Aufmarsch an syrischer Grenze: Nach Bomben kommt jetzt das Militär

Veröffentlicht: 13. Mai 2012 von infowars in Krieg

Der Sturz des syrischen Präsidenten Assad scheint endgültig besiegelt. Und dafür sind der Gegenseite offenbar alle Mittel recht. Nun wird der Druck auf die Regierung in Damaskus durch brutale Terroranschläge gegen wichtige loyale Stützen des Regimes stark erhöht. Nach dem Tod von 55 Menschen gestern bei Bombenanschlägen in Damaskus werden jetzt außerdem multinationale Streitkräfte an der jordanisch-syrischen Grenze zusammengezogen. Insgesamt 12.000 Soldaten formierten sich in Jordanien überraschend zu einem großangelegten Militärmanöver, das in vier Tagen beginnt.

 

Es war der schwerste Angriff in einer seit Monaten dauernden Anschlagsserie in Syrien: Bei zwei Selbstmordanschlägen auf ein Gebäude des syrischen Geheimdienstes in Damaskus sind gestern mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen, fast 400 wurden verletzt. Im Stadtteil al Qaza in

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Damaskus wurde das Kommandozentrum der Aufklärungsabteilung des syrischen militärischen Sicherheitsdienstes zerstört. Der Druck auf die syrische  Bevölkerung erreicht damit offenbar ein unerträgliches Ausmaß.

 

Schon seit Beginn der Kämpfe vor vierzehn Monaten stellt das Assad-Regime klar, dass Syrien im Visier von Terroristen stehe und es sich bei den politischen Unruhen eben nicht um einen Volksaufstand handele. Unser USA-Korrespondent Webster Tarpley bezeichnet die Opposition als raubende und mordende »Todesschwadronen«. Zahlreiche unabhängige Journalisten berichten ebenso schon lange über zahlreiche Falschdarstellungen vonseiten der westlichen Regierungen und Medien. Und  auch der russische Außenminister Lawrow mahnt regelmäßig vor der falschen Berichterstattung aus dem Westen im Syrienkonflikt.

 

Baschar Assad berief gestern seine Elitedivision Republikanische Garde nach Damaskus zurück, nachdem die zwei Autobomben explodiert waren. Im Südosten wurden auf der jordanischen Seite der Grenze zu Syrien 12.000 Soldaten von Spezialeinheiten aus 17 Nationen, darunter die USA, weitere NATO-Mitgliedsländer sowie Saudi-Arabien und Katar, für ein Manöver mit dem Namen »Eager Lion« zusammengezogen.

 

Der Druck des Westens und arabischer Staaten, die den syrischen Präsidenten zum Rücktritt zwingen und die syrische  Bevölkerung vor der Agonie eines vollen Bürgerkrieges bewahren soll, erreicht möglicherweise ein unerträgliches Ausmaß. Dieser Druck kommt aus zwei Richtungen:

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