“Das Ende von Freiheit und Aufklärung: unser Marsch in die Planwirtschaft und in die Irrationalität”

Veröffentlicht: 3. Juli 2012 von infowars in Bank Mafia/Finanzen, Diktatur, EU, Wirtschaftskrise/ Finanzkrise
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von Peter Boehringer (Goldseitenblog.com)

Es ist Juli 2012 – und wir leben nun irreversibel in einer anderen Republik, der EUdSSR eben. Nach der ESM-Abstimmung mit dem nun „erfolgreich“ ermöglichten Zugriff der großsozialistischen Polit- und Finanz-Welt auf Deutschlands Substanz darf sogar in Mainstream-Artikel ein wenig Wahrheit einziehen – offenbar hat man in der Systempresse keine Angst mehr vor einem Veto Voßkuhles gegen den ESM-Putschvertrag. Nur zwei aktuelle Beispiele für die plötzlichen Erkenntnisse der Massenmedien:

a) Das Handelsblatt titelt heute (2.7.2012) im Print auf Seite 1 mit einem Foto der FFM-Banken-Skyline und spricht von der neuen „Sonderwirtschaftszone“ der Banken und vom Ende der Marktwirtschaft. Foto + Überschrift sagen ja alles. Die Wahrheit eben – leider in der Systempresse wie so oft zu spät. Nach erfolgter ESM-Abstimmung durfte nun auch Prof. Sinn angemessen ausführlich ins Handelsblatt – und Hans-Olaf Henkel gleich dazu: „Die Finanzmärkte seien nun beruhigt, ja geradezu euphorisch, weil ein Weg gefunden wurde, das deutsche Vermögen zu verbrauchen. ‚Die finanzielle Stabilität Deutschlands ist indes gefährdet‘, warnte Sinn.“

„Sinniges“ zur neuesten kriminellen Idee der Bankenunion nun auch im DRadio: „Es geht um die fünf Krisenländer, und wenn wir die nehmen, für sich genommen, also Italien, Griechenland, Portugal, Spanien, Irland, dann haben wir da 9,2 Billionen. […]Die Bankschulden sind ja fast dreimal so groß wie die Staatsschulden.“

Quelle: https://www.handelsblatt-shop.com/handelsblatt/handelsblatt-epaper-p1951.html

b) Heribert Prantl stellt ebenfalls nach der ESM-Abstimmung in der SZ-Wochenendausgabe erstaunt fest, dass Artikel 19 ESM-Vertrag beliebige Veränderungen der Finanzinstrumente und damit auch die direkte Bankenrettung erlaubt. Den „Gouverneursrat“ wird Prantl künftig übrigens bald nicht mehr in Anführungszeichen setzen – das wird bei diesem neuen unangreifbaren Monarchenclub EUropas nicht lange durchzuhalten sein.

Soso, Herr Prantl: der Art 19 war seit vielen Monaten bekannt und im Blog vielfach als glasklar verfassungswidriger Blankoscheck-Artikel erwähnt [einmal habe ich ihn sogar in journalistisch leicht verdaulicher farbiger Comicform Präsentationsform dargestellt, zB hier, Seite 8ff] – und nun merken sogar Sie es…!

Aber immerhin – andere Massenmedien-Schreiber haben offenbar den Vertrag noch immer nicht gelesen bzw. verstanden: Prantls Kollege in der SZ-Chefredaktion etwa, Kurt Kister, ignoriert weiterhin die Fakten und entblödet sich nicht, die Rettungskritiker gar noch nachtretend-beleidigend und post (ESM-)factum als „Rechthaber“ zu bezeichnen.

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