BBC-Promi Savile soll Kinder in schwarzen Messen missbraucht haben

Veröffentlicht: 16. Januar 2013 von infowars in Kindesmißhandlung/ Sex Crimes

von Alexander Benesch

Der verstorbene “Sir” James Wilson Vincent Savile, Träger des britischen Rittertitels sowie des Order of the British Empire und des katholischen Gregoriusordens, war ein überaus prominenter DJ und BBC-Fernsehmoderator und gilt nun als einer der größten Kinderschänder aller Zeiten. Die Vorwürfe reichen bis hin zum Missbrauch von jungen, teils schwerkranken Patienten in Kinderkrankenhäusern, in denen Savile als Großspender ein- und ausgehen konnte wie es ihm beliebte.

Neue Anschuldigungen berühren ein noch heikleres Territorium: Eine Dame erzählte ihrer Therapeutin Valerie Sinason von düsteren okkulten Ritualen in den Kellerräumen des Stoke Mandeville-Krankenhauses im Jahr 1975. Als junges Mädchen will sie Savile erkannt haben unter den Männern in zeremoniellen Roben und Masken, die sie im Schein von Kerzen schlugen und missbrauchten. Eine zweite Frau sprach zu Sinason von einem sehr ähnlichen Szenario fünf Jahre später.

Ein neuer Bericht der Polizei enthält diese Punkte nicht.

Lange arbeitete er für die BBC und moderierte 1964 dort die erste Ausgabe von Top of the Pops. Sein Ruf war der eines Wohltäters auf Grund der Unterstützung diverser gemeinnütziger Organisationen und Kinderkrankenhäuser.

Nach seinem Tod im vergangenen Oktober tauchten neue Vorwürfe auf, dass er auf der Höhe seines Erfolgs in den 1960er und 1970er Jahren zahllose Mädchen im Teenageralter missbraucht hätte. Die Polizei ermittelt nun posthum gegen ihn, mögliche Mittäter und Personen, die eventuell Kenntnis von den Vorgängen besaßen aber nicht die Behörden informierten. Im Oktober 2012 begann die Metropolitan Police eine Voruntersuchung der Beschuldigungen und initiierte eine Kooperation mit der National Society for the Prevention of Cruelty to Children (NSPCC).

2007 wurde der rüstige Savile von Polizisten befragt wegen Missbrauchsvorwürfen die auf die 1970er Jahre zurückgingen. Letztendlich sah die Staatsanwaltschaft keine genügenden Beweise für sein Fehlverhalten an der inzwischen geschlossenen Duncroft Approved School for Girls, die er regelmäßig besuchte.

Im März 2008 unternahm er rechtliche Schritte gegen die Zeitung the Sun, die ihn in mehreren Artikeln in Verbindung brachte mit dem Misshandlungsskandal beim Jersey-Kinderheim home Haut de la Garenne. 160 Menschen haben Anzeige erstattet wegen Missbrauch, der eine Zeitspanne von rund 60 Jahren betrifft. Die anfänglichen Leugnungen, jemals Haut La Garenne besucht zu haben wurden mit der Veröffentlichung eines Fotos beantwortet, das ihn genau dort umgeben von Kindern zeigte. Sein Name wurde im Zuge der Ermittlungen mehrfach genannt. Die States of Jersey Police erklärte dass für die Vorwürfe über mögliche Vorgänge in den 1970er Jahren inzwischen zuwenige Beweise existieren. Der leitende Ermittler berichtete 2008 dort sogar von Folterkammern und Kinderknochen in der Erde, nachdem bei Bauerbeiten ursprünglich Kinderschuhe und Knochen gefunden wurden. Nach seiner prompten Absetzung behauptete sein Nachfolger, es hätte sich lediglich um Tierknochen gehandelt.

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