Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaft’

Kaum positive Wirtschafts- und Klimaeffekte: Die Bilanz, die das Wirtschaftsforschungsinstitut RWI zum Photovoltaik-Ausbau zieht, ist ernüchternd. Dabei werde er die Stromkunden mehr als 110 Milliarden Euro kosten, schreiben die Forscher in der Studie, die der F.A.Z. vorliegt

Der Ausbau der Energieerzeugung durch Photovoltaikanlagen wird Deutschlands Stromkunden mindestens 111 Milliarden Euro kosten. Das ergeben neue Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die der F.A.Z. vorliegen. Allein der Ausbau bis zu dem neuen Förderdeckel von 52 Gigawatt (GW) Leistung wird trotz stark sinkender Einspeisevergütung noch Zahlungen von 11,8 Milliarden Euro auslösen.

Geht der Ausbau weiter schneller voran, als die Regierung kalkuliert, könnte es noch anderthalb Milliarden Euro teurer werden. 2015 dürfte die Subvention so stark gesunken sein, dass es lukrativer wird, den Sonnenstrom an der Börse zu verkaufen – womit die von der Regierung als Fördergrenze ausgerufene Marke von 52 GW gar nicht erreicht würde.

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Die aktuelle Diskussion um eine Vermögensabgabe zeigt wieder einmal, dass Erfolg und Wohlstand in Deutschland unter Generalverdacht stehen. Wen wundern da noch Steuerflucht und Gier?

Unser Sozialstaat ist ein Steuerstaat. Je mehr er umverteilen will, desto mehr Einnahmen braucht er, und die holt er sich bei seinen Bürgern. Er „braucht“, und er „holt“. Bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Und bei denen, von denen er mehr holt, will er immer noch mehr holen.

Denn die haben’s ja. Und denen, die weniger haben, ist das recht. So einfach wie fatal ist diese Rechnung. In dieser schlichten Beschreibung liegt die ganze Weisheit unserer politischen Kultur, und in ihr manifestiert sich auch ihr Elend.

Der moderne Steuerstaat entwickelte sich mit dem Kampf des Bürgertums um Selbstbestimmung und Demokratie. Gegen den Ständestaat und die kleptokratische Aristokratie gerichtet, wollten die Bürger ihre Freiheit leben und waren im Umkehrschluss bereit, Steuern zu entrichten, damit ein Staatswesen überhaupt erst entstehen könne

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von Llewellyn H. Rockwell Jr.

Wird dank Keynes immer noch auf der ganzen Welt betrieben

Für die heutige Generation ist Hitler der meistgehasste Mann der Geschichte und sein Regime der Archetyp des politisch Bösen. Diese Ansicht erstreckt sich jedoch nicht auf seine Wirtschaftspolitik. Weit gefehlt. Sie wird von Regierungen der ganzen Welt übernommen. Die Glenview State Bank in Chicago zum Beispiel lobte Hitlers Wirtschaftpolitik vor kurzem in ihrem monatlichen Newsletter. Dabei entdeckte die Bank die Gefahren, der man sich aussetzt, wenn man keynesianische Politik im falschen Kontext anpreist.

Die Ausgabe des Newsletters, vom Juli 2003, ist nicht online, aber der Inhalt kann aus dem Protestbrief der Anti-Defamation League herausgelesen werden. „Ungeachtet der ökonomischen Argumente“, heißt es im Brief, „kann Hitlers Wirtschaftspolitik nicht von seiner allgemeinen Politik des bösartigen Antisemitismus, Rassismus und Völkermordes … getrennt werden. Seine Taten aus einer anderen Sicht zu betrachten, geht völlig am Thema vorbei.“

Das selbe kann über alle Formen zentraler Planung gesagt werden. Es ist falsch zu versuchen, die Wirtschaftspolitik irgendeines souveränen Staates getrennt von der politischen Gewalt zu betrachten, die für sämtliche zentrale Planung, ob in Deutschland, der Sowjetunion oder den Vereinigte Staaten charakteristisch ist. Die Kontroverse macht deutlich, wie die Verbindung zwischen Gewalt und Planwirtschaft noch immer nicht verstanden wird, nicht einmal von der ADL. Die Tendenz von Ökonomen, Hitlers Wirtschaftsprogramm zu bewundern, ist ein typisches Beispiel.

In den 1930ern galt Hitler weitgehend als nur ein weiterer protektionistischer Zentralplaner, der das vermeintliche Versagen des freien Marktes und die Notwendigkeit national gelenkter ökonomischer Entwicklung erkannte. Die proto-keynsianische Ökonomin Joan Robinson schrieb, dass „Hitler ein Rezept gegen Arbeitslosigkeit gefunden hatte, bevor Keynes es vollständig erklärt hatte.“

Woraus bestand diese Wirtschaftspolitik? Er hob den Goldstandard auf, begann  enorme öffentliche Arbeitsprogramme wie die Autobahnen, schützte die Industrie vor ausländischer Konkurrenz, weitete den Kredit aus, führte Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ein, traktierte den privaten Sektor mit Preis- und Produktionsbestimmungen, dehnte das Militär gewaltig aus, setzte Kapitalkontrollen durch, institutionalisierte die Familienplanung, stellte das Rauchen unter Strafe, veranlasste eine staatliche Kranken- und Arbeitslosenversicherung, normierte die Bildung und fuhr schließlich hohe Defizite ein. Das nationalsozialistische Interventionsprogramm war ein entscheidender Bestandteil der Ablehnung der Marktwirtschaft durch das Regime und dessen Übernahme des Sozialismus in einem Land.

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Udo Ulfkotte

Das Haushaltsrecht ist ein Grundpfeiler der Demokratie. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages geben es heute zugunsten der EU-Diktatur auf. Das ist wie beim Ermächtigungsgesetz 1933. Ab heute sind wir endgültig keine Demokratie mehr.

Der Deutsche Bundestag klärt uns auf seiner Homepage darüber auf, dass das Haushaltsrecht zu den Grundzügen einer Demokratie gehört. Schon im Vorwort des Artikels heißt es da:

»Parlament und Haushalt – das gehört heute untrennbar zusammen. Staatliches Handeln muss legitimiert sein, und deshalb gilt dies in ganz besonderer Weise für die Verwendung der finanziellen Mittel. Aber das war nicht immer so. Nicht von ungefähr spiegeln sich in der wechselhaften Geschichte um das Budgetrecht Rückschläge und Erfolge des demokratischen Parlamentarismus wider.«

Wo kein Haushaltsrecht, da keine Demokratie. So sieht es der Deutsche Bundestag selbst. In einer parlamentarischen Demokratie hat das Parlament die alleinige Entscheidung darüber, wie viele Steuern erhoben werden und was mit dem Geld gemacht wird.

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A. M. Freyed

 

Das neue Weltwährungs- und Finanzsystem befindet sich bereits im Aufbau, während dieser Artikel geschrieben wird. Hinweise darauf finden sich sowohl in Leitmedien wie in alternativen Medien in verschiedenen Artikeln. Hier wollen wir besonders auf zwei dieser Berichte eingehen.

 

 

»Eine Reform des Währungssystems… Der Internationale Währungsfonds (IWF) führt mehrere Reservewährungen ein, darunter auch die Sonderziehungsrechte (SDR), und überwacht ihre Ausgabe und die grenzüberschreitenden Kapitalströme… Die Reform des internationalen Währungssystems stellt die derzeit wichtigste Aufgabe der G20 dar. Extrem fluktuierende Wechselkurse erschweren die Beobachtung und Kontrolle der internationalen Kapitalströme, das frühzeitige Erkennen von Finanzrisiken und die Rettung des weltweiten Systems bei Auftreten einer Krise. Sollte eine Reform des heutigen internationalen Währungssystems scheitern, wird es bald zu einer weiteren schweren Finanzkrise kommen. Daher sollten die G20 sich jetzt ihrer drängenden historischen Aufgabe annehmen, das internationale Währungssystem zu reformieren.«

China Daily


 

»Ein manipulierter Goldmarkt, eine geheime ›Ausgleichszahlung‹ an China … ›Was die Märkte angeht, ist Gold eine Reservewährung‹, erklärte Eric Sprott von der Vermögensverwaltung Sprott Asset Management in einem Interview im Oktober 2011 gegenüber Jim Puplava vom Internetnachrichtenportal FinancialSense Newshour, um dann fortzufahren, die Zentralbanken und scharfsichtige Finanzinteressen wüssten, im Überlebenskampf des Dollar werde Gold als Rückgrat eines neuen weltweiten Währungssystems eine Rolle spielen – eines Systems, in dem China derzeit verglichen mit den EU-Kernstaaten und den USA hinsichtlich seiner Goldreserven hinterherhinkt.«

ETF Daily News

 

 

Zunächst ein Artikel des auf börsengehandelte Indexfonds (ETF) spezialisierten Internetnachrichtenportals ETF Daily News mit der Überschrift: »Manipulierter Goldmarkt, eine geheime Ausgleichszahlung an China«, der einen wichtigen Artikel aus [der größten englischsprachigen chinesischen Tageszeitung] China Dailymit der Überschrift »Reform des Weltwährungssystems« ergänzt. Zusammengenommen liefern uns diese beiden vor Kurzem

veröffentlichten Artikel wichtige Einsichten in das, was wirklich geschieht.

 

Wie ETF Daily News berichtet, verfrachten einflussreiche westliche Kreise in Erwartung eines neuen Weltwährungs- und Finanzsystems, das gerade im Aufbau begriffen ist, insgeheim Gold nach China, das größere Goldreserven benötigt, um Teil des geplanten neuen Währungssystems sein zu können, so legt zumindest der Daily News-Bericht nahe.

 

Für jemanden, der davon überzeugt ist, dass Geschichte durch »geheime Absprachen« gelenkt wird, besitzt ein solches Szenario hohe Glaubwürdigkeit. Die weltweiten Eliten sind offenbar dabei, wirtschaftliches Chaos zu schüren, das sie dann dazu benutzen können, eine ihnen genehme Weltwährung einzuführen, die möglicherweise auf einem Korb verschiedener Währungen beruht und  informell durch Gold gedeckt wird.

 

Dieser Übergang zu einem neuen Weltwährungssystem soll nicht auf einmal, sondern schrittweise erfolgen. Sollte der Euro scheitern, bedeutete dies für die Elite sicherlich einen Rückschlag, würde aber nicht ihren Plan als Ganzes gefährden. Die Eliten wollen die Welt regieren und sind bereit, für dieses Ziel so viele Krisen und so viel Leid wie notwendig auszulösen – sie werden nicht so einfach aufgeben.

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https://i0.wp.com/infokrieg.tv/wordpress/wp-content/uploads/2012/06/eurogroup.jpg

von Peter Boehringer [Goldseitenblog.com]

Gestern war wieder einmal Kuhhandelstag zwischen BuReg und Länderregierungen. Natürlich ging es entgegen den offiziellen Darstellungen dabei nicht um die Zustimmung der Roten und Grünen zum ESM und Fiskalpakt (die war eh immer klar – schließlich sind Trittin-Özdemir-Gabriel-Steinbrück alle Bedingungslos-Europäer bis in den Tod bzw. bis in die Vereinigten Staaten von EUropa). Aber die sozialistischen Länderfürsten nutzten die ESM-Gelegenheit, von der BuReg noch ein paar lange ersehnten Schmankerl abzugreifen.

Heraus kamen dabei u.a. die … tätä … DEUTSCHLAND-BONDS! Die FAZ berichtet in „Bund bereit zur Einführung von Deutschland-Bonds“ wie folgt:

„Die Bundesregierung hat den Ländern finanzielle Zugeständnisse gemacht und dafür deren Zusicherung erhalten, dass sie am Freitag im Bundesrat dem europäischen Fiskalpakt zustimmen werden. Als ‚intelligentes Schulden-Management‘ [sic!] sollen Bund und Länder bereits im nächsten Jahr gemeinsame Anleihen begeben. … Im Kanzleramt einigten sich Vertreter beider Seiten am Sonntag auf eine gemeinsame Kreditaufnahme zur Reduzierung der Zinskosten der Länder.“

=> Wir lernen:
a) Sozialisten aller Regionen und Couleur werden sich in der Verteilung von Geld immer einig – es ist ja nicht ihres.

b) Der bislang noch begrenzte Haftungssozialismus in Deutschland namens „Länderfinanzausgleich“ wird nun intransparent und uferlos.

c) Der bisherige „Länderfinanzausgleich“ könnte nun ersatzlos abgeschafft werden (was aber sicherlich nicht passieren wird – die Eliten lieben Verschiebebahnhöfe; je mehr, desto besser).

d) Der nationale Schuldensozialismus wird nun noch der kleine und ebenso missratene Bruder des künftigen EUropäischen ESM-Target-EFSF-EZB-Eurobond-Transfersozialismus sein.

Zwar ist der Morast einheitlicher Geld-Beschaffung und zentraler Verplanung innerhalb einer nationalen Schicksalsgemeinschaft noch eher tolerabel als in einem Staatenbund namens EU [der nach geltendem Verfassungsrecht ohne Volksabstimmung *) unter keinen Umständen ein Bundesstaat werden darf!]. Trotzdem wurde auch die BRD 1949 nicht ohne Grund föderal und eben ohne nationalen Finanzausgleich und ohne Deutschland-Bonds verfasst!

Fazit: Ebenso wie der Bundestag ab Juli 2012 können sich nun auch alle Länderparlamente abschaffen, denn auch ihr Königsrecht der über eigene Steuern finanzierten Bundesländer-Haushalte mit souverän verwalteten Ein- und Ausgaben ist nun Vergangenheit. Der Bund (und damit die EU!) wird künftig auch in ihre Haushalte entscheidend einwirken! Auch Wahlen in Bundesländern werden damit zur Farce.

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ESM und Fiskalpakt stehen glasklar im Widerspruch zum Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, denn ab dann wird die Staatsgewalt definitiv nicht mehr vom Volke ausgehen, wie dies gemäß Grundgesetz Artikel 20 Abs. 2 eigentlich vorgesehen ist. Ein Versuch, die darin definierte „verfassungsmäßige Ordnung“ zu beseitigen, führt direkt zu Grundgesetz Artikel 20 Absatz 4, wonach es unter diesen Umständen ein Recht zum Widerstand gibt: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

http://www.wissensmanufaktur.net/widerstandsrecht

Michael Brückner

 

Der Weg in den Schuldenstaat wurde lange vor der Bankenkrise eingeschlagen. Schrittweise wuchs der Aufgabenbereich der Staaten. Parallel dazu wurde der mündige Bürger zum betreuten Bürger – ausgeliefert einem Kartell aus sozialpolitischen Gutmenschen, die in den Parteien den Ton angeben, mächtigen Lobbygruppen aus der Wohlfahrtsbranche und einem Bürokratenheer der umverteilenden Volksbeglücker. Der Preis ist hoch. Denn wenn der paternalistische Staat pleitegeht, geht nicht der Staat, sondern es gehen seine Bürger pleite. In seinem neuen Buch weist der Wirtschaftsredakteur Rainer Hank mögliche Notausgänge.

 

Der Staat sei das kälteste aller kalten Ungeheuer, wusste schon Friedrich Nietzsche. Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Er ist nämlich auch das gefräßigste aller gefräßigen Ungeheuer. Ein offenkundig untherapierbarer Nimmersatt. Haben Sie sich schon gewundert, dass die Staaten sogar in wirtschaftlichen Boomzeiten, wenn die Steuerquellen besonders üppig sprudeln, nie mit dem Geld auskommen, das sie den Bürgern abverlangen?

 

Rainer Hank, leitender Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, kennt den Grund: Der Staat habe sich übernommen. Er lebe üppig und auf Kosten künftiger Generationen, schreibt Hank in seinem neuesten Buch Die Pleiterepublik.

 

Doch merkwürdig: Warum begehren die Bürger, die schleichend enteignet und von einer zunehmenden Sozial- und Steuerbürokratie drangsaliert werden, nicht auf? Jeder weiß, dass die Schulden von heute die Steuererhöhungen von morgen sind. Aber warum lassen die Bürger das Kartell der Verschwender und Schuldenmacher einfach gewähren und geben sich mit der Ausrede zufrieden, letztlich sei die Bankenrettung für den dramatischen Anstieg der Staatsschulden verantwortlich? Die Zockerei der Finanzinstitute hat die staatlichen  Schuldenprobleme sicher verschärft, aber gewiss nicht ausgelöst.

 

Man muss also tiefer schürfen, um der Ursache der Schuldenlawine auf den Grund zu gehen. Am Anfang steht die Frage, weshalb die Bürger mit wachsendem Wohlstand immer unselbstständiger und betreuungsbedürftiger werden. Für Rainer Hank ist die Antwort klar: Der Schuldenstaat hat seine Bürger entmündigt. Er ist in die Rolle der »Super-Nanny« geschlüpft, und die entmündigten Bürger vertrauen darauf, dass ihnen ein starker Staat bei allen Fährnissen des Lebens zur Seite steht. Die Segnungen sozialer Wohltaten genießen die Empfänger sehr konkret – die wachsende Schuldenlast und die daraus resultierenden Risiken hingegen sind lange Zeit eher abstrakt. So lange, bis die staatliche Schuldenblase platzt.

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Livegast Peter Boehringer (Deutsche Edelmetallgesellschaft e.V. / Goldseitenblog.com) liefert eine kompromisslose Analyse von Lebenslügen der Wirtschaft und der Welt, vom Kampf um die öffentliche Meinung und von den „Rettungen“ unserer Währung und Wirtschaft

von Tommy Casagrande
Der Staat besitzt das Monopol auf das Gut „Geld“. Und jeder weiss, dass Monopole aus Sicht des Kunden immer schlecht sind. Ebenso verhält es sich beim staatlichen Papiergeldsystem. Die Zentralbanken legen den Leitzins fest. Die Zentralbanken sind nicht der Markt, sondern eine Behörde mit politischen Befugnissen. Sie besitzen Macht. In einem freien Geldmarkt würde niemand die Macht besitzen, das Geld aller Menschen zu manipulieren und für politische Zwecke gefügig zu machen. In einem freien Geldwesen gäbe es einen freien Markt aus Anbietern und Nachfragern. Es gäbe einen freien Preis für das Geld und eine freie Wahl darüber, welches Gut als Geld benutzt würde. Indem das Geld unter staatlichen Einfluss steht, dient es der herrschenden Klasse, politische Versprechungen einzulösen, die Abhängigen des Wohlfahrtsstaates zu finanzieren (die zuvor durch staatliche Eingriffe erst in die Arbeitslosigkeit oder Chancenlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt fündig zu werden, gedrängt wurden).
Durch die Manipulation (oder Moneypulation) des Leitzinses durch die Zentralbanken werden Private angeregt, Schulden aufzunehmen, um mehr zu konsumieren. Die an staatlichen Bildungseinrichtungen gelehrte Irrlehre von der Doktrin des Konsums, der zu Wohlstand führen solle, findet in dieser Geldpolitik ihren Ausdruck. Durch Konsum, so die Essenz der Lehre, würde der Wohlstand wachsen. Falsch! Durch Produktion von Gütern, durch die Bereitstellung von Dienstleistungen in freiem Wettbewerb mit anderen und der separat dazu erhaltenen Kaufkraft des Geldes, entsteht Wohlstand, der nicht auf Pump basiert. Langsamer, stetig wachsender und durch die Gewinnorientierung freier miteinander im Wettbewerb stehender Unternehmen würde Verschwendung und somit Ressourcenverschleuderung Einhalt geboten.

Die Staatsmafia wird die Ursache der Schuldenkrise nie verstehen, weil sie sich dann eingestehen müsste, dass sie selbst das Problem ist

Martin Armstrong, Armstrongeconomics.org, 31.05.2012

Natürlich übernimmt die Regierung nie für irgendetwas die Verantwortung. Wir sollten uns hier auch noch einmal an die Worte Einsteins erinnern: „Vergiss nicht, alles, was Hitler tat, war gesetzmäßig.“ Nur weil man über die Macht verfügt, Gesetze zu erlassen, heißt das noch lange nicht, dass sie auch moralisch sind.

Der französische Präsident François Hollande verkündete, dass er die Steuern bei den Reichen auf 75% anheben will. Wann werden diese Sozialisten und Kommunisten mit diesem Schwachsinn eigentlich aufhören? Fakt ist, dass diese Typen einfach nur gehirnamputiert sind.

Der demokratische US-Präsident Grover Cleveland (1837 – 1908) stellte sich während der Panik von 1893 den Demokraten entgegen und verurteilte sie, weil sie Silber überbewertet hatten, was dazu führte, dass die Goldreserven der USA ins Ausland abflossen, und weil sie versuchten, die Einkommenssteuer einzuführen, die der Oberste Gerichtshof jedoch bereits für verfassungswidrig erklärt hatte.

Bei der Panik von 1893 wurden 172 staatliche Banken, 177 Privatbanken, 47 Sparkassen, 13 Kredit- und Treuhandanstalten sowie 16 Hypothekenfirmen ausradiert. Dass US-Finanzministerium war praktisch pleite, da ein enormer Abfluss der Goldreserven vom Zaum gerissen wurde. Es kam zu Bank-Runs, weil alle auf einmal alle versuchten, ihre ausstehenden Banknoten gegen Gold einzutauschen.

Während der neun Monate des Finanzzusammenbruchs versuchte der damalige US-Finanzminister Foster die Goldeinlagen des Staates irgendwie zu schützen, um den Zusammenbruch der US-Regierung zu verhindern. Cleveland erkannte das wahre Wesen der Krise:

„In Zeiten wie der jetzigen, wo wir vom Unheil unsolider Finanzen bedroht werden, rechnen sich die Spekulanten vielleicht aus, dass sie von dem Unglück anderer profitieren können; kann sich der Kapitalist vielleicht schützen, indem er hortet oder aus den Wertschwankungen sogar Gewinn zieht; doch der Durchschnittsverdiener – der erste, der von einer entwerteten Währung getroffen wird – ist praktisch schutzlos. Er ist bei seiner Arbeit auf den Einsatz zuversichtlichen und zufriedenen Kapitals angewiesen. Lässt ihn dieses im Stich, gibt es für seine Lage keine Linderung, da er sich weder an dem Unglück anderer bereichern noch seine Arbeit horten kann.“

Also, wenn die Sozialisten all die Reichen vertreiben, ja wer schafft dann Arbeitsplätze? Der Staat? Das ist Kommunismus und gescheitert.

Es ist völlig unerheblich, welche Berge an Beweisen man auch herbeischafft, um zu zeigen, dass Steuererhöhungen einzig dazu führen, dass die Wirtschaft geschwächt und das Kapital ins Ausland getrieben wird – die Politiker werden immer die Reichen attackieren, die zahlenmäßig nur ganz wenige sind und zu denen in den USA heute bereits all jene mit einem jährlichen Haushaltseinkommen von USD 250.000 zählen.

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Die Green-River-Formation – eine Ansammlung einer über 1000 Fuß [ca. 300 m] dicken Schicht aus Sedimentgestein, die unter Teilen von Colorado, Utah und Wyoming liegt – enthält die größten Vorräte an Schieferöl weltweit. Es wird geschätzt, dass die Green River Formation etwa 3 Billionen Barrel Öl enthält. Im Mittelpunkt dieser Schätzung steht, dass etwa die Hälfte davon förderbar ist. Diese Menge ist in etwa genauso groß wie die gesamten nachgewiesenen Ölvorräte der Erde.

Die Green River Formation, das größte Schieferölreservoir der Welt, befindet sich in einer weitgehend freien Landschaft am Westrand der Rocky Mountains in Teilen der US-Bundesstaaten Wyoming, Utah und Colorado (siehe die Karte rechts).

Hier folgt ein Auszug aus der Bewertung der Green River Formation von Anu K. Mittal, dem Direktor des General Accountability Office (GAO), Natural Resources and Environment vor dem Ausschuß für Wissenschaft, Weltraum und Technologie mit dem Titel „Unconventional Oil and Gas Production: Opportunities and Challenges of Oil Shale Development„:

„Die Green-River-Formation – eine Ansammlung einer über 1000 Fuß [ca. 300 m] dicken Schicht aus Sedimentgestein, die unter Teilen von Colorado, Utah und Wyoming liegt – enthält die größten Vorräte an Schieferöl weltweit. Es wird geschätzt, dass die Green River Formation etwa 3 Billionen Barrel Öl enthält, und dass etwa die Hälfte davon förderbar ist, abhängig von der verfügbaren Technologie und wirtschaftlichen Bedingungen. Die Rand Corporation, eine gemeinnützige Forschungsorganisation, schätzt, dass 30 bis 60 Prozent des Schieferöls in dieser Formation förderbar ist. Im Mittelpunkt dieser Schätzung steht, dass etwa die Hälfte dieser 3 Bilionen Barrel gefördert werden kann. Diese Menge entspricht etwa der Menge der gesamten nachgewiesenen Ölvorkommen in der Welt“.

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Rettet den freien Markt!

Veröffentlicht: 29. Mai 2012 von infowars in Wirtschaft

Jeff Nyquist

Es gibt ein fantastisches kleines Buch mit dem Titel Die Wurzeln des Antikapitalismus aus der Feder von Ludwig von Mises. Darin werden wir erinnert, dass der menschliche Fortschritt direkt mit dem freien Markt verbunden ist. Wo es keinen freien Markt gibt, gibt es keinen Fortschritt. Bevor es einen freien Markt gab, wurden Banken und Geschäftsleute als moralisch fragwürdig erachtet und ihnen wurden Beschränkungen auferlegt. In vormodernen Zeiten war der Geldverleih durch die Kirche eingeschränkt. Dann setzte sich nach und nach mehr Freiheit durch.

Laut Mises ist »das charakteristische Merkmal des modernen Kapitalismus die Massenproduktion von Gütern, die für den Verbrauch durch die Massen bestimmt sind.« Er fügte hinzu, »das Resultat ist eine Tendenz zu einer ständigen Verbesserung des durchschnittlichen Lebensstandards, das heißt eine fortschreitende Bereicherung der Vielen.« Diese Behauptung ist keine bloße Theorie. Sie ist eine historische Tatsache, die sich beweisen lässt, indem man die Lebensweise zu vormodernen Zeiten mit dem heutigen Leben in den marktwirtschaftlichen Staaten vergleicht. Darüber hinaus ist auch festzustellen, dass der Lebensstandard in Staaten, die nie eine freie Marktwirtschaft gekannt haben, auf dem Niveau der Vormoderne stehen geblieben ist. Das heißt, sie blieben arm.

Nach Ansicht von Mises können im »Profitsystem (des freien Marktes) nur diejenigen gedeihen, denen es gelungen ist, die Bedürfnisse der Menschen auf die bestmögliche und billigste Weise zu befriedigenAnstatt jedem einen gleichen Anteil in der Leitung der Wirtschaft zu übergeben, gibt der freie Markt jenen die Verantwortung, die am besten geeignet sind, für die Massen zu sorgen. In dieser Ordnung muss jeder produzieren. Jeder kauft und verkauft. »Dies ist es, was die moderne Auffassung von Freiheit bedeutet«, so Mises. »Jeder erwachsene Mensch ist frei, sein Leben nach seinen eigenen Plänen zu formen.«

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Webster G. Tarpley

Der vorgestrige 18. Mai 2012 war kein guter Tag für den US-Markt und die großen Banken. Eigentlich sollte er der Rettung des amerikanischen Finanzkapitalismus dienen. Die Wall Street war durch zahlreiche Pleiten, Bailouts und den neuesten JP Morgan Chase-Skandal erheblich unter Druck geraten. Ausgerechnet vorgestern wurde auch noch bekannt, dass die Verluste bei JP Morgan erheblich höher sind als gedacht. Durch den Facebook-Börsengang sollte alles wieder gut werden. Doch man hat sich offensichtlich verrechnet: Bereits einen Tag nach der weltweiten Facebook-Euphorie ermittelte die amerikanische Börsenaufsicht SEC.

Das Finanzkapital in den Vereinigten Staaten wackelt. Die Wallstreet ist durch die Occupy-Bewegung, durch zahlreiche Pleiten, durch Bailouts und andere Faktoren in der letzten Zeit erheblich unter Druck geraten. Am Vorabend des großen Tags des Börsengangs hatte Facebook-Chef Mark Zuckerberg seine Belegschaft in Menlo Park, Kalifornien, gezwungen, die ganze Nacht durchzuarbeiten, in einem Hackathorn, was

vergleichbar ist mit einem Ritter im Mittelalter, der die ganze Nacht durchwachte zur Ablegung eines Gelöbnisses. Und dann kam er, dieser große Tag.

Das soziale Netzwerk Facebook soll über 901 Millionen aktive Nutzer haben, machen wir eine runde Summe daraus und sprechen von knapp einer Milliarde. Die Inhaber von Facebook, allen voran Zuckerberg, wollten mindestens 100 Dollar pro Nutzer einsacken. Das würde einen Gegenwert der Aktien von insgesamt 100 Milliarden Dollar bedeuten.

Aber zunächst sollten wir die Frage beantworten: Wie verdient Facebook eigentlich Geld? Nicht durch Werbung, die ist dort eher selten. Auch nicht durch den Verkauf verschiedener Artikel, das ist unter anderem Sache von Amazon. Facebook verdient sein Geld durch Auskunft! Das heißt, Facebook verkauft Informationen über die Nutzer an andere Firmen. Datenschutz gibt es im Reich von Zuckerberg eigentlich gar nicht.

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Schlechte Nachrichten: Im Jahre 2019 wird europaweit der Bargeldverkehr abgeschafft.
Vielleicht wird, bei der Umsetzung dieses neuen Gesetzes, gleich noch der Verkehr zwischen den Geschlechtern unter Strafe gestellt. Lach nicht, das ist kein Witz! Wie ich in meinem Beitrag „Kindstötung erlaubt“ ausführlich dargelegt habe, gehört auch der K(r)ampf der Zwei- bis Dreibei­ner bald der Vergangenheit an.

Natürlich stellt sich mir nun die Frage, wie man das Gesetz umgehen kann? Moment, mich trifft gerade der Geistesblitz! Wir machen das so: Wir wenden uns wieder wie in alten Zeiten dem Tauschhandel hin. Damit hier kein Missverständnis aufkommt: Ecstasy mit dem Wirkstoff MDMA, das im Jahr 1912 von Anton Köllisch synthetisiert und zum Patent angemeldet wurde [1], ist nicht mein Ding, das tausche ich nicht gegen was anderes ein. Ist mir viel zu schmut­zig, denn wo schon US-Streitkräfte dieses Zeugs als Psychokampfstoff einsetzen wollten, erscheint mir das viel zu gefährlich. Ich bevorzuge „Gras“ – die guten Kräuter der Natur halt – den Enzian so­wie das Bier und den Wein! Nein, auch das ist nur ein Scherz, denn wie Du mittlerweile weißt bin ich gerade auf großer Reise! „Ich bin dann mal auf dem Trip!“ Zumindest trägt ein Beitrag von mir diesen Titel.

Wo war ich stehengeblieben? Ach ja beim Tauschen. Ab 2019 legen wir los. Bleibt uns ja nichts an­deres übrig! Dann heißt es: Biete Weibchen gegen Porsche. Sollte bei der „Alten“ jedoch schon das Verfallsdatum abgelaufen sein, dann reicht auch ein Sack Kartoffeln. Vielleicht findet sich ja dann ein Tauschpartner, der das bisschen Mensch als nützliche Hilfe im trauten Heim gebrauchen kann. Solange bei dem Frauchen noch etwas Herdanziehungskraft vorhanden ist, so lange sie noch eini­germaßen beweglich ist, kann sie auch noch schuften, sich bücken und ab und zu etwas Sex genie­ßen – den Hintern hinhalten. Lach nicht! Die Lage ist viel zu ernst, als dass man darüber Witze macht. Hier nun mein Beitrag, der das selbständige Denken anregen soll.

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Anleitung zum Abzocken

Veröffentlicht: 17. April 2012 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Video Clips, Voluntarismus, Wirtschaft

Na, habt ihr auch chronisch Ebbe im Geldbeutel? Das muss nicht sein. Es gibt viele verschiedene tolle Möglichkeiten, um an Geld zu kommen – vor allem ganz ohne Arbeit, durch Abzocke. Die wichtigsten Abzockmethoden stellen wir euch in diesem Video vor.

Die wohl mit Abstand beste Methode ist, das Geldsystem zu kontrollieren. Das Video bezieht sich zwar auf die USA und den Dollar, aber exakt diese Betrugsmasche läuft schon längst weltweit, auch bei uns. (mehr …)

Analyse. In Europa soll das Bargeld abgeschafft werden. Das dient angeblich dem Kampf gegen Steuerhinterziehung. Die wahren Gründe hinter dem Krieg gegen das Bargeld dürften allerdings komplizierter sein.

Wien. Björn Ulvaeus ist ein berühmter Mann. Er war einmal ein Viertel der schwedischen Jahrhundertband Abba. Ulvaeus könnte seinen Ruhm einsetzen, um den Hunger in der Welt zu stoppen. Oder die Umweltzerstörung. Aber der Sänger hat sich einer anderen Sache verschrieben: Er will das Bargeld abschaffen.

Nein, Ulvaeus ist keiner dieser leninistischen Spinner, die krisenbedingt immer lauter nach dem „Ende des Geldes“ schreien. Er will bloß die Banknoten und Münzen komplett durch Bankomat- und Kreditkarten ersetzt wissen. Warum? „Mir leuchtet nicht ein, warum wir noch weiter Geldscheine drucken sollen“, sagte der ehemalige Abba-Mann der Nachrichtenagentur „dapd“. Sein Sohn sei dreimal ausgeraubt worden. In einer bargeldlosen Gesellschaft wäre das nicht passiert, so Ulvaeus. Er ist nicht allein in seinem Kampf: Eine Allianz aus Politikern und Banken in Europa und Amerika hat sich dem Krieg gegen das Bargeld verschrieben. Angeblich soll damit die Steuerhinterziehung, die Geldwäsche und die Terrorismusfinanzierung bekämpft werden. Ob die Unterbindung von Barzahlungen dafür ein geeignetes Mittel ist, muss aber stark bezweifelt werden. Die Motive hinter dem Krieg gegen das Bargeld dürften komplexer sein – und die neuen Anti-Bargeld-Gesetze nicht ohne unangenehme Folgen für die Freiheit der Bürger.

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Von Stefan Beig

  • Der Ökonom und Anarchokapitalist Hans-Hermann Hoppe spricht über die Mängel des Sozialismus, über Privateigentum als Voraussetzung für Wohlstand, untersucht die Zukunft der EU und plädiert für eine Welt ohne staatliche Regulierungen.

Herr Professor Hoppe, alle sozialistischen Theorien gehen davon aus, dass ein schrankenloser Kapitalismus durch einen starken Staat gebändigt werden müsse. Haben Sie denn keine Bedenken, dass die Arbeitsbedingungen unter einem ungehemmten Kapitalismus leiden könnten?

Hans-Hermann Hoppe: Kapitalismus bedeutet Privateigentum und Produktion. Alle Errungenschaften der Zivilisation verdanken wir dem Kapitalismus. Staaten sind hingegen Besitzer von Eigentum, das sie nicht selber hergestellt haben. Staatseigentum beruht auf Steuern und Enteignung. Daher tragen Staaten nicht zur Zivilisation bei, sondern sind parasitär. Insofern müssen wir uns eher vor einem Etatismus fürchten.

Warum soll unsere Zivilisation alle Errungenschaften dem Kapitalismus verdanken, wenn viele dieser Errungenschaften primär keinen ökonomischen Wert hatten?

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Die „Heile Welt“ Show

Veröffentlicht: 31. März 2012 von infowars in Wirtschaft, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise

Derzeit läuft eine PsyOp (Psychological Operation) vom Feinsten ab, uns wird suggeriert, dass im Finanzsystem wieder alles in Ordnung sei, der Euro und die Banken gerettet, Gold zur Absicherung nicht notwendig, die Aktienkurse immer steigen, usw. Aber es hat sich real nichts geändert an der Überschuldung, der präkeren Lage vieler Eurostaaten, usw. Es ist nur eine koordinierte Show, ausgedacht vermutlich von den besten Psychologen, die es dafür gibt.

 

Von Walter K. Eichelburg

PsyOps kommt aus dem Militär und bezeichnet dort die Beeinflussung des Feindes mit psychologischen Mitteln. Auch die eigenen Soldaten und die eigene Bevölkerung werden beeinflusst, aber auf andere Art. Der „Feind“ sind in unserem Fall alle jene, die nicht mehr an das Finanzsystem und den Euro, sowie die Sicherheit der Ersparnisse glauben. Also die Finanzmärkte (die „Soldaten“) und die Sparer (die Bevölkerung). Welche Komponenten hat diese Operation:

„Alles ist gerettet“ vorspielen:

In den letzten Wochen kam heraus, dass das Finanzsystem und der Euro im November und Dezember 2011 mehrmals kurz vor dem Untergang waren. Sogar Mario Draghi hat es gesagt. Aber man hat jede Bank und jeden Staat (Griechenland nur teilweise) gerettet, sodass die Sparer keine Nominalverluste hatten. Dazu waren zwei Monster-Gelddrucke durch die EZB von insgesamt 1 Billion Euro erforderlich. Kurz gesagt, die Pleitestaaten und Pleitebanken werden durch Gelddrucken finanziert. Das produziert immer einmal Inflation und führt deswegen zur Flucht aus der Währung – aber noch nicht jetzt, um das ging es.

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