„Der Staat ist eine kriminelle Organisation“

Veröffentlicht: 5. April 2012 von infowars in Anarchie, Politik, Voluntarismus, Wirtschaft

Von Stefan Beig

  • Der Ökonom und Anarchokapitalist Hans-Hermann Hoppe spricht über die Mängel des Sozialismus, über Privateigentum als Voraussetzung für Wohlstand, untersucht die Zukunft der EU und plädiert für eine Welt ohne staatliche Regulierungen.

Herr Professor Hoppe, alle sozialistischen Theorien gehen davon aus, dass ein schrankenloser Kapitalismus durch einen starken Staat gebändigt werden müsse. Haben Sie denn keine Bedenken, dass die Arbeitsbedingungen unter einem ungehemmten Kapitalismus leiden könnten?

Hans-Hermann Hoppe: Kapitalismus bedeutet Privateigentum und Produktion. Alle Errungenschaften der Zivilisation verdanken wir dem Kapitalismus. Staaten sind hingegen Besitzer von Eigentum, das sie nicht selber hergestellt haben. Staatseigentum beruht auf Steuern und Enteignung. Daher tragen Staaten nicht zur Zivilisation bei, sondern sind parasitär. Insofern müssen wir uns eher vor einem Etatismus fürchten.

Warum soll unsere Zivilisation alle Errungenschaften dem Kapitalismus verdanken, wenn viele dieser Errungenschaften primär keinen ökonomischen Wert hatten?

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