Archiv für die Kategorie ‘Anarchie’

Zu Nietzsches Zeiten gab es die EU noch nicht

Mein letzter Artikel bestand zum Großteil aus Zitaten von Denkern und Staatsmännern, die zu der jämmerlichen Situation passten, in der sich die Staatsfinanzen zahlreicher Mitglieder der EU sowie der USA und Japans seit vielen Jahren befinden.

An den Beginn dieses Beitrags möchte ich wieder ein Zitat stellen – und zwar eines des amerikanischen Naturforschers und Philosophen Edward Abbey (1927 – 1989): „Wenn du dich weigerst, ungerechte Steuern zu bezahlen, wird dein Eigentum konfisziert. Wenn du versuchst, dein Eigentum zu verteidigen, wirst du festgenommen. Wenn du dich der Festnahme widersetzt, wirst du niedergeknüppelt. Wenn du dich dagegen wehrst, wirst du erschossen. Diese Maßnahmen sind bekannt als Rechtsstaatlichkeit.“

In wenigen Zeilen räumt Abbey rigoros mit der Illusion auf, dass es so etwas wie einen „Rechtsstaat“ geben könnte. Denn wahr ist: Es gab nie einen, es gibt keinen und es wird wohl auch nie einen geben. Jede Tugend, die uns liebende und verantwortungsbewusste Eltern einst vorgelebt haben – Ehrlichkeit, Sparsamkeit, Bescheidenheit, Gewaltverzicht, um nur ein paar Beispiele zu nennen – sie alle sind dem Staat unbekannt. Die jedem Privaten verbotene Verletzung von Rechten Dritter bildet vielmehr seine Geschäftsgrundlage. Kein Staat ist je ohne den Bruch von Individualrechten, also ohne Betrug, Raub, (Massen-)Mord und Totschlag entstanden. Die systematische Missachtung allgemein gültiger Rechtsnormen durch den Staat wird am von Abbey im obigen Zitat angesprochenen „Nichtaggressionsprinzip“ besonders deutlich. Wir alle haben schon als Kinder gelernt, niemals Gewalt gegen Dritte zu initiieren. Außer im Notwehrfall ist Gewaltanwendung in einer zivilisierten Gesellschaft grundsätzlich unzulässig. Niemals hätten unsere Eltern es uns durchgehen lassen, hätten wir anderen Kindern in der Sandkiste deren Spielzeug weggenommen – nur weil wir gerade die Stärkeren waren.

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Manipulation beginnt bei der Sprache. Das wusste schon George Orwell, als er seinen Roman „1984″ geschrieben hat. Was hat es eigentlich mit den Bezeichnungen derjenigen Personen auf sich, die einen Staat ausmachen? Was steckt hinter Begriffen wie „Politiker“, „Regierung“, „Beamte“, „Angestellte des Öffentlichen Dienstes“ und dergleichen? Diese Menschen werden uns immer wieder als diejenigen verkauft, die uns in unserem Auftrag „dienen“ — schließlich werden sie von uns als „Diener des Volkes“ auch dafür bezahlt. Aber was tun diese Menschen eigentlich tatsächlich mit uns? Larken Rose ist ihnen auf der Spur und kommt zu einfachen, aber für die meisten von uns immer noch völlig überraschenden Ergebnissen.

Original von:
Larken Rose
http://www.larkenrose.com

Übersetzung, Sprecher, Produktion:
Peter Müller

Im Zuge einiger Recherchen zum Thema Schule und Umgang mit Kindern stießen wir vor ungefähr 8 oder 9 Monaten immer öfter auf den Namen André Stern. Wir sahen einige Reportagen über ihn und seine Familie und kamen zu dem Schluss, dass seine Geschichte außergewöhnlich ist. Er ist nämlich anders aufgewachsen als die meisten von uns und er war nie in der Schule. Daraufhin haben wir ihn in einem Artikel vorgestellt und anscheinend sehr großes Interesse bei einigen Lesern geweckt.

Einen recht großen Einfluss hatte das auch auf unseren Freund Ben, der aufgrund seiner Erkenntnis um die in den Beiträgen geschilderten Zusammenhänge, seinen Wohnort wechselte und nach Frankreich zog, um seiner Tochter das deutsche Schulsystem zu ersparen. Wir hatten zwischenzeitlich ein Interview mit Ben und uns mit ihm über seine Erfahrungen in Frankreich unterhalten.

Heute freuen wir uns besonders, André Stern als Gast begrüßen zu dürfen und mit ihm ein wenig über seine Kindheit und aktuelle Projekte zu plaudern und dabei einige Fragen zu stellen, zu denen uns speziell seine Antworten sehr interessieren. Wir durften dieses Interview mit einem außerordentlich freundlichen und offenen Menschen führen. Wir sind überzeugt, dass die Chance auf eine Gesellschaft, die von Gewaltlosigkeit, Freiwilligkeit und Respekt geprägt ist, im Umgang mit unseren Kindern liegt.

Viel Spaß mit André Stern:

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Carlos Gebauer im Interview bei Infokrieg

Veröffentlicht: 8. Juni 2012 von infowars in Anarchie, Politik, Video Clips

Carlos Gebauer spricht mit uns über die europäische Sch(w)undwährung, die professionellen Schönredner und Parfümierer im Fernsehen sowie Wege zurück in die Verantwortlichkeit

http://www.freiwilligfrei.info/

David D. Friedman ist ein Ökonom, politischer Philosoph und Autor vieler Bücher. Ein Beispiel ist „Räderwerk der Freiheit“ (Original: The Machinery of Freedom). In diesem Buch entwickelt er die Grundlagen für eine Gesellschaft, die ausschließlich auf freiwilligen Transaktionen beruht. In seinem Vortrag „Exploring Liberty“ erklärt er die Grundsätze von „Räderwerk der Freiheit“ und geht auf einige zusätzliche Ideen ein, die er in den Jahren nach 1973 entwickelt hat, als dieses Buch erstmals veröffentlicht wurde. In diesem Video erklärt er, wie sich Rechtssysteme aus freiwillig getroffenen Entscheidungen heraus entwickeln können:

Ein Rechtssystem, das auf diese Art und Weise entsteht, ist für alle ebenso verbindlich wie staatliche Rechtssysteme. Im Unterschied zu staatlichen Systemen entsteht es aber nicht in der Vorstellung einiger weniger, die es anschließend allen anderen mit Gewalt aufzwingen. Die Grundlage eines solchen Rechtssystems ist die freiwillige Entscheidung und die Selbstverpflichtung jedes Einzelnen. Und es ist voll von Anreizen, gewaltsame Lösungen zu vermeiden, während staatliche Rechtssysteme dazu neigen, Gewalt zu provozieren und zu verstärken. (mehr …)

Anleitung zur Versklavung – die Jones-Plantage

Veröffentlicht: 14. Mai 2012 von infowars in Video Clips, Voluntarismus

http://www.freiwilligfrei.info/

Freiheit, Eigentum, Selbstbestimmung, Wahlen, Mitbestimmung – das alles sind schöne Worte. Aber die Realität verändert sich nicht alleine dadurch, dass zu ihrer Beschreibung einfach nur schöne Worte benutzt werden. Schönfärberei, rhetorische Tricks und schillernde Begriffe halten uns davon ab, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Der voluntaristische Blick auf die Welt ist sehr einfach: Es gibt kein links, kein rechts, kein rot, kein grün, kein schwarz, kein gelb und – jetzt neu mit der Piratenpartei – auch kein orange. Es gibt entweder Gewalt und Zwang oder Freiheit und Freiwilligkeit. Beide Seiten schließen sich gegenseitig aus. Bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme wird entweder das eine eingesetzt oder das andere. Den Sklaven der Jones-Plantage wird die Freiheit geschenkt und es wird ihnen die Möglichkeit gegeben, freiwillig auf der Plantage weiterzuarbeiten. Das ist schön. Oder doch nicht? Schaut es euch an und urteilt selbst.

http://www.freiwilligfrei.info/

Letzten Sonntag hatten wir endlich die Möglichkeit, uns mit Ben zu unterhalten. Wir hatten schon seit Monaten darauf gehofft, denn Ben hat etwas sehr außergewöhnliches getan. Er hat sein Leben ziemlich umgekrempelt und ist aus seiner Heimat weggezogen an einen anderen Ort, um dem Schulzwang zu entgehen, der ja in Deutschland leider mit aller Härte durchgesetzt wird, wenn man versucht, Alternativen für seine Kinder zu finden.

Ben schildert in diesem Gespräch seine Erfahrungen als homeschoolender Papa und gewährt uns interessante Einblicke, wie das funktioniert und welche Folgen Homeschooling mit sich bringt. Nach dem Gespräch hatten wir noch die Chance ein paar Worte mit seiner siebenjährigen Tochter zu wechseln, was uns besonders gefreut hat.

Etwas stolz macht es uns natürlich auch, dass wir einen kleinen Anteil an Bens Entscheidung hatten und dass er sie nicht bereut.

Wir danken Ben für seinen Mut und würden uns gerne in Zukunft öfter mit ihm unterhalten und weiter mit ihm und seiner Familie in Kontakt bleiben.

Bens Buchempfehlungen:
John Taylor Gatto: Verdummt noch mal!

Grace Llewellyn: Das Teenager Befreiungs Handbuch

„…und ich war nie in der Schule“ von André Stern

Anleitung zum Abzocken

Veröffentlicht: 17. April 2012 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Video Clips, Voluntarismus, Wirtschaft

Na, habt ihr auch chronisch Ebbe im Geldbeutel? Das muss nicht sein. Es gibt viele verschiedene tolle Möglichkeiten, um an Geld zu kommen – vor allem ganz ohne Arbeit, durch Abzocke. Die wichtigsten Abzockmethoden stellen wir euch in diesem Video vor.

Die wohl mit Abstand beste Methode ist, das Geldsystem zu kontrollieren. Das Video bezieht sich zwar auf die USA und den Dollar, aber exakt diese Betrugsmasche läuft schon längst weltweit, auch bei uns. (mehr …)

Das Ende des Maskenballs

Veröffentlicht: 16. April 2012 von infowars in Anarchie, Voluntarismus

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Hans-Hermann Hoppe ist einer der radikalsten Denker der Gegenwart. Sein neues Buch setzt dort an, wo Staatsphilosophen aufhören: bei der Demokratie als Quelle andauernder Missstände.

Gerade heute, wo die demokratischen Sozialstaaten ins Wanken geraten und langsam zugrunde gehen wie einst die sozialistischen Diktaturen im Osten, ist es für hellhörige Zeitgenossen durchaus sinnvoll, sich den wahren Ursachen dieser Entwicklung philosophierend und lesend anzunähern – auch wenn es für diese Runde vermutlich nichts mehr bringt. Denn wie könnten jene, die sich die Muße nahmen, hinter den Vorhang zu blicken, die Ereignisse jetzt noch aufhalten.

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Spontane Ordnung

Veröffentlicht: 9. April 2012 von infowars in Anarchie, Video Clips, Voluntarismus

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Viele befürchten, dass die Welt in Chaos und Gewalt versinkt, wenn Menschen frei und selbstbestimmt handeln. Die Vorstellung, dass es niemanden gibt, der allen anderen eine ganz bestimmte Ordnung vorschreibt, ist ungewohnt. Aber was passiert wirklich, wenn Individuen frei und selbstbestimmt handeln? Was passiert wirklich, wenn eine Ordnung nicht mehr unter Zwang, unter Androhung und Ausübung von Gewalt von außen herbeigeführt wird? Ist Ordnung im heutigen Verständnis, nicht nur eine Vorstellung einer kleinen Minderheit, die behauptet, die Bedürfnisse jedes einzelnen Menschen zu kennen? Ist dieses Herbeizwingen einer bestimmten Vorstellung von Ordnung nicht genau die Ursache von Chaos und Gewalt überall auf der Welt und in vielen Bereichen unseres Lebens? Ist diese Form von „Ordnung” wirklich „alternativlos”, so wie es uns immer und immer wieder verkauft wird? Zerstört diese „Ordnung” nicht regelmäßig das, was wahrer, vollkommener Ordnung entspricht? Die meisten von uns haben sich diese Fragen noch nie gestellt. Das folgende Video gibt Denkanstöße für die Suche nach Antworten.

Von Stefan Beig

  • Der Ökonom und Anarchokapitalist Hans-Hermann Hoppe spricht über die Mängel des Sozialismus, über Privateigentum als Voraussetzung für Wohlstand, untersucht die Zukunft der EU und plädiert für eine Welt ohne staatliche Regulierungen.

Herr Professor Hoppe, alle sozialistischen Theorien gehen davon aus, dass ein schrankenloser Kapitalismus durch einen starken Staat gebändigt werden müsse. Haben Sie denn keine Bedenken, dass die Arbeitsbedingungen unter einem ungehemmten Kapitalismus leiden könnten?

Hans-Hermann Hoppe: Kapitalismus bedeutet Privateigentum und Produktion. Alle Errungenschaften der Zivilisation verdanken wir dem Kapitalismus. Staaten sind hingegen Besitzer von Eigentum, das sie nicht selber hergestellt haben. Staatseigentum beruht auf Steuern und Enteignung. Daher tragen Staaten nicht zur Zivilisation bei, sondern sind parasitär. Insofern müssen wir uns eher vor einem Etatismus fürchten.

Warum soll unsere Zivilisation alle Errungenschaften dem Kapitalismus verdanken, wenn viele dieser Errungenschaften primär keinen ökonomischen Wert hatten?

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Rezension: Der Wettbewerb der Gauner

Veröffentlicht: 28. März 2012 von infowars in Anarchie, Voluntarismus

von Carlos A. Gebauer

Ein Buch von Hans-Hermann Hoppe

Umwege, meinte Lao-Tse, erweitern die Ortskenntnis. Hans-Hermann Hoppe ist solche Umwege gegangen. Sein akademischer Lebensweg führte ihn über die Neomarxisten in Frankfurt am Main zu den Anarchokapitalisten nach Las Vegas und nun zu einem Privatgelehrtendasein in Istanbul. Wer aus solchen Breiten und Weiten schöpft, der weiß nicht nur, was er sagt. Er sagt es vor allem auch aus der Position eines Unabhängigen, der sich rückhaltlos nur noch seinem Gegenstand verpflichtet weiß. Und getreu der Erfahrung, dass mit der gedanklichen Durchdringung einer Erkenntnis die sprachliche Präzision ihrer Darstellung wächst, legt Hoppe hier ebenso chirurgisch klar wie thematisch ortskundig die wohl zentralen Schwachstellen unseres gegenwärtig im Westen gelebten, demokratischen Staatsmodells frei. So beschreibt er auf nur 73 Seiten die im gängigen Diskurs allzu gern übersehenen, tatsächlich aber sicher wesentlich neuralgischen Strukturmerkmale des Phänomens „Staat“, um sie dann einer gleichermaßen schonungs- wie schnörkellosen Analyse zu unterziehen.

Regeln für das menschliche Zusammenleben sind demnach notwendig, sobald mehr als ein Mensch auf einem Territorium lebt. Ihren normativen Zweck, einen gemeinsamen friedlichen Umgang mit knappen Gütern zu erreichen, verfehlen derartige Regeln für das Zusammenleben jedoch, wenn sie Konflikte unter den Beteiligten erzeugen, statt sie zu vermeiden. Wie soll nun aber, der gängigen Antwort nach, der Staat als letztverbindlich entscheidende Instanz Regeln gegen einen Regelbrecher dann durchsetzen, wenn er selbst dieser Regelbrecher ist? Welchen Polizisten ruft ein Bürger gegen einen Mann in seinem Vorgarten, wenn dieser Mann selbst schon ein Polizist ist? Wie insbesondere soll dies gelingen, wenn eben dieser Staat selbst sich aus Steuereinnahmen finanziert, die ihm der schutzsuchende Bürger nicht freiwillig (Zug um Zug gegen den konkreten Nachweis einer vertraglich zugesicherten Schutzzweck-Erreichung) bezahlt, sondern wieder unter staatlichem Zwang? Hoppe zieht hier den erschreckend naheliegenden, logischen Schluss: „Eine steuerfinanzierte Agentur, die beansprucht, Leben und Eigentum zu schützen, ist ein Widerspruch in sich: Ein enteignender Eigentumsschützer“. Und er räumt deswegen zugleich ebenso konsequent wie logisch folgerichtig mit der unverändert gerne bemühten historischen Idee von Thomas Hobbes auf, ausgerechnet ein Staat könnte die Lösung dieses Konfliktproblems sein. Im Gegenteil: „Wenn wir die Hobbessche Idee akzeptieren, dass für die Durchsetzung beidseitig anerkannter Regeln eine unabhängige Partei notwendig ist, würde dies die Bildung eines Staates gerade ausschließen. Es wäre dies ein schlagendes Argument gegen die Institution eines Staates.“

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Kette des Gehorsams

Veröffentlicht: 24. März 2012 von infowars in Video Clips, Voluntarismus

http://www.freiwilligfrei.info/
Es mag durchaus sein, dass die heutige Welt von einer
debilen Bande gezüchteter Wahnsinniger regiert wird. Vor denen fürchte
ich mich allerdings nicht. Ich fürchte mich vor den indoktrinierten
Massen, die mich auf der Stelle erschießen würden, gäbe man ihnen nur
den richtigen Befehl. Ich fürchte mich vor der Herde von wohlmeinenden
Idioten, die glauben das geschriebene Gesetze und Autoritäten um jeden
Preis befolgt werden müssen, selbst auf Kosten offensichtlicher
Moralität.

Wenn du König wärst

Veröffentlicht: 19. März 2012 von infowars in Anarchie, Video Clips, Voluntarismus

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FreiwilligFrei zu Gast im Kulturstudio

Veröffentlicht: 16. März 2012 von infowars in Anarchie, Podcasts, Video Clips, Voluntarismus

mp3 download: http://kulturstudio.my-talk.org/kt_46.mp3

Das Ding namens „Regierung“

Veröffentlicht: 13. März 2012 von infowars in Anarchie, Video Clips, Voluntarismus

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Ein neugieriger Außerirdischer besucht den Planeten, um sich über die Entwicklung unserer Spezies zu informieren. Er spricht mit dem ersten Menschen, dem er begegnet. Der Außerirdische stellt fest, dass die Menschen von einem Ding namens „Regierung“ beherrscht werden. Er will mehr darüber wissen. Er will verstehen, was eine „Regierung“ tut und warum sie existiert.

Der Sonnenuntergang des Staates

Veröffentlicht: 11. März 2012 von infowars in Anarchie, Video Clips, Voluntarismus

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Für uns ist der ewige Kreislauf der Auf- und Untergänge der Sonne eine Konstante, mit der wir sowohl Wehmut, als auch Chance verbinden. Haben wir den Tag genutzt? Haben wir unsere Möglichkeiten wahrgenommen? Geht die Sonne unter, wissen wir, dass der Tag sich dem Ende neigt und wir erst am nächsten Morgen, wenn der Himmel sich rot färbt, eine neue Chance bekommen. Doch werden wir sie diesmal wahrnehmen?
Es liegt an uns selbst, wie wir den Tag, das Jahr, das Leben nutzen. Irgendwann, wenn die Sonne das letzte Mal für uns untergeht, werden wir vielleicht bedauern und bereuen. Oder wir werden ein Gefühl der Zufriedenheit empfinden, dass wir ehrlich zu uns selbst waren und die Fehler, die wir erkannten, nicht zu oft wiederholt haben. Dieses Video kann für Dich der Sonnenaufgang eines neuen Tages sein und Du wirst selbst entscheiden müssen, ob Du ihn nutzt.
Carpe Diem!

5 Affen

Veröffentlicht: 8. März 2012 von infowars in Video Clips, Voluntarismus

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Beginnen Sie mit einem Käfig mit fünf Affen. Hängen Sie eine Banane an eine Schnur und stellen Sie eine Treppe darunter. Schon bald wird wird ein Affe versuchen, die Treppe hochzusteigen, um sich die Banane zu holen.

Sobald der Affe die Treppe berührt, bespritzen Sie alle Affen mit kaltem Wasser. Nach einer Weile versucht ein anderer Affe, auf die Treppe hochzusteigen – mit dem gleichen Egebnis: Alle Affen bekommen eine kalte Dusche. Kurze Zeit später wird keiner der Affen mehr versuchen, die Treppe hochzusteigen. (mehr …)

Infoblatt für Staatsanhänger

Veröffentlicht: 6. März 2012 von infowars in Anarchie, Voluntarismus

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„Um Zeit zu sparen, habe ich beschlossen, die Antworten auf alle Standard-Argumente, die ein durchschnittlicher Etatist immer wieder bringt, einmal zusammenzufassen. Zum Beispiel, dass Regierungen freiwillig zustande kommen, dass man doch auswandern kann, wenn es einem hier nicht mehr gefällt, dass Besteuerung nichts mit Gewalt zu tun hat usw. Ich denke, dass euch das weiterhelfen kann, denn das Leben ist schließlich kurz.”

Ich: Sag mal, glaubst du, dass Gewalt falsch ist?

Etatist: Ja, Gewalt ist falsch – außer in Notwehr.

Ich: Einverstanden, außer in Notwehr. Und wie denkst du, sollten Probleme gewaltfrei gelöst werden?

Etatist: Also, ich denke, dass sich die Menschen aktiver an der Regierung beteiligen sollten und dass die Regierungen ABC tun sollten und X, Y und Z.

Ich: Aber wie passt die Ablehnung von Gewalt dazu, dass du staatliches Handeln mit deinen Steuern bezahlst, die unter Zwang eingetrieben werden?

Etatist: Hä? Wovon sprichst du? Besteuerung hat nichts mit Zwang zu tun.

Ich: Jede Besteuerung erfolgt unter Zwang, denn wenn du deine Steuern nicht bezahlst, wirst du mit vorgehaltener Waffe entführt und ins Gefängnis gesteckt. Wenn du versuchst, von dort zu entkommen, wirst du erschossen.

Etatist: Aber wir leben in einer Demokratie, in der wir unsere Regierung selbst wählen.

Ich: Wenn ich nur zwischen zwei Alternativen wählen darf, an deren Ende die Gewalt steht, so habe ich keine Wahl. Kann ein Ladenbesitzer tatsächlich von einer „freien Wahl” sprechen, wenn er sich nur aussuchen kann, an welche Mafiabande er sein Schutzgeld abliefern muss? Wenn eine Frau zwar zwischen zwei potenziellen Ehemännern auswählen kann – aber dazu gezwungen wird, einen von ihnen zu heiraten – kann sie dann wirklich sagen, dass sie die Ehe „gewählt” hat? Die einzige Möglichkeit, wie wir sicherstellen können, dass Menschen ihre Regierungen frei wählen, besteht darin sicherzustellen, dass sie auch die Wahl haben, Regierungen nicht zu wählen.

Etatist: Also, es gibt so etwas wie einen “Gesellschaftsvertrag”, der die Menschen ihren Regierungen verpflichtet.

Ich: So etwas wie einen “Gesellschaftsvertrag” gibt es faktisch nicht. So lange Menschen keine Vollmacht erteilt haben, kann niemand Verträge im Namen anderer abschließen. Wenn ein Mensch die Macht hat, einseitig einem anderen seinen Willen aufzuzwingen und das dann „Vertrag” nennen darf, so müsste im Umkehrschluss auch ein Mann eine Frau vergewaltigen dürfen und dass dann „Liebe” nennen dürfen.

Etatist: Aber ich akzeptiere den Gesellschaftsvertrag – und du tust das schließlich auch, wenn du die Straßen benutzt.

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Finger weg von Ureinwohnern!

Veröffentlicht: 3. März 2012 von infowars in Voluntarismus

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Heute habe ich im Internet einen interessanten Bericht über isolierte Ureinwohner im Amazonasgebiet gefunden.  Es soll weltweit etwa hundert dieser Gruppen geben, 15 allein im Amazonas.

Die peruanischen Behörden warnen dringend vor einer Kontaktaufnahme. Einerseits könnten für die Ureinwohner tödliche Viruserkrankungen übertragen werden, andererseits könnten diese Menschen aber auch aggressiv reagieren und sich feindselig verhalten.

Ich verstehe nicht, warum nicht endlich die Demokratie in diese Gruppen gebracht wird. Bei anderen Gruppen, wie den Irakern und den Afghanen machen wir das doch auch.

Warum wird dort kein demokratisches Gremium installiert, dass denen sagt, sie müssten die Hälfte ihrer Jagdbeute abgeben, damit man sie ihnen in umverteilter Form wieder zu einem Teil zurückgeben kann. Dafür würden diese Völkchen endlich ein Mitbestimmungsrecht bekommen.

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