Mit ‘benzin’ getaggte Beiträge

E10: Diktatur an der Zapfsäule

Veröffentlicht: 8. März 2011 von infowars in Deutschland, Klimalüge/Ökofaschismus, Politik
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von Henning Lindhoff

Die Planwirtschaftler haben wieder einmal zugeschlagen

Der nichtsahnende Otto Normalverbraucher wird nun angehalten, doch bitte wieder mehr für die Umwelt zu tun und den BIO-Treibstoff namens E10 zu tanken. Das machen diese natürlich mit dem größten Vergnügen, denn BIO ist toll, weil BIO die Umwelt schont, weil BIO die Erde am Leben erhält und weil BIO den zerstörerischen Einfluss der industrialisierten Zivilisation ein wenig mindert. Wenn wir nur alle E10 tanken, dann klappt es auch wieder mit der Natur. Dann dürfen wir doch noch ein paar Jahre auf der Erde bleiben, obwohl wir alle viel zu viel sind und die Welt überbevölkern. Also hören wir einfach auf unseren Großen Bru(e)der(le) und tanken E10.

Die Tankstellen bieten den Treibstoff nicht aus Umweltbewusstsein an, sondern weil sie dazu gezwungen werden! Nicht mit der Pistole am Kopf sondern mit dem Taschenrechner und mit Bilanzen. Folgen die Tankstellenbetreiber den Vorgaben zum Verkauf von E10 nicht, drohen finanzielle Strafen. Bei jedem statt E10 verkauften Liter müssen bei Super Plus mit fünf Prozent Ethanol zwei Cent Strafe gezahlt werden. Sehr subtil wird hier Zwang eingeführt. Nur der Staat kann sich so grundlegend in das Leben der Menschen einmischen, weil nur er über das notwendige Gewaltmonopol und die Fähigkeit zur Eintreibung von Steuern, Gebühren und Abgaben besitzt. Das nutzt er hier voll aus. Und die Tankstellenbetreiber folgen weiterhin der betriebswirtschaftlichen Logik, betrachten Abgaben als Kosten und addieren diese auf die Preise. Der Verbraucher wird daher zum Dummen gemacht. Egal wie er handelt. Er muss zahlen und einen Kraftstoff akzeptieren, der weniger Effizienz zeigt als die bisherigen Treibstoffe. Denn ein Kraftfahrzeug, das mit E10 betankt wird, verbraucht um die 5 Prozent mehr Kraftstoff als ein Kraftfahrzeug, das ohne Beimischung von Bioethanol fährt. Auf diese Weise werden gleichzeitig Wohlstand und Leistungsfähigkeit einer Gesellschaft zerstört – ein stets beliebtes Mittel der Planwirtschaftseliten.

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Wenn der Bürger plötzlich nicht mehr gehorcht

Veröffentlicht: 7. März 2011 von infowars in Deutschland, Politik, Wirtschaft
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Schade um das schöne neue E10 Öko-Benzin. Eigentlich sollte es die Welt retten, aber nun ist es gerade dabei, erneut zu scheitern. Die Schuldfrage immerhin ist bereits geklärt, denn schuld sind einfach die anderen – nämlich aus Sicht der Politik die Mineralölindustrie und aus deren Sicht die Politik.

Wenig beeindruckt zeigt sich von diesem Streit der Bürger, der sich aus unterschiedlichen Gründen größtenteils schlichtweg weigert, diesen neuesten Klimaschutz-Irrsinn mitzumachen. Ob das Volk bereits erkannt hat, wieviel Macht es tatsächlich besitzt?

Nanu, eben noch war E10 die Lösung aller – überhaupt nicht vorhandenen – Klimaerwärmungs-Probleme und jetzt soll es gleich wieder von der Bildfläche verschwinden? Der Spiegel schrieb am 04.03.2011 über diese wankelmütige Politik:

Der Energieexperte der CDU im Europaparlament, Herbert Reul, sagte, der Einsatz von E10 sei überstürzt und falsch verstandener Klimaschutz auf dem Rücken der Autofahrer gewesen. “Je eher E10 von den Tankstellen verschwindet, desto besser.”

Woher kommt denn dieser plötzliche Sinneswandel? Haben die Regierigen etwa erkannt, dass sie die Klima-Lüge nicht mehr unterstützen dürfen? Von wegen, die inzwischen bis auf’s Hemds ausgezogenen Bürger scheinen keine Lust mehr auf Veräppelung zu haben und boykottieren einfach diese neue Bevormundung, weil sie entweder Angst vor einem Schaden ihres Fahrzeugs haben, keine Leistungsminderung des Kraftstoffs wünschen oder diese aberwitzige Lebensmittelverschwendung nicht unterstützen wollen. Sie bezahlen dafür nun sogar freiwillig mindestens fünf Cent mehr pro Liter.

Dabei hatte die Bundesregierung – und indirekt natürlich auch die EU – doch alles so schön vorbereitet und für den Fall der Widerspenstigkeit seitens der Bürger auch gleich eine passende Drangsalierungsmaßnahme als “Motivationshilfe” mit eingeplant. Sollten nämlich die Ölkonzerne den vorgeschriebenen E10-Absatz nicht erreichen, müssen sie für jeden stattdessen verkauften Liter SuperPlus E5 zwei Cent berappen – was natürlich wiederum auf die Autofahrer umgelegt wird.

Der Bürger, inzwischen längst gewohnt, sich nach Ausweichmöglichkeiten vor der unaufhörlichen Tyrannei umzuschauen, wurde hier offenkundig deutlich unterschätzt. Still protestiert er und ignoriert den diktatorischen Tankbefehl von ganz oben – und das ohne jegliche Vorwarnung, wie der Focus am 04.03.2011 schilderte:

Dabei begann die Einführung dieses Mal fast reibungslos. Die Ankündigung der Einführung zum Jahresbeginn 2011 traf kaum auf Wiederhall. Und das, obwohl erst knapp zwei Jahre zuvor ein Proteststurm der Autofahrer die damals bereits geplante Umstellung gekippt hatte.

Wenn das mal keine klare Fehleinschätzung seitens der Politik war. Die Autofahrer scheinen alles andere als “verunsichert” über die Verträglichkeit des neuen Kraftstoffes in ihrem Wagen zu sein, was derzeit als Rechtfertigung in jedem zweiten Satz aus Richtung Berlin zu hören ist, sondern sie haben offenbar beschlossen, auf stillen Protest umzuschalten und der bürokratischen Idiotie und dem menschenverachtenden Ökowahn eiskalt den Rücken zu zeigen.

Sie kennen bestimmt diese Ketten-E-Mails, in welchen dazu aufgefordert wird, an festgelegten Tagen bei bestimmten Markentankstellen nicht zu tanken, um so den Preis zu drücken. Im Gegensatz zu dieser abgestimmten Maßnahme zeigt sich nun, dass ungeplanter und unorganisierter Widerstand sogar höchst effektive Auswirkungen haben kann – sehr gefährlich für unsere herrschende Klasse, wenn dies von der Allgemeinheit erst einmal bewusst wahrgenommen wird.

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© RainerSturm / pixelio.de

Seit wenigen Wochen ist uns die EU wieder einmal ein Stückchen näher auf die Pelle gerückt und zerrt erneut an der schon engen Schlinge um unseren Hals. E10, der neue “klimaschonende” Treibstoff ist jetzt da, endlich retten wir die Welt.

Im Vorfeld waren die Ökos und Gutmenschen wie üblich die frohlockenden Jasager, doch jetzt, wo das Kind längst in den Brunnen gefallen ist und die Lügen immer offensichtlicher werden, jaulen sie herum und keiner will’s gewesen sein.

Das neue Super-Benzin E10 sorgte in der jüngsten Vergangenheit für viele Diskussionen, v.a. wegen der Unverträglichkeit bei etwa drei Millionen PKW im Lande. Daran hatten die Gutmenschen in ihrer Euphorie wohl nicht gedacht, dass sich nicht jeder auf Befehl einen Neuwagen finanzieren will oder kann, nur um den Aufschwung anzukurbeln und die Umwelt zu schützen – was auch nur weitere Lügen sind.

Was hat sich eigentlich an den Tankstellen konkret geändert, gibt es “Super 95″, also das bisherige Super-Benzin mit 95 Oktan, weiterhin oder müssen wir die E10-Kröte tatsächlich schlucken? Die Anfragen bei verschiedenen Tankstellen und den jeweiligen Konzernen ergeben folgendes Bild:

Aral:

  • Bisheriges Super 95:
    Gibt es ab sofort nicht mehr. Stattdessen steht noch an einem Zapfhahn pro Tankstelle weiterhin “Super” dran, heraus fließt allerdings SuperPlus und zwar auch zum Preis von SuperPlus.
  • Offizielle Begründung:
    Sowohl an Raffinerien als auch an Tanklagern gibt es keine Kapazitäten für ein zusätzliches Schutzsorten-Produkt. Hinzu kommt, dass die Mehrzahl der Raffinerien nicht unterschiedliche Biobeimischungen parallel im selben Produkt ermöglichen können, es kann also nicht parallel ein Super 95 E5 und Super 95 E10 in einer Raffinerie hergestellt werden. Da im System kein Produkt wegfällt, muss auf ein bereits bestehendes Produkt ausgewichen werden. Aral nutzt dementsprechend sein SuperPlus 98, welches einen maximalen Bioethanol-Anteil von 5% hat.
  • Stimmung an einer örtlichen Tankstelle:
    Unsicherheit und auch geäußerter Unmut über den Klima-Unsinn seitens der Kunden. “Abzockerei” wurde genannt. Der Pächter: “An verschiedenen Stationen bestehen bereits Engpässe bei SuperPlus, da nur 5% der Raffineriedestillate zu SuperPlus 98 verarbeitet werden können und erhöhte Nachfrage herrscht.”

Shell:

  • Bisheriges Super 95:
    Wird ab jetzt nicht mehr angeboten. Ausweichmöglichkeit ist V-Power zu derzeit acht Cent Aufpreis gegenüber Super E10.
  • Offizielle Begründung:
    Sowohl die Produktionsmöglichkeiten der Raffinerien als auch die Anzahl der Kraftstofftanks in Raffinerien und Tanklagern sowie insbesondere an den Tankstellen sind in der Regel begrenzt.
  • Stimmung an einer örtlichen Tankstelle:

Esso:

  • Bisheriges Super 95:
    Derzeit wird noch Super 95 neben Super E10 angeboten, sofern die Zapfanlagen der Tankstellen dies ermöglichen. Der Preis von Super 95 ist derselbe wie SuperPlus.
  • Offizielle Begründung:
    Verfügbarkeit von Tankanlagen in Raffinerien, Tanklagern und Tankstellen. Drei Sorten Super-Benzin können viele Tanklager nicht bewerkstelligen.
  • Stimmung an einer örtlichen Tankstelle:
    Super 95 wird regional teilweise eng, weil sich viele nicht trauen, E10 zu tanken. Es bestehen Zweifel an der Verträglichkeit bei vielen Fahrzeugen, die fehlende Langzeiterfahrung wird angemahnt. Der Pächter: “Da steckt wieder die EU dahinter – weiß nicht, wer da wieder seine Interessen durchgesetzt hat, aber wir waren es nicht.”

Total:

  • Bisheriges Super 95:
    Wird weiterhin als eigener Kraftstoff angeboten und hat einen Preis zwischen E10 und SuperPlus.
  • Offizielle Begründung:
    Wird nach aktuellem Stand weiterhin so bleiben, auf unbestimmte Zeit.
  • Kundenstimmung an einer örtlichen Tankstelle:
    Die Pächterin: “Von den Grünen geht das aus.”

Jet:

  • Bisheriges Super 95:
    Weiterhin erhältlich, wurde aber deutlich teurer und hat zur Zeit denselben Preis wie SuperPlus. Es ist aber damit zu rechnen, dass Super 95 in Zukunft wieder einen günstigeren Preis als SuperPlus haben wird.
  • Offizielle Begründung:
    Super 95 wird auf Dauer weiterhin zur Verfügung gestellt, weil zahlreiche Fahrzeuge kein E10 vertragen. Die derzeitige Preisgleichheit von Super 95 und SuperPlus hängt mit höheren Beschaffungskosten für Super 95 zusammen und den verordneten Zwangsabgaben durch die Quotenregelung des “Bio”-Kraftstoffes.
  • Kundenstimmung an einer örtlichen Tankstelle:
    Die Pächterin: “Die meisten wissen noch gar nicht, ob ihr Auto E10 verträgt. Viele kaufen E10, weil’s billiger ist.”

OMV:

  • Bisheriges Super 95:
    Weiterhin erhältlich, wurde aber deutlich teurer und hat nun denselben Preis wie SuperPlus.
  • Offizielle Begründung:
    Wie lange das so bleibt, ist unsicher, aber ein Termin zur Einstellung von Super 95 ist nicht bekannt. Vorerst bleibt es im Angebot.
  • Kundenstimmung an einer örtlichen Tankstelle:
    Der Pächter: “Das Problem liegt nicht an uns Tankstellen, sondern an unserer Bundesregierung, die haben den ganzen Kram begonnen. Wir können die Suppe auslöffeln, die sie uns eingebrockt haben. Die meisten Kunden tanken SuperPlus. Inzwischen sagen es schon die Medien, E10 ist umweltschädlicher als der bisherige Kraftstoff. Die Regierung hat eben nach einem Grund gesucht für den Unsinn.”

Wird Super 95 verschwinden? Als Kraftstoff selbst könnte es tatsächlich bald verschwinden, da hat die Größte unter den Tankstellenketten, Aral, schon klar gezeigt, was Sache ist. Als Name bzw. “Schutzsorte” bleibt Super erhalten, das ist gesetzlich geregelt. Allerdings kann sich dahinter auch ein höherwertiges Produkt wie SuperPlus verbergen – zum höheren Preis natürlich. Der Dumme dabei ist und bleibt wer? Genau, Sie.

Es stellt sich die Frage, warum sich bisher niemand großartig über diesen Ethanol-Unsinn aufgeregt hat, denn wir fahren schon die ganze Zeit mit bis zu fünf Prozent “Bio”-Ethanol im Benzin. Eigentlich hätte an den Zapfhähnen “E5″ stehen müssen. Neben der großen Verunsicherung der Autofahrer, ob ihr Fahrzeug E10 verträgt – aus politischen Gründen sollte eigentlich jeder das Zeug boykottieren – stellt sich auch die Frage, ob denn die Ethanolbeimischung zu Leistungseinbußen oder Mehrverbrauch führt.

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