Nachricht an das Stimmvieh

Veröffentlicht: 1. August 2012 von infowars in Anarchie, Politik, Video Clips, Voluntarismus

freiwilligfrei.info

Die „Mächtigen“ spielen keine Rolle. Sie sind der Mehrheit hoffnungslos unterlegen. Die eigentliche Macht wird von denjenigen ausgeübt, die die „Mächtigen“ legitimieren. Es sind die vielen Menschen, die in blinder Obrigkeitshörigkeit ihre Stimme abgeben und anschließend stumm zusehen, wie in ihrem Namen Leid und Elend verbreitet werden.

Die meisten haben dabei nicht einmal ein ungutes Gefühl dabei. Viele applaudieren auch noch und verteidigen die Verbrechen, die Staat und Regierung in ihrem Namen begehen.

Der Philosoph und Freiheitsaktivist Larken Rose sucht schon seit Jahren nach den Ursachen für dieses absurde Verhalten. Er macht das Konzept der Autorität dafür verantwortlich. Von Kindesbeinen an werden die meisten Menschen dazu konditioniert, nicht mehr auf ihr eigenes Herz zu hören, wenn es darum geht, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden. Als erwachsene Menschen bezeichnen sie diejenigen, die sich blind beliebigen Autoritäten unterordnen als „gute Menschen“. Und dafür dass sie selbst zu solchen werden können, ist ihnen jedes Mittel recht — vor allem gegen diejenigen vorzugehen, die für wahre Freiheit eintreten.

Larken Rose fasst es in einem Satz zusammen:
„Das Problem sind nicht die Regierungen und die Politiker, sondern es sitzt zwischen deinen Ohren.“

Das was euch erzählt wird, hat nicht viel mit der Realität zu tun. Ihr könnt euch nicht einmal ansatzweise vorstellen, wie sehr die Realität sogar das genaue Gegenteil von dem ist, was ihr ständig hört und seht.

Den Drogendealer, der seinen Kunden Drogen verkauft, um seine Familie zu ernähren seht ihr als Abschaum der Menschheit. Der Heuchler, der gestohlenes Geld im Namen des Staates und der Regierung zum Fenster herauswirft ist für euch so etwas wie ein Heiliger. Derjenige, der verhindern will, dass er von den staatlich legitimierten Schlägertypen ausgeraubt wird ist für euch ein Verbrecher und Steuerhinterzieher.

Aber gleichzeitig bewundert ihr die Rechtschaffenheit eines Politikers, der die gestohlene Beute an Leute verschenkt, denen diese gar nicht gehört. Ein Polizist ist für euch ein guter Mann, wenn er einen anderen von seinen Freunden und seiner Familie trennt und ihn für zehn Jahre ins Gefängnis wirft, weil er irgendein Kraut geraucht hat und ihr bezeichnet jeden, der sich gegen so einen barbarischen Akt wehrt als die niedrigste Lebensform, die es gibt – als einen Polizistenmörder.

In Wirklichkeit ist jeder Drogendealer rechtschaffener als jeglicher staatlich bezahlte Sozialarbeiter und Prostituierte müssen sich erheblich weniger für ihre Tätigkeit schämen als die politischen Huren, weil sie nur das verkaufen, was ihnen rechtmäßig gehört, und zwar nur denjenigen, die es freiwillig annehmen.

Der aufrechte, gläubige, gesetzestreue, steuerzahlende Bürger, der brav zur Wahl geht ist weitaus verabscheuungswürdiger und eine größere Bedrohung für die Menschheit, als der freizügigste, faulste und bekiffteste Hippie.

Warum? Weil ein Hippie anderen ihre Freiheit lässt und der Wähler nicht. Der Schaden, der in der Gesellschaft durch schlechte Angewohnheiten und schlechte Sitten entsteht ist nichts im Vergleich zum gesellschaftlichen Schaden, der durch selbstgerechte Gewalt im Namen des Staates angerichtet wird.

Ihr bildet euch nur ein, dass ihr großzügig und tolerant seid, aber das seid ihr nicht. Auch die Nazis hatten Tischmanieren und Etiquette, bevor sie unzählige Menschen töteten. Ihr denkt, dass ihr gute Menschen seid, nur weil ihr „Bitteschön“ und „Dankeschön“ sagt. Ihr denkt, dass ihr edel und rechtschaffen seid, weil ihr jeden Sonntag in diesem großen Gebäude namens Kirche herumsitzt.

Der Unterschied zwischen euch und einem gewöhnlichen Dieb ist, dass der Dieb die Aufrichtigkeit besitzt, das Verbrechen selbst zu begehen und ihr die Regierung anbettelt, andere in eurem Namen zu bestehlen. Der Unterschied zwischen euch und einem Straßenräuber ist, dass der Räuber offene Gewalt gegen seine Opfer richtet, während ihr andere damit beauftragt, eure Nachbarn in eurem Namen zu unterwerfen. Ihr befürwortet Raub, Schikanierung, Überfall und sogar Mord aber ihr scheut euch vor eurer Verantwortung dafür, wie der Teufel vor dem Weihwasser.

Ihr alten Leute wollt von der Regierung, dass sie eure Kinder ausraubt, damit ihr euren monatlichen Scheck bekommt. Ihr Eltern wollt, dass alle eure Nachbarn ausgeraubt werden, damit von der Beute die Schule für eure Kinder bezahlt wird. Ihr alle wählt irgendwelche Verbrecher, die versprechen, Geld von anderen zu stehlen, um das bezahlt zu bekommen, was ihr wollt.

Ihr verlangt, dass Leute, die für ein Verhalten, das euch nicht passt, verschleppt und eingesperrt werden aber fühlt euch unschuldig für die unzähligen Leben, die eure willkürlichen Launen zerstört haben. Ihr nennt sogar die Regierungsverbrecher eure „Repräsentanten“ und trotzdem übernehmt ihr nicht die Verantwortung für alle Verbrechen, die sie begehen. Ihr unterstützt stolz das Militär, das einfach diejenigen umbringt, die nach Meinung der Lügner in der Politik sterben sollen. Und ihr fühlt euch gut dabei.

Ihr nennt euch Christen oder Juden oder folgt irgendeiner anderen Religion, aber in Wahrheit ist das, was ihr Religion nennt, nur Augenwischerei.Was ihr in Wirklichkeit anbetet ist der Staat. Der Staat und die Regierung sind der Gott, vor dem ihr auf die Knie fallt und an den ihr tatsächlich glaubt.

Es heißt: „Du sollst nicht stehlen.“ und „Du sollst nicht töten.“ Aber wenn ihr es über den Umweg des Staates tun könnt, dann ist es okay für euch, nicht wahr? Wenn ihr es „Besteuerung“ und „Krieg“ nennt, ist es keine Sünde mehr, oder nicht? Letztendlich ist es nur euer „Gott“, der sagt, dass ihr nicht stehlen und nicht töten sollt, aber wenn der Staat das sagt, dann ist es okay. Es ist ziemlich offensichtlich, was in eurer Rangfolge höher steht. Trotz aller verschiedener Kirchen, Synagogen und Moscheen gibt es nur einen Gott euch. Und dieser Gott heißt „Staat“.

Jesus sagte zu euch, auf Gewalt zu verzichten und euren Nächsten zu lieben wie euch selbst. Aber der Staat sagt euch, dass ihr andere wählen sollt, die sich durch staatliche Gewalt in alle Lebensbereiche der anderen einmischen sollen.

An wen glaubt ihr? Jesus sagte zu denen, die eine Frau wegen Ehebruchs steinigen wollten: „Derjenige, der ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Aber der Staat sagt, dass es absolut okay ist jemanden einzusperren, wenn er irgendetwas tut, was nicht nach eurem Geschmack ist.

An was glaubt ihr? Der Gott der Christen sagt: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.“ Aber die Enteignung ist der Lebenssaft der Staatsbestie. Ihr lasst euch dazu bringen, andere gering zu schätzen, zu verachten und zu hassen. Nur weil sie etwas besitzen, was ihr nicht besitzt. Ihr schreit nach dem Staat, dass er andere Menschen unterwerfen und bestehlen soll, um euch das Diebesgut zu übergeben. Ihr nennt das „Fairness“. Die Bibel nennt das „Gier“ und „Diebstahl“.

Ihr seid keine Christen. Ihr seid keine Juden. Ihr seid keine Muslime. Und Atheisten seid ihr erst recht nicht. Ihr habt alle den gleichen Gott und sein Name ist „Staat“. Ihr seid alle Mitglieder der bösartigsten, wahnsinnigsten und zerstörerischsten Sekte der Geschichte. Wenn es einen Teufel geben sollte, dann ist es der Staat.

Und ihr verehrt ihn mit euren Herzen und euren Seelen. Ihr betet zu ihm, damit er alle eure Probleme löst, eure Bedürfnisse befriedigt, eure Feinde erschlägt und euch seinen Segen erteilt. Ihr betet das an, was Nietzsche „das kälteste aller kalten Monster“ nannte und ihr hasst diejenigen von uns, die das nicht tun. Die größte Sünde ist in euren Augen, eurem Gott nicht zu gehorchen – „das Gesetz zu brechen“, so nennt ihr das. Willkürlichen Befehlen korrupter, lügnerischer und verrückter Geisteskranker zu gehorchen, seht ihr als moralische Verpflichtung an.

Sogar eure religiösen Führer begehen Verrat an ihrer eigenen Religion. Sie sagen euch, dass menschgemachte Autorität wichtiger sei als die Gesetze ihrer Götter, an die sie glauben. Ein bekannter evangelischer Pfarrer sagte neulich in blumigen Worten, dass jeder, der einer Autorität – egal ob König oder Regierung – nicht gehorcht, gegen Gott aufbegehrt. Aber was ist, wenn diese Autorität falsch liegt? Dieser Seelenverkäufer meinte, das sei Angelegenheit der Regierung und man sei trotzdem dazu verpflichtet, zu gehorchen.

Egal wo man hinblickt, ob es der Staat ist, die Kirche, die Medien oder die Schulen – es zählt nur eines: Sich denjenigen blind zu unterwerfen, die behaupten, das Recht zu haben, über euch bestimmen zu können. Euer Gehorsam macht aus euch angeblich gute und rechtschaffene Menschen.

Es ist widerlich, mit welcher Ehrfurcht ihr über die Lügner und Diebe sprecht, die euch knechten. Ihr nennt die Abgeordneten „Minister“ und die Richter „Euer Ehren“ und seid überwältigt von den grandiosen Gebäuden, in denen sie hausen – die Tempel, die sie errichtet haben, um die Menschheit zu beherrschen. Ihr fühlt euch stolz, wenn ihr sagen könnt, einem Minister, dem Kanzler oder Präsidenten einmal persönlich die Hand geschüttelt zu haben. Oh ja, dem großen Gott persönlich, der königlichen Hoheit, dem Bundespräsidenten, dem Kanzler. Ihr sprecht den Titel aus als meintet ihr den Allmächtigen persönlich.

Die Worte haben sich verändert, aber eure Geisteshaltung ist die gleiche wie die der unterwürfigen Bauern, die demütig vor all denjenigen im Dreck auf die Knie fallen, die sich selbst zu ihrem rechtmäßigen Herr und Gebieter erklärt haben. Aber diese Parasiten, die sich selbst Anführer nennen, sind keine höheren Wesen. Sie sind keine großartigen Männer und Frauen, sie sind keine ehrenvollen Persönlichkeiten. Sie sind nicht einmal durchschnittlich.

Die Menschen, die ein ehrliches Leben leben – vom anspruchsvollen Self-Made-Millionär bis zum ungebildeten Arbeiter, der die niedersten Tätigkeiten ausübt, die ihr euch nur vorstellen könnt – diese Leute verdienen euren Respekt. Diese Leute solltet ihr höflich und zuvorkommend behandeln.

Aber die Betrüger, die behaupten, dass sie das Recht dazu hätten, euch zu beherrschen und Unterwürfigkeit und Gehorsam von euch zu verlangen – sie verdienen nur euren Hohn und eure Verachtung. Jene, die die sogenannten höheren Ämter anstreben sind das Letzte vom Letzten. Sie kleiden sich vielleicht besser, sie benutzen schönere Worte und setzen ihre Pläne vielleicht besser um, aber sie sind keinen Deut besser als Taschendiebe, Straßenräuber und Erpresser.

Sie sind sogar noch schlimmer, denn sie wollen euch nicht nur eure Habseligkeiten stehlen, sondern auch eure Menschlichkeit und euren freien Willen indem sie euch eure Fähigkeit zu denken, zu beurteilen und zu handeln nehmen. Sie machen euch zu ihren körperlichen und geistigen Sklaven.

Und ihr nennt sie immer noch „Anführer“. Anführer? Warum denkt ihr, dass ihr einen „Anführer“ braucht? Wenn ihr einfach nur euer Leben lebt und euch um eure eigenen Angelegenheiten kümmert, eure eigenen Fähigkeiten einsetzt, eure eigenen Träume realisiert und danach strebt jemand zu sein, der ihr wünscht zu sein, wozu braucht ihr dann einen „Anführer“?

Habt ihr überhaupt schon einmal darüber nachgedacht, was für Worte ihr hört und was ihr ständig wiederholt? Ihr plappert in sich widersprüchliche Dinge nach wie zum Beispiel „Führer einer freien Welt“. Warum denkt ihr, dass ihr auch nur eine Sekunde lang den Verbrechern in der Regierung folgen, nacheifern oder auch nur zuhören müsst?

Irgendwo in euren vernebelten Köpfen wisst ihr ganz genau, dass alle Politiker korrupte Lügner und Diebe sind, opportunistische Hochstapler, Ausbeuter und Panikmacher. Ihr wisst das alles und trotzdem redet ihr, als wäret ihr die dummen bösartigen Tiere, während die Politiker die tollen weisen Vorbilder, Lehrer und Führungspersonen sein sollen, ohne die es keine Zivilisation geben könnte. Ihr denkt, dass diese Verbrecher die Zivilisation erst ermöglicht haben? Welcher Gedanke könnte noch absurder sein. Wenn sie ihre pseudoreligiösen Rituale begehen nennt ihr das „Gesetzgebung“ und ihr folgt ihren willkürlichen Anordnungen, als wären sie moralische Dekrete von Göttern, denen jeder anständige Mensch blind gehorchen muss.

Ihr wurdet so gründlich von der staatsverehrenden Sekte vereinnahmt, dass ihr wahrhaft schockiert seid, wenn eine Person mit gesundem Menschenverstand euren Aderlass offen anspricht: Die bloße Tatsache, dass die politischen Verbrecher irgendetwas niederschreiben und ihre Bedrohungen als „Gesetze“ bezeichnen, bedeutet nicht automatisch, dass jedes menschliche Wesen auch nur die geringste moralische Verpflichtung dazu hat, zu gehorchen.

Egal zu welcher Zeit an welchem Ort und in welcher Situation – ihr seid einzig und allein dem moralisch verpflichtet, was ihr für richtig haltet, und nicht was irgendein geisteskranker, aufgeblasener Windbeutel zu einem „Gesetz“ macht. Und das bedeutet, dass ihr es seid, die entscheiden müsst, was richtig und was falsch ist – eine Verantwortung, die ihr unter großer Anstrengung versucht, zu umgehen und loszuwerden.

Ihr erklärt, wie stolz ihr darauf seid, „gesetzestreue Bürger“ zu sein und verachtet alle, die sich über eure sogenannten „Gesetze“ stellen. Gesetze, die nichts anderes sind als die egozentrischen Ausflüsse von Tyrannen und Dieben. Das Wort „Verbrechen“ bezeichnete damals eine Handlung, die einem anderen Menschen schadet. Heute bedeutet es, irgendeine der Millionen von willkürlichen Anordnungen einer parasitären kriminellen Klasse zu übertreten.

Für euch ist der Begriff „Verbrechen“ gleichbedeutend mit dem Begriff der „Sünde“ – als wären diejenigen, die die Befehle erteilen, so etwas wie Götter. Tatsächlich sind sie Blutsauger. Der Ausdruck „das Gesetz in seine eigene Hand nehmen“ zeigt genau, was für ein Frevel es ist, wenn ein Mensch selbst die Verantwortung dafür übernimmt, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden und danach zu handeln anstelle von dem, was ihr tut: blind allen willkürlichen Anordnungen zu folgen, die aus dem verbrecherischen Geschwür herauseitern.

Ihr verherrlicht diese kriminelle Klasse als „Gesetzgeber“ und glaubt, dass es nicht schlimmeres gäbe als einen „Gesetzesbrecher“ – jemanden, der es wagt, den Politikern nicht zu gehorchen. Ihr sprecht fromm und ehrfurchtsvoll mit Polizisten und Richtern, die uns allen die Launen der Politiker mit Gewalt aufzwingen.

Wenn der Staat Gewalt anwendet, geht ihr davon aus, dass dieses rechtmäßig und gerecht sei. Und wenn es jemand wagt, sich dagegen zu wehren, dann betrachtet ihr ihn als einen verabscheuungswürdigen Gesetzlosen, Terroristen oder Kriminellen. Wie die Gesetzlosen, Terroristen und Kriminellen, die den Sklaven dazu verhalfen, von den Plantagen zu flüchten. Wie die Gesetzlosen, Terroristen und Kriminellen, die den Juden dazu verhalfen, der Tötungsmaschine des Dritten Reichs zu entkommen. Wie die Gesetzlosen, Terroristen und Kriminellen, die von den Panzern der kommunistischen chinesischen Regierung auf dem Platz des himmlischen Friedens zerquetscht wurden. Wie alle die Gesetzlosen, Terroristen und Kriminellen in der Geschichte, die den Mut hatten, sich gegen die unendliche Abfolge von Tyrannen und Unterdrückern zur Wehr zu setzen.

Alles, was ihr glaubt zu wissen, ist genau umgekehrt: Oben ist unten, links ist rechts, vorne ist hinten, innen ist außen. Aber was wirklich den Vogel abschießt – der Gipfel eurer Geisteskrankheit – ist dass ihr die einzigen Menschen auf diesem Planeten, die initiierende Gewalt gegen ihre Mitmenschen ablehnen, als gewalttätige Terroristen bezeichnet: Anarchisten, Voluntaristen und Libertäre. Wir benutzen Gewalt nur dazu, uns gegen jemanden zu verteidigen, der Gewalt gegen uns initiiert. Wir benutzen Gewalt für nichts anderes.

Gleichzeitig ist euer Glaubenssystem vollständig schizophren und widersprüchlich. Einerseits bringt ihr den jungen Sklaven bei, dass Gewalt niemals die Antwort sein kann und andererseits befürwortet ihr dass jeder zu jeder Zeit und überall durch die Staatsgewalt kontrolliert, überwacht, besteuert und reguliert werden soll. Kurz gesagt: Ihr zeigt euren Kindern, dass die Lehrer Gewalt anwenden dürfen, wann immer sie es für richtig halten, aber der Sklave darf niemals Widerstand leisten. Ihr konditioniert eure Kinder zu einem Leben in blinder, hilfloser Unterwürfigkeit. Ihr legt die Ketten um ihre kleinen Hälse und verschließt sie fest. Und das Schlimmste daran ist, dass ihr euch auch noch gut dabei fühlt.

Ihr verurteilt die Greueltaten des Faschismus und des Sozialismus und bedauert die Ungerechtigkeiten unter den Regimes von Hitler, Stalin und Mao, aber gleichzeitig predigt ihr genau das, was sie getan haben: Die Verehrung des Kollektivs, die Unterwerfung jedes Individuums unter diese bösartige Geisteskrankheit, die das irreführende Etikett des „Gemeinwohls“ trägt. Ihr redet andauernd von Vielfalt und offener Geisteshaltung und gleichzeitig bettelt ihr bei euren Anführern um die Regulierung und Kontrolle jedes einzelnen Aspekts des Lebens der Einzelnen. Daraus entsteht eine gigantische Herde aus blinden, obrigkeitshörigen Drohnen. Ihr kleidet euch unterschiedlich und habt verschiedene Frisuren, obwohl euer Denken von der Klasse der Führer und Überwacher versklavt ist.

Ihr denkt, was sie euch vorschreiben und ihr tut was sie euch sagen und stellt euch gleichzeitig vor, fortschrittlich, überlegt und aufgeklärt zu sein. Ausgehend von eurer relativ sicheren und komfortablen Position verurteilt ihr die Schandtaten in anderen Ländern und in der Geschichte und gleichzeitig seid ihr blind für die Ungerechtigkeiten, die vor euren Augen passieren. Ihr redet euch selbst ein, dass ihr zu Zeiten der Unterdrückung zu denjenigen gezählt hättet, die aufgestanden wären und sich gewehrt hätten.

Aber das ist eine Lüge. Ihr hättet euch in die dressierte Schafherde eingereiht und gemeinsam mit allen anderen laut danach geschrien, die Sklaven zu schlagen, die Hexen zu verbrennen und die Nonkonformisten und Rebellen zu zerstören. Warum ich das weiß? Weil es genau dem entspricht, was ihr heute tut.

Die heutigen Unterdrückungen und Ungerechtigkeiten sind salonfähig und beliebt. Jene, die Widerstand leisten, sind für euch Querulanten und Freaks– also Menschen, deren Rechte nichts wert sind, Menschen, die es verdienen, dass sie unter dem Stiefel der Autorität zerquetscht werden. Ihr seid ein Haufen rückgratsloser Heuchler. Schaut in den Spiegel und schaut euch ganz genau an, was ihr für rechtschaffen und freundlich haltet. Ihr seid das Spielzeug des Teufels.

Die Menschenmassen, die damals auf dem Reichsparteitag applaudierten? Das wart ihr. Der Mob, der verlangte, dass Jesus ans Kreuz genagelt wurde? Das wart ihr. Die weißen Eindringlinge, die die restlose Abschlachtung der Rothäute feierten? Das wart ihr. Die Massen, die am Kollosseum anstanden, um zu applaudieren als die Christen den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurden? Das wart ihr. In der gesamten Geschichte gab es Leid und Ungerechtigkeit in einem unfassbaren Ausmaß. Das alles war nur wegen Leuten wie ihr möglich. Die gut konditionierten, sorgfältig indoktrinierten Konformisten. Die Leute, die das machen, was ihnen gesagt wird. Die stolz vor ihren Anführern auf die Knie fallen, die der Masse folgen und alles glauben, was alle anderen glauben und alles glauben, was ihnen eine Autorität sagt. Das seid ihr.

Und ihr seid nicht deshalb ignorant, weil euch niemand die Wahrheit sagt. Seit tausenden von Jahren gibt es die Radikalen, die die Wahrheit immer und immer wieder verkündeten. Nein, ihr seid ignorant, weil ihr es mit euren Herzen und Seelen vermeiden wollt, die Wahrheit kennenzulernen. Ihr schließt die Augen und rennt weg, wenn euch nur ein winziges Stück Wahrheit zu nahe kommt. Weil ihr nicht frei sein wollt verurteilt ihr diejenigen, die euch die Ketten zeigen wollen, die euch fesseln. Ihr bezeichnet sie als Extremisten und verrückte Spinner.

Ihr wollt nicht einmal menschlich sein. Verantwortung und Realität lösen bei euch panische Angst aus und so haltet ihr euch verzweifelt an eurer eigenen Versklavung fest und schlagt blind auf jeden ein, der für Freiheit eintritt. Wenn jemand die Tür eures Käfigs öffnet, kauert ihr in der Ecke und fleht ihn an: „Mach die Tür wieder zu! Mach sie sie wieder zu!“

Einige von uns haben es aufgegeben, euch retten zu wollen. Wir haben genug auf uns genommen, um euch davon zu überzeugen, dass es besser ist, frei zu sein. Alles was euch dazu einfällt, ist uns das entgegenzurotzen, was euch eure Herren gesagt haben: Dass frei zu sein zu Chaos und Zerstörung führt und dass gehorsam und unterwürfig zu sein zu Frieden und Wohlstand führt.

Es gibt keine blinderen Menschen als diejenigen, die nicht sehen wollen. Und ihr, ihr seid ein Volk von Schafen, die lieber sterben würden, als die Wahrheit zu sehen.

Original:
„The Iron Web“ von Larken Rose, S. 328-337.
http://www.larkenrose.com/store.html

Kommentare
  1. Joe sagt:

    Wirkliche Gerichtigkeit kommt nur von „Oben“ und viele sind auf dem „breiten Weg“ , der ins Verderben führt. Daher werden diese die Gerechtigkeit von „Oben“ erst am großen weißen Thron verstehen- aber dann ist es zu spät!

  2. J. George Foxtail sagt:

    Ein äußerst gelungener Vortrag.
    „Kurz, informativ und nichts als die Wahrheit!“
    Ich persönlich werde die Hoffnung auf bessere Zeiten, selbst wenn mir die Wahl zwischen Tod und Freiheit, nicht schwer fallen würde, wohlgemerkt, niemals aufgeben.
    Bestürzt muss Ich gestehen, dass es durch den, kaum in Worten zu fassenden, ja gar gewaltig verabscheuungswürdigen Einfluss der Schulen, Medien und der Gesellschaften schon sehr erschwerlich ist, jemanden klar zu machen, wie der Hase wirklich läuft. Und auch Ich musste mich unter meinen Freundeskreis schon oft am Riemen reißen.
    Es ist erschreckend, wie gut die Propaganda wirkt…

    Natürlich werde ich dieses Video in meinem Familien- und Freundeskreis kursieren lassen und freue mich bereits auf weitere Produktionen von freiwilligfrei.info

    Mit freundlichen Grüßen,
    Georgy =^,^=

  3. xxxxxx sagt:

    Du kritisierst, dass Menschen dazu erzogen werden auf Autoritäten zu hören und zitiers gleichzeitig Sachen, die irgendein Mensch/Gott namens Jesus mal gesagt haben soll, anstatt auf dein Herz zu hören?

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