Archiv für 21. März 2012

Nie mehr Wurst essen, Pfui! Ein Es-Schlachter packt aus.

Veröffentlicht: 21. März 2012 von infowars in Gesundheit, Lebensmittel
[27.01.2008] Originaltext übernommen:
Hans F. arbeitete 8 1/2 Jahre als Kopfschlächter in einem süddeutschen Schlachthof. Seine Erfahrungen klingen unglaublich. Doch er beteuert, dass er es genauso erlebt hat. Es ist nicht der einzige Erfahrungsbericht, der diese und ähnliche Zustände beschreibt.
Veg: Wie lange warst du Kopfschlächter?

Hans F. (Name von der Redaktion geändert): Achteinhalb Jahre. Dann habe ich aufgehört. Ich konnte die Bilder nicht mehr sehen: Wie die Tiere abgestochen wurden, abgeschossen und wie sie bei lebendigem Leib aufgeschnitten wurden – dann hat es mir gelangt. Da habe ich keinen Bock mehr drauf gehabt.


Ich konnte die Bilder nicht mehr sehen: Wie die Tiere abgestochen wurden, abgeschossen und wie sie bei lebendigem Leib aufgeschnitten wurden – dann hat es mir gelangt. Da habe ich keinen Bock mehr drauf gehabt.
Veg: Wie kamst du zu dem Beruf?

Hans F.: Ich habe gelernt als normaler Metzger.

Veg: Und wie war es dann im Schlachthof?

Hans F.: Ich habe die Bilder alle noch im Kopf drinnen – das holt mich teilweise nachts aus dem Schlaf.
Viele Kopfschlächter sind Alkoholiker, und die gehen mit den Tieren um, als wären sie der letzte Dreck. Wenn die Tiere in der Früh geliefert werden – die kommen irgendwo von Dänemark her oder vom Sudentenland, die Schweine und Rinder -, werden sie einfach reingetrieben, dann werden sie abgeschossen und aufgehängt, viele leben noch, und dann werden sie schon durchgeschnitten. Und dann läuft das Blut von den Bullen. Derweil wird von manchen Schlächtern das Blut gesoffen, manche hauen sich Salz, Pfeffer und ein Ei rein, andere saufen es pur – lauter so Dreckszeug. Und das ist nicht mehr meine Welle gewesen. Ich kann´s ja auch nicht mehr, ich will auch nicht – ich habe selber zwei Hunde, ich bin ein Tierfreund.
Oder bei den Spanferkeln, die die Leute draußen fressen – die Quiekerei und die Schreie von den Kleinen – die ahnen das, die spüren, wenn sie geschlachtet werden sollen. Wenn´s einer nicht kann – die schießen dann verkehrt oder stechen verkehrt und diese Tiere leben dann ja noch -, bei lebendigem Leib werden viele geschlachtet. (mehr …)