Archiv für 22. Juni 2012

RIO DE JANEIRO — Amid the thousands of people assembled at the United Nations Rio+20 Conference on Sustainable Development calling for global government and anti-market „solutions“ to alleged planetary „sustainability“ and „biodiversity“ problems, a vocal coalition of environmental realists who refuse to buy the UN-backed agenda are calling for some sanity — market solutions, real science, and national sovereignty. Some have even proposed abolishing the controversial global institution altogether.

While the international press has largely ignored the stinging criticism so far, the small cadre of liberty-minded environmental experts, activists, and lawmakers seemed optimistic. The climate alarmism of a few years ago, for example, is virtually „dead“ despite overwhelming media support. (mehr …)

Interview mit dem Umweltjournalisten Norbert Suchanek

20 Jahre nach der UN-Umweltkonferenz in Brasilien trifft die Weltgemeinschaft wieder in Rio de Janeiro zusammen, um über neue Strategien zum Schutz der Umwelt und zur nachhaltigen Entwicklung zu beraten. Ein Konzept steht dabei im Vordergrund: Die green economy – grünes Wachstum durch alternative Energien. Aber ist der ökologische Nutzen dieser Idee wirklich garantiert? Arte Journal sprach mit dem Umweltjournalisten Norbert Suchanek. Er lebt seit 2006 in Brasilien und hat die Entwicklungen seit der letzten Umweltkonferenz kritisch verfolgt. Für ihn ist die Idee des grünen Wachstums eine Marketing-Farce, die zu Monokulturen und Umweltzerstörung führt.

Philipp Niedring, ARTE Journal: Herr Suchanek, wie beurteilen Sie die Umweltbilanz Brasiliens seit dem letzten Umweltgipfel 1992?

Norbert Suchanek, Umweltjournalist: Die Frage ist leicht zu beantworten: Die Umweltbilanz ist extrem negativ! Fangen wir mit der Abholzung des Amazonas-Regenwaldes an. 1991 hatten wir eine Abholzungsrate von 11.000 km² pro Jahr. 1993, ein Jahr nach der Umweltkonferenz, hatten wir eine Abholzungsrate von 14800 km². Diese Raten sind gestiegen bis zur Regierung Lula da Silva. Unter dessen Regierung war die höchste Rate 28.000 km² pro Jahr. Wir haben nach Rio ’92 nicht aufgehört mit der Abholzung des Regenwaldes, sondern eigentlich erst richtig angefangen. Meine Befürchtung von Rio +20 ist, dass wir den selben Weg noch einmal gehen.

Brasilien kann sich beim Thema nachhaltiger Energieversorgung als weltweiter Vorreiter präsentieren: 85 Prozent des Stroms kommen aus Wasserkraft, 40 Prozent der Autos fahren mit Bio-Ethanol. In puncto CO2-Emissionen rangiert Brasilien international auf den vorderen Plätzen.

Norbert Suchanek: Das ist richtig. Aber: Wer sagt, dass Wasserkraft ökologisch sinnvoll oder sozial verträglich ist? In Brasilien ist die Wasserkraft verantwortlich für die größten Umwelt- und Sozialtragödien: Wir haben alle großen Flüsse im Süden bereits mir Wasserkraftwerken zerstört. Wir sind dabei die großen Flüsse im Amazonasgebiet zu zerstören. Wir sind dabei – was kaum diskutiert wird – die großen Flüsse bereits in ihren Wassereinzugsgebieten mit kleineren Staudämmen kaputt zu machen. Das ist in der Region des Cerrado der Fall.
Da kommen wir zum zweiten Punkt: der „nachhaltigen“ Bio-Sprit Produktion Brasiliens. Da haben wir die große Tragödie, dass diese Bio-Sprit Produktion auf Kosten der kleinbäuerlichen Bevölkerung und vor allem eines anderen Öko-Systems geht: Dem Cerrado – ein Gebiet in Zentral-Brasilien, ungefähr so groß wie Amazonien. Der Cerrado ist heute nach offiziellen Zahlen zu circa 60 Prozent ausgelöscht. Und die restlichen Flächen, die wir noch haben, sind zum großen Teil degeneriert – wegen dem Anbau von Soja und zunehmend auch von Ethanol. Das heißt, wir reduzieren Umweltschutz auf Klimaschutz – wie es bei der Rio ’92 gemacht wurde und jetzt auch bei der Rio +20. Und in Sachen Umweltschutz sind wir mit Bio-Diesel und Wasserkraft auf dem falschen Weg.

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Rio+20: Die Wassermelonen-Konferenz

Veröffentlicht: 22. Juni 2012 von infowars in Klimalüge/Ökofaschismus

Wassermelonen aller Länder, vereinigt euch! Hinter dem Deckmantel des Umweltschutzes verbergen sich Legionen radikaler Kapitalismusfeinde, die die Erde in einen kommandowirtschaftlichen Gefängnisplaneten verwandeln wollen – eine List, die bereits in der Zusammenbruchsphase des Sozialismus ausgeklügelt wurde

Thomas DiLorenzo, Lew Rockwell, 12.06.2012

Ein „Umweltschützer“ ist ein totalitärer Sozialist, dessen wahres Ziel darin besteht, den Sozialismus und die wirtschaftliche Zentralplanung unter dem Vorwand, den Planeten vor dem Kapitalismus „zu retten“, wiederzubeleben. Außen ist er „grün“, aber in seinem Innern ist er rot, weshalb er auch richtigerweise als „Wassermelone“ bezeichnet wird.

In Gegensatz dazu ist ein echter Umweltschützer – nennen wir ihn „Naturfreund“ – jemand, der wirklich an der Lösung von Umweltproblemen und dem Schutz von Flora und Fauna interessiert ist. Er spricht sich nicht dafür aus, dass der Staat über die Macht verfügen sollte, den Menschen durch die Verstaatlichung von Land und anderen Ressourcen von der Natur zu separieren, Privateigentum zu beschlagnahmen, die Aufzucht bestimmter Tierrassen zu verbieten, die menschliche Nahrungsaufnahme zu regulieren usw.

Ein Naturfreund ist kein sozialistischer Ideologe, der davon besessen ist, den Kapitalismus zu vernichten. Er wünscht sich nicht in aller Öffentlichkeit, dass ein „neuer Virus“ auftaucht, der Millionen Menschen von der Erde vertilgt, so wie es der Gründer von „Earth First“ einst tat. Stattdessen strebt er in der Regel danach, die Einrichtungen des Kapitalismus zu nutzen, um Umweltprobleme zu lösen. Man könnte ihn auch einen „Freimarkt-Umweltschützer“ nennen, der versteht, wie Eigentumsrechte, Naturrecht und Märkte dazu beitragen können, Umweltprobleme zu lösen, so wie sie dies in der Vergangenheit ja taten.

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