Archiv für 23. Juli 2012

Wie Antibiotika Ihr Immunsystem zerstören

Veröffentlicht: 23. Juli 2012 von infowars in Gesundheit, Wissenschaft/ Technik

Craig Stellpflug

 

Ihr Immunsystem befindet sich beständig auf einer »Seek-and-destroy«-Mission – es hält Ausschau nach fremden Eindringlingen, natürlich auftretenden Zelldefekten und mutierenden Zellen. Das Immunsystem erinnert sich an die Übeltäter und greift zu Maßnahmen, die den Feind in der Vergangenheit erfolgreich unschädlich gemacht haben. Immunzellen gehören zu den am schnellsten wachsenden Zellen unseres Körpers.

 

Die Immunabwehr des Körpers beruht zu 80 Prozent auf den im Darm angesiedelten freundlichen Bakterien. Die Entwicklung der Darmflora beginnt bei Kindern schon im Mutterleib, setzt aber erst acht Tage nach der Geburt richtig ein. Ab der ersten Muttermilch siedeln sich mehr Bakterien im Darm an, und ab jetzt legt das Immunsystem des Säuglings ein Verzeichnis der guten und

schlechten Zellen im Körper an. Dieses Verzeichnis wird lebenslang geführt, das Immunsystem vergisst einen Eindringling nie.

 

 

Wo das Problem anfängt

 

Man kann einem Säugling nichts Schlimmeres antun, als ihm Antibiotika zu verabreichen. Denn Antibiotika töten unterschiedslos Bakterien, die guten wie die schlechten. Das Immunsystem des Babys wird durch eine Antibiotikabehandlung für immer verändert, und da die meisten Neurochemika ebenfalls im Darm gebildet werden, wird auch das Nervensystem des Babys verändert. Antibiotika, die als Retter der Menschheit vor Krankheiten gepriesen werden, bescheren uns Krebs und degenerative, chronische Erkrankungen.

 

In dem Moment, wo dem Säugling oder Kind das erste Antibiotikum verabreicht wird, werden die Darmbakterien ausgelöscht und die Fähigkeit des Immunsystems, ausreichend Immunzellen zu bilden, für immer beeinträchtigt. Der Darmpilz hat nun keine Widersacher mehr und beginnt sich auszubreiten, ohne von den freundlichen Bakterien in Schach gehalten zu werden. Auf den Pilz folgen Parasiten, die ebenfalls von den Nahrungsmitteln und Mineralstoffen leben, die doch eigentlich den Körper ernähren sollen. Der erste Schritt zu Krankheit und Krebs ist getan.

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Es ist wieder typisch für die westlichen Politiker und Medien, wie unterschiedlich sie Terroranschläge beurteilen. Wenn diese gegen den „Feind“ gerichtet sind, dann ist das in Ordnung, wird kein Bedauern ausgesprochen, man freut sich sogar. Richtet sich ein Anschlag aber gegen die eigene Bevölkerung, dann kann man sich vor lauter Aufgebrachtheit gar nicht mehr erholen und droht sogar mit Krieg. Dabei stammen beide Ereignisse wahrscheinlich aus der selben Quelle.

Als am 10.Mai in der syrischen Hauptstadt zwei Bombenanschläge vor einem Gefängnis verübt wurden, bei dem mehr als 70 Personen getötet und nahezu 400 verletzt wurden, haben die Medien das nüchtern berichtet. Kein Wort über das unglaubliche Leid, welches die hauptsächlich Zivilisten erleben mussten.

Ist ja auch von „guten Terroristen“ durchgeführt worden, hinter denen der Westen steht. Dabei war das nur einer von vielen Massakern durch die Freie Syrische Armee (FSA), welche in den letzten sechs Monaten in Syrien stattgefunden haben.

Auch der Bombenanschlag auf die syrische Militärführung vom vergangenen Mittwoch, bei dem der Verteidigungsminister, sein Stellvertreter, ein Schwager von Assad und der Geheimdienstchef getötet wurden, wurde eher positiv bewertet. Niemand hat dieses feige Vorgehen eines Selbstmordattentäters verurteilt, der im Versammlungssaal einen Sprengstoffgürtel zündete.

Chris Marsden

 

Am 12. Juli stellte Charlie Skelton in der allgemeinen Kommentarkolumne »Comment is Free« der britischen Tageszeitung The Guardian die grundlegende Frage, die von den führenden Medien weltweit niemals gestellt wird. Der Beitrag mit der Überschrift »Die syrische Opposition: Wer zieht hier eigentlich die Fäden?« ist eine vernichtende Offenlegung der engen Verbindungen zwischen der syrischen Opposition und amerikanischen, britischen und französischen Geheimdiensten sowie führenden amerikanischen Neokonservativen

 

Zudem legt er dar, dass sich die Bildung des Syrischen Nationalrats (SNC) und die Ernennung seiner Führungsriege auf seit Langem gehegte und gutfinanzierte Pläne für einen Regimewechsel in Syrien und in der gesamten Nahmittelost-Region zurückverfolgen lässt. Diese Pläne gehen

mindestens bis in das Jahr 2005 zurück und wurden von Washington finanziert, das sich davon die Sicherung und Festigung seiner politischen Kontrolle der erdölreichen Region erhoffte.

 

Skelton gibt nicht vor, einen umfassenden Einblick zu liefern, sondern konzentriert sich bewusst auf einige wenige prominente Mitglieder des SNC und stellt einige der lautstärksten Befürworter eines militärischen Eingreifens heraus, die nach seiner Einschätzung von westlichen Mächten bezahlt werden.

 

Zu diesen Personen, die fast schon routinemäßig immer wieder als »offizielle Sprecher« oder »Aktivisten der Demokratiebewegung« zitiert werden, gehört die in Paris lebende syrische Akademikerin Bassma Kodmani, die dem Exekutivbüro des SNC angehört und dort für auswärtige Angelegenheiten verantwortlich ist.

 

Kodmani nahm bereits mehrfach an den Konferenzen der Bilderberg-Gruppe teil, einer losen Verbindung führender  Politiker, die die Verbindungen zwischen dem amerikanischen und europäischen Imperialismus stärken und ihre gemeinsamen weltweiten Interessen unter dem Banner der Förderung des transatlantischen Bündnisses durchsetzen wollen.

 

2005 arbeitete Kodmani für die Ford-Stiftung in Kairo. In jenem Jahr verschlechterten sich die syrisch-amerikanischen Beziehungen dramatisch, als Präsident George W. Bush zusammen mit Israel ein militärisches Vorgehen gegen Damaskus in Erwägung zog.

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