Mit ‘BAYER’ getaggte Beiträge

Bayer baut Genpflanzen-Geschäft aus

Veröffentlicht: 21. September 2009 von infowars in Gentechnik, Gesundheit, Lebensmittel
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In Bayers Pflanzenschutz-Sparte ist man zufrieden. „Ich habe meinen künftigen Chef am Dienstag eine halbe Stunde lang gesprochen, er ist eine beeindruckende Persönlichkeit“, sagte Friedrich Berschauer, Vorstandsvorsitzender von Bayer Crop Sciende, über Marijn Dekker, der in einem Jahr die Konzernführung übernimmt. Und auch die Wirtschaftskrise kann dem Saatgut- und Düngemittel-Hersteller kaum etwas anhaben. Der Umsatz des von Crop Science stieg im ersten Halbjahr 2009 währungsbereinigt um 4,8 Prozent auf knapp vier Milliarden Euro, und das trotz Dürre in wichtigen Anbaugebieten. Das dritte Quartal startete aber verhalten. Berschauer will daher nicht mehr versprechen, dass der Konzern in diesem Jahr eine Gewinnmarge (vor Zinsen und Steuern) von 25 Prozent erreicht. Dieses Ziel sei „ambitioniert“, sagte Berschauer.

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Bayer verstärkt sich bei Pflanzenbiotechnologie mit Zukauf in USA

Veröffentlicht: 23. August 2009 von infowars in Gesundheit, Lebensmittel
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Der Bayer-Konzern verstärkt sich wie geplant im Bereich der Pflanzenbiotechnologie. Wie die Bayer CropScience AG am Mittwoch mitteilte, will der Teilkonzern der Leverkusener Bayer AG das US-Biotech-Unternehmen Athenix übernehmen. Die Akquisition der nicht-börsennotierten Athenix Corp soll die Möglichkeiten von Bayer CropScience erweitern, Landwirten weltweit neue Technologien und vollständige Agrar-Lösungen anzubieten. Zum Kaufpreis machte Bayer CropScience keine Angaben.

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Geheimnisvolle Partnerschaft

Veröffentlicht: 7. Juni 2009 von infowars in Deutschland, Korruption, Pharmaindustrie
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Seit Monaten versuchen mehrere Verbände, Details über einen Vertrag der Uni Köln mit der Bayer AG herauszubekommen. Nun bekommen sie Unterstützung

Ursprünglich sollte es eine einmalige Zusammenarbeit zwischen der Universität zu Köln und dem Pharmariesen Bayer werden. Inzwischen aber sorgt das Anfang vergangenen Jahres unterzeichnete Kooperationsabkommen für zunehmende Probleme. Denn rund zehn Verbände und studentische Gruppen fordern die Offenlegung des Kooperationsvertrages. Sie befürchten aus Konzerninteressen entstehende Nachteile für Forschung und Lehre. Wiegen wirtschaftliche Interessen zu schwer, könnte es sogar zu Gefahren für Patienten geben, die an medizinischen Versuchsreihen teilnehmen. Nun bekommen die Kritiker Rückendeckung aus dem Büro der Beauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen für Datenschutz und Informationsfreiheit. Es gebe keine Gründe, den Kontrakt geheim zu halten, heißt es in einer ersten Stellungnahme.

Dabei hatte Andreas Pinkwart, „Minister für Innovation“ des Landes NRW, das Abkommen zwischen Universität und Unternehmen Ende März 2008 noch gelobt: Es sei die weitest reichende Kooperation, „die eine nordrhein-westfälische Universitätsklinik bislang eingegangen ist“. Der FDP-Politiker Pinkwart ließ seine Freunde über die Zusammenarbeit bekunden, ?weil sie beide Seiten stärkt. Sie bedeutet darüber hinaus einen großen Gewinn für die Arzneimittel-Forschung in Nordrhein-Westfalen“.

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Mehr als 99.000 Menschen zwischen Köln und Krefeld haben bislang ihren Protest gegen die hochtoxische Kohlenmonoxid-Pipeline des BAYER-Konzerns mit ihrer Unterschrift bekundet. Der Chemie-Konzern sieht sich aber – trotz der noch fehlenden Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes Münster – bereits als Sieger in der Rechtsauseinandersetzung um das 67 Kilometer lange Giftgasrohr. In Münster wird voraussichtlich bis Mai geprüft, ob die Pipeline nach dem einstimmig von CDU, SPD, FDP und Grünen im NRW-Landtag verabschiedeten Pipeline-Gesetz auch in Betrieb genommen werden darf.


Nach Angaben von Christian Zöller, Sprecher des Pipeline-Betreibers BAYER Material Science, sind 97 Prozent der Rohre verlegt. Dabei konnte BAYER ganz hemdsärmelig vorgehen, denn die Bezirksregierung Düsseldorf unter dem Sozialdemokraten Jürgen Büssow, die mit dem Planfeststellungsverfahren die Genehmigung für die Pipeline ausstellte, ist zugleich die Behörde, die sich selber kontrolliert, wenn es um die Frage geht, ob BAYER die Vorgaben nach dem Planfeststellungsverfahren auch eingehalten hat und dabei von der Bezirksregierung vorschriftsmäßig kontrolliert wurde.

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