Grass beklagt “fast gleichgeschaltete Presse” in Debatte um Israel

Veröffentlicht: 6. April 2012 von infowars in Israel

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Mehr Kritik an Israel von Freunden des Landes gefordert
Berlin/Jerusalem, 5. April – Günter Grass will seine Kritik an der israelischen Regierung “auf keinen Fall widerrufen”. “Mit kritikloser Hinnahme hilft man Israel nicht, das ist Nibelungentreue und wir wissen, wohin die führt”, sagte Grass dem Sender 3sat. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf Grass am Donnerstag einen “schändlichen” Vergleich Israels mit dem Iran vor und erinnerte an die Mitgliedschaft des Autors in der Waffen-SS.

Grass wies die Kritik an seinem am Mittwoch veröffentlichten Gedicht “Was gesagt werden muss” als überzogen zurück. Darin wirft er der israelischen Regierung vor, mit ihrer Iran-Politik den Weltfrieden zu gefährden. “Der durchgehende Tenor ist, sich bloß nicht auf den Inhalt des Gedichtes einlassen, sondern eine Kampagne gegen mich zu führen”, sagte Grass dem NDR.

Im Interview mit dem 3sat-Magazin “Kulturzeit” ergänzte er, “eine derart massive Verurteilung bis hin zum Vorwurf des Antisemitismus” sei “von einer verletzenden Gehässigkeit ohne gleichen”. Grass kritisierte eine “Kampagne” gegen ihn, bei der er “an den Pranger gestellt” werde. In den ARD-”Tagesthemen” beklagte er eine “fast wie gleichgeschaltete Presse”. “Es kommen keine Gegenstimmen vor.”

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