Archiv für 6. April 2012

Scheinheilige Gesellschaft : Was gesagt werden muss

Veröffentlicht: 6. April 2012 von infowars in Israel, Nachrichten
schweigen_damatoAuch wenn man sich der Gefahr aussetzt, direkt mit Dreck beworfen zu werden und in einen Kübel voller Antisemiten gesteckt zu werden, empfinde ich zu Schweigen als verlogen und feige. Der einst so hoch gelobte Schriftsteller Günter Grass, wird nun medial geschlachtet und ganz vorn dabei natürlich mal wieder Henryk M. Broder. Der selbsternannte Rächer der Vertriebenen lässt keine Gelegenheit aus, sein Gift zu verspritzen und den Deutschen den immerwährenden Schuldkomplex ins Gedächtnis zu prügeln, so Gott will, werden den Lesern irgendwann seine Hasstriaden erspart. Wir wollen das Gedicht von dem einst gefeierten Nobelpreisträger mit der Faktenlage vergleichen und ergründen, warum er dafür auf das mediale Schafott geführt wird.
Bereits in jungen Jahren, wurden wir in der Schule mit der Schuld unserer Vor-Vorfahren überladen und es wurde uns eingeimpft, dass wir gefälligst alles zu akzeptieren und zu schweigen haben. Keine Nation dieser Welt – und es haben sich etliche schwerer Verbrechen schuldig gemacht – ist einer solchen Hexenjagd ausgesetzt. Dabei können wir in die USA schauen von der Verfolgung der Indianer bis zu derer Ausrottung, oder willkürlicher Kriege geführt aufgrund von bewiesenen Lügen, mit millionen Toten. Das stalinistische Rußland mit seinen Konzentrationslagern und der Verfolgung politischer Gegner, auch China war im Laufe der des Maoismus nicht für seine Menschenrechte bekannt und man fürchtet, in dieser Zeit seien bis zu 25 Millionen Menschen gestorben. Diese Liste lässt sich weit fortführen, jedoch geht es nur darum den exemplarischen Bezug herzustellen und zu zeigen, nirgendwo waren die Menschen Unschuldsengel. Die einzige Nation, welcher jedoch ein Dogma bis an das Ende aller Zeit auf die Stirn genagelt wird, ist Deutschland.Auch wollen wir nicht vergessen, wie mit den Palästinensern umgesprungen wird, seitens der israelischen Führungselite. Ich möchte hier weder etwas verniedlichen, noch etwas verharmlosen, ich möchte nur eines, überall sollte mit dem gleichen Maßstab gemessen werden. Unter dem Schutzmantel des “Antisemitismus” agiert die israelische Führung und der Mossad völlig ungeniert und begeht ungestraft Verbrechen, welche hinreichend dokumentiert sind. Nimmt sich jemand die Freiheit, dieses anzusprechen, sind gleich die “weißen Ritter” in Form eines Henryk M. Broder oder des Zentralverbandes am Start, um die gesellschaftlich vernichtende Keule zu schwingen. Es ist mehr als Per-vers, wie so völkerrechtliche Verbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit unter den Mantel des Schweigens verbracht werden. Verbrechen sind überall Verbrechen, auch in und um Israel, das möchte ich ganz klar festhalten.weiter

Die Wahrheit zu sagen ist antisemitisch

Veröffentlicht: 6. April 2012 von infowars in Deutschland, Israel, Nachrichten

Der Publizist Ralph Giordano hat die in Gedichtform vorgetragene Israel-Kritik von Günter Grass als einen „Anschlag auf Israels Existenz“ verurteilt. „Selten hat mich etwas so erschüttert“, schrieb Giordano der Nachrichtenagentur dpa in Köln. Ich muss sagen, ich bin nicht nur über was Grass geschrieben hat erschüttert, ich bin viel mehr, nämlich schockiert und völlig aufgebracht. „Was gesagt werden muss“ ist das reinste Hasspamphlet voller Antisemitismus, wie der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, es bezeichnet.

„… Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.

Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte; …“

Was fällt diesem 84-Jährigen „Wortdrechsler“ ein, wie ihn Jochen Falke von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) genannt hat, kurz vor seinem Lebensende die Wahrheit zu sagen? Er hat gefälligst wie alle deutschen Schauspieler, Literaten oder Künstler sein Maul zu halten und keine eigene Meinung zu äussern, wenn sie weiter in der Kulturszene ein Auskommen haben wollen. Hat Grass nicht bei der Waffen-SS bereits als 17-Jähriger gelernt, Mund zu und gehorchen?

Wie Michel Friedman richtig sagt: „Wie krank ist die Argumentation, er habe über Jahrzehnte schweigen müssen, um nun endlich der Welt zu erklären, der jüdische Staat ist die grösste Bedrohung für die Menschheit? Es wäre besser gewesen, Grass hätte weiter geschwiegen.“

Das Israel den Weltfrieden gefährdet, wie Grass sagt, ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Wir wissen doch alle, „Israel ist das moralischte Land der Welt“, wie Aussenminister Avigdor Lieberman gerade wieder betont hat, und die IDF unternimmt alle möglichen Anstrengungen, um die palästinensische Bevölkerung nicht zu verletzen. „Keine Armee ist so ethisch wie die israelische Armee“, sagt er und dem kann ich nur zustimmen.

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Mehr Kritik an Israel von Freunden des Landes gefordert
Berlin/Jerusalem, 5. April – Günter Grass will seine Kritik an der israelischen Regierung “auf keinen Fall widerrufen”. “Mit kritikloser Hinnahme hilft man Israel nicht, das ist Nibelungentreue und wir wissen, wohin die führt”, sagte Grass dem Sender 3sat. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu warf Grass am Donnerstag einen “schändlichen” Vergleich Israels mit dem Iran vor und erinnerte an die Mitgliedschaft des Autors in der Waffen-SS.

Grass wies die Kritik an seinem am Mittwoch veröffentlichten Gedicht “Was gesagt werden muss” als überzogen zurück. Darin wirft er der israelischen Regierung vor, mit ihrer Iran-Politik den Weltfrieden zu gefährden. “Der durchgehende Tenor ist, sich bloß nicht auf den Inhalt des Gedichtes einlassen, sondern eine Kampagne gegen mich zu führen”, sagte Grass dem NDR.

Im Interview mit dem 3sat-Magazin “Kulturzeit” ergänzte er, “eine derart massive Verurteilung bis hin zum Vorwurf des Antisemitismus” sei “von einer verletzenden Gehässigkeit ohne gleichen”. Grass kritisierte eine “Kampagne” gegen ihn, bei der er “an den Pranger gestellt” werde. In den ARD-”Tagesthemen” beklagte er eine “fast wie gleichgeschaltete Presse”. “Es kommen keine Gegenstimmen vor.”

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287 Milliarden Euro für Pflege, Reha und Behandlungen

Wiesbaden, 5. April – Die Gesundheitsausgaben in Deutschland haben 2010 eine neue Rekordhöhe erreicht. Insgesamt stiegen die Ausgaben für Behandlungen, Reha und Pflege auf mehr als 287 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Das waren 8,9 Milliarden Euro oder 3,2 Prozent mehr als 2009. Rein statistisch wurden pro Einwohner damit rund 3510 Euro ausgegeben.

Den stärksten Zuwachs gab es bei der sozialen Pflegeversicherung. In diesem Bereich stiegen die Ausgaben im Jahr 2010 demnach um sechs Prozent beziehungsweise 1,2 Milliarden auf 21,5 Milliarden Euro. Damit entfielen insgesamt sieben Prozent der Gesundheitsausgaben auf diesen Versicherungszweig.

Den größten Anteil an den Ausgaben hat allerdings die gesetzliche Krankenversicherung. Auf sie entfielen mit 165,5 Milliarden Euro rund 58 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben. Die privaten Haushalte und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck gaben 39 Milliarden Euro für die Gesundheit aus.

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Bundestag verbietet kritische Reden

Veröffentlicht: 6. April 2012 von infowars in Deutschland, Diktatur, Politik

Der Bundestag wird zur „DDR-Volkskammer“. Änderung des Rederechts soll Außenseiter und Kritik zum Schweigen bringen. Künftig sollen Abgeordnete mit abweichender Meinung im Regelfall nur eine kurze schriftliche Erklärung abgeben dürfen. – Gauweiler will vor Verfassungsgericht.

 

Der Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler (CSU) will sich sein Rederecht im Parlament nicht einschränken lassen und droht mit einer Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht. Das kündigte er im Nachrichtenmagazin „Focus“ an.
Anlass ist eine geplante Änderung des Rederechts im Bundestag, die der Geschäftsordnungsausschuss beantragt hat. Danach sollen die Rechte von Abgeordneten beschnitten werden, die nicht mit der Mehrheit ihrer Fraktion übereinstimmen.
Bisher durfte der Bundestagspräsident den sogenannten „Abweichlern“ Redezeit zuteilen, damit sie ihre Haltung begründen konnten. Nach der von der Mehrheit der Fraktionen gestützten und geplanten Neuregelung soll der Bundestagspräsident „weiteren Rednern“ das Wort nur nach Abstimmung mit den Fraktionen erteilen dürfen.

Außerdem soll die Redezeit der Minderheitsvertreter auf drei Minuten beschränkt werden. Auch die bisher erlaubten persönlichen Erklärungen nach Schluss einer Aussprache sollen dem Antrag des Ausschusses zufolge reduziert werden.

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Günter Grass: „Was gesagt werden muss“

Veröffentlicht: 6. April 2012 von infowars in Israel, Video Clips

Mit seinem Prosa-Gedicht über Israel und Iran hat Günter Grass für Wirbel gesorgt. Das in mehreren Zeitungen veröffentlichte Werk trägt der Autor hier exklusiv vor.