Archiv für die Kategorie ‘Genderismus’

Eva Herman

Deutschland ist geschockt: Nie wurden so viele Fälle von Kindesmissbrauch bekannt wie im Jahr 2010. Wo liegen die Ursachen für den dramatischen, rasant voranschreitenden Werteverfall? Wo bleiben Empathie und Mitgefühl der Täter gegenüber Hunderttausenden missbrauchten Kindern, deren Leben durch sexuellen Missbrauch für immer zerstört wurde? Zerfallen Tugenden wie Verantwortung und Respekt vor dem Leben anderer Menschen gänzlich? In dem soeben erschienenen Buch Die missbrauchte Republik – Aufklärung über die Aufklärer erhält der Leser endlich Antworten auf die Fragen nach den Ursachen des zusammengebrochenen Wertesystems. Sorgfältig, gleichzeitig aufrüttelnd beleuchten renommierte Autoren wie die bekannte Kinder-und Jugendpsychiaterin Christa Meves, die Soziologin Gabriele Kuby oder der Journalist Jürgen Liminski die Gründe dieses erschütternden Phänomens. Sie stoßen dabei schnell auf eine kleine, aber erstaunlich einflussreiche Lobby, die über dreißig Jahre lang hartnäckig sexuelle Aktivitäten von Erwachsenen mit Kindern weitgehend straflos stellen wollte und will: die 68er.

Seit Jahrzehnten üben sie einen gigantischen Einfluss auf die Gesellschaft aus, bauen diese Schritt für Schritt radikal um. Es ist der sexuellen Revolution geschuldet, dass kulturelle und traditionelle Grundwerte, die unsere Gesellschaft Jahrtausende fest zusammenhielten, nahezu gänzlich vernichtet wurden. Männer und Frauen wurden systematisch umerzogen, sie wurden »befreit«, sollten plötzlich Dinge tun dürfen, von denen man bis dato nur verschämt zu träumen wagte, im Irrglauben, andere täten es auch. Kinder wurden verführt, manipuliert und pervertiert. Alfred C. Kinseys Lügen über das angebliche Sexualverhalten von Männern und Frauen »sei Dank«. Auch der »Aufklärer der Nation«, Oswalt Kolle, trug seinen Teil dazu bei, aus einer einst werteorientierten Gesellschaft mit den Jahren eine »enthemmte Nation« zu machen. Doch wer meint, es seien nur einzelne »Weltverbesserer« gewesen, der irrt. Die Lobby der Linken, der Roten, der Grünen, sie waren es vor allem, die ihre wachsende politische Macht schamlos ausnutzten, die Welt umzubauen. Von den angeblichen Erkenntnissen ausgehend, Sexualität frei leben zu müssen, war es nur noch ein kleiner, fast zeitgleicher Schritt, auch Jugendlichen einzureden, es gebe nichts, was man nicht tun dürfe. Die Autoren des Buches beschreiben, wie tiefgreifend im Gefolge der 68er, durch eine Flut von sexualpädagogischen Schriften und Beiträgen in Zeitschriften wie etwa der Bravo ebenso ein beachtlicher Teil der Jugend umerzogen wurde, sich im Trieb treiben zu lassen und bislang Verbotenes nun frei auszuleben. Gewissen und Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen der Schöpfung wurden dabei Stück für Stück abgetötet. Jede Perversion sollte nun normal, alles musste durchsexualisiert werden: Der Mensch wurde als sexuelles Wesen definiert.

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Udo Ulfkotte

Auf den Formularen amerikanischer Behörden sollen nach einer Entscheidung der Obama-Regierung die Begriffe »mother« (Mutter) und »father« (Vater) durch »parent one« (Elter 1) und »parent two« (Elter 2) ersetzt werden. US-Außenministerin Hilary Clinton will mit diesem Schritt die angebliche Benachteiligung von Schwulen und Lesben in Formularen des State Department beenden. Zeitungen geben derweil Ratschläge, wie man Kinderzimmer geschlechtsneutral einrichtet. Ganz anders in China: Da schickt man kleine Mädchen nun auf Jungentoiletten und umgekehrt, damit sie sich an bestimmte Unterschiede gewöhnen.

Konservative Amerikaner (etwa der US-Fernsehsender Fox) regen sich über die Entscheidung auf. Vielleicht sollten wir einfach einmal in aller Ruhe schauen, wohin das alles in Zukunft führen wird, ein Beispiel: In Melbourne, Australien, klagt gerade ein Paar vor Gericht, dass es die Entscheidung des Geschlechts ihres nächsten Kindes bei der Zeugung nicht der Natur überlassen will, sondern selbst bestimmen möchte. Bis März müssen die australischen Richter über den Fall entscheiden. Wie sieht es in einer Zeit, in der alle Unterschiede zwischen Mann und Frau verwischt werden sollen, eigentlich aus, wenn ein Paar ein geschlechtsloses Kind im Reagenzglas züchten lassen möchte?

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Wang Xin Long

 

Es mag den Feministinnen gefallen oder auch nicht: Sie bedienen sich in Erreichung ihrer Ziele neoliberaler Kampftechniken. Ein Beispiel von vielen ist die neoliberale Sprachregelung, wie sie im Kampf um das Abtreibungsrecht zum Einsatz gekommen ist.

 

Was ist Freiheit? Diese Frage ist nicht mehr eindeutig zu beantworten, denn Freiheit ist zu einem Konzept mutiert, das einer politischen oder philosophischen Interpretation unterliegt. Freiheit heute hat mit der Freiheit von vor 50, 100 oder 500 Jahren recht wenig gemeinsam, denn die politischen Umstände, aus deren Blickwinkel Freiheit beobachtet und zugeteilt wird, unterliegen einer eigenen Dynamik.

Das Konzept der Freiheit heute ist Teil und Ausdruck einer neoliberalen Interpretationstechnik. Gefahr ist im Verzug!

Polemik beiseite. Wo ist die Freiheit des einen im Kontext des anderen? Es ist ein neoliberaler Anspruch, jedem jede Freiheit zu gewähren. Es sollte in diesem Kontext niemals vergessen werden, was dieses Konzept der Freiheit bedeutet. Denn es ist der Neoliberalismus der Neuzeit, der Krieg und Ungemach in die Welt bringt. In Nationen, Regionen, Städte und Dörfer. In die Familien und letztlich in die Individuen selbst, die sich nicht mehr entscheiden können, ob sie nun Männer oder Frauen, Lesben oder Schwule, Transgender oder Neogender, sexuell, asexuell, bisexuell oder multisexuell usw. sein wollen. Wahlfreiheit – die Qual der Wahl. Die Individuen dürfen – nein, sollen – wählen, was sie sein wollen. Gesellschaftliche Konventionen, Rollenverteilungen und Werte, alles wurde eingeebnet und den Choice Makers, wie Individuen in der Geburtssprache des Gender Mainstreamings genannt werden, vor die Füße geworfen. Die Gesellschaft ist frei, und flach wie ein Pfannkuchen.

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Eva Herman

 

Mittwochabend, 21:45, ARD: Frank Plasberg bittet zum Gespräch. Thema: »Quoten, Krippen oder Ellbogen- was brauchen Frauen zum Erfolg?« In der Runde sitzen nicht etwa Vertreter der realen Gesellschaft, sondern fast durchweg Privilegierte, die vom Alltagsleben reden wie die Blinden von der Farbe: Bundesfamilienministerin Schröder, Handelsblatt-Chefredakteur Steingart, Trigema-Chef Grupp, zwei Vorzeige-Emanzen namens Heinzerling und Glonner und die Dreifach- Mutter Schwarzhoff, die als Einzige zwar ihre gesunden und normalen Erfahrungen einzubringen sich bemüht, allermeist jedoch von dem leider immer verbissener agierenden Moderator Plasberg abgewürgt wird.

 

Schnell wird deutlich, dass so gut wie niemand in der Diskussion um Quoten und Frauen an das Wohl der Kinder denkt. Auch weitere, hochbrisante Zusammenhänge wie die demografische Krise, das Ausbluten ländlicher Regionen, explodierende Depressions-,Burn-out-, Alkohol-, Suizid- und Herz-Kreislauferkrankungen bei erwerbstätigen Müttern kommen mit keinem Wort zur Sprache. Die Welt scheint sich nur noch darum zu drehen, möglichst viele Kleinkinder in Krippen abzuschieben, damit am besten ALLE Mütter auf den Arbeitsmarkt kommen. Weil es nämlich so toll ist! Ach, ja? Für die Elite mag das vielleicht stimmen, aber was ist mit den Millionen ganz normalen Frauen und Müttern da draußen, denen die wirtschaftliche Luft zum Atmen genommen wird, wenn sie nicht rund um die Uhr Geld verdienen gehen?

Die Vorzeigeemanzen berichten also in der ARD-Sendung Hart aber fair von ihrem »spannenden Berufsalltag«: Die bereits in Rente gegangene Frau Heinzerling schwelgt in vergangenen Zeiten, als sie es heldenhaft ihren Arbeitgebern damals, als erwerbstätige Frauen noch nicht üblich waren, »aber gezeigt hat«. Die jüngere Ausgabe Glonner, eine etwas magere Zweifach-Mutter, die in »verantwortungsvoller Position« arbeitet und sich mit ihrem Mann die Erziehung teilt, sagt frank und frei- und ohne jeglichen Einspruch der Anwesenden, dass es Kindern keinesfalls schade, wenn sie schon früh in die Krippen gesteckt würden.

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http://video.google.com/videoplay?docid=6997970212348058922#

Inge M. Thürkauf – „Von der biologischen Revolution zur Gefahr des Genderismus“ Der Begriff „Gender“ (auf deutsch Geschlecht) beinhaltet ein neues Menschenbild und unterstellt, dass jede sexuelle Orientierung heterosexuell, schwul, lesbisch, bisexuell und transsexuell – unabhängig vom biologischen Geschlecht gleichwertig ist und sowohl von der Gesellschaft als auch in der Politik akzeptiert werden muß. Wer sich diesem, dem gesunden Menschenverstand wider- sprechenden Weltbild widersetzt, muß mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen. http://www.gabriele-kuby.de i-thuerkauf@t-online.de

Das geschlechtslose Kind heißt Pop

(ef-AFL) Wie der linke „Freitag“ meldet, verheimlicht ein schwedisches Paar seit zweieinhalb Jahren das Geschlecht seines Kindes, von dem nur der Name bekannt ist: Pop. Die Mutter sagt: „Wir wollen, dass Pop freier aufwächst und wollen vermeiden, dass Pop von Anfang an in eine bestimmte Gender-Schablone gepresst wird“. Es sei „grausam, ein Kind mit einem blauen oder einem rosa Stempel auf der Stirn in die Welt zu schicken.“

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Die alten Schrauben sind müde

Veröffentlicht: 24. Juni 2010 von infowars in feminismus, Genderismus
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Eva Herman

Was ist eigentlich los bei Genders? Gibt’s die noch? Oder tun die nur noch so? Alice Schwarzer zum Beispiel: Sie hatte sich doch mächtig ins Zeug gelegt, damals, als Angela Merkel Bundeskanzlerin werden sollte. Unermüdlich gab sie Interviews zuvor, erklärte überall, warum Frauen die besseren Menschen und deswegen kompetenter seien für die höchsten Ämter im Lande. Und jetzt? Wo bleiben die aufmunternden Worte der Chef-Feministin Deutschlands, während Angie im Angesicht nationaler und internationaler Kameralinsen verzweifelt rudert und ums politische Überleben kämpft? Müsste es laut der beschworenen Frauensolidarität jetzt nicht heißen: In guten wie in schlechten Zeiten? Doch: Kein Wort der Zuversicht, kein helfender Griff unter die müden Arme der Staatschefin, deren derzeitige Physiognomie das verborgene Helfersyndrom schlagartig im Inneren eines jeden Menschen wachruft.

Schwarzer schweigt. Vielleicht, weil sie nichts zu sagen weiß zu diesem hoffnungslosen Fall? Vielleicht auch, weil sie einsehen muss, dass die besten Frauen bei aller Liebe auch nur Menschen sind? Wartet sie eventuell ab, wie die Sache ausgehen mag? Was jedoch fast noch schlimmer für ihre Fans erscheint, Frau Schwarzer reduziert sich auch bei Emma, ihrem Gender-Parteiorgan. Bisher erschien es pünktlich alle zwei Monate, jahrein, jahraus. Doch seit Anfang 2010 gibt es nur noch Vierteljahresausgaben. Warum? Geht ihr der Stoff aus? Ist sie müde geworden? Hat sie die Hoffnung aufgegeben, die Welt, das heißt die Geschlechter umzudrehen? Es sieht fast danach aus. Denn Alice Schwarzer ist nicht mehr die Kämpferin, die man bislang kannte. Oder warum schlägt sie ausgerechnet am internationalen Frauentag dessen Abschaffung vor? »Schaffen wir ihn also endlich ab, diesen gönnerhaften 8. März«, wetterte sie kürzlich in der Frankfurter Rundschau. Und weiter: »Machen wir aus dem einen Frauentag im Jahr 365 Tage für Menschen, Frauen wie Männer!« Wie bitte? Männer? Man reibt sich verwundert die Augen über derartig versöhnliche Töne. Aber gut, besser so als anders.

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Eva Herman

Das ZDF wurde von Tierschützern lange unter Druck gesetzt: Alle Affen, die für den Sender arbeiteten, würden nicht gut behandelt, mahnten sie! Das stimmt! Viele wissen das! Jetzt wurde im Einklang mit den Politikern entschieden: Die Affenquälerei muss aufhören. Die ZDF-Serie »Unser Charly« wird eingestellt. Tierschützer hatten den hohen Verschleiß der Schimpansen kritisiert, vor allem jedoch auch die Art ihrer Behandlung, sie sind also erfolgreich auf die politischen Barrikaden gegangen.

Ja, und nochmal, ja! Es ist vollkommen richtig, dass sich Tierschützer und Politiker um die armen ZDF-Affen kümmern. Und zum Glück sind sie sich hier ausnahmsweise auch einmal alle einig: So kann man mit Schimpansen einfach nicht umgehen. Für Sendezwecke mussten die kleinen Affenbabys tagein, tagaus lernen, man ließ sie arbeiten und schuften, und danach, für die restlichen 45 bis 50 Jahre, sollten sie zusehen, wie sie zurechtkamen. Frei nach dem Motto: Der Affe hat seine Schuldigkeit getan, der Affe kann gehen.

Was nach Meinung der Experten jedoch mindestens genauso schlimm ist: Die kleinen Affenbabys wurden ihren Mamis viel zu früh entrissen, damit sie sich bloß nicht an diese binden mochten. Sonst wollten diese süßen, witzigen Äffchen am Ende lieber schmusen und kuscheln, anstatt, wie man es in der Mainzer Sendezentrale forderte, hart zu trainieren. Wer als Baby von der Mama jedoch getrennt wird, sucht sich eine andere Bindungsperson. Weil jeder Mensch, pardon, jeder Affe, nun einmal eine enge Beziehungsperson braucht. Und so wurden die kleinen Schimpansenkinder mit Leib und Seele an einen Menschen, in diesem Fall den Tiertrainer, gebunden und vergaßen vielleicht sogar alsbald die Affenmama und deren Affenliebe. Zumindest erweckte es den Anschein, wenn sie ihre lustigen Späße trieben, über die sich das ZDF-TV-Publikum vor Lachen jedesmal wieder ausschütten wollte.

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Wang Xin Long

Scheinbar ohne öffentliches Interesse vollzieht sich derzeit die größte wirtschaftliche, soziale, kulturelle und sexuelle Revolution der Menschheitsgeschichte. Dass es sich hierbei um eine Revolution handelt, liegt auf der Hand: wieder einmal schafft ein kleiner revolutionärer (aber diesmal elitärer!) Kreis über die Köpfe der Bevölkerung hinweg eine neue Regierungsform, die mit dem Vorgängerkonstrukt so gut wie nichts gemeinsam hat, mit Ausnahme des Namens: Demokratie. Denn innerhalb einer Demokratie lässt sich so einiges anstellen. Das, was heute als Demokratie gedacht wird, ähnelt im Prinzip einem Gummiband, das scheinbar endlos zu strecken ist. Alles geht! Und doch: Rien ne vas plus! Nähern wir uns heute gemeinsam der Antwort auf die Fragen: Warum gibt es keine demokratische Aufarbeitung des Gender-Konzeptes, warum gibt es keine Abstimmungen im Parlament, warum gibt es keine Opposition gegen diesen Wahnsinn?

Revolution? Wo? Mag der eine oder andere sich fragen, und mal kurz den Vorhang beiseite schieben. Draußen ist doch alles in Ordnung, es sind keine Aufständischen unterwegs, es gibt keine Straßenkämpfe, keine brennenden Barrikaden und es fließt kein Blut! Das ist zwar alles richtig, aber die heute – in dieser Sekunde – stattfindende Revolution bedient sich keiner klassischen Umsturztechnologien. Sie bedient sich keiner schreienden und gewalttätigen Revoluzzer. Das war gestern! Die Revoluzzer von gestern sind nämlich gereift, sie werden alt, und sie haben eine völlig neue Qualität an sich entdeckt: Geduld. Diese neue Revolution bedient sich der Gehirne der Bevölkerung, denn es ist die Bevölkerung, die sowohl Ziel als auch Träger dieser Revolution ist. Der Umsturz findet nicht in den Straßen statt, sondern in den Köpfen. Diesmal gibt es keine Kräfte, die sich im Gegenstrom messen, sodass am Ende eine Kraft als die siegreiche hervorgeht. Die Kräfte in dieser Revolution sind nicht konträr, sondern sie sind konform, gebündelt und ausgerichtet auf ein Ziel: Einebnung und Gleichschaltung. (mehr …)

Eva Herman

Deutschlands Bürger wachen auf und werden aufmüpfiger. Viele wollen sich die Bevormundung durch Politik und öffentliche Hand nicht mehr gefallen lassen. Vor zwei Wochen berichtete der Kopp Verlag in einer zweiteiligen Veröffentlichung über mehrere Fälle, in denen Mütter und Väter wochenlang in Erzwingungshaft genommen wurden, weil sie ihre Kinder nicht in den Sexualkundeunterricht schickten. Weitere Haftstrafen von bis zu 40 Tagen (!) stehen in einigen Fällen noch aus. In den Mainstream-Medien erschien über diese haarsträubenden Fälle so gut wie nichts. Doch kann man an diesem Beispiel deutlich erkennen, wie wütend der mündige Bürger werden kann, wenn er erst einmal über derartige Ungerechtigkeiten informiert wird.

Anlässlich der zahlreichen Inhaftierungen hat die Initiative Familienschutz kurz vor der NRW-Wahl eine Last-Minute-Kampagne auf www.AbgeordnetenCheck.de gestartet. Die Forderung liest sich folgendermaßen:

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Wang Xin Long

Die Kultur des Westens basiert auf Werten, die unter anderem der Bibel entstammen. Es gibt bestimmte Werte. Wer sich auf die Spurensuche nach dem Gender-Wahnsinn macht, wird recht schnell fündig. Zumindest was die einschlägigen Institutionen angeht, und dabei geht es nicht nur um staatliche Instanzen, sondern auch um private Körperschaften und sogar kirchliche Einrichtungen.

Die Koordinierungsstelle des Girls’ Day in Bielefeld zum Beispiel gibt auf ihrer Website im Impressum bekannt, um was es sich hier eigentlich handelt:

Das Projekt Girls‘ Day – Mädchen-Zukunftstag wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Das Projekt ist eine Gemeinschaftsaktion des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesagentur für Arbeit (BA), der Initiative D21, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK). Die Koordination des Projektes hat das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Da ist ja eine geballte Ladung von »Kompetenz« in Gestalt so einiger Institutionen vertreten. Und Förder- bzw. Steuergelder fließen hier wohl im Überfluss. Ganz besonders interessant ist, wer für die Leitung des Projektes zuständig ist. Denn die Koordination des Girls’ Day liegt nämlich beim im Impressum zuletzt genannten »Kompetenzzentrum Technik – Diversity – Chancengleichheit e.V.«. Dieser Verein hat sich auf die Fahne geschrieben, »den Weg Deutschlands in die Informations- und Wissensgesellschaft aktiv mitzugestalten. Dazu werden vielfältige Initiativen und Projekte entwickelt und durchgeführt, die die Potenziale von Frauen und Männern nutzen, um Chancengleichheit in allen gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen zu verwirklichen.« Na, das ist doch mal ein Vereinsziel! Den Weg einer ganzen Nation aktiv mitgestalten zu wollen scheint ja nun mal für einen Verein kein Pappenstiel zu sein. Wer eine solche Satzung schreiben kann, darf auf Fördergelder hoffen. Die Tauben- und Hundezüchter, ja sogar die wackeren Schützenvereine haben es sicherlich schon immer geahnt, welches Potenzial bei ihnen liegt. Aber muss es denn ausgerechnet Gender sein? Gute Frage. Aber während sich Otto Normalverbraucher in seinem Verein um die Ecke ein paar Stunden der Entspannung mit offensichtlich primitivsten Hobbies gönnt, geht es im Kompetenzzentrum e.V. so richtig zu Sache. Ja, und der Vorstand des Kompetenzvereins ist auch nicht von Pappe: Die Personalien des Vorstandes lesen sich wie das akademische Who is who einer globalisierten, neo-humanistischen und genderisierten, schönen neuen Welt. Es sind 14 Frauen, und vier Männer, die sich den Vorstand teilen; mit der Quote dürfte man – Entschuldigung: frau – dort sehr zufrieden sein.

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Eva Herman

Bis vor fünf Jahren war es an der katholischen Liboriusschule, der einzigen Grundschule in Salzkotten, kein Problem, wenn die Eltern ihre Kinder nicht zum Sexualkundeunterricht schicken wollten. Doch seit die Schule eine neue Schulleiterin hat, wird gewaltsam in die Rechte der Familien eingegriffen. Thekla Tuschen, selbst Katholikin und studierte Theologin, will die ethischen Bedenken tiefgläubiger Baptisteneltern (evang. Kirchenfamilie) nicht akzeptieren. Sie besteht darauf, dass die Kinder zum Sexualkundeunterricht erscheinen, obwohl das Grundgesetz in dieser Auseinandersetzung eindeutig aufseiten der Eltern steht. Die Rektorin begründete ihre Entscheidung lapidar damit, die Sexualerziehung sei jetzt so verbindlich wie der Mathematikunterricht.

Wie aus dem Umfeld berichtet wird, soll Tuschen den betroffenen Eltern (siehe Teil I) nicht Glaubensüberzeugung, sondern Sturheit unterstellen. Dabei könnte sie eigentlich viel gelassener mit der Situation umgehen, denn sie als Schulleiterin hätte durchaus das Recht, die Kinder einfach vom Sexualunterricht zu befreien, wie ihr Vorgänger es auch tat. Sie tut es aber nicht, weil sie einfach nicht will, so Insider.

Doch scheint die Rektorin in diesem Fall nicht die Einzige zu sein, die selbst eher als stur bezeichnen werden könnte. Denn das Amt, welches durch sie eingeschaltet wird, könnte weitaus weniger drastische Maßnahmen gegen die Familien verhängen, als die Mütter und Väter gleich tagelang ins Gefängnis zu stecken: Es könnte Lohnpfändungen vornehmen oder den Gerichtsvollzieher schicken, der Pfändungen im Haus vornähme. Aber, man greift immer wieder in die Familie direkt ein, indem man ein Elternteil inhaftiert, ohne Rücksicht auf die innerfamiliären Auswirkungen!

Glaubt man vielleicht, auf diese Weise den Glauben der Eltern brechen zu können? Das wird wohl kaum möglich sein. Frau E., gerade aus der Haft entlassene Mutter von vier Kindern, sagt in einem Interview mit dem Kopp Verlag: »Ich würde es jederzeit wieder verhindern, dass mein Kind diesen Sexualkundeunterricht mitmacht. Wenn der Preis ein Gefängnisaufenthalt ist, dann muss und werde ich ihn bezahlen. Er ist zwar hoch, doch wenn ich meine Tochter damit vor diesen negativen Einflüssen bewahren kann und sie deswegen später ein besseres Leben haben wird, würde ich sogar ein ganzes Jahr dafür ins Gefängnis gehen.«

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