Mit ‘bild’ getaggte Beiträge

„Terror-Alarm in Deutschland – Weihnachtsmärkte im Visier der al-Qaida“ – so titelt die BILD am 17. November in ihrer Onlineausgabe.

Das Horrorszenario: Vier Topterroristen von al-Qaida werden noch im November verheerende Anschläge auf Flughäfen, Bahnhöfe und Massenansammlungen wie Weihnachtsmärkte und Sportveranstaltungen verüben, um dabei möglichst viele Zivilisten töten – auch und vor allem in Deutschland.

BILD inszeniert sich groß und verbreitet die Angst vor dem  angeblich allgegenwärtigen Terrorismus.„Terror-Alarm“: BILD inszeniert sich groß und verbreitet wieder Angst vor dem angeblich allgegenwärtigen Terrorismus, der uns alle bedroht. 

So schreibt der Spiegel:

„Eindringlich wie noch nie hat Innenminister Thomas de Maizière (CDU) vor drohenden Anschlägen islamistischer Terroristen in Deutschland gewarnt. Im ganzen Land habe er deswegen die Sicherheitskräfte angewiesen, die Kontrollen an Bahnhöfen, Flughäfen und anderen möglichen Anschlagszielen hochzufahren.“

Noch einen Schritt bedrohlicher schreibt die BILD:

„Innenminister Thomas de Maizière (CDU) schlägt Alarm: Islamisten planen Ende November einen Anschlag auf unser Land! Nie war die Gefahr so groß!“

Lange hat man überhaupt nichts von ihm gehört,  jetzt meldet er sich mit einem dramatischen, angsteinflößenden Auftritt zu Wort: Deutschlands Innenminister de Maizière (seit einem Jahr im Amt):

Gerhard Wisnewski

Das muß man erst mal fertigbringen: Das Video mit den Schüssen an der Absturzstelle von Smolensk verbreitet sich wie ein Virus über das ganze Internet. Die Schüsse sind überdeutlich zu hören. Staatsanwälte ermitteln. Auch die „Bild“-Website zeigt das Video – allerdings ohne die Schüsse und ohne sie auch nur zu erwähnen…

Spuren an Tatorten, Wracks, in Bildern und Informationen zu suchen, ist das eine. Wie ich bereits früher geschrieben habe, gibt es noch eine andere Möglichkeit, nämlich das von der offiziellen Propaganda dargebotene „Negativ“ zu entwickeln bzw. durch Projektion ein Positiv herzustellen. Wie das geht? Im Prinzip ganz einfach: Keine Lüge oder Verdrehung steht alleine für sich im luftleeren Raum, sondern in einer Beziehung zur Wahrheit. In der Lüge oder Verfälschung ist also auch die Wahrheit enthalten, nur eben verdreht oder – indirekt – indem die Lüge ein Negativ der Wahrheit darstellt. Der einfachste Fall: Manche Lügen entfernen sich zum Beispiel möglichst weit von der Wahrheit. Stellt man sich also die am weitesten entfernte Alternative zu einer Lüge oder wahrscheinlich falschen Version vor, könnte man bereits nah an der Wahrheit liegen. Man kann also die Spuren von  Lügen oder Propaganda lesen. Man kann feststellen, was verschwiegen und verdreht werden soll. Das ist zwar kein Beweis, aber ein Hinweis.

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Gerhard Wisnewski

Aufregung um den Start der Maschine von Präsident Kaczynski am 10. April 2010 am Warschauer Flughafen. Auf den Aufnahmen eines Amateurfilmers haben aufmerksame Betrachter kurz nach dem Abheben des Flugzeuges auf der Seite des rechten Triebwerks am Heck einen Blitz gesehen. Eine Explosion? Oder etwa ein Positionslicht? Vielleicht. Merkwürdig nur, dass der orangefarbene Blitz nur ein einziges Mal zu sehen ist …

Die Umstände des Absturzes des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski am 10. April 2010 sind dubios, die Informationen widersprüchlich. Was zwang den Piloten zu der »verzweifelten« (Bild) Landung? War es wirklich der knappe Terminplan mit der Gedenkveranstaltung um 10 Uhr in Katyn? Oder war es doch etwas anderes, das uns die Behörden verschweigen? Zum Beispiel eine technische Störung, was ja so auffallend schnell vom russischen Staatsanwalt ausgeschlossen wurde? Wie bereits berichtet, beobachteten Zeugen, dass die Maschine vor dem ersten Landeversuch Sprit abließ.

Unter dem Datum 11. April 2010 veröffentlichte die Bild-Website ein Amateur-Video vom Start der Maschine in Warschau. »Das sind die letzten Bilder der verunglückten polnischen Regierungsmaschine«, heißt es im Sprechertext: »Warschau am Samstag um 7.23 Uhr. Ein Amateurfilmer macht am Morgen diese Aufnahmen am Flughafen. Um kurz vor neun stürzt die Maschine nahe der Stadt Smolensk ab.«

Bei diesen Worten sieht man in einiger Entfernung eine Maschine starten und auf die Kamera zufliegen.

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Squalen ist völlig harmlos, es kommt in Olivenöl vor und ist als körpereigene Substanz im Blut nachweisbar. „Das für Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut hält die Substanz für ungefährlich, erklärt in der BILD vollmundig: „Squalen ist ein natürliches Zwischenprodukt des Cholesterinstoffwechsels und Bestandteil der Körperzellen. Es ist im Blut konstant nachzuweisen und Hauptbestandteil vieler Lebensmittel wie z. B. Olivenöl. Die Menge an Squalen, die in einer Dosis Impfstoff enthalten ist, liegt nicht höher als die durchschnittliche Menge, die täglich mit der Nahrung aufgenommen wird.“ Wie dann eine Immunreaktion im Körper stattfinden kann, die den Impfstoff verstärkt, erklärt das Paul-“Ehrlich“-Institut in der BILD natürlich nicht.

Nach der Logik eines ungenannten Experten des Paul-Ehrlich-Instituts, reicht es also aus, dass ein Stoff im Körper natürlich vorkommt, um ihn für eine Injektion als unbedenklich zu erklären? Dann könnte man folgendes Experiment vorschlagen: Man nehme einen Experten des Paul-Ehrlich-Instituts, spritze ihm eine geringe Menge Sauerstoff in die Vene und erkläre ihm anschließend, dass dies ein Stoff ist, der in natürlicher Konzentration in seinem Blut vorkommt. Also vollkommen unbedenklich! Die Menge Sauerstoff, die wir ihm spritzen, liegt außerdem weit unter der Menge Sauerstoff, die er täglich durch die Atmung aufnimmt. Außerdem ist Sauerstoff für die Funktion des Körpers lebensnotwendig. Bis hierhin alles klar?

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»›Bild‹ kämpft für Sie!«, hieß früher eine Kolumne in der »Bild-Zeitung«, in der sich das Springer-Flaggschiff der Nöte und Sorgen des Kleinen Mannes annahm. Und das ist immer noch so. Nur ist der Mann nicht mehr ganz so klein. Vielmehr kämpft »Bild« heute verbissen für die Großkopferten. Und zwar vor allem für die, die der Pharmaindustrie soeben mal eine halbe Milliarde Steuergelder für eine nutzlose bis schädliche Impfung gegen die sogenannte »Schweinegrippe« rübergereicht haben. Tagesbefehl: Der Impfstoff muss jetzt auch verbraucht werden. Letzte Verzweiflungstat: Die Redaktion trat jetzt selbst zur Impfung an.

Ein Alptraum plagt das Pharma- und Regierungsblatt Bild-Zeitung: Stell dir vor, es ist Schweinegrippe-Impfung und kein Schwein geht hin. Katastrophe! Denn zwar haben die Pharmakonzerne ihr großes Business schon gemacht und unseren Politikern für 600 Millionen Euro ihre unzureichend getesteten Impfstoffe angedreht. Dennoch droht ein Super-GAU – nämlich dann, wenn der Staat auf Impfstoff im Wert von einer halben Milliarde sitzen bleibt. Dann würde der ganze Irrsinn erst so richtig offenbar: Mitten in der Krise wurde die Pharmaindustrie ohne Not mit einer halben Milliarde Euro Steuergeldern verwöhnt.

Und die Front der Impfwilligen bröckelt von Tag zu Tag. Je mehr kritische Berichte über die Schweinegrippe-Panik und die Impfstoffe erscheinen, umso weniger Menschen wollen sich gegen die angeblich gefährliche Pandemie impfen lassen. Die ursprüngliche Armee der Impfwilligen schrumpfte auf ein kleines Häuflein von zehn bis zwölf Prozent der Bevölkerung. Angesichts von 50 Millionen eingekauften Impfdosen ist das gar nichts, denn es hieße, dass der Staat für jeden sichtbar auf 40 Millionen Impfdosen sitzen bliebe.

»Seuchen – immun gegen die Impfung«, hatte Spiegel Online am 19. Oktober einen Artikel überschrieben und Fragen aufgeworfen, die auf dieser Internetseite schon vor Monaten gestellt wurden. »Die Gesundheitsbehörden sind auf eine Kampagne der Pharmakonzerne hereingefallen, die mit einer vermeintlichen Bedrohung schlichtweg Geld verdienen wollten«, zitiert die Spiegel-Website den Chefarzt Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

Da war nun wirklich Feuer am Dach.

Doch keine Bange – Bild kämpft für Sie. Jedenfalls, wenn man »sie« klein schreibt: die Politiker. 50 Millionen Impfdosen haben die Länder eingekauft, und die müssen jetzt weg.

»Schweinegrippe: Professor befürchtet in Deutschland 35.000 Tote«, titelte Bild Online am 21. Oktober 2009 in Grellgelb vor schwarzem Hintergrund – »35 000 Tote« groß geschrieben.

Und tatsächlich: Das Blatt hatte noch ein inzwischen rares Exemplar jener Hardliner aufgetrieben, die auch schon vor einem halben Jahr ein Horrorszenario nach dem anderen an die Wand malten: »Prof. Dr. Adolf Windorfer (Hannover) prophezeit uns ein Schweinegrippe-Szenario für Deutschland, das die schlimmsten Befürchtungen übersteigt:

• 35.000 Tote!

• 30 Millionen Infizierte!

• Extreme Krankheitsverläufe!«

Na bitte, geht doch. Schluss mit der Weicheierei. »SOLLTEN WIR DIE GRIPPE LANGSAM ERNST NEHMEN?«, fragt die Bild-Zeitung denn auch in Großbuchstaben. Immerhin ist Herr Windorfer Träger des Bundesverdienstkreuzes, erfahren wir aus Bild. Und außerdem ist er Berater der Weltgesundheitsorganisation WHO.

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