Archiv für die Kategorie ‘Drogen’

NATO-„Drogen- bekämpfung“ zur Ausschaltung der Konkurrenz?

Veröffentlicht: 1. Februar 2009 von infowars in Drogen
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In der NATO wird über die militärische Bekämpfung der afghanischen Produzenten von Opium und Heroin gestritten. Die Auseinandersetzung wird zur Zeit durch interne Schreiben aus der NATO-Chefetage belebt, aus denen Spiegel Online am 28. Januar erstmals und weltexklusiv zitierte. Doch die zugrunde liegende Kontroverse wird schon seit Monaten ausgetragen. Das jetzt öffentlich bekundete „Entsetzen“ deutscher Parlamentarier muss daher wohl so interpretiert werden, dass sie wichtige Debatten und Entscheidungen verschlafen haben.

Unter dem sensationalistischen, aber sachlich nicht ganz zutreffenden Stichwort „Tötungsbefehl“ hatte Spiegel Online über eine geheime Anweisung des NATO-Oberbefehlshabers John Craddock berichtet. Darin werde befohlen,

„ab sofort offensiv Jagd auf ‚alle Drogenhändler und deren Einrichtungen’ zu machen.

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Drogenbanden kapern mexikanischen Staat

Veröffentlicht: 7. Dezember 2008 von infowars in Drogen

Kämpfe zwischen Drogenkartellen gefährden innere Sicherheit. Staatliche Organe werden unterwandert, Nachbarstaaten bedroht

Der 3. November markierte in Mexiko einen tragischen Höhepunkt: Bei Kämpfen zwischen Drogenbanden kamen in dem südlichen Nachbarstaat der USA binnen 24 Stunden 58 Menschen ums Leben – so viele wie nie zuvor in so kurzer Zeit. Die Gewalt rivalisierender Kartelle in Mexiko und ihr Kampf gegen den Staat stellen inzwischen eine der größten Gefahren für die innere Sicherheit in dem Land dar. Die Regierung unter Präsident Felipe Calderón steht der Eskalation zunehmend hilflos gegenüber. Am 1. Dezember 2006 war der konservative Politiker mit dem Versprechen angetreten, die Drogenkriminalität zu bekämpfen. Zwei Jahre später äußert er sich verhaltener. Nach [extern] Zählung der Tageszeitung El Universal sind seit Jahresbeginn 5031 Menschen im Drogenkrieg gestorben. Ein blutiger Rekord. Allein am [extern] Donnerstag wurden wieder 12 Männer in Sinaloa gefunden, die exekutiert wurden, und in einem anderen Fall fünf Männer, die am helllichten Tag an einer Straße in Chihuahua erschossen wurden. In Chihuahua gab es am selben Tag weitere acht Exekutionen, sechs in Ciudad Juarez.

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David Gutierrez
NaturalNews
Monday, Nov 10, 2008

A report by the Florida Medical Examiners Commission has concluded that prescription drugs have outstripped illegal drugs as a cause of death.

An analysis of 168,900 autopsies conducted in Florida in 2007 found that three times as many people were killed by legal drugs as by cocaine, heroin and all methamphetamines put together. According to state law enforcement officials, this is a sign of a burgeoning prescription drug abuse problem. (mehr …)

Chef der mexikanischen Drogenbehörde tritt zurück

Veröffentlicht: 3. November 2008 von infowars in Drogen, Korruption, Nachrichten

Nach harten Vorwürfen, seine Behörde sei in Drogengeschäfte verwickelt, ist Gerardo Garay gestern zurückgetreten.

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Evo Morales stösst USA vor den Kopf

Veröffentlicht: 3. November 2008 von infowars in Drogen, USA

Der bolivianische Präsident will nicht mehr mit der Anti-Drogen-Behörde Deazusammenarbeiten. Er wirft ihr vor, die lodernden Proteste gegen ihn angeheizt zu haben.

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Interview mit Bommi Baumann über verfehlte Betäubungsmittelpolitik, Terrorismus, eine Falle für Amerika und den Einsatz in Afghanistan

[extern] Michael „Bommi“ Baumann blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Er war Mitbegründer der Bewegung 2. Juniund wurde polizeilich gesucht, worauf er u.a. nach Afghanistan und Indien flüchtete. In diesen Jahren schrieb er seine Autobiographie „Wie alles anfing“, deren Verbot eine aufsehenerregende Solidaritätsaktion von Schriftstellern und Verlegern in ganz Europa zur Folge hatte. Er wurde 1981 in London verhaftet und zu fünf Jahren Haft verurteilt. Seitdem sind von ihm weitere autobiographische Schriften erschienen.

Herr Baumann – in ihrem neuesten Buch Rausch und Terror stellen Sie die These auf, dass die bisherige rigide Drogenpolitik genau jene Kräfte stützt, welche die Bundesregierung mit immer schärferen Sicherheitsgesetzen habhaft werden will, weil diese sich über den illegalen Verkauf von Drogen finanzieren.

Bommi Baumann: Sehen sie sich die Situation in Neapel an. Der Film [local] Gomorrha erzählt alles darüber. Es dürfte bekannt sein, dass diese Gruppen, die bis in die 70er Jahre nur Glückspiel und Korruption am Bau und dergleichen betrieben haben, mit dem Handel von Drogen so mächtig geworden sind, dass man mittlerweile schon Militär braucht, um der Lage Herr zu werden. Hier wurden im Laufe der Jahrzehnte Hunderte von Millionen Dollar akquiriert und eine Anhängerschaft von 50.000 Camorristen geschaffen, die ganze Industriezweige übernehmen, Geldströme lenken und mit dem Geld Politiker kaufen können et cetera.

Milton Friedman war für die Freigabe von Drogen

Die Macht dieser Leute und anderer Verbrecherorganisationen wächst doch täglich, denn wer Geld hat, der bestimmt den Takt. Wenn wir rein die ökonomische Logik betrachten, kann man dagegen gar nicht ankämpfen. Alle bisherigen Gesetze haben nicht gegriffen und wir sind jetzt in einer Situation wie zu Zeiten der Prohibition in Amerika in den Dreißiger Jahren. Die Mafia ist doch durch das Alkoholverbot erst mächtig geworden.

Es gibt ein Interview mit Milton Friedmann, der sich dafür eingesetzt hat, dass sämtliche Drogen freigegeben werden. Dabei sagt er, er glaube nicht an Verschwörung – aber wenn er sich Nixon ansieht, der den Krieg gegen die Drogen eingeläutet hat, dann beginne er, doch an so etwas zu glauben. Nixon war Anwalt und seine Kanzlei hatte als Mandanten [extern] Meyer Lansky. Ein Führer des organisierten Verbrechens in Amerika war also sein Mandant – und gleichzeitig rief er den Kampf gegen die Drogen aus.

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Kinder und Medikamente, das ist ein sensibles Thema. Wir wissen das, haben wir doch vor Jahren über den gefährlichen Einsatz von Psychopharmaka gegen das Zappelphilipp-Syndrom berichtet.

Gerade Eltern wollen für ihre Kinder meist nur das Beste, wollen, dass sie in einer Welt bestehen können, in der Schulstress und Leistungsdruck zum Kinderalltag dazugehören. Trotzdem kann man, so finden wir, nicht vorsichtig genug sein. Und deshalb berichten wir heute über so genannte Neuroleptika.

Das sind Substanzen, die vor allem gegen Symptome wie Wahnvorstellungen, Halluzinationen oder andere Zeichen einer Schizophrenie verschrieben werden. Zum Teil mit beträchtlichen Nebenwirkungen.

An der Universität Köln hat man nun herausgefunden, dass auch immer mehr Kinder und Jugendliche mit Neuroleptika behandelt werden. Tanja Köhler mit den Details.

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“Die Soldaten der Afghanistan-Truppe Isaf sollen künftig am Hindukusch auch gegen Drogenbarone und ihre Produktionslabore vorgehen. Das beschlossen am Freitag die Nato-Verteidigungsminister in Budapest. Die Allianz will so die wichtigste Finanzquelle der radikal-islamischen Taliban austrocknen. Deutschland wird sich am Anti-Drogen-Kampf aber nur eingeschränkt beteiligen”, meldete am gestrigen Freitag die Frankfurter Rundschau. Das wäre theoretisch sehr zu loben. Allerdings weiß man, dass es gerade den Taliban während ihrer Herrschaft in den neunziger Jahen gelungen war, den Opiumanbau auf ein Minimum zu reduzieren. Erst seit der Invasion der Nato-Truppen im Jahr 2001 steigt der Anbau und die Ausfuhr – sogar fertig aufbereiteten Heroins – rasant an. Sind es nicht vielleicht ganz andere, die da eine sprudelnde Geldquelle nutzen?

Experten sind sich einig, dass die Labore, in denen Rohopium zu Heroin verarbeitet wird, auf westlicher Technologie basieren müssen und kaum in den Höhlen am Hindukusch entwickelt worden sein können.

Ende Juli 2007 veröffentlichte Craig Murray, Autor und ehemaliger britischer Botschafter in Usbekistan, einen bemerkenswerten Artikel in der Londoner “Daily Mail” über den afghanischen Opiumanbau und die Rolle der britischen Truppen in Afghanistan.

Heroin

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Cannabis laut Studie weniger schädlich als Tabak und Alkohol

Veröffentlicht: 4. Oktober 2008 von infowars in Drogen

London (AFP) – Cannabis ist laut einer britischen Studie weniger schädlich als Alkohol oder Zigaretten. Weltweit könnten nur zwei Todesfälle auf Cannabis-Konsum zurückgeführt werden, heißt es in einer von der britischen Beckley-Stiftung veröffentlichten Studie. Etwa 150.000 Todesfälle allein in Großbritannien hingegen könnten auf den Konsum von Alkohol und Nikotin zurückgeführt werden.

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Drogenmafia unterwandert Mexiko

Veröffentlicht: 21. Juli 2008 von infowars in Drogen, Korruption

Mexiko-Stadt. Die Rauschgiftkartelle in Mexiko sind nach Ansicht eines staatlichen Sicherheitsexperten im Begriff, „die Macht im Land zu übernehmen“. Der scheidende Direktor des Zentrums für Nationale Sicherheit (Cisen), Guillermo Valdés, warnt: Die demokratische Stabilität der größten Volkswirtschaft Lateinamerikas sei ernsthaft bedroht.

Die mächtigen Kartelle hätten lange schon Polizei, Justiz und Regierungsstellen unterwandert, sagte Valdés der britischen Zeitung Financial Times. „Wir können nicht ausschließen, dass Abgeordnete ihren Wahlkampf mit Drogengeld finanziert haben“, fügte Valdés hinzu. Seinen Worten kommt deshalb besondere Bedeutung zu, weil er der erste staatliche Sicherheitsexperte ist, der die Macht der Rauschgiftmafia so dramatisch einschätzt. Politische Beobachter und unabhängige Sicherheitsexperten warnen schon lange davor, dass Mexiko Gefahr läuft, den Kampf gegen die Kartelle zu verlieren, und fordern eine umfassende Strategie.

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Sensible Regierungsdaten im Zug vergessen

Veröffentlicht: 16. Juni 2008 von infowars in Drogen, Großbritannien, Nachrichten, Waffen

Sensible Regierungsdaten wurden in einem Zug des öffentlichen Nahverkehrs gefunden. Die Dokumente sind am 11. Juni aufgetaucht und enthielten Informationen über internationalen Terrorismus, Drogengeschäfte und Geldwäsche. In den Schriftstücken fanden sich angeblich Informationen, wie man das Banken- und Handelssystem manipulieren kann, um Waffen im Iran zu finanzieren. Wären diese Informationen in die falschen Hände gelangt, so wären die Folgen nicht auszudenken gewesen.

Diese Dokumente wurden am selben Tag gefunden, als der Mediengigant BBC auch streng vertrauliche Daten über die al-Qaida erhalten hat. Die Regierung zeigt sich erschrocken und ist förmlich fassungslos, wie derartig sensible Informationen in die Hände der Öffentlichkeit gelangen konnten.

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Sicherheit nur für Warlords und Drogenbarone

Veröffentlicht: 12. Juni 2008 von infowars in Afghanistan, Drogen

Interviews mit und Beiträge von Prof. Safi, Frau Zoya (Afghanistan), Reiner Braun (IALANA) und André Brie über die Lage in Afghanistan und die Alternativen zum Krieg

Am 7./8. Juni findet ein Internationaler Afghanistankongress in Hannover statt. Aus diesem Anlass veröffentlichten die Tageszeitungen „Neues Deutschland“ und „junge Welt“ eine Reihe von interessanten Lageeinschätzungen, Analysen, Hintergrundberichten und Interviews.
Im Folgenden dokumentieren wir drei Beiträge aus dem „Neuen Deutschland“,

Die »alten Wölfe« sind zurück an der Macht

Prof. Safi und RAWA-Aktivistn Zoya: Die fremden Truppen stützen Terroristen und Drogenbarone *

An der Konferenz in Hannover nehmen auch Prof. Wadir Safi und Zoya teil. Der 59-jährige Politik- und Rechtswissenschaftler lebt und lehrt in Afghanistan und Australien. An der Universität Kabul leitet er die Abteilung für Internationale Beziehungen. Zoya (Jahrgang 1978) gehört der Revolutionären Vereinigung der Frauen von Afghanistan (RAWA) an, RAWA wirkt in Flüchtlingslagern in Afghanistan und Pakistan. Aus Sicherheitsgründen verwenden RAWA-Frauen Pseudonyme und lassen ihre Gesichter nicht fotografieren. Das Gespräch führte Roland Etzel.

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Henry Nicholas, Mitbegründer von Broadcom, ist von einem US-Gericht wegen Drogenbesitz und -handel angeklagt worden. Mehr noch: Industriebossen und Broadcom-Kunden soll er Ecstasy in Drinks gemischt haben.

Neun Jahre lang soll er in mehreren Domizilen regelrechte Drogen-Depots unterhalten haben, bestückt mit Ecstasy, Methamphetaminen und Kokain. Mit den Drogen soll er auch Prostituierte und Escort-Damen ausgestattet haben. Und auch ansonsten war Nicholas offenbar recht verschwenderisch, wenn es um den Drogenkonsum ging.

So soll er gemeinsam mit anderen „während eines Flugs in einem Privatjet von Orange County nach Las Vegas beträchtliche Mengen Marihuana geraucht haben, so dass der Marihuana-Rauch bis ins Cockpit gedrungen ist und der Pilot gezwungen war, eine Sauerstoffmaske zu tragen“, heißt es in der Anklageschrift des Gerichts im kalifornischen Santa Ana.

Er habe mehrere Domizile in Orange County und Las Vegas sowie ein Bürogebäude mit dem Codenamen ‚Warenlager‘ genutzt, um Drogen zu konsumieren und zu verteilen. Insider sprachen allerdings nur von ‚Proviant‘, ‚Party Favor‘ oder ‚Erfrischungen‘.

Daneben muss sich Nicholas auch noch wegen Insiderhandel mit Wertpapieren verantworten. Zwischen 1999 und 2005 soll er gemeinsam mit Chief Financial Officer William Ruehle Aktienoptionen missbräuchlichen rückdatiert haben. Außerdem sollen sie Unternehmensbücher und -unterlagen gefälscht haben. Am Ende musste Broadcom 2,2 Milliarden Dollar abschreiben.

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Der “Krieg gegen den Terror” gilt nicht in Mexiko

Veröffentlicht: 5. Juni 2008 von infowars in Drogen, Terror, USA

Lee Rogers

Rogue Government

20. Mai 2008

[Übersetzung durch „Der Grüne Baron“]

Die südliche Grenze der USA zu Mexiko ähnelt mehr und mehr einem Kriegsgebiet. Das US State Department veröffentlichte kürzlich eine Warnung, wonach im Grenzgebiet gegenwärtig Kämpfe zwischen militärisch ausgerüsteten Gruppen stattfinden.

Ebenso gab es Berichte über vier US-Bürger, die in jenem Gebiet regelrecht hingerichtet wurden. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass der gegenwärtige „Krieg gegen den Terror“ ein einziger Schwindel ist und dass die regierende Administration keinerlei Bedürfnis danach verspürt, die Grenzen der US-Nation oder die amerikanische Bevölkerung zu schützen. (mehr …)

Cannabis-Spray wird in Katalonien zugelassen

Veröffentlicht: 11. April 2008 von infowars in Drogen, Gesundheit

Als Schmerzmittel für schwer und chronisch Kranke haben die Gesundheitsbehörden in der spanischen Region Katalonien ein Cannabis-haltiges Spray zugelassen.

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New Video: „Cocaine & the Contras“ – Robert Parry & Gary Webb

Veröffentlicht: 14. März 2008 von infowars in Drogen, Geheimdienst, USA, Video Clips
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9/11 Blogger
Wednesday, March 12, 2008

Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.“ – George Santayana.

In association with justicevision.org, 911blogger.com will be putting some of their great documentary footage on the web. We’re going to start with some footage of Gary Webb, a courageous journalist who exposed CIA connections to the crack cocaine epidemic in the United States. In this first video from December 1996, Webb was still employed by the San Jose Mercury News. You can read his original series which began his journey into Deep Politics, over at Narconews.com. This video, „Cocaine & the Contras“, was filmed at the Midnight Special Bookstore in Santa Monica, CA, a few months after his story broke. He is accompanied by independent journalist, Robert Parry, whom Webb describes as a „pioneer“ in this area. Robert Parry’s website is Consortium News.com.

Gary Webb’s voice was silenced in 2004, and was ruled a suicide. However, his story will still be heard.

Ex-DEA Head Admits CIA Imported Cocaine

Veröffentlicht: 11. März 2008 von infowars in Drogen, Geheimdienst, USA
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Die Polizei, dein Freund und Dealer

Veröffentlicht: 11. März 2008 von infowars in Deutschland, Drogen, Nachrichten

tagesspiegel.de

Ein Polizeibeamter hat mit seinen Angehörigen ein etwas anderes Familienunternehmen aufgebaut. Der 50-Jährige soll mit seiner Frau und seinem Sohn einen schwunghaften Drogenhandel betrieben haben.

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Britischer Ex-Botschafter Craig Murray: Die Errungenschaft des Krieges besteht in der größten Opiumernte, die die Welt je gesehen hat.

Diese Woche wurde der 64. gefallene britische Soldat in Afghanistan, Corporal Mike Gilyeat beerdigt.

Der alarmierende Anstieg der Verlustquote unter den britischen Soldaten in Afghanistan – um zehn Prozent – führte in dieser Woche zu Diskussionen, ob die Zahlen mit den Verlustquoten im Zweiten Weltkrieg vergleichbar seien.

Aber die eigentliche Frage ist diese: Wofür sterben unsere Soldaten? Es gibt Antworten auf diese Frage, die wenig überzeugen: Demokratie und Entwicklung nach Afghanistan bringen, die Regierung von Präsident Hamid Karzai in ihren Versuch unterstützen, die Ordnung im Land herzustellen, die Taliban bekämpfen und die Ausbreitung islamischen Fundamentalismus nach Pakistan verhindern.

Aber halten diese Fragen einer gründlicheren Analyse stand?

Afghanistan war für das britische Empire auf der Höhe seiner Vorherrschaft militärisch nicht zu besiegen. Es konnte nicht von Darius oder Alexander, nicht von Schah, Zaren oder Großmogulen besiegt werden. Es konnte nicht von 240.000 sowjetischen Soldaten unter Kontrolle gebracht werden. Was genau versuchen wir also zu gewinnen?
Innerhalb von sechs Jahren hat die Besatzung einen enormen Wandel in Afghanistan bewirkt, eine so gewaltige Entwicklung, die das afghanische Bruttoinlandsprodukt um 65 Prozent gesteigert hat und jetzt 40 Prozent des gesamten Wirtschaftsvolumens ausmacht. Das ist nach allen Maßstäben eine beeindruckende Errungenschaft. Aber wir verkünden sie nicht voller Stolz. Warum nicht?

Die Antwort ist die folgende: Die Errungenschaft besteht in der größten Opiumernte, die die Welt je gesehen hat.

Die Taliban hatten den Anbau von Opium auf genau Null reduziert. Ich würde ihre Methoden nicht befürworten, zu denen es auch gehörte, Stücke von Menschen – oft lebenswichtige Stücke – abzuhacken. Die Taliban waren ein Haufen verrückter und zutiefst unangenehmer religiöser Fanatiker. Aber eines der Dinge, gegen die sie vehement etwas hatten, war Opium.

Dies ist eine unangenehme Wahrheit, die von unseren frisierten Nachrichten erfolgreich verschleiert wurde. Niemand hat die Aufrichtigkeit des verrückten religiösen Eifers der Taliban geleugnet, und es war ebenso wahrscheinlich, von ihnen Heroin verkauft zu bekommen wie eine Flasche Johnny Walker.

Sie löschten den Opiumhandel aus, ruinierten und vertrieben die mit Drogen handelnden Warlords, deren Kriege und Habgierigkeit das ruiniert hatten, was von dem Land nach dem Krieg mit den Sowjets noch übrig war.

Das ist so ziemlich das einzig Positive, das man über die Taliban sagen kann, und es gibt eine Menge sehr schlimmer Dinge, die man sagen kann. Aber daß sie den Opiumhandel und die Drogenbarone unterdrückt haben, ist eine unleugbare Tatsache.

Jetzt, wo wir das Land besetzt halten, hat sich das geändert. Nach Angaben der Vereinten Nationen gab es im Jahr 2006 die größte Opiumernte in der Geschichte. Das Ergebnis übertraf den bisherigen Rekord um 60 Prozent. Dieses Jahr wird die Ernte noch größer ausfallen.

Unsere ökonomische Errungenschaft in Afghanistan geht aber noch weit über die schlichte Produktion von Rohopium hinaus. Tatsächlich exportiert Afghanistan so gut wie gar kein Rohopium mehr. Es hat erreicht, wozu alle Länder im Rahmen unserer internationalen Hilfsleistungen gedrängt werden. Afghanistan hat die Verarbeitung der Rohstoffe übernommen und unternimmt die „wertsteigernden Maßnahmen“ selbst.

Jetzt wird kein Opium mehr exportiert, sondern Heroin. Opium wird in industriellem Ausmaß zu Heroin verarbeitet. Nicht in Küchen, sondern in Fabriken. Millionen von Litern der für diesen Prozeß benötigten Chemikalien werden mit Tanklastwagen nach Afghanistan geschafft. Die Tanklastwagen und die Transporter mit Rohopium teilen sich auf dem Weg zu den Fabriken die mit amerikanischer Hilfe verbesserten Straßen mit den NATO-Truppen.

Wie konnte das geschehen, dazu in diesem Ausmaß? Die Antwort ist einfach: Die vier größten Akteure im Heroingeschäft sind alle hochrangige Mitglieder der afghanischen Regierung – der Regierung, die zu schützen unsere Soldaten kämpfen und sterben…..

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