Archiv für die Kategorie ‘Kommunismus’

Die Folgen des Kollektivismus – Demozid

Veröffentlicht: 1. Juli 2011 von infowars in Diktatur, Kommunismus, Voluntarismus
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Wie geht der Staat (die kleine Gruppe von Individuen mit dem „legitimierten“ Recht, zu stehlen und Gewalt auszuüben und das Diebesgut nach Belieben zu verwenden) mit unseren Rechten um? Wie ist denn seine Erfolgsquote?

Sehen wir uns das Recht auf Leben an:

Der Historiker und Soziologe Rudolph J. Rummel ist auf seinem Forschungsgebiet führend in der Welt und hat den Begriff „Demozid“ für die Gesamtheit von vorsätzlichen und planmäßigen Massentötungen geprägt, die auf der Basis staatlicher Gewalt gegen Bürger des eigenen Landes durchgeführt werden.

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Kollektivismus Teil 2

Veröffentlicht: 27. Juni 2011 von infowars in Anarchie, Diktatur, Kommunismus, Politik, Voluntarismus
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„Wir leben in der effizientesten Staatsform, die jemals in der Geschichte existiert hat. Unser System ist sozusagen das Premiumprodukt der Gesellschaftsevolution, basierend auf höchsten moralischen Grundsätzen. Ein Maximum an Schutz unserer Grundrechte auf Leben, Freiheit und Eigentum wird gewährleistet, mittels des effektivsten und freiheitlichsten Mitbestimmungs-Prozesses der Bevölkerung.

Auf diese Errungenschaften können wir stolz sein und sollten uns immer daran erinnern, wie viele Menschen gestorben sind, um sie zu erreichen.

Wir alle haben die Verpflichtung, weiterhin alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen, unser Gesellschaftssystem und noch effizienter zu machen.

Viele Menschen sind sich gar nicht darüber im Klaren, in welcher Freiheit sie leben dürfen und wie viel gesellschaftlichen Aufwandes es bedarf, für den Schutz ihrer Rechte zu sorgen.“

Diese und ähnliche Argumente hören wir ständig, wenn wir uns Talkshows ansehen und die üblichen Verdächtigen immer wieder schwafeln oder wenn wir in der Kneipe angeregt über Sinn und Unsinn bestimmter politischer Entscheidungen diskutieren. Fakt ist, dass sich die Demokratie auf einem Siegeszug befindet, und zwar deshalb, weil jeder sie liebt. Ihre Effektivität beruht nicht auf der Tatsache, dass sie dem Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit und Schutz am besten gerecht wird, sondern dass sie den Menschen den Eindruck vermittelt, das zu tun.

Das ist auch der Grund, warum es so schwierig ist, Menschen von der Tatsache zu überzeugen, dass das System des Staates auf keinem moralischen Prinzip beruht. Um den moralischen Widerspruch zu beleuchten, stellt euch folgende Frage:

Gibt es einen Unterschied zwischen „Liebe machen“ und Vergewaltigung?

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Kollektivismus Teil 1

Veröffentlicht: 22. Juni 2011 von infowars in Diktatur, Kommunismus

Unter Kollektivismus wird ein System von Werten und Normen verstanden, in dem das Wohlergehen des Kollektivs die höchste Priorität einnimmt. Die Rechte des Individuums werden den Interessen der Gruppe untergeordnet.

Mit dem Kommunismus erreichte der Kollektivismus im letzten Jahrhundert seinen Höhepunkt. Hier zählte nur noch die Gruppe, und das Individuum hatte alle persönlichen Freiheiten dieser Gruppe zu opfern.

Wie wir alle wissen, ist der Kommunismus einerseits aus wirtschaftlichen Gründen gescheitert ist, andererseits aber auch, weil die Menschen nicht dauerhaft unter diesen Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheit leben wollten.

Auch die Demokratie ist ein kollektivistisches Modell, dessen grundlegendes Prinzip auf der Annahme beruht, dass die Mehrheit weiß, was für alle gut ist. Durch Wahlen soll das Volk eine Mehrheitsmeinung ermitteln und aus seiner Mitte Vertreter benennen, die diese Mehrheitsmeinung vertreten und das gesamte Volk regieren. Diese Vertreter werden mit „Rechten“ ausgestattet, die unter anderem die Inkraftsetzung neuer Gesetze, Ausübung von Gewalt, Erschaffung von Geld, Umverteilung von Eigentum und das Führen von Kriegen beinhaltet. Diese „Rechte“ sollen zum Wohle der Gemeinschaft ausgeübt werden und ihr dienen.

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von Henning Lindhoff, M.A. & Alexander Benesch

Am 4. Juni 2011 veröffentlichte Oskar Lafontaine im Tagesspiegel einen Artikel, in dem er versuchte aufzuzeigen, dass er und seine Genossen im Herzen doch wahre Liberale seien. Aus lauter Entsetzen machte ich mich daran, seinen Essay Stück für Stück inhaltlich zu prüfen und kritisch zu kommentieren. Ich erkenne in Lafontaines Text ein Paradebeispiel Orwell’schen Neusprechs und der Verdrehung wirtschaftswissenschaftlicher Tatsachen mit dem Ziel, die Begriffswelt der Leser zu manipulieren und ihre Missgunst gegen die wirkliche Freiheit zu richten:

Vor 40 Jahren, 1971, veröffentlichte der FDP-Generalsekretär Karl-Hermann Flach seine Streitschrift: „Noch eine Chance für die Liberalen“. […] Der Liberalismus des Freiburger Programms war links. Die Kernforderungen dieses Programms werden heute nur von der Partei Die Linke vertreten.

Die FDP als Strohmann zu verprügeln anstatt sich mit echten Liberalen zu messen, ist wirklich ärmlich. Alle großen Parteien haben heute sozialistische Programme und die Kernpunkte von Marx verinnerlicht wie eine staatliche monopolistische Zentralbank, eine Enteignung der Bürger und die Errichtung einer Planwirtschaft. Lafontaine verweist im Zuge seiner manipulativen Wortspielchen auf das Buch „Freiheit als Privileg“ von Domenico Losurdo:

In ihm weist der italienische Philosoph nach, dass die Liberalen in ihrer Parteiengeschichte die Freiheit in der Regel als Privileg einer Minderheit verstanden haben. Die Theoretiker des Liberalismus hatten kein Problem, das hohe Lied der Freiheit zu singen und gleichzeitig die Unfreiheit und Unterdrückung ganzer Völker und benachteiligter Gesellschaftsschichten zu rechtfertigen.

Wenn sie in diesem Absatz den Begriff liberal ersetzen durch sozialistisch, dann kommt folgendes bei heraus: “…dass die Sozialisten in ihrer Parteiengeschichte die Freiheit in der Regel als Privileg einer Minderheit verstanden haben. Die Theoretiker des Sozialismus hatten kein Problem, das hohe Lied der Freiheit zu singen und gleichzeitig die Unfreiheit und Unterdrückung ganzer Völker und benachteiligter Gesellschaftsschichten zu rechtfertigen.”

Oha! Was zeigt uns diese Gegenüberstellung? Dass Menschen nun einmal Menschen sind und manche immer versuchen werden, auf Kosten anderer unrechtmäßig Vorteile zu genießen. Gerade deshalb ist es ja so wichtig, politische Macht einzudämmen und das Individuum mit robusten Rechten auszustatten wie dem Recht auf Besitz und Tausch. Natürlich gibt es genügend Blender die nach dem Moto verfahren: Liberalismus für mich, sozialistische Diktatur und Mangelverwaltung für den Pöbel. Diese sind aber für jeden leicht zu erkennen, der wirklich liberale und libertäre Schriften gelesen hat. Die westliche Industrialisierung hat leider genug kriminelle Raubbarone und Aristokraten gehabt, die andere Regeln für sich haben geltend machen wollen. Nichtsdestotrotz hatten zahllose gewöhnliche und ehrliche Menschen die Chance, Wohlstand und Lebensqualität möglich zu machen wie noch nie zuvor in den Zeiten des von Aristokraten verwalteten Feudalismus.

Die Sklaverei in Amerika wird in Losurdos Buch verglichen mit der heutigen Zeitarbeit oder 1-Euro-Jobbern. Freiheit soll, so die kranke Logik, gerade dann nur möglich sein wenn das Individuum viele elementare Freiheiten wie das Recht auf Eigentum nicht hat. Wir erkennen auch den für Sozialisten typischen miesen Trick, Emotionalisierung als Logik zu verkaufen. Marktwirtschaft verspricht nicht, einfach per Gesetz ein Paradies auf Erden zu schaffen. Es ist das einzige System, dass zwischen freien Menschen funktionieren kann, die Waren oder Arbeitskraft gegen Geld tauschen wollen. Ein solches funktionierendes Tauschsystem anzubieten, ist der einzige Sinn und Zweck der liberalen Marktwirtschaft. Marktwirtschaft basiert auf Freiheit. Niemand kann rechtmäßig gezwungen werden, seine Arbeitskraft zu verkaufen. Die ausbeuterischen Tendenzen, die wir heutztage beobachten können, basieren einzig und allein auf staatlicher Planwirtschaft und Missachtung der grundlegendsten Marktregeln. Diese Eingriffe beginnen schon bei der Geldschöpfung. Gäbe es echtes Geld in einem wirklich freien marktwirtschaftlichen System, könne nahezu niemand, auch nicht durch äußere Umstände oder Lebensbedingungen, dazu gezwungen werden, eine Arbeitsstelle anzunehmen, die für ihn keinen oder zu wenig Nutzen birgt.

Freiheit ist das Recht eines jeden Menschen, sein Leben so weit wie möglich selbst zu bestimmen. Begrenzt wird dieses Recht durch den gleichen Anspruch der Mitmenschen. Wer am Monatsende nicht weiß, ob er noch genug Geld hat, sich und seine Familie zu ernähren, ist nicht frei. […] Es ist auch kein Zufall, dass der japanische Atomkonzern Tepco Leiharbeiter in die verstrahlten Reaktoren schickte.

Was für ein heuchlerischer Doppelstandard! Wie kann irgendjemand im Ernst die Praktiken von Tepco einer freien Marktwirtschaft anlasten? Haben sozialisische Diktaturen nicht genug Leute verheizt bei Tschernobyl und in anderen Staatsbetrieben? Eine Firma allein kann auch keine Leiharbeiter ohne ausreichende Sicherheitsmaßnahmen in verstrahlte Reaktoren schicken. Dafür braucht es Zwang – entweder psychologische Manipulation, Obrigkeitshörigkeit oder das staatliche Gewaltmonopol. Ohne diese Einflüsse könnte jeder Arbeiter jederzeit sagen, dass er nicht in einem verstrahlten Reaktor arbeiten wird und könnte einfach nach Hause gehen. Lafontaine möchte den Lesern einreden, nur ohne elementare Grundfreiheiten gäbe es Wärme und Sicherheit. Außerhalb der sozialistisch-kommunistischen Plantage herrsche nur grausame Konkurrenz und das Gesetz des Dschungels. Ein Markt funktioniert nur unter Menschen, die sich freiwillig auf Tauschaktionen einigen und sich nicht gegenseitig zu etwas zwingen. Beide suchen dabei natürlich den größten Vorteil für sich.

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Roland Baader schrieb in seinem Buch „totgedacht”, 1. Auflage, 2002 auf Seite 143, in Deutschland würden ein Drittel des Sozialproduktes für soziale Hilfen ausgegeben. Würden diese finanziellen Mittel einfach an die bedürftigen Menschen ausgezahlt, hätten diese ein mehr als ausreichendes Einkommen von 300.000 Mark pro Jahr. Roland Baader geht dabei davon aus, dass in der BRD ca. jeder 20. Einwohner bedürftig sei. Die Ralität sehe natürlich anders aus. Bevor die Armen Geld und Hilfe sehen, müssten natürlich noch diverse Bürokraten, Sozialarbeiter, Verbandsvertreter etc. versorgt werden. Sie alle stünden in der Schlange und wollten auch versorgt werden. Diese Aussagen machten mich sehr neugierig und ich begann danach zu forschen, inwieweit sie zutreffen. Bei meinen Recherchen kam ich zu folgenden Erkenntnissen:

Laut Sozialbericht der Bundesregierung wurden im Jahr 2009 75 4 Milliarden € von Staat, Ländern und Kommunen für soziale Hilfen und Dienste ausgegeben.
153 Milliarden € gab nur der Bund 2010 für Soziales aus.
Das BIP in Deutschland lag 2009 bei 2,39 Billionen €.

Man kann also getrost davon ausgehen, dass jährlich ein knappes Drittel aller erwirtschafteten Geldmittel in die Fürsorge gegenüber den bedürftigen Bürgern fließt. Na gut, vielleicht ist dies auch notwendig. Vielleicht klafft die Schere zwischen Arm und Reich mittlerweile so weit auseinander, dass es wirklich nur noch ein Hopp oder ein Topp gibt. Doch natürlich gibt es auf der Aktivseite der bundesstaatlichen Bilanz auch Zahlen über die
Empfänger dieser Gelder.

Zunächst fällt auf, dass es anscheinend keinen Journalisten und keinen Vertreter des Staates gibt, der diese Zahlen einmal seriös zusammenrechnen kann. Eine einfache Addition hilft hier nicht weiter, da Bedürftige oft von mehreren Seiten Gelder und soziale Dienstleistungen erhalten (z.B. Grundsicherung nach dem SGB II plus Eingliederungshilfen nach dem SGB XII). Ihre tatsächliche Anzahl veranschlage ich daher niedriger als die plumpe Summe aller oben gelisteten Hilfeempfänger. Jedoch gehe ich von gut 10 Millionen bedürftigen Erwachsenen und Kindern in Deutschland aus. Nun gut. Es folgt die alles entscheidende Rechenoperation:

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infowars.wordpress.com
von sandmanFDR
inspiriert durch Stefan Molyneux, freedomainradio.com

Diese Aussage klingt merkwürdig. Es wäre unwahrscheinlich, dass jemand, der Zwang verspürte, sich darüber freuen würde. Dennoch scheint es so, da so wenige Menschen die Demokratie als Zwang empfinden.

Zwang ist aus meiner Sicht an der Initiierung von Gewalt erkennbar, die sich aktiv gegen das Leben, die Freiheit oder das Eigentum richtet. Auf unser demokratisches System bezogen ist also die Finanzierung desselben durch Besteuerung, der Freiheitsentzug durch Gefängnis und der Mord durch Krieg oder Demozid initiierte Gewalt.

Gewalt ist unmoralisch.

Wenn man Gewalt gegen das Leben, die Freiheit und das Eigentum als unmoralisch ablehnt, gibt es keine logische Argumentation, um Besteuerung, Inhaftierung und Krieg als moralisch zu definieren. Herrschaft ist per Definition immer gewalttätig, egal ob sie Demokratie, Monarchie, Kommunismus oder Diktatur heißt. Nur die Ausprägung und die Art der Anwendung der Gewalt unterscheiden sich.

Die Leistung der Demokratie ist es, dass sie Gewalt und Zwang als moralisch verkauft, weshalb die meisten in Demokratien lebenden Menschen sie nicht sehen. Das Marketing funktioniert eben sehr gut.

Als am 4. Juli 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde, wussten die Verfasser ganz genau, was eine Regierung zu leisten hatte und was nicht. Nichts war ihrer Überzeugung nach wichtiger, als das individuelle Recht der Menschen auf Leben, Freiheit und dem Streben nach Glückseligkeit, was man als Eigentum interpretieren könnte. Der einzige Zweck, eine Regierung zu installieren, war in ihren Augen, genau diese Rechte sicherzustellen.

Der englischen Krone wurde unter anderem zum Vorwurf gemacht, die Bürokratie ständig zu vergrößern, ohne gesetzliche Grundlage stehende Heere in Friedenszeiten zu unterhalten und den Handel zu behindern. Diese Zustände wurden als so unerträglich angesehen, dass man entschied, sich durch einen Krieg, der ja im Endeffekt alles oder nichts bedeutet, von England zu lösen. Zum Glück gelang die Lossagung und man hatte nun die Möglichkeit, alles besser zu machen. (mehr …)

von Andreas Tögel

Staat macht arm

Krieg eignet sich bekanntlich als wirksamer Dünger, um das Staatswachstum zu beschleunigen. Die sich begeistert um die Fahnen scharenden Bürger erweisen sich in aller Regel als blind für die durch den Krieg in Gang gesetzten Umverteilungseffekte – und zwar nicht nur im Hinblick auf materielle Aspekte. Gibt es gerade keinen „heißen“ Krieg zu führen, so finden sich leicht Alternativen für entschlossene Feldzüge: „Krieg gegen die Armut“ etwa, für die „soziale Gerechtigkeit“ oder gegen die „Ungleichheit der Geschlechter“. In jedem Fall werden Rechte und Eigentum der Bürger auf dem Altar des von der politischen Führung proklamierten, „großen Ganzen“ geopfert – zum alleinigen Nutzen der Bürokratie.

Dass „heiße“ Kriege stets negative wirtschaftliche Konsequenzen haben, ist eine erstaunlicherweise nicht unbestrittene Tatsache. Noch heute begegnet man immer wieder dem Mythos vom „Wirtschaftswunder“ als Folge der immensen Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs. Schließlich habe man in Deutschland den Neustart mit neuen und entsprechend produktiven Fabriken geschafft, über welche die Sieger nicht verfügt hätten. Starkes Argument! Folgte man dieser Logik, dann hätten konkurrenzunfähige Volkswirtschaften nichts weiter zu tun, als ihre bestehenden Produktionsanlagen in die Luft zu jagen und schon stünde einem Aufschwung nichts mehr im Wege.

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Dr. Rossen Vassilev

Im vergangenen Jahr stürzte sich kurz vor Heiligabend ein Ingenieur des öffentlich-rechtlichen Fernsehens aus Protest gegen die umstrittene Wirtschaftspolitik von einer Balustrade im rumänischen Parlament, als der Ministerpräsident des Landes dort gerade eine Rede hielt. Der Mann überlebte den Selbstmordversuch und soll vor seinem Sprung gerufen haben: »Sie nehmen unseren Kindern das Brot aus dem Mund! Sie haben uns um unsere Zukunft gebracht!« Der Demonstrant, der in ein Krankenhaus gebracht wurde, trug ein T-Shirt mit der Aufschrift »Sie haben uns um unsere Zukunft gebracht« und wurde später als der 41-jährige Adrian Sobaru identifiziert. Seiner Familie war vor Kurzem im Rahmen der letzten Haushaltskürzungen die staatliche Hilfe für seinen autistischen Sohn im Teenageralter gestrichen worden

Sobarus Selbstmordversuch war während der Rede Ministerpräsident Emil Boc vor der Abstimmung über ein (später gescheitertes) Misstrauensvotum gegen seine konservative Regierung live im Fernsehen übertragen worden. Zu den Sparmaßnahmen im Haushalt und bei den Löhnen, gegen die Adria Sobaru protestierte, gehörte auch eine 25-prozentige Lohnkürzung für alle Angestellten im öffentlichen Dienst (wie ihn) sowie drastische Kürzungen bei sozialen Hilfsprogrammen für Familien mit behinderten Kindern, die er noch bis vor Kurzem erhalten hatte. Nach Angaben der rumänischen Nachrichtenagentur Agerpres riefen die Schreie des Mannes im Sitzungssaal schmerzhafte Erinnerungen an die Verzweiflung der Menschen während der antikommunistischen Revolution von 1989 wach, die den rumänischen Diktator Nicolae Ceausescu und das prowestlich eingestellte Regime stürzte. (mehr …)

parteidervernunft.de/

info.kopp-verlag.de

Oliver Janich

In den hauptsächlich von Links-»Intellektuellen« (in unserer Zeit bezeichnet das Menschen, die lesen und schreiben können) besetzten Redaktionsstuben wird ein Aspekt der Krise in Ägypten vollständig ausgeblendet: Es handelt sich dort um eine Form sozialistischer Planwirtschaft, die, wie alle staatsgelenkten Ökonomien, in Hunger und Elend enden muss. Je mehr Sozialismus, desto mehr Elend.

In den Medien ist in Bezug auf Ägypten immer nur von einer »Diktatur«, von »Misswirtschaft« und »Korruption« die Rede. Da es den meisten Journalisten an grundlegenden Kenntnissen der Ökonomie fehlt, können sie diese Worte nicht deuten. Korruption ist nur in einer staatlich gelenkten Wirtschaft möglich. Es ergibt nur dann einen Sinn, einen Beamten oder einen Politiker zu bestechen, wenn dieser auch das Recht hat, in die Wirtschaft einzugreifen. Zwar gibt es auch innerhalb der Privatwirtschaft Bestechung, beispielsweise hinsichtlich eines Einkäufers, diese ist aber für die gesamte Volkswirtschaft völlig unerheblich. Ein Unternehmen, dass es dauerhaft zulässt, dass sein Einkäufer bestochen wird (und daher zu teuer produziert), verschwindet einfach vom Markt. Der Staat aber ist immer da. Selbst wenn sich einmal – höchst selten – ein Politiker beim Schmieren (meist funktioniert das ganz legal, durch Vergabe von Posten nach Ende der Karriere) erwischen lässt, nimmt eben der nächste Bestechliche seinen Platz ein. Das kann kein Überwachungssystem der Welt verhindern.

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Antony Cyril Sutton (* 14. Februar 1925; † 17. Juni 2002) war ein britischer Ökonom, Historiker und Schriftsteller. Er studierte an den Universitäten von London, Göttingen und Kalifornien und erhielt seinen D.Sc. Grad von der University of Southampton, England. Er war Ökonomie-Professor an der California State University Los Angeles und Forschungsstipendiat an der Hoover Institution der Stanford University von 1968 bis 1973.
Suttons Werke beschäftigen sich bevorzugt mit fördernden Handels- und Finanzbeziehungen der amerikanischen Wirtschaftselite („Wall Street“) zu Staaten und Institutionen, die geläufig als deren Gegner eingeschätzt werden. Hierzu gehören Wall Street and the Bolshevik Revolution, Wall Street and the Rise of Hitler sowie Wall Street and FDR. Im besonderen machte Sutton die hegelianisch inspirierten Konzeptionen der an der Yale University domizilierten Vereinigung Skull and Bones für dieses Phänomen verantwortlich. Das sich hiermit befassende Buch America’s Secret Establishment: An Introduction to the Order of Skull and Bones hielt er für sein wichtigstes. Einige Kritiker schätzen Suttons Werke, trotz interessanter Teilaspekte, als Verschwörungstheorie ein.

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Der Sozialismus und unsere Variante des Kapitalismus sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Beide Systeme basieren im Kern auf Planwirtschaft und unterscheiden sich nur dadurch, daß es auf der einen Seite ein Zentralkomitee gibt und auf der anderen eine Zentralbank.

 

Siehe auch aktueller Bericht: Fed kauft Anleihen: Geldpolitische Planwirtschaft

Inflation, Deflation, Wirtschaftswachstum und Wirtschaftskrisen lassen sich über das Geldsystem zentral steuern. Geldart, Geldmenge, Leitzins und Kreditvergabe unterliegen keinen marktwirtschaftlichen Mechanismen sondern werden von den Zentralbanken festgelegt. Diese in keinster Weise demokratisch legitimierten Institutionen, denen sich fast alle Staaten „freiwillig“ unterordnen, bestimmen, welchen Wert ihr selbst kreiertes Geld hat und können den Marktteilnehmern damit nach Belieben Kaufkraft verleihen oder entziehen.

Börsenkurse und Preise steigen und fallen in Abhängigkeit davon, wie schnell die Banken das System mit frischem Geld fluten. Drehen sie den Geldhahn weit auf, steigen die Kurse und Preise. Drehen sie ihn weniger weit auf, sinken sie. Da die Zentral- und Geschäftsbanken – und ihre Eigentümer! – die Geldmenge selbst steuern, wissen sie immer im Voraus, wohin sich die Märkte bewegen. So generieren sie sichere Gewinne – und Boni – auf Kosten der Kleinanleger, die von Marktbewegungen immer erst im Nachhinein etwas erfahren.

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4 research:  freedomainradio.com/BOARD/forums/t/29343.aspx

Sozialismus vs. Marktwirtschaft: Der Arbeitsmarkt

Veröffentlicht: 2. Februar 2011 von infowars in Kommunismus, Politik, Video Clips
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youtube.com/OliverJanich

Die Themen:

* Globale Elite treibt den EU-Sowjet voran
* Das kommunistische China: Von Beginn bis heute ein Projekt der Skull&Bones-Elite
* Ford-Stiftung im Reece-Ausschuss: „Wir steuern US-Gesellschaft mit unserem Geld um letztendlich die USA mit der Sowjetunion zu vereinigen“
* „Leipzig connection“: Weltweit dominierendes Bildungssystem basiert auf Forschung aus Deutschland, Russland und China
* Das CIA-Regime-Karrussell in Tunesien und dem Rest der Region
* Mysteriöse Monumente: Die Bauwerke der selbsternannten Erleuchteten

Leute mit Hirn aller Länder vereinigt euch

Ein Gastkommentar von Lukas

Die offizielle Geschichtsschreibung besagt, dass die Sowjetunion zerbrochen und die DDR von der BRD geschluckt wurde. Häufig kommt es einem aber eher vor als wären die Nationalstaaten zerbrochen und die BRD von der DDR geschluckt worden während die Sowjetunion untergetaucht war um uns nun in Form einer EUdSSR heimzusuchen. Je stärker wir uns auf einen Totalbankrott zubewegen, verursacht durch eine von den Zentralbanken des Westens inszenierten Finanzkrise, desto formbarer und empfänglicher werden die Menschen für den zersetzenden Sozialismus und die rigorose Neuordnung unseres Lebens.

Da Kommunismus nur auf Elend gedeihen kann und in keiner Gesellschaft mit einigermaßen solidem Wohlstand wirklich populär ist, scheiterte die Stasi mit dem Versuch, durch den Mord an Benno Ohnesorg bei den 68ern eine Revolte loszutreten genauso wie Joschka Fischer mit seinem Versuch kläglich versagte, die Opelaner zum Aufstand für den Kommunismus zu bewegen. Es musste ein neues Vehikel her um sozialistisches Gedankengut in die Mitte der bürgerlichen Gesellschaft zu bringen. Der Umweltschutz bot sich aus mehrerlei Gründen an, welche bereits den Nationalsozialisten bekannt waren, die auch begeistert den Umweltschutz als Vorwand für Unterdrückung herangezogen hatten. Zum einen kann eine Behörde den Unternehmen, welche ja durch Abgas- und Abfallproduktion die Umwelt schädigen würden, genau vorgeben was und wie viel zu welcher Zeit produziert werden darf. Emissionsrechtehandel ist nichts anderes als eine Lizenzvergabe gegen Geld und eine Lizenz ist nichts anderes als eine Erlaubnis für dass, was ansonsten verboten ist. Zum anderen lässt sich gerade durch den Lizenzhandel auf den Ausstoß von Co2 nicht nur Bewegungsfreiheit und Konsumverhalten eines Menschen einschränken, sondern geradezu jede menschliche Handlung selbst, da jeder Mensch beim Ausatmen Co2 verursacht. Die Atemsteuer war früher noch ein Witz und nun wird sie bittere Realität.

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Sozialismus als Alternative zur Realität (III)

von Peter Boehringer E-Mail 02.08.10 18:11:43

Frisch aus dem planwirtschaftlichen Gruselkabinett erreichte uns heute dieser sogenannte “Kommentar” des Deutsche Bank Research mit dem schönen Titel “Europäische Wirtschaftsregierung: Was bringt die Zukunft?”. Es ist ein “sogenannter” Kommentar, denn zu alten Zeiten, in denen sich Autoren noch der journalistischen Pflicht der strikten Trennung von Nachricht, Wunschdenken, Eigeninteresse und Autorenmeinung verpflichtet fühlten, wäre dieses suggestive pro domo Stück nie und nimmer als klassischer “Kommentar” durchgegangen – eher noch als Erpressungsdokument. In einer immerhin aber aufschlussreichen Übersicht beschreibt der (vermutliche) DB-Autor Nicolaus Heinen die aktuell debattierten und demnächst von den EUliten in Richtlinienform verbindlich gemachten vielfältigen Facetten der EUropäischen Wirtschaftsregierung. Roland Baaders uraltes Wort von der Makroklempnerei trifft auf wenige Planungen so sehr zu wie auf den (nächsten) anstehenden Brüsseler Bankenputsch, der wirklich JEDEN Rest an nationaler Souveränität und JEDE marktwirtschaftliche Restregung in EUroland beenden sollte. Natürlich zu Gunsten der EUliten und der de facto insolventen D-EU-tschen Bank(en). Es lohnt sich durchaus, den ganzen “Kommentar” zu lesen. Er ist ein Wunschzettel in eigener Sache und ein Zeitdokument des “socialism for the banks”. Unten nur einige Zitate daraus mit wenigen Anmerkungen, die ich mir nicht verkneifen konnte:

1. “Nach dem großen Sturm beginnen für Europa nun die Takelarbeiten. Starken Turbulenzen an den Finanzmärkten begegnete die Eurozone mit einem gigantischen Rettungsschirm im Umfang von EUR 750 Mrd. Dieser Rettungsschirm ist zeitlich befristet. Er ist ein Schutzkokon, der der Eurozone drei Jahre Zeit gibt, sich neu zu erfinden und mit einer überzeugenden Wirtschaftsregierung Märkten und Investoren neues Vertrauen in die wirtschaftliche Zukunft der Währungsunion zu geben.”

=> Nach dem Sturm ist vor dem Sturm. Niemand weiß das besser als die Banken, die ihre Bilanzen und die darin weiterhin nicht abgeschriebenen Billionen-Risiken (als einzige) WIRKLICH kennen… Die Banken bauen bereits vor für die Zeit in (spätestens) drei Jahren. Natürlich wird die toxische Müllhalde namens EFSF dann garantiert nicht aufgelöst (wir berichteten). Aber das “kleine” Bailout-Volumen von 750 Mrd. EUR könnte und wird dann aufgebraucht sein. Insofern ist es nur konsequent von den de facto Pleitiers, schon heute den nächsten Rettungstopf und die zugehörige politische Umverteilungsmaschine zu fordern.

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nutze-deine-freiheit.blogspot.com

Der redegewandte Nigel Farage richtet in seiner heutigen Plenarrede das Wort an den ungarischen Premierminister Viktor Orbán. Er erinnert ihn an das Aufbegehren seines Landes, welches den Fall des Eisernen Vorhangs über Europa einleitete und das sowjetische Imperium in der Folge zu Fall brachte.

Zur Historie:

1988 trat der nun schon greise Kádár unter dem Druck der Verhältnisse auf einem Sonderparteitag der Staatspartei USAP zurück, Nachfolger wurde Károly Grósz. Auch in der kommunistischen USAP gab es oppositionelle Stimmen, die freie Wahlen und den Abzug der sowjetischen Truppen forderten. Dies leitete die Grenzöffnung nach Österreich und damit die Zerschneidung des Eisernen Vorhangs ein. Am 27. Juni 1989 durchtrennte Gyula Horn, der ungarische Außenminister, zusammen mit seinem österreichischen Amtskollegen Alois Mock in einer symbolischen Aktion den Stacheldraht an der Grenze zwischen Österreich (Nickelsdorf) und Ungarn (Hegyeshalom). DDR-Bürger, die in Ungarn Urlaub machten, nutzten die Gelegenheit, über Österreich nach Westdeutschland zu gelangen.
Ungarn hatte entscheidenden Anteil an der politischen Wende von 1989 in den ehemaligen Ostblockstaaten und damit auch an der friedlichen Revolution in der DDR, die den Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands ebnete. (mehr …)