Bilderberger-Treffen: Gerüchte, Rechtsruck und echte NATO-Probleme

Veröffentlicht: 6. Juni 2012 von infowars in Bilderberg

Webster G. Tarpley

 

Am zweiten Tag des Bilderberger-Treffens 2012 in der Nähe Washingtons herrschte Weltuntergangswetter. Sechs Stunden lang zogen zum Teil orkanartige Regenstürme über die ganze Gegend, es gab gar eine Tornadowarnung. Die öffentlichen Verkehrsmittel waren weitgehend lahmgelegt. An der weltweiten Börse ging es ebenso trostlos zu. Das war die Kulisse des gestrigen Bilderbergertreffens, passend zur Themenlage.

 

Bild: Hannah Skelton / TheIntelHub

Wir wissen, dass in klassischen Dramen die Autoren meist das Wetter thematisieren, um eine Szene zu beschreiben, in der eine menschliche Tätigkeit im Mittelpunkt des Stücks steht. Es genügt vielleicht, wenn wir uns an Shakespeares »König Lear« erinnern: Der König wird verrückt, er geht wegen eines Gewitters auf die Heide. Hier entsteht die fürchterliche Szene des Wahnsinns.

Diese Herrschaften von der Bilderberger-Gruppe wollen ja ein Welt-Gewitter heraufbeschwören, und vielleicht ist es deswegen auch so passend, dass die Elemente den Widerhall geben für dieses Vorhaben.

Dazu kommt auch ein Mini Börsenkrach, Minus 275 Punkte, ein Minus von 2,25 Prozent an der New Yorker Börse. Eine schöne Inszenierung für das Treffen der Mächtigen.

Auffallend ist in diesem Jahr, um wie viel mehr sich die Mainstream- Presse plötzlich den Bilderbergern widmet. Durch die langjährige Arbeit unabhängiger Journalisten scheint nun das Interesse der Öffentlichkeit erwacht, die Menschen möchten wissen, wer zu den Strippenziehern des Weltgeschehens gehört. Und so dürfte es nicht uninteressant sein zu erfahren, dass auch die deutschen öffentlich-rechtlichen Sender im amerikanischen Chantilly vertreten waren, um diesem angeblichen »Verschwörungstreffen« beizuwohnen. Doch was werden die Zuschauer am Ende an Informationen serviert bekommen?

Das Zweite Deutsche Fernsehen rückte mit einem Kamerateam an, ebenso das österreichische Fernsehen ORF, die London Times, das spanische Fernsehen, das russische Fernsehen RT, der Londoner Guardian, die Washington Times und zahlreiche Websites wie zum Beispiel der Drudge-Report, eine sehr populäre, rechtsgerichtete Website.

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