Die Freiheit der Wahl

Veröffentlicht: 21. September 2013 von Soundchiller in Politik, Voluntarismus

In den letzten Wochen, aber auch Monaten lief uns die Frage immer wieder übern den Weg. Die Meinungen zum Thema Wählen sind sehr vielfältig, wenn man sich der bunten Welt des Netzes bedient.

Doch leider musste ich auch in den sogenannten „Alternativen Medien“ Äußerungen vernehmen, die mich an Vorgehensweisen derjenigen erinnern, die wir als Freidenker strikt ablehnen und deren Enttarnung und Heimtücke sich bereits viele Menschen widmen, ich spreche von den Systemmedien…

Einst brach man Tabus in Fragen wie den Terroranschlägen des 11. September oder dem Verbrechen an der Natur durch Manipultion an lebende Organismen oder der undemokratischen Übertölpelung des Lissabonner Vertrages in Form eines stetig wachsenden EU-Molochs.

Doch wird es auf einmal politisch, stellt man sich gesellschaftlichen Zerwürfnissen, welche heut immer stärker hervor treten, für die Menschen, die bereit sind jene erkennen zu wollen, erkenne ich aus so manchen Lager Intoleranz, Verleumdung, Schmährufe, Stigmatisierung und psychologische Kampfrefleße.

Ganzgleich ob diese nun intelektueller Natur sind oder eben physischer Natur, wie es das folg. Video auf niedliche Weise darstellt, wenn man lang genug mit Dreck wirft, bleibt eben was haften.

Doch zurück zur eigentlichen Frage. In den letzten Tagen häuft sich bei mir die Post. In erster Linie wird mein Briefschlitz von Wahlwerbungen der Gelben und Schwarzen Lobbyvertreter verschmutzt, als Sahnehäubchen gab es heut noch ein Gratisexemplar eines des menschlichen Geistes unwürdigen Hetzblattes…

Ich frage mich wozu eigentlich der ganze Aufwand? Warum wird man auf allen Ebenen der Bewusstseinkanäle ständig mit der Aufforderung befeuert seine Stimme in eine Urne zu geben, wie es sich ja nun am morgigen Tage, im wiederkehrenden 4-jährigen Zyklus ereilen wird.

Die Argumente für oder gegen das Wählen sind durchaus gleichberechtigt und Verdienen Gehör. Deshalb schreibe ich diesen Post, um den Versuch anzugehen beide im Einklang zu bringen. Der Mensch der sich Morgen gegen den Antritt zur Wahlurne entscheidet, hat sich durchaus mit Politik und unserem momentanen Gesellschaft auseinandergesetzt. Er ist sich meiner Meinung nach vollkommen bewusst warum er so handelt. Die Gründe die ihn dazu führten sind allerdings völlig unterschiedlicher Natur.

Wenn wir einmal ehrlich und aufrichtig in uns hinein horchen, wird wohl jedem schnell klar werden, dass der Weg den wir momentan beschreiten der Weg des Schreckens ohne Ende ist. Die Menschen wünschen sich eine Veränderung, sie sehnen sich nach mehr Menschlichkeit in einer zunehmend gefühlskalten Welt.

Ich selbst bin zur Erkenntnis gelangt, dass wir jeden Tag die Wahl haben und sie jeden Tag erneut treffen. Die morgige Entscheidung wird nicht unser Leben verändern, da Veränderungen nur aus einem Wandel des eigenen Bewusstseins, seines Empfindens und seiner inneren Gedanken und die daraus gezogenen Konsequenzen und schlussendlichen Handlungen eines jeden von uns entstehen können.

Leider fühlen sich jedoch einige vom bloßen Gedanken, von der Beschäftigung der Frage zu Altenativen des Wählens in Form des Zettel ankreuzens und eines Sytems das auf Politik beruht bedroht. Schnell werden Äußerungen wie ideologisches oder destruktiven Denkens laut.

Aus diesem Grund möchte ich meine Gedanken hier niederfassen. Ich frage mich ernsthaft wie man etwas verändern möchte, wenn man nicht bereit ist inne zu halten, sich und die Gesellschaft selbst zu reflektieren, ein mal hinaus zu gehen und den ganzen Zirkus aus der Vogelperspektive wahr zu nehmen.

Der Voluntaruismus ist für mich eine Skizze, ein Entwurf, eine Vision eines Zusammenlebens das durchaus anstrebenswert ist. Es ist die Vorstellung einer Utopie, einer Zukunft, die wir jedoch unseren kommenden Generationen ermöglichen könnten, durch die Schlüsse, die wir aus dieser Vision eines Gesellschaftbildes ziehen. Und genau deshalb hat der Voluntarismus eine Berechtigung geäußert zu werden, ohne dafür direkt verbal attackiert zu werden.

Wer sich ein mal ausgiebig mit den vielen Ideen und Gedanken auf der Webseite Freiwillig Frei beschäftigt, kann wertvolles für sich entdecken. Mich persönlich beeindruckte die Analyse der Herkunft von Gewalt und wie sich diese in unserem Leben, in unseren Gefühlen und in unserer Psyche widerspiegelt (->Die Bombe im Gehirn – Die wahren Wurzeln menschlicher Gewalt)

Voluntarismus ist keine naive oder bloße Antihaltung, er ist viel mehr eine Art Blaupause für eine menschenwürdige Gesellschaft und als das sollte man ihn auch wahr nehmen! Voluntarismus zeugt für mich den Mut sich seines eigenen Vestandes zu bedienen.

Persönliches Fazit

Trotz der durchaus überzeugenden Argumente der Nichtwähler, habe ich aus meinen persönlichen Erfahrungen und meines Engagements gegen die menschenfeindliche, bürokratische EU-Regierung mit all ihren Ablegern dafür entschieden meine Stimme am morgigen Tag in Form des Kreuzchens zu nutzen.

Auch wenn in mir ein zwiespältiges Gefühl bleibt, da ich mich eben an diesen Spektakel, sich einer Herrschaft zu unterwerfen, in dem ich an ihrem Spiel partizipiere, teilnehme, möchte ich dennoch eine bisher ungescholtenen Partei die Möglichkeit geben sich dem Eurowahnsinn zu stellen.

Vielleicht inspirieren dich meine niedergeschrieben Worte auch eine für dich zufriedenstellende Entscheidung treffen zu können, doch um den Kreis zu schließen sollten wir eben nie vergessen, dass wir als Individuum jeden Tag die Wahl vielfach treffen, durch die vielen kleinen Entscheidungen unserer Handlungen und das diese Entscheidungen letztendlich in unsere Gesellschaft hineinwirken, in das Leben aller Menschen.

-> Totalitarismus in der EU

-> EUPOLY – Ein europäischer Alptraum Offizielle Version

-> Die Freiheit der Wahl – The Freedom of Choice

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