren jedoch nicht mehr zufrieden mit Herrn Mubarak, das gilt besonders für die USA, die ihm innerhalb der vergangenen 30 Jahre USD 60 Milliarden gaben und es ihm erlaubten, während dieses Zeitraums über USD 70 Milliarden auf geheime Bankkonten nach Großbritannien, in die Schweiz und nach Europa zu verschieben, während die Ägypter immer kurz vorm Verhungern standen.

Die USA und Großbritannien hatten nie einen Diktator, den sie nicht mochten. Mubarak war ihr Diktator, genauso wie sein Vorgänger. Mubarak tat genau das, was man ihm auftrug, auch alles, was Israel wünschte. Mubarak repräsentierte Stabilität, obwohl seine Untertanen immer ums Überleben kämpften.

Das größte Teil der US-Hilfssendungen wurde dafür verwandt, einen starken Militärapparat und eine Geheimpolizei aufrechtzuerhalten, um den mächtigen Willen des Diktators gegenüber seinem Volk durchzusetzen. Die USA waren also sehr glücklich, einen so „moderaten“ Mann an der Macht zu haben. Er half dabei, Ägypten und Israel in eine sich inmitten der Wüste befindliche Insel der Ruhe und Gelassenheit zu verwandeln. Herr Mubarak war ein vorbildlicher Diktator.

Hunger und Tyrannei können immer nur eine bestimmte Zeit bestehen. Auf die eine oder andere Art kommen sie immer zu einem Ende. Man könnte sagen, dass die Rebellion der Tunesier gegen ihren Diktator der Auslöser oder Vorläufer dessen war, was dann in Ägypten geschah. Dort begann alles.

Wir konnten innerhalb der vergangenen 50 Jahre zahlreiche derartige Operationen beobachten. In beiden Ländern war alles Nötige vorhanden: Armut, der Mangel an vernünftigen Lebensmitteln, explodierende Nahrungsmittelpreise und andere Kostensteigerungen. All die Agenten waren vor Ort, um die Bühne zu bereiten und den gut vorbereiteten Aufstand zu koordinieren.

Der tunesische Präsident und sein Entourage verließen das Land gemeinsam mit 1,5 Tonnen Gold. Mubarak war wesentlich besser vorbereitet. Er hatte das Vermögen des hungernden ägyptischen Volks bereits seit Jahren systematisch außer Landes geschafft, da er bei seinen Chefs in London und Washington eine sehr gute Ausbildung genoss.

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Das abgekartete Spiel mit der Muslimbruderschaft

Veröffentlicht: 3. Februar 2011 von infowars in Geheimdienst, Geopolitik, Unruhen/ riots
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Das abgekartete Spiel mit der Muslimbruderschaft

Kurt Nimmo
Infowars.com
February 1, 2011

Nicht nur die Neokonservativen und Israel verbreiten Hysterie über den Einfluss der Muslimbruderschaft über die Opposition in Ägypten, auch sogenannte Linksliberale stimmen in den Chor mit ein:

“Die Bruderschaft ist nun die einzige verbleibende gutorganisierte Einrichtung in Ägypten, abgesehen vom Militär. Sie existiert seit Generationen im Untergrund, Mitglieder wurden inhaftiert, gefoltert, die  Organisation wurde infiltriert aber irgendwie gedeiht sie immer noch. Ihr Moment scheint näher zu rücken,”

schreibt Richard Cohen in einem Kommentar in der Washington Post. Die Muslimbruderschaft wurde tatsächlich infiltiert, jedoch geschah dies bereits vor einigen Jahren. Wie Peter Goodgame ausführlich dokumentiert hat, ist die Muslimbruderschaft eine geschätzte Geheimwaffe der Globalisten. Sowohl die CIA als auch die britischen Geheimdienste hatten die Gruppe penetriert und benutzten sie im Kampf  gegen arabischen Nationalismus, insbesondere den ursprünglichen Nationalismus der von Nasser in Ägypten beworben wurde.

“Die CIA folgte dem Beispiel des britischen Geheimdienstes und versuchte den Islam für die eigenen Ziele zu gebrauchen.”

“Sie wollten einen charismatischen religiösen Führer finden, den sie bewerben und kontrollieren konnten und man fing an, mit Gruppen wie der Muslimbruderschaft zusammenzuarbeiten. Während des Aufstiegs von Nasser wurde die Bruderschaft verstärkt umworben von den westfreundlichen arabischen Regimen in Saudi-Arabien und Jordanien. Sie brauchten sämtliche mögliche Unterstützung von der Bevölkerung gegen den Aufstieg des von Nasser inspirierten arabischen Nationalismus um ihre Regime intakt zu halten.”

Offiziell galt die Bruderschaft als verbotene Organisation, aber sie blieb einflussreich und aktiv in Ägypten und arbeitete gegen das säkulare Regime, oftmals Hand in Hand mit dem britischen Geheimdienst. Im Juni 1955 verhandelte der MI6 bereits mit der Bruderschaft in Syrien um gegen die neue Regierung zu agitieren, die starke linksliberale Tendenzen zeigte sowie die Bereitschaft, mit Ägypten zu verschmelzen. Die Bruderschaft wurde ein noch wichtigerer Partner nachdem Nasser die Übernahme des Suez-Kanal durch Ägypten angekündigt hatte. Vor dem ersten Weltkrieg pflegte der britische Geheimdienst Verbindungen mit der Bruderschaft durch den Agent Freya Stark, ein britischer Abenteurer und Autor.

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Bassajew – Russlands Osama Bin Laden

Veröffentlicht: 25. Januar 2011 von infowars in Geheimdienst, Russland, Terror, Terror unter falscher Flagge
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Bassajew – Russlands Osama Bin Laden

Die russischen Behörden lassen nun kontinuierlich mehr Informationen an die Presse durchsickern über den jüngsten Terroranschlag auf einen Moskauer Flughafen mit 35 Toten und über 100 Verletzten. Die Tat soll laut Informationen der russischen Nachrichtendienste und den Funden bestimmter Leichenteile zufolge genau wie die vergangenen bedeutenden Fälle von dem radikal-islamistischen Flügel der tschetschenischen Unabhängigkeitsbewegung aus dem Nordkaukasus ausgehen. Russland habe also, genauso wie der als “gottlos” und “imperialistisch” verhasste Westen, ein anhaltendes ernstes Dschihad-Problem.

Die VIP-Loge der Gotteskrieger von al-Kaida beihaltete neben dem ehemaligen CIA-Söldner Osama Bin Laden (Deckname TIM OSMAN) einige weitere illustre Figuren:

  • Der Bombenleger Khaled Jehani (arbeitete für die CIA in Bosnien, Tschetschenien und Afghanistan)
  • Der Terrorist hinter dem Bombenanschlag auf die USS Cole Jamal al-Badawi (arbeitete für die CIA in Bosnien)
  • Zacharias Moussaoui (kämpfte für die CIA in Tschetschnenien)
  • Khalid Sheikh Mohammed (arbeitete für die CIA in Bosnien) der hinter dutzenden Terroranschlägen stecken und mit Ramzi Yousef an dem Operation Bojinka-Plot gearbeitet haben soll. Yousef war von der CIA rekrutiert worden und hat Verbindungen mit der von den britischen Diensten gesteuerten Muslim-Bruderschaft.
  • Der ehemalige Anführer des ägyptischen islamischen Dschihad (Einfluss der Muslimbruderschaft) Ayman al-Zawahiri, enger Partner von Osama bin Laden. Ehemals CIA-Söldner in Bosnien, bekam US-Pass ausgestellt.
  • Sheikh Omar Abdul-Rahman, der “spirituelle Führer der CIA-gestützten Mudschahedin” (laut dem Boston Globe) der von den CIA- und Special Forces-Offizieren als “wertvoller Agent” betrachtet, später jedoch verraten und verurteilt wurde für den Anschlag auf das World Trade Center 1993.
  • Der wichtige CIA-Partner für die Mudschahedin-Operation in Afghanistan, Abdullah Azzam, der Gründer der Maktab al-Khidamat (die Organisation die hunderte Millionen US-Dollar durch die CIA erhielt) der bei einer Explosion starb kurz vor Osamas Aufrücken auf den al-Kaida-Thron.
  • al-Kaida-Terrorist Anwar Al-Awlaki, der Mann hinter dem Unterwäschebomber, der Fort Hood-Schießerei, dem Anschlagsversuch am Times Square und Prediger der angeblichen 9/11-Flugzeugentführer. Er aß mit ranghohen US-Offizieren im Pentagon  nur wenige Monate nach 9/11.

Russland hatte lange Zeit sein eigenes prominentes Terrorgespenst in der Größenordnung von Bin-Laden: Schamil Bassajew. Die ersten Kämpfe um die nach Unabhängigkeit strebende Kaukasus-Republik Tschetschenien dauerten von Ende 1994 bis Sommer 1995. Dann, so die Terror-Historie, habe Bassajew mit einem Trupp Terroristen ein Krankenhaus in der südrussischen Stadt Budjonnowsk mit 1500 Geiseln besetzt und sich Feuergefechte mit russischen Sicherheitskräften geliefert. Wie durch ein Wunder gelang es Basajew zu fliehen. Ein ähnlicher Zaubertrick  wäre Osama Bin Laden in Tora Bora gelungen, trotz einer Umstellung durch US-Elitesoldaten, trotz Spionagesatelliten, Predator-Drohnen und Daisy-Cutter-Bomben. Das britische Staatsfernsehen BBC und das deutsche ZDF nahmen es sogar auf sich, in einem aufwändigen TV-Special zu erklären, wie diese Verkettung von Zufällen und Unfällen von Statten gegangen war.

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Wikileaks-Putsch in Tunesien: CIA bereitet weitere Staatsstreiche  im Mittelmeerraum vor

Webster Tarpley
Tarpley.net
January 17, 2011

Die US-Geheimdienste sind in Jubelstimmung über den Sturz der tunesischen Regierung von Präsident Ben Ali. Das US-Außenministerium und die CIA bewarben in den vergangenen Tagen durch loyale Medienorgane exzessiv den Putsch in Tunesien als Prototypen einer neuen Generation von US-gelenkten Farbenrevolutionen. Weitere ähnliche Aktionen sind geplant für eine ganze Welle, die fast alle bestehenden Regierungen in der arabischen Welt stürzen soll. Die Imperialisten hoffen dass sie die Regierungen in Lybien, Ägypten, Syrien, Jordanien, Algerien, Jemen und weitere stürzen oder schwächen können.

Hunger-Revolution, keine Jasmin-Revolution

Das Modell der CIA-Farbenrevolutionen oder postmodernen Coup d’etats hat an Prestige verloren nach dem Scheitern der Zedernrevolution im Libanon, der Demontage der IMF/NATO-Orangenrevolution in der Ukraine, dem Kollaps der versuchten Twitter-Revolution im Iran vom Juni 2009 sowie der Diskreditierung der US-gestützten Rosenrevolution in Georgien. Die Tumulte in Tunesien werden in den US-Medien als die “Jasmin-Revolution” bezeichnet, dabei handelt es sich eigentlich eher um eine Variation der typischen Hungerrevolte. Das treibende Motiv war nicht unbedingt dass die Mittelschicht wählen und bloggen wollte. Es begann mit dem weltweiten wirtschaftlichen Verfall dank WallStreet: Extrem hohe Preise für Nahrungsmittel und Treibstoff, ausgelöst durch Derivatenspekulationen, sowie hohe Arbeitslosenraten. Der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte war der tragische Selbstmord eines Gemüseverkäufers in Sidi Bouzid, der von der Polizei schikaniert wurde. Während Ben Ali sich noch an seine Macht klammerte, versuchte er noch die Nahrungsmittelpreise zu senken.

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Appell an Wikileaks: Bitte kein Limited Hangout über Bank of  America und Guantanamo!

Als Wikileaks das “Collateral Murder”-Video veröffentlicht hatte, war unsere Berichterstattung durchaus positiv. Es handelte sich allem Anschein nach um ein Kriegsverbrechen und wir begrüßten dass die Aufnahmen ans Licht der Öffentlichkeit gedrungen waren. Trotz alledem fanden wir es fragwürdig, wie praktisch das gesamte Medien-Establishment sich auf die Story stürzte während zahllose weitaus wichtigere Stories über den Irakkrieg in der Vergangenheit begraben oder extrem verharmlost worden waren. Bei den Afghanistan-Protokollen kam dann der Schock: Wikileaks kooperierte eng mit exakt jenen Establishment-Medien, die mit ihrer Berichterstattung über den “Krieg gegen den Terror” die Militäreinsätze überhaupt erst möglich gemacht hatten. Die Bush-Administration wurde entlastet und man schob die Schuld dafür, ein bereits zuvor gebrochenes Land mit einem der schlechtesten Militärs der Welt nicht befrieden zu können, u.a. auf Hamid Gul und Pakistan. Als angekündigt wurde, dass die Irak-Schlachtfeldberichte folgen würden, rechneten wir mit einem ganz ähnlichen Strickmuster und wurden bestätigt. Bei den Depeschen des US-Außenministeriums zeichnet sich bereits die gleiche Masche ab. Nun sickern immer mehr Informationen durch über die nächsten “Megaleaks”: Reuters zitiert eine anonyme Kontaktperson welche sagt, Assange hätte “die Akten über jeden Häftling in Gitmo”.

“Mehrere Quellen aus der US-Regierung sagten es gäbe die Sorge, dass Assanges Material sehr heikle “Bedrohungsanalysen” von US-Geheimdiensten enthalten könnte, in denen die Wahrscheinlichkeit abgewogen wird, ob bestimmte Häftlinge nach einer Freilassung ihre militanten Aktivitäten fortsetzen könnten. Die Analysen könnten eine weitere Peinlichkeit für die US-Regierung sein falls sie zeigen dass Häftlinge, denen attestiert wurde dass sie wahrscheinlich weiter Terrorismus betreiben werden, entlassen wurden und sich anschließend an Gewalt gegen die USA beteiligten.”

Wir sind die letzten die sich nicht freuen würden über tatsächliche Mega-Enthüllungen, aber angesichts der vergangenen Monate befürchten wir Folgendes:

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Das Wikileaks-Medienorchester: Wer summt mit?

Veröffentlicht: 7. Dezember 2010 von infowars in internet, Nachrichten
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Das Wikileaks-Medienorchester: Wer summt mit?

Wie lautet die alte Weisheit? Wenn das Orchester erst richtig laut spielt und alles andere übertönt, mögen manche nichts anderes mehr tun als mitzusummen.

Für einige ist es quasi der Ritterschlag: Julian Assange befindet sich nun vorerst in Haft und eine der beiden Damen hinter der wirren und undurchsichtigen Vergewaltungungsanzeige soll Verbindungen zur CIA besitzen. War es für  Gegner des Vietnamkriegs in den Siebzigern während dem Daniel Ellsberg-Schwindel, orchestriert von Leslie Gelb und Morton Halperin aus dem Rat für auswärtige Beziehungen, völlig selbstverständlich den jungen Mann von der RAND Corporation zu feiern obwohl jener mit dem Lancieren der Pentagon-Papiere die CIA entlastet, Kennedy dämonisiert und Vietnam auf die Army geschoben hatte, gehört es heute zum guten Ton bei Gegnern der heutigen US-Kriege, irgendwo einen Wikileaks-Mirror zu installieren. Schließlich muss ja die abstruse und durchsichtige Propaganda des US-Außenministeriums und der CIA in Form der Depeschen an den Mann gebracht werden. Google News listet tausende dramatische Meldungen über die unzähligen fiesen Angriffe gegen Wikileaks die wie ein Trommelfeuer wirken, aber niemand scheint die offensichtlichste Frage zu stellen:

Warum nochmal genau ließ sich die US-Administration Monate oder sogar Jahre Zeit damit, die Infrastruktur von Wikileaks zu torpedieren? Allerspätestens nach der Verhaftung der Quelle Bradley Manning mussten die US-Behörden informiert gewesen sein über den Diebstahl der Depeschen und anderen Materials vom militärischen SIPR-Netzwerk. Warum rief das US-Außenministerium nicht bereits Anfang 2008 nach durchgesickerten Militärberichten Paypal, VISA, Mastercard, Amazon und ähnliche Firmen an und forderte, keine Transaktionen mehr für Wikileaks durchzuführen? Unternehmen haben keine Rechtssicherheit wenn es um Projekte wie Wikileaks geht. Heise berichtete:

“Handelt es sich bei der Veröffentlichung von teilweise geheimen Dokumenten durch Wikileaks um Urheber- und Persönlichkeitsverletzungen oder nicht? Hetzner sieht zumindest eine “rechtliche Grauzone” und zitiert den Rechtsberater des Unternehmens, Dr. Sven Müller-Grune: “Vollkommen ungeklärt ist bisher, ob Wikileaks beziehungsweise die dahinter stehenden Personen durch die Informationsbeschaffung ebenso wie durch die Verbreitung dieser Informationen strafbare Handlungen begangen haben. Diese Strafbarkeit könnte sich auch auf diejenigen Personen erstrecken, welche die Inhalte wissentlich verbreiten.” Zahlreiche der von Wikileaks zur Verfügung gestellten Materialien enthielten private Informationen und Ansichten, wodurch “massiv Persönlichkeitsrechte verletzt” würden, führt Hetzners Rechtsberater weiter aus.

Großkonzerne wie VISA und Mastercard sind sowieso bereits schwer eingebunden in den Regierungsapparat und kooperieren ständig mit verfassungswidrigen Gesetzen zur Terrorbekämpfung. Ein paar Anrufe und die Sache wäre wohl erledigt gewesen. Ob wir irgendwann in einem “geleakten” Kabel lesen, warum Hillary Clintons Büro den Hörer nicht abnehmen und wählen konnte? Stattdessen entschloss sich die ach so besorgte US-Regierung vor einigen Monaten bereits, mit den geheimdienst-nahen Zeitungen New York Times (CIA, DIA etc.), dem London Guardian (der “linke Arm des MI6″) und dem SPIEGEL (BND) sowie Wikileaks zu verhandeln, wie man die Daten zu exorbitanten  Titelstories machen und somit Julian Assange in kürzester Zeit in eine Weltberühmtheit verwandeln könnte. Assanges Material, wie jedem ersichtlich ist der sich tatsächlich die Mühe gemacht hat die New York Times, den Guardian und den SPIEGEL zu lesen, spielte dem militärisch-industriellen Komplex in die Hände mit krassen Angriffen gegen praktisch alle ausländischen Staatsfunktionäre, die auf der Abschussliste der CIA und des Außenministeriums standen während die harmlosen Skandale die NATO/Echelon-Staaten trafen. Die Systempresse verkündete natürlich ringsum den Super-GAU für die US-Regierung und dass man im Pentagon “vor Wut schäumen würde” (O-Ton Bildzeitung). Das reichte leider um Assange Glaubwürdigkeit zu verleihen und hunderttausende, wenn nicht gar Millionen hart verdiente Dollars von Spendern mit guten Absichten weltweit flossen Monate lang völlig ungehindert. Jetzt auf einmal, nach der seit Monaten mit der US-Regierung und den Mockingbird-Medien koordinierten Veröffentlichung der US-Depeschen, sehen wir auf einmal wie sich Konzerne wie PayPal ringsum plötzlich erinnern, dass sie allgemeine Geschäftsbedingungen haben.

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