Archiv für 5. April 2012

Herr Broder im Feuilleton-Vorgarten deutscher Gazetten

Veröffentlicht: 5. April 2012 von infowars in Propaganda

Verwundert und doch irgendwie für mich klar ersichtlich stelle ich fest, in welch verlogener Welt wir doch leben. Leben müssen. Müssen wir? Oder ist es unser Schweigen, welches diesen Umstand erst zulässt? Bedingt nicht diese verzerrte Realität unseren Selbstbetrug? Ich bin ein junger und neugieriger Mensch, der sich über Gewalt empört, der sie ablehnt und sich dagegen erhebt. Doch ist es keine blinde und leicht zu manipulierende Empörung, sondern der Versuch zunächst zu verstehen, was eigentlich genau im Argen liegt. Wer verstehen möchte, der hat viele Fragen. Ich habe viele Fragen, welche ich jetzt stellen möchte. Wer ist der so oft zitierte Henryk M. Broder? Was motiviert Herrn Broder dazu, dass zu sagen, was er sagt?
Doch fangen wir vorne an. Günter Grass hat ein Gedicht veröffentlicht, welches sich mit dem Konflikt zwischen Israel und Iran beschäftigt. Daraufhin wird er von Herrn Broder als  „Prototyp des gebildeten Antisemiten“ bezeichnet. Henryk M. Broder ist bekannt dafür, Menschen des Antisemitismus zu bezichtigen. Ist er damit im Recht? Was bewirkt er damit und überhaupt, was bedeutet es? Worin besteht der Unterschied zum Antijudaismus oder zum Antizionismus? Ist die begriffliche Unschärfe eine gewollte? Sollen wir gar nicht verstehen worum es geht? Wer setzt sich hier für Frieden ein und wer schürt wirklich Feindseligkeiten?
Bin ich antiamerikanisch, wenn ich nicht mit der US-Amerikanischen Außenpolitik einverstanden bin und dies offen ausspreche? Im Ernst, ich bin damit wirklich nicht einverstanden, heiße aber dennoch jeden Amerikaner willkommen und begegne ihm freundlich, respektvoll. Ist er schutzsuchend, steht ihm meine Tür stets offen. Wie passt das zusammen? Ferner bin ich nicht mit der deutschen Politik zufrieden. Bin ich jetzt antideutsch? Ändert das etwas an meiner friedvollen Art? Gefährde ich dadurch Menschen? Sind deswegen für mich alle Deutschen schlechte Menschen?

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Von Stefan Beig

  • Der Ökonom und Anarchokapitalist Hans-Hermann Hoppe spricht über die Mängel des Sozialismus, über Privateigentum als Voraussetzung für Wohlstand, untersucht die Zukunft der EU und plädiert für eine Welt ohne staatliche Regulierungen.

Herr Professor Hoppe, alle sozialistischen Theorien gehen davon aus, dass ein schrankenloser Kapitalismus durch einen starken Staat gebändigt werden müsse. Haben Sie denn keine Bedenken, dass die Arbeitsbedingungen unter einem ungehemmten Kapitalismus leiden könnten?

Hans-Hermann Hoppe: Kapitalismus bedeutet Privateigentum und Produktion. Alle Errungenschaften der Zivilisation verdanken wir dem Kapitalismus. Staaten sind hingegen Besitzer von Eigentum, das sie nicht selber hergestellt haben. Staatseigentum beruht auf Steuern und Enteignung. Daher tragen Staaten nicht zur Zivilisation bei, sondern sind parasitär. Insofern müssen wir uns eher vor einem Etatismus fürchten.

Warum soll unsere Zivilisation alle Errungenschaften dem Kapitalismus verdanken, wenn viele dieser Errungenschaften primär keinen ökonomischen Wert hatten?

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Ein Aufschrei geht durch die deutsche Presselandschaft. Der Grund: Ein ziemlich harmloses Gedicht des Schriftstellers Günter Grass, in dem er eine alternative Sichtweise auf den Konflikt Israel – Iran anbietet. Doch wenige Stunden nach Veröffentlichung des Gedichts stand fest: Günter Grass muss ein Antisemit sein!! Unzählige Personen des öffentlichen Lebens versuchten zu verhindern, dass das Gedicht ernst genommen wird. Unter ihnen auch Mitglieder der von Norman Finkelstein so titulierten „Holocaust-Industrie“. Eine Vereinigung, die immer und überall Antisemitismus sieht, selbst, wenn die Politik des Staates Israel vollkommen unabhängig von seiner Religion kritisiert wird.

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Kofi Annan – Vermittler im Auftrag der CIA

Veröffentlicht: 5. April 2012 von infowars in Geheimdienst, UN

annan1 Kofi Annan   Vermittler im Auftrag der CIA

Kofi Annan, schwarze Haut, weiße Maske — von Thierry Meyssan

Wenn die Bilanz von Kofi Annan bei den Vereinten Nationen auch ein unbestrittener Erfolg in Management und Effizienz ist, wird sie auf politischer Ebene sehr kritisiert. Als Generalsekretär hat er sich bemüht, die Organisation der unipolaren Welt und der Globalisierung unter U.S. Hegemonie anzupassen. Er hat die ideologischen Grundlagen der Vereinten Nationen in Frage gestellt und sie ihrer Fähigkeit, Konflikte zu vermeiden, beraubt. Jedoch ist er jetzt berufen worden, die syrischen Krise zu lösen.

Der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen und Friedensnobelpreisträger, Kofi Annan, wurde zum gemeinsamen Spezial-Gesandten von Ban Ki-Moon und Nabil El-Arabi ernannt, um eine friedliche Lösung der syrischen Krise zu verhandeln. Der Mann hat eine außergewöhnliche Erfahrung und ein sehr positives Markenimage, so dass diese Ernennung von allen begrüßt wurde.

Was stellt daher dieser hohe internationale Beamte dar? Wer hat ihn zu den höchsten Funktionen befördert? Was waren seine politischen Entschlüsse, und was sind seine derzeitigen Verpflichtungen? Diese Fragen werden mit diskretem Stillschweigen übergangen, so als ob seine vorangegangenen Ämter an sich schon die Voraussetzung für seine Neutralität erfüllen würden.

Von der Ford Stiftung und der CIA ausgesucht und ausgebildet

Seine ehemaligen Kollegen loben seine Vorsicht, seine Intelligenz und seine Geschick. Als eine sehr charismatische Persönlichkeit hat er einen guten Eindruck hinterlassen, weil er nicht einfach als “Sekretär” der Vereinten Nationen wirkte, sondern viel mehr als ihr “General”, der Initiativen ergriff, welche die in Bürokratie versunkene Organisation belebten. All dies ist bekannt und bis zum Erbrechen wiederholt worden. Seine außergewöhnlichen Qualitäten haben ihm den Firedensnobelpreis eingebracht, obwohl diese Ehre theoretisch ein persönliches, politisches Engagement, aber keine Karriere als Manager belohnen sollte.

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