H&M Broder weint sich bei RBB-Intendantin Dagmar Reim aus. Die Verzweiflung muss groß sein…

Veröffentlicht: 10. Dezember 2012 von infowars in Israel, Nachrichten

sehr geehrte frau reim,
der RBB hat jahrelang einem psychopathen und antisemiten eine bühne geboten. und als der sich dann verrannt hatte, wurde er gefeuert – nicht weil er sich als antisemit und psychopath geoutet, sondern weil er sich nicht “an absprachen” gehalten hatte. mit der abfindung, die er dann vom RBB bekam, machte er sich selbstständig – und produziert inzwischen beiträg

e wie den am ende dieser mail. ich wäre ihnen sehr dankbar, wenn sie mir verraten würden, wie hoch der betrag war, mit dem sie ken jebsen den start in ein neues leben ermöglicht haben. ich verspreche ihnen, dass ich diese information streng unvertraulich behandeln werde.

mit dank und gruss aus virginia
ihr hb

Sehr geehrter Herr Broder,

haben Sie Dank für Ihre E-Mail vom 24. November 2012. Wie Sie wissen, ist Ken Jebsen seit gut einem Jahr nicht mehr für den rbb tätig. Für das, was er heute treibt, sind wir nicht verantwortlich. Die Vereinbarung, die wir mit Herrn Jebsen getroffen haben, unterliegt der Vertraulichkeit. Daran halten wir uns.

Freundliche Grüße
Ihre
Dagmar Reim

sehr geehrte frau reim,
haben sie dank für ihre mail vom 5. dezember. ich finde sie, verzeihung, etwas frivol. erst beschäftigt der RBB zehn jahre lang einen irren und antisemiten, ohne zu merken, wem er eine bühne bietet, dann feuert er ihn und ermöglicht ihm zugleich den aufbau einer neuen existenz, damit er dort weiter machen kann, wo er beim RBB aufhören musste. und sie stellen dazu fest, für das, was er heute treibt, seien sie nicht verantwortlich. würden sie das gleiche sagen, wenn er mit der abfindung, sie sie ihm bezahlt haben, einen puff oder eine kleine drogen-handlung eröffnet hätte? eher nicht.
ihre antwort auf meine anfrage ist nicht nur frivol, sie ist erbärmlich. vor allem der hinweis auf die vertraulichkeit der vereinbarung. aufgabe des RBB (wie aller ö-r sender) ist es, transparenz herzustellen. offenbar in allen gesellschaftlichen bereichen, nur nicht im eigenen haus.
seien sie bitte so nett, ihre position zu überdenken. ich werde nicht zögern, den rundfunkrat auf diese causa aufmerksam zu machen.
herzlichen gruss vom potomac an die spree
ihr hb

Was mir immer wieder Tränen der Rührung in die Augen treibt, ist jene deutsche Unschuld, die sich in dem Satz “dafür bin ich/sind wir nicht verantwortlich” artikuliert. Das ist allerbeste deutsche Tradition. Nicht verantwortlich zu sein, ist eine Aufgabe, der sich die ausführenden Organe mit Leidenschaft hingeben. Machen Sie mal die Probe aufs Exempel. Fragen Sie in einem Postamt nach, warum von fünf Schaltern nur drei besetzt sind. Oder beschweren Sie sich bei ALDI darüber, dass die Milch, die Sie gestern gekauft haben, sauer war. Sie werden immer dieselbe Antwort erhalten. “Dafür bin ich/sind wir nicht verantwortlich.” Das sagt auch der DB-Schaffner, wenn Sie ihn fragen, warum die Klimaanlage nicht geht oder die Toilette gesperrt ist. Und noch nie hat sich ein Lokführer für die Fracht verantwortlich gefühlt, die hinter ihm in den Viehwaggons befördert wurde.

Und da macht die Intendantin des RBB keine Ausnahme. Ken Jebsen, den der RBB jahrelang gepäppelt und dann mit einem “golden handshake” in die Selbständigkeit entlassen hat, macht derweil weiter. In einem Offenen Brief an Angela Merkel schreibt er:

Nationalzionisten haben Israel okkupiert wie Nazis 33 Deutschland okkupiert haben und sprechen im selbst ernannten Auftrag für alle Juden.

Echt schade, dass er diese Botschaft nicht im RBB verbreiten darf. Aber dafür bin nicht ich verantwortlich.

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Sehr geehrter H&M Broder.

Danke dass Sie, wenn auch unfreiwillig, PR für KENFM machen.
Das kann nicht in Ihrem Sinne sein. Darf ich Sie beraten?
Sie und Dagmar Reim?!

Mal was anderes,

Warum folgen sie nicht beide einer Einladung zu „KENFM im Gespräch“ nach Berlin?

Mitzubringen sind für Sie, Frau Reim, die „Vereinbarungen“ an die ich mich 2011 nach ihrer Aussage nicht gehalten habe und die zur Kündigung führten, und für Sie Herr Broder die rechts/linksradikalen Beiträge, die ich, nach ihrer Aussage im Medienmagazin von Radio Eins, 10 Jahre lang auf Radio Fritz gesendet habe.

Aber auch wenn Sie beide beides nicht finden sollten, sind Sie trotzdem herzlich Willkommen.

Und noch was, H&M. Checken Sie doch mal, ab wann ich mich verstärkt öffentlich zur Politik Israels äußere. Vor oder nach meiner Entlassung durch ihre Lobby Arbeit?

Ich hatte 10 Jahre die Rubrik „RückblicKEN“ im Programm.
545 Wochen habe ich jeden Sonntag den Terror der Nazis zum Anlass genommen um über wachsenden Antisemitismus zu sprechen. Über Rassismus generell, Ausländerfeindlichkeit etc.

Verrückt, nicht wahr, was Sie daraus gemacht haben.
Was hatte ich falsch gemacht ?
Ich hatte Mahmud Abbas‘ UN-Auftritt gelobt und US-Außenpolitik als irgendwie verlogen angeprangert.
Den Rest kennen Sie.
Im ganzen Satz: Sie, H&M, haben KENFM 2012 erst geschaffen, es ermöglicht.
Die Abfindung, von der sie sprechen, habe ich gespendet, um mit Null anzufangen.

Warum? Weil ich wissen wollte, ob die Öffentlichkeit so dumm ist, wie Sie Glauben, oder ob sie die Botschaft verstehen würden, die hinter dem Aufruf steckte und steckt: http://www.kenfm.de/wordpress/unterstutze-kenfm/

Wissen Sie, H&M, Leute die KENFM hören sind nicht automatisch Opfer der Springer-Stiefel-Presse.
Wie prüft man das? Indem man die Community auffordert, das Portal KENFM durch monatliche Spenden, Daueraufträge, zu unterstützen und so überhaupt erst zu ermöglichen.
Im Januar werden wir 1 Jahr alt und machen statt Lokalradio jetzt auch TV. Zu empfangen weltweit.

Als Sie uns wie ein Sniper angeschossen haben, hatten wir keine 5000 Facebook User. Heute sind es über 25.000.
Über Twitter und Youtube erreichen wir deutlich mehr Menschen Herr Broder.
Und die Resonanz ist ohne Übertreibung grandios.
Ist ihnen klar wer uns am stärksten unterstützt?

Jüdische Intellektuelle.

Irre, nich wahr? Herr Broder sehen sie ein, Sie sind zu alt für das Internet-Zeitalter. Sie haben es nicht verstanden.
Sie kämpfen geben eine Web-Community, einen digitalen Think-Tank, indem Sie Personen von Oldschool-Medien-Anschreiben.
Das ist wie wenn mich ein Handybesitzer bei der Annahme fragen würde „woher weist du wo ich bin?“

Noch einmal Danke für Ihre Unterstützung, KENFM in den nicht embeddeten Journalismus zu entlassen.
Hildebrandt geht jetzt den selben Weg! Mobben Sie ihn. Er kann Werbung gebrauchen!

Sie, H&M, oder darf ich sagen Breivik-Fan, waren dem ganzen KENFM-Team eine große Starthilfe und ringen der Community immer wieder ein Lächeln ab, wenn sie versuchen ihre überholten Methoden der Einflussnahme anzuwenden.

Mich wundert nur, dass man uns, KENFM, nicht längst unterstellt, das wir insgeheim mit Ihnen zusammenarbeiten, bei den Gesprächspartnern die wir heute speziell in Sachen Israel bekommen. Zuckermann, Pappe, Chomsky, Finkelstein Langer und Co kennen KENFM. Danke nochmal.

Abschließend noch etwas, was Sie sich als alter kalter Krieger nicht vorstellen können.
Es gibt Menschen, für die ist Abstammung, Religion, Rasse und Pass nicht entscheidend.
Für alle KENFM-User steht Humanismus an oberster Stelle.

„Meine Zielgruppe ist der Mensch“

Sie, H&M, sind ein von Rassismus angetriebener Schreibtischtäter.
Rassismus ist heilbar!

Shalom Aleykum

Kommentare
  1. […] »H&M Broder weint sich bei RBB-Intendantin Dagmar Reim aus. Die Verzweiflung muss groß se… […]

  2. KEN KENN ICH UND BIN FROH DARÜBER
    KLARE DENKE
    KLARE REDE
    SO MACHT JOURNALISMUS FREUDE
    NICHT SON MIESEPETER WIE HIRNDRECK M BRODELERERPLÄRRER

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