Mit ‘agent provocateur’ getaggte Beiträge

SEBASTIAN RANGE

Im Fall der beiden am vergangenen Wochenende abgefangenen Bombenpäckchen aus Jemen fällt neben anderen Ungereimtheiten vor allem ein Widerspruch auf: Warum bedient sich al-Qaeda dieses Weges, wenn das Terror-Netzwerk doch angeblich über „Schläfer“ und Zellen in den USA verfügt? Schließlich seien in den letzten neun Jahren über 200 Menschen aufgrund von Aktivitäten mit terroristischem Hintergrund festgenommen worden. Ein Viertel davon seien Konvertiten. Das behauptet jedenfalls Oren Segal, Direktor des Extremismus-Zentrums der Anti-Defamation League (ADL), in einem heutigen Artikel der Washington Post, der den Hintergrund eines solchen Konvertiten näher beleuchtet. (1)

chesser vorherChesser nachher
Zachary Adam Chesser – vorher und nachher: Aus einem lebenslustigen Jugendlichen wurde ein radikaler Islamist. Er war den „Verlockungen“ eines zweifelhaften US-amerikanischen Webportals erlegen.

Die Rede ist von Zachary Adam Chesser, der sich innerhalb von zwei Jahren vom lebenslustigen Jugendlichen zu einem radikalen Al-Qaeda-Anhänger entwickelte. Im Oktober dieses Jahres bekannte er sich vor Gericht der Unterstützung somalischer Terroristen schuldig, nachdem er im Juli vom FBI verhaftet worden war, als er nach Somalia reisen wollte, um sich der islamistischen Gruppe al-Shabab anzuschließen. (2)

Chesser fällt somit in die Kategorie des „homegrown terrorism“, also des „einheimischen Terrorismus“. Hierbei handelt es sich um ein Phänomen, bei dem sich bislang unauffällige und meist junge Männer radikalisieren und schließlich für terroristische Operationen zur Verfügung stellen. Doch ein Großteil dieses Phänomens ist hausgemacht. Nicht nur indirekt, etwa weil die Kriege in Afghanistan und im Irak zur Radikalisierung beitragen. Auch direkt wird durch geheimdienstliche Aktivitäten dafür gesorgt, dass diese Männer auf die schiefe Bahn geraten.

Ausschlaggebend dabei sind weniger ideologische Überzeugungen, als vielmehr psychologische Befindlichkeiten.

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Hier ein entlarvendes Video welches zeigt wie die Demonstrationen der französischen Gewerkschaft CGT von der Polizei bzw. in Zivil gekleideten Beamten infiltriert ist. Sie tragen sogar rote CGT Aufkleber als Tarnung.

Die als Gewerkschaftler verkleideten Polizisten sperren Demonstranten in der Eingangshalle eines Hauses in Lyon ein. Als die aufgebrachte Menge die Täuschung merkt und die Freilassung der Kollegen verlangt, muss eine Truppe Bereitschaftspolizei sie schützen und ihre Flucht decken.

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Mit sinnlosen Aufständen, angezündeten Autos und eingeschlagenen Schaufenstern hat man „der Protestbewegung in den Fuß geschossen“

Paul Joseph Watson, Prisonplanet.com, 20.10.2010

Gewalttätige Anarchisten in Frankreich, welche die gesamte Woche damit zubrachten sinnlos Schaufenster einzuschmeißen und Autos in Brand zu stecken, haben “der Protestbewegung in den Fuß geschossen”, indem sie dadurch den legitimen Protest der gewerkschaftlichen Demonstranten dämonisierten und es der Regierung so ermöglichten unter Zuhilfenahme paramilitärischer Kräfte mit äußerster Härte durchzugreifen, so ein führender französischer Gewerkschaftsexperte.

Die Aktionen der schwarz gekleideten Jugendlichen in Städten wie Lyon und Paris haben jegliche Chancen zunichte gemacht die Pläne der Regierung aufzuhalten das Rentenalter von 60 auf 62 Jahre anzuheben, was wieder einmal die Tatsache unterstreicht, dass die nihilistischen Kommunisten, die idiotischerweise glauben, sie seien die Vorreiter irgendeiner mächtigen Revolution, in Wirklichkeit nichts weiter sind als die größten Verbündeten des Staates.

 

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Wie AP gestern berichtete, hat der Anwalt des bekannten rechtsextremen Bloggers Hal Turner während der laufenden Gerichtsverfahren gegenüber Medien ausgesagt, dass Turner für das FBI arbeitete und jahrelang als „agent provocateur“ innerhalb der Bloggergemeinschaft auftrat.

„Sein Job war es im Prinzip, Informationen zu publizieren, welche andere Leute zu Aktionen angefacht hätten, die zu deren Verhaftung geführt hätten,“

sagte sein Anwalt.


Bild: Hal Turner (re.) mit seinem Anwalt

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