Archiv für 15. Juli 2012

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Das Rückenmark hat sich entzündet. Jetzt sitzt der Bub für den Rest seines Lebens im Rollstuhl. Der Anwalt der Familie will 300000 Euro Schmerzensgeld von einer Laimer Kinderärztin

MÜNCHEN – Der zehnjährige Peter F. (Name geändert) war ein aufgeweckter Schüler mit einer Vorliebe fürs Fußballspielen – bis zur Katastrophe: Der kleine Münchner erlitt nach einer Grippeschutz-Impfung am 2. November 2010 eine Rückenmarksentzündung, die dann schnell fürchterliche Ausmaße annahm.

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Die aktuelle Diskussion um eine Vermögensabgabe zeigt wieder einmal, dass Erfolg und Wohlstand in Deutschland unter Generalverdacht stehen. Wen wundern da noch Steuerflucht und Gier?

Unser Sozialstaat ist ein Steuerstaat. Je mehr er umverteilen will, desto mehr Einnahmen braucht er, und die holt er sich bei seinen Bürgern. Er „braucht“, und er „holt“. Bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Und bei denen, von denen er mehr holt, will er immer noch mehr holen.

Denn die haben’s ja. Und denen, die weniger haben, ist das recht. So einfach wie fatal ist diese Rechnung. In dieser schlichten Beschreibung liegt die ganze Weisheit unserer politischen Kultur, und in ihr manifestiert sich auch ihr Elend.

Der moderne Steuerstaat entwickelte sich mit dem Kampf des Bürgertums um Selbstbestimmung und Demokratie. Gegen den Ständestaat und die kleptokratische Aristokratie gerichtet, wollten die Bürger ihre Freiheit leben und waren im Umkehrschluss bereit, Steuern zu entrichten, damit ein Staatswesen überhaupt erst entstehen könne

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