Archiv für die Kategorie ‘Terror unter falscher Flagge’

Ismail Salami

 

Wie bizarr es auch anmuten mag, der Chef des britischen Auslandsgeheimdienstes, Sir John Sawers, erklärte bei einem seiner seltenen öffentlichen Auftritte vor britischen Beamten in London, die Iraner seien »fest entschlossen, sich alle erforderlichen [wissenschaftlichen] Fertigkeiten und alle benötigten Technologien zum Bau von Atomwaffen anzueignen«. Und spätestens im Jahr 2014 würden sie über eine Atombombe verfügen.

 

Das Eingeständnis geheimer Operationen des MI6 im Iran durch dessen Chef erfolgte, nachdem bereits einige Wochen zuvor in einem Buch behauptet worden war, der Mossad habe die Ermordung von Nuklearwissenschaftlern im Iran geplant und durchgeführt.

In Persien gibt es eine fiktive Figur, die in der persischen Literatur unter dem harmlosen Namen »Onkel Napoleon« bekannt ist. Dieser Onkel ist überzeugt, hinter jeder sozialen oder politischen Täuschung im Iran stünden die Briten. Anfangs hält man diese Einstellung vielleicht für unvernünftig oder sogar aberwitzig. Untersucht man aber die verfügbaren Beweise sorgfältig, wird man zu dem Schluss gelangen, dass Onkel Napoleon ein melancholisches Gespür für die wahre Natur der britischen Regierung besitzt.

 

Nun zurück zu Sir John Sawers: Man kann sich hier eines amüsierten Lächelns nicht erwehren; vor allem dann nicht, wenn er sich damit brüstet, seine Leute vom MI6 hätten verhindert, dass Teheran Atomwaffen schon sehr viel früher habe entwickeln können. Ohne ihren Einsatz verfügte der Iran schon seit 2008 über Atomwaffen. Die verdeckten Operationen des MI6 im Iran waren breit gefächert und umfassten Mordanschläge ebenso wie Sabotageakte und Putschversuche.

weiter

Es ist wieder typisch für die westlichen Politiker und Medien, wie unterschiedlich sie Terroranschläge beurteilen. Wenn diese gegen den „Feind“ gerichtet sind, dann ist das in Ordnung, wird kein Bedauern ausgesprochen, man freut sich sogar. Richtet sich ein Anschlag aber gegen die eigene Bevölkerung, dann kann man sich vor lauter Aufgebrachtheit gar nicht mehr erholen und droht sogar mit Krieg. Dabei stammen beide Ereignisse wahrscheinlich aus der selben Quelle.

Als am 10.Mai in der syrischen Hauptstadt zwei Bombenanschläge vor einem Gefängnis verübt wurden, bei dem mehr als 70 Personen getötet und nahezu 400 verletzt wurden, haben die Medien das nüchtern berichtet. Kein Wort über das unglaubliche Leid, welches die hauptsächlich Zivilisten erleben mussten.

Ist ja auch von „guten Terroristen“ durchgeführt worden, hinter denen der Westen steht. Dabei war das nur einer von vielen Massakern durch die Freie Syrische Armee (FSA), welche in den letzten sechs Monaten in Syrien stattgefunden haben.

Auch der Bombenanschlag auf die syrische Militärführung vom vergangenen Mittwoch, bei dem der Verteidigungsminister, sein Stellvertreter, ein Schwager von Assad und der Geheimdienstchef getötet wurden, wurde eher positiv bewertet. Niemand hat dieses feige Vorgehen eines Selbstmordattentäters verurteilt, der im Versammlungssaal einen Sprengstoffgürtel zündete.

Er ist ein deutscher investigativer Journalist, Politikberater, regelmäßiger Interview-Gast des russischen TV-Nachrichtenfernsehens „Russia Today“ und war ehemaliger langjähriger ARD & ZDF Auslandskorrespondent & Nachrichtensprecher mit über 2.500 live-Sendungen sowie als leitender Redakteur tätig. Er wurde dadurch bekannt, dass er im Jahre 2001 während des Sturzes der Taliban der einzige westliche Journalist in Kabul war. Seine bekannten literarischen Werke: »Sprengsatz Afghanistan« und
»Brandherd Pakistan«

quelle: infokrieg.tv

Eric Draitser

 

Bei dem Abschuss eines türkischen Kampfflugzeugs durch die syrische Flugabwehr in der vergangenen Woche handelt es sich nicht bloß um einen militärischen Zwischenfall, der die Wahrscheinlichkeit einer militärischen Intervention und eines regionalen Kriegs erhöht. Dieser Vorfall war nur der jüngste in einer langen und berüchtigten Reihe »internationaler Zwischenfälle« oder Provokationen, die von den imperialen Mächten als Vorwand für ein militärisches Eingreifen inszeniert wurden.

 

Ohne diese Ereignisse würde man die imperialistischen Kräfte als reine Aggressoren betrachten, die schwächere Länder aus Eigeninteresse und Eigennutz zerstören wollen. Kann man ihr Eingreifen allerdings als »notwendig« rechtfertigen, wozu solche Zwischenfälle dienen, können diese Mächte ihre Kriege der Öffentlichkeit gegenüber als gerechtfertigt, notwendig und gerecht ausgeben.

Der Zwischenfall der letzten Woche bildet nur das letzte Glied einer ganzen Kette von Provokationen, die inszeniert wurden, um ein militärisches Eingreifen zu rechtfertigen. Nachdem nun das »Massaker« von Hula, der angebliche Einsatz von Kindern als menschliche Schutzschilde und zahllose andere Berichte als Propagandalügen der westlichen Medien entlarvt oder in anderer Hinsicht in Frage gestellt wurden, sucht die westliche herrschende imperialistische Klasse nun nach einem neuen Zwischenfall, mit dem sie ihre Pläne für einen totalen Krieg gegen Syrien rechtfertigen könnte.

weiter

https://i2.wp.com/www.politaia.org/wp-content/uploads/2012/06/psyop.jpg

Die Mitglieds-Staaten der NATO und des GCC bereiten einen Staatsstreich und einen sektiererischen Völkermord in Syrien vor. Wenn Sie sich gegen diese Verbrechen erheben wollen, ergreifen Sie jetzt Maßnahmen: Lassen Sie diesen Artikel im Netz zirkulieren und wenden Sie sich an Ihre gewählten Vertreter.

In wenigen Tagen, vielleicht schon am Freitagmittag, dem 15. Juni, werden die Syrer, welche die nationalen Fernsehkanäle ansehen möchten, von der CIA ersetzte Fernsehbildschirme entdecken. Die im Studio fabrizierten Filme, werden die der Regierung angelasteten Bilder von Massakern zeigen, von populären Demonstrationen, von Ministern und Generälen, die ihren Rücktritt ankündigen, von Präsident Al-Assad, der die Flucht ergreift, von Rebellen, die sich im Herzen der Großstädte versammeln, und von einer neuen Regierung, die sich im Präsidentenpalast einnistet.

Diese direkt von Washington aus durch Ben Rhodes (Stellvertreter der Nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten) geführte Operation versucht die Syrer zu demoralisieren und einen Putsch zu ermöglichen. Die NATO, die auf das doppelte Veto von Russland und China stößt, könnte so Syrien erfolgreich erobern, ohne es illegal anzugreifen. Wie auch immer man die aktuelle Lage und die  aktuellen Ereignissen in Syrien beurteilt, so würde ein Putsch jegliche Hoffnung auf eine Demokratisierung beenden.

Ganz offiziell forderte die Arabische Liga die Satellitenbetreiber Arabsat und Nilesat auf, die Weiterverbreitung der syrischen öffentlichen und privaten Medien (TV Syrien, Al-Ekbariya, Ad-Dunia, Cham-TV etc..) zu stoppen. Es gibt einen Präzedenzfall, da die Liga bereits gegen das libysche Fernsehen eine Zensur verhing, um zu verhindern, dass die libyschen Führungskräfte der Dschamahirija mit ihrem Volk per Fernsehen sprechen konnten. Es gibt kein kabelgebundenes Fernseh-Netzwerk in Syrien, weil die Fernsehprogramme nur von Satelliten ausgestrahlt werden. Aber diese Unterbrechung wird keine schwarzen Bildschirme hinterlassen.

In der Tat ist diese öffentliche Entscheidung nur die Spitze des Eisbergs. Unseren Informationen zufolge haben mehrere internationale Treffen diese Woche stattgefunden, um den Betrieb der getürkten Meldungen zu koordinieren. Die ersten beiden technischen Treffen fanden in Doha (Katar) statt, das dritte, ein politisches Treffen, fand in Riad (Saudi-Arabien) statt.

An der ersten Sitzung nahmen einige “eingebettete” psychologische Kriegsoffiziere teil, die den Satelliten- Kanälen zugewiesen werden, darunter Al-Arabiya, Al-Dschazira, BBC, CNN, Fox, France 24, Future TV und MTV. Es ist seit 1998 bekannt, dass Offiziere der Einheit für psychologische Operationen-(PSYOP) in die Chefredaktion des CNN eingeschleust worden sind. Seitdem wurde diese Praxis von der NATO auch auf andere strategische Stationen erweitert.

Sie haben im voraus falsche Nachrichten ausgearbeitet, gemäß einem Drehbuch, das von dem Team von Ben Rhodes im Weißen Haus vorbereitet wurde. Ein gegenseitiges Bestätigungsverfahren wurde entwickelt, wo jedes Medium die Lügen der anderen zitieren und die Glaubwürdigkeit in den Augen der Zuschauer verbessern soll.

weiter

FAZ schießt weiter GEGEN Angriff auf Syrien

Veröffentlicht: 12. Juni 2012 von infowars in Krieg, Terror unter falscher Flagge

Auch in der deutschen Regierung zunehmend Ablehnung von westlicher Militärintervention

 

Die führende deutsche Tageszeitung FAZ positioniert sich erfreulicher Weise weiter gegen einen Angriff auf Syrien. Schon am vergangenen Freitag hat sie – als einziges deutsches Leitmedium – enthüllt, dass das Massaker in Hula auf das Konto der Rebellen und nicht der Regierung geht. In der gestrigen Ausgabe heißt es im Leitartikel “Das syrische Drama” auf Seite 1: “Im Ausland ist der ‘Syrische Nationalrat’ zwar der Liebling des Westens, dessen Vertreter sich leicht in Istanbuler Luxushotels treffen lassen. In Syrien selbst haben sie keinerlei Relevanz und werden gar nicht wahrgenommen.” Und weiter: “Die Bürgerkriege im Libanon und im Irak vor Augen zieht diese städtische Mittelschicht deshalb den Status quo dem Chaos vor. Sie sehnt sich nach Recht und Ordnung, will aber auch mehr Freiheit und Reformen, die das Ein-Parteien-Regime und die Kleptokratie beenden. Die Mehrheit dieser Städter lehnt die bewaffneten Rebellen aber ab und sympathisiert mit der kleinen, aber glaubwürdigen innersyrischen Opposition.” Der Beitrag endet mit einem Lösngsvorschlag, der ungefähr der russischen Linie entspricht: “Die Staatengemeinschaft muss deshalb an einer Lösung arbeiten, welche die Bedürfnisse aller drei Parteien berücksichtigt – des Regimes, der bewaffneten Opposition und der schweigenden Mehrheit. Alles andere läuft auf eine Verlängerung des Bürgerkriegs hinaus.”

weiter

Was ich schon lange berichte hat jetzt die Washington Post in einem Artikel zugegeben. Die Überschrift lautet: „Syrische Rebellen bekommen eine Flut von Waffen mit Geld der Golfstaaten, unter US-Koordination“. Washingtons Kontakte mit der Rebellenarmee und der Informations- austausch mit den Golfstaaten, vermindert die Hoffnung auf eine politische Lösung der Krise in Syrien. Eine militärische Konfrontation ist die Absicht des Westens und der Nachbarstaaten.

Ein Kämpfer der sogenannten „Free Syrian Army“ beim Bombenbau in der Nähe von Janoudia in der Idlib-Provinz:

Saudi Arabien und Katar haben hunderte Millionen zur Verfügung gestellt und in Idlib an der türkischen Grenze und in Zabadani an der libanesischen Grenze stapeln sich die Waffenlager. Auch die syrische Muslimbruderschaft hat ihre eigenen Lieferkanäle den Terroristen geöffnet, bezahlt mit Geld aus den Golfstaaten, sagte Mulham al-Drobi, ein Mitglied des Exekutivkomitee.

In den letzten Monaten erlitten die Terroristen erhebliche Rückschläge und sie mussten sich aus Baba Amr, Homs und anderen Gebieten zurückziehen. Aber die Waffenlieferungen könnten eine neue Offensive ermöglichen.

„Grosse Ladungen sind angekommen,“ sagte ein Terroristenführer. „Einige Gebiete sind voll mit Waffen“.

Die Auswirkungen zeigen sich bereits. Am Montag kam es zu einem Gefecht über die Kontrolle von Rastan in der Nähe von Homs. Angeblich sollen die Terroristen eine Militärbasis angegriffen und dabei 24 syrische Soldaten getötet haben.

Schon lange arbeiten die verschiedenen Sicherheitsbehörden in den USA mit der Methode der „Verleitung zu einer Straftat„, um Kriminelle zu fangen. Sie legen Fallen, in die dann Ahnungslose reintappen. Beamte der DEA geben sich als Drogenkäufer aus, Agenten des ATF als Käufer von Sprengstoff und automatischen Waffen, und da Prostitution in den meisten Städten verboten ist, verkleiden sich Polizistinnen als käufliche Damen und verhaften dann die Freier wenn sie den Dienst in Anspruch nehmen. Jetzt hat die New York Times in einem Artikel bestätigt, auch das FBI benutzt eigene Agenten oder angeheuerte Straftäter, damit sie sich als islamistische Terroristen ausgeben, um „nützliche Idioten“ zu Terroranschlägen zu verleiten. Die werden dann medienwirksam „vereitelt“ und als Schlag gegen den Terror der Bevölkerung verkauft. Von 22 Terrorplänen die „aufgeflogen“ sind, waren seit dem 11. September 2001 14 durch geplante verdeckte Operationen inszeniert, wahrscheinlich aber mehr.

Medienwirksame Verhaftung eines Terroristen eigener Kreation:

Das heisst, die Personen die man verhaftete waren keine wirklichen Terroristen, die etwas aus eigenen Willen vor hatten, sondern man hat sie geködert und reingelegt damit sie mitmachen. Damit wird bestätigt, was ich in meinem Artikel „Wie man ein Terrorkomplott verhindert, in 7 einfachen Schritten“ bereits vor Jahren aufgezeigt habe. Ohne der Provozierung zu einer strafbaren Handlung, wäre es gar nicht zu einem „Komplott“ gekommen.

Die Vereinigten Staaten sind nicht wirklich von tödlichen Terror- anschlägen bedroht und durch das FBI gerettet worden, wie ein versuchter Anschlag auf das Capitol, oder der Bombenanschlag auf eine Synagoge, oder der Abschuss eines Flugzeugs mit einer Stinger-Rakete, oder der Einschlag eines Modellflugzeugs gefüllt mit Sprengstoff in das Pentagon usw. Sondern verdeckte Ermittler des FBI und Informanten gaben sich als Terroristen aus, lieferten Attrappen als Raketen, oder harmlosen Sprengstoff, oder nicht funktionierende Selbstmordvesten und das dazugehörige Training, um die naiven Statisten ihre Rolle spielen zu lassen, bis sie dann verhaftet wurden. Von der Rekrutierung über die Planung bis kurz vor der Ausführung geschah alles unter den Augen des FBI.

 

Wer sind die echten Terroristen dieser Welt?

Veröffentlicht: 9. April 2012 von infowars in Terror unter falscher Flagge

Es ist wieder interessant, wie die Medien komplett über eine wichtige Nachricht schweigen. Da berichtet der bekannte Enthüllungsjournalist und Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh, das Pentagon hat Mitglieder der exil- iranischen Terrorgruppe MEK in den USA im Bundesstaat Nevada ab 2005 ausgebildet, und es ist kaum einer Meldung in der deutschsprachigen Presse wert. Sogar der Schmiergel nennt Hersh eine „Journalismus-Ikone“ und den „berühmtesten Investigativ- journalisten der Welt“, aber seine neueste Enthüllung erwähnen sie mit keinem Wort.

Zur Erinnerung, Semour Hersh hat das My Lai Massaker der US-Armee in Vietnam aufgedeckt, die geheime Bombardierungen Kambodschas, der CIA Staatsstreich in Chile und die Rolle von Henry Kissinger in beiden Verbrechen, brachte das geheime Atomwaffenprogramm Israels an die Öffentlichkeit, berichtete über die geheimen Exekutionseinheiten, die im Auftrag der US-Regierung Morde im Ausland verübten und direkt Vize-Präsident Cheney unterstanden, er deckte den Folterskandal im US-Gefängnis Abu Ghuraib im Irak auf.

Dann 2006 zeigte er auf, Israel hätte den Krieg gegen den Libanon bereits Monate vorher geplant, was die Darstellung widersprach, der israelische Angriff wäre quasi als spontane Reaktion auf die Entführung zweier israelischer Soldaten erfolgt. Weiterhin berichtete Hersh, dass die US-Regierung den Feldzug gegen die Hisbollah als Testfall für einen amerikanischen Angriff auf den Iran gesehen und gefördert habe, der noch vor dem Ende der Amtszeit von Präsident George W. Bush geplant gewesen sei.

Ist ja auch klar warum die Medien schweigen. Diese neue Enthüllung von Hersh, die USA bilden im eigenen Land Terroristen aus, die dann im Iran Bombenanschläge und Mordaufträge ausführen, passt nicht in die Anti-Iran-Propaganda der kontrollierten Medien. Der Gipfel der Frechheit ist ja noch, die MEK steht seit 1997 auf der Liste der Terrorgruppen des US-Aussenministeriums. Das heisst, nach aussen tut Washington so, wie wenn es diese Terroristen bekämpft, dabei werden sie unterstützt, ausgebildet, mit Waffen versorgt und gegen den Iran eingesetzt.

weiter

Nach der Erschießung des angeblichen Serienmörders Mohamed Merah am 22. März 2012 in Frankreich brodeln seit kurzem neue Gerüchte hoch, die in den Massenmedien derzeit als »Verschwörungstheorien« dargestellt werden. In der amtlichen Auslegung des Falles von Merah durch die französische Regierung gibt es allerdings tatsächlich eine Menge Ungereimtheiten und Widersprüche. War Merah, der von der französischen Polizei getötet wurde, wirklich der islamistische Mörder von Toulouse und von Montauban? Oder führte er geheimdienstliche Befehle aus, die Einfluss auf die französische Innenpolitik zu nehmen suchten? Unser USA-Korrespondent Webster Tarpley, der ganz andere Informationen hat als unsere Massenmedien, schildert hier den Fall Merah.

Manfred Kleine-Hartlage (Diplom-Sozialwissenschaftler in der Fachrichtung Politische Wissenschaft und Autor von „Das Dschihad-System“) im Infokrieg.tv interview mit Alexander Benesch, spricht über den muslimischen Terrorschützen aus Toulouse, die One World Order-Ideologie und die naheliegenden Szenarien für Deutschland in den nächsten Jahren u.v.m. (mehr …)

Kurt Nimmo

 

Mohammed Merah, dem die Ermordung von sieben Menschen vor einer jüdischen Schule in Toulouse zur Last gelegt wird, entspricht perfekt dem Profil eines geheimdienstlich geführten Al-Qaida-Terroristen. Nach Angaben der BBC war er aufgrund seiner Aufenthalte in Afghanistan und in »militanten Hochburgen« in der im Nordwesten Pakistans gelegenen Bergregion Waziristan ins Visier der französischen Behörden geraten.

 

Nach Angaben des französischen Innenministers Claude Guéant wurde Merah bereits »seit Jahren« vom französischen Inlandsgeheimdienst DCRIbeobachtet. Auch sonst ist Merah, ein französischer

Staatsbürger algerischer Herkunft, kein Unbekannter. Bereits am 19. Dezember 2007 war er in Afghanistan verhaftet und wegen mehrerer Bombenanschläge in der Provinz Kandahar zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden.

 

Im April 2011 räumten die USA offiziell ein, in Afghanistan geheime Militärgefängnisse unterhalten zu haben, wo Terrorverdächtige ohne Anklageerhebung festgehalten und verhört worden waren. Das berüchtigte Internierungslager auf dem Luftwaffenstützpunkt Bagram wird vom Gemeinsamen Kommando Spezialoperationen (Joint Special Operations Command) und dem Defense Counterintelligence and Human Intelligence Center (DCHC) des amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA geleitet. Das DCHC »wird für die Entwicklung von Kapazitäten ›offensiver Gegenaufklärungsoperationen‹ … für das Verteidigungsministerium verantwortlich sein. Dies schließt Bemühungen ein, gegen die USA gerichtete Aktivitäten ausländischer Geheimdienste zu unterwandern, irrezuführen und unschädlich zu machen«, berichtete das Nachrichtenportal Secrecy News 2008, nachdem die Regierung den Aufbau des DCHC angekündigt hatte.

weiter

(mehr …)

Michel Chossudovsky und Finian Cunningham

 

Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton hat eingeräumt, dass al-Qaida und andere Organisationen, die auf der »Terrorliste« der USA stehen, die syrische Opposition unterstützen. Clinton sagte: »In der Region ist eine Mischung sehr gefährlicher Akteure engagiert, al-Qaida (sic), Hamas und andere, die offen gesagt auf unserer Terrorliste aufgeführt sind, die die Opposition [in Syrien] unterstützen oder behaupten zu unterstützen.«

 

Gleichzeitig wiederholte die Ministerin in dem oben erwähnten BBC-Interview die abgedroschenen Behauptungen des Westens, in Syrien sei die Bevölkerung schutzlos den »schonungslosen Angriffen« der syrischen Regierungsmacht ausgesetzt. Es liegen aber zahlreiche Beweise vor, die zeigen, dass Gruppen von Scharfschützen, die im Verlauf des vergangenen Jahres Zivilisten in Syrien ermordeten, tatsächlich den Terrororganisationen zuzurechnen sind, auf die sich Clinton bezog.

Michel Chossudovsky erklärte dazu in einem vor kurzem veröffentlichten Artikel:

 

»Seit etwa Mitte März 2011 führten islamistische bewaffnete Gruppen, die verdeckt von westlichen und israelischen Geheimdiensten unterstützt wurden, Terroranschläge wie etwa Brandanschläge gegen Regierungsgebäude durch. Wie ausführlich dokumentiert wurde, griffen bewaffnete Kräfte und Scharfschützen, darunter auch viele Söldner, die Polizei, die Streitkräfte und unbeteiligte Zivilisten an. In dem Bericht der Beobachtergruppe der Arabischen Liga wird auf zahlreiche Beweise Bezug genommen, nach denen diese bewaffneten Söldnergruppen für die Ermordung von Zivilisten verantwortlich sind. Natürlich tragen auch die syrische Regierung und das Militär in hohem Maß Verantwortung [für die Todesopfer], aber man muss in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass diese Terrorakte – einschließlich der willkürlichen Ermordung von Männern, Frauen und Kindern – Bestandteil der von den USA, der NATO und Israel angeführten Machenschaften sind, die darauf abzielen, über Unterstützung, Ausbildung und  Finanzierung eine ›bewaffnete Kraft‹ aus dem Boden zu stampfen, die in Syrien operiert.«

Dieses Eingeständnis Hillary Clintons vom Wochenende erhärtet die bisherigen Recherchen und Berichte, nach denen bewaffnete Gruppen, die selbst nach amerikanischem Verständnis als Terroristen zu bezeichnen sind, Zivilisten ermorden und die Lage in Syrien nicht ausschließlich durch ein einseitiges gewaltsames Vorgehen der Regierung gegen die Bevölkerung gekennzeichnet ist, sondern es sich vielmehr um einen verdeckten bewaffneten Aufstand handelt.

weiter

(mehr …)

Finian Cunningham

 

Wurden die amerikanischen und israelischen Bemühungen, den Iran für den internationalen Terrorismus verantwortlich zu machen, jetzt auf die ganze Welt ausgedehnt? Eine Reihe von Bombenanschlägen auf israelische Diplomaten in Indien und Georgien wird jetzt mit Explosionen in der thailändischen Hauptstadt Bangkok in Beziehungen gebracht. Berichten zufolge sollen dort drei Iraner verhaftet worden sein.

 

Israel behauptet, bei den Bomben, deren Überreste man in Thailand gefunden habe, handele es sich um den gleichen Typ von Haftbomben, der auch bei den Anschlägen in Neu-Delhi und Tiflis

verwandt worden sei. Und damit sei bewiesen, dass ein iranisches Terrornetzwerk für diese Anschläge auf israelische Diplomaten verantwortlich sei.

 

»Der gescheiterte Terroranschlag  in Bangkok beweist einmal mehr, dass der Iran und seine Stellvertreter weiterhin auf Terror setzen«, erklärte der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak.

 

Die thailändische Polizei bezeichnete einen der Männer, der bei den Explosionen am Dienstag in Bangkok verletzt wurde, als Iraner. Berichten zufolge soll es sich bei den beiden anderen im Zusammenhang mit den Bombenexplosionen verhafteten Männern, von denen einer in der thailändischen Hauptstadt und der andere nach seiner Flucht in Malaysia gefasst wurde, ebenfalls um Iraner handeln.

 

Bisher haben die thailändischen Behörden zu der Behauptung, die Gruppe sei Teil eines international operierenden Terrornetzwerks, keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Wer hinter den Anschlägen in Indien und Georgien steckt, ist immer noch unbekannt. Israel behauptet dagegen, die angeblichen Mordanschläge vom Montag auf israelische Diplomaten in Neu-Delhi und Tiflis gingen auf das Konto der mit dem Iran verbündeten Hisbollah, die aus dem Libanon heraus agierte.

 

Diese israelischen Vorwürfe wiederholen die seit langem immer wieder vorgebrachten Behauptungen Washingtons und Tel Avivs, nach denen der Iran einer der wichtigsten Unterstützer des internationalen Terrors sei. Ende letzten Jahres tischten die USA dann sogar die Geschichte auf, man habe ein iranisches Mordkomplott gegen den saudi-arabischen Botschafter in Washington aufgedeckt. Dieser Anschlagsvorwurf wurde aufgrund der abstrusen Verwicklungen, an denen ein iranischer Gebrauchtwagenhändler beteiligt gewesen sein sollte, der dann einen Auftragskiller eines mexikanischen Drogenkartells in einem Restaurant in der amerikanischen Hauptstadt  für den Anschlag gedungen habe, international nicht sehr ernst genommen.

weiter

 

Gerhard Wisneswki schreibt in COMPACT-Magazin

 

Die große Aufregung ist vorbei, jetzt wird scheinchenweise nachgeschoben: “Terrorhelfer” und “Unterstützer” der Zwickauer Mordzelle “Nationalsozialistischer Untergrund” werden einer nach dem anderen verhaftet – ganz wie bei der “Sympathisantenhatz” auf das RAF-Umfeld Ende der siebziger Jahre. Der jüngste Fall ist ein junger Schwuler, der in den letzten Jahren eher in der linken Szene NRWs aktiv war (z.B. AIDS-Hilfe Düsseldorf) – aber jetzt als Argument für ein Verbot der NPD herhalten muss, in der er früher Mitglied war.

Übr einen anderen Fall von Sympathisantenhatz berichtet Erfolgsautor Gerhard Wisnewski in der COMPACT-Ausgabe vom Januar 2012 (die insgesamt den Schwerpunkt NSU, in unserer Übersetzung “NATO Secret Underground”) hat. Das Heft kann hier bestellt werden.

Auszug aus Wisnewskis Artikel:

Das Geheimdienst-Phantom

Gibt es eine „Braune Armee Fraktion“? Eine Gruppe namens Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) soll seit dem Jahr 2000 zehn Morde begangen haben. Doch die Spuren führen zum Verfassungsschutz.

weiter

Peter Dale Scott

Ich möchte hier auf vier größere und häufig missverstandene Ereignisse – die Ermordung John F. Kennedys, Watergate, der Iran-Contra-Skandal und die Geschehnisse des 11. September – eingehen. Dabei will ich sie als Teile eines tiefergehenden politischen Prozesses analysieren, der sie miteinander verbindet, und der dazu beigetragen hat, in Amerika repressive Kräfte freizusetzen, die die Demokratie einschränken.

In den vergangenen Jahren bin ich immer wieder auf eine dunkle Machtgruppe eingegangen, die hinter diesen Ereignisse steckt – eine Machtgruppe, die ich in Ermangelung eines besseren Begriffs etwas unbeholfen als »Tiefenstaat« bezeichnete, der sowohl innerhalb als auch außerhalb staatlicher Organe arbeitet. Heute möchte ich einen Teil dieser im Verborgenen operierenden Machtgruppe offenlegen, der seit 50 Jahren oder länger im Schatten der öffentlichen Einrichtungen tätig ist. Dieser Teil dieser Machtgruppe trägt einen Namen, der nicht von mir stammt: das Doomsday-Projekt. Diese Bezeichnung wählte das Pentagon für die Notstandsmaßnahmen, mit denen »die Handlungsfähigkeit des Weißen Hauses und des Pentagons während und nach einen Nuklearkrieg oder anderen schweren Krisen sichergestellt werden« sollte. [1]

Ich möchte auf etwas Einfaches, aber Wichtiges hinaus: Ich möchte aufzeigen, dass das Doomsday-Projekt [»Weltuntergangs«-Projekt] der 1980er-Jahre und die früheren Notstandsplanungen, die darin einmündeten, bei allen diesen tiefgreifenden Ereignisse, die ich behandeln werde, im Hintergrund eine wichtige Rolle spielten. Wichtiger noch ist aber, dass dieses Projekt auch ein treibendes Moment hinter jedem der drei beunruhigenden Entwicklungen war, die heute die amerikanische Demokratie bedrohen. Die erste der drei Entwicklungen betrifft die sogenannte Umwandlung unserer Wirtschaft in eine »Reichenwirtschaft« [eine Wirtschaft, die von den Reichen beherrscht wird, die auch am meisten von ihr profitieren], die Amerika immer

unerbittlicher in zwei Schichten spaltet, in die Besitzenden und die Habenichtse, das eine Prozent und die anderen 99 Prozent. Die zweite Entwicklung ist die fortschreitende Militarisierung Amerikas. Am schwersten wiegt aber die immer mehr zur Gewohnheit und damit vorhersehbar werdende Neigung, Krieg in weit von Amerika entfernten Regionen der Welt zu provozieren oder zu führen. Offensichtlich hat von diesen Aktionen der amerikanischen Kriegsmaschinerie das eine Prozent am meisten profitiert. [2]

Die dritte Entwicklung – die auch mein heutiges Thema bildet – betrifft die wichtigen und immer zerstörerischeren Auswirkungen struktureller Tiefenereignisse auf die amerikanische Geschichte: geheimnisumwitterte und verstörende Ereignisse wie die Ermordung John F. Kennedys, der Watergate-Einbruch und die Ereignisse des 11. September. Ereignisse, die die sozialen Strukturen Amerikas erschüttern und die amerikanische Gesellschaft in hohem Maße beeinflussen, sind oft mit dem Verstoß gegen Gesetze oder mit Gewalt verbunden und werden in vielen Fällen von einer unbekannten dunklen Macht ausgelöst.

weiter

Sehr gerne würden die Ermittler Gesprächen von Helfern der Zwickauer Terrorzelle lauschen – dumm nur, dass die Mitschnitte von Telefonaten auf Anweisung der Staatsanwaltschaft zerstört wurden. Auch die Rohrbomben, mit denen die Neonazis 1998 hantierten, sind nicht mehr existent. Das muss das Landeskriminalamt Thüringen einräumen.

weiter