Archiv für 23. Januar 2013

Neue Studie: Frauen sind nicht unterbezahlt

Veröffentlicht: 23. Januar 2013 von infowars in feminismus

Gerhard Wisnewski

 

Frauen, so bläut uns die Mainstreampresse seit Jahrzehnten ein, werden von der bösen Männergesellschaft gewohnheitsmäßig ausgebeutet und notorisch unterbezahlt. Dass da in Wirklichkeit nichts dran ist, wird uns natürlich nicht erzählt. Und doch fand genau das jetzt das Institut der deutschen Wirtschaft heraus.

 

Frauen sind wirklich arm dran: Ob auf Chefposten, in Aufsichtsräten oder Vorständen – überall, wo es wirklich was zu vermasseln gibt, sind sie unterrepräsentiert. Dabei würden sie so gern auch mal einen Flughafen in den märkischen Sand setzen. Und vermutlich wären sie auch dabei noch

erfolgreicher als Männer. Denn schließlich können Frauen alles besser – sogar scheitern. Aber unglücklicherweise wird das schwache Geschlecht in der Männergesellschaft nicht nur von Spitzenpositionen ferngehalten, in denen es sich endlich mal selbst verwirklichen könnte, sondern auch notorisch ausgebeutet und unterbezahlt – oder etwa nicht?

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Und ob. Der Mythos der ewig unterbezahlten und ausgebeuteten Frau zählt zu den liebsten Kindern unserer Qualitätsmedien. Und dieses Kind wird denn auch genauso gehätschelt wie all die anderen politisch korrekten Mythen, mit deren Hilfe die Gesellschaft gesteuert werden soll. »Abgespeist und unterbezahlt« würden die Frauen, klagte im November 2011 Spiegel Online. Ja, noch schlimmer: Obwohl sie »besser ausgebildet« seien als Männer und »häufiger einen Universitätsabschluss« hätten, würden sie von den tumben Kerlen unterdrückt und gnadenlos ausgenutzt, insinuierte die Süddeutsche Zeitung (online) am 17. Mai 2010. Überschrift: »Weiblich, Abitur, unterbezahlt«. Es ist schon ein Kreuz.

Emelie (14): „Am Anfang wollte ich nicht mehr weiterleben.“

Halluzinationen und Alpträume! Wenn die 14-jährige Emelie Olsson aufwacht, ist sie häufig bewegungsunfähig, nicht in der Lage, richtig zu atmen oder nach Hilfe zu rufen – so sieht das Leben mit der Schlafkrankheit Narkolepsie aus. Ursache ist vermutlich eine Schweinegrippe-Impfung.

Emelie ist eines von rund 800 Kindern in Europa, die an Narkolepsie leiden, nachdem sie 2009 mit dem Schweingrippen-Impfstoff Pandemrix des britischen Pharma-Konzerns GlaxoSmithKline immunisiert wurden. Über den Tag kann die junge Schwedin kaum wach bleiben, fehlt häufig in der Schule und trifft sich nur selten mit Freunden. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Vor ihrer Erkrankung war Emelie ein lebensfrohes Mädchen, ging gern zur Schule, spielte Klavier und Tennis und hatte Spaß mit Freunden. Das ist jetzt kaum noch möglich, denn in Emelies Fall löst Lachen einen Anfall aus.

Anfang 2010, einige Monate nachdem sie Pandemrix gespritzt bekam, änderte sich ihr Leben dramatisch. Zunächst war sie oft müde, später kollabierte sie sogar in der Schule. Ihre Krankheit zwingt Emelie seitdem dazu, ein ruhiges, zurückgezogenes Leben zu führen, weit entfernt von dem eines normalen Teenagers. Langsam gewöhnt sie sich an ihr neues Leben: „Am Anfang wollte ich nicht mehr weiterleben, aber jetzt habe ich gelernt, damit umzugehen“, sagt sie.

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von Roman Gordy

Noch sehr gut kann ich mich daran erinnern wie dekadent und schlecht ich mich mit meinem “kapitalistisch” gefüllten Bauch 1984 fühlte, als die Bilder einer schrecklichen Hungerkatastrophe über die Fernseher der wohlhabenden Welt flimmerten. Die Bilder aus Äthiopien gingen damals um die Welt und sind vielen Menschen bis heute mit großem Unbehagen im Gedächtnis geblieben: weit aufgerissene Kinderaugen in riesig wirkenden Kinderschädeln, apathisch wirkende junge Mütter mit dürren Babys auf den Armen, Auffanglager voll hungernder Menschen, die in entlegenen Dörfern aufgebrochen sind, um verzweifelt irgendwo Nahrung zu finden.

Dass im Kapitalismus nicht nur „böser“ Egoismus und „böser“ Wettbewerb angesagt sind, sondern auch ein beträchtlicher Teil der kapitalistischen Welt bereit ist, freiwillig Teile des kapitalistischen Überflusses an notleidende Menschen zu verschenken, zeigte folgende Tatsache: Die Gewissensbisse in der gesamten „kapitalistischen Welt“ ob dieser schrecklichen Bilder aus Äthiopien löste in den Jahren 1984/85 eine in der Menschheitsgeschichte einzigartige Welle der Hilfsbereitschaft durch private Spender, gemeinnützige Organisationen und westliche Regierungen aus. In der Folge wurden enorme Mengen von Geld und kapitalistisch erwirtschafteten Nahrungsmittel nach Äthiopien geschickt. Wohlhabende Musiker auf der ganzen Welt gaben Benefizkonzerte mit Projekten wie Live Aid, oder Band Aid. Wer erinnert sich nicht an Michael Jacksons Welthit “We Are The World”,  die mit 20 Millionen verkauften Exemplaren die meistverkaufte Single der bisherigen Musikgeschichte wurde. Trotz all dieser intensiven Aktionen der praktizierten Nächstenliebe aus kapitalistischen Ländern starben die Menschen in Äthiopien weiterhin zu Hunderttausenden.

Die wesentliche Ursache für dieses Desaster – so wurde es uns jedenfalls damals durch die Mainstream-Medien erklärt – sei eine lang anhaltende Dürreperiode in der Sahelzone gewesen. Andere Ursachen für diese schreckliche Hungersnot wurden uns zunächst erst mal nicht genannt.  Das Wichtigste war damals aber auch nicht die Frage nach den wahren Ursachen des äthiopischen Hungers,  sondern das sich in kapitalistischen Ländern möglichst viele gutgenährte Menschen möglichst viele Gewissensbisse machen,  möglichst viele Tränen weinten und – was das Wichtigste war: Möglichst viel Geld nach Äthiopien spenden. Bis heute interessieren in diesem Zusammenhang seltsamerweise kaum jemand die zwei allerwichtigsten Fragen – nämlich:  Erstens: Wieso war die damalige Regierung Äthiopiens nicht selbständig – also ohne ausländische Spenden – in der Lage das Hungerproblem des eigenen Volkes im eigenen Land zu lösen? Und zweitens: Wieso war die äthiopische Regierung nicht einmal TROTZ der vielen, vielen Millionen kapitalistischer Dollars die weltweit gespendet wurden in der Lage, das Hungerproblem im Land zu lösen?

Es gibt nicht viele Dinge auf unserem Planeten, die noch peinlicher sind als die Antwort auf diese Frage. Die Antwort ist nämlich so peinlich und so schmerzhaft, dass sie wahrscheinlich kein ehemaliger „kapitalistischer“ Spender jemals wirklich wahrheitsgemäß hören will. Die Antwort auf diese Frage ist möglicherweise sogar so grausam, dass es das bisherige Spendenverhalten von wohlhabenden, kapitalistisch eingestellten Menschen mit einem freigiebigen Herzen komplett revolutionieren könnte.

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