Archiv für die Kategorie ‘Überwachungsstaat/Big Brother’

Ben Bernanke is watching you: Die US-Zentralbank lässt demnächst das gesamte Internet überwachen. Spioniert wird besonders in Blogs, Sozialen Netzwerken und nach Schlüsselfiguren, die sich mit dem Thema „Fed“ beschäftigen.

 

Big Brother is watching you. Das gilt demnächst besonders für kritische Äußerungen in Sachen Fed. Mithilfe eines elektronischen Überwachungssystems will die Fed im Internet alle Berichte und Reaktionen zur US-Zentralbank durchforsten und auswerten.

Die Zentralbank will insbesondere kritische Blogs unter die Lupe nehmen und zeitnah über geldpolitische Reaktionen informiert werden. Auch „soziale Netzwerke“ sollen ausspioniert werden. Überall, wo das Wort „Fed“ vorkommt, landet sofort eine Kopie bei den Überwachern der US-Zentralbank. Betroffen davon sind Milliarden von Konversationen zum Beispiel bei Facebook und Twitter.

Die Fed will sich damit angeblich einen Überblick verschaffen, wie die Stimmung im Volk ist in Hinblick auf bestimmte Maßnahmen, welche die die Zentralbank unternimmt. Deshalb soll das Internet mithilfe einer raffinierten Technik ausgehorcht werden. Ziel sei es „Krisensituationen vorherzusehen und zu managen“.

Insbesondere haben es die Geldvermehrer nach eigenem Bekunden auf „Schlüsselfiguren“ der Blogszene abgesehen. Zerohedge spricht in diesem Zusammenhang von einer „FIATtack“ und hat sich diesen Begriff auch gleich schützen lassen.

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Freiheit statt Angst

Veröffentlicht: 10. September 2011 von infowars in Anarchie, Überwachungsstaat/Big Brother, Voluntarismus

https://i0.wp.com/www.freiwilligfrei.info/wp-content/uploads/2011/09/Fotolia_23394083_XS-150x150.jpg

Ich beschäftige mich nun seit fast vier Jahren intensiv mit dem Wort Freiheit.

Durch mein Interesse an Geschichte, Philosophie und Ökonomie ist es für mich eigentlich gar nicht möglich, mal nicht an Freiheit zu denken. Römische Geschichte ist seit der Schulzeit ein Steckenpferd von mir und gespickt mit Freiheitsthemen.

Jedoch erst durch die Beschäftigung mit Philosophie wurde mir das so richtig bewusst.

Das Gegenteil von „frei“ ist „unfrei“ und das ist man, wenn man durch Androhung oder Initiierung von Gewalt daran gehindert wird, sein Leben selbstbestimmt und eigenverantwortlich zu leben.

In der Antike war es völlig normal, Sklaven zu halten. Um sie in einer großen Anzahl gut kontrollieren zu können, entwickelte man mehr oder weniger nützliche Methoden.

Die Kette ist eine dieser Möglichkeiten, den Freiheitswillen der Sklaven zu kontrollieren. Sie ermöglicht eine leichtere Überwachung vieler Menschen durch wenige Menschen.

Im Laufe der Geschichte haben sich die Methoden verändert und die Menschen sind über die Jahrtausende deutlich freier geworden. Auch die Philosophie hat meiner Meinung nach einen großen Anteil daran. Einige Dinge, wie Sklavenhaltung und Ketten, sind heute aus moralischen Gründen nicht mehr durchsetzbar.

Nicht verschwunden ist aber die Gier nach Macht. Der Wunsch, über andere zu herrschen ist ungebrochen. Um diese Herrschaft weiter ausüben zu können, ist nach wie vor die Kontrolle der Massen unumgänglich.

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Steve Watson
Prisonplanet.com
July 7, 2011

Das EU-Parlament hat eine Resolution angenommen, welche den weitläufigen Einsatz von Körperscannern an den Flughäfen der 27 Mitgliedsstaaten erlaubt. Eine Mehrheit von EU-Parlamentariern signalisierte per Handmeldung Unterstützung für die Technologie im Vorfeld der letztendlichen Entscheidung durch die Europäische Komission. Das Parlament hätte hinterher drei Monate Zeit um die Entscheidung zu kippen.

Flughäfen in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Italien und Finnland benutzten die Scanner bereits eingeschränkt seit vergangenem Jahr zu Versuchszwecken. Wer gegenwärtig in Großbritannien den Scan verweigert, erhält nicht die Authorisierung zu fliegen. Die EU-Parlamentarier hielten hingegen in einer Presseerklärung fest:

“Passagiere sollten das Recht haben, Körperscans zu verweigern und sich für alternative Screening-Methoden zu entscheiden, die das gleiche Maß an Effektivität aufweisen und gleichzeitig die Rechte und Würde respektieren.”

Dies könnte ähnlich wie in den USA zu erheblich drastischeren Methoden des Abtastens bis hin zur Leibesvisitation führen. Die Legislatoren betonten außerdem, dass Mitgliedsstaaten nur solche “Technologien einsetzen [sollen], die geringstmöglich gesundheitsschädlich sind.” Wegen Gesundheitsrisiken “sollen Scanner mit ionisierender Strahlung in der EU verboten werden”. Weitere Einschränkungen sind ein Verbot von detailreichen Nacktaufnahmen, nur Strichmännchen sollen auf den Bildschirmen der Prüfer erscheinen und die Daten müssen sofort vernichtet werden. In der Resolution heißt es:

“Die Technologie darf nicht die Möglichkeit bieten, Daten zu speichern und aufzubewahren.”

Die US-Regierung hatte wiederholt verlautbart, dass eingesetzte Geräte keine Speichermöglichkeit bieten würden, Dokumente die nach einer Anfrage unter dem Informationsfreiheitsgesetz veröffentlicht wurden zeigten jedoch das Gegenteil. Nach dem gescheiterten “Unterwäschebomber” 2009 wurden Scanner weitflächig in den USA eingesetzt. Politische Funktionäre wie die US-Heimatschutzdirektorin Janet Napolitano forderten die EU auf, gleichzuziehen.

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Seit 2001 ist unsere Welt nicht mehr die Selbe. Datenschutz und Persönlichkeitsrechte einzufordern, macht die Menschen erst recht verdächtig. Schließlich muss man doch etwas zu verbergen haben, wenn man keine Kamera im Schlafzimmer haben möchte. Der nun folgende Angriff auf den Geldverkehr macht auf den ersten Eindruck wenig her und doch ist es ein weiterer Schritt zur totalen Überwachung. Ein weiterer Meilenstein auf der Agenda des IWF.
Zur Erinnerung hier die Grafik aus dem Strategiepapier des IWF aus meinem Artikel – IWF: Blaupause zur Weltwährung:

Der neue Gesetzentwurf zum Geldwäschegesetz stellt die Bürger offensichtlich unter einen Generalverdacht. In der Überschrift zum Gesetz heisst es Folgendermaßen:

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Banken gehören von Haus aus nicht zu den Symphatieträgern unter den belesenen Menschen, jetzt jedoch macht die Sparkasse einen Schritt in eine sehr bedenkliche Richtung. Die EC-Karten der Kunden sollen mit einem Funk-Chip ausgerüstet werden. Natürlich könnte das dem ein oder anderen nützlich erscheinen, jedoch stecken auch Risiken dahinter.
Vier Jahre soll der Austausch aller Karten dauern und die Region Braunschweig, Hannover und Wolfsburg dient dem Feldversuch. Im Artikel der Welt heißt es hierzu Salopp:

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In meinem Artikel über die Agenda der Bilderberg-Konferenz habe ich im Punkt 6 „Die Rolle der sozialen Netzwerke in der Gesellschaft“ beschrieben um was es da geht, nämlich: „Sie haben erkannt, die Kommunikation untereinander über das Internet und die Mobilisierung der Massen ohne ihre Kontrolle, ist sehr gefährlich für sie geworden. Da muss was passieren, um die Meinungsbildung und Steuerung zurück zu erlangen und die Wahrheit zu zensieren.

Prompt kommt heute die Nachricht, in Deutschland wird das sogenannte „Cyber-Abwehrzentrum“ eröffnet, Bundesinnenminister Friedrich warnt vor einer wachsenden Gefahr von Angriffen auf Computernetze der Strom- und Wasserversorgung. Solche Attacken könnten grossen Schaden anrichten und viele Menschen betreffen, sagt er.

Da haben wir es. Das Bilderberg-Programm der Internet-Zensur wird bereits umgesetzt. Selbstverständlich mit der üblichen Ausrede, es geht „nur“ um Sicherheit. Die pösen pösen Hacker sind gefährlich. Das Cyber-Abwehrzentrum soll Behörden sowie Unternehmen dabei helfen, sich dagegen zu schützen. Wie wenn die Steuerzentrale eines Atomkraftwerks am Internet hängt. Lächerlich. Und wenn ja, dann sind sie selber schuld und müssen es nur von der Aussenwelt trennen.

Der beste Schutz vor einem Angriff aus dem Internet ist einfach nicht angeschlossen zu sein. So eine Trennung machen sie bei anderen Sachen auch. Das Militär in der Schweiz hat zum Beispiel eine eigene Stromversorgung und eigenes Kommunikationsnetz, das völlig autark ist und auch funktioniert, wenn die zivilen Einrichtungen stillstehen. Auch die Bahn hat ein eigenes Telefon- und Stromnetz schon immer gehabt.

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Ethan A. Huff

 

Er überwacht ihre Kalorienaufnahme, zeigt, woher ihr Essen stammt, und warnt Sie vielleicht sogar, wenn die Lebensmittel in ihrem Kühlschrank zu verderben beginnen – so lauten die verlockenden Versprechungen der Entwickler eines neuen Systems, bei dem essbare Radiofrequenz-Identifikations-Chips (RFID) direkt in Lebensmittel eingebracht werden sollen. Nach den Erwartungen ihrer Erfinder wird diese Technologie die Essgewohnheiten der Menschen zum Besseren verändern – doch kritische Denker durchschauen, was hier gespielt wird: Es ist nichts als eine weitere Methode, das Verhalten der Menschen zu überwachen.

 

Das von Hannes Harms am Royal College of Art in London entwickelte System »NutriSmart« beruht auf der Idee, direkt im Essen enthaltene RFID-Oblaten könnten helfen, die Nahrungsmittelkette besser zu überwachen und darüber hinaus den Einkauf im Supermarkt weiter zu automatisieren. Auch der Essensvorgang selbst könnte dadurch vereinfacht werden, dass den Lebensmitteln Daten einprogrammiert werden, sodass sich die Menschen keine Gedanken mehr darüber machen müssen, was sie eigentlich tun. Durch diese Technologie wird das Denken sowohl beim Essen als auch beim Umgang mit Lebensmitteln praktisch ausgeschaltet, denn man braucht ein Lebensmittel, in dem ein RFID-Chip enthalten ist, nur vor eine besonderes RFID-Lesegerät zu halten, und erfährt alles Wesentliche über die entsprechende Ware, einschließlich der Information, wie viel man davon essen sollte. RFID-Backöfen und Mikrowellengeräte nehmen einem auch die Mühe ab, sich Gedanken über die Kochzeit eines RFID-Lebensmittels zu machen – wird es in ein RFID-Mikrowellengerät, einen Backofen oder einen Toaster gestellt, dann weiß das Gerät sofort, wie lange es kochen, braten oder backen muss.

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http://infokrieg.tv/wordpress/wp-content/themes/platform/functions/timthumb.php?src=wp-content/uploads/2011/05/panopticon-400.jpg&h=&w=480&zc=1

Die Europäische Union entwickelt das Panopticon des 21. Jahrhunderts, ein monumentales Überwachungssystem das Kritiker als „finster“ und „förmlich abschreckend“ bezeichnen und welches Daten aus unzähligen Quellen sammeln würde, einschließlich Überwachungskameras und PCs, um „abnormales Verhalten“ auf dem ganzen Kontinent zu entdecken. Im weiteren Sinne ist dies ein weiterer Schritt hin zur Erschaffung einer paneuropäischen Bundespolizei, bei welcher Informationen und Zuständigkeiten innerhalb eines zentralisierten Systems geteilt würden. Ebenso ist dies ein gewaltiger Schritt hin zur Erschaffung einer europäischen CIA, die nicht den Auftrag hätte ausländische Feinde zu beobachten, sondern die eigene Bevölkerung auszuspionieren. Das Überwachungssystem, bekannt als Projekt Indect, verspricht, was noch vor Jahren in Hollywood-Filmen wie “Der Staatsfeind Nummer 1″ zu sehen war [Hervorhebungen nicht im Originaltext]:

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Hintergrund. Zur Umgestaltung des Gesundheitssystems mit Hilfe der elektronischen Gesundheitskarte

Mit großem Aufwand und unter Zwang soll noch in diesem Jahr die elektronische Gesundheitskarte eingeführt werden. Sie ist ein wichtiger Hebel zur Standardisierung und weiteren Kommerzialisierung der medizinischen Versorgung: Patientendaten sollen auf zentralen Servern gespeichert und bürokratisch verwaltet werden, der Datenschutz droht ausgehebelt zu werden.

Gegen diese Pläne der Bundesregierung regt sich allenthalben Widerstand. Ein soeben erschienener Sammelband, herausgegeben vom Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V., bietet eine Fülle von Hintergrundinformationen zur ärztlichen Praxis, zu Entwicklungslinien im Gesundheitssystem, zum Schutz und zur Gefährdung von Patientendaten und liefert somit solide Argumente für Protest und Widerstand. Wir veröffentlichen aus dem Band eine gekürzte Fassung des Einleitungsbeitrags von Elke Steven.

Die rechtlichen Voraussetzungen zur Einführung einer elektronischen Gesundheitskarte (eGK) wurden 2004 mit dem »Gesund­heitsmodernisierungsgesetz« geschaffen. Zum 1. Januar 2006 sollte die neue Karte eingeführt werden. Das Neue an der eGK im Vergleich zur alten Krankenkassenkarte liegt nicht nur im Orwell’schen Schönsprech, das aus einer Karte für Kranke eine für Gesunde macht. Die Karte soll einen Chip enthalten, der den Zugang zu einem Datennetzwerk eröffnet. In diesem Netzwerk sollen zukünftig sensible Daten der Patienten gelagert werden. Der jahrhunderte­alte Schutz der Daten durch das Arztgeheimnis würde sukzessive ausgehebelt werden. Patientenakte, Arztbrief und Rezeptdaten sollen nach dem bisherigen Gesetz nur freiwillig mittels der eGK in diesem Netzwerk gespeichert werden.

Die eGK soll sich nicht durch eine eingebaute hohe Speicherkapazität auszeichnen, die es ermöglichen würde, Gesundheitsdaten auf der Karte selbst zu speichern. Die Idee ist vielmehr, daß die Karte mittels eines Prozessors den Zugang zu Gesundheitsdaten öffnet – gemeinsam mit dem Heilberufsausweis, also der Ausweiskarte derjenigen, die in den Heilberufen tätig sind. Dies würde es ermöglichen, daß jeder Arzt potentiell jederzeit – gemeinsam mit dem Patienten– auf alle Daten zugreifen kann, also alles bisher Festgestellte – einschließlich nicht erkannter fehlerhafter Erkenntnisse – »wissen« könnte. Die Daten sollen also »ortlos« werden.

Eine solche zentrale Speicherung sensibler Daten muß auf Skepsis und Fragen nach dem Datenschutz stoßen. In das Gesetz eingebaute Hürden sollten beruhigend wirken. Die eGK soll einen Pflichtteil und einen freiwilligen Teil enthalten. Verpflichtend sollte die Speicherung der administrativen Daten auf der Karte sein (Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Anschrift, Krankenkasse und Krankenversichertennummer, Versicherungsstatus und Zuzahlungsstatus). Dies bleibt also weitgehend wie bisher. Hinzu kommt ein Lichtbild, das der eGK eine Kontrolle ermöglichende Ausweisfunktion verleiht. Die Versicherungsnummer soll jedem Versicherten lebenslang gültig zugewiesen werden, so daß sie auch bei einem Kassenwechsel erhalten bleibt. Zur Pflicht sollte auch die elektronische Übermittlung der Rezeptdaten an die Apotheke werden. Die Speicherung der Arzneimitteldokumentation gehörte jedoch in den freiwilligen Teil, wie auch die Speicherungen aller anderen Gesundheitsdaten unter den weiteren Kategorien: Notfalldaten, Arztbrief und Patientenakte.

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Paul Joseph Watson
Prison Planet.com
Wednesday, May 11, 2011

Die Ankündigung, mit Hilfe von speziellen Mikrochips in allen Handys zukünftig Regierungsbotschaften zu übermitteln die der Benutzer nicht abstellen kann, ist ein weiterer Schritt hin zur Zentralisierung jeglicher Kommunikation. In New York startete ein Pilotprogramm, welches bis Ende nächsten Jahres auf alle amerikanischen Großstädte ausgeweitet werden soll: Statements des Präsidenten oder lokaler Behörden bei Notständen sowie Mitteilungen über vermisste Kinder (sog. Amber Alerts) erscheinen auf Mobiltelefonen die mit “besonderen” Chips und der passenden Software ausgerüstet sind.

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Torben Grombery

Zum ersten Mal seit 1987 wird jetzt in Deutschland in einem groß angelegten Zensus ermittelt, wie viele Menschen tatsächlich in Deutschland leben, wie sie sich über das Land verteilen und welchen kulturell-ethnischen Hintergrund sie haben. Stichtag der Erhebung, die parallel für alle EU-Länder und deren Bevölkerung durchgeführt wird, ist der 9. Mai. Vor 24 Jahren führte die Volkszählung in Deutschland noch zu Massenprotesten. Viele Deutsche gingen auf die Straßen. Heute interessiert es kaum jemanden. Heute gibt es mehr Proteste in Griechenland gegen die aktuelle Volkszählung – aus einem bestimmten Grund.

In Griechenland werden bei der EU-weiten Volkszählung jetzt erstmals auch Daten über Immigranten erhoben. Das freut viele Griechen, die nicht sonderlich gut auf bestimmte Ausländer zu sprechen sind. Die Volkszähler gehen zusammen mit Dolmetschern an Plätze, die etwa von Illegalen als Unterkünfte genutzt werden. Es gibt Volkszähler für russische, arabische, chinesische, pakistanische und afghanische Illegale (Ausländer). Bis 31. März 2014 müssen alle EU-Staaten veröffentlichen, wie viele Personen aus welchen Kulturkreisen in ihrem Land leben. Auf diese Veröffentlichung sind auch die Griechen gespannt. Das ist jener Teil der Volkszählung, den sie gelassen sehen.

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Facebook ist CIA Spionage-Maschine

Veröffentlicht: 6. Mai 2011 von infowars in Überwachungsstaat/Big Brother, Datenschutz, Geheimdienst
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Wikileaks-Gründer Julian Assange: Facebook ist eine CIA Spionage-Maschine. Google, Yahoo und Facebook als „Hilfstruppen des CIA“. „Facebook ist die schrecklichste Spionage-Maschine die jemals entwickelt wurde.“ – Direkte Schnittstellen zum Geheimdienst, direkter Zugriff zu persönlichen Daten und Suchverhalten.

Das, was Kritiker schon immer vermutet haben, wird nun von Wikileaks-Gründer Julian Assange bestätigt. In einem Interview mit Russia Today hat Assange die großen Webseiten-Bertreiber Google, Yahoo und Facebook als „Hilfstruppen des CIA“ bezeichnet: „Facebook ist die schrecklichste Spionage-Maschine die jemals entwickelt wurde.“

Die Geheimndienste sind insbesondere scharf auf die vielen personenbezogenen Daten, die bei Facebook und anderen Social-Media-Seiten der großen Anbieter gespeichert werden. „Kein Geheimdienst wäre jemals in der Lage, so viele detaillierte Informationen zusammenzutragen, wie sie die bei den Social-Media-Seiten auf Abruf bereitstehen“. Facebook würde freiwillig und „kostenlos“ die Daten für die Geheimdienste sammeln und bereitstellen, so Assange.

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Anonymes Surfen im Internet wird schon in den kommenden Monaten kaum noch möglich sein. Hintergrund: Jedem Nutzer wird eine sogenannte IP-Adresse („Internet Protocol“) zugewiesen, wenn er sich im Netz bewegt.

Hiesige Datenschützer sorgen sich, dass es mit dem einigermaßen anonymen Surfen im Internet schon in den kommenden Monaten vorbei sein könnte. Hintergrund: Jedem Nutzer wird eine sogenannte IP-Adresse („Internet Protocol“) zugewiesen, wenn er sich im Netz bewegt. 4,3 Milliarden davon stehen zur Verfügung, diese sind aufgrund des globalen Online-Booms bereits aufgebraucht.

Auch wegen der Adressknappheit werden die IP-Daten bislang an den Internetnutzer dynamisch vergeben, das heißt, man bekommt meist bei jeder Einwahl über einen Provider eine andere Adresse zugeteilt. Das ermöglicht auch ein zunächst unerkanntes Bewegen im Netz. Nun soll aber ein neues Internetprotokoll in Dienst gestellt werden. Es heißt IPv6 und erlaubt 340 Sextillionen eindeutige Adressen. Es stünden dann also genug Adressen zur Verfügung, so dass jedem Gerät dauerhaft eine Adresse zugeteilt werden könnte.

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Schweden (Flagge)

Schweden gehört zu den wenigen EU-Ländern, die bislang keine Vorratsdatenspeicherung durchführen. Dafür soll das skandinavische Land nun zur Kasse gebeten werden. EU-Innenkommissarin Malmström, ironischerweise selbst Schwedin, will ein saftiges Bußgeld wegen der Nicht-Umsetzung der umstrittenen EU-Richtlinie verhängen.

Schweden wurde bereits wegen des Verstoßes gegen die EU-Richtlinie verklagt; das EU-Gericht in Luxemburg stellte fest, dass Schweden sich dessen tatsächlich schuldig macht. Nun sollen die Schweden, wenn es nach EU-Innenkommissarin Cecilia Malmström geht, 40.000 bis 50.000 Euro Strafe pro Tag zahlen.

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Udo Schulze

Mit gigantischem Aufwand will die Europäische Union bis zum Ende dieses Jahrzehnts den digitalen Breitbandzugang fürs Internet in allen 27 Mitgliedsstaaten ermöglicht haben. Was sich nach Fortschritt für die Bürger anhört, ist in Wirklichkeit nicht ungefährlich. Brüssel schafft sich mit dem Breitbandzugang nämlich ein hochwirksames Überwachungsmittel.

Neben dem bereits in vielen europäischen Ländern üblichen Online-Einkauf soll das Internet für die EU-Bürger durch erhöhte Schnelligkeit derart attraktiv werden, dass sie noch mehr private Daten als momentan ins Netz einspeisen.

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Susanne Hamann

Während alle Augen auf Libyen und Japan gerichtet sind, verschwinden in China immer mehr Blogger. Die französische und australische Internetbevölkerung steht »unter Beobachtung« und Twitter verkauft seine Tweets zur Datenanalyse an Konzerne. Wer im Internet aktiv ist, steckt mitten drin im internationalen Krieg um Meinung, Wahrheit und Menschenmasse.

Die um sich greifenden Unruhen in der arabischen Welt versetzen nicht nur die dortigen Despoten in Angst und Schrecken. Auch die chinesische Regierung greift, ob der Ereignisse der vergangenen Tage, zu einem Präventivschlag gegen unliebsame Meinungsäußerungen im Internet. Inzwischen stehen über 200 Aktivisten unter Hausarrest, 26 sitzen im Gefängnis und 30 sind spurlos verschwunden. Dabei handelt es sich um chinesische Blogger und Journalisten, die im Internet positive Kommentare zur Jasmin-Revolution verbreitet hatten. Um die aufrührerische Kraft des Web 2.0 im Keim zu ersticken, funktionieren inzwischen diverse Web-Anwendungen nicht mehr: der Google Instant Messenger, Google-Mail und auch XING beschweren sich darüber, dass die vermeintlich internen Störungen nach eingängiger Prüfung eben nicht am hauseigenen System liegen, sondern von außen verursacht werden. Menschenrechtsorganisationen sagen, der Zustand sei schlimmer als vor der Olympiade 2008.

Nicht umsonst taucht China im Bericht von Reporter ohne Grenzen mit Burma, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi-Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam in der Rubrik der »Feinde des Internets« auf.

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infokriegernews.de

Von peterpan | 1.April 2011

Der Grünenpolitiker Malte Spitz hat in “Zusammenarbeit” mit der Deutschen Telekom und dem Zeit Online – Magazin sein persönliches Bewegungsprofil seiner letzten Monate online stellen lassen.Besser ausgedrückt… er hat die Telekom auf Herausgabe seiner Daten verklagt und diese haben sie ihm gegeben.

Hier kann man sich die Infos online ansehen. Interessant auch die Zusatzinfos zu Twitter und die SMS und Gespräche die geführt wurden.

http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-data-retention

Was ich noch vermisse sind abgehobene Geldbeträge und Fotos von seinem Handy… ( das würde eher mit dieser Software dann gehen…  http://www.flexispy.com/spyphone-flexispy-android.htm

Schönen Abend noch,
Peter Pan

Tom Burghardt

2006 enthüllte der frühere AT&T-Techniker Marc Klein, dass die großen amerikanischen Telekommunikationskonzerne mit der Regierung kooperierten, um amerikanische Bürgerinnen und Bürger auszuspionieren. Seither hat kein Bericht auf den Punkt gebracht, dass wir uns einer furchteinflößenden Phalanx unsichtbarer Gegner gegenübersehen: den Sicherheits- und Nachrichtendienstfirmen, die die dunkle Seite des Nationalen Sicherheitsstaates ausmachen.

Die Wogen der Enthüllungen des vergangenen Monats durch die »Internet-Guerillas« Anonymous sind noch nicht abgeebbt, und die von Hackern im Internet veröffentlichten E-Mails und andere Dokumente der amerikanischen Sicherheitsfirma HBGary liefern frappierende Erkenntnisse darüber, wie wenig Transparenz in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen Privatunternehmen und der Regierung existiert.

Die jüngste Front in dem anhaltenden Krieg gegen Bürgerrechte, Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre betrifft das Interesse des Pentagon an sogenannter »Persona Management Software«. Ein Euphemismus für komplexe Computerprogramme, mit denen es Militärangehörigen oder Mitarbeitern von Unternehmen – wie man will – möglich sein soll, zahlreiche Avatars oder »fiktive Identitäten« im Internet zu steuern. Unsere modernen Schattenkrieger hoffen auf diese Weise, sich gegenüber ihren Widersachern im »Krieg der Ideen« mithilfe verdeckter Propagandakampagnen, die als Verbreitung von Informationen ausgegeben werden, einen Vorteil zu verschaffen.

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James Corbett, Corbett Report, 09.03.2011

Kurze Zeit nach Einführung der Fernsehkameras begannen die Mächtigen auch schon damit, diese Technik zur Überwachung und Kontrolle der Öffentlichkeit einzusetzen.

Die ersten Überwachungskameras wurden von der Siemens AG entwickelt. Siemens ist eine Firma, die das Nazi-Regime finanziell unterstütze und mit ihm kollaborierte. Die Nazis waren durch die Verwendung von Überwachungskameras in der Lage, Raketenstarts aus sicherer Entfernung mitzuverfolgen.

7 Jahre nach der Ersteinführung kommerzieller Überwachungskameras gab sich die US-amerikanische Werbebranche große Mühe darauf hinzuweisen, dass für die Verwendung dieser Geräte keine Regierungsgenehmigungen erforderlich seien. Die Behauptung an sich ist schon außerordentlich interessant.

Im heutigen Zeitalter der massiv in die Privatsphäre eingreifenden Überwachungstechnologien fällt es uns schwer nachzuvollziehen, wie tiefgreifend diese Technologien unser Verständnis von öffentlichen und privaten Räumen verändert hat.

Google kann heute seine Messwagen durch die Straßen unserer Städte schicken, Bildmaterial und Daten von WiFi-Netzen sammeln, während der gewöhnliche Bürger seine intimsten Details einem sozialen Netzwerk aus „Freunden“ offenbart, die er im wirklichen Leben noch nie getroffen hat.

Mittlerweile gibt es bereits Dienste wie Google Latitude, die es einem sogar erlauben, die exakten GPS-Koordinaten der Handys dieser „Freunde“ nachzuverfolgen. Aber vor 60 Jahren musste man den potenziellen Käufern von Überwachungskameras noch ausdrücklich versichern, dass keine besondere Erlaubnis der Regierung vonnöten ist, um sein eigenen Besitz zu überwachen.

Der Unterschied zwischen dem Wert der Privatsphäre in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts und unserer heutigen gleichgültigen Einstellung gegenüber elektronischen Spionagemitteln wird vielleicht am besten durch den Roman „1984“ illustriert. In dieser dystopischen Vision zeigt Orwell schonungslos den potenziellen Horror der totalen Überwachungsgesellschaft auf. Jede Bewegung der Bürger wird überwacht und man befindet sich niemals außerhalb des Sichtfelds der alles sehenden und alles hörenden Teleschirme. Sollte sich jemand außer der Reihe benehmen, kann er von einem solchen Teleschirm sogar Befehle zugerufen bekommen.

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